Stammdaten

Register
Amtsgericht Saarbrücken HRB 33176
Eingetragen
5.10.2001
Branche
Betrieb von KläranlagenWassergewinnung mit Fremdbezug zur VerteilungBetrieb der Sammelkanalisation
Gegenstand
Die Versorgung mit Energie und Wasser sowie die Durchführung damit zusammenhängender Aufgaben, die der Versorgung der Bevölkerung, der Industrie und dem Gewerbe dienen. Gegenstand des Unternehmens ist auch die Durchführung der Abwasser- und Abfallbeseitigung.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Sascha Palzer
seit 4.4.2024
Prokura
Jürgen Bach
seit 1.3.2021
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (2)

NameAnteil
Bäderbesitzgesellschaft St. Ingbert mbH
74.90%
Enovos Pfalzwerke Beteiligungsgesellschaft St. Ingbert mbH
25.10%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Bäderbesitzgesellschaft St. Ingbert mbH
Germany
15.000.000 €
74.90%
Enovos Pfalzwerke Beteiligungsgesellschaft St. Ingbert mbH
Germany
5.027.000 €
25.10%

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Stadtwerke St. Ingbert GmbH

St. Ingbert

Jahres- und Tätigkeitsabschluss nach EnWG zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielles Anlagevermögen
entgeltlich erworbene Konzessionen und ähnliche Rechte und Werte 309.272,00 326.074,00
309.272,00 326.074,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschl. Bauten auf fremden Grundstücken 5.324.940,48 5.526.651,93
2. Erzeugungs-, Gewinnungs- und Bezugsanlagen 4.010.824,00 31.551.769,00
3. Verteilungsanlagen 32.079.732,13 31.551.769,00
4. Maschinen und maschinelle Anlagen, die nicht zu Nr. 2 und 3 gehören 100.239,00 130.914,00
5. Betriebs- und Geschäftsausstattung 720.693,00 849.490,00
6. Anlagen im Bau 2.529.680,21 44.766.108,82 2.719.452,20 44.242.957,13
II. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 88.000,00 88.000,00
2. Beteiligungen 2.909.902,05 1.786.115,81
3. Ausleihungen an Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 361.350,00 417.600,00
4. sonstige Ausleihungen 0,00 3.359.252,05 0,00 2.291.715,81
48.434.632,87 46.860.746,94
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 0,00 0,00
2. Fertige Erzeugnisse 34.314,04 21.513,32
3. Bestand CO 2 -Zertifikate 1.725.916,78 0,00
4. Geleistete Anzahlungen 767.500,00 2.527.730,82 0,00 21.513,32
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 5.598.556,27 5.761.158,87
2. Forderungen gegen die Stadt 667.843,40 502.417,37
3. Forderungen gegen Gesellschafter 268.035,77 192.553,82
4. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.795.354,54 817.180,07
5. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen
ein Beteiligungsverhältnis besteht 1.440,00 0,00
6. sonstige Vermögensgegenstände 1.773.292,37 10.104.522,35 3.545.711,70 10.819.021,83
II. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 16.509.174,19 16.029.963,62
29.141.427,36 26.870.498,77
C. Rechnungsabgrenzungsposten 162.031,55 180.122,75
77.738.091,78 y 73.911.368,46

Passiva

Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 20.027.000,00 20.027.000,00
I. Kapitalrücklage 16.453.219,89 14.953.219,89
III. Gewinnrücklage 821.078,75 821.078,75
IV. Jahresüberschuss 500.000,00 0,00
37.801.298,64 35.801.298,64
B. Empfangene Ertragszuschüsse 523.548,34 0,00
C. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 58.023,54 58.023,54
2. sonstige Rückstellungen 10.224.350,19 7.351.877,77
3. Rückstellung aus CO 2 -Zertifikaten 1.830.879,00 12.113.252,73 2.040.312,00 9.450.213,31
D. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 10.069.101,46 8.854.402,11
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.266.303,53 3.955.955,10
3. Verbindlichkeiten gegenüber der Stadt 74.961,47 106.241,29
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 843.675,51 287.959,98
5. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 2.114.765,99 2.925.009,94
6. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00
7. sonstige Verbindlichkeiten 9.849.374,11 27.218.182,07 12.438.758,09 28.568.326,51
E. Rechnungsabgrenzungsposten 81.810,00 91.530,00
77.738.091,78 73.911.368,46

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023

2023 2022
1. Umsatzerlöse 83.822.509,76 64.906.376,18
abzüglich darin enthaltene Stromsteuer 2.309.120,61 2.293.328,58
abzüglich darin enthaltene Erdgassteuer 1.795.517,04 1.990.238,91
79.717.872,11 60.622.808,69
2. Erhöhung des Bestands an fertigen Erzeugnissen 12.800,72 5.897,30
3. andere aktivierte Eigenleistungen 0,00 0,00
4. sonstige betriebliche Erträge 393.847,02 80.124.519,85 901.951,60 61.530.657,59
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs-, Betriebsstoffe und für bezogene Waren 47.752.831,09 29.526.936,04
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 19.785.372,98 67.538.204,07 18.099.117,88 47.626.053,92
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 0,00 0,00
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 13.557,29 13.557,29 30.583,22 30.583,22
davon für Altersversorgung: EUR 12.502,14 (Vorjahr: EUR 21.343,64)
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 3.501.489,35 3.518.010,00
8. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.471.021,64 3.847.831,51
9. Erträge aus Beteiligungen 138.818,84 110.690,18
10. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 391.885,56 279.616,92
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 283.930,63 107.954,93 176.963,39 102.653,53
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 124.833,00 195.800,92
13. Ergebnis nach Steuern 5.722.188,27 6.525.721,73
14. Sonstige Steuern 120.180,38 158.349,45
15. Ausgleichszahlungen an Dritte 670.518,49 1.065.837,00
16. Aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrags abgeführter Gewinn 4.431.489,40 5.301.535,28
17. Jahresüberschuss 500.000,00 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

A. Allgemeine Grundlagen, Angaben zur Form und Darstellung von Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung

Die Stadtwerke St. Ingbert GmbH (kurz SWI), Reinhold-Becker-Straße 1, 66386 St. Ingbert, ist im Handelsregister des Amtsgerichts Saarbrücken unter HRB 33176 gemeldet.

Unternehmensgegenstand der SWI ist die Versorgung mit Energie und Wasser sowie die Durchführung damit zusammenhängender Aufgaben, die der Versorgung der Bevölkerung, der Industrie und dem Gewerbe dienen. Gegenstand des Unternehmens ist auch die Durchführung der Abwasser- und Abfallbeseitigung.

Gesellschafter der Stadtwerke sind die Bäderbesitzgesellschaft St. Ingbert mbH, St. Ingbert, (74,90 %) und die Enovos Pfalzwerke Beteiligungsgesellschaft St. Ingbert mbH, St. Ingbert, (25,10 %).

Der Jahresabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) für große Kapitalgesellschaften, des GmbH-Gesetzes (GmbHG) sowie des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) aufgestellt.

Die Gliederung der Bilanz erfolgt nach den Vorschriften des § 266 HGB. In Ergänzung zu der dort enthaltenen Auflistung wurden zur besseren Verständlichkeit die Posten "Bestand an CO 2 -Zertifikaten" im Umlaufvermögen sowie der Posten "Rückstellung aus CO 2 -Zertifikaten" in den sonstigen Rückstellungen hinzugefügt.

Es handelt sich um eine große Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 3 HGB.

Ein Konzernabschluss und ein Konzernlagebericht für den Teilkonzern der Stadtwerke St. Ingbert GmbH wird nicht aufgestellt, da die Gesellschaft und ihre Tochterunternehmen in den Konzernabschluss der Bäderbesitzgesellschaft St. Ingbert mbH (BBS), St. Ingbert, (gleichzeitig kleinster und größter Konsolidierungskreis) nach § 291 HGB einbezogen werden. Dieser wird im Unternehmensregister veröffentlicht.

Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr. Der Jahresabschluss wird in Euro aufgestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt.

B. Erläuterungen und ergänzende Angaben zu den Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung

I. Ausweis

Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber der Stadt St. Ingbert bzw. deren Eigenbetrieben werden gesondert als Forderungen/Verbindlichkeiten gegenüber der Stadt ausgewiesen. Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber der Bäderbesitzgesellschaft St. Ingbert mbH bzw. gegenüber der Enovos Pfalzwerke Beteiligungsgesellschaft St. Ingbert mbH werden als Forderungen/Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern ausgewiesen.

Die Ökosteuer und Erdgassteuer werden offen von den Umsatzerlösen abgesetzt.

Die Ausweisstetigkeit wurde gewahrt.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr unverändert.

Bilanzierungswahlrechte werden nicht in Anspruch genommen.

Die immateriellen Vermögensgegenstände und die Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet, wobei auf die eigenen Leistungen auch angemessene Lohn- und Materialgemeinkostenzuschläge berechnet werden. Den planmäßigen Abschreibungen im Anlagevermögen liegen die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern i.S.d. § 253 Abs. 3 HGB zugrunde. Seit dem Geschäftsjahr 2004 werden Zugänge pro rata temporis abgeschrieben.

Vermögensgegenstände bis zu einem Anschaffungswert von 800 Euro werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Anlagegegenstände mit einem Anschaffungswert von mehr als 800 Euro werden linear abgeschrieben.

Den planmäßigen Abschreibungen werden hauptsächlich folgende Nutzungsdauern zugrunde gelegt:

Konzessionen und ähnliche Rechte und Werte 5 bis 15 Jahre
Bauten einschl. Bauten auf fremden Grundstücken 10 bis 70 Jahre
Erzeugungs-, Gewinnungs- und Bezugsanlagen 10 bis 40 Jahre
Verteilungsanlagen 8 bis 40 Jahre
Maschinen und maschinelle Anlagen 6 bis 20 Jahre
Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 bis 40 Jahre

Finanzanlagen (Anteile an verbundenen Unternehmen, Beteiligungen, Ausleihungen und Wertpapiere) werden mit den Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu fortgeschriebenen durchschnittlichen Einstandspreisen unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips angesetzt.

Die fertigen Erzeugnisse werden zum Festwert bilanziert.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit ihren Nennwerten erfasst. Bestehenden Risiken wird durch Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen.

Die flüssigen Mittel werden mit dem Nennwert bilanziert.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert bilanziert.

Die Baukostenzuschüsse Nutzungsberechtigter und die Erstattungsbeträge für Hausan-schlusskosten wurden bis zum 31.12.2022 von den Anschaffungskosten der Hausan-schlüsse abgesetzt. Seit dem 1.1.2023 werden diese Zuschüsse und Erstattungsbeträ-ge als empfangene Ertragszuschüsse passiviert und planmäßig jährlich mit 4% (Strom), 3,34% (Wasser) und 5% (Wärme) aufgelöst. Die Auflösung im Bereich Gas erfolgt parallel zu der Nutzungsdauer der Hausanschlüsse, die so abgeschrieben werden, dass eine vollständige Refinanzierung bis 31. Dezember 2044 erreicht wird.

Die Rückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Hierbei werden geschätzte künftige Kostensteigerungen berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre restlaufzeitadäquat abgezinst. Die Rückstellungen decken sämtliche erkennbare Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten ab. Für die Hinterbliebene eines früheren Werkleiters besteht eine beamtenrechtliche Pensionsverpflichtung. Auf die Bildung einer Rückstellung wurde verzichtet, da nach Art. 28 Abs. 1 EGHGB hierfür ein Wahlrecht besteht.

Verbindlichkeiten werden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Der passive Rechnungsabgrenzungsposten enthält Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, die Erträge für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Bewertungseinheit gem. § 254 HGB zur Absicherung des Zinsänderungsrisikos aus einem variabel verzinsten Darlehen in Form eines Mikro-Hedge

Zur Absicherung von Zinsänderungsrisiken (Zahlungsstromänderungsrisiken), die aus variabel verzinslichen (3-Monats-EURIBOR) Darlehen resultieren, hat die SWI einen laufzeitkongruenten Zinsswap abgeschlossen. Unter einem Zahlungsstromänderungsrisiko wird die Gefahr verstanden, dass die tatsächliche Höhe künftiger Zahlungen aus einem Grundgeschäft von der ursprünglich erwarteten Höhe in einer für den Bilanzierenden negativen Weise abweicht.

Die ökonomisch eingegangene Sicherungsbeziehung wird dabei durch einen sog. Mikro-Hedge abgebildet. Es wird sichergestellt, dass die wertbestimmenden Faktoren (Währung, Referenzzinssatz, Zins- und Tilgungstermine, Laufzeiten) bei Grundgeschäft und Sicherungsinstrument übereinstimmen (sog. perfekter Mikro-Hedge). Die Hedge-Beziehung wird daher über die gesamte Sicherungsperiode als wirksam eingestuft.

Soweit sich während der Laufzeit der Sicherungsbeziehungen die bewertungsrelevanten Parameter von Grund- und Sicherungsgeschäft nicht ändern und von einem vollständigen Ausgleich der Zahlungsströme auszugehen ist, bleiben die gegenläufigen Änderungen der beizulegenden Zeitwerte von Grund- und Sicherungsgeschäfte bilanziell und ergebnismäßig unberücksichtigt (Einfrierungsmethode). Die Effektivität der Sicherungsbeziehung wird zu jedem Bilanzstichtag prospektiv und retrospektiv festgestellt.

Das mit der Bewertungseinheit nach § 254 HGB gesicherte Kreditvolumen beläuft sich am Bilanzstichtag auf 438 TEUR. Die Höhe des mit der Bewertungseinheit abgesicherten Risikos beläuft sich auf 6 TEUR (negativer Marktwert des Swapgeschäfts am Bilanzstichtag).

Verfahren zur Verbrauchsabrechnung

Die Kunden der Stadtwerke St. Ingbert GmbH lassen sich in den Sparten Strom und Erdgas prinzipiell in die Kategorien RLM (Kunden mit registrierender Lastgangmessung) und SLP (Kunden mit Standardlastprofil) unterteilen.

Für die RLM-Kunden liegen gemessene Werte vor, auf deren Basis eine monatliche Abrechnung vorgenommen wird. Zum Bilanzstichtag kommen im Regelfall keine Abgrenzungsverfahren (Schätzungen und Hochrechnungen) zur Anwendung.

