Reia-Investment GmbH
Selbe AdresseVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Irina Shirnin seit 20.11.2025 | Prokura |
Joachim Menz seit 22.11.2021 | Prokura |
Steffen Gerlach seit 22.11.2021 | Geschäftsführer |
Huy Duc Bui seit 16.4.2020 | Prokura |
Daniele Ianniciello seit 31.5.2016 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 30.00% | |
| 20.00% | |
| 8.89% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
3 von 4 Anteilseignern sichtbar
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
BK-Süd GmbHZimmern ob RottweilJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVSEITE
PASSIVSEITE
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2022Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die BK-Süd GmbH hat ihren Sitz in Zimmern ob Rottweil. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter HRB 756950 eingetragen. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der BK-Süd GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches unter Beachtung der für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Bestimmungen aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 266 Abs. 1, 276, 288 HGB) und bei der Offenlegung (§327 HGB) des Jahresabschlusses wurden teilweise in Anspruch genommen. Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 Abs. 1 S. 1, 266 ff. HGB). Angaben zu Bilanzierung und Bewertung Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände entsprechend den handelsrechtlichen und steuerlichen Vorschriften linear vorgenommen. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden mit den Anschaffungskosten angesetzt, soweit wegen fehlender Gängigkeit nicht ein anderer Wert anzusetzen war. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken angesetzt. Kassenbestände und Bankguthaben wurden jeweils zum Nennwert angesetzt. Rechnungsabgrenzungsposten wurden für Zahlungen des Geschäftsjahres gebildet, die die Zeit nach dem Abschlussstichtag betreffen. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet und in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.
Die immateriellen Vermögensgegenstände werden überwiegend mit 10 bzw. 20 Jahren Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Abschreibung der Sachanlagen erfolgt überwiegend über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von durchschnittlich 5 bis 10 Jahren. Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Die kumulierte Geschäftsjahresabschreibung enthält damit diese Beträge nicht. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Forderungen in Höhe von EUR 57.570,00 (Vj. EUR 157.048,00) mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. In den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern von EUR 14.875,00 (Vj. EUR 0,00) enthalten. Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten im Wesentlichen die Einlagen aus stillen Beteiligungen in Höhe von EUR 3.000.000,00 (Vj. EUR 3.000.000,00) sowie Verbindlichkeiten aus Löhnen und Gehältern in Höhe von EUR 388.545,52 (Vj. EUR 371.426,33).
Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind TEUR 642 aus der Beendigung des Entwicklungsvertrages mit der Burger King Deutschland GmbH enthalten. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Sonstige finanzielle Verpflichtungen Im Rahmen von Filialeinrichtungen und -sanierungen werden regelmäßig Sale-and-Lease-Back-Verträge zur Finanzierung abgeschlossen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen aus Mietverträgen für die BK-Stores und aus Leasing-verträgen für Restauranteinrichtungen sowie Fahrzeuge. Die jährlich zu zahlenden Beträge aus den Verträgen mit unterschiedlichen Restlaufzeiten stellen sich wie folgt dar:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Herr Daniele Ianniciello, KaufmannHerr Steffen Gerlach, Betriebswirt.Die Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Gemäß § 286 Abs. 4 unterbleibt die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführer. Vorgänge von besonderer Bedeutung Die Ertragslage der BK-Süd GmbH im Geschäftsjahr 2023 wurde insbesondere im 2. Halbjahr durch eine Ende Juni 2023 ausgestrahlte negative TV-Berichterstattung über andere Burger King Filialen in Deutschland erheblich geschwächt. Zum 31. Mai 2024 weist die Gesellschaft einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag i. H. v. TEUR 1.364 aus. Zur Vermeidung der bilanziellen Überschuldung hat der stille Gesellschafter bereits im Vertrag für die von ihm gewährten Darlehen i. H. v. TEUR 3.000 den Rangrücktritt erklärt. Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung Die Gesellschaft weist für das Geschäftsjahr 2023 einen Jahresfehlbetrag von EUR 1.101.599,00 aus. Die Geschäftsführung schlägt den Vortrag auf neue Rechnung vor.
