Bauträger für Wohngebäude
SPINNER automation GmbH
Elly-Beinhorn-Straße 4, 71706 Markgröningen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jörn Stephan Maier seit 8.1.2020 | Geschäftsführer |
Andreas Eibner seit 21.4.2017 | Prokura |
Dominik Jauch seit 17.2.2006 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (5)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 61.10% | |
J*** S****** M**** | 15.10% |
N******* G**** S****** | 7.93% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
SPINNER automation GmbHMarkgröningenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die SPINNER automation GmbH (SPa) befasst sich seit 2002 mit der Entwicklung und Herstellung von Automationslösungen für Werkzeugmaschinen. Als mittelständisches Unternehmen produzieren wir jährlich ca. 50 - 60 Automationslösungen. Zwei drittel dieser Lösungen und kundenspezifische angepasst und zugeschnitten. Ein drittel basiert auf unserem Standardprodukt RoboBox. Ausschließlicher Produktionsstandort ist hierfür Markgröningen. SPa konzentriert sich auf Kunden in Deutschland und den europäischen Wirtschaftsraum und ist vor allem Auftragnehmer im Automotive-Bereich. Im Jahr 2023 kamen in etwa 50 % der Auftragseingänge aus diesem Bereich, der Rest verteilte sich auf 10% Medizintechnik und 40% Industrie. Eine enge Zusammenarbeit besteht mit SPINNER Werkzeugmaschinen GmbH (SPINNER). Diese sind seit 1950 ein mittelständischer Hersteller von Präzisionsdrehmaschinen und Universalbearbeitungszentren. Jährlich entstehen so ca. 800 - 1.000 Maschinen. Bzgl. Vertrieb greifen SPa und SPINNER gemeinsam auf ein weltweites Netz von Partnern zu. Neben Verkaufsbüros in Deutschland unterhält SPINNER eigene Verkaufsbüros in wichtigen Märkten Europas und Ost-Europas sowie enge Kooperationen mit anderen Werkzeugmaschinenherstellern. Außerdem besteht ein Händlernetz in vielen Märkten in Asien, im Nahen und Mittleren Osten sowie Amerika. 2. Organisatorische Struktur / Zweigniederlassungen Die heute bestehende SPINNER automation GmbH wurde im Jahr 2002 mit Sitz in Markgröningen gegründet. Als strategisch wichtiger Partner ist die SPINNER Werkzeugmaschinenfabrik GmbH mit 23,8 % beteiligt. Zweigniederlassungen im Sinne des § 13 HGB werden nicht unterhalten. Die Beherrschung und Kompetenz der Lösungsfindung für komplexe Aufgabenstellungen zeichnet SPa aus. Die Kunden treten mit immer komplexeren Aufgabenstellungen an uns heran, welche sich mit Standardprozessen nicht mehr abbilden lassen. SPa ist daher agil und selbstorganisiert aufgestellt, um mit wertschöpfend orientierten Projektteams die Kundenanforderungen bewältigen zukönnen. 3. Forschung und Entwicklung Forschungs- und Entwicklungsaktivität gehören bei SPa zum Tagesgeschäft. Unsere Lösungen sind zu 70% individuell auf die Kundenanforderungen zugeschnitten, so dass immer ein gewisser Anteil Forschung und Entwicklung erforderlich ist. Das dabei erlangte Knowhow bildet die Grundlage für kommende Aufgabenstellungen und Produktentwicklungen.Mit der Produktreihe RoboBox wurde ein Standardprodukt entwickelt, welches in Losen von 5 - 10 Stück, unabhängig von zugeordneten Kundenaufträgen, beschafft und produziert wird. Das Produkt unterliegt einer permanenten Weiterentwicklung, sowohl die Mechanik und Elektrik betreffend, als auch mit Blick auf die Software. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % höher als im Jahr 2022 (0,1 %; auch kalenderbereinigt). Mit einem Umsatzrückgang von 18 % auf 12,1 Milliarden Euro mussten die deutschen Unternehmen der Robotik + Automation 2020 einen herben Dämpfer hinnehmen, von welchem sich die Branche in den Jahren 2021 bis 2023 deutlich erholen konnte. Im Wirtschaftsjahr 2023 wurde ein Allzeithoch von 16,2 Milliarden Euro erreicht. Für das Wirtschaftsjahr 2024 geht die Prognose des VDMA mit einem erwarteten Branchenumsatz von 16,5 Milliarden Eurowas einem weiteren Zuwach von 2 % entspricht. Abb. 1: Umsatzentwicklung 2014 - 2023 sowie Umsatzprognosen 2024 des VDMA https://www.industrial-production.de/industrieroboter/auftragseingaenge-aus-deutschland-ruecklaeufig-vdma-robotik-und-automation-halbiert-wachstumsprognose.htm 2. Finanzielle Leistungsindikatoren Klassischerweise wird SPINNER automation über die Deckungsbeitragsrechnung der Projekte gesteuert. Aufgrund der Langfristfertigung wurde zusätzlich ein internes Controlling entwickelt, das mit Planwerten (Material und Personal) für die verschiedenen Teilabschnitte eines Auftrags bestückt wird. So sind Mengen- als auch Preisabweichungen im laufenden Prozess transparent und können sowohl auftragsbezogen als auch frühzeitig analysiert werden. 4. Geschäftsverlauf und Lage a. Ertragslage
Das Rohergebnis ist von 6,19 Mio. € auf 7,11 Mio. € um 14,9 % gestiegen. Die Kostenplanung für 2023 konnte in den regulär verlaufenden Projekten eingehalten werden. Dies lässt sich vor allem auf die positive Entwicklung der Materialkosten zurückführen 9,70 Mio. € (Vorjahr: 13,27 Mio. €) gesunken. Die Abweichungen zum Planergebnis begründen sich Wesentlichen in leichten Unschärfen in der Planung des Rohergebnisses sowie geringfügig höher ausgefallenen Personalkosten; Kurzarbeit wurde keine angemeldet. Die Mitarbeiterzahl lag im Geschäftsjahr mit durchschnittlich 63 Arbeitnehmern (davon 6 Auszubildende und 0 Ba-Student) und folglich etwas unter dem Vorjahresniveau mit durchschnittlich 65 Arbeitnehmer (davon 6 Auszubildende und 0 BA-Student). Das EBIT betrug TEUR 514 und reduzierte sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR -205. Im Wirtschaftsjahr belief sich der Aufwand für Steuern vom Einkommen und vom Ertrag auf TEUR 138 (im Vorjahr: TEUR 199). Bezogen auf das EBIT ergibt sich eine Steuerquote von 26,8 % (Vorjahr 27,6 %). b. Vermögenslage Durch die offene Absetzung der erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen von den Vorräten entsprechend § 268 Abs. 5 S.2 HGB ergibt sich folgendes Bild der Vermögenslage: Die Bilanzsumme zum 31.12.2023 beträgt TEUR 8.617. Im Vergleich zum Vorjahr ist sie also um TEUR -433 gesunken (- -4,8 %). Von der Bilanzsumme entfallen TEUR 777 auf das Anlagevermögen (Vorjahr TEUR 1.063) was 9,0 % (Vorjahr 11,8 %) aller Vermögenswerte entspricht. Der Anteil des Umlaufvermögens an der Bilanzsumme beträgt im Geschäftsjahr TEUR 7.724 (Vorjahr TEUR 7.910) und setzt sich vor allem aus Vorräten (Aufträge in Arbeit) und Liquiden Mitteln zusammen.
Hierbei hat die Anlagenintensität aufgrund von Abgängen in Produktionsmaschinen in Höhe von TEUR 28 (Vorjahr Zugang TEUR 32) und Messemaschinen in Höhe von TEUR 225 sowie einer um 4,8 % geringeren Bilanzsumme abgenommen. Damit waren am Bilanzstichtag 5 Messemaschinen (Vorjahr: 7 Messemaschinen) und 15 Produktionsmaschinen (Vorjahr: 15 Produktionsmaschinen) im Einsatz. Diese werden linear abgeschrieben, was im Geschäftsjahr 2023 einen Betrag von TEUR 131 ausmachte. Die Investitionen in das sonstige Anlagevermögen betrugen im abgelaufenen Geschäftsjahr TEUR 181 und betrafen v.a die sonstige Betriebs- und Geschäftsausstattung und Einbauten in fremde Grundstücke. Dem sonstigen Anlagevermögen stehen Abschreibungen in Höhe von TEUR 239 gegenüber. Die Abschreibungen insgesamt entsprechen 47,6 % des Anlagevermögens am Bilanzstichtag.
