FLYERALARM Trading GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit Lederwaren, Reisegepäck, Geschenk- und Werbeartikeln
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Falk Pewestorf seit 21.10.2020 | Prokura |
Rosemarie Fischer seit 7.2.2019 | Prokura |
Thorsten Fischer seit 18.1.2005 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
flyeralarm GmbHWürzburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020Lagebericht für das Geschäftsjahr 20201. Bericht über den Geschäftsverlauf und Bericht über die Lage der Gesellschaft 1.1 Geschäftstätigkeit des Unternehmens Die flyeralarm GmbH hat sich auf den Vertrieb von häufig genutzten Druckprodukten spezialisiert. Die Gesellschaft zählt in Deutschland zu den führenden Online-Druckereien. Neben Flyern, Faltblättern, Postkarten und Plakaten vertreibt die Gesellschaft auch Teile der Geschäftsausstattung (z. B. Visitenkarten, Briefbögen, Präsentationsmappen) sowie Branchen- und Kundenmagazine. Insgesamt werden derzeit mehr als 900 Produkte mit unterschiedlichen Formaten und Grammaturen angeboten. Die Gesellschaft hat sich zum Ziel gesetzt, Druckprodukte möglichst schnell zu fairen Preisen zu vertreiben. Hierfür hat die Gesellschaft zahlreiche Automatisierungsprozesse sowie ein Logistikkonzept entwickelt, das einen straffen Ablauf der Produktion bis zum Abnehmer garantiert. Die meisten Produkte werden täglich gedruckt und nach Wunsch im Standard-, Express-, Overnight- oder Sameday Service über Logistik-Partner ausgeliefert. Flyeralarm beliefert Kunden in Deutschland sowie im europäischen Ausland. Gegenwärtig hat die Gesellschaft 10 ausländische Tochtergesellschaften, die in unser monatliches Berichtswesen eingebunden sind und den Vertrieb der ausschließlich im Inland gefertigten Druckerzeugnisse gewährleisten. Unsere Tochtergesellschaften tragen insbesondere dazu bei, Chancen auf dem europäischen Onlinedruckmarkt zu nutzen und unterstreichen unsere auf Expansion ausgerichtete Unternehmensstrategie. 1.2 Entwicklung von Gesamtwirtschaft und Branche 1.2.1 Gesamtwirtschaftliche Entwicklung und Rahmenbedingen Im Frühjahr 2021 ist die Weltwirtschaft trotz der Belastungen durch die Corona-Pandemie weiter auf Expansionskurs. Zwar sind Teile der europäischen Wirtschaft erneut gelähmt, außerhalb Europas ist die Konjunktur aber im Aufschwung. Die internationale Konjunktur wird durch die Aussicht beflügelt, dass sich im Laufe des Jahres ein Großteil der Bevölkerung in den fortgeschrittenen Volkswirtschaften impfen lassen kann. In der zweiten Hälfte des vergangenen Jahres konnte sich die globale Produktion nach einem dramatischen Einbruch im Frühjahr 2020 mit einem sprunghaften Anstieg im dritten Quartal erholen und insbesondere in Asien wieder in einen Wachstumstrend zurückkehren. Von den Einschränkungen der Pandemie sind insbesondere Unternehmen mit kontakintensiven Dienstleistungen (Gast- und Reisegewerbe sowie stationärer Einzelhandel) betroffen. Andere Wirtschaftszweige werden gegenwärtig, im Gegensatz zum Frühjahr 2020, kaum durch das Pandemiegeschehen behindert. Nach Prognosen und Berechnungen von Wirtschaftsinstituten soll sich im Jahr 2021 die globale Wirtschaftsleistung, gemessen mit dem BIP der einzelnen Länder nach einem Einbruch um -3,6% im Jahr 2020 wieder um 6,3% verbessern. Der Welthandel soll sich nach einem Einbruch im Jahr 2020 um -5,6% wieder um +8,2% verbessern. Die Corona-Pandemie hat die Weltwirtschaft im Jahr 2020 in einer Phase mit nachlassender wirtschaftlicher Dynamik geschwächt. Entsprechend der Intensität des Pandemieverlaufs und den von den einzelnen Staaten ergriffenen Maßnahmen zur Eindämmung ist der Rückgang der wirtschaftlichen Leistung unterschiedlich ausgefallen. Zur Verdeutlichung haben wir die Angaben zum realen Bruttoinlandsprodukt (BIP) der Gemeinschaftsdiagnosen Herbst 2020, für Angaben zu dem Jahr 2019 sowie der Gemeinschaftsdiagnose Frühjahr 2021, für die Angaben des Jahres 2020 sowie zum Gewicht, in der nachfolgenden Tabelle dargestellt:
Die fortgeschrittenen Volkswirtschaften sind: EU 27, Großbritannien, Schweiz, Norwegen, USA, Kanada, Japan, Südkorea, Taiwan, Singapur und Hongkong (Sonderverwaltungszone China). Schwellenländer sind: Russland, Türkei, China ohne Hongkong, Indien, Indonesien, Thailand, Malaysia, Philippinen und Lateinamerika. Quellenangabe: Projektgruppe Gemeinschaftsdiagnose Frühjahr 2021, DIW Berlin, Reales Bruttoinlandsprodukt, Tabelle Seite 18 Projektgruppe Gemeinschaftsdiagnose Herbst 2020, DIW Berlin 1.2.2 Europäischer Wirtschaftsraum, EU-27 Länder und MOE-Länder Die Produktion im Euroraum schwankt seit dem Ausbruch der Pandemie sehr stark. Nachdem sie im ersten Halbjahr als Folge der der Eindämmungsmaßnahmen eingebrochen war, führten schrittweise Lockerungen im Sommer zu einer raschen Erholung. Diese wurde aber im vierten