Zimmern ob Rottweil, den 9. August 2024 Daniele Ianniciello Steffen Gerlach Lagebericht 20221. Grundlagen des Unternehmens Geschäftsmodell des Unternehmens Die BK-Süd GmbH wurde am 4. Dezember 2014 gegründet und hat ihren Sitz in Zimmern ob Rottweil; der Schwerpunkt ihrer Tätigkeit liegt im Betrieb von Fast-Food Restaurants als Burger King Franchisenehmer. Die BK-Süd GmbH hat mit der Burger King Deutschland GmbH als Master-Franchisenehmerin für Deutschland am 6. November 2015 einen "Regionalen Entwicklungsvertrag" abgeschlossen, der zu Beginn des Geschäftsjahres 2023 beendet wurde. Wesentlicher Inhalt des Vertrages war die Entwicklung und der Ausbau des Burger King Systems durch die BK-Süd GmbH im süddeutschen Raum (Baden-Württemberg und Bayern) durch Eröffnung neuer Burger King Restaurants. Des Weiteren beinhaltete der Vertrag ein Vorkaufsrecht an bestehenden Standorten. Zum Ende des Geschäftsjahres 2023 betreibt die BK-Süd GmbH insgesamt 29 Burger King Restaurants in Baden-Württemberg und Bayern. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung verlief im Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen unterschiedlich: Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe ging insgesamt deutlich um 2,0 % zurück. Die meisten Dienstleistungsbereiche konnten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vor-jahresvergleich erneut ausweiten und stützten die Wirtschaft im Jahr 2023. Der Anstieg fiel aber insgesamt schwächer aus als in den beiden vorangegangenen Jahren. Dagegen ging die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im zusammengefassten Wirtschaftsbereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe (-1,0 %) zurück. Der private Konsum nahm im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,8 % gegenüber dem Vorjahr ab und entfernte sich damit wieder vom Vorkrisenniveau des Jahres 2019 (-1,5 %). Dies dürfte vor allem auf die hohen Verbraucherpreise zurückzuführen sein. (Quelle: Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 019 vom 15. Januar 2024). Gemäß aktuellem Jahresbericht 2023/2024 des Bundesverbandes der Systemgastronomie (BdS) lagen der Umsatz in der Gastronomie 2023 im Vergleich zu 2022 insgesamt bei +12 % und gegenüber dem Vorkrisenniveau 2019 bei +2 %. Dabei performte die Systemgastronomie (+14 % gegenüber Vorjahr) besser als die Individualgastronomie (+10 %). Insgesamt belief sich der Umsatz in der Systemgastronomie in Deutschland im Jahr 2023 auf 31 Milliarden Euro, was 37 % der gesamten Außerhausgastronomie entsprach. Die Besuche lagen in der Systemgastronomie im Vergleich zum Vorkrisenniveau 2019 um 6 % und gegenüber Vorjahr um 8 % höher. Gemessen an den Umsätzen bleiben die Schnellrestaurants (QSR) für die Systemgastronomie mit 50 % der bedeutendste Absatzkanal. Vor allem die Familien und jüngeren Zielgruppen (18 bis 29 Jahre) waren für das Wachstum an Besuchen im Außer-Haus-Markt in der Systemgastronomie im letzten Jahr verantwortlich. (Quelle: BdS Bundesverband der Systemgastronomie e.V., Jahresbericht 2023/2024). 2.2 Geschäftsverlauf Im Mittelpunkt des Geschäftsverlaufs der BK-Süd GmbH im Jahr 2023 stand die weitere Optimierung der Geschäftsprozesse sowie der Standort-Strukturen. So standen im Berichtsjahr wie im Vorjahr Konsolidierungsmaßnahmen im Vordergrund. Die negativen Folgen aus der Pandemie waren in 2023 nicht mehr und die Folgen aus der Energiekrise und der hohen Inflation nur noch geringfügig spürbar. Im dritten Quartal 2023 wurde der Geschäftsverlauf dann allerdings durch eine negative TV-Bericht-erstattung Ende Juni 2023 und deren Folgen negativ beeinflusst. Die ursprüngliche Umsatzprognose gemäß Planung aus Januar 2023 wurde aufgrund der negativen Effekte aus der TV-Berichterstattung im 3. Quartal trotz der stärkeren ersten beiden Quartale nicht erreicht. Die tatsächlich erzielten Umsätze lagen in 2023 insgesamt ca. 4,5 % unter den Erwartungen. 