Im Bereich der SLP-Kunden erfolgt die Ablesung der Verbrauchswerte im Zeitraum von Mitte November bis Mitte Dezember. Die abgelesene Verbrauchsmenge wird mittels Lastprofilen mengen- und wertmäßig auf den Stichtag 31.12. hochgerechnet. Die so ermittelten Werte zum 31.12. werden den Kunden mit der Jahresverbrauchsabrechnung in Rechnung gestellt.

Die gesamte für das Geschäftsjahr ermittelte Abgabemenge wird anhand von Energiebilanzen auf Plausibilität geprüft. Hierbei werden auch die Werte aus der Mehr-/Mindermengen-Abrechnung berücksichtigt.

In der Wassersparte erfolgt ebenfalls eine kundenindividuelle Hochrechnung der abgelesenen Werte auf den 31.12. Diese Werte werden den Kunden ebenfalls mit der Jahresverbrauchsabrechnung in Rechnung gestellt.

Die Jahresverbrauchsabrechnung erfolgt mittels eines EDV-Systems (kVASy). Die Verbrauchsforderungen werden auf Ebene der einzelnen Kunden mit den geleisteten Abschlagszahlungen saldiert, so dass der Saldo entweder als Forderungen aus Lieferungen und Leistungen oder bei einer Überzahlung im Bereich der Verbindlichkeiten ausgewiesen wird.

III. Angaben zu den Positionen der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem beigefügten Anlagenspiegel.

Angaben zum Anteilsbesitz

Die SWI ist zu 51% an der Bäderbetriebsgesellschaft St. Ingbert mbH (BBI), St. Ingbert, beteiligt. Die BBI hatte zum 31.12.2023 ein Eigenkapital von 62.917,50 Euro und schloss 2023 mit einem Jahresfehlbetrag von 31.813,40 Euro ab.

An der Biosphären-Stadtwerke Verwaltungsgesellschaft mbH (BSVG), St. Ingbert, ist die SWI mit 50% beteiligt. Die BSVG hatte zum 31.12.2023 ein Eigenkapital von 30.439,55 Euro und beendete 2023 mit einem Jahresüberschuss von 2.105,00 Euro.

Die SWI ist über die Komplementärin BSVG und mit 50% der Haftsumme als Kommanditist an der Biosphären-Stadtwerke GmbH & Co. KG (BSKG), St. Ingbert, beteiligt. Die BSKG hatte zum 31.12.2023 ein Eigenkapital von 100.000,00 Euro und beendete 2023 mit einem Jahresergebnis von 0,00 Euro.

Die SWI ist an der kommunalen Beteiligungsgesellschaft Saar mbH (KBS), Neunkirchen, mit 1,44% beteiligt. Die KBS hatte zum 31.12.2022 ein Eigenkapital von 64.893.146,99 Euro und beendete 2022 mit einem Jahresergebnis von 2.602.050,99 Euro.

Forderungen

In den Forderungen sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von 445 TEUR (Vj. 502 TEUR) enthalten.

Die Forderungen gegen die Stadt und gegen verbundene Unternehmen resultieren ausschließlich aus Lieferungen und Leistungen. Die Forderungen gegen Gesellschafter resultieren aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 157 TEUR (Vj. 148 TEUR) und der anrechenbaren Kapitalertragsteuern einschließlich Solidaritätszuschlag, die bei der Steuererklärung der Bäderbesitzgesellschaft St. Ingbert mbH geltend gemacht werden über 109 TEUR (Vj. 44 TEUR).

Eigenkapital

Das Stammkapital beträgt unverändert 20.027 TEUR. Durch eine Einlage der Gesellschafter in Höhe von 1.500 TEUR erhöhte sich die Kapitalrücklage auf 16.453 TEUR. Die Gewinn-rücklage beträgt unverändert 821 TEUR. Bei der Gewinnrücklage handelt es sich um andere Gewinnrücklagen nach § 266 (3) A. III. 4. HGB.

Empfangene Ertragszuschüsse

Die empfangenen Ertragszuschüsse betragen nach Abzug der Auflösung für das laufende Jahr 524 TEUR (Vj. bei gleicher Vorgehensweise wie 2023 788 TEUR).

Rückstellungen

In den sonstigen Rückstellungen sind sämtliche erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen erfasst. Sie wurden im Wesentlichen für Nachbelastung gesetzlicher Verpflichtungen und vertraglicher Risiken (6.186 TEUR; Vj. 3.716 TEUR), unterlassene Instandhaltungen (2.934 TEUR; Vj. 2.446 TEUR), drohende Verluste (561 TEUR; Vj. 622 TEUR), sowie ausstehende Rechnungen (452 TEUR; Vj. 483 TEUR) gebildet.

Verbindlichkeiten

Erläuterungen zu den Verbindlichkeiten enthält der als Anlage beigefügte Verbindlichkeitenspiegel zum 31.12.2023.

Die Verbindlichkeiten gegenüber der Stadt und den verbundenen Unternehmen resultieren wie im Vorjahr ausschließlich aus Lieferungen und Leistungen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern entfallen in Höhe von 671 TEUR (Vj. 1.066 TEUR) auf Verbindlichkeiten aus Ausgleichszahlungen, in Höhe von 1.431 TEUR (Vj. 1.802 TEUR) auf Verbindlichkeiten aus Ergebnisabführung und in Höhe des Restbetrages auf Lieferungen und Leistungen.

Latente Steuern

Es besteht eine ertragsteuerliche Organschaft mit dem Organträger Bäderbesitzgesellschaft, so dass auf Ebene der SWI keine latenten Steuern angesetzt werden.

Umsatzerlöse

2023 2022
Stromversorgung 35.764 TEUR 26.050 TEUR
Gasversorgung 34.425 TEUR 26.360 TEUR
Wasserversorgung 4.818 TEUR 4.319 TEUR
Wärmeversorgung 2.469 TEUR 1.450 TEUR
Ertragszuschüsse 22 TEUR 421 TEUR
Sonstige 2.220 TEUR 2.023 TEUR
Gesamt: 79.718 TEUR 60.623 TEUR

Die Umsatzerlöse werden ausschließlich im Inland erbracht.

Sonstige betriebliche Erträge

Hier sind Erstattungen von Versicherungen, Mahn- und Inkassogebühren, Erträge aus Anlagenabgängen 96 TEUR (Vj. 34 TEUR) und aus Auflösung von Rückstellungen 282 TEUR (Vj. 754 TEUR) erfasst.

Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

In dieser Position sind Zinserträge aus Tagesgeldern in Höhe von 56 TEUR, 256 TEUR (Vj. 273 TEUR) zinsähnliche Erträge aus der Abzinsung von Rückstellungen und 57 TEUR aus Verzinsung von Liquiditätsabschlägen an die BBS, 8 TEUR aus gewährten Gesellschafterdarlehen und 16 TEUR aus Verzinsung offener Rechnungen enthalten.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Von den Aufwendungen entfallen 1.771 TEUR (Vj. 1.782 TEUR) auf die Konzessionsabgabe.

Zinsen und sonstige Aufwendungen

In den Zinsen und sonstigen Aufwendungen sind Darlehenszinsen in Höhe von 249 TEUR (Vj. 143 TEUR) enthalten.

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag betreffen die Körperschaftsteuer und den Solidaritätszuschlag 2023 auf die Ausgleichszahlung an Dritte.

C. Sonstige Angaben

Sicherheiten für Verbindlichkeiten

Für bestehende Darlehen (zum Stichtag 31.12.2023 insgesamt valutierend in Höhe von 10.069 TEUR) wurden Bürgschaften seitens der Stadt St. Ingbert (328 TEUR) übernommen.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Bilanzstichtag bestand ein Bestellobligo aus der Strombeschaffung in Höhe von 24.620 TEUR und aus der Gasbeschaffung in Höhe von 32.951 TEUR. Daneben bestehen jährliche Miet- und Pachtverpflichtungen in der Größenordnung von ca. 20 TEUR.

Honorar des Abschlussprüfers

Die Angaben zum Honorar des Abschlussprüfers sind im Konzernanhang der Bäderbesitzgesellschaft St. Ingbert angegeben.

Angaben nach § 6b EnWG

Die Gesellschaft unterliegt als Energieversorgungsunternehmen den Vorschriften des EnWG in der geltenden Fassung. Gemäß § 6b Abs. 1 EnWG besteht für den Jahresabschluss und den Lagebericht die Aufstellungs- und Offenlegungspflicht nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des HGB.

Die Gesellschaft ist ein im Sinne von § 3 Nr. 38 EnWG vertikal integriertes Energieversorgungsunternehmen mit der Folge der Kontentrennungspflicht nach § 6b Abs. 3 EnWG.

Geschäfte größeren Umfangs, die mit verbundenen oder assoziierten Unternehmen getätigt wurden

Geschäfte größeren Umfangs gemäß § 6b Abs. 2 EnWG wurden insbesondere mit der Pfalzwerke AG (Strombeschaffung 16.555 TEUR) und der Biosphären-Stadtwerke GmbH & Co. KG (technische und kaufmännische Betriebsführung 13.683 TEUR) getätigt.

Darüber hinaus wurden Geschäfte mit verbundenen und assoziierten Unternehmen getätigt, die aus dem Rahmen der gewöhnlichen Energieversorgungstätigkeit herausfallen in Form der Inanspruchnahme von Dienstleistungen im Bereich Portfoliomanagement.

Angaben über die Zuordnungsregeln

In der internen Rechnungslegung werden jeweils getrennte Konten bzw. getrennte Geschäftsbereiche für die Tätigkeiten Elektrizitätsverteilung, andere Tätigkeiten innerhalb des Elektrizitätssektors, Gasverteilung, andere Tätigkeiten innerhalb des Gassektors und für die übrigen Tätigkeiten außerhalb des Elektrizitäts- und Gassektors geführt.

Bei der Aufstellung der Tätigkeitsabschlüsse erfolgt eine weitgehend direkte Zuordnung der einzelnen Konten und Kostenstellen. Soweit eine direkte Zuordnung zu den einzelnen Tätigkeiten nicht möglich war oder mit unvertretbar hohem Aufwand verbunden gewesen wäre, erfolgte eine Schlüsselung.

Im Berichtsjahr wurden die Positionen I. Stammkapital, II. Kapitalrücklage und III. Gewinnrücklage der Bilanz zusammengefasst und unter der Position I. Stammkapital einschließlich Rücklagen ausgewiesen.

Dabei wurden im Bereich der Bilanz vor allem Schlüsselungen anhand von Abschreibungs-, Investitions- und Erlösquoten vorgenommen. Im Bereich der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgen Schlüsselungen nach geleisteten Arbeitsstunden, Gebäudeflächen, Abschreibungsquoten sowie nach Anzahl der Anschlusspunkte.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, die den Tätigkeitsabschlüssen nach § 6b Abs. 3 Satz 6 EnWG zugrunde gelegt werden, sind identisch mit den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden für den Jahresabschluss der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2023. Dies gilt in gleicher Weise für die Abschreibungsmethoden. Insoweit verweisen wir auf die Ausführungen unter B. II des Anhangs zum Jahresabschluss.

Der Aufsichtsrat setzt sich wie folgt zusammen:

Vorsitz: ausgeübter Beruf Unternehmen
Herges Manfred Dipl. Ingenieur Herges Stahl-und Blechbau GmbH
Dipl. Betriebswirt

Stimmberechtigte Mitglieder:

André Marc Geschäftsführer Encevo Deutschland GmbH
Dr. Breinig Frank Dipl. Biologe Universität des Saarlandes
Gries Harald Bankkaufmann Sparkasse Saarbrücken
Keller Rainer Landesbeamter IT-Innovationszentrum
Körner Roland Dipl. Betriebswirt Cosmos Direkt LV AG
Hauck Markus Finanzbeamter Finanzamt Homburg
Prof. Dr. Meyer Ulli Oberbürgermeister Stadt St. Ingbert
Münz Thomas Prokurist Pfalzwerke AG
Raber Maximilian Dipl. Verwaltungswirt (FH) Saar-Pfalz-Kreis
Straßberger Ellen Juristin Entsorgungsverband Saar
Weinzierl Martin Dipl. Betriebswirt Pfalzgas GmbH

Den Aufsichtsratsmitgliedern wurden im Geschäftsjahr insgesamt Vergütungen in Höhe von 9.000,00 Euro gezahlt.

Für einen früheren Werkleiter des Eigenbetriebes Stadtwerke St. Ingbert wurden an Aufwendungen für die Altersversorgung 12.502,14 Euro gezahlt.

Die Geschäftsführung oblag Herrn Dipl.-Ing. Jürgen Bach.

Der Geschäftsführer erhält von der Gesellschaft keine Vergütung.

Nachtragsbericht

Mit Schreiben vom 23.02.2024 wurde ein Antrag auf Erteilung einer verbindlichen Auskunft beim Finanzamt Völklingen gestellt. Verbindlich abgestimmt werden sollte die Frage, ob eine in den Jahren 2023 bis 2027 geplante Rücklagenbildung im Rahmen des § 1 Abs. 2 des Ergebnisabführungsvertrags steuerlich unbedenklich im Sinne des § 14 Abs. 1 Nr. 4 KStG ist.

Mit Schreiben vom 16. Mai 2024 hat das Finanzamt Völklingen den Antrag positiv beschieden. Hiernach entsteht im Jahresabschluss 2023 ein Jahresüberschuss von TEUR 500, der auf neue Rechnung vorgetragen wird.

Nach Abschluss des Geschäftsjahres sind keine weiteren Ereignisse mit Auswirkungen auf den Geschäftsverlauf der Gesellschaft aufgetreten.