Quartal schon wieder gestoppt, weil es mit Anstiegen der Infektionszahlen zu erneuten Verschärfungen der Eindämmungsmaßnahmen kam. Allerdings erwiesen sich die Maßnahmen im Spätherbst und Winter für die Wirtschaftstätigkeit als weitaus weniger einschränkend als im Frühjahr, da sie sich nunmehr auf die kontaktintensiven Aktivitäten beschränkten. In den konsumnahen Wirtschaftsbereichen ging die Brutto-Wertschöpfung erneut zurück, weil Ausgangssperren, Reisebeschränkungen und strengere Kontaktbeschränkungen verhängt wurden. Im davon weniger betroffenen Produzierenden Gewerbe setzte sich die Erholung hingegen fort. Insgesamt hat sich das reale BIP im Euroraum nach einem Wachstum in Höhe von +1,3 % im vergangenen Jahr um -6,8 % im Jahr 2020 vermindert. Für die Jahre 2021 und 2022 werden Steigerungen in Höhe von +4,3 % und +4,2 % prognostiziert. Die Wirtschaft in den mittel- und osteuropäischen Ländern (sog. MOE-Länder) wurde mit einer Verminderung um -4,0% in 2020 (2019: Wachstum um +3,9%) nicht so stark von der Covid-Pandemie belastet. Für die Jahre 2021 und 2022 werden Veränderungen von +4,0 % und +4,6 % prognostiziert. Der Euroraum hat einen gewichteten Anteil von 85,5 % (i.Vj. 85,7 %) an der Wirtschaftsleistung der EU-27; davon entfallen 10,3% (im Vorjahr: 10,3 %) auf die MOE-Länder. Die größten Volkswirtschaften im Euro-Raum, gemessen am Anteil des BIP sind Deutschland (24,7%), gefolgt von Frankreich (17,4%), Italien (12,8%), Spanien (8,9%;) und die Niederlande (5,8%). Flyeralarm ist in allen genannten Volkswirtschaften durch seine Tochtergesellschaften vertreten. Insgesamt ist festzustellen, dass im Jahr 2020 die wirtschaftliche Entwicklung in den EU-27 Ländern mit -6,3 % deutlich niedriger als in den Vorjahren (2019: +1,5%; 2018: +2,2 %) ausgefallen ist und im Jahr 2021 mit einer prognostizierten Rate von 4,2 % wieder kräftig wachsen soll. Die Covid-Pandemie hat sich zum Teil recht unterschiedlich auf die wirtschaftliche Entwicklung in den einzelnen Ländern des Euro-Raums ausgewirkt. Gemessen am BIP war in Deutschland ein Rückgang in Höhe von -4,9% zu verzeichnen. In Frankreich wurde ein Rückgang um -8,2%, in Italien um -9,0% und in Spanien um -11,0% festgestellt. Die den Niederlanden betrug der Rückgang -3,8%. Quellenangabe: Projektgruppe Gemeinschaftsdiagnose Frühjahr 2021, DIW Berlin 1.2.3 Wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland Das erste Jahr der Corona-Pandemie stand im Zeichen extremer Schwankungen der ökonomischen Aktivität und einer massiven Lähmung der Binnenwirtschaft. Im Verlauf des ersten Halbjahres 2020 brach die Wirtschaftsleistung gemessen mit dem realen Bruttoinlandsprodukt (BIP) mit -11,5% so drastisch ein wie noch nie seit Bestehen der Bundesrepublik. Im Mai setzte ein kräftiger Erholungsprozess ein, und im dritten Quartal waren bereits zwei Drittel des Einbruchs aufgeholt. Anders als in früheren Krisen wirkte der private Konsum nicht stabilisierend, vielmehr war er ursächlich für die starken Schwankungen. Infektionsschutzmaßnahmen haben zahlreiche kontaktintensive Geschäftsmodelle vor allem in den konsumbezogenen Dienstleistungen behindert, sodass die privaten Haushalte ihre Ausgaben nicht wie gewohnt tätigen konnten. Quellenangabe: Projektgruppe Gemeinschaftsdiagnose Frühjahr 2020, DIW Berlin Der private Konsum hat sich im ersten Quartal 2020 um -2,3% vermindert und ist im zweiten Quartal um weitere -11,0% eingebrochen. Er konnte sich im dritten Quartal um +10,8% erholen und verzeichnete im vierten Quartal einen weiteren Einbruch um -3,3%. Für das erste Quartal 2021 wurde ein weiterer Rückgang um -7,0% berechnet. Bei den Exporten war im Jahr 2020 noch größere Schwankungen festgestellt. Hier wurden in den ersten beiden Quartalen Rückgange von - 3,3% und -20,4% gemessen. In der zweiten Jahreshälfte betrug das Wachstum +18,0% und +4,5%. Untersagt wurden insbesondere Dienstleistungen in den Bereichen Freizeit, Unterhaltung, Kultur, Beherbergung und Gaststätten sowie Bildung, Erziehung und Betreuung. Aber auch viele Einzelhändler haben ihre Verkaufsstellen schließen müssen. Unternehmen in anderen Wirtschaftsbereichen sind zwar nicht unmittelbar von diesem staatlich verordneten Shutdown betroffen, dennoch bekommen sie dessen Folgen zu spüren, auch weil die Menschen aus Sorge um ihre Gesundheit von sich aus Konsum reduzieren, wenn er unmittelbaren Kontakt zu anderen Personen mit sich bringt. Auch wird das Arbeitsangebot durch fehlende Kinderbetreuung und Störungen beim grenzüberschreitenden Personenverkehr eingeschränkt. Unternehmen im Verarbeitenden Gewerbe drosselten zudem ihre Produktion teilweise erheblich, da infolge der globalen Pandemie-Bekämpfung Lieferketten gestört und Aufträge weggebrochen sind. Das Bruttoinlandsprodukt ist bereits im ersten Quartal 2020 um -2,0 % vermindert und bricht im zweiten Quartal um -9,7 % eingebrochen. Dies ist der stärkste je seit Beginn der Vierteljahresrechnung im Jahr 1970 gemessene Rückgang in Deutschland und mehr als doppelt so groß wie jener während der Weltfinanzkrise im ersten Quartal 2009. Im dritten Quartal setzte mit +8,5% eine Erholung ein, welche sich mit +0,3% im vierten Quartal fortgesetzt hat. Mit Vergleich zum Vorjahr (Wachstum: +0,6%) errechnet sich ein Rückgang um -4,9%. Aufgrund von neuen Infektionswellen ist das BIP im ersten Quartal 2021 wieder um -1,8% vermindert. 