Autohaus Kaltenbach GmbH

Mühlenweg 1, 51545 Waldbröl, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Siegburg HRB 7527
Vorher
Autohaus Amelung GmbH
Eingetragen
10.5.1983
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagenteilen und -zubehörEinzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 t oder weniger
Gegenstand
Handel mit Kraftfahrzeugen und Kraftfahrzeugteilen aller Art und deren Instandsetzung sowie Vornahme aller Geschäfte, die dem Hauptzweck der Gesellschaft zu dienen geeignet sind.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Martin Gebauer
seit 6.2.2025
Prokura
Geschäftsführer
Nils Gebauer
seit 15.1.2024
Prokura
Anke Maria Kaltenbach
seit 12.10.2015
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert70.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Autohaus Kaltenbach GmbH (vormals: Autohaus Amelung GmbH)

Waldbröl

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

I. Grundlagen / Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Autohaus Kaltenbach GmbH, Waldbröl ist Vertragshändlerin der BMW AG und vertreibt auf gemieteten Grundstücken neben Neufahrzeugen der Marken BMW PKW auch Gebrauchtfahrzeuge unterschiedlicher Marken. Bis zum 30.09.2023 hatte die Gesellschaft auch einen MINI Handelsvertrag. Weiterhin werden Serviceleistungen für Kraftfahrzeuge wie Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten durchgeführt sowie der Handel mit Zubehör und Ersatzteilen.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die wirtschaftliche Lage in Deutschland wurde im Jahr 2023 durch Inflation, hohe Energiepreise und geopolitische Spannungen negativ beeinflusst und verunsicherte Produzenten, Investoren sowie Konsumentinnen und Konsumenten.

Nach dem historischen Höchststand der Inflationsrate im Jahr 2022 mit 6,9 % ist die Inflationsrate im Jahr 2023 zwar leicht gesunken, liegt mit 5,9 % aber immer noch auf einem sehr hohen Niveau. Ein wesentlicher Treiber sind die Kosten für Nahrungsmittel, die im Jahr 2022 schon um 13,4 % gestiegen sind, im Jahr 2023 beträgt die Preissteigerung nochmals 12,4 %. Nach der extremen Verteuerung der Energieprodukte im Jahr 2022 sind im Jahr 2023 die Energiepreise nochmals um 5,3 % gestiegen. Die hohe Inflationsrate belastet die Kaufkraft der Verbraucher massiv.

Gemäß Angaben des Statistischen Bundesamtes ist das Bruttoinlandsprodukt (preisbereinigt) im Vergleich zum Vorjahr im Jahr 2023 um 0,3 % gesunken.

Aufgrund der hohen Inflation hat die Europäische Zentralbank (EZB) ihre Geldpolitik im Jahr 2023 weiter gestrafft und den Leitzins in mehreren Schritten deutlich angehoben.

Der Gesamtumsatz im Kfz-Gewerbe in Deutschland ist im Vergleich zum Vorjahr um insgesamt 11,9 % gestiegen. Der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) beobachtete höhere Stückzahlen, verbunden mit höheren Preisen. Des Weiteren war die Auslastung der Werkstätten hoch.

Der Neuwagenzulassungen sind im Jahr 2023 in Deutschland um insgesamt 7,3 % auf 2,84 Millionen PKW gestiegen. Diese Steigerung wurde allein von gewerblichen Zulassungen getragen. Im Vergleich zum Vorkrisenjahr 2019 ist die Zahl der Neuzulassungen in Deutschland insgesamt um 760.000 PKW niedriger. Trotz der Gesamtsteigerung der Zulassungszahlen sind die Neuwagenzulassungen im rentablen Privatkundenmarkt um 1,9 % gesunken. Der Anteil an den Gesamtzulassungen ist von 34,7 % auf 32,8 % gefallen. Die gewerblichen Neuwagenzulassungen sind hingegen um 12,4 % gestiegen. Der Anteil der gewerblichen Neuwagenzulassungen ist somit erstmals höher als der Anteil der Privatzulassungen.

Im Gebrauchtfahrzeugsegment ist im Jahr 2023 die Anzahl der PKW-Besitzumschreibungen um 6,9 % auf 6,03 Millionen Fahrzeuge gestiegen. Ein größeres Fahrzeugangebot und wieder leicht gesunkene Preise sind Hauptgründe für die positive Entwicklung.

Das Aftersales-Geschäft hat sich weiter positiv entwickelt. Die Werkstattauslastung steigt seit 2020 stetig an und führt neben steigenden Preisen zu höheren Umsätzen. Der Umsatz im Bereich Service und Reparatur ist in Deutschland im Vergleich zum Vorjahr um 17,7 % gestiegen.

Die durchschnittliche Umsatzrendite des Kfz-Handels ist nach dem Rekordjahr 2022 mit 3,3 % wieder auf 2,2 % gesunken.

Die Neuwagenzulassungen der Marke BMW haben sich 2023 in Deutschland mit einer Steigerung um 11,2 % besser als der allgemeine Trend (+7,3 %) entwickelt. Insgesamt wurden im Berichtsjahr 233.160 neue BMW PKW zugelassen. Die Entwicklung der Marke MINI ist im Jahr 2023 noch etwas besser, im Jahr 2023 sind die MINI-Neuwagenzulassungen in Deutschland um 14,4 % auf 45.938 Einheiten gestiegen.