 

St. Ingbert, 31. Mai 2024

Stadtwerke St. Ingbert GmbH

gez. Jürgen Bach, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2023

Posten des Anlagevermögens Anschaffungskosten
Stand 1.1.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen Umgliederung Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I.Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen und ähnliche Rechte und Werte 3.256.889,56 132.412,65 121.058,06 12.869,00 3.281.113,15
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschl. Bauten auf fremden Grundstücken 11.659.073,14 17.529,00 0,00 0,00 11.676.602,14
2. Erzeugungs-, Gewinnungs- und Bezugsanlagen 11.954.831,53 186.939,24 0,00 763.824,65 12.905.595,42
3. Verteilungsanlagen 163.709.353,89 1.987.925,93 113.041,00 1.143.327,99 166.727.566,81
4. Maschinen und maschinelle Anlagen die nicht zu Nr. 2 und 3 gehören 546.686,57 0,00 0,00 0,00 546.686,57
5. Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.768.030,16 40.570,57 350.455,84 0,00 3.458.144,89
6. Anlagen im Bau 2.719.452,20 1.730.249,65 0,00 -1.920.021,64 2.529.680,21
194.357.427,49 3.963.214,39 463.496,84 -12.869,00 197.844.276,04
197.614.317,05 4.095.627,04 584.554,90 0,00 201.125.389,19
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 88.000,00 0,00 0,00 0,00 88.000,00
2. Beteiligungen 1.786.115,81 1.134.536,24 10.750,00 0,00 2.909.902,05
3. Ausleihungen an Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 417.600,00 0,00 56.250,00 0,00 361.350,00
4. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe 2.291.715,81 1.134.536,24 67.000,00 0,00 3.359.252,05
Gesamt 199.906.032,86 5.230.163,28 651.554,90 0,00 204.484.641,24
Posten des Anlagevermögens Abschreibungen
Stand 1.1.2023 Umbuchungen Umgliederung Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I.Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen und ähnliche Rechte und Werte 2.930.815,56 0,00 162.083,65 121.058,06 2.971.841,15
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschl. Bauten auf fremden Grundstücken 6.132.421,21 0,00 219.240,45 0,00 6.351.661,66
2. Erzeugungs-, Gewinnungs- und Bezugsanlagen 8.490.151,53 0,00 404.619,89 0,00 8.894.771,42
3. Verteilungsanlagen 132.157.584,89 0,00 2.515.502,79 25.253,00 134.647.834,68
4. Maschinen und maschinelle Anlagen die nicht zu Nr. 2 und 3 gehören 415.772,57 0,00 30.675,00 0,00 446.447,57
5. Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.918.540,16 0,00 169.367,57 350.455,84 2.737.451,89
6. Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
150.114.470,36 0,00 3.339.405,70 375.708,84 153.078.167,22
153.045.285,92 0,00 3.501.489,35 496.766,90 156.050.008,37
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Ausleihungen an Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
4. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Gesamt 153.045.285,92 0,00 3.501.489,35 496.766,90 156.050.008,37
Posten des Anlagevermögens Restbuchwerte
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
I.Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen und ähnliche Rechte und Werte 309.272,00 326.074,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschl. Bauten auf fremden Grundstücken 5.324.940,48 5.526.651,93
2. Erzeugungs-, Gewinnungs- und Bezugsanlagen 4.010.824,00 3.464.680,00
3. Verteilungsanlagen 32.079.732,13 31.551.769,00
4. Maschinen und maschinelle Anlagen die nicht zu Nr. 2 und 3 gehören 100.239,00 130.914,00
5. Betriebs- und Geschäftsausstattung 720.693,00 849.490,00
6. Anlagen im Bau 2.529.680,21 2.719.452,20
44.766.108,82 44.242.957,13
45.075.380,82 44.569.031,13
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 88.000,00 88.000,00
2. Beteiligungen 2.909.902,05 1.786.115,81
3. Ausleihungen an Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 361.350,00 417.600,00
4. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00
Summe 3.359.252,05 2.291.715,81
Gesamt 48.434.632,87 46.860.746,94

Verbindlichkeitenspiegel zum 31. Dezember 2023

31.12.2023
Verbindlichkeiten Gesamt davon mit einer Restlaufzeit bis zu 1 Jahr davon mit einer Restlaufzeit größer als 1 Jahr davon mit einer Restlaufzeit größer als 5 Jahre
TEUR TEUR TEUR TEUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 10.069 617 9.452 7.150
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.266 4.266 - -
3. Verbindlichkeiten gegenüber der Stadt 75 75 - -
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 844 844
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 2.115 2.115 - -
5. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht - - - -
6. Sonstige Verbindlichkeiten 9.849 9.849 - -
davon aus Steuern (1.012) (1.012) (0) (0)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit (0) (0) (0) (0)
27.218 17.766 9.452 7.150
31.12.2022
Verbindlichkeiten Gesamt davon mit einer Restlaufzeit bis zu 1 Jahr davon mit einer Restlaufzeit größer als 1 Jahr davon mit einer Restlaufzeit größer als 5 Jahre
TEUR TEUR TEUR TEUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 8.854 568 8.286 6.102
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.956 3.956 - -
3. Verbindlichkeiten gegenüber der Stadt 106 106 - -
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 288 288
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 2.925 2.925 - -
5. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht - - - -
6. Sonstige Verbindlichkeiten 12.439 12.439 - -
davon aus Steuern (1.413) (1.413) (0) (0)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit (0) (0) (0) (0)
28.568 20.282 8.286 6.102

Unbundling Bilanz zum 31. Dezember 2023

Stadtwerke St. Ingbert GmbH

-Strom-Verteilung-

Aktiva

Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielles Anlagevermögen
1. Konzessionen und ähnliche Rechte und Werte 132.866,21 141.828,27
132.866,21 141.828,27
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken 331.109,51 334.529,96
2. Erzeugungs-, Gewinnungs- und Bezugsanlagen 0,00 0,00
3. Verteilungsanlagen 11.473.715,00 11.746.964,00
4. Maschinen und maschinelle Anlagen, die nicht zu Nr.2 und 3 gehören 49.222,42 64.458,71
5. Betriebs- und Geschäftsausstattung 146.134,14 195.240,23
6. Anlagen im Bau 1.011.264,79 13.011.445,86 462.182,06 12.803.374,96
II. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00
2. Beteiligungen 0,00 0,00
3. Ausleihungen an Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00
4. sonstige Ausleihungen 0,00 0,00
5. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00 0,00
13.144.312,06 12.945.203,23
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 0,00 0,00
2. Fertige Erzeugnisse 0,00 0,00
3. Bestand CO 2 Zertifikate 0,00 0,00 0,00
4. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.329.244,02 1.125.637,28
2. Forderungen an die Stadt 1.246,64 1.939,22
3. Forderungen an Gesellschafter 0,00 0,00
4. Forderungen an verbundene Unternehmen 3.474,80 3.284,40
5. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00
6. Forderungen gegen Vertrieb 0,00 0,00
7. Forderungen gegen Netz 0,00 0,00
8. sonstige Vermögensgegenstände 142.370,79 106.552,13
9. Kapitalausgleichsposten 5.431.439,86 6.907.776,11 5.234.718,84 6.472.131,87
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 0,00 0,00
6.907.776,11 6.472.131,87
C. Rechnungsabgrenzungsposten 2.059,41 2.289,34
20.054.147,58 19.419.624,44

Passiva

Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
A. Eigenkapital
I. Stammkapital 6.873.266,40 6.873.266,40
II. Kapitalrücklage 5.646.745,07 5.131.945,07
III. Gewinnrücklage 377.449,90 377.449,90
IV. Jahresüberschuss 79.562,06 0,00
12.977.023,43 12.382.661,37
B. Empfangene Ertragszuschüsse 319.285,02 0,00
C. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 5.841,04 5.233,81
2. sonstige Rückstellungen 3.143.291,70 3.079.302,11
3. Rückstellung aus CO 2 -Zertifikaten 0,00 3.149.132,74 0,00 3.084.535,93
D. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.629.408,22 1.836.226,99
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 587.840,21 855.246,62
3. Verbindlichkeiten gegenüber der Stadt 28.784,55 15.253,77
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 142.555,66 597.768,26
5. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00
6. Verbindlichkeiten gegenüber Vertrieb 0,00 0,00
7. Verbindlichkeigen gegenüber Netz 0,00 0,00 0,00 0,00
8. Verbindlichkeigen gegenüber verb. Unternehmen 430.646,72 -127.619,10
9. sonstige Verbindlichkeiten 789.471,04 775.550,61
10. Kapitalausgleichsposten 0,00 3.608.706,40 0,00 3.952.427,15
E. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 0,00
20.054.147,58 19.419.624,44

Unbundling GuV 2023

Stadtwerke St. Ingbert GmbH

- Strom-Verteilung -

2023 2022
1. Umsatzerlöse 16.161.306,74 15.220.764,20
abzüglich darin enthaltene Stromsteuer 364,68 -437,91
abzüglich darin enthaltene Erdgassteuer 0,00 0,00
16.160.942,06 15.221.202,11
2. Erhöhung und Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 0,00 0,00
3. andere aktivierte Eigenleistungen 0,00 0,00
4. sonstige betriebliche Erträge 115.020,81 16.275.962,87 0,00 15.221.202,11
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs-, Betriebsstoffe und für bezogene Waren 2.598.313,36 2.619.300,06
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 10.292.766,17 12.891.079,52 9.079.667,75 11.698.967,82
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 0,00 0,00
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 4.708,45 4.708,45 11.343,32 11.343,32
davon für Altersversorgung EUR 0,00 (TEUR 0,00)
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.095.913,70 1.169.841,05
8. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.377.236,26 1.457.628,45
9. Erträge aus Beteiligungen 0,00 0,00
10. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 74.893,00 136.488,99
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 63.408,62 11.484,38 54.770,30 81.718,69
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 19.611,26 25.414,96
13. Ergebnis nach Steuern 898.898,05 939.725,20
14. sonstige Steuern 5.565,73 5.980,76
15. Ausgleichszahlungen an Dritte 106.947,70 156.299,86
16. Aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrages abgeführter Gewinn 706.822,56 777.444,59
17. Jahresüberschuss 79.562,06 0,00

Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2023

Unbundling Stadtwerke St. Ingbert GmbH

- Strom-Verteilung -

Posten des Anlagevermögens Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.01.2023 geänderte Zuordnung Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen Umgliederung Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen und ähnliche Rechte und Werte 1.107.364 1.107.364 41.962 38.363 4.078 1.115.040
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschl. Bauten auf fremden Grundstücken 606.158 - 696.158 5.329 - - 701.486
2. Erzeugungs-, Gewinnungs- und Bezugsanliegen 14.694 - 14.694 - - - 14.694
3. Verteilungsanlagen 70.638.003 70.638.003 533.539 - 148.176 71.319.718
4. Maschinen und maschinelle Anlagen die nicht zu Nr. 2 und 3 gehören 302.698 - 302.698 - - - 302.698
5. Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.158.628 0 1.158.628 12.857 111.059 - 1.060.425
6. Anlagen im Bau 462.182 - 462.182 701.337 152.254 1.011.265
73.272.362 0 73.272.362 1.253.061 111.059 4.078 74.410.286
73.272,362 0 74.379.727 1.295.023 149.423 0 75.525.326
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen - - - - - - -
2. Beteiligungen - - - - -
3. Ausleihungen an Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht - - - - - - -
4. Sonstige Ausleihungen - - - - - - -
5. Wertpapiere des Anlagevermögens - - - - - - -
- - - - - -
74.379.727 0 74.379.727 1.295.023 149.423 0 75.525.326
Posten des Anlagevermögens Abschreibungen
Stand 31.12.2022 Stand 01.01.2023 Umbuchungen Umgliederung Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen und ähnliche Rechte und Werte 965.536 965.536 - 55.002 38.363 982.174
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschl. Bauten auf fremden Grundstücken 361.628 361.628 - 8.749 - 370.377
2. Erzeugungs-, Gewinnungs- und Bezugsanliegen 14.694 14.694 - - 14.694
3. Verteilungsanlagen 891,03 58.891.039 - 954.964 - 59.846.003
4. Maschinen und maschinelle Anlagen die nicht zu Nr. 2 und 3 gehören 238.235 238.239 - 15.236 253.476
5. Betriebs- und Geschäftsausstattung 963.388 963.388 - 61.963 111.059 914.291
6. Anlagen im Bau - - - - -
60.468.988 60.468.988 - 1.040.912 111.059 61.398.840
61.434,52 61.434.523 - 1.095.914 149.423 62.381.014
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen - - - - - -
2. Beteiligungen - - - - - -
3. Ausleihungen an Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht - - - - -
4. Sonstige Ausleihungen - - - - - -
5. Wertpapiere des Anlagevermögens - - - - - -
- - - - - -
61.434.523 61.434.523 - 1.095.914 149.423 62.381.014
Posten des Anlagevermögens Restbuchwerte
31.12.2023 31.12.2022 geänderte Zuordnung 31.12.2022
EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen und ähnliche Rechte und Werte 132.866 141.828 - 141.828
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschl. Bauten auf fremden Grundstücken 331.111 334.530 - 334.530
2. Erzeugungs-, Gewinnungs- und Bezugsanliegen - - - -
3. Verteilungsanlagen 11.473.711 11.746.964 - 11.746.994
4. Maschinen und maschinelle Anlagen die nicht zu Nr. 2 und 3 gehören 49.222 64.459 - 64.459
5. Betriebs- und Geschäftsausstattung 146.134 195.240 - 195.240
6. Anlagen im Bau 1.011.265 462.182 - 462.182
13.011.446 12.803.375 - 12.803.375
13.011.446 12.945.203 - 12.945.203
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen - - - -
2. Beteiligungen - - - -
3. Ausleihungen an Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht - - - -
4. Sonstige Ausleihungen - - - -
5. Wertpapiere des Anlagevermögens - - - -
- - - -
13.144.312 12.945.203 - 12.945.203

Unbundling Bilanz zum 31. Dezember 2023

Stadtwerke St. Ingbert GmbH

-Gas-Verteilung-

Aktiva

Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielles Anlagevermögen
1. Konzessionen und ähnliche Rechte und Werte 48.885,40 51.058,00
48.885,40 51.058,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken 63.541,08 63.541,08
2. Erzeugungs-, Gewinnungs- und Bezugsanlagen 0,00 0,00
3. Verteilungsanlagen 8.667.484,00 8.169.277,00
4. Maschinen und maschinelle Anlagen, die nicht zu Nr. 2 und 3 gehören 12.028,44 16.285,12
5. Betriebs- und Geschäftsausstattung 84.990,16 101.675,15
6. Anlagen im Bau 712.630,47 9.540.674,16 726.275,43 9.077.053,78
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00
2. Beteiligungen 0,00 0,00
3. Ausleihungen an Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00
4. sonstige Ausleihungen 0,00 0,00
5. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00 0,00
9.589.559,56 9.128.111,78
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh- , Hilfs- und Betriebsstoffe 0,00 0,00
2. Fertige Erzeugnisse 12.919,60 7.942,22
3. Bestand CO 2 Zertifikate 0,00 0,00 7.942,22
4. Geleistete Anzahlungen 0,00 12.919,60
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 172.012,82 1.834.772,64
2. Forderungen an die Stadt 0,00 0,00
3. Forderungen an Gesellschafter 0,00 0,00
4. Forderungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00
5. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00
6. Forderungen gegen Vertrieb 0,00 0,00
7. Forderungen gegen Netz 0,00 0,00
8. sonstige Vermögensgegenstände 77.425,76 43.384,99
9. Kapitalausgleichsposten 2.744.864,65 2.994.303,23 2.438.286,47 4.316.444,10
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 0,00 0,00
3.007.222,83 4.324.386,32
C. Rechnungsabgrenzungsposten 517,82 575,63
12.597.300,21 13.453.073,73