2.3 Lage Ertragslage Im Mittelpunkt des Geschäftsverlaufs der BK-Süd GmbH im Jahr 2023 stand die Optimierung der Geschäftsprozesse sowie der Stabilisierung der Standort-Strukturen. Die negativen Folgen aus der Pandemie waren in 2023 nicht mehr und die Folgen aus der Energiekrise und der hohen Inflation nur noch geringfügiger spürbar. Im dritten Quartal 2023 wurde der Geschäftsverlauf dann allerdings wie im vierten Quartal des Vorjahres durch eine negative TV-Berichterstattung Ende Juni 2023 und deren Folgen negativ beeinflusst. Nach noch einem durchschnittlichen Umsatzplus in den ersten 5 Monaten 2023 von +4,6 % gegenüber Vorjahr, sind die Umsatzerlöse durch die negative Berichterstattung im Juni mit -4,2 % und im dritten Quartal mit -3,3 % gegenüber Vorjahr wieder eingebrochen. Der Gesamtfolgeeffekt aus der TV-Berichterstattung gegenüber der erwarteten Entwicklung betrug in 2023 beim Umsatz insgesamt ca. EUR -1,4 Mio.. Bei den Umsatzerlösen haben die positiven Nachhol-Effekte nach den negativen Einflüssen in 2022 die negativen Effekte des Geschäftsjahres 2023 insgesamt überkompensiert. Die Umsatzerlöse des Kerngeschäftes Restaurantbetriebe sind daher um ca. 3,6 % von TEUR 34.395 auf TEUR 35.645 gestiegen. Die Materialintensität hat sich bezogen auf die Umsatzerlöse des Kerngeschäftes Restaurantbetriebe aufgrund üblicher Produktmix-Schwankungen von 26,3 % auf 25,7 % leicht vermindert. Höhere Beschaffungskosten konnten teilweise über Erhöhungen der Verkaufspreise an die Kunden weitergegeben werden. Die Personalintensität erhöhte sich bezogen auf die Umsatzerlöse des Kerngeschäftes Restaurantbetriebe geringfügig von 32,5 % auf 33,2 %. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich geringfügig von € 16,1 Mio. auf € 16,2 Mio. erhöht. Das Jahresergebnis der BK-Süd GmbH wurde im Geschäftsjahr 2023 insbesondere durch die negative TV-Berichterstattung im dritten Quartal erheblich belastet. Aufgrund der besonderen Effekte aus TV-Berichterstattung wurde entgegen der Erwartung eines ausgeglichenen Ergebnisses ein Jahresfehlbetrag von TEUR 1.102 erzielt. Finanzlage Im Geschäftsjahr 2023 weist der Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit trotz des negativen Jahresergebnisses insbesondere aufgrund der Herausrechnung der nicht-liquiditätswirksamen Abschreibungen und Verluste aus dem Abgang von Sachanlagen einen positiven Saldo in Höhe von TEUR 103 aus. Der Cash-Flow aus der Investitionstätigkeit in Höhe von TEUR 318 war zum einen im Wesentlichen durch den Abgang des aktivierten Standortentwicklungsrechtes nach Verrechnung korrespon-dierender Verbindlichkeiten im Zusammenhang mit der Beendigung des Entwicklungsvertrages mit der Burger King Deutschland GmbH und zum anderen durch Investitionen in das Sachanlagevermögen insbesondere aus der Übernahme von Restaurant- und Küchenausstattungen gekennzeichnet. Der negative Cash-Flow aus der Finanzierungstätigkeit in Höhe von TEUR -465 resultiert im Wesent-lichen aus Auszahlungen für Tilgungen und Zinsen an Dritte sowie an den stillen Gesellschafter. Der Finanzmittelbestand zum Bilanzstichtag betrug TEUR 499 (Vorjahr TEUR 543). Auch aufgrund der wieder negativen Ertragssituation ist die BK-Süd GmbH weiter auf die Zuführung liquider Mittel von Dritter Seite bzw. durch die Gesellschafter angewiesen. Das Unternehmen verfügt über ausreichende Möglichkeiten seinen Liquiditätsbedarf innerhalb des Gesellschafterumfeldes zu decken, sodass die Zahlungsfähigkeit jederzeit aufrechterhalten werden kann. Die Geschäftsführung rechnet damit, auch künftig die finanziellen Verpflichtungen jederzeit erfüllen zu können. Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 717 vermindert. Die Reduzierung betrifft dabei Positionen sowohl des Anlage- als auch des Umlaufvermögens. Durch den Abgang des aktivierten Entwicklungsrechtes haben sich die Immateriellen Vermögensgegenstände um TEUR 1.309 vermindert. Gegenläufig wirkt sich der Ausweis des nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrages in Höhe von TEUR 1.024 aus. Die Vermögensstruktur ist durch einen Anteil des Anlagevermögens an der, um den nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag bereinigten, Bilanzsumme von 58,0 % (im Vorjahr: 65,5 %) gekennzeichnet. Aufgrund des im abgelaufenen Geschäftsjahr erwirtschafteten Fehlbetrages (TEUR -1.101) beträgt das Eigenkapital zum 31. Dezember 2023 TEUR -1.024. Unter Hinzurechnung der stillen Beteiligung betragen die Eigenmittel zum 31. Dezember 2023 insgesamt TEUR 1.976. Die Regellaufzeit der Verträge der stillen Beteiligung endet am 31. Dezember 2024. Die Regelungen in den Verträgen sehen in der aktuellen bilanziellen Situation allerdings eine Verlängerung über den 31. Dezember 2024 hinaus vor. Darüber hinaus befindet sich die Gesellschaft in Gesprächen über eine grundsätzliche Verlängerung des Engagements. 2.4 Finanzielle Leistungsindikatoren Für die interne Unternehmenssteuerung werden insbesondere die Schlüsselkennzahlen Umsatz, Wareneinsatz und Personaleinsatz herangezogen. Der Wareneinsatz und Personaleinsatz werden hierbei im Verhältnis zum Umsatz berechnet. Die Umsatzerlöse des Kerngeschäftes Restaurantbetriebe sind um ca. 3,6 % von TEUR 34.395 auf TEUR 35.645 gestiegen. Der Wareneinsatz beträgt im Geschäftsjahr 26,1 % (Vj. 26,8 %). Der Personaleinsatz beträgt 33,2 % (Vj. 32,5 %). Die finanziellen Leistungsindikatoren liegen bedingt durch die bereits geschilderten negativen äußeren Einflussfaktoren unter den Planerwartungen. 2024 wird mit einem um ca. 8,5 % höheren Umsatz bei einem relativen Wareneinsatz auf ähnlichem Niveau gerechnet. Im bisherigen Verlauf des Geschäftsjahres 2024 liegt das operative Umsatzvolumen ca. 5 % über dem Vorjahresniveau 2023. 2.5 Nicht finanzielle Leistungsindikatoren Der unternehmerische Erfolg der BK-Süd GmbH wird außer von finanziellen auch von nichtfinanziellen Einflussfaktoren bestimmt. Sie betreffen die Beziehungen des Unternehmens zu Kunden und Mitarbeitern sowie die Marktposition und Umweltbelange. Insbesondere auch aufgrund der aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen lassen sich die unternehmerischen Ziele nur erreichen, wenn die BK-Süd GmbH als attraktiver und verantwortungsvoller Arbeitgeber an allen Standorten dauerhaft kompetente und engagierte Mitarbeiter an sich binden kann, Produkte anbietet, die auch künftig in besonderem Maße Kundenzufriedenheit und Umweltanforderungen gerecht werden und die operativen Prozesse so gestaltet, dass Ressourcen geschont und Emissionen so weit wie möglich vermieden werden. 2.6 Gesamtaussage Die wirtschaftliche Lage ist aufgrund der oben geschilderten negativen Rahmenbedingungen erneut nicht zufriedenstellend. Insgesamt entsprach der Geschäftsverlauf in 2023 insbesondere aufgrund des durch die TV-Berichterstattung verursachten deutlichen Einbruch im dritten Quartal nicht den ursprünglichen Erwartungen. 3. Prognosebericht Trotz Überwindung der Corona-Pandemie bleiben immer noch sehr viele unbekannte Größen und viele Unsicherheiten in der Gastronomiebranche: Ukraine-Krise, unterbrochene Lieferketten, wirtschaftliche Unsicherheit, Mangel an Arbeitskräften und Inflation können künftig den Außerhausmarkt weiter negativ beeinflussen. Die Marktforscher der Circana Group GmbH erwarten, dass mehrere Trends die Zukunft des Food-service-Marktes in Deutschland prägen werden. Die meisten Trends sind auf Änderungen oder Beschleunigungen aufgrund von Covid-19 zurückzuführen. Dabei werden insbesondere die