Stammdaten

Register
Amtsgericht Stendal HRB 3986
Eingetragen
29.1.2003
Branche
Herstellung von Körperpflegemitteln und DuftstoffenGroßhandel mit kosmetischen Erzeugnissen und KörperpflegemittelnGroßhandel mit Mehl und Getreideprodukten
Gegenstand
Herstellung und Vertrieb von Trockenprodukten, insbesondere solchen aus den Bereichen Lebensmittel, Körperpflege und Pharmazie. Darüber hinaus kann sich das Unternehmen mit der Produktion, der Verarbeitung und dem Handel von Waren aller Art beschäftigen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Frank Tiedke
seit 27.8.2025
Prokura
Peter Hammond
seit 27.8.2025
Geschäftsführer
Markus Weddeling
seit 19.7.2024
Geschäftsführer
Ryan Schweet
seit 16.7.2024
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Tomahawk PurchaserCo GmbH
Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Paradiesfrucht GmbH

Salzwedel

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022

I. Darstellung des Geschäftsverlaufs und der wirtschaftlichen Lage

1. Geschäft und Rahmenbedingungen

Die Firma Paradiesfrucht stellt gefriergetrocknete Produkte her. Es werden Früchte, Fruchtzubereitungen, Kräuter, Fisch- und Molkereierzeugnisse getrocknet. Sowohl im Einkauf als auch im Verkauf ist das Unternehmen weltweit tätig. Die generelle Nachfrage nach gefriergetrockneten Produkten ist stabil. Das Unternehmen entwickelt sich nach wie vor erfreulich.

2. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

2. a) Ertragslage

Der Umsatz stieg im Wirtschaftsjahr 2022 gegenüber dem Vorjahr um 11,6 %. Der Verkaufspreis für gefriergetrocknete Produkte erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um etwa 16,7 %. Dies ist auf gestiegene Rohwarenkosten und damit auf höhere Verkaufspreise zurückzuführen. Der Umsatz absolut erhöhte sich um EUR 9,6 Mio., entsprechend einem Anstieg von 11,6 %.

Die Ergebnisverbesserung gegenüber dem Vorjahr ist aus einer Verbesserung der Rohmarge entstanden und hat die Verringerung der ausgebrachten Menge mehr als kompensiert. Covid-19 hat im Wirtschaftsjahr 2022 für unser Geschäft keine direkten Auswirkungen mehr gehabt. Allerdings sind durch niedrigere Ernten in den Vorjahren, bedingt durch Covid-19 und auch durch Trockenheit im letzten Jahr, die Preise für Früchte zum Teil auf Allzeithochs gestiegen. Das hat die Verkaufspreise und den Umsatz in 2022 außergewöhnlich ansteigen lassen. Bereits im Oktober 2022 fingen aber für viele Früchte die Preise an erheblich zu sinken. Da diese Entwicklung aber absehbar war, haben wir unseren Einkauf daraufhin angepasst und nur maximal Verkäufe mit Rohwaren abgesichert. Somit ergaben sich praktisch keine Gründe für umfangreichere Wertberichtigungen im Bestand. Folglich werden die Verkaufspreise und damit auch der Umsatz in 2023 deutlich nach unten gehen, wobei die Margen weitestgehend stabil bleiben sollten.

Der bestehende Auftragsbestand komprimiert reicht für mehr als sechs Monate Vollauslastung.

b) Vermögens- und Finanzlage

Die finanzielle Lage des Unternehmens ist nach wie vor gut. Im letzten Jahr wurden für etwa 2,2 Mio. Euro Neuinvestitionen vorgenommen. Die Eigenmittelquote (Eigenkapital und Gesellschafterdarlehen) liegt bei rd. 49 %.

3. Controlling

Das Unternehmen hat eine sehr detaillierte Planungs- und Kostenrechnung. Darüber hinaus erlaubt eine detaillierte Nachkalkulation sehr ausführliche Informationen über die erwirtschafteten Deckungsbeiträge und Gewinne nach Produktgruppen bis hinunter auf die Artikel-, Kunden- und Verkäuferebene. Das vorhandene Controlling gibt hervorragende Möglichkeiten zur Unternehmenssteuerung.

II. Sonstige wesentliche Vorgänge des Geschäftsjahres / Aussichten für die Zukunft

Beide Betriebe haben auch in 2022 voll produziert. Nach den Covid-19-Jahren fallen die Preise für Rohstoffe wieder auf normale Niveaus. Damit können auch dem Verbraucher wieder günstigere Preise angeboten werden. Nach wie vor besteht aber eine Unsicherheit, wie es mit der Versorgung von Früchten in den kommenden Monaten aus der Ukraine bestellt sein wird.