Das Vorratsvermögen hat sich zum Bilanzstichtag um TEUR 819 auf TEUR 4.207 erhöht. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich in Bezug auf das Vorjahr um 56,9 % auf TEUR 2.607 erhöht. Dies begründet sich zum einen in den zum Vorjahr um TEUR 1.632 höheren Umsatzerlösen sowie der Abrechnung großer Projekte im Dezember 2023. Die Summe der Verbindlichkeiten aus erhaltenen Anzahlungen entsprechend dem hohen Gesamtauftragsbestand sind mit TEUR 2.019 deutlich unter dem Vorjahr TEUR 3.747. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind im Vergleich zum Vorjahresstichtag um TEUR 1.128 auf TEUR 1.276 angestiegen. Das Working Capital notiert in der Folge im Vergleich zum Vorjahr um 22 % gesteigert bei TEUR 3.502. c. Finanzlage Die Finanzmittel der Gesellschaft nahmen zum Vorjahr um TEUR 2.012 ab, was sich im Wesentlichen in dem hohen negativen Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit (TEUR -1.591) begründet. Der negative Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit Wirtschaftsjahr 2023 ist im Wesentlichen auf den Mittelabflusses für den Tilgungsdienst der bestehenden Finanzkredite gegenüber eines Geschäftsführers zurück zu führen. Dem Unternehmen standen zum Ende des Geschäftsjahres abermals von Banken eingeräumte, aber noch ungenutzte Kreditlinien als Bar- und Aval-Linie zur weiteren Expansion des Geschäftsbetriebs zur Verfügung. 4. Gesamtaussage Auf die bereits ab der zweiten Jahreshälfte 2019 abflauende Konjunktur folgte im Frühjahr 2020 die Corona-Pandemie und im Frühjahr 2022 der russische Angriffskrieg gegen die Urkaine, welche dem Geschäftsverlauf von SPINNER automation einen weiteren Dämpfer verpassten. Die dadurch entstandenen Leerlaufzeiten wurden als Chance zur Weiterentwicklung interner Prozesse und Automationslösungen genutzt, welche durch die ersten Umsätze der in 2020 und 2021 geschaffenen Innovation RoboBox bereits sichtbar sind. Das Jahresergebniss (rund TEUR 353) hat - entsprechend der Branchenentwicklung - wieder das Vorkrisenniveau von 2018 erreicht. Das Management ist in Summe mit dem Geschäftsverlauf 2023 zufrieden. III. Prognosebericht Risikomanagement Die Risikosituation des Vorjahrs - die Disruptionen der Lieferketten und damit verbundene Preissteigerungen - ist weiterhin gegeben. Darüber hinaus stehen bei SPa nach wie vor die im Projektgeschäft üblichen Risiken im Vordergrund. Dies sind im Wesentlichen die Entwicklung des Kunden- und Auftragsbestandes sowie die Qualifikation technischer Risiken, bedingt durch komplexe Aufgabenstellungen, und die Überwachung der eigenen Bonität. Die Identifizierung, Beurteilung und Streuung der Risiken erfolgten ausschließlich auf Ebene des Managements. Aufgrund der familiären Betriebsstruktur können Entscheidungen sehr schnell getroffen werden. Gerade mit Blick auf die sich aus dem russischen Angriffskrieg ergebenden Unsicherheiten sind diese flexiblen und agilen Strukturen von Vorteil. Im Rahmen der Überwachung der laufenden Geschäftsprozesse werden die wesentlichen Risiken sowie die eingeleiteten Gegenmaßnahmen geprüft. Absatzrisiken Aufgrund unserer deutlichen Abhängigkeit vom Automotive-Bereich besteht das Risiko, dass eine Krise in dieser Branche sich unmittelbar auf uns auswirkt. Durch die meist langfristigen Fertigungsaufträge können wir zwar relativ frühzeitige Maßnahmen einleiten, jedoch ist es nach wie vor unser Anliegen, eine breitere Streuung im Vertrieb zu erzielen. Gemäß den Erwartungen des Unternehmens konnten in 2022 und 2023 ein deutlich höhere Auftragseingang aus nicht Automotive-Bereichen verzeichnet werden. Unter anderem in den Bereichen Maschinenbau, Schmuck-, Hydraulik- und Lebensmittelindustrie. An den Bestrebungen nach einer breiteren Streuung der Branchen hält das Unternehmen weiterhin fest, um auch in zukünftigen Krisen stabile Auftragseingänge verzeichnen zu können. Zudem ist eine schwächelnde Konjunktur oder gar Krise auch immer ein Anstoß, um bestehende Prozesse zu hinterfragen und die Effizienz zu steigern. Mit Blick auf die Arbeitsmarktsituation (inflationsbedingt steigende Lohnkosten sowie anhaltender Fachkräftemangel) stellen individuelle Automatisierungslösungen ernstzunehmende Alternativen zur Aufrechterhaltung der Leistungsfähigkeit produzierender Betriebe dar. SPINNER automation liefert mit seiner hohen Komeptenz im Bereich der Digitalisierung und Industrie 4.0 die passgenauen Lösungen. Chancen werden vor allem in der Lösungskompetenz von SPa in Bezug auf komplexe Aufgabenstellungen gesehen. Hierbei ist die Aufstellung der Organisation bzgl. Teamarbeit ein entscheidender Wettbewerbsvorteil, der sich vor allem in Reaktionszeit und Schlagkraft auszeichnet. Mit der in 2021 abgeschlossenen Entwicklung der RoboBox kann SPINNER automation fortan auch gezielt die steigenden Anfragen von kleinen mittelständischen Unternehmen verschiedenster Branchen nach einer "einfachen" und preiswerten Roboterzelle bedienen. Zweistellige Auftragseingänge in weniger als zwölf Monaten nach Einführung bestätigen diese angenommenen Bedarfe. Für die Produktreihe RoboBox wurde in 2023 mit der Entwicklung der sogenannten RoboBoXL begonnen. Damit begegnet SPINNER automation der Entwicklung bei SPINNER Werkzeugmaschinen, hin zu größeren Baureihen wie die TTS85/125. Die Markteinführung findet 2024 statt und erste Kundenanlagen mit der RoboBoXL sind für 2025 geplant. Beschaffungsrisiken Mit SPINNER besteht kein Lieferantenvertrag, allerdings eine strategische Beteiligung. Insofern besteht durch den regelmäßigen Austausch sowie das betriebswirtschaftliche Eigeninteresse von SPINNER grundsätzlich dennoch eine Planungssicherheit hinsichtlich der Konditionen, um bestmöglich wirtschaften zu können. Zudem ist die Lieferfähigkeit in engem Austausch auch verhältnismäßig kurzfristig realisierbar, was Vorteile mit sich bringt. Mit Blick auf die individuellen Sonderlösungen sind die Kostenrisiken überschaubar. Lieferzeit und Qualität haben ein wesentlich höheres Gewicht. Mit einem gezielten Lieferantenmanagement ist SPa bestrebt, langfristige Lieferantenbeziehungen aufzubauen. Unter dem Aspekt des Supply-Chain-Managements muss von einer restriktiven Entwicklung ausgegangen werden. Die in ihrem Ausmaß völlig unerwartete "Corona-Krise" sowie der Angriffskrieg Russlands haben erheblichen Einfluss auf alle wirtschaftlichen Zusammenhänge, allen voran der Beschaffung von Ressourcen, aber auch vieler anderer notwendiger Faktoren. Durch präventive Maßnahmen ist SPa weiterhin bemüht die negativen Auswirkungen, soweit es in unseren Möglichkeiten liegt, abzumildern. Aktuell bestehen keine wesentlichen Probleme im Bereich der Lieferketten. Personalrisiken Ein wichtiger Erfolgsfaktor in unserem Unternehmen ist das Knowhow. Bei fast jedem Auftrag wird zusätzliches Spezialwissen erworben. Insofern ist es ein hohes Anliegen von SPa, dass dieses Knowhow im Unternehmen einerseits transparent gemacht wird und andererseits auch gebunden wird. Zudem wird regelmäßig in die Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter investiert. SPa bildet in der Regel eine gute Handvoll Auszubildende aus. Eine geringe Fluktuationsrate ist daher sehr wichtig, weil sie unmittelbare Auswirkungen auf die Effizienz der Auftragsbearbeitung haben kann und folglich auch für unsere Wettbewerbsfähigkeit, indem wir im Zeitablauf immer günstigere Preise anbieten können. Darüber hinaus versuchen wir stets, sämtliche Prozesse im Bereich des Personalwesens so einfach wie flexibel, aber auch so nachvollziehbar wie möglich zu gestalten. Wesentliche Stellen werden schriftlich beschrieben, ebenso wie Stellvertreterregelungen. So sind Verantwortlichkeiten bestimmbar und klar abgegrenzt. Vor allem aber leben wir das Konzept der agilen Selbstorganisation, sodass klassische Hierarchien abgebaut werden und die gesamte Organisationseinheit flexibel und schnell reagieren kann. Dies wird durch eine Beteiligung unserer Mitarbeiter am Unternehmenserfolg schließlich auch finanziell abgerundet. Zinsänderungs- und Finanzierungsrisiken Im Gegensatz zu unseren Kunden sind wir kein anlagenintensives Unternehmen. Durch die