O.F. Immobilienverwaltungs GmbH
Selbe AdresseVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Oliver Ott seit 10.3.2020 | Geschäftsführer |
Erik Christian Fleischmann seit 10.3.2020 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Erik Christian FleischmannVoltking Holding GmbH+2 | 50.00% |
Oliver OttVoltking Holding GmbH+2 | 50.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Voltking GmbHKulmbachJahresabschluss zum 31. Dezember 2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023A. Geschäfts- und Rahmenbedingungen 1. Unternehmensstruktur, Geschäftstätigkeit 2. Geschäftsverlauf a) Entwicklung der Gesamtwirtschaft b) Entwicklung der Branche c) Einschätzung der Unternehmensleitung B. Darstellung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage 1. Ertragslage 2. Finanzlage 3. Vermögenslage 4. Finanzielle Leistungsindikatoren 5. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage C. Prognosebericht Voraussichtliche Entwicklung mit ihren Chancen und Risiken D. Risikobericht Risikomanagementziele und -methoden Weitere wesentliche Risiken E. Forschung und Entwicklung F. Bestehende Zweigniederlassungen A. Geschäfts- und Rahmenbedingungen 1. Unternehmensstruktur, Geschäftstätigkeit Die Voltking GmbH wurde am 17. Mai 2013 als Voltking UG gegründet. Die Umwandlung der UG in die GmbH erfolgte am 07.07.2016. Die Voltking GmbH hat ihren Sitz in Kulmbach, vormals in Helmbrechts. Die Sitzverlegung erfolgte am 26.02.2020. Die Voltking GmbH wurde am 10. März 2020 im Handelsregister HRB 7159 des Amtsgerichts Bayreuth eingetragen. Die rechtliche Unternehmensstruktur hat sich im Geschäftsjahr 2023 nicht verändert. Die Geschäftstätigkeit der Voltking GmbH umfasst den Handel, insbesondere den Onlinehandel mit Elektromaterial, Elektroinstallationsmaterial und Photovoltaikanlagenteilen und -zubehör. Die Strategie der Voltking GmbH bezieht sich auf ein breitgefächertes Angebot mit Elektromaterialien, wie Schaltern, Türkommunikationsteilen, Rauchwarnmeldern, Elektroinstallationsteilen, Kabeln und Leitungen, Erneuerbaren Energien (wie PV-Modulen, Wechselrichtern, Montagesystemen, Speichersystemen, E-Mobility, PV-Zubehör), Wärmepumpen und Beleuchtung. Durch gezielte Diversifikation und konsequentes Ausnutzen von Marktnischen haben wir eine ausgewogene Produktstruktur erreicht, die eine kontinuierliche Geschäftsentwicklung ermöglicht. Wir haben im Berichtsjahr erstmals Aktivitäten im Geschäftszweig der erneuerbaren Energien, im Bereich Handel mit PV-Anlagen-Teilen und weiterer Zubehör aufgenommen. 2. Geschäftsverlauf a) Entwicklung der Gesamtwirtschaft * Die gesamtwirtschaftliche Ausgangslage stellt sich zum Jahreswechsel 2023/24 im Zuge der Nachwirkungen der vorangegangenen Krisen, insbesondere den erheblichen Kaufkraftverlusten als Folge des massiven Energie- und Nahrungsmittelpreisanstiegs, der schwachen weltwirtschaftlichen Entwicklung, der geopolitischen Krisen sowie den geldpolitischen Straffungen weiterhin schwach dar. Das Bruttoinlandsprodukt ist zum Jahresende nach ersten, vorläufigen Informationen des Statistischen Bundesamtes preis-, saison- und kalenderbereinigt um rund 0,25 % gegenüber dem Vorquartal gesunken. Für das Gesamtjahr ergibt sich damit ein Rückgang des Bruttoinlandsproduktes um 0,3 %. Dieses Ergebnis war weitgehend erwartet worden. Insbesondere der private Konsum ist im vergangenen Jahr aufgrund der nachwirkenden Kaufkraftverluste und der Kaufzurückhaltung, auch im Zuge der erhöhten Unsicherheit infolge der geopolitischen Konflikte, preisbereinigt um 0,8 % zurückgegangen. * Quelle: BMWK - Konjunktur und Wachstum b) Entwicklung der Branche Die Entwicklung der Branche des Internethandels mit Elektroartikeln weicht von der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung ab. Der Onlinehandel gewinnt immer mehr an Bedeutung und verzeichnet seit Jahren steigende Umsatzzahlen. Des Weiteren verzeichnet der Onlinehandel mit Elektroartikeln seit Jahren auch im Außenhandel (Im- und Export-Handel) einen großen Zuwachs. Zudem steigt die Nachfrage nach erneuerbaren Energien in Deutschland und in Österreich, nachdem die Bundesregierungen beschlossen haben, als Energiequellen für die Verstromung bis zum Jahr 2030 80 % erneuerbare Energien zu nutzen