SSW Stahl-Service Westhoff GmbH

Zum Sauerland 15, 59469 Ense, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Arnsberg HRB 4628
Vorher
SSW Verwaltungs-GmbH
Eingetragen
24.9.2002
Branche
Großhandel mit Eisenerzen, Eisen, Stahl, Eisen- und StahlhalbzeugGroßhandel mit NE-Erzen, NE-Metallen und NE-MetallhalbzeugGroßhandel mit Werkzeugen und Kleineisenwaren
Gegenstand
Handel mit Stahl und Stahlerzeugnissen

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Oliver Westhoff
seit 25.1.2022
Prokura
Volker Spähr
seit 6.9.2019
Prokura
Tobias Westhoff
seit 18.1.2008
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
SSW Holding GmbH
Germany
1.200.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

SSW Stahl-Service Westhoff GmbH

Ense

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

A. Geschäftsmodell

Die SSW Stahl-Service Westhoff GmbH (SSW GmbH) ist ein inhabergeführtes, mittelständisches Unternehmen mit Sitz in Ense. Beliefert wird die verarbeitende Industrie und das Bauhandwerk mit qualitativ hochwertigen - insbesondere farblackierten - Flachstahlprodukten.

B. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft

Die wirtschaftliche Lage in Deutschland war zu Beginn des Jahres 2023 durch die Inflation und den Krieg in der Ukraine gekennzeichnet. Auch die hohen Energiepreise nehmen Einfluss auf das Wirtschaftsgeschehen. Das Bruttoinlandsprodukt ist nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3% gesunken. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1%. zum Vorjahr. Die nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Ebenso waren die Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und geringer Nachfrage ungünstig, so dass sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fortsetzte.

Die Konsumausgaben des Staates gingen im Jahr 2023 leicht zurück. Die Bauinvestitionen sanken ebenfalls in 2023 um 1,7%. In den ersten beiden Quartalen des Jahres stagnierte die Wirtschaftsleistung nahezu. Deutschland exportierte preisbereinigt 2,2% weniger Waren und Dienstleistungen ins Ausland als in 2022. Die Importe nahmen gleichzeitig um 3,4% ab.

Das Geschäftsjahr 2023 zeigte für die SSW Stahl-Service Westhoff GmbH dennoch eine stabile Entwicklung.

Umsatz- und Auftragsentwicklung

Die Umsatzerlöse verminderten sich im Geschäftsjahr um TEUR 35.397. Dies war angesichts des Preisverfalls um ca. 20% zum Vorjahr immer noch zufriedenstellend.

Die Auftragsentwicklung für 2023 ging zurück. Es zeichnet sich bereits jetzt ab, dass dies 2024 auch der Fall sein wird.

Geschäftsergebnis

Das Geschäftsergebnis hat sich im Vergleich zum Vorjahr verbessert. Es erhöhte sich um TEUR 395,8 auf TEUR 2.922,7 im Geschäftsjahr.

Beschaffung/Materialwirtschaft

Obwohl der Krieg in der Ukraine nunmehr seit 1 1⁄2 Jahren andauert, ist auf Seiten des Stahlmarktes mit weiterhin ausreichender Beschaffung von Vormaterial auszugehen. Ein Kapazitätsengpass auf Seiten der Rohstofferzeuger ist nicht zu verzeichnen.

Investitionen

Um flexibler in der Belieferung zu sein, haben wir Investitionen in den eigenen Fuhrpark getätigt.

Finanzierungsmaßnahmen

Die in 2020 getroffene Entscheidung, mit der VR-Factorem GmbH einen Factoring-Vertrag abzuschließen, zeigt immer noch eine positive Entwicklung bei der Liquidität.

Die bestehenden Darlehen wurden vertragsgemäß getilgt und die Kontokorrentverbindlichkeiten wieder etwas erhöht.

Neue Darlehen wurden im Geschäftsjahr nicht aufgenommen. Die Investitionen wurden aus dem Cash-Flow bezahlt.

Mitarbeiterstamm

Im Geschäftsjahr beschäftigte die SSW GmbH im Durchschnitt 55 Mitarbeiter. Im Vorjahr betrug die Anzahl 52.

C. Darstellung der Lage

Ertragslage

Der Rohertrag erhöhte sich um ca. 7% auf TEUR 20.474. Ursächlich für diese Entwicklung war eine Verminderung des Materialaufwands um 43%.