2. Geschäftsverlauf

Die Gesellschaft konnte sich im Berichtsjahr mit der Premium-Marke BMW PKW und MINI (bis September 2023) trotz der widrigen gesamtwirtschaftlichen Vorzeichen mit Blick auf die Umsatzerlöse und das Jahresergebnis gut behaupten.

Die Entwicklung der Umsatzerlöse war im Gebrauchtfahrzeuggeschäft und im Aftersales nach dem starken Jahr 2022 weiter positiv. Im Berichtsjahr sind die Umsatzerlöse aus den Gebrauchtfahrzeugverkäufen um ca. 20 % sowie in der Werkstatt und im Teiledienst um ca. 10 % im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Im Neufahrzeuggeschäft sind die Umsätze u.a. wegen des Wegfalls des Mini-Geschäftes leicht um ca. 2 % gesunken.

Die Gesamt-Umsätze sind insgesamt um TEUR 1.663 (= 8,4 %) gestiegen. Der Rohertrag hat sich hingegen um TEUR 181 auf TEUR 3.087 verschlechtert. Hauptgründe hierfür sind gesunkene Deckungsbeiträge im Gebrauchtwagensegment sowie ein erhöhter Abwertungsbedarf bei Neu- und Gebrauchtwagen mit Blick auf die erwartete Marktlage im Folgejahr. Kompensierend wirkten deutliche Margenverbesserungen im Neuwagenbereich und im Aftersales. Weiter begünstigt durch insgesamt gesunkene Kosten ist die Umsatzrentabilität gemessen am Ergebnis vor Steuern mit ca. 2 % besser als im Vorjahr mit ca. 1%.

Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter hat sich im Berichtsjahr leicht verringert, sie beträgt 29 Personen (Vorjahr 30), von denen in der Werkstatt 10 (Vorjahr 10) und im Vertrieb, in der Verwaltung und den sonstigen Bereichen 19 (Vorjahr 20) tätig waren. Der Personalaufwand ist massiv um TEUR 487 (= 25,1 %) auf TEUR 1.450 gesunken. Ein wesentlicher Grund hierfür war der Wegfall des Rückstellungseffekts in den Personalkosten.

Anlageinvestitionen wurden in Höhe von TEUR 350 getätigt, wovon TEUR 285 auf Vorführfahrzeuge entfallen. Die Abschreibungen haben sich insgesamt um TEUR 10 auf TEUR 67 erhöht.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betragen TEUR 1.285 und sind um TEUR 64 höher als im Vorjahr. Hauptursache hierfür sind erhöhte Verwaltungskosten.

Die sonstigen betrieblichen Erträge haben sich im Wesentlichen aufgrund von Rückstellungseffekten und Gewinnen aus Anlageverkäufen um TEUR 71 auf TEUR 127 im Berichtsjahr verbessert.

Das Finanzergebnis lag im Geschäftsjahr bei TEUR 40 (Vorjahr: TEUR 49). Der Rückgang von TEUR 9 ist im Wesentlichen auf leicht gestiegene Zinsaufwendungen zurückzuführen.

Das Ergebnis vor Steuern hat sich im Wesentlichen aufgrund der oben beschriebenen Effekte gegenüber dem Vorjahr insgesamt um TEUR 294 auf TEUR 452 verbessert.

Das Jahresergebnis ist um TEUR 211 gestiegen und weist einen Jahresüberschuss von TEUR 301 aus (Vorjahr TEUR 90).

Die Gesellschaft blickt trotz der schwierigen gesamtwirtschaftlichen Voraussetzungen nach Einschätzung der Geschäftsführung auf einen positiven Geschäftsverlauf hinsichtlich der Entwicklung der Umsätze und des Ergebnisses im Berichtsjahr 2023 zurück.

3. Vergleich mit Vorjahresprognose

Die von uns im Lagebericht des Vorjahres prognostizierte Ergebnisverbesserung im unteren dreistelligen Prozentbereich ist mit einer Steigerung des Ergebnisses vor Steuern um ca. 186 % eingetreten.

Die prognostizierte Erhöhung des Umsatzes im oberen einstelligen Prozentbereich ist bei einem Anstieg des Gesamtumsatzes um 8,4 % ebenso eingetreten. Wie oben dargestellt konnten auch die Umsatzprognosen für die einzelnen Absatzbereiche erreicht werden.

4. Lage

a.) Ertragslage

Unsere Ertragslage weist ein um TEUR 109 schlechteres Rohergebnis von TEUR 3.214 aus (Vorjahr TEUR 3.323).

Die Materialintensität ist gegenüber dem Vorjahr auf 86 % gestiegen (Vorjahr 84 %).

Die Personalintensität ist im Wesentlichen aufgrund des Wegfalls des Rückstellungseffekts von 10 % auf 7 % gesunken.

Die Gesamtkapitalrentabilität hat sich auf rd. 4 % verbessert (Vorjahr rd. 1 %).

Die Umsatzrentabilität (gemessen am Ergebnis vor Steuern) beträgt rd. 2 % (Vorjahr rd. 1 %).

b.) Finanzlage

Unsere Finanzlage ist unverändert gesichert, Verbindlichkeiten werden innerhalb der Zahlungsfristen beglichen.