Passiva

Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
A. Eigenkapital
I. Stammkapital 5.140.930,90 5.140.930,90
II. Kapitalrücklage 4.223.541,55 3.838.491,55
III. Gewinnrücklage 199.686,36 199.686,36
IV. Jahresüberschuss -33.538,60 0,00
9.530.620,21 9.179.108,81
B. Empfangene Ertragszuschüsse 56.766,25 0,00
C. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 0,00 2.443,52
2. sonstige Rückstellungen 1.834.990,25 1.627.858,23
3. Rückstellung aus CO 2 -Zertifikaten 0,00 1.834.990,25 0,00 1.630.301,75
D. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 895.020,80 1.049.477,66
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 18.521,21 18.228,05
3. Verbindlichkeiten gegenüber der Stadt 9.272,45 4.893,44
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern -45.327,05 1.108.314,55
5. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00
6. Verbindlichkeiten gegenüber Vertrieb 0,00 0,00
7. Verbindlichkeigen gegenüber Netz 0,00 0,00 0,00 0,00
8. Verbindlichkeigen gegenüber verb. Unternehmen 156.781,15 131.346,70
9. sonstige Verbindlichkeiten 140.654,93 331.402,77
10. Kapitalausgleichsposten 0,00 1.174.923,50 0,00 2.643.663,18
E. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 0,00
12.597.300,21 13.453.073,73

Unbundling GuV 2023

Stadtwerke St. Ingbert GmbH

- Gas-Verteilung -

2023 2022
1. Umsatzerlöse 5.428.049,56 5.492.727,07
abzüglich darin enthaltene Stromsteuer 118,61 -142,42
abzüglich darin enthaltene Erdgassteuer 0,00 0,00
5.427.930,95 5.492.869,49
2. Erhöhung und Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 4.977,38 3.502,40
3. andere aktivierte Eigenleistungen 0,00 0,00
4. sonstige betriebliche Erträge 87.061,86 5.519.970,19 328.899,00 5.825.270,89
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs-, Betriebsstoffe und für bezogene Waren 211.247,68 48.216,20
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 4.386.108,65 4.597.356,33 4.080.588,54 4.128.804,74
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 0,00 0,00
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 2.323,72 2.323,72 5.553,91 5.553,91
davon für Altersversorgung EUR 0,00 (TEUR 0,00)
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 713.263,51 706.165,21
8. sonstige betriebliche Aufwendungen 677.298,30 630.663,32
9. Erträge aus Beteiligungen 0,00 0,00
10. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 126.844,00 126.479,55
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 39.933,84 86.910,16 29.662,12 96.817,43
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -8.189,04 11.865,54
13. Ergebnis nach Steuern -375.172,46 439.035,60
14. sonstige Steuern 3.261,87 3.181,55
15. Ausgleichszahlungen an Dritte -45.327,05 72.957,78
16. Aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrages abgeführter Gewinn -299.568,68 362.896,27
17. Jahresüberschuss -33.538,60 -0,00

Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2023

Unbundling Stadtwerke St. Ingbert GmbH

- Gas-Verteilung -

Posten des Anlagevermögens Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.01.2023 geänderte Zuordnung Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen Umgliederung Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen und ähnliche Rechte und Werte 595.674 - 0 595.674 25.066 22.916 2.436 600.260
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschl. Bauten auf fremden Grundstücken 76.613 - 76.613 - - - 76.613
2. Erzeugungs-, Gewinnungs- und Bezugsanlagen - - - - - - -
3. Verteilungsanlagen 39.499.348 - 39.499.348 666.672 - 486.502 40.652.522
4. Maschinen und maschinelle Anlagen die nicht zu Nr. 2 und 3 gehören 52.358 0 52.358 - - 52.358
5. Betriebs- und Geschäftsausstattung 629.292 0 629.292 7.680 66.341 - 570.631
6. Anlagen im Bau 726.275 - 726.275 475.293 - 488.938 712.630
40.983.887 0 40.983.887 1.149.646 66.341 - 2.436 42.064.755
41.579.662 - 41.579.562 1.174.711 89.258 - 42.665.015
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen - - - - - - -
2. Beteiligungen - - - - - - -
3. Ausleihungen an Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht - - - - - - -
4. Sonstige Ausleihungen - - - - - -
5. Wertpapiere des Anlagevermögens - - - - - - -
- - - - - - -
41.579.562 - 0 41.579.562 1.174.711 89.258 - 42.665.015
Posten des Anlagevermögens Abschreibungen
Stand 31.12.2022 Stand 01.01.2023 Umbuchungen Umgliederung Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen und ähnliche Rechte und Werte 544.616 544.616 - 29.674 22.916 551.375
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschl. Bauten auf fremden Grundstücken 13.072 13.072 - - - 13.072
2. Erzeugungs-, Gewinnungs- und Bezugsanlagen - - - - - -
3. Verteilungsanlagen 32.330.071 31.330.071 - 654.967 - 31.985.038
4. Maschinen und maschinelle Anlagen die nicht zu Nr. 2 und 3 gehören 36.073 36.073 - 4.257 - 40.330
5. Betriebs- und Geschäftsausstattung 527.617 527.617 - 24.365 66.341 485.641
6. Anlagen im Bau - - - - - -
31.906.833 31.906.833 - 683.589 66.341 32.524.081
32.451.450 32.451.450 - 713.264 89.258 33.075.456
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen - - - - - -
2. Beteiligungen - - - - - -
3. Ausleihungen an Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht - - - - - -
4. Sonstige Ausleihungen - - - - - -
5. Wertpapiere des Anlagevermögens - - - - -
- - - - - -
32.451.450 32.451.450 - 713.264 89.258 33.075.456
Posten des Anlagevermögens Restbuchwerte
31.12.2023 31.12.2022 Zuordnung 31.12.2022
EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen und ähnliche Rechte und Werte 48.885 51.058 - 51.058
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschl. Bauten auf fremden Grundstücken 63.541 63.541 - 63.541
2. Erzeugungs-, Gewinnungs- und Bezugsanlagen - - - -
3. Verteilungsanlagen 8.667.484 8.169.277 - 6.193.277
4. Maschinen und maschinelle Anlagen die nicht zu Nr. 2 und 3 gehören 12.028 16.285 - 16.285
5. Betriebs- und Geschäftsausstattung 84.990 101.675 - 101.675
6. Anlagen im Bau 712.630 726.275 - 726.275
9.540.674 9.077.054 - 9.077.054
9.540.560 9.128.112 - 9.128.112
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen - - - -
2. Beteiligungen - - - -
3. Ausleihungen an Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht - - - -
4. Sonstige Ausleihungen - - - -
5. Wertpapiere des Anlagevermögens - - - -
- - - -
9.589.560 9.128.112 - 9.128.112

Unbundling Bilanz zum 31. Dezember 2023

Stadtwerke St. Ingbert GmbH

-Messstellenbetrieb-

Aktiva

Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielles Anlagevermögen
1. Konzessionen und ähnliche Rechte und Werte 1.420,34 1.483,46
1.420,34 1.483,46
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 0,00
2. Erzeugungs-, Gewinnungs- und Bezugsanlagen 0,00 0,00
3. Verteilungsanlagen 1.351,00 1.452,00
4. Maschinen und maschinelle Anlagen, die nicht zu Nr. 2 und 3 gehören 0,00 0,00
5. Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.628,53 2.011,38
6. Anlagen im Bau 0,00 2.979,53 70,78 3.534,16
II. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00
2. Beteiligungen 0,00 0,00
3. Ausleihungen an Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00
4. sonstige Ausleihungen 0,00 0,00
5. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00 0,00
4.399,87 5.017,62
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 0,00 0,00
2. Fertige Erzeugnisse 0,00 0,00
3. Bestand CO 2 Zertifikate 0,00 0,00 0,00
4. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 7.601,31 4.693,87
2. Forderungen an die Stadt 0,00 0,00
3. Forderungen an Gesellschafter 13.008,06 0,00
4. Forderungen an verbundene Unternehmen 25.821,68 0,00
5. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00
6. Forderungen gegen Vertrieb 0,00 0,00
7. Forderungen gegen Netz 0,00 0,00
8. sonstige Vermögensgegenstände 21.235,75 0,78
9. Kapitalausgleichsposten 451.057,56 518.724,37 703.691,60 708.386,25
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 33.766,40 24.423,51
552.490,77 732.809,76
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 0,00
556.890,64 737.827,38

Passiva

Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
A. Eigenkapital
I. Stammkapital 0,00 0,00
II. Kapitalrücklage 0,00 0,00
III. Gewinnrücklage 0,00 0,00
IV. Jahresüberschuss -9.433,02 0,00
-9.433,02 0,00
B. Empfangene Ertragszuschüsse 0,00 0,00
C. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 0,00 0,00
2. sonstige Rückstellungen 564.243,51 623.477,67
3. Rückstellung aus CO 2 -Zertifikaten 0,00 564.243,51 0,00 623.477,67
D. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 0,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.080,15 171,19
3. Verbindlichkeiten gegenüber der Stadt 0,00 0,00
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 0,00 0,00
5. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00
6. Verbindlichkeiten gegenüber Vertrieb 0,00 0,00
7. Verbindlichkeigen gegenüber Netz 0,00 0,00 0,00 0,00
8. Verbindlichkeigen gegenüber verb. Unternehmen 0,00 117.418,54
9. sonstige Verbindlichkeiten 0,00 -3.240,02
10. Kapitalausgleichsposten 0,00 2.080,15 0,00 114.349,71
E. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 0,00
556.890,64 737.827,38

Unbundling GuV 2023

Stadtwerke St. Ingbert GmbH

- Messstellenbetrieb -

2023 2022
1. Umsatzerlöse 82.370,14 60.954,79
abzüglich darin enthaltene Stromsteuer 0,00 0,00
abzüglich darin enthaltene Erdgassteuer 0,00 0,00
82.370,14 60.954,79
2. Erhöhung und Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 0,00 0,00
3. andere aktivierte Eigenleistungen 0,00 0,00
4. sonstige betriebliche Erträge 45.407,71 127.777,85 935,24 61.890,03
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs-, Betriebsstoffe und für bezogene Waren 0,00 33.506,58
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 121.904,52 121.904,52 90.362,42 123.869,00
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 0,00 0,00
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 230,47 230,47 538,26 538,26
davon für Altersversorgung EUR 0,00 (TEUR 0,00)
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 101.550,82 62.206,81
8. sonstige betriebliche Aufwendungen 31.685,30 418.376,49
9. Erträge aus Beteiligungen 0,00 0,00
10. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 16.822,00 0,00
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,00 16.822,00 4.114,99 -4.114,99
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -2.359,34 0,00
13. Ergebnis nach Steuern -108.411,92 -547.215,52
14. sonstige Steuern 0,05 2,25
15. Ausgleichszahlungen an Dritte -13.008,06 -91.599,00
16. Aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrages abgeführter Gewinn -85.970,89 -455.618,77
17. Jahresüberschuss -9.433,02 -0,00

Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2023

Unbundling Stadtwerke St. Ingbert GmbH

- Messstellenbetrieb -

Posten des Anlagevermögens Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.01.2023 geänderte Zuordnung Stand 01.01.2023 Zugänge
EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen und ähnliche Rechte und Werte 17.307 0 17.307 728
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschl. Bauten auf fremden Grundstücken - - - -
3. Verteilungsanlage 208.302 - 208.302 99.982
4. Maschinen und maschinelle Anlagen die nicht zu Nr. 2 und 3 gehören - - -
5. Betriebs- und Geschäftsausstattung 15.140 0 15.140 223
6. Anlagen im Bau 71 - 71 -
223.512 0 223.512 100.205
240.819 0 240.819 100.933
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen - - - -
2. Beteiligungen - - - -
3. Ausleihungen an Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht - - - -
4. Sonstige Ausleihungen - - - -
5. Wertpapiere des Anlagevermögens - - - -
- - - -
240.819 - 0 240.819 100.933
Posten des Anlagevermögens Anschaffungs- und Herstellungskosten
Abgänge Umbuchungen Umgliederung 31.12.2023
EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen und ähnliche Rechte und Werte 666 71 17.440
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschl. Bauten auf fremden Grundstücken - - -
3. Verteilungsanlage - - 308.283
4. Maschinen und maschinelle Anlagen die nicht zu Nr. 2 und 3 gehören - - -
5. Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.928 - 13.436
6. Anlagen im Bau - 71 -
1.928 - 71 321.719
2.593 - 339.159
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen - - -
2. Beteiligungen - - -
3. Ausleihungen an Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht - - -
4. Sonstige Ausleihungen - - -
5. Wertpapiere des Anlagevermögens - - -
- - -
2.593 - 339.159
Posten des Anlagevermögens Abschreibungen
Stand 31.12.2022 geänderte Zuordnung Stand 01.01.2023 Umbuchungen Umgliederung
EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen und ähnliche Rechte und Werte 15.824 0 15.824 -
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschl. Bauten auf fremden Grundstücken - - - -
3. Verteilungsanlage 206.850 - 206.850 -
4. Maschinen und maschinelle Anlagen die nicht zu Nr. 2 und 3 gehören - - - -
5. Betriebs- und Geschäftsausstattung 13.129 0 13.129 -
6. Anlagen im Bau - - - -
235.802 0 219.978 -
235.802 0 235.802 -
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen - - - -
2. Beteiligungen - - - -
3. Ausleihungen an Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht - - - -
4. Sonstige Ausleihungen - - - -
5. Wertpapiere des Anlagevermögens - - - -
- - - -
235.802 0 235.802 -
Posten des Anlagevermögens Abschreibungen
Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen und ähnliche Rechte und Werte 862 666 16.020
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschl. Bauten auf fremden Grundstücken - - -
3. Verteilungsanlage 100.083 - 306.932
4. Maschinen und maschinelle Anlagen die nicht zu Nr. 2 und 3 gehören - - -
5. Betriebs- und Geschäftsausstattung 606 1.928 11.807
6. Anlagen im Bau - -
100.689 1.928 318.739
101.551 2.593 318.739
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen - - -
2. Beteiligungen - - -
3. Ausleihungen an Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht - - -
4. Sonstige Ausleihungen - - -
5. Wertpapiere des Anlagevermögens - - -
- - -
101.551 2.593 334.759
Posten des Anlagevermögens Restbuchwerte
31.12.2023 31.12.2022 geänderte Zuordnung 31.12.2022
EUR EUR 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen und ähnliche Rechte und Werte 1.420 1.483 - 1.483
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschl. Bauten auf fremden Grundstücken - - - -
3. Verteilungsanlage 1.351 1.452 - 1.452
4. Maschinen und maschinelle Anlagen die nicht zu Nr. 2 und 3 gehören - - - -
5. Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.629 2.011 - 2.011
6. Anlagen im Bau - 71 - 71
2.980 3.534 3.534
4.400 5.018 - 5.018
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen - - - -
2. Beteiligungen - - - -
3. Ausleihungen an Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht - - - -
4. Sonstige Ausleihungen - - - -
5. Wertpapiere des Anlagevermögens - - - -
- - - -
4.400 5.018 - 5.018

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1. Grundlagen der Gesellschaft

Die Stadtwerke St. Ingbert GmbH ist ein klassisches Querverbundunternehmen mit den Sparten Strom und Gas, jeweils Energiehandel und Netz sowie Wasser. Darüber hinaus bieten die Stadtwerke St. Ingbert energiewirtschaftliche Dienstleistungen, wie z.B. Contracting, an und engagieren sich im Bereich erneuerbare Energien. Aufgabe der Stadtwerke St. Ingbert ist die Versorgung mit Energie und Wasser sowie die Durchführung damit zusammenhängender Aufgaben, die der Versorgung der Bevölkerung, der Industrie und dem Gewerbe dienen sowie die Durchführung der Abwasser- und Abfallbeseitigung.