In der Zwischenzeit ist die Ukraine ein bedeutsamer Lieferant für einige Früchte in Europa geworden. Ein Ausfall oder eine Einschränkung der Lieferungen durch Energieengpässe während der Erntezeit kann das Preisniveau wieder deutlich ansteigen lassen.

Die Bezugspreise gerade für Früchte aus China haben sich zurzeit wieder auf Normalniveaus zurückentwickelt.

Nach wie vor bleiben die Frachten nach USA hoch und beeinträchtigen die guten Margen für Lieferungen dorthin.

Wir beziehen keine Rohstoffe aus Russland oder Belarus. Der Verkauf dorthin ist leicht gestiegen, hat aber aufgrund der generell geringen Exportmengen auch keine wesentliche Bedeutung für uns.

Nach wie vor profitieren wir von den langfristig geschlossenen Verträgen bei Strom und Gas.

Um dem wachsenden Konkurrenzdruck einiger neuer polnischen Produzenten zu entgehen, konzentrieren wir uns nach wie vor auf Spezialprodukte. Gerade die Verkaufsmengen der Fruchtdropse entwickeln sich sehr erfolgreich.

Allerdings bleiben die Abrufe aus den bestehenden Kontrakten auf einem niedrigen Niveau. Wir gehen davon aus, dass die Nachfrage mit der Sommerzeit wieder deutlich anziehen wird.

III. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Das Unternehmen hat aufgrund des hohen vorhandenen Auftragsbestandes von komprimiert sechs Monaten eine stabile Ausgangsituation.

Es werden grundsätzlich bei Vertragsabschlüssen die Rohwaren entsprechend nachgedeckt. Soweit die Verkaufskontrakte längerfristig sind, versuchen wir eine adäquate Deckung der Rohwaren vorzunehmen. Sollten die Rohwarenpreise steigen, besteht das Risiko, dass Lieferanten ihre Verträge nicht erfüllen.

Soweit während der Vertragslaufzeit die Preise für die Rohwaren sinken, besteht das Risiko, dass Kunden ihre Waren nicht zeitgerecht und in vollen Mengen abnehmen.

Beide Risiken haben in der Vergangenheit zu keinen nennenswerten Verlusten geführt.

Risiken aus Fremdwährungsgeschäften entstehen so weit in einer anderen Währung, insbesondere USD eingekauft wird. Einkäufe und Verkäufe gleichen sich großenteils aus oder werden durch Kursicherungsgeschäfte abgesichert.

Da ein Großteil unserer Ware in den Cerealienmarkt geht, würde ein Nachfragerückgang in diesem Bereich kurzfristig Marktkapazitäten frei werden lassen. Die ansteigende Inflation und die gestiegenen Energiekosten auch für die Verbraucher können eine nachteilige Veränderung des Kaufverhaltens nach sich führen.

Eine Verschärfung des Ukrainekrieges mit einem möglichen Stopp der Gaslieferungen und eine denkbare tägliche Unterbrechung der Stromversorgung würde uns außerordentlich hart treffen und zu drastischen Einsparmaßnahmen und Anpassungen zwingen.

Aufgrund der aktuell reduzierten Nachfrage am Markt ist für das Jahr 2023 mit einem Ergebnis zu rechnen, das leicht unter dem des Jahres 2022 liegt.

 

Salzwedel, 23. Mai 2023

gez. Kurt Jahncke

gez. Bernd Wiesner

Bilanz zum 31. Dezember 2022

Aktiva

Vorjahr
T€
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 15.482,05 50
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 7.043.969,17 7.349
2. Technische Anlagen und Maschinen 16.874.562,08 17.392
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.554.217,45 1.461
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.939.605,99 27.412.354,69 1.805
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 25.000,00 27.452.836,74 25
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 11.286.653,93 10.847
2. Fertige Erzeugnisse und Waren 18.092.661,00 19.196
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 29.379.314,93 1.052
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 9.857.175,34 10.165
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: € 0,00 (Vorjahr: T€ 0)
2. Sonstige Vermögensgegenstände 1.088.994,50 1.136
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: € 0,00 (Vorjahr: T€ 0) 10.946.169,84
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 262.545,38 40.588.030,15 386
C. Rechnungsabgrenzungsposten 13.352,95 0
68.054.219,84 70.864