klaren Anzahlungsvereinbarungen sowohl im wesentlichen Einkauf (SPINNER) als auch mit unseren Kunden, können wir einen Großteil der nötigen Finanzierung über das Working Capital gut abbilden. In Ergänzung bildet unser Eigenkapital sowie langfristige Darlehen von Kreditinstituten sowie von Gesellschaftern die nötige Basis, um - gemeinsam mit Aval-/Kreditlinien der Banken - stets auf die komplexen Projekte fokussiert bleiben zu können. Währungsrisiken Als weltweit agierendes Unternehmen wird SPa von volkswirtschaftlichen Rahmendaten wie der Veränderung der Währungsparitäten oder den Entwicklungen auf den Finanzmärkten beeinflusst. SPa ist Wechselkursschwankungen, insbesondere zwischen dem US-Dollar und dem Euro, ausgesetzt. Ein gegenüber dem US-Dollar und anderen Währungen starker Euro kann demnach Einfluss auf den Umsatz und das Ergebnis haben. Da der Geschäftsanteil in US-Dollar weiterhin gering ist, sind die Risiken jedoch überschaubar. Ausfallrisiken Forderungsausfallrisiken werden zum einen durch die Strategie von SPa, sich auf eine Vielzahl von Kleinkunden anstatt einiger weniger Großkunden zu spezialisieren versucht zu minimieren. Außerdem minimieren wir unser Risiko durch eine dem Projektfortschritt folgende Rechnungsstellung, in der Regel bestehend aus Anzahlung, Abschlagszahlung bei Konstruktionsfreigabe, Abschlagszahlung bei Lieferung und einer relativ geringen Schlusszahlung nach Endabnahme. IV. Prognosebericht 1. Planungshorizont und künftige Rahmenbedingungen der Gesamtwirtschaft und der Branche Erste Schätzungen gehen davon aus, dass das Bruttoinlandsprodukt 2024 mit + 0,3 % leicht positiv sind, wenngleich die Investitionen in Produktionsanlagen sich mit + 0,6 % leicht positiv entwickeln (Stand 09/2024, Quelle: www.de.statista.com). Der Branchenverband VDMA erwartet für das Geschäftsjahr 2024 einen weiteren Anstieg des Branchenumsatzes von +2%, sodass 2024 mit 16,5 Milliarden Euro erneut ein Allzeithoch erreicht werden soll. Allerdings belastet das gestiegene Zinsniveau und die politisch unsicher Lage aktuell die Investitionsbereitschaft im produzierenden Gewerbe. Der Bereich Robotik und Automation ist davon ebenfalls betroffen. Wenn auch nicht so stark, da der Treiber Fachkräftemangel die Unternehmen zu Investitionen in Robotik und Automation zwingt. Mit Blick auf die kommenden Jahre und den damit verbundenen Herausforderungen wie Klimawandel, Digitalisierung und Fachkräftemangel, ist davon auszugehen, dass die Nachfrage nach Automation und Robotik insgesamt weiterwachsen wird. Klimawandel: Der verstärkte Einsatz von Robotik und Automation ist aus Sicht von Experten unverzichtbar, um Klima- und Umweltschutzziele künftig zu erreichen und nachhaltig zu wirtschaften. Mit Automationslösungen lassen sich durch kurze Zykluszeiten, Fertigung ohne künstliche Beleuchtung, etc. CO 2 Einsparungen in vielen Bereichen erreichen. Fachkräftemangel ist besorgniserregend: Die Unternehmen unserer Kunden sehen sich einem Arbeits- und Fachkräftemangel ausgesetzt, der sich durch das Ausscheiden der "Baby-Boomer"-Generation aus dem Arbeitsmarkt beschleunigt. Angesichts der wichtigen Zukunftsaufgaben wird dies zunehmend zum Risikofaktor. Automation und Robotik als Lösung sind eine mögliche Antwort auf den Fachkräftemangel. 2. Umsatz- und Ergebnisprognose Nach einem guten Auftragseingang in Q1 und Q2/2024, war das Q3 überdurchnschnittlich schwach, so dass sich der Auftragseingang im laufenden Jahr bislang auf 11,70 Mio. EUR beläuft. Der Bestand an offenen Anfragen wächst stetig und staut sich an. Wir gehen davon aus, dass wir bis Jahresende mit weitere 5 Mio. EUR Auftragseingang rechnen können. In Summe erwarten wir damit einen Auftragseingang auf Vorjahresniveau. Damit korrespondierend liegt eine Auftragsreichweite bis in das Jahr 2025 vor. Für das Jahr 2024 rechnen wir daher weiter mit einer Gesamtleistung von rund 16 Mio. Euro, womit wir mit einem Umsatz von rund 11,8 Mio. Euro (= 73,8 % des Planwerts) zum Stand September (= 75 % des Jahres) im Plan liegen. Diese vorsichtige Prognose begründet sich in der nach wie vor zurückhaltenden Investitionsbereitschaft unserer Kunden. Wir müssen davon ausgehen, dass wir nicht alle Aufträge nach Plan abschließen können, da Kunde Liefertermine schieben müssen. Aufgrund des guten ersten drei Quartale sehen wir weiterhin vorsichtig, aber optimistisch in die nahe Zukunft. Mit einer solchen Plan-Gesamtleistung bei zeitweise nicht ganz so optimaler Produktivität erwarten wir schließlich ein Plan-Ergebnis von rund 0,8 Mio Euro.