1.2.4 Branchenentwicklung, Für die deutsche Druck- und Medienindustrie war das Jahr 2020 kein leichtes Jahr. Die Werbeeinahamen im Bereich Print sind nach Angaben des ZAW und Berechnungen des bvdm. nach einem Rückgang im Jahr 2019 um -5,7% auf Mio. EUR 10.494 im Jahr 2020 um weitere -15,8% auf Mio. EUR 8.831 gesunken. Die Produktionswerte der in Deutschland erzeugten Druckerzeugnisse sind nach Berechnungen des Bundesverbandes nach einem Rückgang im Jahr 2019 um -2,3% auf Mio. EUR 12.205 im Jahr 2020 um -11,5% auf Mio. EUR 10.801 vermindert. Quellenangaben: bvdm. Bundesverband Druck und Medien e.V., Berlin Internetpräsenz Zentralverband der Deutschen Werbewirtschaft (ZAW), Datenstand: Juni 2021 Statistisches Bundesamt, Datenstand: Juni 2021, Berichtskreis: Betriebe mit 20 und mehr Beschäftigten Der deutliche Rückgang der in Deutschland im Jahr 2020 hergestellten Druckerzeugnisse wurde nach unserer Beurteilung im Wesentlichen durch Infektionsschutzmaßnahen zur Eindämmung der Covid-Pandemie und die damit einhergehenden wirtschaftlichen Beschränkungen bei Unternehmen mit kontaktintensiven Geschäftsmodellen verursacht. 2. Geschäftsverlauf und Lage 2.1 Geschäftsverlauf Die flyeralarm GmbH konnte bei starkem Preis- und Wettbewerbsdruck sowie bei denkbar schwierigsten Marktbedingungen im Geschäftsjahr 2020 ihre Marktposition verteidigen. Die bestehenden Kunden setzten bei einer Lockerung von Covid-Beschränkungen vornehmlich die Zusammenarbeit fort; darüber hinaus konnten zahlreiche Neukunden akquiriert werden, sodass sich die Kundenbasis verbreitert hat. Die Gesellschaft konnte sich im Jahr 2020 dem negativen Einfluss der Covid-Pandemie in Deutschland und Europa nicht entziehen, da ein wesentlicher Teil unserer Kunden direkt oder indirekt aufgrund von Maßnahmen zum Infektionsschutz in ihrer geschäftlichen Tätigkeit eingeschränkt wurden. Durch innovative Produktentwicklungen, Kundenfokussierung und attraktive Preismodelle konnten wir unsere Berechnungen und Prognosen für das Jahr 2020 übererfüllen. Der im Jahr 2020 realisierte Umsatz in Höhe von TEUR 283.789 liegt TEUR 18.789 bzw. +7,1% über unseren Planungen. Unser Ziel an die Rentabilität, gemessen am EBIT im Verhältnis zum Umsatz, zwischen 3% und 4% zu erzielen haben wir erreicht. Das im Jahr 2020 erwirtschafte EBIT in Höhe von TEUR 11.505 bzw. 4,1% liegt am oberen Ende der Erwartungen für das Jahr 2020. Die Geschäftsleitung ist unter Berücksichtigung der durch die Covid-Pandemie hervorgerufenen Einschränkungen auf unsere wirtschaftlichen Aktivitäten im Jahr 2020 mit dem Geschäftsverlauf noch zufrieden und blickt mit vorsichtigem Optimismus auf das Jahr 2021. Im Jahr 2020 konnte die Gesellschaft einen Umsatz in Höhe von TEUR 283.789 (im Vorjahr: TEUR 347.298) erzielen. Der Rückgang in Höhe von -18,3% ist eine unmittelbare Folge der Covid-Pandemie. Der Umsatz mit deutschen Kunden ist im Jahr 2020 um -14,6 % (2019: +9,5 %) auf TEUR 239.530 vermindert. Der Umsatz mit Kunden im Euro-Raum hat sich von TEUR 58.478 um -35,9 % (2019: +1,6 %) auf TEUR 37.507 vermindert. Mit ausländischen Kunden des Nicht-Euro-Raums konnte im Jahr 2020 ein Umsatz in Höhe von TEUR 6.752 realisiert werden, was einem Rückgang um 17,5% entspricht. Hervorzuheben ist, dass es uns gelungen ist, bei den gegebenen Bedingungen den Umsatz in Polen um +29,9%) und Dänemark (+22,6%) zu steigern. Aufgrund der vorherrschenden Marktbedingungen konnten wir keine Preiserhöhungen platzieren, um erhöhte Produktionskosten ertragswirksam an Kunden weiterzugeben. Infolgedessen hat sich der Rohertrag um TEUR 25.265 (bzw. -21,7%) auf TEUR 91.116 vermindert. Im Rahmen der Risikovorsorge haben wir Ausleihungen an Geschäftsfreunde und verbundene Unternehmen um TEUR 471, Vorräte um TEUR 823 und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 703 im Wert berichtigt sowie eine Rückstellung in Höhe von TEUR 250 gebildet. Diese Maßnahmen sind mittelbare Auswirkungen der Covid-Pandemie und somit Sondereffekte welche das Jahresergebnis 2020 belastet haben. Zur Beurteilung der betrieblichen Rentabilität, gemessen am EBIT, haben wir diese Vorgänge dem neutralen Ergebnis zugeordnet. Im Rahmen unserer strategischen Weiterentwicklung haben wir auch im Jahr 2020 unseren Fokus auf die Verbesserung von internen Strukturen und Verfahren gerichtet, um flexibel auf die Herausforderungen der Covid-Pandemie zu agieren. Diese Verbesserungen legen auch die Grundlagen, um nach dem Überwinden der Covid-Pandemie wieder ein kontinuierliches Unternehmenswachstum zu generieren und um den Bekanntheitsgrad der Marke flyeralarm weiter zu verbessern. 