Als kommunaler Energieversorger ist es das Ziel, für die Bürger der Stadt St. Ingbert in allen Fragen rund um die Energie- und Wasserversorgung der erste Ansprechpartner zu sein.

2. Wirtschaftsbericht

Rahmenbedingungen und Geschäftsverlauf

Die Hinweise auf eine Rezession in Deutschland verdichten sich. Die Wirtschaft schrumpfte in den letzten drei Monaten des Jahres 2023. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts ging das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im vierten Quartal preis-, saison- und kalenderbereinigt um 0,3 % verglichen mit dem Vorquartal zurück. Gegenüber dem vierten Quartal 2022 beträgt der Rückgang 0,2 %. Das preisbereinigte BIP war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um 0,3 % niedriger als im Vorjahr.

Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Sollte die deutsche Wirtschaft auch im laufenden ersten Quartal 2024 und damit zum zweiten Mal in Folge schrumpfen, würde Europas größte Volkswirtschaft gemäß der wissenschaftlichen Definition in die Rezession abrutschen. Nach einer aktuellen Prognose des Münchener ifo-Instituts wird das BIP von Januar bis März 2024 um 0,2 % zum vorangegangenen Vierteljahr sinken.

Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung verlief im Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschafts-bereichen unterschiedlich: Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Bau-gewerbe) ging insgesamt deutlich um 2,0 % zurück. Positive Impulse kamen hier vorrangig aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau. Dagegen sanken Produktion und Wertschöpfung in den energieintensiven Industriezweigen wie der Chemie- und Metallindustrie erneut, nachdem die Wirtschaftsleistung in diesen Branchen bereits 2022 besonders stark auf die steigenden Energiepreise reagiert hatte. Im Baugewerbe machten sich neben den weiterhin hohen Baukosten und dem Fachkräftemangel insbesondere die zunehmend schlechteren Finanzierungsbedingungen bemerkbar. Die meisten Dienstleistungsbereiche konnten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresvergleich erneut ausweiten und stützten die Wirtschaft im Jahr 2023. Der Anstieg fiel aber insgesamt schwächer aus als in den beiden vorangegangenen Jahren.

Im Saarland ist im ersten Halbjahr die Wirtschaftsleistung um real 0,4 % zurückgegangen. Zwar sind die Unternehmen besser als erwartet über die Wintermonate gekommen, weil die Lieferschwierigkeiten bei Vorprodukten nachgelassen haben und die vorübergehend horrenden Energiepreise durch die staatlichen Preisbremsen und Entlastungspakete abgefedert werden konnten. Zu Beginn des Frühjahrs zeichnete sich daher noch etwas mehr Dynamik bei der Wirtschaftsentwicklung ab. Doch angesichts der nunmehr seit Monaten rückläufigen Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe in Folge der stockenden Weltkonjunktur und des Rückgangs der Bauinvestitionen deutete sich spätestens seit Mai ein Minus bei der Wirtschaftsleistung an, das durch den inflationsbedingt schwächeren Konsum noch verstärkt wird. Für das Gesamtjahr wird daher bestenfalls mit einer schwarzen Null beim BIP im Saarland gerechnet.

Die Inflationsrate im Saarland ist nach mehreren Monaten mit teils deutlichen Rückgängen im Dezember 2023 wieder leicht gestiegen. Mit 4,1 % lag sie aber immer noch unter dem Jahresdurchschnitt. Nachdem die Inflationsrate seit August kontinuierlich gefallen war, ist sie damit erstmals wieder leicht angestiegen. Im November lag die Rate im Saarland noch bei 3,7 %. Preistreiber sind weiterhin Haushaltsenergie und Nahrungsmittel. Insbesondere Gas war im Dezember 2023 knapp 70 % teurer als im Vorjahresmonat.

Mit der Abschaltung der letzten drei Kernkraftwerke ist der Ausstieg Deutschlands aus der Atomkraft am 14. April 2023 vollzogen. Im Jahr 2023 überschritt erstmals der Anteil Erneuerbarer Energien am Stromverbrauch in Deutschland die Marke von 50 %. Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG 2023) ist eine der größten energiepolitischen Gesetzesneuerungen seit Jahrzehnten. Es legt die Grundlagen dafür, dass Deutschland klimaneutral wird. Mit einem schnelleren Ausbau soll der Anteil Erneuerbarer Energien am Bruttostromverbrauch bis 2030 auf mindestens 80 % steigen. Trotz des andauernden Kriegs in der Ukraine ist im letzten Winter keine akute Energieversorgungskrise in Deutschland eingetreten. Die ersten Terminals für verflüssigtes Erdgas (LNG) wurden 2023 errichtet und in Betrieb genommen. Der Aufbau der LNG-Infrastruktur trug neben dem geänderten Kundenverhalten und der milden Witterung zur Sicherung der Gasversorgung im Berichtsjahr bei.

Das Jahr 2023 war in Deutschland das wärmste seit Messbeginn 1881 und weltweit ein neues Rekordjahr bei den Temperaturen. Im Gegensatz zu den früheren warmen Jahren, die oft von Trockenheit und Hitzewellen geprägt waren, dominierten 2023 eher feucht-warme Bedingungen mit hohen Niederschlagsmengen. Mit rund 1.764 Stunden übertraf die Sonnen-scheindauer im Jahr ihr Soll von 1.544 Stunden um fast 15 %. Im Vergleich zu 1991 bis 2020 (1665 Stunden) betrug die positive Abweichung rund 5 %. Die Stromerzeugung aus Photovoltaik ist im Berichtsjahr durch Zubau und einer hohen Sonnenscheindauer um rd. 4,6 % gegenüber dem Vorjahr gestiegen.

Im Berichtsjahr war die Stromwirtschaft geprägt durch eine sich insgesamt abschwächende Konjunktur und eine milde Witterung, vor allem aber durch die Folgen des Angriffskrieges auf die Ukraine. Der Stromverbrauch nahm um 4,2 % auf 517 Mrd. kWh ab. Ein noch stärkeres Minus verzeichnete die Stromerzeugung (Bruttostromerzeugung) mit 10,7 %. Der Stromaus-tauschsaldo Deutschlands drehte sich mit einem Importüberschuss von 9,2 Mrd. kWh nach vielen Jahren erstmals ins Plus. Der Erzeugungsmix 2023 war vor allem von konjunktureller Entwicklung, Preiseffekten, Witterung und der Außerbetriebnahme der letzten drei verbliebenen Kernkraftwerke zum 15. April 2023 beeinflusst. Die Witterung sorgte für einen Anstieg der Stromerzeugung aus Wind, Sonne und Wasser. Im Jahr 2023 wurden mit 252 Mrd. kWh 56,0 % Strom aus Erneuerbaren Energien erzeugt. Der Anteil der Erneuerbaren Energien am Bruttostromverbrauch belief sich auf 51,6 %. Die Windenergie war 2023 mit einer Stromerzeugung von insgesamt 139,3 Mrd. kWh der wichtigste Energieträger im deutschen Strommix, danach folgten die Braunkohle mit 87,5 Mrd. kWh und Erdgas mit 80,0 Mrd. kWh. Der Strompreis für Haushaltskunden ist im Jahr 2023 gegenüber dem 2. Halbjahr 2022 weiter um 14 % auf durchschnittlich 45,73 ct/kWh angestiegen. Grund für den Anstieg sind die sehr stark gestiegenen Strompreise im Großhandel im Jahr 2022. Nach den Höchstständen im 3. Quartal 2022 sanken die Großhandelspreise zwar zu Beginn des Jahres wieder deutlich, lagen aber immer noch rund drei Mal höher als vor der Energiekrise. Genauso, wie sich die drastischen Preisanstiege 2022 nur verzögert und gedämpft in den Endkundenpreisen auswirkten, kamen die Preisrückgänge im Großhandel ebenfalls erst nach und nach in den Endkundenpreisen an. Seit dem 1. Quartal 2023 ist der durchschnittliche Strompreis für Haushalte aber kontinuierlich gesunken und lag im 4. Quartal bei 44,17 ct/kWh. Steuern, Abgaben und Umlagen haben damit nur noch einen Anteil von 27 % am Strompreis, wohingegen der Anteil der Kosten für Beschaffung und Vertrieb 52 % beträgt. Die Netzentgelte haben einen Anteil von 21 %.

Nach ersten Daten nahm der Erdgasverbrauch 2023 in Deutschland um 5,0 % auf 810 Mrd. kWh ab und war damit so niedrig wie zuletzt in der 1. Hälfte der 90er Jahre. Die Entwicklungen in der Gaswirtschaft waren auch 2023 gekennzeichnet durch die Folgen des Angriffskrieges auf die Ukraine, ein immer noch vergleichsweises hohes Preisniveau, Einsparmaßnahmen sowie der gedämpften Konjunktur. Diese Entwicklung ließ sich über alle Monate des Jahres 2023 hinweg beobachten. Da die Witterung 2023 im Vergleich zum langjährigen Mittel, ähnlich mild wie im Vorjahr war, stellte sich der Verbrauchsrückgang auch nach der Temperaturbereinigung mit einem Minus von voraussichtlich 4,2 % dar. Die Folgen des Angriffskriegs auf die Ukraine zeigen sich in deutlich veränderten Importstrukturen. Stammten 2021 insgesamt noch rund 55 % des in Deutschland verbrauchten Erdgases aus Russland, gingen die Importe 2022 nach dem Angriff auf die Ukraine sichtbar zurück; seit dem September 2022 importiert Deutschland kein Erdgas mehr aus Russland. Aufgefangen wurde der Wegfall dieser Lieferungen durch stärkere Importe aus Norwegen und den Niederlanden sowie über Leitungen aus weiteren Nachbarstaaten. Zudem wurde die Gasinfrastruktur um Terminals zur Aufnahme von Liquified Natural Gas (LNG) erweitert. Dadurch ließ sich der direkte Gasbezug auf Länder ausweiten, die nicht an das deutsche Fernleitungsnetz angeschlossen sind und so weiter diversifizieren. Im Dezember 2023 befanden sich drei Terminals im Regelbetrieb. Der durchschnittliche Gaspreis für Haushalte ist nach seinem Höchststand im 4. Quartal 2022 im Jahr 2023 wieder deutlich gesunken.

Erdgasheizer in einem Einfamilienhaus bezahlten im Jahr 2023 durchschnittlich 13,99 ct/kWh, im 4. Quartal waren es sogar nur 11,53 ct/kWh, ein Rückgang um 42 % gegenüber dem 4. Quartal 2022 (EFH bei 20.000 kWh Jahresverbrauch). Haushalte in Mehrfamilienhäusern (MFH) entrichteten im Jahresdurchschnitt 2023 13,59 ct/kWh, im 4. Quartal 2023 sogar nur noch 11,03 ct/kWh (MFH bei 80.000 kWh Jahresverbrauch bzw. 13.333 kWh Jahresverbrauch pro Wohnung). Dennoch liegen die Gaspreise im Großhandel immer noch gut drei Mal höher als im Mittel der Jahre 2016 bis 2020. Steuern, Abgaben und CO 2 -Preis haben einen Anteil von 15 % (EFH) bzw. 16 % (MFH). Der Anteil der Netzentgelte betrug 2023 14 % (EFH) bzw. 12 % (MFH).

Nach der Soforthilfe im Dezember 2022 wurden im Jahr 2023 die Energiepreisbremsen für Strom, Gas und Wärme eingeführt. Die Preisbremsen wurden ab dem 1. März 2023 umgesetzt und federten die hohen Preise für einen Teil des Verbrauchs ab. Diese Regelungen betrafen sowohl Haushaltskunden als auch Gewerbe- und Industriekunden. Allerdings mit unterschiedlichen Ansätzen. Zum 31. Dezember 2023 liefen die Preisbremsen aus. Zusätzlich wurde der Mehrwertsteuersatz auf Erdgas- und Wärmelieferungen von 19 % auf 7 % abgesenkt und bis zum 31. März 2024 verlängert.

Mit Ablauf des Jahres 2022 endet auch die Einführungsphase des nationalen Emissionshandels, und es beginnt ab dem 1. Januar 2023 die zweite Phase. Für diese Phase sieht das Brennstoffemissionshandelsgesetz u.a. vor, dass neben den Hauptbrennstoffen wie Benzin, Erdgas und Heizöl nun im Grundsatz auch alle anderen Brennstoffe - insbesondere Kohle - vom BEHG erfasst werden. Für sie müssen nun im nationalen Emissionshandelssystem (nEHS) Emissionszertifikate erworben werden, soweit die Brennstoffe nicht in Anlagen eingesetzt werden, die bereits dem Europäischen Emissionshandel unterliegen. Für Erdgas beträgt der CO 2 -Preis für den Erwerb von CO 2 -Emissionshandelszertifikaten gemäß BEHG für das Jahr 2023 30 EUR pro Tonne.