Themen Digitalisierung, @Home und Geselligkeit, Innovation sowie Inklusion und Nachhaltigkeit in den Vordergrund treten (Quelle: BdS Bundesverband der Systemgastronomie, Jahresbericht 2023/24, S. 50). Aufgrund der beschriebenen negativen externen Faktoren wurden bei der BK-Süd GmbH die Umsatz-erwartungen für 2024 insgesamt nach unten korrigiert. Gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum beträgt das Umsatzwachstum im ersten Halbjahr 2024 dennoch +4 %. Dieser Zuwachs ist insbesondere auf gestiegenes Konsumverhalten zurückzuführen. Das noch im Vorjahr für das Gesamtjahr 2024 prognostizierte positive Jahresergebnis wird effektbedingt nicht erreicht werden. Aus derzeitiger Sicht wird für 2024 ein deutlich verbessertes aber noch leicht negatives Jahresergebnis erwartet und erst ab dem Geschäftsjahr 2025 nachhaltig positive Jahresergebnisse. Das Geschäftsjahr 2024 und die Folgejahre werden bei der BK-Süd GmbH weiterhin im Wesentlichen durch Konsolidierungsmaßnahmen sowie die Optimierung der laufenden Geschäftsprozesse und bestehenden Restaurants gekennzeichnet sein. Andauernd unrentable Standorte sollen mittelfristig veräußert oder geschlossen werden. Nach endgültiger Bewältigung der negativen äußeren Einflussfaktoren und durch weitere Stabilisie-rung des Managements und Personals sowie der Standortstrukturen, werden beim Großteil der einzelnen Restaurants in den Folgejahren zum Teil deutliche Umsatz- und Ergebnissteigerungen erwartet. Die bilanzielle Überschuldung ist derzeitig durch die Stille Beteiligung gedeckt. Es ist darüber hinaus davon auszugehen, dass in den einzelnen Burger King Standorten der Gesellschaft ausreichend stille Reserven vorhanden sind. Diese sind durch diverse bekannte Verkaufs- und Kauftransaktionen belegt. 4. Chancen- und Risikobericht 4.1 Risikobericht Integraler Bestandteil der Managementprozesse ist das Risikomanagementsystem, das auch ein Risikofrüherkennungssystem erfasst. Das Risikofrüherkennungssystem ist auf Geschäftsleitungsebene angesiedelt und hat Ausstrahlungswirkung in sämtliche Geschäftsbereiche. Risikomanagementziele und -methoden im operativen Bereich Vom Unternehmen wurden Maßnahmen getroffen, mit denen die Risikoerkennung, die Risikoanalyse und die Risikokommunikation sichergestellt werden. Im operativen Bereich erfolgt das Risikomanagement insbesondere durch:
Beobachtungsbereiche des Risikomanagements Der Beobachtungsbereich umfasst finanzielle und nicht finanzielle Risiken/Chancen. Die Wesentlichen Risiken/Chancen sind: • Gesamtwirtschaftliche Risiken Die konjunkturelle Erholung dürfte sich weiter verzögern. Die jüngste Eintrübung der Stimmungsindikatoren und die erneuten Rückgänge bei Auftragseingängen und Produktion zeigen eine anhaltende Schwäche in der stark exportorientierten deutschen Industrie, auch wenn die jüngsten Zahlen infolge von Brückentagen im Mai etwas nach unten verzerrt sein können. Die nach wie vor schwache Auslandsnachfrage in der Industrie kann durch die noch verhaltene binnenwirtschaftliche Belebung nur zum Teil kompensiert werden. Auch mit Blick auf die Entwicklung des privaten Verbrauchs haben sich die jüngsten Stimmungsindikatoren, wie der GfK-Konsumklimaindex und das HDE-Konsumbarometer, zuletzt etwas eingetrübt und damit den vorherigen Aufwärtstrend abgeschwächt. Dennoch sollte sich die binnenwirtschaftliche Nachfrage angesichts der insgesamt robusten Beschäftigungsentwicklung, moderater Verbraucherpreis-steigerungen und steigender Realeinkommen zunehmend beleben. (Quelle: Pressemitteilung BMWK 15.07.2024 - Die wirtschaftliche Lage in Deutschland im Juli 2024) Sollten sich aufgrund negativer Einflussfaktoren die Turbulenzen in der Gesamtwirtschaft wieder weiter verstärken und sollte sich dadurch die Konjunktur wieder abschwächen, kann dies die