2.2 Ertragslage Der im Jahr 2020 erwirtschafte Umsatz ist um TEUR 63.509 bzw. -18,3 % auf TEUR 283.789 vermindert. Diese Verminderung ist ein unmittelbarer Effekt der Covid-Pandemie. Die Materialaufwandsquote hat sich von 66,5 % auf 67,9 % erhöht; hierzu haben insbesondere die gegenüber dem Vorjahr weiter gestiegenen Preise für Papier und Druckfarben sowie andere Produktionskosten beigetragen. Infolge dessen hat sich die Rohmarge von 33,5 % auf 32,1 % im Vorjahresvergleich vermindert. Der Personalaufwand ist von TEUR 4.351 um TEUR 71 bzw. 1,6% auf TEUR 4.422 erhöht. Die Personalaufwandsquote ist von 1,3% auf 1,6% angestiegen. Unter Berücksichtigung der planmäßigen Abschreibungen von TEUR 3.611 (Vorjahr TEUR 3.661), sonstigen betrieblichen Aufwendungen TEUR 74.958 (Vorjahr TEUR 89.617), betrieblichen Steuern TEUR 57 (Vorjahr TEUR 55) sowie sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von TEUR 3.437 (Vorjahr TEUR 4.900) wurde ein Betriebsergebnis bzw. EBIT von TEUR 11.505 (Vorjahr TEUR 23.597) erzielt. Hierbei ist zu beachten, dass die sonstigen betrieblichen Erträge um neutrale Erträge in Höhe von TEUR 577 (im Vorjahr TEUR 922) vermindert wurden. Ferner wurden die sonstigen betrieblichen Aufwendungen um neutrale Positionen in Höhe von TEUR 2.130 (im Vorjahr TEUR 561) bereinigt. Darüber hinaus wurden Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens (TEUR 823) und Abschreibungen auf Finanzanlagen (TEUR 471) zur Beurteilung der betrieblichen Rentabilität dem neutralen Ergebnis zugeordnet. Diese Salden repräsentieren das neutrale Ergebnis in Höhe von TEUR -2.847 (im Vorjahr TEUR 126 Ertrag) berücksichtigt. Die Verminderung bei den planmäßigen Abschreibungen um TEUR 50 ist stichtagsbedingt. Die Gesellschaft hat im Jahr 2020 Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen in das materielle und immaterielle Anlagevermögen in Höhe von TEUR 1.772 (Vorjahr TEUR 5.738) getätigt. Die Verminderung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen, nach Bereinigung von neutralen Effekten, um TEUR -14.659 (-16,4%), betrifft im Wesentlichen Versandkosten in Höhe von TEUR -6.668 (-26,4%), Serviceleistungen von nahestehenden Unternehmen in Höhe von TEUR - 2.878 (-7,7%), Marketing und Werbung in Höhe von TEUR - 2.229 (-18,8%) sowie Beratungskosten in Höhe von TEUR -891 (-52,6%) und Nebenkosten des Geldverkehrs in Höhe von TEUR -661 (-21,4%), denen um TEUR 305 (+23,4%) erhöhte Aufwendungen für Lizenzgebühren entgegenstehen. Die übrigen Erhöhungen oder Verminderungen mit einem Saldo von TEUR -1.510 sind als nicht wesentlich einzustufen. Im Jahr 2020 konnte ein EBIT in Höhe von TEUR 11.505 erzielt werden. Die EBIT-Marge hat sich von 6,8 % auf 4,1 % vermindert. Das Finanzergebnis hat sich im Jahr 2020 von TEUR 5.363 auf TEUR 3.450 vermindert. Der Rückgang resultiert im Wesentlichen aus Dividendenzahlungen von verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 2.935 (im Vorjahr TEUR 5.000) sowie aus Zinserträgen aufgrund von Ausleihungen (TEUR 495; im Vorjahr TEUR 548). Außerplanmäßige Abschreibungen auf Finanzanlagen in Höhe von TEUR 471 (im Vorjahr TEUR 250) haben wir bei der Analyse der Ertragslage im neutralen Ergebnis berücksichtigt. Die übrigen Veränderungen im Finanzergebnis sind auf den Bilanzstichtag und das anhaltend niedrige Zinsniveau zurückzuführen. Unter Berücksichtigung des neutralen Ergebnisses in Höhe von TEUR - 2.847 (im Vorjahr TEUR 126) hat sich das Ergebnis vor Ertragssteuern um TEUR 17.178 (bzw. -58,7%) auf TEUR 12.108 vermindert. Aufgrund des vereinbarten Gewinnabführungsvertrags entstehen bei der der Gesellschaft ab dem Jahr 2017 keine Ertragssteuern und kein Jahresüberschuss mehr. 2.3 Vermögenslage und Kapitalstruktur Die Bilanzsumme ist mit TEUR 119.246 (im Vorjahr TEUR 129.321) um -7,8% (bzw. TEUR -10.075) vermindert. Auf der Aktivseite sind Rückgänge im Anlagevermögen um TEUR 995 (bzw. -1,6%) und im Umlaufvermögen in Höhe von TEUR -9.080 (-13,2%), im Wesentlichen bei den flüssigen Mittel in Höhe von TEUR -7.364 (-16,9%) zu erwähnen. Auf der Passivseite konnten bei konstantem Eigenkapital in Höhe TEUR 106.563, kurzfristig fällige Verbindlichkeiten um TEUR 9.999 (-45,1%), davon TEUR 9.232 (-49,7%) aus Lieferungen und Leistungen abgebaut werden. Die Verminderung des Anlagevermögens von TEUR 60.326 auf TEUR 59.331 zum 31.12.2020 ist überwiegend auf den Bilanzstichtag zurückzuführen. Investitionen in das Sachanlagevermögen in Höhe von TEUR 1.426 (im Vorjahr TEUR 4.128) sind als signifikante Positionen