Im Jahr 2023 hat der Gesetzgeber wichtige Weichen für die Digitalisierung der Stromnetze gestellt. Mit dem am 27. Mai 2023 in Kraft getretenen Gesetz zum Neustart der Digitalisierung der Energiewende (GNDEW) kann der Rollout intelligenter Messsysteme nun endlich Fahrt aufnehmen. Wesentliche Neuerungen im GNDEW waren die Beteiligung des Netzbetreibers an den Preisobergrenzen der Messsysteme sowie die Verpflichtung des Messstellenbetreibers, nun auch die Steuerbarkeit von Erzeugungsanlagen und Verbrauchseinrichtungen sicherzustellen. Kurz vor Jahresende hat die Bundesnetzagentur dann auch die lange erwartete Festlegung zur Integration von steuerbaren Verbrauchseinrichtungen und steuerbaren Netzanschlüssen nach § 14a Energiewirtschaftsgesetz veröffentlicht, die zum 1. Januar 2024 in Kraft getreten ist und die schnelle Integration insbesondere von Wärmepumpen und Ladeeinrichtungen sicherstellen soll.

Durch Änderungen im Energiewirtschaftsgesetz dürfen Betreiber von Elektrizitätsverteilernetzen weder Eigentümer von Ladepunkten für Elektrofahrzeuge sein noch diese errichten, verwalten oder betreiben. Ausnahmen von diesem Entflechtungsgrundsatz bestehen für den Eigenverbrauch und bei festgestelltem Marktversagen bei Genehmigung durch die Regulierungsbehörde. Die Stadtwerke St. Ingbert haben im Jahr 2023 die vorhandene Ladeinfrastruktur an die Biosphären-Stadtwerke GmbH & Co. KG ausgegliedert.

Die Bundesnetzagentur hat am 8. November 2022 beschlossen, dass Anlagegüter, die im Jahr 2023 im Bereich der Erdgasinfrastruktur in Betrieb genommen werden, so abgeschrieben werden dürfen, dass eine vollständige Refinanzierung im Jahr 2045 realisiert wird. Die Ausrichtung auf das Jahr 2045 folgt den Klimaschutzvorgaben der Bundesregierung, wonach bis dahin eine Treibhausgasneutralität erreicht werden soll. Für Fertiganlagen, die ab dem Jahr 2023 aktiviert werden, besteht die Möglichkeit die Nutzungsdauern, abweichend von Anlage 1 der Gasnetzentgeltverordnung (GasNEV), zu verkürzen. Dadurch soll sichergestellt werden, dass bis zum geplanten Gasausstieg alle neuen Investitionen über die Erlösobergrenze refinanziert werden können.

Der Kostenantrag Strom für die 4. Regulierungsperiode (2024-2028) wurde im Berichtsjahr bei der Regulierungskammer des Saarlandes eingereicht. Der Rückstand in der Bearbeitung der eingereichten Unterlagen, seitens der Regulierungskammer des Saarlandes, hat sich leider nicht verbessert. Die Festlegung der Erlösobergrenze Strom für die 3. Regulierungsperiode (2019-2023) wurde erst am 12. Juni 2023 zugestellt. Somit lag erstmalig für das Stromnetz für eine komplette Regulierungsperiode kein Bescheid vor. Im Bereich der Gasversorgung hat die 4. Regulierungsperiode (2023-2027) begonnen, eine genehmigte Erlösobergrenze liegt auch hier nicht vor, so dass der Ansatz weiterhin geschätzt werden muss. Weiterhin offen sind die Abstimmungen der Kapitalkostenauf- bzw. -abschläge und der Stand der Regulierungskonten für Strom und Gas. Teilweise erfolgte die letzte Abstimmung im Jahr 2016.

Der Dienstleistungsvertrag für den kaufmännischen Bereich der technischen Werke Mandelbachtal wurde im Berichtsjahr bis zum 30. Juni 2025 verlängert. Vereinbart wurde eine Unterstützung in den Bereichen Rechnungswesen und Finanzen, Anlagenbuchhaltung, Kreditorenbuchhaltung, Steuern, Verbrauchsabrechnung, Zählerverwaltung, Kundenbetreuung und Controlling. Für die Kunden der Technischen Werke Mandelbachtal ändert sich durch die Zusammenarbeit nichts. Die Ansprechpartner vor Ort und natürlich auch das Kundenbüro im Rathaus der Gemeinde bleiben unverändert erhalten.

Ertragslage

Umsatzerlöse nach Geschäftsbereichen

Vertrieb und Netz 2023 2022
in Euro in Euro
Stromversorgung 35.764 26.050
Erdgasversorgung 34.425 26.360
Wasserversorgung 4.818 4.319
Wärmeversorgung 2.469 1.450
Ertragszuschüsse 22 421
Sonstiges 2.220 2.023
Gesamt 79.718 60.623

Die gesamten Umsatzerlöse sind von 60,6 Mio. EUR im Vorjahr auf 79,7 Mio. EUR im Jahr 2023 angestiegen. Die Strom- und Erdgassteuer sind in diesem Betrag nicht enthalten. Die Verkaufsmengen in allen Medien sind im Berichtsjahr zurückgegangen. Am deutlichsten ist der Rückgang in der Gas- und Wärmeversorgung. Die Umsatzerlöse im Strombereich sind aufgrund der angepassten Verkaufspreise um 37,3 % auf 35,8 Mio. EUR angestiegen. Stark gestiegene Beschaffungskosten und eine Erhöhung der vorgelagerten Netzentgelte ließen eine Entlastung für die Endkunden nicht zu. In der Gassparte zeigt sich eine vergleichbare Entwicklung. Hier haben sich die Umsatzerlöse um 30,6 % auf 34,4 Mio. EUR erhöht. Ursächlich waren auch hier die extrem gestiegenen Beschaffungskosten. Die Erlöse in der Wasserversorgung sind aufgrund der Preiserhöhung um 11,5 % auf 4,8 Mio. EUR angestiegen. In der Wärmeversorgung sind die Umsatzerlöse trotz geringerer Abgabemengen um 70,2 % auf 2,5 Mio. EUR gestiegen. Die Ertragszuschüsse waren im Vorjahr durch die Abrechnung von Baukostenzuschüssen an Großkunden geprägt. Im Berichtsjahr fielen sie mit 22 TEUR deutlich geringer aus. Die höchstmögliche Konzessionsabgabe von 1,8 Mio. EUR wurde voll erwirtschaftet und wird an die Stadt St. Ingbert abgeführt.

Der Materialaufwand hat sich um 41,8 % auf 67,5 Mio. EUR erhöht (Vorjahreswert 47,6 Mio. EUR). Die Kosten für den Strom- und Gasbezug sind im Berichtsjahr deutlich angestiegen. Insgesamt erhöhten sich die Kosten für den Bezug von Strom und Gas um 68,4 % auf 37,1 Mio. EUR (Vorjahreswert 22,0 Mio. EUR). Die Fremdleistungen haben sich gegenüber dem Vorjahr um 0,5 Mio. EUR auf 1,0 Mio. EUR verringert. Die Abrechnung der Dienstleistungen seitens der Biosphären-Stadtwerke GmbH & Co. KG hat sich ebenfalls verringert. Das Dienstleistungsentgelt ist um 0,3 Mio. EUR auf 9,9 Mio. EUR (im Vj. 10,2 Mio. EUR) zurückgegangen.

Aufgrund des Betriebsübergangs sind die Mitarbeiter zum 1. Januar 2021 lt. Personalüberleitungsvertrag in die Biosphären-Stadtwerke GmbH & Co. KG übergegangen. Diese Personalkosten werden von dort über die Aufwendungen für bezogene Leistungen an die Stadtwerke St. Ingbert weiterbelastet.

Die Investitionen in das Sachanlagevermögen und das immaterielle Vermögen blieben im Berichtsjahr mit 4,1 Mio. EUR nahezu unverändert gegenüber dem Vorjahr (Vorjahreswert: 4,0 Mio. EUR). Auch im Jahr 2023 bildeten die Investitionen im Bereich Verteilungsanlagen den Schwerpunkt der Investitionen. Die Abschreibungen liegen mit 3,5 Mio. EUR auf dem Wert des Vorjahres.

Die Höhe der sonstigen betrieblichen Aufwendungen ist gegenüber dem Vorjahr um 9,8 % gesunken und liegt im Berichtsjahr bei 3,4 Mio. EUR (Vorjahreswert: 3,8 Mio. EUR). Die Kosten für die Konzessionsabgabe sind bei Strom und Gas aufgrund geringerer Abgabemengen zurückgegangen. Rückläufig waren auch die sonstigen Fremdleistungen, die im Jahr 2022 durch die Bildung von Rückstellungen für drohende Verluste einmalig erhöht waren. Gleichzeitig haben sich die Kosten für die Konzessionsabgabe Wasser aufgrund von Preisanpassungen und die Kosten für die Wartung der Hard- und Software erhöht.

Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) liegt mit 5,7 Mio. EUR 13,3 % unter dem Wert des Vorjahres in Höhe von 6,6 Mio. EUR. Das Planergebnis für das Berichtsjahr in Höhe von 5,6 Mio. EUR wurde um 0,1 Mio. EUR leicht überschritten.

Das Jahresergebnis nach Steuern beträgt 5.722 TEUR. Nach Ergebnisabführung (4.431 TEUR) und Ausgleichszahlungen (671 TEUR) ergibt sich ein Jahresüberschuss von 500 TEUR.

Vermögenslage

Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um 5,2 % auf 77,7 Mio. EUR erhöht. Auf der Aktivseite hat sich das Anlagevermögen leicht um 3,4 % auf 48,4 Mio. EUR erhöht. Die wesentlichen Änderungen zeigen sich im Umlaufvermögen. Die Vorräte haben sich um 2,5 Mio. EUR erhöht. Ursächlich für den starken Anstieg war, dass im Jahr 2022 keine CO 2 -Zerfikate lt. Bundesemmissionshandelsgesetz (BEHG) gekauft wurden. Aufgrund einer gesetzlichen Änderung durch das Maßnahmenpaket des Bundes zur Sicherung einer bezahlbaren Energieversorgung, wurde die Preiserhöhung bei den nationalen Zertifikaten verschoben und für 2023 der gleiche Preis wie im Jahr 2022 abgerechnet. Daher konnten die Zertifikate 2022 im Jahr 2023 beschafft werden. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind im Berichtsjahr 2023 um 6,6 % gesunken. Geringfügig hat sich das Guthaben bei Kreditinstituten verändert. Dort stieg der Bestand um 0,5 Mio. EUR auf 16,5 Mio. EUR an. Auf der Passivseite sind die Verbindlichkeiten ebenfalls leicht gesunken. Sie verringerten sich um 1,4 Mio. EUR auf 27,2 Mio. EUR. Die Rückstellungen haben sich um 28,2 % auf 12,1 Mio. EUR erhöht. Das Eigenkapital hat sich aufgrund einer Einlage der Gesellschafter und eines Jahresüberschusses um 2,0 Mio. EUR auf 37,8 Mio. EUR erhöht. Die bilanzielle Eigenkapitalquote hat sich nur leicht auf 48,6 % (Vj. 48,4 %) erhöht. Die Anlageintensität hat sich verringert und liegt im Berichtsjahr bei 62,3 % (Vj. 63,4 %).

Finanzlage

Der operative Cashflow beläuft sich auf 8,7 Mio. EUR (Vj. 21,4 Mio. EUR). Im Rahmen der Investitionstätigkeit sind per Saldo Mittel von 4,8 Mio. EUR (Vj. 3,8 Mio. EUR) abgeflossen. Der negative Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit beträgt 3,4 Mio. EUR (Vj. 2,4 Mio. EUR). Der Finanzmittelbestand am Bilanzstichtag hat sich somit um 0,5 Mio. EUR auf 16,5 Mio. EUR erhöht.

Stromversorgung

Der durchschnittliche Strompreis für Haushalte in Deutschland liegt im 1. Halbjahr 2023 um 21,0 % höher als im 2. Halbjahr 2022 und beträgt durchschnittlich 42,29 ct/kWh (2. Hj. 2023: 41,75 ct/kWh). Der Anteil von Steuern, Abgaben und Umlagen am Haushaltsstrompreis ist im 2. Halbjahr 2023 mit 27,7 % auf dem Niveau des Vorjahres (1. Hj. 2023: 27,5 %). Der Anteil der Netzentgelte beträgt 23,8 % und die Kosten für Beschaffung und Vertrieb machen einen Anteil von 48,4 % am Strompreis aus.

Die Stromnachfrage ist im Jahr 2023 um 1,5 % gesunken. Das Ergebnis der Stromsparte trägt wesentlich zu dem Jahresergebnis 2023 bei. Von den Umsatzerlösen in Höhe von 35,8 Mio. EUR entfallen 31,3 Mio. EUR auf den Stromverkauf.

Die Stromabgabe an Endkunden der Stadtwerke St. Ingbert ist im abgelaufenen Geschäftsjahr um 1,5 % auf 112,1 GWh gesunken. Dabei verringerte sich die abgegebene Strommenge an Standardlastprofilkunden um 5,8 %. Ursächlich für den Rückgang der Strommenge bei den Standardlastprofilkunden waren zum einen Einsparungen durch den Kunden aufgrund der allgemein angespannten Lage an den Energiemärkten und ein Rückgang aufgrund von selbst genutzter Energie aus eigenen Photovoltaikanlagen. Bei den leistungsgemessenen Kunden erhöhte sich die abgegebene Strommenge um 3,3 %.

Die Umsatzerlöse aus dem Stromverkauf haben sich im Vergleichszeitraum aufgrund der Preisanpassungen erhöht. Die Umsatzerlöse liegen mit 31,3 Mio. EUR 43,3 % über dem Wert des Vorjahres (ohne Netzentgelte für durchgeleitete Mengen und ohne Stromsteuer).

Die Kosten für den Strombezug ohne gesetzliche Belastungen haben sich im Berichtsjahr aufgrund höherer Beschaffungspreise und gestiegener Spotmarktpreise um 95,6 % erhöht und damit fast verdoppelt.