Die Gesellschaft hat mit weiteren Unternehmen der Kaltenbach-Gruppe und ehemaligen Schwesterunternehmen zur Finanzierung der Neu- und Vorführfahrzeuge einen Kreditrahmenvertrag mit einer deutschen Großbank abgeschlossen.

Darüber hinaus hat die Gesellschaft mit weiteren Unternehmen der Kaltenbach-Gruppe ein zweites Rahmenkreditabkommen mit einem weiteren deutschen Kreditinstitut abgeschlossen.

Die Liquidität 1. Grades beträgt rd. 30 % (Vorjahr: 132 %). Die Liquidität 2. Grades beträgt unter Berücksichtigung der kurzfristen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände rd. 216 % (Vorjahr: 276 %). Unter Berücksichtigung der Vorräte und der im Anlagevermögen ausgewiesenen Vorführfahrzeuge beträgt die Liquidität 3. Grades rd. 473 % (Vorjahr: 561 %).

Der Aufbau des Vorratsvermögens und ein zum Stichtag erhöhter Forderungsbestand führten zu einem Rückgang der liquiden Mittel. Dies wurde durch eine gestiegene Fremdfinanzierung und durch Mittelzuflüsse aus Abgängen zum Anlagevermögen teilweise kompensiert

c.) Vermögenslage

Der Anteil des kurzfristigen Vermögens im Verhältnis zum Gesamtvermögen hat sich von rd. 76 % auf rd. 78 % erhöht.

Die Vermögensstruktur ist im Wesentlichen durch den Bestand an Neu-, Vorführ- und Gebrauchtfahrzeugen und durch die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände bestimmt. Unter Einbeziehung der im Anlagevermögen ausgewiesenen Vorführfahrzeuge macht der Bestand an Fahrzeugen insgesamt rd. TEUR 3.604 = 43 % (Vorjahreswert rd. TEUR 3.129 = 38 %) der Bilanzsumme aus.

Die Bilanzsumme hat sich im Vergleich zum Vorjahr leicht um TEUR 193 auf TEUR 8.450 erhöht.

Die Gesellschaft weist ein Eigenkapital von TEUR 6.077 auf. Die Eigenkapitalquote hat sich aufgrund der Ergebnisverbesserung trotz der gestiegenen Bilanzsumme leicht auf rd. 72 % gegenüber rd. 70 % im Vorjahr verbessert.

Aufgrund der obigen Ausführungen zur Finanzlage und der Einbindung der Gesellschaft in die Kaltenbach-Gruppe sieht die Geschäftsführung die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Geschäftstätigkeit nicht als gefährdet an.

5. Finanzielle Leistungsindikatoren

Wir ziehen unsere Kennzahlen für die Unternehmenssteuerung aus der kurzfristigen Erfolgsrechnung / KER (Händlerbetriebsvergleich / HBV) und sonstigen Analysen.

Die Kennzahlen zeigen im Jahr 2023 insgesamt gestiegene Umsatzerlöse und niedrigere Roherträge. Unter anderen aufgrund gesunkener Personalkosten ergibt sich insgesamt dennoch eine Ergebnisverbesserung.

Unsere finanzielle Lage kann weiterhin insgesamt als gut bezeichnet werden.

III. Bericht über Zweigniederlassungen sowie Forschung und Entwicklung

Die Gesellschaft unterhält keine Zweigniederlassungen und hat keine Forschungs- und Entwicklungstätigkeit.

IV. Prognosebericht

Die unten dargestellten Prognosen der Berichtsgesellschaft enthalten zukunftsbezogene Angaben. Sie basieren auf Erwartungen und Einschätzungen der Geschäftsführung und können von unvorhersehbaren Ereignissen beeinflusst werden. Dies kann dazu führen, dass die tatsächliche Geschäftsentwicklung, unter anderem wegen veränderter politischer und wirtschaftlicher Rahmenbedingungen sowohl positiv als auch negativ von den nachfolgend beschriebenen Erwartungen abweicht.

a) Prognose für 2024

Der ZDK sieht für den Autohandel in Deutschland im Jahr 2024 keinen Anlass zu Euphorie. Die politischen Vorzeichen sind für das Autojahr 2024 wenig erfreulich. Das abrupte Ende des Umweltbonus hat das Vertrauen in eine nachvollziehbare und rationale Politik zur Förderung der Elektromobilität massiv beschädigt. Zudem wird die CO 2 -Abgabe erhöht und belastet die Autofahrerinnen und Autofahrer zusätzlich. Diese negativen Signale sowie die große Auftragslücke aus 2023 werden nach Einschätzung des ZDK zu einem weiteren deutlichen Rückgang bei den PKW-Neuzulassungen und insbesondere von Elektrofahrzeugen führen.

Der ZDK hat Anfang 2024 für das Jahr 2024 mit etwa 2,65 Millionen Neuzulassungen und verstärkten Preisdruck gerechnet. Auch im zuletzt gestiegenen gewerblichen Bereich sieht der ZDK aufgrund oft angespannter Kostensituationen und rückläufiger Auftragslage schlechte Vorzeichen. Nach Einschätzung des ZDK erhöhen sich aufgrund des schwierigen Marktes die Nachlässe wieder auf das Niveau von 2019. Letztlich haben sich die Neuwagen-Zulassungen in Deutschland im Jahr 2024 um 1 % auf 2.817.331 verringert.