zu erwähnen. Bei den Finanzanlagen stehen den Zugängen in Höhe von TEUR 981 Abgänge (TEUR 1.940) und Abschreibungen von TEUR 471 gegenüber. Weiterhin sind Umbuchungen von bisher kurzfristigen Ausleihungen in Höhe von TEUR 2.833 anzuführen. Das Anlagevermögen ist wie in den Vorjahren vollständig durch Eigenkapital gedeckt. Im Umlaufvermögen sind als signifikante Positionen um TEUR 7.364 (bzw. -16,9%) niedrigere Finanzmittel sowie um TEUR 1.440 (Bzw. -13,4%) niedrigere Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zu erwähnen. Infolge des ab dem Jahr 2017 gültigen Gewinnabführungsvertrags hat sich das Eigenkapital in Höhe TEUR 106.563 nicht verändert. Infolge der niedrigeren Bilanzsumme errechnet sich eine Eigenkapitalquote von 89,4 % (Vorjahr 82,4 %). 2.4 Finanzlage Die Gesellschaft hat im Jahr 2020 aus laufender Geschäftstätigkeit Finanzmittel in Höhe von TEUR 1.999 (im Vorjahr TEUR 27.209) erwirtschaftet. Die stichtagsbezogene Verminderung des Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit im Vorjahresvergleich um TEUR -25.210 ist mit TEUR 17.178 auf das niedrigere Periodenergebnis und somit auf die Auswirkungen der Covid-Pandemie zurückzuführen. Aufgrund unserer vorausschauenden Finanzplanung in einem Ausnahmejahr konnten wir unsere Verbindlichkeiten im Vorjahresvergleich halbieren, was einer Verminderung um TEUR 10.429 entspricht. Im Jahr 2020 konnte die Gesellschaft aus der Investitionstätigkeit Finanzmittel in Höhe von TEUR 2.785 (im Vorjahr TEUR 2.332) generieren. Der Cash-Flow aus Investitionstätigkeit wird durch Dividendenzahlungen in Höhe von TEUR 2.935 (im Vorjahr TEUR 5.000) wesentlich beeinflusst. Daneben hat die Gesellschaft Zinszahlungen in Höhe von TEUR 529 (im Vorjahr TEUR 590) erhalten. Die verfügbaren Finanzmittel wurden in Höhe von TEUR 346 (Vorjahr TEUR 449) für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen, TEUR 1.426 (Vorjahr TEUR 4.128) für Investitionen in das Sachanlagevermögen sowie TEUR 981 (Vorjahr TEUR 1.161) für Investitionen in Finanzanlagen verwendet. Aus dem Abgang von Sach- und Finanzanlagen sind der Gesellschaft insgesamt TEUR 2.074 (Vorjahr TEUR 2.480) zugeflossen. Im Rahmen der Finanzierungstätigkeit hat die Gesellschaft im Jahr 2020 insgesamt TEUR 12.148 (im Vorjahr TEUR 34.138) verwendet. Der vorstehende Saldo ist mit Auszahlungen an den Gesellschafter in Höhe von TEUR 12.085 (im Vorjahr TEUR 33.950) wie im Vorjahr in wesentlichem Umfang beeinflusst. Darüber hinaus wurden TEUR 49 (im Vorjahr TEUR 161) für planmäßige Darlehenstilgungen sowie TEUR 14 (Vorjahr TEUR 27) für Zinszahlungen verbraucht. Zum 31. Dezember 2020 hat sich der Finanzmittelfonds, bestehend aus Kassenbeständen in Höhe von TEUR 11 und Bankguthaben in Höhe von TEUR 36.262 im Vorjahresvergleich um TEUR 7.364 vermindert. 2.5 Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Neben der Kundenzufriedenheit ist die Bekanntheit der Marke als nichtfinanzieller Leistungsindikator zu nennen. 3. Chancen- und Risikobericht 3.1 Risikomanagementsystem Zum sicheren Fortbestand der Gesellschaft kommt einem effektiven Risikomanagementsystem eine bedeutende Rolle zu. Das System soll sicherstellen, dass Risiken für die zukünftige Entwicklung des Unternehmens frühzeitig vom Management erkannt werden und auf systematische, nachvollziehbare Weise Maßnahmen zur Gegensteuerung ergriffen werden können. Ziel ist es, Schäden von der Gesellschaft und den Mitarbeitern abzuwenden. Aus diesem Grund hat die Geschäftsleitung der Gesellschaft ein effektives Risikofrüherkennungs-, Überwachungs- und Steuerungssystem eingerichtet und als festen Bestandteil der unternehmenseigenen Auf- und Ablauforganisation integriert. Einzelne Risiken unterliegen in Bezug auf ihre Eintrittswahrscheinlichkeit oder ihre Auswirkungen regelmäßigen Veränderungen. Insgesamt geht das Management davon aus, dass derzeit keine nennenswerten Risiken bestehen, die eine Auswirkung auf den Fortbestand der Gesellschaft haben könnten. Nachfolgend werden aus der Gesamtheit der beobachteten Risiken wesentliche Risikofelder und Einzelrisiken erläutert, die aus aktueller Sicht die Vermögens- , Finanz-, oder Ertragslage der Gesellschaft wesentlich beeinflussen könnten. 