An Investitionen wurden in der Sparte Strom 1,2 Mio. EUR getätigt. Schwerpunkt war die Erweiterung bzw. die Erneuerung des Stromnetzes einschließlich Umspannungsanlagen.

Gasversorgung

Der durchschnittliche Erdgaspreis für Haushalte in Deutschland liegt im 1. Halbjahr 2023 um 31,3 % höher als im 2. Halbjahr 2022 und beträgt durchschnittlich 12,26 ct/kWh (2. Hj. 2023: 11,41 ct/kWh). Der Anteil von Steuern, Abgaben und Umlagen am Haushaltsgaspreis ist im 2. Halbjahr 2023 mit 2,15 ct/kWh in etwa auf dem Niveau des Vorjahres (1. Hj. 2023: 2,61 ct/kWh). Der Anteil der Netzentgelte beträgt 17,9 % und die Kosten für Beschaffung und Vertrieb machen einen Anteil von 63,3 % am Gaspreis aus. Der durchschnittliche Erdgaspreis für Haushalte liegt im 2. Halbjahr 2023 22,2 % über dem Durchschnitt des 2. Halbjahres 2022 und beträgt durchschnittlich 11,41 ct/kWh.

Die Gasnachfrage ist im Jahr 2023 um 6,9 % zurückgegangen. Das Ergebnis aus der Erdgassparte trägt wesentlich zu dem Jahresergebnis 2023 bei. Von den Umsatzerlösen in Höhe von 34,4 Mio. EUR entfallen 33,7 Mio. EUR auf den Gasverkauf.

Die Absatzmenge an Endkunden der Stadtwerke St. Ingbert in der Gasversorgung ist im Berichtsjahr um 6,9 % auf 336,4 GWh zurückgegangen. Die Temperaturen im Jahr 2023 waren, ähnlich wie im Vorjahr, sehr mild. Das Preisniveau bei den Endkundenpreisen war weiterhin hoch, so dass der Kunde sehr sparsam mit der Heizenergie umgegangen ist. Die Abgabemenge an Standardlastprofilkunden ist im Berichtsjahr um 7,7 % zurückgegangen. Bei den Industriekunden ist ebenfalls ein Rückgang der Abgabemengen zu beobachten. Der Rückgang beträgt 13,8 % und ist durch den Wegfall eines großen Gaskunden verursacht. Ohne diesen Kunden liegt die Verkaufsmenge auf Vorjahresniveau. Die Umsatzerlöse liegen mit 29,2 Mio. EUR 21,3 % über dem Wert des Vorjahres (ohne Netzentgelte für durchgeleitete Mengen und ohne Erdgassteuer).

Die Kosten für den Gasbezug ohne gesetzliche Belastungen sind im Berichtsjahr um 50,9 % gestiegen.

Die Investitionssumme im Bereich der Gasversorgung betrug im Jahr 2023 1,1 Mio. EUR. Schwerpunkt war die Erweiterung bzw. Erneuerung des Netzes.

Wasserversorgung

Die Wassersparte schließt mit einem positiven Ergebnis ab. Die Umsatzerlöse in Höhe von 4.818 TEUR enthalten den Wasserverkauf.

Die Abgabemenge von Trinkwasser an Endkunden ist im Berichtsjahr um 3,0 % auf 1.766 Tm 3 gesunken. Dabei erhöhten sich die Abgabemengen an Großkunden um 1,3 % und die Abgabemengen an Tarifabnehmer gingen um 3,5 % zurück. Die Umsatzerlöse aus der Wasserabgabe erhöhten sich insgesamt im Berichtsjahr um 11,54 %.

In der Wasserversorgung wurden im Berichtsjahr 1,2 Mio. EUR in die Erneuerung der Verteilungsanlagen investiert.

Wärmeversorgung

Die Wärmesparte schließt mit einem positiven Ergebnis ab. Die Umsatzerlöse in Höhe von 2.469 TEUR enthalten den Wärmeverkauf.

Die Absatzmenge an Endkunden der Stadtwerke St. Ingbert in der Wärmeversorgung hat sich im Berichtsjahr um 10,2 % auf 10,8 GWh verringert. Die Abgabemenge an Tarifkunden ist um 12,6 % auf 3,6 GWh zurückgegangen. Bei den Großkunden hat sich die Menge um 9,0 % auf 7,2 GWh verringert. Gründe für den Rückgang waren milde Temperaturen im Berichtsjahr und ein sparsamer Umgang mit der Wärmeenergie.

In der Wärmeversorgung wurden weitere 0,1 Mio. EUR in die Erneuerung einer Erzeugungs-anlage investiert.

Angaben nach § 6b Abs. 7 EnWG zu den Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 EnWG

Seit dem Geschäftsjahr 2011 ist der Tätigkeitsabschluss nach § 6b Abs. 3 EnWG für vertikal integrierte Energieversorgungsunternehmen mit dem Jahresabschluss zu verbinden und ein Bericht nach § 6b Abs. 7 EnWG zu erstellen. Für die Stadtwerke St. Ingbert ergeben sich die Tätigkeitsbereiche Elektrizitätsverteilung, andere Tätigkeiten innerhalb des Elektrizitätssektors, Gasverteilung und andere Tätigkeiten innerhalb des Gassektors, Messstellenbetrieb sowie die sonstigen Tätigkeiten. Die Zuordnung der Gegenstände des Aktiv- und Passivvermögens, sowie die Zuordnung der Aufwendungen und Erträge zu den einzelnen Unternehmenstätigkeiten erfolgten direkt oder durch die Verwendung geeigneter Schlüssel. Die wesentlichen Positionen der Bilanz für die Elektrizitäts- und Gasverteilung sind das Anlagevermögen und als Gegenposition auf der Passivseite das Eigenkapital. Die Umsatzerlöse bestehen überwiegend aus der Abrechnung der Netzentgelte an die Energievertriebe, die im Netzbereich der Stadtwerke St. Ingbert Endkunden mit Energie versorgen. Die Kostenseite wird bestimmt durch die Aufwendungen Materialaufwand und Fremdleistungen für die Unterhaltung des Ortsnetzes, die Netzentgelte für das vorgelagerte Transportnetz, die Personalaufwendungen und die Verrechnung der Abschreibungen.

Risikomanagement - Ziele und Methoden

Die Stadtwerke St. Ingbert setzt im Bereich der Strom- und Erdgasbeschaffung Energiederivate in Form von Forward-Kontrakten, Spotmarkttransaktionen und Optionskontrakte ein. Dabei werden überwiegend Base- und Peak-Produkte bzw. Fahrpläne eingedeckt. Risikolimite und Hedgingvolumina wurden festgelegt und werden regelmäßig auf Einhaltung überprüft. Die Energiederivate dienen ausschließlich zu Zwecken einer strukturierten Beschaffung, um Preisänderungsrisiken zu streuen. Spekulationsgeschäfte werden nicht betrieben.

Mit Hilfe eines Risikomanagementsystems wurden die wesentlichen Risiken zur Sicherung eines nachhaltigen Unternehmenserfolges bewertet. Daraus resultierende Maßnahmen fließen in die Unternehmensentwicklung ein. Ständige Veränderungen der Marktrisiken durch den Wettbewerbsmarkt, regulatorische Anforderungen durch Veränderungen des energiepolitischen Ordnungsrahmens, Betriebsrisiken sowie Ausfallrisiken wurden untersucht.

Ziel der Risikoanalyse ist, den Fortbestand des Unternehmens zu sichern, indem Gesamt-risiken in angemessenem Verhältnis zu den zur Verfügung stehenden finanziellen Ressourcen gehalten werden. Das Ergebnis ist, dass aufgrund eingeleiteter Maßnahmen keine bestandsgefährdenden Risiken vorhanden sind, die wesentliche Auswirkungen auf die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft haben können.

Alle relevanten Geschäftsrisiken werden durch einen Dienstleister in einem EDV-gestützten Risikomanagementsystem entsprechend den festgelegten Grundsätzen erfasst und analysiert. Anschließend erfolgt eine Bewertung der Risiken nach Eintrittswahrscheinlichkeit und der möglichen Schadenshöhe. Ausgehend von dem Ergebnis der Bewertung wird die weitere Vorgehensweise festgelegt und konkrete Gegenmaßnahmen ergriffen. Ziel ist es, erkannte Risiken zu vermeiden bzw. die Eintrittswahrscheinlichkeit deutlich zu verringern.

Derzeit sind keine Risiken erkennbar, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden würden.

Weiterhin ist die Gesellschaft grundsätzlich Ausfall- und Liquiditätsrisiken ausgesetzt. Hinsichtlich der Forderungsausfallrisiken besteht ein diversifiziertes Kundenportfolio mit Haushalts- sowie Sonderkunden/Großkunden. Gerade bei Sonderkunden werden im Vorfeld Bonitätsbetrachtungen durchgeführt. Sollte sich die finanzielle Lage der Kunden verschlechtern, werden bei Bedarf zusätzliche Sicherheitsleistungen oder Vorauszahlungen vereinbart. Daneben wird dem Forderungsmanagement in allen Kundensegmenten eine hohe Bedeutung beigemessen.

Den Liquiditätsrisiken begegnet die Gesellschaft durch die Vereinbarung angemessener Kundenabschläge sowie durch ausreichende Kreditlinien bei Kreditinstituten.

Zudem ergeben sich im Bereich der EDV Risiken durch Cyberangriffe und Ausfallrisiken. Diesen begegnet die Gesellschaft durch eine eigene EDV-Abteilung beispielsweise durch Firewalls, VPN-Netzwerke sowie Sicherungs- und Back-Up-Lösungen.

3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Der neue Jahreswirtschaftsbericht der Bundesregierung geht nur noch von 0,2 % Wirtschafts-wachstum im Jahr 2024 aus. Die Nachwirkungen der vergangenen Krisen dämpften das Wachstum 2023 deutlicher als ursprünglich erwartet. Vor allem der Anstieg der Verbraucher- und Energiepreise minderten die Konsumausgaben. Zudem schwächten die gestiegenen Zinsen die wirtschaftliche Dynamik. Nach dem rückläufigen Wachstum im vergangenen Jahr steht das Jahr 2024 im Zeichen der Stabilisierung: Die Inflation ist im Jahresverlauf 2023 deutlich zurückgegangen und wird im Jahresdurchschnitt 2024 voraussichtlich bei 2,8 % liegen (2023: 5,9 %). Hinzu kommt, dass die hohen Nominallohnzuwächse des vergangenen Jahres in Kombination mit sinkenden Inflationsraten zu realen Kaufkraftzuwächsen führen. Daher ist wieder mit einer Belebung der privaten Konsumausgaben zu rechnen, zumal der Arbeitsmarkt bemerkenswert robust ist. Abwärtsrisiken bestehen vor allem in einer geringeren globalen Wachstumsdynamik aufgrund anhaltender Konflikte wie dem Krieg in der Ukraine, Ausein-andersetzungen im Nahen Osten und zuletzt Angriffe auf Handelsschiffe und damit möglicherweise einhergehenden erneuten Lieferengpässen und Rohstoffpreisausschlägen. Zusätzliche Chancen für das Wachstum ergeben sich, wenn sich geopolitische Krisenherde schneller entschärfen als erwartet, die weltwirtschaftliche Belebung stärker ausfällt oder inflationstreibende Faktoren schneller als angenommen abklingen und damit eine frühere Absenkung der Leitzinsen einhergeht, wodurch zusätzliche Investitionen angeregt werden könnten.

Im Januar ist der Stromverbrauch im Vergleich zum Vorjahresmonat deutlich um 3,6 % gestiegen. Das ist der stärkste Anstieg seit der Erholungsphase nach der Corona-Krise. Grund für den Anstieg war vor allem die deutlich kältere Witterung im Januar. Mit dem vierten Monat in Folge, in dem der Stromverbrauch gestiegen ist, verfestigen sich die Indizien weiter, dass die Talsohle beim Stromverbrauch erreicht ist und für das Jahr 2024 wieder mit einem steigenden Stromverbrauch gerechnet werden kann. Die fortbestehende konjunkturelle Eintrübung, sowie das teilweise immer noch relativ hohe Preisniveau wirken allerdings immer noch dämpfend auf den Stromverbrauch. Die Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien lag im Januar um knapp 10 % höher als im Vorjahresmonat. Damit wurden 55 % des Stromverbrauchs durch Erneuerbare Energien gedeckt.

Die Strompreise im Terminmarkt sind im Januar nochmals deutlich gesunken. Auch im Kurzfristhandel haben die Preise teilweise deutlich nachgegeben. Baseload-Strom für das Folgejahr kostete im Januar 2024 durchschnittlich 85,01 EUR/MWh und lag damit wieder in etwa auf dem Niveau von August 2021. Gegenüber dem Vorjahresmonat bedeutet dies einen Rückgang um 53 %. Im ersten Quartal sind die Terminmarktpreise sogar kurzfristig unter die 70 EUR-Marke gesunken. Dennoch liegen die Preise immer noch um rund das Doppelte höher als das Preisniveau der Jahre 2015 bis 2020 von etwa 30 - 50 EUR/MWh.

Im Januar 2024 wurden in Deutschland nach ersten Zahlen 125,2 Mrd. kWh Erdgas verbraucht. Das sind 18,9 % mehr als im Vorjahresmonat. Zu dieser Entwicklung führten mehrere Gründe. Der Bedarf an Heizenergie nahm aufgrund der sowohl im Vergleich zum Vorjahresmonat als auch zum 10-Jahres-Mittel kühleren Witterung im Januar deutlich zu. Gesunkene Preise für Erdgas an Termin- und Spotmärkten ließen den Energieträger im Vergleich mit anderen Brennstoffen in der Strom- und Wärmeproduktion wieder wettbewerbsfähiger werden. Das wurde verstärkt durch eine leichte konjunkturelle Belebung. Positive Impulse kamen auch von Seiten der Industriezweige, die viel Erdgas einsetzen. Deren Erdgasverbrauch nahm ebenfalls zu. Zum 20. Februar 2024 waren die deutschen Gasspeicher mit 181,1 Mrd. kWh befüllt, das entsprach einem Füllstand von 71,3 %. Damit wurde die Mindestfüllstandsvorgabe von 40 % zum 1. Februar 2024 deutlich übererfüllt. Da die Gasspeicher zum Ende der Heizperiode 2023/24 aufgrund der eher milden Temperaturen relativ gut befüllt sein werden, wird auch in diesem Jahr die Befüllung über die Sommermonate hinweg voraussichtlich unkritisch verlaufen. Auch die Gaspreise sind im Januar trotz der kurzen Kälteperiode gesunken, unter anderem aufgrund guter Speicherfüllstände in den europäischen Gasspeichern. Gas im Terminmarkt für das Lieferjahr 2025 notierte bei durchschnittlich 34,20 EUR/MWh und damit erstmals seit August 2021 wieder weniger als 35 EUR/MWh. Im Vergleich zum langjährigen Mittel der Jahre 2015 bis 2020 war Gas damit aber immer noch um rund das Doppelte teurer. Im Verlauf des 1. Quartals 2024 sank das Terminmarktprodukt für das Lieferjahr 2025 teilweise sogar unter die 30 EUR-Marke. Auch im Kurzfristhandel sank der Gaspreis im Januar mit durchschnittlich 30,33 EUR/MWh nochmals deutlich.