Passiva

Vorjahr
T€
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25
II. Gewinnvortrag 27.320.720,37 25.594
III. Jahresüberschuss 1.836.218,45 29.181.938,82 1.727
B. Rückstellungen
1. Steuerückstellungen 107.354,00 414
2. Sonstige Rückstellungen 631.300,00 738.654,00 846
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 25.128.552,44 29.455
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: € 4.071.856,00 (Vorjahr: T€ 5.459)
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 73.413,61 57
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: € 0,00 (Vorjahr: T€ 0)
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 6.552.442,86 5.699
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: € 0,00 (Vorjahr: T€ 0)
4. Verbindlichkeiten gegenüber nahe stehenden Unternehmen 1.313.078,94 1.503
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: € 0,00 (Vorjahr: T€ 0)
5. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 1.650.000,00 1.650
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: € 0,00 (Vorjahr: T€ 0)
6. Sonstige Verbindlichkeiten 3.416.139,17 3.894
- davon aus Steuern: € 143.296,70 (Vorjahr: T€ 133)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: € 0,00 (Vorjahr: T€ 0)
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: € 0,00 (Vorjahr: T€ 0) 38.133.627,02
68.054.219,84 70.864
D. Haftungsverhältnisse 1.713.992,50 2.123

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022

Vorjahr
T€
1. Umsatzerlöse 92.692.727,50 83.045
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -2.319.481,00 5.132
3. Sonstige betriebliche Erträge 229.326,39 116
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -55.556.664,60 -55.782
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -2.017.888,29 -57.574.552,89 -1.912
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -13.050.475,85 -12.105
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -2.553.069,38 -2.331
- davon für Altersversorgung: € 61.953,45 (Vorjahr: T€ 59) -15.603.545,23
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -2.878.144,31 -3.076
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -10.847.515,99 -9.820
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -844.851,18 -795
- davon an Gesellschafter: € 99.000,00 (Vorjahr: T€ 99)
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -996.768,22 -729
10. Ergebnis nach Steuern 1.857.195,07 1.743
11. Sonstige Steuern -20.976,62 -16
12. Jahresüberschuss 1.836.218,45 1.727

Anhang des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2022

I. Registerangaben

Der Sitz der Gesellschaft ist Salzwedel. Sie ist eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Stendal unter der Registernummer HRB 3986.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bei der Gesellschaft handelt es sich um eine große Kapitalgesellschaft. Der Jahresabschluss wurde nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Regelungen im Gesellschaftsvertrag unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung aufgestellt. Die Bilanz wurde vor Berücksichtigung der Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind beibehalten worden.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet.

Gegenstände im Sachanlagevermögen sind mit ihren Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Die Gesellschaft hat Investitionszuschüsse erhalten. Diese sind von den Anschaffungs- und Herstellungskosten abgesetzt. Geringwertige Anlagegüter werden entsprechend § 6 Abs. 2a EStG in einen jahrgangsbezogenen Sammelposten eingestellt, der über einen Zeitraum von 5 Jahren linear abgeschrieben wird.

Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten angesetzt.

Die Vorräte sind mit Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips angesetzt. Soweit dies im Einzelfall erforderlich war, sind Abschreibungen auf den Marktwert bzw. den beizulegenden Wert vorgenommen worden. Ungängige Waren wurden abgewertet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert abzüglich erforderlicher Wertberichtigungen bewertet. Dem allgemeinen Ausfallrisiko wurde durch pauschale Wertberichtigungen des nicht einzeln wertberichtigten Forderungsbestandes Rechnung getragen.

Liquide Mittel valutieren ausschließlich in Euro und sind zu Nennwerten angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen sind unter Berücksichtigung der voraussichtlichen Preis- und Kostenentwicklung in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften angemessen zu berücksichtigen.

Verbindlichkeiten sind mit ihren Rückzahlungsbeträgen angesetzt.

Bilanzposten, die nahe stehende Personen bzw. Unternehmen betreffen und nicht schon als Beteiligungs- oder Verbundposten gezeigt werden, sind gesondert ausgewiesen. Als nahe stehend werden Personen bzw. Unternehmen behandelt, die einheitlich beherrscht werden können oder auf die einheitlich wesentlich eingewirkt werden kann.

III. Angaben zu einzelnen Posten des Jahresabschlusses

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist einschließlich der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt, der diesem Anhang als Anlage beigefügt ist.