3.2 Markt- und Wettbewerbsrisiken Der Markt für Druckerzeugnisse in Deutschland ist sowohl durch überregional tätige Druckereien, welche überwiegend durch aggressiven Wettbewerb die Kostenführerschaft erreichen wollen, als auch durch regional tätige Druckereien geprägt. Eine Mitgliederbefragung der Organisation Werbetreibende im Markenverband (kurz: OWM) ergab Anfang Mai 2021, dass die befragten Mitglieder die Umsatzentwicklung 2021 deutlich verhaltener einschätzen als noch im Herbst 2020. Jedes dritte Mitgliedsunternehmen ist inzwischen stark von der Pandemie betroffen. Auch die Werbebudgets 2021 für die Marketingkommunikation stehen damit weiter unter Druck. Die Perspektiven sind einfach zu unsicher. Jedes zweite Unternehmen rechnet mittel- bis langfristig mit abnehmenden Werbeetats. Quellenangabe: Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft ZAW e.V. / Branchendaten / ZAW zum Werbejahr 2021 Die Markt- und Wettbewerbsrisiken sind daher im Jahr 2021 als hoch einzustufen. Die Gesellschaft konnte sich mit ihrem Angebot im Jahr 2020 gegen überregional- und regional tätige Mitbewerber behaupten. Die Druckerzeugnisse werden in kurzer Zeit, in bester Qualität zu attraktiven Preisen gedruckt. Maßnahmen der Mittbewerber (Preis- oder Kostensenkungen) sowie deren Weiterentwicklungen könnten mittelfristig die Finanz- und Ertragslage negativ beeinflussen. Durch innovative Produktentwicklungen ist die Gesellschaft für die Zukunft gewappnet und fürchtet weder Markt noch Wettbewerb. 3.3 Konjunkturelle Risiken Eine günstige wirtschaftliche Entwicklung, eine hohe Anzahl von Erwerbstätigen, ein niedriges Zinsniveau sowie ein gutes Werbeklima begünstigen die Nachfrage nach den Produkten der Gesellschaft. Eine nachhaltige wirtschaftliche Eintrübung kann die Nachfrage nach den Produkten negativ beeinflussen. Nachdem sich das Geschäftsklima der deutschen Druck- und Medienbranche im April 2021 eingetrübt hatte, hellte es sich im Mai wieder auf. Der vom Bundesverband Druck und Medien berechnete Geschäftsklimaindex legte gegenüber dem Vormonat um saisonbereinigt 3,6 Punkte zu. Mittlerweile notiert der Index mit 98,8 Punkten nur noch rund 4 Prozent unter seinem Vorkrisenniveau. Derzeit tragen sowohl die mit den rückläufigen Corona-Inzidenzzahlen verbundenen Hoffnungen auf baldige Lockerungen der Einschränkungen als auch die Besserung der aktuellen Geschäftslage zur Stimmungsaufhellung bei. Quellenangabe bvdm-Konjunkturtelegramm Mai 2021 Hierbei ist jedoch zu beachten, dass derzeit nur 18 % der Unternehmenslenker ihre derzeitige Geschäftslage als positiv, 38 % hingegen als schlecht beurteilen. Es wird betont, dass nach wie vor rund 52 % der Unternehmen ihren Auftragsbestand als "zu klein" und 40 Prozent ihre aktuelle Ertragssituation als schwach einstufen. Die vergangenen 15 Monate haben gezeigt, dass ein bisher nicht bekannter Virus nachhaltig die Konjunktur beeinträchtigen kann. Wir gehen davon aus, dass sich mit fortschreitenden Impfungen in Deutschland und den damit einhergehenden Lockerungen bei den Kontaktbeschränkungen die Konjunktur nachhaltig erholen kann. Infolge wird sich das Werbeklima und die Nachfrage nach unseren Produkten und Dienstleistungen wieder erholen. Mit einer nachhaltigen Erholung wird im dritten Quartal des laufenden Jahres gerechnet. 3.4 Risiken aus Tochterunternehmen im Ausland Die Errichtung von Tochtergesellschaften und deren wirtschaftlicher Betrieb ist mit unternehmerischen-, rechtlichen und finanziellen Risiken verbunden, die sich auf die Vermögens-, Finanz- und Vertragslage der Gesellschaft wesentlich auswirken können. Durch effektive interne Kontrollen und Reportingsysteme wird diesem Risiko begegnet. Unsere Tochterunternehmen sind ebenfalls noch von den Maßnahmen der Covid-Pandemie betroffen und verzeichnen im Jahr 2020 Umsatzrückgänge. 3.5 Steuerliches Risiko Für noch nicht abschließend geprüfte Veranlagungszeiträume kann es zu Änderungen kommen, die zu Steuernachzahlungen führen können, sofern die Finanzbehörden im Rahmen von steuerlichen Außenprüfungen zu abweichenden Auslegungen steuerlicher Vorschriften oder abweichenden Bewertungen der zugrundeliegenden Sachverhalte kommen. 3.6 Personalrisiko Der Verlust von Fach- und Führungskräften oder Engpässe bei der Rekrutierung von Mitarbeitern stellt ein potenzielles Risiko dar. Durch verschiedene Maßnahmen sowie laufende strategische Personalprojekte sollen die Mitarbeiter qualifiziert, motiviert und langfristig an das Unternehmen gebunden werden. Die Einhaltung und konsequente Anwendung der Hygiene- und Abstandsregelungen hat einen Ausbruch des Virus in der Gesellschaft verhindert. 3.7 Bonitätsrisiken von Kunden Einem Bonitätsrisiko begegnet die Gesellschaft dadurch, dass die Versendung der Ware per Nachnahme, Kreditkarte, Sofortüberweisung, Barzahlung, PayPal, RatePay (Factoring) und Vorauskasse erfolgt. Die bisherigen Maßnahmen haben sich auch in der derzeitigen Corona-Krise bewährt und sorgen dafür, dass die Gesellschaft nicht in wesentlichem Umfang mit Forderungsausfällen konfrontiert wird. 3.8 Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Lieferantenkrediten und in seltenen Fällen über die Kreditlinien verschiedener Banken. Das Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement und vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung informieren wir uns stets über die Bonität unserer Kunden. 