Markgröningen, den 30.11.2024 Dominik Jauch Jörn Maier HandelsbilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Angaben gem. § 264 Abs. 1a Satz 1 HGB n.F.:
Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet. Der Jahresabschluss wurde entsprechend den Gliederungsvorschriften der §§ 266 ff HGB aufgestellt. Der Jahresabschluss auf den 31.12.2023 wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) in der Fassung des BilRUG erstellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde gemäß § 275 II HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Größenabhängige Erleichterungen der §§ 274a, 276 und 288 HGB wurden in Anspruch genommen. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungsmethoden Der vorliegende Jahresabschluss ist nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind mit Ausnahme der Posten im Rahmen der Pensionszusagen, nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen und Grundstücksrechte nicht mit Grundstückslasten verrechnet. Das Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten sind in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend gegliedert. Bewertungsmethoden Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und dem Tag der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig von den Zeitpunkten der entsprechenden Zahlungen im Jahresabschluss berücksichtigt worden. Einzelne Posten wurden wie folgt bewertet: Bewertungsmethoden Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und dem Tag der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig von den Zeitpunkten der entsprechenden Zahlungen im Jahresabschluss berücksichtigt worden. Einzelne Posten wurden wie folgt bewertet: ANLAGEVERMÖGEN Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen. Erworbene Immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen bewertet. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibung bewertet. Grundlage der planmäßigen Abschreibung war die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes. Die Abschreibung der im Berichtsjahr angeschafften Wirtschaftsgüter erfolgt zeitanteilig ab dem Anschaffungsmonat. Die Abschreibungen wurden beim beweglichen Anlagevermögen sowohl degressiv als auch linear vorgenommen. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgte in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führte. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens im Wert von 150,00 Euro bis 1.000,00 Euro (geringwertige Wirtschaftsgüter Sammelposten) wurden bei Zugängen bis 2017 gemäß § 6 Abs. 2 a EStG linear auf 5 Jahre abgeschrieben. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens im Wert von 150,00 Euro bis 410,00 Euro bzw. im Wert von 250,00 Euro bis 800,00 Euro (geringwertige Wirtschaftsgüter) werden gemäß § 6 Abs. 2 EStG im Zugangsjahr sofort abgeschrieben. Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständes des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Die in den Vorjahren vorgenommenen außerplanmäßigen Abschreibungen werden rückgängig gemacht, soweit die Gründe hierfür nicht mehr bestehen. Die Anlagenabgänge bei der Position "techn. Anlagen und Maschinen für Messen" (Konto 401) betreffen allesamt selbst erstellte Messemaschinen. Die Veräußerung ist Bestandteil des operativen Geschäfts und lediglich die Haltedauer führte zur Klassifizierung als Anlagevermögen (und nicht als Fertigerzeugnisse). Die zugehörigen Erlöse sind daher im Umsatz enthalten und die Restbuchwerte aus dem Anlagevermögen im Materialaufwand ausgewiesen. Die Finanzanlagen wurden mit Anschaffungskosten bewertet.