Der Personalaufwand verminderte sich um TEUR 24, welches auf den Wegfall der freiwilligen Zahlung des Inflationszuschusses zurückzuführen ist.

Die Vorräte wurden um TEUR 977 abgewertet.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen vermindern sich um TEUR 399,1. Wesentliche Veränderungen ergaben sich bei den Frachten (TEUR -419,9), Fremdarbeiten (TEUR -220) und Mietleasing (TEUR +51,4).

Finanzlage

Der betriebliche Cash-Flow betrug im Geschäftsjahr TEUR 3.471,3 und im Vorjahr TEUR 3.040,0. Die Investitionen konnten aus dem Cash-Flow finanziert und die Darlehen vertragsgemäß getilgt werden.

Vermögenslage

Die Vorräte sind die größte Position auf der Aktivseite der Bilanz mit einem Anteil von 79 %.

Auf der Passivseite sind die größten Positionen die Kreditverbindlichkeiten und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen mit einem Anteil von 59 %. Die Eigenkapitalquote beträgt 37 %.

Gesamtaussage

Auf Grund der Zinspreisentwicklung auf dem europäischen Kapitalmarkt, kam es zu einem Rückgang unter Anderem in der Bauindustrie. Dies wirkte sich umsatzmindernd auf die SSW Stahl-Service Westhoff GmbH aus.

D. Chancen- und Risikobericht

Es bestehen folgende aktuelle und zukünftige Chancen und Risiken für die Gesellschaft:

Chancen

Die langjährige partnerschaftliche Zusammenarbeit wird von unseren Kunden mit Treue gegenüber unserem Hause honoriert.

Dies gibt uns die Chance unsere Lageranteile zu steigern. Durch unser breit gefächertes Lager sind wir stets kurzfristig lieferbar, was uns den Einstieg bei vielen Kunden erleichtert.

Durch die breite Streuung unserer Kunden über unterschiedliche Branchen, lassen sich frühzeitig entsprechende Trends erkennen und geben uns die Möglichkeiten gegebenenfalls darauf zu reagieren.

Risiken

Seit 2020 ist die EU und damit Deutschland multiplen Krisen ausgesetzt. Dies hat zur Folge, dass die deutsche Wirtschaft darauf gelähmt reagiert hat. Im Vergleich zu anderen europäischen Staaten fällt Deutschland deutlich ab. Die Eintrübung der Konjunktur, bedingt durch die im Frühjahr 2024 hohe Inflation, anhaltenden Streiks in relevanten Unternehmensbereichen, hohe Energiepreise sowie der erhöhte Leitzins seitens der europäischen Zentralbank haben bereits einen spürbaren Einfluss auf die generelle Geschäftstätigkeit in den jeweiligen Wirtschaftssektoren.

Dies lässt die Wahrscheinlichkeit etwaiger Zahlungsausfälle grundsätzlich ansteigen.

Sollte der Krieg in der Ukraine weiter andauern, wird dies abermals nicht ohne Einfluss auf das weitere Wirtschaftsgeschehen bleiben.

Unsere Forderungen sind über Warenkreditversicherer versichert.

E. Prognosebericht

Die zu erwartende wirtschaftliche Entwicklung der Gesellschaft für 2024 obliegt der weltweiten politischen Entwicklungen. Hier ist sicherlich weiterhin der Angriff Russlands auf die Ukraine zu nennen. Welche Auswirkungen der aktuelle Nahost-Konflikt oder auch Wahlen in den USA haben werden, ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht zu beziffern.

Die Entwicklung des ersten Vierteljahres und der vorhandene Auftragsbestand sind prinzipiell zufriedenstellend. Die weitere Entwicklung kann aufgrund der oben genannten Schilderungen nicht abschließend beurteilt werden.

Für das Jahr 2024 rechnen wir mit einer gleichbleibenden Tonnage im Vergleich zu 2023. Bedingt durch das fallende Preisniveau, wird es zu Umsatzrückgängen von ca. 10 - 15% kommen. Die Ertragslage sollte sich dennoch in etwa auf dem Niveau des Vorjahres einpendeln.

Grundsätzlich sind die Aussichten für SSW GmbH für dieses Jahr, vor dem Hintergrund der diversen Krisen, zufriedenstellend. Nach heutigen Prognosen soll im Sommer 2024 der Leitzins der EZB wieder gesenkt werden. Dies könnte dann im 2. Halbjahr 2024 eine Belebung der Konjunktur nach sich ziehen.

