Herstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Paradiesfrucht GmbH
Bergener Straße 10, 29410 Salzwedel, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Frank Tiedke seit 27.8.2025 | Prokura |
Peter Hammond seit 27.8.2025 | Geschäftsführer |
Markus Weddeling seit 19.7.2024 | Geschäftsführer |
Ryan Schweet seit 16.7.2024 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Paradiesfrucht GmbHSalzwedelJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022I. Darstellung des Geschäftsverlaufs und der wirtschaftlichen Lage 1. Geschäft und Rahmenbedingungen Die Firma Paradiesfrucht stellt gefriergetrocknete Produkte her. Es werden Früchte, Fruchtzubereitungen, Kräuter, Fisch- und Molkereierzeugnisse getrocknet. Sowohl im Einkauf als auch im Verkauf ist das Unternehmen weltweit tätig. Die generelle Nachfrage nach gefriergetrockneten Produkten ist stabil. Das Unternehmen entwickelt sich nach wie vor erfreulich. 2. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage 2. a) Ertragslage Der Umsatz stieg im Wirtschaftsjahr 2022 gegenüber dem Vorjahr um 11,6 %. Der Verkaufspreis für gefriergetrocknete Produkte erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um etwa 16,7 %. Dies ist auf gestiegene Rohwarenkosten und damit auf höhere Verkaufspreise zurückzuführen. Der Umsatz absolut erhöhte sich um EUR 9,6 Mio., entsprechend einem Anstieg von 11,6 %. Die Ergebnisverbesserung gegenüber dem Vorjahr ist aus einer Verbesserung der Rohmarge entstanden und hat die Verringerung der ausgebrachten Menge mehr als kompensiert. Covid-19 hat im Wirtschaftsjahr 2022 für unser Geschäft keine direkten Auswirkungen mehr gehabt. Allerdings sind durch niedrigere Ernten in den Vorjahren, bedingt durch Covid-19 und auch durch Trockenheit im letzten Jahr, die Preise für Früchte zum Teil auf Allzeithochs gestiegen. Das hat die Verkaufspreise und den Umsatz in 2022 außergewöhnlich ansteigen lassen. Bereits im Oktober 2022 fingen aber für viele Früchte die Preise an erheblich zu sinken. Da diese Entwicklung aber absehbar war, haben wir unseren Einkauf daraufhin angepasst und nur maximal Verkäufe mit Rohwaren abgesichert. Somit ergaben sich praktisch keine Gründe für umfangreichere Wertberichtigungen im Bestand. Folglich werden die Verkaufspreise und damit auch der Umsatz in 2023 deutlich nach unten gehen, wobei die Margen weitestgehend stabil bleiben sollten. Der bestehende Auftragsbestand komprimiert reicht für mehr als sechs Monate Vollauslastung. b) Vermögens- und Finanzlage Die finanzielle Lage des Unternehmens ist nach wie vor gut. Im letzten Jahr wurden für etwa 2,2 Mio. Euro Neuinvestitionen vorgenommen. Die Eigenmittelquote (Eigenkapital und Gesellschafterdarlehen) liegt bei rd. 49 %. 3. Controlling Das Unternehmen hat eine sehr detaillierte Planungs- und Kostenrechnung. Darüber hinaus erlaubt eine detaillierte Nachkalkulation sehr ausführliche Informationen über die erwirtschafteten Deckungsbeiträge und Gewinne nach Produktgruppen bis hinunter auf die Artikel-, Kunden- und Verkäuferebene. Das vorhandene Controlling gibt hervorragende Möglichkeiten zur Unternehmenssteuerung. II. Sonstige wesentliche Vorgänge des Geschäftsjahres / Aussichten für die Zukunft Beide Betriebe haben auch in 2022 voll produziert. Nach den Covid-19-Jahren fallen die Preise für Rohstoffe wieder auf normale Niveaus. Damit können auch dem Verbraucher wieder günstigere Preise angeboten werden. Nach wie vor besteht aber eine Unsicherheit, wie es mit der Versorgung von Früchten in den kommenden Monaten aus der Ukraine bestellt sein wird. In der Zwischenzeit ist die Ukraine ein bedeutsamer Lieferant für einige Früchte in Europa geworden. Ein Ausfall oder eine Einschränkung der Lieferungen durch Energieengpässe während der Erntezeit kann das Preisniveau wieder deutlich ansteigen lassen. Die Bezugspreise gerade für Früchte aus China haben sich zurzeit wieder auf Normalniveaus zurückentwickelt. Nach wie vor bleiben die Frachten nach USA hoch und beeinträchtigen die guten Margen für Lieferungen dorthin. Wir beziehen keine Rohstoffe aus Russland oder Belarus. Der Verkauf dorthin ist leicht gestiegen, hat aber aufgrund der generell geringen Exportmengen auch keine wesentliche Bedeutung für uns. Nach wie vor profitieren wir von den langfristig geschlossenen Verträgen bei Strom und Gas. Um dem wachsenden Konkurrenzdruck einiger neuer polnischen Produzenten zu entgehen, konzentrieren wir uns nach wie vor auf Spezialprodukte. Gerade die Verkaufsmengen der Fruchtdropse entwickeln sich sehr erfolgreich. Allerdings bleiben die Abrufe aus den bestehenden Kontrakten auf einem niedrigen Niveau. Wir gehen davon aus, dass die Nachfrage mit der Sommerzeit wieder deutlich anziehen wird. III. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Das Unternehmen hat aufgrund des hohen vorhandenen Auftragsbestandes von komprimiert sechs Monaten eine stabile Ausgangsituation. Es werden grundsätzlich bei Vertragsabschlüssen die Rohwaren entsprechend nachgedeckt. Soweit die Verkaufskontrakte längerfristig sind, versuchen wir eine adäquate Deckung der Rohwaren vorzunehmen. Sollten die Rohwarenpreise steigen, besteht das Risiko, dass Lieferanten ihre Verträge nicht erfüllen. Soweit während der Vertragslaufzeit die Preise für die Rohwaren sinken, besteht das Risiko, dass Kunden ihre Waren nicht zeitgerecht und in vollen Mengen abnehmen. Beide Risiken haben in der Vergangenheit zu keinen nennenswerten Verlusten geführt. Risiken aus Fremdwährungsgeschäften entstehen so weit in einer anderen Währung, insbesondere USD eingekauft wird. Einkäufe und Verkäufe gleichen sich großenteils aus oder werden durch Kursicherungsgeschäfte abgesichert. Da ein Großteil unserer Ware in den Cerealienmarkt geht, würde ein Nachfragerückgang in diesem Bereich kurzfristig Marktkapazitäten frei werden lassen. Die ansteigende Inflation und die gestiegenen Energiekosten auch für die Verbraucher können eine nachteilige Veränderung des Kaufverhaltens nach sich führen. Eine Verschärfung des Ukrainekrieges mit einem möglichen Stopp der Gaslieferungen und eine denkbare tägliche Unterbrechung der Stromversorgung würde uns außerordentlich hart treffen und zu drastischen Einsparmaßnahmen und Anpassungen zwingen. Aufgrund der aktuell reduzierten Nachfrage am Markt ist für das Jahr 2023 mit einem Ergebnis zu rechnen, das leicht unter dem des Jahres 2022 liegt.
Salzwedel, 23. Mai 2023 gez. Kurt Jahncke gez. Bernd Wiesner Bilanz zum 31. Dezember 2022Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022
Anhang des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2022I. Registerangaben Der Sitz der Gesellschaft ist Salzwedel. Sie ist eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Stendal unter der Registernummer HRB 3986. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bei der Gesellschaft handelt es sich um eine große Kapitalgesellschaft. Der Jahresabschluss wurde nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Regelungen im Gesellschaftsvertrag unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung aufgestellt. Die Bilanz wurde vor Berücksichtigung der Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind beibehalten worden. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet. Gegenstände im Sachanlagevermögen sind mit ihren Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Die Gesellschaft hat Investitionszuschüsse erhalten. Diese sind von den Anschaffungs- und Herstellungskosten abgesetzt. Geringwertige Anlagegüter werden entsprechend § 6 Abs. 2a EStG in einen jahrgangsbezogenen Sammelposten eingestellt, der über einen Zeitraum von 5 Jahren linear abgeschrieben wird. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten angesetzt. Die Vorräte sind mit Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips angesetzt. Soweit dies im Einzelfall erforderlich war, sind Abschreibungen auf den Marktwert bzw. den beizulegenden Wert vorgenommen worden. Ungängige Waren wurden abgewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert abzüglich erforderlicher Wertberichtigungen bewertet. Dem allgemeinen Ausfallrisiko wurde durch pauschale Wertberichtigungen des nicht einzeln wertberichtigten Forderungsbestandes Rechnung getragen. Liquide Mittel valutieren ausschließlich in Euro und sind zu Nennwerten angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen sind unter Berücksichtigung der voraussichtlichen Preis- und Kostenentwicklung in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften angemessen zu berücksichtigen. Verbindlichkeiten sind mit ihren Rückzahlungsbeträgen angesetzt. Bilanzposten, die nahe stehende Personen bzw. Unternehmen betreffen und nicht schon als Beteiligungs- oder Verbundposten gezeigt werden, sind gesondert ausgewiesen. Als nahe stehend werden Personen bzw. Unternehmen behandelt, die einheitlich beherrscht werden können oder auf die einheitlich wesentlich eingewirkt werden kann. III. Angaben zu einzelnen Posten des Jahresabschlusses Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist einschließlich der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt, der diesem Anhang als Anlage beigefügt ist. Zum Abschlussstichtag in USD valutierende Forderungen und Verbindlichkeiten aus Warenlieferungen (Ein- und Verkäufe) wurden durch Devisentermingeschäfte gegen Währungsrisiken im Volumen von TUSD 2.750 (Wareneinkauf) abgesichert. Hierfür wurden für das Geschäftsjahr 2022 Bewertungseinheiten gebildet, die nach der sog. Einfrierungsmethode bilanziert werden. Der Art nach handelt es sich um einen Portfolio-Hedge. Die Wirksamkeit wurde nach der Critical