Hinsichtlich der Besitzumschreibungen war die Prognose des ZDK eine leichte Erhöhung auf rd. 6,20 Millionen, da Gebrauchtwagen eine günstigere Alternative für bezahlbare Mobilität darstellen. Im Jahr 2024 sind die Besitzumschreibungen letztlich im Vergleich zum Vorjahr um rd. 7 % auf 6,48 Millionen gestiegen.

Für das Werkstattgeschäft sind die Aussichten 2024 laut Meinung des ZDK gut. Viele Menschen fahren ihre Autos weiter und investieren in Wartung und Reparatur, die gute Auslastung der Werkstätten soll deshalb weiter anhalten.

Der nachfolgende Ausblick bezieht sich auf den Prognosezeitraum 2024. Er berücksichtigt alle zum Zeitpunkt der Aufstellung vorliegenden Erkenntnisse, die einen Einfluss auf den Geschäftsverlauf der Berichtsgesellschaft haben könnten. Die in der Prognose enthaltenen Erwartungen beziehen sich auf die Planung des Unternehmens für das Jahr 2024 und geben den aktuellen Stand wieder.

Trotz der oben dargestellten, teilweise schwierigen allgemeinen Lage erwartet die Berichtsgesellschaft für das Jahr 2024 insgesamt Umsatzerlöse auf ähnlichem Niveau wie im Jahr 2023, jedoch mit unterschiedlicher Ausprägung in den einzelnen Absatzbereichen. Im Neufahrzeuggeschäft wird ein Umsatzrückgang im unteren zweistelligen Prozentbereich erwartet. Im Gebrauchtfahrzeugverkauf wird hingegen eine Umsatzsteigerung im mittleren bis oberen einstelligen Prozentbereich prognostiziert und im Aftersales-Geschäft rechnen wir mit einer Erhöhung der Umsätze im mittleren einstelligen Prozentbereich.

Hinsichtlich des Jahresergebnisses wird für 2024 im Vergleich zum Jahr 2023 mit einer erheblichen Ergebnisverbesserung gerechnet. Ein wichtiger Grund hierfür sind niedrigere Wertberichtigungen aufgrund erwarteter niedrigerer Fahrzeugbestände, sowie Margenverbesserungen im Gebrauchtwagen- und Aftersalesgeschäft. Dem gegenüber steht eine deutliche Margenverschlechterung bei Neuwagen.

Insgesamt erwartet die Geschäftsführung mit Blick auf die schwierige gesamtwirtschaftliche Lage insgesamt ein herausforderndes, aber positives Geschäftsjahr 2024.

b) Prognose für 2025

Die Aussicht auf 2025 des ZDK ist verhalten. Es wird nicht mit nennenswerten Wachstumssprüngen gerechnet. Der Verband geht von einem leichten Absatzminus im Neuwagengeschäft aus. Im Gegensatz dazu erwartet der ZDK im Gebrauchtwagensektor ein Wachstum. Für 2025 werden rund 6,8 Millionen Pkw-Besitzumschreibungen prognostiziert, was über dem Niveau von 2024 liegt.

Gemäß Zahlen des Kraftfahrtbundesamtes sind im Januar 2025 die Neuzulassungen von PKW der Marke BMW gegenüber Januar 2024 jedoch sogar leicht um 0,9 % gestiegen, wobei Mini sogar ein Absatzplus von 3,8 % im Vergleich zum Vorjahresmonat verzeichnen konnte.

Der nachfolgende Ausblick bezieht sich auf den Prognosezeitraum 2025. Er berücksichtigt alle zum Zeitpunkt der Aufstellung vorliegenden Erkenntnisse, die einen Einfluss auf den Geschäftsverlauf der Berichtsgesellschaft haben könnten. Die in der Prognose enthaltenen Erwartungen beziehen sich auf die Planung des Unternehmens für das Jahr 2025 und geben den aktuellen Stand wieder.

Die Berichtsgesellschaft erwartet für 2025 gegenüber 2024 einen leichten Rückgang der Umsatzerlöse. Im Neuwagenbereich wird eine leichte Erhöhung der Umsätze erwartet. Bei Gebrauchtwagen und im Aftersales wird hingegen mit einem moderaten Umsatzrückgang gegenüber der Prognose für 2024 gerechnet.

Hinsichtlich des Jahresergebnisses wird aufgrund der prognostizierten Umsatzentwicklung sowie sinkender Margen im Gebrauchtwagen- und Aftersalesgeschäft, welche teilweise durch eine Margenverbesserung im Neuwagenbereich kompensiert werden, mit einem moderaten Ergebnisrückgang gegenüber 2024 gerechnet.

Insgesamt erwartet die Geschäftsführung vor dem Hintergrund der erwarteten Umsatz- und Margenentwicklung ein herausforderndes Geschäftsjahr 2025.

Die Geschäftsführung geht davon aus, dass die Gesellschaft auch zukünftig in der Lage sein wird, ihre Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen.

V. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

Gesamtwirtschaftliche Risiken

Die hohen Inflationsraten und die schlechten konjunkturellen Aussichten haben zusammen mit den schlechten politischen Vorzeichen negativen Einfluss auf die Geschäfte im Kfz-Gewerbe. Die privaten Haushalte könnten sich trotz steigender Einkommen mit Käufen zurückhalten, auch aus Unsicherheit über die weitere wirtschaftliche und politische Entwicklung. Ein erhöhtes Zinsniveau und unsichere wirtschaftliche Aussichten könnten auch die Investitionen u.a. in Fahrzeuge von gewerblichen Kunden hemmen.