wirtschaftliche Situation der Kunden der BK-Süd GmbH und die Nachfrage nach deren Produkten grundsätzlich negativ beeinflussen. Daraus können Umsatz- und Ergebnisrisiken entstehen. • Umfeld-, Branchen- und Wettbewerbsrisiken Ein erhöhtes und schwerwiegendes Branchenrisiko ergab sich nach den negativen TV-Berichterstattungen im September 2022 sowie Juni 2023 aus den hieraus hervorgerufenen negativen Image-Effekten in der Fast-Food-Branche im Allgemeinen und bei der Marke Burger King im Besonderen. Es sei hier darauf hingewiesen, dass kein Restaurantstandort der BK-Süd GmbH Teil der negativen Berichtserstattung war, sondern es sich um Filialen anderer Franchisenehmer handelte. Durch zielgerichtete Maßnahmen der innerbetrieblichen Qualitätssicherung wird derartigen Risiken entgegengewirkt. Insbesondere steht hier die strikte Einhaltung von Vorgaben und Qualitätsstandards vom Lizenzgeber Burger King im Vordergrund, um derartigen Risiken aus negativer Berichterstattung in der Zukunft entgegenzuwirken. • Ertragsorientierte Risiken Die wirtschaftliche Lage der letzten Jahre war durch erhebliche Verluste geprägt, die zum Wesentlichen auf die Expansion und die damit verbundenen Personalprobleme, auf die 2020 und 2021 prägende Corona-Pandemie sowie auf die in 2022 und 2023 erfolgten negativen TV-Berichterstattungen zurückzuführen sind. Die ergriffenen Maßnahmen sowie die nachlassenden negativen Effekte werden nach der derzeitigen Planung dazu führen, dass sich die Ertragslage verbessert und ab dem Geschäftsjahr 2025 ein positives Ergebnis erreicht wird. Unterstellt wird hierbei, dass im Verlauf des Geschäftsjahres 2024 keine weiteren wesentlichen negativen Einflüsse aus der TV-Berichterstattung mehr bestehen und dass die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen keine weiteren weitreichenden negativen Konsumenten-Effekte auslösen. Sollte es nicht gelingen, die Ertragskraft des Unternehmens kurzfristig deutlich zu steigern, können weitere Verluste den Bestand des Unternehmens gefährden. Insoweit besteht eine wirtschaftliche Abhängigkeit von den Gesellschaftern, die entsprechende liquide Mittel zur Aufrechterhaltung bei Bedarf bereitstellen. • Preisentwicklungen Aufgrund der Preissteigerungen bei Energie und Rohstoffen seit Beginn der Ukraine-Krise werden Handelsströme und Lieferkettenbeziehungen beeinträchtigt. Dies kann künftig auch weitere negative Auswirkungen auf die Beschaffungspreise beim Wareneinkauf in der Systemgastronomie haben. Die Preise der Systemgastronomie liegen in der Regel deutlich unter denen der gehobenen Gastronomie. Preissteigerungen sind daher nur bedingt und in Abhängigkeit von den Preisen der höherwertigen Gastronomie möglich. Durch das Anbieten innovativer Produkte ist es teilweise möglich, diese Preisabhängigkeit zu vermindern. Weiterhin werden durch die Marktführer auch entsprechende Signalpreise bei Schlüsselprodukten gesetzt, an denen sich die Branche bei der eigenen Preisgestaltung orientiert. Die Preise auf den Beschaffungsmärkten sind aufgrund des Lizenzmodells weitestgehend durch den Lizenzgeber verhandelt; insoweit besteht hier kaum Dispositionsspielraum. Bei den Personalkosten besteht durch das Mindestlohngesetz ebenfalls nur ein eingeschränkter Dispositionsspielraum. • Finanzwirtschaftliche Risiken Risiken bestehen bezüglich der Unternehmensfinanzierung mit Krediten. • Personalrisiken Die BK-Süd GmbH ist für die Realisierung ihrer strategischen Ziele auf qualifizierte Fach- und Führungskräfte angewiesen. Die unternehmensinterne Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter sichert deren fachliche Kompetenz. Trotzdem bleibt es weiterhin schwierig, personelle Vakanzen angemessen zu besetzen. Der Fachkräftemangel betrifft die gesamte Branche. Dies wirkt sich auch auf das Lohn- und Gehaltsniveau in der Branche aus. Dem Personalrisiko wird einerseits durch fachliche Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter sowie durch effiziente Personaleinsatzplanung entgegengewirkt. Durch effizienten Personaleinsatz kann zudem die Personaleinsatzquote positiv beeinflusst werden. Hierin sieht die Geschäftsführung auch einen wesentlichen Faktor zur Überwindung der bisherigen Ertragsschwäche des Unternehmens. 