Die weitere Preisentwicklung für 2024 ist nicht vorhersehbar. Es sind keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik geplant. Langfristig ist geplant, die Abhängigkeit von Lohnarbeitern zu verringern. Ein geplanter Neubau einer Lagerhalle soll nach Fertigstellung die externen Fracht- und Lagerkosten reduzieren. Auch zukünftig werden wir immer in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen.

 

Ense, 29. April 2024

Die Geschäftsführung der SSW Stahl-Service Westhoff GmbH

gez. Tobias Westhoff

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 2.176.185,28 2.776.681,28
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 36.833,00 74.016,00
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 36.833,00 74.016,00
II. Sachanlagen 2.086.721,28 2.650.034,28
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 54.123,00 58.540,00
2. technische Anlagen und Maschinen 1.262.765,00 1.857.832,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 769.833,28 733.662,28
III. Finanzanlagen 52.631,00 52.631,00
1. Beteiligungen 20.000,00 20.000,00
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 1.680,00 1.680,00
3. sonstige Ausleihungen 30.951,00 30.951,00
B. Umlaufvermögen 33.130.948,37 40.053.230,89
I. Vorräte 27.934.884,81 35.792.921,39
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 241.390,23 230.757,67
2. fertige Erzeugnisse und Waren 27.672.694,58 35.562.163,72
3. geleistete Anzahlungen 20.800,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 5.098.450,31 4.161.139,05
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 63.520,29 327.159,16
2. Forderungen gegen Gesellschafter 383.392,71 219.087,77
3. sonstige Vermögensgegenstände 4.651.537,31 3.614.892,12
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 97.613,25 99.170,45
C. Rechnungsabgrenzungsposten 5.965,13 8.322,86
Aktiva 35.313.098,78 42.838.235,03

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 13.073.704,62 11.350.962,83
I. Gezeichnetes Kapital 1.200.000,00 1.200.000,00
II. Bilanzgewinn 11.873.704,62 10.150.962,83
B. Rückstellungen 723.131,79 747.765,56
1. Steuerrückstellungen 285.920,29 0,00
2. sonstige Rückstellungen 437.211,50 747.765,56
C. Verbindlichkeiten 21.516.262,37 30.739.506,64
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 17.280.401,50 15.972.376,90
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 27.930,20 32.591,75
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.647.457,01 14.376.664,03
4. sonstige Verbindlichkeiten 560.473,66 357.873,96
davon aus Steuern 204.566,77 58.469,72
Passiva 35.313.098,78 42.838.235,03

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Umsatzerlöse 117.487.352,78 152.884.760,66
2. Verminderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 10.129.336,69 -18.014.645,97
3. sonstige betriebliche Erträge 217.281,89 483.451,58
4. Materialaufwand 86.884.362,08 151.802.293,05
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 86.884.362,08 151.750.723,80
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 51.569,25
5. Personalaufwand 4.563.840,84 4.588.020,21
a) Löhne und Gehälter 3.955.421,27 3.959.594,00
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 608.419,57 628.426,21
davon für Altersversorgung 2.521,18 2.732,26
6. Abschreibungen 548.622,30 513.142,12
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 548.622,30 513.142,12
7. sonstige betriebliche Aufwendungen 9.959.570,60 10.358.671,21
8. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 37,11 37,11
9. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 28.334,03 26.416,40
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.371.925,48 480.628,42
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.361.096,29 1.139.251,26
12. Ergebnis nach Steuern 2.914.251,53 2.527.305,45
13. sonstige Steuern -8.490,26 446,78
14. Jahresüberschuss 2.922.741,79 2.526.858,67
15. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 10.150.962,83 10.324.104,16
16. Ausschüttung 1.200.000,00 2.700.000,00
17. Bilanzgewinn 11.873.704,62 10.150.962,83

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die SSW Stahl-Service Westhoff GmbH hat ihren Sitz in Ense. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Arnsberg unter HRB 4628 eingetragen.

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß § 242 ff, 264 ff HGB sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die SSW Stahl-Service Westhoff GmbH, Ense, erfüllt die Merkmale einer großen Kapitalgesellschaft.

Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 267 Abs. 3, 266 ff. HGB).

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das bisher angewandte Gesamtkostenverfahren beibehalten.