Zum Abschlussstichtag in USD valutierende Forderungen und Verbindlichkeiten aus Warenlieferungen (Ein- und Verkäufe) wurden durch Devisentermingeschäfte gegen Währungsrisiken im Volumen von TUSD 2.750 (Wareneinkauf) abgesichert. Hierfür wurden für das Geschäftsjahr 2022 Bewertungseinheiten gebildet, die nach der sog. Einfrierungsmethode bilanziert werden. Der Art nach handelt es sich um einen Portfolio-Hedge. Die Wirksamkeit wurde nach der Critical Terms Match-Methode ermittelt. Das abgesicherte Risiko valutiert zum Abschlussstichtag mit einem Wert von € 0,00. Die gegenläufigen Wertänderungen werden durch die Devisentermingeschäfte während der Laufzeit bis zur Begleichung der Forderungen und Verbindlichkeiten in vollem Umfang ausgeglichen. Zum 31.12.2021 wurden in USD valutierende Forderungen und Verbindlichkeiten aus Warenlieferungen (Ein- und Verkäufe) zum Devisenkassamittelkurs bewertet.

Die Forderungen gegen nahe stehende Unternehmen betreffen solche aus Lieferungen und Leistungen.

Die sonstigen Rückstellungen betreffen rückständigen Arbeitnehmerurlaub (T€ 161), Tantiemen bzw. Sonderzahlungen (T€ 170), Jahresabschluss- und Beratungskosten (T€ 50) sowie Gewährleistungen (T€ 250).

Zur Absicherung des Zinsänderungsrisikos aus der Inanspruchnahme von Kreditlinien wurden Zinsswaps über T€ 7.500 (Vorjahr: T€ 7.500) vereinbart. Es wurden dementsprechend Bewertungseinheiten gebildet, die nach der sog. Einfrierungsmethode bilanziert werden. Der Art nach handelt es sich um einen Portfolio-Hedge. Das abgesicherte Risiko valutiert zum Stichtag mit einem Wert von T€ 478 (Vorjahr: T€ 0).

Die gegenläufigen Wertänderungen werden durch die Zinsswaps während der Laufzeit bis zur Tilgung der Verbindlichkeiten in vollem Umfang ausgeglichen.

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten und deren Besicherung ergeben sich aus dem Verbindlichkeitenspiegel, der als Anlage beigefügt ist.

Die Verbindlichkeiten gegenüber nahe stehenden Unternehmen betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Über die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern bestehen Rangrücktrittsvereinbarungen.

Die Haftungsverhältnisse in Höhe von € 1.713.992,50 (Vorjahr: T€ 2.123) bestehen für nahestehende Unternehmen aus der Bestellung von Sicherheiten, im Einzelnen Grundschulden, die Sicherungsübereignung von Anlagen und Maschinen sowie die Globalzession von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Für das Risiko einer Inanspruchnahme gibt es vor allem auf Grund der wirtschaftlichen Lage der betreffenden Unternehmen keine Anhaltspunkte.

Die Umsatzerlöse verteilen sich auf folgende Märkte:

2022 2021
T€ T€
Inland 32.704 36.695
EU 25.121 19.321
übriges Ausland 34.868 27.029
92.693 83.045

IV. Angaben zu Gesellschaftsorganen

Geschäftsführer der Gesellschaft sind die Herren Kurt Jahncke, Kaufmann, und Bernd Wiesner, Kaufmann. Von der Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführer wird nach § 286 Abs. 4 HGB abgesehen.

V. Sonstige Angaben

1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Dauerschuldverhältnissen (Pachten, Leasing) bestehen im Gesamtbetrag von T€ 596 jährlich.

2. Außergewöhnliche Erträge i. S. d. § 285 Nr. 31 HGB

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten mit T€ 81 Erträge aus der Anpassung an die Ergebnisse der steuerlichen Außenprüfung für Vorjahre.

3. Arbeitnehmer

Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 2022 im Durchschnitt (ohne Auszubildende):

2022 2021
Inland
Gewerbliche Arbeitnehmer 262 246
Kaufmännische Angestellte 78 70
Aushilfen 3 3
Ausland
Kaufmännische Angestellte 8 8
351 327

4. Gesamthonorar des Abschlussprüfers

Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt insgesamt T€ 51. Es verteilt sich wie folgt: Abschlussprüfungsleistungen T€ 32, Steuerberatungsleistungen T€ 13 (davon für das Vorjahr: T€ 13) und andere Bestätigungsleistungen T€ 6.

5. Anteilsbesitz

Es besteht folgende angabepflichtige Beteiligung:

Paradise Fruits FD Sales GmbH, Salzwedel

Beteiligung: 100 %

Eigenkapital zum 31.12.2021: € 8.609,20

Der Jahresabschluss der Beteiligungsgesellschaft für das Geschäftsjahr 2022 liegt noch nicht vor.

6. Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2022 in Höhe von € 1.836.218,45 zusammen mit dem Gewinnvortrag in Höhe von € 27.320.720,37, also insgesamt € 29.156.938,82, auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Salzwedel, den 23. Mai 2023

Paradiesfrucht GmbH

gez. Kurt Jahncke

gez. Bernd Wiesner

Anlagenspiegel 2022

Anschaffungskosten
Vortrag zum 01.01.2022 BP- Anpassungen Zugänge
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 866.925,25 0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 10.037.881,79 0,00 42.718,38
2. Technische Anlagen und Maschinen 31.736.858,83 93.764,33 1.560.561,54
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.718.211,54 0,00 448.527,81
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.805.112,43 4.164,97 130.328,59
47.298.064,59 97.929,30 2.182.136,32
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 25.000,00 0,00 0,00
48.189.989,84 97.929,30 2.182.136,32
Anschaffungskosten
Umbuchungen Abgänge Stand 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 0,00 866.925,25
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 0,00 0,00 10.080.600,17 1)
2. Technische Anlagen und Maschinen 0,00 0,00 33.391.184,70 1)
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 296.518,46 3.870.220,89
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 1.939.605,99
0,00 296.518,46 49.281.611,75
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 25.000,00
0,00 296.518,46 50.173.537,00
Abschreibungen
Vortrag zum 01.01.2022 BP- Anpassungen lfd. Geschäftsjahr Abgänge Stand 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 817.183,05 0,00 34.260,15 0,00 851.443,20
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 2.689.258,00 0,00 347.373,00 0,00 3.036.631,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 14.345.152,88 30.479,44 2.140.990,30 0,00 16.516.622,62
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.256.991,04 0,00 355.520,86 296.508,46 2.316.003,44
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
19.291.401,92 30.479,44 2.843.884,16 296.508,46 21.869.257,06
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
20.108.584,97 30.479,44 2.878.144,31 296.508,46 22.720.700,26
Buchwerte
Stand 31.12.2022 Stand 31.12.2021
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 15.482,05 49.742,20
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 7.043.969,17 7.348.623,79
2. Technische Anlagen und Maschinen 16.874.562,08 17.391.705,95
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.554.217,45 1.461.220,50
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.939.605,99 1.805.112,43
27.412.354,69 28.006.662,67
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 25.000,00 25.000,00
27.452.836,74 28.081.404,87

1) nach Abzug von Investitionszuschüssen

Verbindlichkeitenspiegel 2022

Restlaufzeit bis zu einem Jahr Vorjahr Restlaufzeit von einem bis zu fünf Jahren Vorjahr Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren Vorjahr
T€ T€ T€
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 21.056.696,44 23.995 3.831.231,00 4.847 240.625,00 612
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 73.413,61 57 0,00 0 0,00 0
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 6.552.442,86 5.699 0,00 0 0,00 0
4. Verbindlichkeiten gegenüber nahe stehenden Unternehmen 1.313.078,94 1.503 0,00 0 0,00 0
5. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 1.650.000,00 1.650 0,00 0 0,00 0
6. Sonstige Verbindlichkeiten 3.416.139,17 3.894 0,00 0 0,00 0
- davon aus Steuern: (143.296,70) (133) (0,00) (0) (0,00) (0)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: (0,00) (0) (0,00) (0) (0,00) (0)
7. Gesamtsumme 34.205.067,72 36.798 3.831.231,00 4.847 240.625,00 612
Gesamtbetrag Vorjahr davon durch Pfandrechte und ähnliche Rechte gesichert Vorjahr Art und Form der Sicherheiten
T€ T€
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 25.128.552,44 29.455 25.128.552,44 29.455 Buchgrundschulden, Sicherungsübereignungen, Globalzession der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 73.413,61 57 0
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 6.552.442,86 5.699 0
4. Verbindlichkeiten gegenüber nahe stehenden Unternehmen 1.313.078,94 1.503 0
5. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 1.650.000,00 1.650 0
6. Sonstige Verbindlichkeiten 3.416.139,17 3.894 0
- davon aus Steuern: (143.296,70) (133)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: (0,00) (0)
7. Gesamtsumme 38.133.627,02 42.258 25.128.552,44 29.455

Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Paradiesfrucht GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Paradiesfrucht GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022, der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Paradiesfrucht GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes die Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie, ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Stade, den 26. Mai 2023

Redeker GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Redeker, Wirtschaftsprüfer

gez. Kupski, Wirtschaftsprüferin

Weitere Angaben zur Offenlegung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2022

Datum der Feststellung

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 wurde am 05.06.2023 festgestellt.

Gemäß Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 05.06.2023 wird der Jahresüberschuss in Höhe von € 1.836.218,45 mit dem Gewinnvortrag in Höhe von € 27.320.720,37, zusammen € 29.156.938,82, auf neue Rechnung vorgetragen.

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