und die Investitionen hierfür auch zu fördern. Die allgemeine Branchenentwicklung zeigte sich auch in den Umsätzen des Unternehmens. c) Einschätzung der Unternehmensleitung Die Geschäftsentwicklung der Voltking GmbH war insgesamt sehr zufriedenstellend, lag aber unter den gewünschten Prognosen. Trotz der schwierigen konjunkturellen Rahmenbedingungen konnten Umsatz und Absatz weiter gesteigert werden. Der Umsatz konnte im Vergleich zum Vorjahr um 5,6 % gesteigert werden. Demgegenüber wurde der Materialaufwand um 6,8 % ebenso erhöht, weshalb trotzdem ein Gewinnrückgang von 26,2 % zu verzeichnen ist. Auch trotz des leichten Einbruchs im Außenhandels-Export in Deutschland Ende 2023 konnte bei der Voltking GmbH zum Jahresende eine Steigerung der Umsätze erfolgen. Auch für 2024 wird mit einer Fortsetzung des Aufschwungs im Internetgeschäft, sowie im Handel mit Photovoltaikanlagenteilen und Wärmepumpen gerechnet. B. Darstellung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Voltking GmbH hat sich im Geschäftsjahr 2023 insgesamt positiv entwickelt. Die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Voltking GmbH blieb im Geschäftsjahr 2023 aber hinter unseren Erwartungen zurück: 1. Ertragslage
Die Voltking GmbH schloss das Geschäftsjahr mit einem Jahresüberschuss von 1.788 TEUR (Vorjahr: 2.423 TEUR) ab. Dementsprechend hat sich das Betriebsergebnis um -26,21 % gegenüber dem Vorjahr gemindert. Das Rohergebnis betrug im Geschäftsjahr 2023 13.135 TEUR. Im Vorjahr wurde demgegenüber ein Betrag von 12.953 TEUR erzielt. Die Steigerung entspricht 1,41 %. Der Personalaufwand betrug im Berichtsjahr 2.231 TEUR gegenüber 2.025 TEUR im Vergleichszeitraum 2022. Die absolute Veränderung beträgt damit 206 TEUR. Dies ergibt eine Erhöhungsrate von 10,17 %. Mit dem Ausbau unserer Lagerhaltung konnten wir die erforderliche Kontinuität des Handels sichern und uns gegenüber wechselnden Verhältnissen an den Beschaffungsmärkten weitgehend unabhängig machen. 2. Finanzlage Die Finanzlage der Voltking GmbH ist weiterhin gesichert. Die Zahlungsaufforderungen der Gläubiger können termingerecht ausgeglichen werden. Zur Absicherung der Warenversorgung und der Vermeidung von Lagerengpässen wurde der Lagerbestand aufgestockt. Dafür wurde ein kurzfristiger Kontokorrentkredit bei der DZ Bank aufgenommen. Der Kontokorrentkredit wird im Januar 2024 ausgeglichen. Die Eigenkapitalrendite betrug am Bilanzstichtag 46,92 % (Vorjahr: 74,03 %). Wir rechnen damit, auch künftig unsere finanziellen Verpflichtungen jederzeit erfüllen zu können. 3. Vermögenslage Die Vermögenslage unserer Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr verbessert. Die Struktur unseres kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und unserer Verbindlichkeiten konnten dennoch weitestgehend stabil gehalten werden. Wie folgende Übersicht verdeutlicht. Aktiva
Die Bilanzsumme der Voltking GmbH belief sich zum Bilanzstichtag auf 8.775.329,34 EUR. Sie hat sich gegenüber dem Vorjahr 2022 (8.516.120,43 EUR) um 3,04 % erhöht. Die Vermögensstruktur ist durch einen Anteil vom Anlagevermögen an der Bilanzsumme von 3,80 % gekennzeichnet. Im Wesentlichen wurde in die Vorräte investiert. 86,91 % der Bilanzsumme entfallen auf Vorräte. Wertpapiere und flüssige Mittel umfassen 4,10 %. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Im Rahmen der finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus insbesondere auf:
Insbesondere für unsere interne Unternehmenssteuerung ziehen wir den Cash-Flow, sowie die EBIT-Marge heran. Der Cash-Flow beträgt 1.965 TEUR und ist damit um 619 TEUR niedriger als im Vorjahr mit 2.583 TEUR. Durch die Entwicklung unseres EBITDA von 2.724 TEUR zum Vorjahr mit 3.554 TEUR, konnten wir gegenüber Wettbewerbern eine deutlich bessere Ertragslage aufweisen. 5. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage Für das laufende Berichtsjahr waren steigende Umsatzerlöse zu verzeichnen. Bezogen auf den Branchenvergleich liegt ein befriedigendes Ergebnis vor. Für das Jahr 2024 rechnen wir bei einer anhaltend guten Nachfrage und insgesamt steigenden Erlösen mit einem ähnlichen Jahresergebnis, wie im Berichtsjahr. Wir werden auch zukünftig immer in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen. Wir erwarten weiterhin eine positive Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. C. Prognosebericht Eine Prognose der zukünftigen Geschäftsentwicklung vor dem Hintergrund der bekannten konjunkturellen Entwicklung erscheint noch schwierig. Einerseits wird ein geringes Wirtschaftswachstum in Deutschland erwartet, andererseits ist davon auszugehen, dass das BIP zumindest für das I. Quartal 2024 zurückgeht, was weiterhin zu einem Wirtschaftsrückgang führen könnte. Aus heutiger Sicht erscheint folgende Prognose als realistisch: In den kommenden zwei Jahren wird mit einer Umsatz- und Ertragssteigerung gerechnet. Chancen für die zukünftige Entwicklung liegen insbesondere in: - der Erschließung neuer Absatzmärkte - einer stabilen finanziellen Situation Die Geschäftspolitik wird im Wesentlichen unverändert bleiben. In unserer Planung gehen wir von einer mittleren Umsatzsteigerung aus. Insgesamt erwarten wir, dass sich das Umsatzvolumen auch in den nächsten Jahren weiterhin positiv entwickeln wird. D. Risikobericht Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir weiterhin keine bzw. nur geringe Risiken, die unsere Entwicklung beeinträchtigen oder unseren Bestand gefährden. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. Risikomanagementziele und -methoden Vom Unternehmen wurden Maßnahmen getroffen, mit denen die Risikoerkennung, die Risikoanalyse und die Risikokommunikation sichergestellt werden. Das Unternehmen verfügt über umfangreiche Planungs- und Kontrollinstrumente. Diese unterstützten die Geschäftsführung dabei, Geschäftsrisiken frühzeitig zu erkennen und wirksame Gegenmaßnahmen ergreifen zu können. Weitere wesentliche Risiken Umfeld-, Branchen- und Wettbewerbsrisiken Die für die Voltking GmbH wesentlichen gesamtwirtschaftlichen Risiken sind vor allem in der konjunkturellen Entwicklung zu sehen. Eine weitere Verschlechterung der Rahmenbedingungen könnte das Erreichen der Umsatz- und Ergebnisziele gefährden. Bestandsgefährdende Risiken Risiken mit besonderem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind nicht zu sehen. Alle aufgeführten Risiken stellen derzeit keine Bestandsgefährdung dar. Andere bestandsgefährdende Risiken sind zur Zeit nicht erkennbar. E. Forschung und Entwicklung Die Voltking GmbH ist, aufgrund ihrer Aufstellung als Händler, nicht an Forschung und Entwicklung gebunden. F. Bestehende Zweigniederlassungen Es bestehen keine Zweigniederlassungen. Unterschrift der Geschäftsführung
Kulmbach, den 15.03.2024 Erik Fleischmann Oliver Ott BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023AKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der Voltking GmbH wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurde von den größenabhängigen Erleichterungen (für mittelgroße GmbH ́s) der §§ 267, 276, 288 HGB Gebrauch gemacht. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den Bestimmungen der §§ 266 und 275 HGB. Die Bilanz ist in Kontoform, die Gewinn- und Verlustrechnung in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. In der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung ist zu jedem Posten der entsprechende Wert des vorhergehenden Geschäftsjahres angegeben. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen, Grundstücksrechte nicht mit Grundstückslasten verrechnet. Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten sind in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend gegliedert. Dem Anlagevermögen sind nur Gegenstände zugeordnet, die dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen geeignet und bestimmt sind. Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung, die weder im Geschäftsjahr noch im Vorjahr einen Betrag ausweisen, werden gemäß § 265 Abs. 8 HGB nicht angegeben. Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern sind im Anhang unter Angaben zu Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern angegeben. Die auf den Jahresabschluss angewendeten Darstellungsgrundsätze sind im Wesentlichen beibehalten worden. Zusätzliche Angaben wegen der Nichtvergleichbarkeit einzelner Posten des Jahresabschlusses mit denen des Vorjahres sind nicht notwendig. Der Jahresabschluss vermittelt ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Bei der Aufstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung werden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt: Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände (u.a. Software) werden aktiviert und nach ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Erworbene Software, deren Anschaffungskosten 800 Euro nicht übersteigen, wird als beweglicher Gegenstand des Anlagevermögens behandelt. Sachanlagen werden zu den Anschaffungs- und Herstellungskosten abzüglich Abschreibungen angesetzt. Bewegliche Anlagengegenstände werden ausschließlich linear abgeschrieben. Geringwertige Anlagengüter bis zu einem Anschaffungspreis von 800 Euro werden im Jahr der Anschaffung in voller Höhe aufwandswirksam berücksichtigt. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, sonstige Vermögensgegenstände und flüssige Mittel wurden unter Berücksichtigung aller erkennbarer Risiken mit dem Nennwert bewertet. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden zum Nennwert angesetzt. Latente Steuern: Es wird vom Wahlrecht nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HBG gebraucht gemacht. Die aktive zu bildenden latenten Steuern werden in der Handelsbilanz nicht ausgewiesen. Passive latente Steuern waren nicht zu bilden. Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages nach § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB angesetzt. Dabei wurden die voraussichtlichen Kostensteigerungen bis zum jeweiligen Erfüllungstag berücksichtigt. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr und das Vorjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Passive Rechnungsabgrenzungsposten waren nicht zu bilden. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Aktiva A. Anlagevermögen Die kumulierten Abschreibungen betrugen zum Beginn des Geschäftsjahres: 308.313,16 EUR. Die kumulierten Abschreibungen betrugen am Ende des Geschäftsjahres: 473.273,87 EUR. Die im laufenden Geschäftsjahr vorgenommenen Abschreibungen betrugen: 176.349,81 EUR. Das Anlagevermögen veränderte sich im Geschäftsjahr wie folgt:
B. Umlaufvermögen Vorräte Die Vorräte sind aus dem Unternehmen vorliegenden Listen nachgewiesen. Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen betragen im Berichtsjahr 135.743,44 EUR. Diese wurden von den Vorräten abgesetzt. Forderungen Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind einzeln und namentlich durch eine Saldenliste nachgewiesen. Angaben zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 0,00 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR). Sonstige Vermögensgegenstände Der Geldtransit in Höhe von 220.138,05 Euro (Vorjahr 83.989,81 Euro) enthält die Kontoüberträge zum Ende des Berichtsjahres, diese gleichen sich Anfang des Folgejahres aus. Die Forderungen gegenüber Krankenkassen aus AAG betragen 2.921,46 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR). Weiterhin sind in den sonstigen Vermögensgegenständen Forderungen aus Umsatzsteuervorauszahlungen in Höhe von 21.374,36 EUR (Vorjahr: 39.369,57 EUR) enthalten. Die durchlaufenden Posten, Verrechnungen PayPal, Verrechnungen Einbehalte EbayPayment belaufen sich im Berichtsjahr auf insgesamt 826,32 Euro und gleichen sich im Folgejahr aus. Debitorische Kreditoren sind mit 41.647,34 EUR enthalten (Vorjahr: 25.541,53 EUR). Die Umsatzsteuer Vorjahr enthält die Abschlusszahlung für das Vorjahr in Höhe von 63,84 EUR. Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern Gegenüber den Gesellschaftern Erik Fleischmann und Oliver Ott bestanden im Berichtsjahr keine Forderungen (Vorjahr: 0,00 EUR). Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten Da keine Bargeschäfte getätigt werden, wird keine Kasse geführt. Die ausgewiesenen Bankguthabensalden stimmen mit den Rechnungsabschlüssen der Institute zum Bilanzstichtag überein. C. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Der Rechnungsabgrenzungsposten enthält die Abgrenzung von Versicherungsaufwendungen, Lizenzen und Supportverlängerungen. Passiva A. Eigenkapital Die Gesellschaft hat ein Stammkapital von 25.000,00 Euro. Das Stammkapital ist voll eingezahlt. Das Jahresergebnis 2023 weist einen Jahresüberschuss von 1.788.274,77 EUR aus. B. Rückstellungen In den Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.