Die Fristigkeitsvermerke zu den Forderungen (§ 268 Abs. 4 HGB) wurden zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit in den Anhang aufgenommen. Die Fristigkeitsvermerke zu den Verbindlichkeiten (§ 268 Abs. 5 Nr. 1 und 2 HGB) sind ebenfalls im Anhang dargestellt.

Angaben zu den Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ausweismethoden

Das Anlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellkosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen auf der Grundlage steuerlich anerkannter Höchstsätze, die auch handelsrechtlichen Vorschriften entsprechen, vermindert. Grundlage der planmäßigen Abschreibungen ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des Vermögensgegenstandes (§ 253 Abs. 1 S. 1, Abs. 3 HGB). Bei den immateriellen Vermögensgegenständen erfolgt die Abschreibung linear. Die beweglichen Anlagegüter werden linear abgeschrieben.

Abnutzbare bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens, die einer selbstständigen Nutzung fähig sind, und deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten netto nicht mehr als € 800,00 betragen, wurden im Wirtschaftsjahr der Anschaffung bzw. Herstellung sofort in voller Höhe abgeschrieben.

Die Bewertung des Vorratsvermögens erfolgte zu Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert. Die fertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten (Einzelkosten, angemessene Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie Werteverzehr des Anlagevermögens, soweit durch die Fertigung veranlasst) bewertet. Risiken aus überdurchschnittlicher Lagerdauer oder geminderter Verwertbarkeit wurden durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich zum Nennwert bewertet.

Zur Abdeckung des allgemeinen Ausfallrisikos wurde eine Pauschalwertberichtigung gebildet, die aktivisch abgesetzt wurde.

Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und wurden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig war (§ 253 Abs. 1 HGB).

Erläuterungen zur Bilanz

Nachfolgend werden die in der Bilanz zusammengefassten Posten gesondert erläutert:

Die Zusammensetzung und Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens unter Angabe der Abschreibung des Geschäftsjahres ist im folgenden Anlagenspiegel dargestellt.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 243.731,39 0,00 7.953,62
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 243.731,39 0,00 7.953,62
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 81.473,42 0,00 0,00
2. technische Anlagen und Maschinen 3.421.605,94 7.007,00 236.579,18
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.422.415,23 421.979,30 395.805,04
Summe Sachanlagen 4.925.494,59 428.986,30 632.384,22
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 20.000,00 0,00 0,00
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 1.680,00 0,00 0,00
3. sonstige Ausleihungen 30.951,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 52.631,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 5.221.856,98 428.986,30 640.337,84
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 235.777,77
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 235.777,77
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 81.473,42
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 3.192.033,76
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 1.448.589,49
Summe Sachanlagen 0,00 4.722.096,67
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0,00 20.000,00
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 1.680,00
3. sonstige Ausleihungen 0,00 30.951,00
Summe Finanzanlagen 0,00 52.631,00
Summe Anlagevermögen 0,00 5.010.505,44
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 169.715,39 37.141,00 7.911,62 0,00 198.944,77
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 169.715,39 37.141,00 7.911,62 0,00 198.944,77
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 22.933,42 4.417,00 0,00 0,00 27.350,42
2. technische Anlagen und Maschinen 1.589.137,94 354.330,00 14.199,18 0,00 1.929.268,76
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 688.752,95 152.734,30 162.731,04 0,00 678.756,21
Summe Sachanlagen 2.300.824,31 511.481,30 176.930,22 0,00 2.635.375,39
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
3. sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 2.470.539,70 548.622,30 184.841,84 0,00 2.834.320,16
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 36.833,00 74.016,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 36.833,00 74.016,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 54.123,00 58.540,00
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 1.262.765,00 1.832.468,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 769.833,28 733.662,28
Summe Sachanlagen 0,00 2.086.721,28 2.624.670,28
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0,00 20.000,00 20.000,00
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 1.680,00 1.680,00
3. sonstige Ausleihungen 0,00 30.951,00 30.951,00
Summe Finanzanlagen 0,00 52.631,00 52.631,00
Summe Anlagevermögen 0,00 2.176.185,28 2.751.317,28

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres fällig. Forderungen gegen Gesellschafter bestehen in Höhe von € 383.392,71 (31.12.2022: € 219.087,77).