Im Rahmen des Haushaltsfinanzierungsgesetzes 2024 wurde eine Änderung des Brennstoffemissionshandelsgesetzes (BEHG) hinsichtlich der Festpreise nach § 10 Abs. 2 BEHG beschlossen. Die Änderung des Brennstoffemissionshandelsgesetzes (BEHG) sieht vor, dass der CO 2 -Preis für die Jahre 2024 und 2025 auf den im Rahmen der 1. Novelle des BEHG vorgesehenen Pfad vollständig zurückkehren soll. Durch die Rückkehr würde sich ein Festpreis pro Emissionszertifikat von 45 EUR im Jahr 2024 und 55 EUR im Jahr 2025 ergeben.

Am 25. Januar 2024 hat die BNetzA ein Eckpunktepapier zur Weiterentwicklung des Regulie-rungsrahmens für Strom- und Gasnetze in Deutschland veröffentlicht. Mit dem Eckpunktepapier startet die BNetzA den Prozess der Neustrukturierung und Weiterentwicklung des Regulierungsrahmen in Bezug auf die Kosten- und Erlösbestimmung. Unter anderem werden Anpassungen der Nutzungsdauern für Bestandsanlagen der Gasversorgung und Anerkennung von Rückstellungsbildung für die Stilllegung von Gasinfrastruktur diskutiert. Zudem wird eine Vereinfachung und Beschleunigung der Kostenprüfung vorgeschlagen, was in Bezug auf den enormen Zeitverzug bei der Bearbeitung der Anträge durch die Regulierungskammer des Saarlandes mehr als angebracht scheint. Gleichzeitig wird aber auch eine Verkürzung der Regulierungsperioden im vereinfachten Verfahren ins Spiel gebracht, was eher zu einem Mehraufwand für die betroffenen Netzbetreiber und der Regulierungskammer führt.

Nach langem politischem Ringen ist das Gebäudeenergiegesetz (GEG) Anfang des Jahres 2024 in Kraft getreten. Die zuletzt noch aufgenommenen Ausnahme- und Übergangsregelungen für den Umstieg auf erneuerbare Energien-Heizungen verzögern zwar den Hochlauf der elektrischen Wärmepumpe etwas, letztlich wird sie aber neben Wärmenetzen die entscheidende Rolle in der dezentralen Wärmeversorgung spielen. Abgesehen vom Wandel in deutschen Heizungskellern, hat dies erhebliche Auswirkungen auf die bestehende Strom-, Gas- und Wärme-Infrastruktur und damit insbesondere auf Kommunen und kommunale Versorger. Das Wärmeplanungsgesetz ist gemeinsam mit der Novelle des Gebäudeenergiegesetzes am 1. Januar 2024 in Kraft getreten. Beide Gesetze tragen dazu bei, die Klimaziele im Jahr 2045 zu erreichen. Durch das Wärmeplanungsgesetz werden alle Städte und Gemeinden in Deutschland erstmals eine lokale Wärmeplanung bekommen. Diese gibt den Bürgerinnen und Bürgern, den Unternehmen und Energieversorgern Sicherheit darüber, ob und mit welcher zentralen Wärmeversorgung sie vor Ort rechnen können.

Das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) hat am 15. November 2023 geurteilt, dass das Gesetz über den Zweiten Nachtragshaushalt 2021 verfassungswidrig ist. Damit hat sich Karlsruhe erstmals umfassend zu den Ausnahmen von der Schuldenbremse und zum Umgang mit Sondervermögen geäußert. Aufgrund einer notwendigen Haushaltsneugestaltung wurde der zuvor zugesagte Zuschuss von 5,5 Mrd. Euro aus dem Wirtschaftsstabilisierungsfonds zur Unterstützung der Netzentgelte der Übertragungsnetzbetreiber gestrichen. Dies führte zu einer deutlichen Erhöhung der Netzentgelte, die sich im Durchschnitt mehr als verdoppelten. Anders als die regional äußerst unterschiedlichen Netzentgelte der Verteilnetzbetreiber, sind die Preise für die Strom-Durchleitung der Übertragungsnetzbetreiber bundesweit einheitlich. Die notwendige Neukalkulation der Netzentgelte auf Ebene der Verteilnetzbetreiber führte teilweise zu Steigerungen von über 50 % und führte bei den Endkunden zu teilweise erheblichen Preiserhöhungen.

Um die Ziele der Energiewende zu erreichen, wird sich die Zahl der Ladeeinrichtungen für Elektrofahrzeuge, Wärmepumpen sowie PV-Anlagen und Batteriespeichersysteme erhöhen. Diese Anwendungen belasten das Netz stärker als herkömmliche Verbraucher, da eine höhere Gleichzeitigkeit der Nachfrage erwartet wird. Um die Netzstabilität sicherzustellen und gleichzeitig den Betrieb dieser Verbrauchseinrichtungen mit möglichst wenig steuernden Eingriffen zu ermöglichen, gilt seit dem 1. Januar 2024 die Neuregelung gemäß § 14a Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) der Bundesnetzagentur. Die Regelung sieht vor, dass Netzanschlüsse für Verbrauchseinrichtungen nicht mehr verweigert und somit vereinfacht und beschleunigt werden, bei gleichzeitig reduzierten Netzentgelten für die Nutzer. Im Gegenzug müssen die Betreiber solcher Anlagen die netzorientierte Steuerung der steuerbaren Verbrauchseinrichtungen bei hoher Netzbelastung akzeptieren. Im Fall einer Steuerung stehen für die Verbrauchsanlagen immer eine Mindestleistung von 4,2 kW zur Verfügung. So ist garantiert, dass Wärmepumpen im Normalbetrieb ohne Zusatzheizung weiter betrieben werden können und der Mindestladestrom für ein 3-phasiges Laden von Elektrofahrzeugen ebenfalls zur Verfügung steht. Sowohl auf den Netzbetreiber als auch auf den Messstellenbetreiber kommen durch die Anforderungen gemäß § 14a EnWG in den nächsten Jahren erheblicher Mehraufwand zu.

Durch die Installation zusätzlicher Wärmepumpen, die Zunahme der Ladeinfrastruktur und höheren Leistungsanforderungen durch Industriekunden, wird es zukünftig zu grundsätzlichen Leistungserhöhungen im Stromnetz kommen. Der Bau von zusätzlichen Trafostationen und die Verstärkung vorhandener Stromleitungen werden das Investitionsvolumen der Stadtwerke deutlich erhöhen. Auch durch die kommunale Wärmeplanung der Stadt St. Ingbert können zukünftig größere Investitionen notwendig werden. Derzeit werden Untersuchungen durch die Stadt durchführt, in welchen Teilbereichen sich eine Wärmeversorgung aufbauen bzw. vorhandene Infrastruktur erweitern lässt. Insgesamt rechnen die Stadtwerke zukünftig mit einem deutlich höheren Kapitalbedarf.

Das neue Jahr 2024 begann mit Durchschnittstemperaturen im Januar von 1,5 Grad Celsius (°C), die um 2,0°C (im Vj: 4,0°C) über dem Wert der international gültigen Referenzperiode der Jahre 1961 bis 1990 lagen. Mit 70 Sonnenstunden war der Januar der 5. sonnigste Januar seit 1951. Auch der Februar lag mit 6,6°C deutlich über dem Wert der Referenzperiode. Der März war sogar der wärmste März seit Messbeginn im Jahr 1881. Der Erdgasverbrauch in Deutschland im 1. Quartal ist um 2,7 % gegenüber dem 1. Quartal des Vorjahres angestiegen. Zuwächsen im Januar stehen rückläufige Mengen im Februar und März gegenüber.

Risiken für die wirtschaftliche Entwicklung sehen die Stadtwerke St. Ingbert weiterhin in den Auswirkungen des Krieges in der Ukraine. Aber auch weitere Konflikte haben Auswirkungen auf die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland. Angriffe auf Containerschiffe im Roten Meer führen dazu, dass längere Routen in Kauf genommen werden müssen, um möglich Konfrontationen mit bewaffneten Rebellen aus dem Weg zu gehen. Längere Lieferzeiten und höhere Preise sind die Folgen. Das Risiko für Forderungsausfälle wird sich aufgrund des weiterhin hohen Preisniveaus und dem Wegfall der abgesenkten Mehrwertsteuer auf Gas und Wärme im Jahr 2024 ebenfalls fortsetzen. Aufgrund der stark gefallenen Preise für Strom und Gas hat sich das Risiko, durch Kundenwechsel Marge zu verlieren, deutlich erhöht. Zusätzlich können durch den Verkauf nicht benötigter Energiemengen am Spotmarkt Verluste entstehen, da die Preise im Spotmarkt unter den Einkaufspreisen liegen können. Weitere Risiken entstehen durch Eingriffe der Regulierungsbehörden aufgrund politischer und regulatorischer Vorgaben und durch Probleme bei der Suche nach Fachpersonal.

Eine aktuelle Prognose über die Geschäftsentwicklung für das Jahr 2024 ist aufgrund der großen Unsicherheit über die weitere Entwicklung der Energiepreise, zurückgehender Energiemengen und einer schwächelnden Wirtschaft nur bedingt möglich. Das geplante Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) laut Wirtschaftsplan 2024 liegt mit 6,1 Mio. EUR 0,4 Mio. EUR über dem Ergebnis des Berichtsjahres. Ob dieses Planziel erreicht werden kann, wird letztendlich dadurch bestimmt, wie sich die Risiken aus zurückgehenden Absatzmengen, Preisschwankungen bei der Beschaffung von Strom und Gas und die reduzierte Zahlungsfähigkeit von Kunden auswirken werden.

 

St. Ingbert, 31. Mai 2024

Stadtwerke St. Ingbert GmbH

gez. Jürgen Bach, Geschäftsführer

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Stadtwerke St. Ingbert GmbH, St. Ingbert

Vermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Stadtwerke St. Ingbert GmbH, St. Ingbert, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Stadtwerke St. Ingbert GmbH, St. Ingbert, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

Sonstige gesetzliche und andere rechtliche Anforderungen

Vermerk über die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG

Prüfungsurteile

Wir haben geprüft, ob die Gesellschaft ihre Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zur Führung getrennter Konten für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 eingehalten hat. Darüber hinaus haben wir die Tätigkeitsabschlüsse für die Tätigkeiten "Elektrizitätsverteilung", "Gasverteilung" und "Messtellenbetrieb" nach § 6b Abs. 3 Satz 1 EnWG sowie § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG - bestehend jeweils aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie die als Anlage beigefügten Angaben zu den Rechnungslegungsmethoden für die Aufstellung der Tätigkeitsabschlüsse - geprüft.

Nach unserer Beurteilung

wurden die Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zur Führung getrennter Konten in allen wesentlichen Belangen eingehalten.

aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entsprechen die beigefügten Tätigkeitsabschlüsse in allen wesentlichen Belangen den deutschen Vorschriften des § 6b Abs. 3 Sätze 5 bis 7 EnWG und des § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung der Einhaltung der Pflichten zur Führung getrennter Konten und der Tätigkeitsabschlüsse in Übereinstimmung mit § 6b Abs. 5 EnWG unter Beachtung des IDW Prüfungsstandards: Prüfung nach § 6b Energiewirtschaftsgesetz (IDW PS 610 n.F.) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG" weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir wenden als Wirtschaftsprüfungsgesellschaft die Anforderungen des IDW Qualitätsmanagementstandards: Anforderungen an das Qualitätsmanagement in der Wirtschaftsprüferpraxis (IDW QMS 1 (09.2022)) an. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zur Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für die Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zur Führung getrennter Konten. Die gesetzlichen Vertreter sind auch verantwortlich für die Aufstellung der Tätigkeitsabschlüsse nach den deutschen Vorschriften des § 6b Abs. 3 Sätze 5 bis 7 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie als notwendig erachtet haben, um die Pflichten zur Führung getrennter Konten einzuhalten.

Die Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für die Tätigkeitsabschlüsse entspricht der im Abschnitt "Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht" hinsichtlich des Jahresabschlusses beschriebenen Verantwortung mit der Ausnahme, dass der jeweilige Tätigkeitsabschluss kein unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Tätigkeit zu vermitteln braucht.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten der Gesellschaft nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen,

ob die gesetzlichen Vertreter ihre Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zur Führung getrennter Konten in allen wesentlichen Belangen eingehalten haben und

ob die Tätigkeitsabschlüsse in allen wesentlichen Belangen den deutschen Vorschriften des § 6b Abs. 3 Sätze 5 bis 7 EnWG und des § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG entsprechen.

Ferner umfasst unsere Zielsetzung, einen Vermerk in den Bestätigungsvermerk aufzunehmen, der unsere Prüfungsurteile zur Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG beinhaltet.

Die Prüfung der Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zur Führung getrennter Konten umfasst die Beurteilung, ob die Zuordnung der Konten zu den Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 4 EnWG sowie nach § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG sachgerecht und nachvollziehbar erfolgt ist und der Grundsatz der Stetigkeit beachtet wurde.

Unsere Verantwortung für die Prüfung der Tätigkeitsabschlüsse entspricht der im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" hinsichtlich des Jahresabschlusses beschriebenen Verantwortung mit der Ausnahme, dass wir für den jeweiligen Tätigkeitsabschluss keine Beurteilung der sachgerechten Gesamtdarstellung vornehmen können.

 

Saarbrücken, 31. Mai 2024

DORNBACH GmbH
NIEDERLASSUNG SAARBRÜCKEN
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Prof. Hell, Wirtschaftsprüfer

Collet, Wirtschaftsprüfer

Datum der Feststellung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 13. Juni 2024 festgestellt.

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