3.9 Liquiditätsrisiko Die Gesellschaft ist in großen Teilen eigenfinanziert und nicht in wesentlichem Umfang an Bankkredite gebunden. Durch die aktuelle Corona-Krise können sich bei anhaltender Rezession Liquiditätsrisiken ergeben. Die Geschäftsleitung reagiert hierauf mit fortlaufender Kontrolle des Liquiditätsbedarfs und der Umsetzung geeigneter Maßnahmen, wie z.B. Kurzarbeit. 3.10 Chancenbericht Die Stärken der deutschen Unternehmen liegen im internationalen Vergleich insbesondere im technologischen Vorsprung als auch der relativen Unabhängigkeit von internationalen Krisen. Die bestehende Unsicherheit am Markt für Druckerzeugnisse zeigt jedoch, dass die Branche einem starken Wandel unterliegt. Risiken liegen in der weiterhin starken Abhängigkeit von Energie- und Rohstoffpreisen wie auch im Preiskampf, der im Rahmen der Marktkonsolidierung zu beobachten ist. Nach Berechnungen der Wirtschaftsforschungsinstitute ist die Wirtschaftsleistung im ersten Vierteljahr 2021 um -1,8% geschrumpft. Für das zweite und dritte Quartal werden Wachstumsraten von +2,6% und +2,8% bzw. + 3,7% für das gesamte Jahr 2021 prognostiziert. Die Zahl der Erwerbstätigen hat sich im Jahr 2020 um Tsd. 487 (bzw. -1,1%) auf Tsd. 44.782 vermindert. Für die Jahre 2021 und 2021 wird mit einem Anstieg der Erwerbstätigen um Tsd. +26 und Tsd +539 gerechnet. Es wird jedoch betont, dass die Corona-Pandemie weiterhin das bedeutendste Abwärtsrisiko für Prognosen ist. Der private Konsum hat im Jahr 2020 um -3,2% abgenommen. Für das Jahre 2021 und 2022 werden Steigerungen von +0,1% und +4,2% prognostiziert. Die konjunkturelle Entwicklung hängt entscheidend davon ab, dass die Pandemie im Jahr 2021 überwunden wird und dass nicht erneut flächendeckende staatliche Eindämmungsmaßnahmen notwendig werden. Quellenangabe: Projektgruppe Gemeinschaftsdiagnose Frühjahr 2021, DIW Berlin - Lage und Prognose der deutschen Wirtschaft Wir gehen davon aus, dass kein weiterer staatlich verordneter flächenübergreifender Shutdown in Deutschland und Ländern in welchen wir mit Vertriebsgesellschaften vertreten sind notwendig wird und sich die deutsche Wirtschaft und der private Konsum wie vorstehend dargelegt erholen wird. 4. Prognosebericht 4.1 Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft Der Bekanntheitsgrad der Marke FLYERALARM, die bereits erreichte Unternehmensgröße der flyeralarm GmbH und eine zunehmende Produktdifferenzierung in den stark wachsenden Feldern der Werbetechnik lassen auch weiterhin auf eine positive Entwicklung der Umsatzerlöse der Gesellschaft schließen. Sowohl der Bekanntheitsgrad als auch die Reichweite der Vertriebskanäle der Marke FLYERALARM und die zunehmende Produktdifferenzierung im Bereich Werbetechnik, lassen auch weiterhin auf eine positive Entwicklung der Umsatzerlöse der flyeralam GmbH schließen. Der Produktmix soll im Rahmen weiterer Produktdiversifikation weiter ausgebaut und optimiert werden. Vor Allem die Optimierung und der Ausbau des Vertriebs individueller Druck- und Werbetechnikprodukte steht dabei im Fokus. Die flyeralarm GmbH plant unter Berücksichtigung der vorliegenden Unsicherheiten im Jahr 2021 einen Umsatz in Höhe von EUR 260 Mio. zu erreichen. Dies entspricht einem Rückgang in Höhe von ca.8,4 % gegenüber dem Geschäftsjahr 2020. Aufgrund des Umsatzrückgangs und den gegenwärtigen Kostenänderungen, insbesondere für Rohstoffe und Energie erwarten wir für das Jahr 2021 ein leicht positives Ergebnis vor Ergebnisabführung und prognostizieren einen EBIT gemessen am Umsatz zwischen 3,0% und 4,0%. Für das Jahr 2022 prognostizieren wir einen Umsatz in Höhe von EUR 289 Mio. Darüber hinaus rechnen wir mit einem Wachstum der Neukundenzahl. Die Marke FLYERALARM wird sich durch diverse Marketingmaßnahmen im In- und Ausland sowie den Ausbau des Leistungs- und Produktspektrums weiterhin erfolgreich etablieren. Es gilt, die mit dem Wegfall der Covid-Pandemie einhergehenden Chancen zu nutzen. 4.2 Expansion in Europa Die Tochtergesellschaften sollen auch im Jahr 2021 durch Marketing- und Vertriebsaktionen gestärkt werden. Auch werden alle bestehenden Onlineshops durch den stetigen Ausbau unseres Produktsortiments und Leistungsspektrums kontinuierlich verbessert. Die Produktion der im Ausland bestellten Produkte wird auch im kommenden Jahr überwiegend in Deutschland erfolgen. 4.3 Ausbau unseres Onlineshops, unseres Produktsortiments und Leistungsspektrums Wie bereits in den Vorjahren werden wir auch in 2021 unseren Onlineshop weiter ausbauen. Unter anderem werden Produktpräsentation, Navigation, Bestellablauf und die angebotenen Zahlarten weiterhin optimiert und neu integriert. Unser Angebot wird durch laufende Projekte weiter optimiert und durch Produktvielfalt wie auch neue Einführungen deutlich erweitert. Insbesondere im bisher kaum bedienten Individualgeschäft wird weiter optimiert, um neue Potenziale zu heben.