Terms Match-Methode ermittelt. Das abgesicherte Risiko valutiert zum Abschlussstichtag mit einem Wert von € 0,00. Die gegenläufigen Wertänderungen werden durch die Devisentermingeschäfte während der Laufzeit bis zur Begleichung der Forderungen und Verbindlichkeiten in vollem Umfang ausgeglichen. Zum 31.12.2021 wurden in USD valutierende Forderungen und Verbindlichkeiten aus Warenlieferungen (Ein- und Verkäufe) zum Devisenkassamittelkurs bewertet. Die Forderungen gegen nahe stehende Unternehmen betreffen solche aus Lieferungen und Leistungen. Die sonstigen Rückstellungen betreffen rückständigen Arbeitnehmerurlaub (T€ 161), Tantiemen bzw. Sonderzahlungen (T€ 170), Jahresabschluss- und Beratungskosten (T€ 50) sowie Gewährleistungen (T€ 250). Zur Absicherung des Zinsänderungsrisikos aus der Inanspruchnahme von Kreditlinien wurden Zinsswaps über T€ 7.500 (Vorjahr: T€ 7.500) vereinbart. Es wurden dementsprechend Bewertungseinheiten gebildet, die nach der sog. Einfrierungsmethode bilanziert werden. Der Art nach handelt es sich um einen Portfolio-Hedge. Das abgesicherte Risiko valutiert zum Stichtag mit einem Wert von T€ 478 (Vorjahr: T€ 0). Die gegenläufigen Wertänderungen werden durch die Zinsswaps während der Laufzeit bis zur Tilgung der Verbindlichkeiten in vollem Umfang ausgeglichen. Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten und deren Besicherung ergeben sich aus dem Verbindlichkeitenspiegel, der als Anlage beigefügt ist. Die Verbindlichkeiten gegenüber nahe stehenden Unternehmen betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Über die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern bestehen Rangrücktrittsvereinbarungen. Die Haftungsverhältnisse in Höhe von € 1.713.992,50 (Vorjahr: T€ 2.123) bestehen für nahestehende Unternehmen aus der Bestellung von Sicherheiten, im Einzelnen Grundschulden, die Sicherungsübereignung von Anlagen und Maschinen sowie die Globalzession von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Für das Risiko einer Inanspruchnahme gibt es vor allem auf Grund der wirtschaftlichen Lage der betreffenden Unternehmen keine Anhaltspunkte. Die Umsatzerlöse verteilen sich auf folgende Märkte:
IV. Angaben zu Gesellschaftsorganen Geschäftsführer der Gesellschaft sind die Herren Kurt Jahncke, Kaufmann, und Bernd Wiesner, Kaufmann. Von der Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführer wird nach § 286 Abs. 4 HGB abgesehen. V. Sonstige Angaben 1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Dauerschuldverhältnissen (Pachten, Leasing) bestehen im Gesamtbetrag von T€ 596 jährlich. 2. Außergewöhnliche Erträge i. S. d. § 285 Nr. 31 HGB Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten mit T€ 81 Erträge aus der Anpassung an die Ergebnisse der steuerlichen Außenprüfung für Vorjahre. 3. Arbeitnehmer Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 2022 im Durchschnitt (ohne Auszubildende):
4. Gesamthonorar des Abschlussprüfers Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt insgesamt T€ 51. Es verteilt sich wie folgt: Abschlussprüfungsleistungen T€ 32, Steuerberatungsleistungen T€ 13 (davon für das Vorjahr: T€ 13) und andere Bestätigungsleistungen T€ 6. 5. Anteilsbesitz Es besteht folgende angabepflichtige Beteiligung: Paradise Fruits FD Sales GmbH, Salzwedel Beteiligung: 100 % Eigenkapital zum 31.12.2021: € 8.609,20 Der Jahresabschluss der Beteiligungsgesellschaft für das Geschäftsjahr 2022 liegt noch nicht vor. 6. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2022 in Höhe von € 1.836.218,45 zusammen mit dem Gewinnvortrag in Höhe von € 27.320.720,37, also insgesamt € 29.156.938,82, auf neue Rechnung vorzutragen.
Salzwedel, den 23. Mai 2023 Paradiesfrucht GmbH gez. Kurt Jahncke gez. Bernd Wiesner Anlagenspiegel 2022
1) nach Abzug von Investitionszuschüssen
Verbindlichkeitenspiegel 2022
Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Paradiesfrucht GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Paradiesfrucht GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022, der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Paradiesfrucht GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes die Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stade, den 26. Mai 2023 Redeker
GmbH
gez. Redeker, Wirtschaftsprüfer gez. Kupski, Wirtschaftsprüferin Weitere Angaben zur Offenlegung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2022 Datum der Feststellung Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 wurde am 05.06.2023 festgestellt. Gemäß Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 05.06.2023 wird der Jahresüberschuss in Höhe von € 1.836.218,45 mit dem Gewinnvortrag in Höhe von € 27.320.720,37, zusammen € 29.156.938,82, auf neue Rechnung vorgetragen. |
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