4.2 Chancenbericht • Trend zur Systemgastronomie Die zunehmende Nachfrage nach Angeboten der Systemgastronomie liegt seit Jahren im Trend und stellt somit aufgrund des weiterhin zu erwartenden Marktwachstums eine enorme Chance für das Unternehmen dar. Mit dem Lizenzgeber Burger King kann unter Nutzung dieses vorhandenen Potentials eine positive Unternehmensentwicklung erfolgen. Die Marke Burger King hat einen hohen Bekanntheitsgrad und international einen guten Ruf. • Digitalisierung Weiterhin schreitet auch in der Gastronomie der Trend zur Digitalisierung voran. Neben neuen Zahlungsmethoden werden die Geschäftsprozesse ebenfalls zunehmend digitalisiert. Hierin liegt eine besondere Chance für die Systemgastronomie, die durch Standardisierung und Typisierung in der Aufbau- und Ablauforganisation geprägt ist. Im Rahmen der fortschreitenden Digitalisierung werden die Burger King Restaurants u.a. zunehmend mit Self-Order-Terminals ausgestattet, die den Bestellprozess attraktiver und individueller gestalten. Insbesondere werden hierdurch jüngere Gäste angesprochen, da der Fokus auf die digitale Entwicklung und die Interaktion mit dem Gast gelegt wird. Langfristige Auswertungen belegen bei den einzelnen Bestellvorgängen über Self-Order-Terminals gegenüber herkömmlichen Theken-Bestellungen durchschnittlich messbar mehr Bestellumsatz pro Kunde. Durch digitale Innovationen können Wettbewerbsvorteile (First Mover Advantage) erzielt werden, bei gleichzeitigem positivem Effekt auf die Gesamtkostenquote je Umsatzeinheit. 5. Gesamtaussage zu Chancen und Risiken Risiken der künftigen Entwicklung sieht die Geschäftsführung weiterhin in einem schwierigen Wettbewerbsumfeld, steigenden Personalkosten und der Preisabhängigkeit im Bereich System-gastronomie. Vor dem Hintergrund der vorliegenden Finanzkraft unter Berücksichtigung der Gesellschafterstruktur wird das Unternehmen für die Bewältigung der künftigen Risiken jedoch als gut aufgestellt angesehen. Andere Risiken, als die im Lagebericht erwähnten, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. Für 2024 wird aufgrund der Nachwirkungen aus den negativen TV-Berichterstattungen der Vorjahre mit einem deutlich verbesserten aber noch leicht negativen Ergebnis geplant, ab dem Geschäftsjahr 2025 rechnet die Geschäftsführung dann mit positiven Jahresergebnissen. Die Chancen und Risiken sieht die Geschäftsführung in einem ausgeglichenen Verhältnis. Die Überwindung der aktuellen negativen äußeren Einflüsse sowie der Ertragsschwäche sind die wesentlichen Aufgaben für die nächsten beiden Geschäftsjahre.
Zimmern ob Rottweil, 9. August 2024 Daniele Ianniciello Steffen Gerlach Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die BK-Süd GmbH, Zimmern ob Rottweil Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der BK-Süd GmbH, Zimmern ob Rottweil, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der BK-Süd GmbH, Zimmern ob Rottweil, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, den 9. August 2024 KMS
GmbH
Josef Gad El Karim, Wirtschaftsprüfer Veronika Berninger, Wirtschaftsprüferin Gesellschafterbeschluss über die Feststellung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2023Am 9. August 2024 hat die Gesellschafterversammlung den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 festgestellt. |
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