Haftungsverhältnisse Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB bestehen nicht. Passive Rechnungsabgrenzungen Passive Rechnungsabgrenzungen waren nicht zu bilden. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. 1. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Zinsen u. Forderungserstattungen der Creditreform in Höhe von 5,04 EUR, Erträge aus Versicherungsentschädigungen und Schadenersatz (30.408,37 EUR) und verrechnete sonstige Sachbezüge (16.737,13 EUR). Des Weiteren sind Erträge aus Währungsumrechnung in Höhe von 177,59 EUR enthalten. Die Marketingzuschüsse diverser Lieferanten wurden in die Umsatzerlöse umgegliedert. Im Vorjahr sind diese in den sonstigen unregelmäßigen Erträgen enthalten. Die sonstigen betrieblichen Erträge sind nicht mit dem Vorjahr vergleichbar. 2. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die größten Posten in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen setzen sich aus Raumkosten (333.075,71 EUR), Kosten der Warenabgabe (5.831.407,18 EUR), Werbe- und Reisekosten (1.034.913,58 EUR), Reparaturen/Instandhaltungen (174.052,14 EUR), sowie verschiedenen betrieblichen Kosten (726.334,89 EUR) zusammen. 3. Steuern vom Einkommen und Ertrag Die errechneten Steuern vom Einkommen und Ertrag betragen 704.011,91 EUR. Sonstige Angaben Die Voltking GmbH, Kulmbach, ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Finanzielle Verpflichtungen Es bestehen folgende, nach § 285 Nr. 3a HGB anzugebende, nicht in der Bilanz ausgewiesene oder vermerkte finanzielle Verpflichtungen, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind:
Der Gesamtbetrag der finanziellen Verpflichtungen gem. § 285 Nr. 3a HGB beträgt 291.850,60 EUR. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Sie sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Vergütungen der Geschäftsführer Von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht. Gewährte Vorschüsse und Kredite an Geschäftsführer Es wurden keine Kredite an Geschäftsführer vergeben. Es bestehen weder Forderungen noch Verbindlichkeiten gegenüber den Geschäftsführern. Vorgänge von besonderer Bedeutung / Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung mit wesentlichem Einfluss auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage nach dem Ende des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten. Unterschrift der Geschäftsführung
Kulmbach, 15.03.2024 Erik Fleischmann, Geschäftsführer Oliver Ott, Geschäftsführer Anlagespielgel zum 31. Dezember 2023
Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Voltking GmbH, Kulmbach Eingeschränktes Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und Prüfungsurteil zum Lagebericht Wir haben den Jahresabschluss der Voltking GmbH, Kulmbach, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Voltking GmbH, Kulmbach, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für das eingeschränkte Prüfungsurteil Im Rahmen des Prüfungsauftrags für das Geschäftsjahr 2023 konnten wir nicht an der Inventur teilnehmen. Da die Inventur ein wesentlicher Bestandteil der Vorratsbewertung ist, war es uns daher nicht möglich, die Richtigkeit und Vollständigkeit der Vorräte im Jahresabschluss zu beurteilen. Aus diesem Grund können wir keine hinreichende Bestätigung über die korrekte Erfassung der Vorräte und die Bewertung dieser Position im Jahresabschluss abgeben. Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Marktredwitz, 29. November 2024 NOW
GmbH & Co. KG
Ruckdeschel M.A., Wirtschaftsprüfer |
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