UMLAUFVERMÖGEN Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Fertige und unfertige Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten angesetzt. Diese um fassen neben dem Fertigungsmaterial, den Fertigungslöhnen und den Abschreibungen auch die Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie den Verwaltungsgemeinkostenzuschlag. Für Bestandsrisiken werden ausreichende Abschläge gebildet. Die Bewertung des Vorratsvermögens erfolgt verlustfrei. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken wurden, soweit vorhanden, durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Das allgemeine Kreditrisiko bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde, soweit erforderlich, durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN Rechnungsabgrenzungsposten sind nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet worden. RÜCKSTELLUNGEN Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages ermittelt und angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Steuerrückstellungen enthalten die noch nicht veranlagten Steuern des Geschäftsjahres und zu erwartende Steuernachzahlungen aus Vorjahren. VERBINDLICHKEITEN Die Verbindlichkeiten wurden zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Erfüllungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt. Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen werden ohne Umsatzsteuer offen von den Vorräten abgesetzt. WÄHRUNGSUMRECHNUNG Die im Jahresabschluss enthaltenen Posten, denen Beträge zugrunde liegen, die auf fremde Währung lauten oder ursprünglich auf fremde Währung lauteten, wurden mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag in Euro umgerechnet. III. Angaben zur Bilanz Bei der Bewertung wird von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen. Dem stehen auch tatsächliche und rechtliche Gegebenheiten nicht entgegen. Die Vermögensgegenstände und Schulden sind zum Abschlussstichtag einzeln bewertet worden. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie am Abschlussstichtag realisiert sind. 1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel sowie der Entwicklung des Anlagevermögens (Anlage zur Bilanz) dargestellt. 2. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführer schlagen vor, den Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr in Höhe von 353.118,23 € in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen. 3. Rückstellungen Sonstige Rückstellungen: Diese bestehen im Wesentlichen aus Gewährleistung (87,1€) und Personal (376,7 T€). 4. Verbindlichkeiten Verbindlichkeitenspiegel
Gesamtbetrag der durch Pfandrechte o.Ä. gesicherten Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen branchenübliche Eigentumsvorbehalte 5. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum 31.122023 bestanden neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten folgende sonstige finanziellen Verpflichtungen:
6. Sonstige finanzielle Verpflichtungen gegenüber Gesellschaftern Zum 31.12.2023 bestehen Verbindlichkeiten aus in Rechnung gestellten zu leistenden Anzahlungen, welche Buchhalterisch erst mit Bezahlung im Jahr 2023 erfasst wurden, aber mit RG-Datum 2023 zum 31.12.2023 vorgelegen haben: 0,00 € IV Sonstige Pflichtangaben Geschäftsführung Herr Dominik Jauch, Dipl.Ing. Maschinenbau Herr Jörn Stephan Maier Die Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt. Mitarbeiter: Anzahl im Jahresdurchschnitt:
Markgröningen, den 30. November 2024 Dominik Jauch, Geschäftsführer Jörn Stephan Maier, Geschäftsführer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 13.12.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk"Dem nicht in Anwendung der Vorschriften zur Erleichterung bei Offenlegung gekürzten Jahresabschluss haben wir den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk wie folgt erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die SPINNER automation GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der SPINNER automation GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SPINNER automation GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis 31.12.2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlagen für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentlich falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Stuttgart, 13.12.2024 RTS
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KG
Cornelia Link, Wirtschaftsprüfer Andreas Welte, Wirtschaftsprüfer |
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