Eigenkapital

Im Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag in Höhe von € 10.150.962,83 aus dem Vorjahr enthalten.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von T€ 437 (31.12.2022: T€ 748) wurden im Wesentlichen für Gewährleistungen (T€ 176), für Tantiemen (T€ 111) für Berufsgenossenschaftsbeiträge (T€ 30) sowie für Urlaubsansprüche und Zeitkonten (T€ 58) gebildet.

Verbindlichkeiten

Die Zusammensetzung, Fristigkeit und Besicherung werden im Verbindlichkeitenspiegel auf der folgenden Seite im Einzelnen dargestellt.

Höhe der Verbindlichkeiten
Restlaufzeit bis zu 1 Jahr
Restlaufzeit über 1 bis 5 Jahre
Restlaufzeit über 5 Jahre
Betrag der Sicherheiten
Sicherheiten
gegenüber Kreditinstituten 17.280.401,50 17.100.401,50 180.000,00 0,00 (4.000.000,00) Bürgschaften des Gesellschafters
(Vorjahr) (15.972.376,90) (15.712.376,90) (260.000,00) (0,00) ohne Betrag Sicherungsübereignung Warenlager
Abtretung sonstige Einzelfallforderungen
Forderungsabtretung sonstige Forderungen
erhaltene Anzahlungen 27.930,20 27.930,20 0,00 0,00 Ausfallbürgschaft der R + V Allgemeine Versicherung AG
(Vorjahr) (32.591,75) (32.591,75) (0,00) (0,00)
aus Lieferungen und Leistungen 3.647.457,01 3.647.457,01 0,00 0,00
(Vorjahr) (14.376.664,03) (14.376.664,03) (0,00) (0,00)
sonstige Verbindlichkeiten 560.473,66 560.473,66 0,00 0,00
(Vorjahr) (357.873,96) (357.873,96) (0,00) (0,00)
21.516.262,37 21.336.262,37 180.000,00 0,00
(Vorjahr) (30.739.506,64) (30.479.506,64) (260.000,00) (0,00)

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse ohne Skonti und Erlösschmälerungen des Geschäftsjahres verteilen sich folgendermaßen:

2023
T€
Inland 72.992
Ausland 44.495
117.487

Sonstige Angaben

Zusammensetzung der Organe und Aufwendungen für die Organe:

Die Geschäftsführung besteht aus dem alleinvertretungsberechtigten Geschäftsführer:

Herr Tobias Westhoff, Kaufmann, Soest

Die Gesamtbezüge der Geschäftsleitung werden unter Berufung auf § 286 Abs. 4 HGB nicht angegeben.

Arbeitnehmerschaft

Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt 2023: 55 (2022: 52) Arbeitnehmer. Die Arbeitnehmer entfielen auf folgende Gruppen:

2023
Anzahl
2022
Anzahl
Arbeiter 32 29
Angestellte 23 23
55 52

Gesamt-Honorar des Abschlussprüfers

Das von dem Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar in Höhe von T€ 34 ist wie folgt aufzugliedern:

Abschlussprüfung TEUR 19,5
Steuerberatung TEUR 14,5
SUMME TEUR 34,0

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen diverse Miet- und Pachtverpflichtungen für Büro- und Produktionsgebäude sowie diverse Leasingverträge über Maschinen und Kraftfahrzeuge.

Miet- und Pachtverträge TEUR 559,0
Leasingverträge KFZ und Maschinen TEUR 490,4

Haftungsverhältnisse gem. § 251 HGB

Zum Abschlussstichtag bestanden folgende Haftungsverhältnisse:

Die SSW-Stahlservice Westhoff GmbH (Mithafter) ist den Verpflichtungen des Darlehensnehmers, der SSW Grundbesitz GmbH & Co KG, aus dem Darlehnsvertrag mit der Commerzbank beigetreten (T€ 2.100).

Wir gehen davon aus, dass das Risiko der Inanspruchnahme aus Haftugsverhältnissen sehr gering ist, weil die Gesellschaft ihren Zahlungsverpflichtungen termingerecht nachkommt.

 

Ense, 29. April 2024

Die Geschäftsführung der SSW Stahl-Service Westhoff GmbH

gez. Tobias Westhoff

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 29.04.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die SSW Stahl-Service Westhoff GmbH, Ense

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der SSW Stahl-Service Westhoff GmbH, Ense, bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SSW Stahl-Service Westhoff GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Arnsberg, 29. April 2024

WWP Weckerle Wilms Partner GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

gez. F. Wilms, Wirtschaftsprüfer

M. Frohwein, Wirtschaftsprüfer

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