Allgemeine branchenspezifische Risiken

Bei Neuwagen werden sich die Deckungsbeiträge im Neufahrzeugverkauf aufgrund der Marktgegebenheiten weiter verschlechtern, die Preise und Deckungsbeiträge von Gebrauchtfahrzeugen könnten kurzfristig auch unter Druck geraten.

Die Reduzierungen der staatlichen Förderungen für die Elektro- und Hybridfahrzeuge sowie steigende Umweltauflagen wie eine weiter steigende CO 2 -Abgabe können zudem erhebliche negative Auswirkungen haben.

Auch die Entwicklung des Servicegeschäfts ist schwierig. Einerseits werden die Fahrzeuge oft länger gefahren, so dass es zu mehr Serviceumsätzen kommt, andererseits müssen die Kunden auch hier sparen. Zu den massiven allgemeinen Kostensteigerungen sind auch im Service erhebliche Investitionen in Elektromobilität und Digitalisierung notwendig, eine weitere Erhöhung der Verrechnungssätze ist erforderlich, aber voraussichtlich im Markt nur schwer durchsetzbar.

Ertragsorientierte Risiken

Die gesamtwirtschaftlichen Entwicklungen beeinträchtigen die Umsätze auch in der Automobilbranche massiv. Loyale Kunden, eine intensive Marktbearbeitung und der Online-Vertrieb werden immer wichtiger. Hier ist es von großer Wichtigkeit, die Voraussetzung für einen professionellen Online-Vertrieb zu schaffen und auch die Abläufe im Autohaus möglichst digital zu ermöglichen. Ein zukunftsfähiges Autohaus muss die Kunden auf allen Kanälen optimal bedienen können.

Für die Marke BMW war der Wechsel vom Wholesale-Modell auf das Agenturgeschäft ursprünglich ab 01.01.2026 geplant. BMW hat den Starttermin zwischenzeitlich aber auf unbestimmte Zeit verschoben. Dieser Wechsel wird sowohl Chancen als auch Risiken mit sich bringen. Durch die zentrale Preissteuerung des Herstellers entfällt die Möglichkeit, individuelle Nachlässe als Steuerungselement für den Absatz einzusetzen. Stattdessen gewinnen die persönliche Kundenbetreuung und eine hohe Zufriedenheit im Servicegeschäft an Bedeutung als zentrale Erfolgsfaktoren im Vertrieb. Die finanziellen Auswirkungen hieraus können noch nicht abschließend eingeschätzt werden. Aufgrund der Verschiebung des Starttermins hat dies kurzfristig noch keine Auswirkungen. Die Berichtsgesellschaft bereitet sich jedoch langfristig hierauf vor.

2. Chancenbericht

Marktchancen

Trotz der Marktveränderungen bleibt das Werkstattgeschäft wichtiger Umsatz- und Ertragsträger im Autohaus. Die Gesellschaft versucht dem negativen Trend entgegenzutreten, indem man sich im Service verstärkt um das wichtige Segment der älteren Fahrzeuge bemüht, für die spezielle Angebote existieren. Zur Kundenbindung werden zudem verstärkt Wartungspakete verkauft. Da die Elektronik der Fahrzeuge immer komplizierter wird, müssen Fahrzeuge verstärkt in Vertragswerkstätten repariert werden.

Digitalisierung

Die zunehmende Digitalisierung im Automobilhandel eröffnet neue Möglichkeiten zur Kundenansprache und Effizienzsteigerung. Immer mehr Käufer informieren sich online über Fahrzeuge, vergleichen Preise und erwarten nahtlose digitale Prozesse bis hin zum Vertragsabschluss. Zudem gewinnen digitale Beratungs- und Serviceangebote, wie virtuelle Showrooms und Live-Chats mit Verkaufsberatern, an Bedeutung. Die Herausforderung besteht darin, diese digitalen Prozesse in den stationären Handel zu integrieren und eine optimale Verbindung zwischen Online- und Offline-Erlebnis zu schaffen. Gelingt dies, können neue Kundengruppen erschlossen und die Kundenzufriedenheit nachhaltig gesteigert werden.

3. Gesamtaussage

Die Rahmenbedingungen aus den dargestellten Risiken zeigen mögliche Herausforderungen aber auch Chancen für die Berichtsgesellschaft auf. Die Geschäftsführung setzt sich mit diesen Risiken sowie den entsprechenden Chancen aktiv auseinander und berücksichtigt sie in den Entscheidungs- und Planungsprozessen.

Gesamthaft bestehen für die Berichtsgesellschaft weder zum Bilanzstichtag noch zum Zeitpunkt der Aufstellung bestandsgefährdende Risiken. Die Geschäftsführung sieht den Bestand des Unternehmens nicht gefährdet. Die derzeit bestehenden Risiken werden wie im Vorjahr als beherrschbar angesehen. Sofern erwartet wird, dass die identifizierten Risiken beziehungsweise Chancen eintreten, sind diese bereits in den Aussagen im Prognosebericht verarbeitet.

VI. Risikoberichterstattung über Verwendung von Finanzinstrumenten

Die Gesellschaft hat keine Währungsrisiken. Wesentliche Liquiditätsrisiken sind nach derzeitigem Kenntnisstand nicht zu erwarten.

Die im Unternehmen verwendeten Finanzinstrumente sind im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten.

Wesentliche Forderungsausfälle hat die Gesellschaft nicht zu verzeichnen und Verbindlichkeiten werden in der Regel innerhalb der Zahlungsfristen ausgeglichen.

 

Waldbröl, den 24. April 2025

gez. Anke Kaltenbach

gez. Kevin Gebauer

Bilanz für Offenlegungszwecke

AKTIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 4,00 7,00
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 422.486,00 337.114,00
Summe Sachanlagen 422.486,00 337.114,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 7.800,00 7.800,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 1.424.333,85 0,00
Summe Finanzanlagen 1.432.133,85 1.662.908,12
Summe Anlagevermögen 1.854.623,85 2.000.029,12
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 3.460.351,28 3.081.402,62
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 962.689,07 390.633,95
Summe Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.695.408,03 1.652.406,05
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 439.460,11 1.522.754,68
Summe Umlaufvermögen 6.595.219,42 6.256.563,35
Bilanzsumme Aktiva 8.449.843,27 8.256.592,47

PASSIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 52.000,00 52.000,00
II. Gewinnvortrag 5.724.080,39 5.634.058,57
III. Jahresüberschuss 301.166,24 90.021,82
Summe Eigenkapital 6.077.246,63 5.776.080,39
B. Rückstellungen 923.966,00 1.328.743,00
C. Verbindlichkeiten
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: 1.448.630,64 (Vj: 1.150.357,13)
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 254.480,17 113.911,58
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: 254.480,17 (Vj: 113.911,58)
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 166.998,86 23.503,70
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: 166.998,86 (Vj: 23.503,70)
Summe Verbindlichkeiten 1.448.630,64 1.150.357,13
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 1.411,95
Bilanzsumme Passiva 8.449.843,27 8.256.592,47

Gewinn- und Verlustrechnung für Offenlegungszwecke

2023
EUR
2022
EUR
1. Rohergebnis 3.214.019,30 3.323.483,85
2. Personalaufwand
a. Löhne und Gehälter -1.203.470,19 -1.689.064,93
b. Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -246.575,60 -247.616,41
- davon für Altersversorgung: -14.914,52 (Vj: -10.488,47)
Summe Personalaufwand -1.450.045,79 -1.936.681,34
3. Abschreibungen
a. auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -66.799,13 -57.199,29
Summe Abschreibungen -66.799,13 -57.199,29
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.285.071,19 -1.221.084,38
5. Ordentliches Betriebsergebnis 412.103,19 108.518,84
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 60.125,27 59.821,33
- davon aus verbundenen Unternehmen: 57.714,82 (Vj: 37.762,21)
- davon aus der Abzinsung von Rückstellungen: 2.300,00 (Vj: 1.000,00)
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -20.201,45 -10.541,32
- davon an verbundene Unternehmen: -343,44 (Vj: 0,00)
- davon aus der Abzinsung von Rückstellungen: -7.695,00 (Vj: -8.294,00)
8. Finanzergebnis 39.923,82 49.280,01
9. Ergebnis vor Steuern 452.027,01 157.798,85
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -146.790,04 -62.877,33
11. Ergebnis nach Steuern 305.236,97 94.921,52
12. Sonstige Steuern -4.070,73 -4.899,70
13. Jahresüberschuss 301.166,24 90.021,82

Anhang für Offenlegungszwecke

A) Allgemeines

Die Autohaus Kaltenbach GmbH (ehemals: Autohaus Amelung GmbH) hat ihren Sitz in Waldbröl. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Siegburg unter der Nr. HRB 7527 eingetragen.

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Dritten Buches des HGB aufgestellt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt.

Gemäß § 267 Abs. 2 HGB ist die Gesellschaft mittelgroß.

B) Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewandten Ansatz- und Bewertungsmethoden wurden beibehalten.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses war von der Unternehmensfortführung auszugehen.

Die erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und die Sachanlagen sind mit den um planmäßige Abschreibungen verminderten Anschaffungskosten angesetzt.

Bei den immateriellen Vermögensgegenständen werden die Abschreibungen linear und zeitanteilig bei einer Nutzungsdauer von bis zu drei Jahren ermittelt.

Bei den Sachanlagen erfolgen die Abschreibungen nach der linearen Methode und zeitanteilig. Es liegen Nutzungsdauern zwischen drei und 23 Jahren zugrunde. Im Berichtsjahr zugegangene geringwertige Wirtschaftsgüter werden sofort abgeschrieben.

Die Vorführfahrzeuge werden trotz überwiegend kurzer Verweildauer im Vermögen der Gesellschaft im Anlagevermögen ausgewiesen und über eine Nutzungsdauer von fünf Jahren abgeschrieben.

Vorführfahrzeuge, die während des Geschäftsjahres ge- und wieder verkauft wurden, werden aus Vereinfachungsgründen hier nicht erfasst. Außerdem werden die Veräußerungserlöse bei den Umsätzen und die Restbuchwerte im Wareneinsatz ausgewiesen.

Die Finanzanlagen sind mit den Anschaffungskosten bzw. dem Nennwert aktiviert.

Die Vorräte sind mit den Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und die sonstigen Vermögensgegenstände sind mit den Anschaffungskosten angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden erkennbare Risiken durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird daneben durch die Bildung einer Pauschalwertberichtigung von 1 % ausreichend Rechnung getragen.

Die Bewertung der liquiden Mittel erfolgt zum Nennwert.

Das gezeichnete Kapital wurde mit dem Nennbetrag angegeben.

Die Rückstellungen für Pensionen wurden gemäß § 253 Abs. 1 und 2 HGB als Barwert der am Bilanzstichtag laufenden Renten berechnet. Es wurden folgende Annahmen für die Berechnung berücksichtigt:

- pauschale durchschnittliche Restlaufzeit von 15 Jahren,

- durchschnittlicher Marktzins der vergangenen zehn Jahre von 1,82 % p. a., der von der Deutschen Bundesbank bekanntgemacht wurde,

- für laufende Renten wird keine Dynamik berücksichtigt

- Richttafeln der Heubeck AG, "Richttafeln von 2018 G".

Der Erfüllungsbetrag der Pensionsverpflichtung bei einem 10-jährigen Durchschnittssatz von 1,82 % zum Bilanzstichtag beträgt EUR 424.258,00. Bei einem 7-jährigen Durchschnittssatz von 1,74 % beträgt der Erfüllungsbetrag EUR 427.356,00. Der Differenzbetrag von EUR 3.098,00 (Vj.: EUR 14.214,00) unterliegt der Ausschüttungssperre

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen in Höhe der voraussichtlichen Erfüllungsbeträge berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.

Bei Restlaufzeiten von mehr als einem Jahr erfolgt eine Abzinsung mit einem laufzeitadäquaten durchschnittlichen Marktzins. Kostensteigerungen bei der Archivierungsrückstellung orientieren sich an der Teuerungsrate und sind mit 4 % p.a. über die jeweilige Laufzeit berücksichtigt.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt.

C) Bilanzerläuterungen

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens geht aus dem Anlagenspiegel hervor.

Forderungen

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen setzen sich wie folgt zusammen:

31.12.2023 31.12.2022
sonstige Forderungen aus Verrechnungskonten 0,00 44.570,41
Forderungen/Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen saldiert 0,00 3.728,95
Forderungen gegen Gesellschafter 0,00 48.299,36
Forderungen/Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (saldiert) 243.598,11 231.590,61
sonstige Forderungen/Verbindlichkeiten (saldiert) 719.090,96 110.743,98
962.689,07 390.633,95

Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Sicherungsübereignung von Waren gesichert.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen setzen sich wie folgt zusammen:

31.12.2023 31.12.2022
sonstige Verbindlichkeiten aus Verrechnungskonten (Gesellschafterin) 45.002,21 0,00
Forderungen/Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen saldiert (Gesellschafterin) 61.335,49 0,00
= Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 106.337,70 0,00
sonstige Verbindlichkeiten aus Verrechnungskonten (übrige) -4.559,34 0,00
sonstige Forderungen/Verbindlichkeiten übrige (saldiert) 499,00 13.000,00
Forderungen/Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen übrige (saldiert) 64.721,50 10.503,70
166.998,86 23.503,70

Sonstige finanzielle Verpflichtung

Zum Bilanzstichtag bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus einem Pachtvertrag von TEUR 246 p.a. Es handelt es sich gleichzeitig um Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen.

Haftungsverhältnisse

Zum Abschlussstichtag bestanden folgende Haftungsverhältnisse:

Verbindlichkeiten aus Gewährleistungsverträgen EUR 69.675.000,00

Die Gesellschaft hat gemeinsam mit anderen Schwestergesellschaften (verbundene Unternehmen) und ehemaligen Schwestergesellschaften der Kaltenbach-Gruppe einen Kreditrahmenvertrag mit einer deutschen Großbank abgeschlossen. Alle beteiligten Gesellschaften haften gesamtschuldnerisch für die in Anspruch genommenen Kredite, auch wenn diese über den eingeräumten Kreditrahmen von TEUR 22.000 hinausgehen. Als Sicherheiten dienen bei sechs Gesellschaften die Neu- und Vorführfahrzeugbestände, bei drei Gesellschaften nur die Vorführfahrzeugbestände und bei einer Gesellschaft die Vorführ- und Gebrauchtwagenbestände. Die Gesellschaft hat zum Bilanzstichtag keine eigenen Kredite aufgenommen. Von den anderen am Kreditrahmenvertrag beteiligten Gesellschaften wurden zum Bilanzstichtag insgesamt Kredite von TEUR 14.700 (hiervon verbundene Unternehmen TEUR 3.200) beansprucht. Demgegenüber stehen Guthaben aus laufenden Bankkonten von TEUR 3.370 (hiervon verbundene Unternehmen TEUR 2.754).

Darüber hinaus hat die Gesellschaft gemeinsam mit 12 Schwesterunternehmen der Kaltenbach-Gruppe (alle verbundenen Unternehmen) ein zweites Rahmenkreditabkommen mit einem weiteren deutschen Kreditinstitut abgeschlossen. Alle einbezogenen Gesellschaften haben den Schuldbeitritt zum Rahmenkreditabkommen erklärt und treten damit als Gesamtschuldner allen bestehenden, künftigen und bedingten Ansprüchen bei, die der Bank aus dieser Geschäftsbeziehung gegen einzelne oder mehrere Kreditnehmer zustehen. Als Sicherheiten dienen die jeweils finanzierten Fahrzeugbestände. Der den Schwesterunternehmen (verbundene Unternehmen) eingeräumte Kreditrahmen beträgt insgesamt TEUR 47.675.

Mit einer Inanspruchnahme aus den beiden Kreditvereinbarungen ist in Bezug auf die verbundenen Unternehmen derzeit aufgrund deren finanziellen Situation nicht zu rechnen. Die fremden Gesellschaften (ehemaligen Schwestergesellschaften) sind zum Aufstellungszeitpunkt bereits aus dem Kreditrahmenvertrag ausgeschieden. Daher kann es hier voraussichtlich nicht mehr zu einer Inanspruchnahme kommen.

D) Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Aufwendungen aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellung von EUR -7.695,00 sind unter den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen ausgewiesen.

E) Sonstige Pflichtabgaben

Vergleichbarkeit:

In den sonstigen Ausleihungen waren im Vorjahr Forderungen von TEUR 1.655 gegen ein Unternehmen enthalten, welche im Berichtsjahr mit TEUR 1.424 unter den Ausleihungen an verbundene Unternehmen ausgewiesen sind.

Unter den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen waren im Vorjahr TEUR 18 enthalten, die im Berichtsjahr mit TEUR 16 unter den Zinsen aus verbundenen Unternehmen gezeigt werden.

Die Vergleichbarkeit des betroffenen Posten ist insofern eingeschränkt.

Beteiligung:

Wir sind zu 15 % an der ASS Ehreshoven Auto Sport Service Center GmbH in Engelskirchen-Ehreshoven beteiligt, die zum Bilanzstichtag ein Stammkapital von EUR 52.000,00 ausweist. Die Gesellschaft weist für 2023 einen Jahresüberschuss von EUR 365.774,78 und ein Eigenkapital zum 31.12.2023 von EUR 8.807.699,01 aus.

Arbeitnehmer:

Im Durchschnitt des Geschäftsjahres wurden 29 Mitarbeiter beschäftigt. Hiervon waren 10 in der Werkstatt und 19 im Vertrieb, der Verwaltung und den sonstigen Bereichen beschäftigt.

Konzernzugehörigkeit:

Wir gehören zum Konzern der Kaltenbach Marketing und Dienstleistungs GmbH & Co. KG, Engelskirchen, welche den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis an Unternehmen aufstellt. Die Offenlegung des Konzernabschlusses und -lageberichts erfolgt im elektronischen Unternehmensregister.

Mitglieder der Geschäftsführung

Anke Kaltenbach, Geschäftsführerin

Kevin Gebauer, Geschäftsführer (ab 01. Januar 2024)

Dipl.-Betrw. Andreas Amelung, Geschäftsführer (bis 31. Dezember 2023)

Es wurden für einen ehemaligen Geschäftsführer Pensionsrückstellungen von EUR 424.258,00 gebildet.

Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres haben sich nicht ereignet.

 

Waldbröl, den 24. April 2025

gez. Anke Kaltenbach

gez. Kevin Gebauer

Anlagenspiegel für Offenlegungszwecke

Anschaffungs- und Herstellungskosten

Stand 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Stand 31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 10.314,62 0,00 2.614,30 0,00 7.700,32
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 957.767,56 350.005,13 279.159,72 0,00 1.028.612,97
Summe Sachanlagen 957.767,56 350.005,13 279.159,72 0,00 1.028.612,97
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 7.800,00 0,00 0,00 0,00 7.800,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 1.424.333,85 1.424.333,85
Summe Finanzanlagen 1.662.908,12 0,00 230.774,27 0,00 1.432.133,85
Summe Anlagevermögen 2.630.990,30 350.005,13 512.548,29 0,00 2.468.447,14

Abschreibungen

Stand 01.01.2023
EUR
Abschreibungen Berichtsjahr
EUR
Änderung der gesamten Abschreibungen i. Z. m. Abgängen
EUR
Stand 31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 10.307,62 0,00 2.611,30 7.696,32
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 620.653,56 66.799,13 81.325,72 606.126,97
Summe Sachanlagen 620.653,56 66.799,13 81.325,72 606.126,97
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 630.961,18 66.799,13 83.937,02 613.823,29

Buchwerte

Buchwert 31.12.2023
EUR
Buchwert 31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 4,00 7,00
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 422.486,00 337.114,00
Summe Sachanlagen 422.486,00 337.114,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 7.800,00 7.800,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 1.424.333,85 0,00
Summe Finanzanlagen 1.432.133,85 1.662.908,12
Summe Anlagevermögen 1.854.623,85 2.000.029,12

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers für Offenlegungszwecke

Dem unverkürzten Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Autohaus Kaltenbach GmbH (ehemals: Autohaus Amelung GmbH), Waldbröl

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Autohaus Kaltenbach GmbH (ehemals: Autohaus Amelung GmbH), Waldbröl - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Autohaus Kaltenbach GmbH (ehemals: Autohaus Amelung GmbH), Waldbröl für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Köln, den 14. Mai 2025

HSP AUDIT GMBH
WIRTSCHAFTSPRÜFUNGSGESELLSCHAFT

gez. Teufel, Wirtschaftsprüfer

gez. M. Linnartz, Wirtschaftsprüfer

Feststellung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss wurde am 15. Mai 2025 festgestellt. Es wurde beschlossen, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen.

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