Würzburg, den 1. September 2021 gez. Thorsten Fischer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
AnhangI. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Angaben zur Identifikation der Gesellschaft:
Der Jahresabschluss ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des GmbH-Gesetzes in den jeweils gültigen Fassungen aufgestellt. Die Gliederung der Bilanz erfolgte gemäß § 266 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde entsprechend § 275 Abs. 2 HGB in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Gesellschaft weist nach den in § 267 Abs. 3 HGB i.d.F. des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer großen Kapitalgesellschaft auf. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2020 wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Dritten Buches des HGB i.d.F. BilRUG aufgestellt. Im Einzelnen wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet: Die entgeltlich erworbenen abnutzbaren immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu historischen Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um lineare, planmäßige Abschreibungen bilanziert. Die Nutzungsdauern wurden mit drei bis zehn Jahren angesetzt. Der Geschäfts- oder Firmenwert resultiert aus dem zum 1. Januar 2005 erfolgten Erwerb eines Kundenstamms mit einem ursprünglichen Kaufpreis von EUR 400.000,00 und aus einem weiteren Erwerb eines Kundenstamms mit einem Kaufpreis von EUR 31.000,00 im Geschäftsjahr 2014. Die Geschäftsführung ist bei der Bestimmung der Nutzungsdauern von einer Schätzung von 15 Jahren ausgegangen. Der Ansatz der geleisteten Anzahlungen erfolgte mit dem Nennbetrag (ohne Umsatzsteuer). Sie entfallen auf Anschaffungskosten für Software die erst nach dem Abschlussstichtag genutzt werden kann. Das Sachanlagevermögen wurde zu historischen Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen werden linear unter teilweiser Berücksichtigung eines Mehrschichtbetriebs oder geometrisch degressiv abgeschrieben. Bei dieser Methode wird in dem Jahr auf die lineare Abschreibung übergegangen, in dem die gleichmäßige Verteilung des Restbuchwerts auf die restliche Nutzungsdauer höhere Abschreibungsbeträge ergibt als die Fortführung der geometrisch-degressiven Methode. Die Nutzungsdauern wurden in Anlehnung an den vom Bundesministerium der Finanzen herausgegebenen amtlichen AfA-Tabellen festgesetzt. Geringwertige Anlagegüter im Einzelanschaffungspreis bis zu EUR 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen sind mit den Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgte grundsätzlich zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zum Nominalwert angesetzt. Bei den Forderungen wurden erkennbare Einzelrisiken durch angemessene Wertberichtigungen berücksichtigt. Die liquiden Mittel wurden zum Nominalwert angesetzt. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen; die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf. Das gezeichnete Kapital (Stammkapital) ist zum Nennbetrag angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen auf der Grundlage einer vorsichtigen kaufmännischen Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag. Bei der Ermittlung der Gewährleistungsrückstellungen wurden Erfahrungswerte der Druckindustrie berücksichtigt. Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. Die erhaltenen Anzahlungen sind um die darin enthaltene Umsatzsteuer vermindert (Nettomethode). Zur Fremdwährungsumrechnung ist festzustellen, dass die betroffenen Vermögensgegenstände und Schulden zum Zeitpunkt der Zugangsbewertung mit dem jeweiligen Devisenkassamittelkurs umgerechnet werden. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Schulden mit einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr werden mit dem Devisenkassakurs am Bilanzstichtag umgerechnet. III. Angaben zur Bilanz Die Entwicklung der in der Bilanz erfassten Anlagegegenstände ist im Einzelnen im Anlagenspiegel (Anlage III a) dargestellt. Entsprechend § 285 Nr. 11 HGB ergeben sich zum Bilanzstichtag folgende Angaben zum Anteilsbesitz:
* in Liquidation Auf die Darstellung von Anteilsbesitz der für die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft von untergeordneter Bedeutung wurde mit Hinweis auf § 286 Abs. 3 Satz 1 HGB verzichtet. Die Umrechnung der Beträge des gezeichneten Kapitals in Euro erfolgte jeweils zu historischen Kursen. Die Umrechnung der Jahresergebnisse erfolgte mit Jahresdurchschnittskursen. Die Umrechnung des Eigenkapitals mit Ausnahme des gezeichneten Kapitals in Euro erfolgten mit den Devisen-Kassakursen am Bilanzstichtag. Sämtliche im Einzelnen ausgewiesenen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 2.744.308,00 (im Vorjahr EUR 5.489.559,70). Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen; die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend des Zeitablaufs. Die Darstellung des Eigenkapitals erfolgt gem. § 272 HGB. Die Bilanz wurde mit Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt. Zum 31. Dezember 2020 betrug das gezeichnete Kapital der flyeralarm GmbH unverändert EUR 25.000,00. Aufgrund des Gewinnabführungsvertrags ergeben sich im Jahr 2019 keine Änderungen bei dem Gewinnvortrag und dem Bilanzgewinn. Die sonstigen Rückstellungen im Gesamtbetrag von EUR 1.447.884,52 (Vorjahr EUR 1.044.471,12) betreffen im Wesentlichen Aufwendungen für Tantiemen, Boni, Urlaub, Überstunden, Gewährleistungen, Inanspruchnahme als Bürge, Beiträge, Prozesskosten sowie Aufwendungen für Erstellung und Prüfung des Jahresabschlusses und Aufbewahrung von Unterlagen. Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind EUR 100.516.09 innerhalb eines Jahres fällig, EUR 402.510,44 haben eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr und weniger als 5 Jahren, EUR 28.765,02 haben eine Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren; sie sind durch Sicherungsübereignungen diverser Maschinen und Grundschulden gesichert. Die übrigen Verbindlichkeiten sind jeweils innerhalb eines Jahres fällig. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen ausschließlich (im Vorjahr EUR 117.926,32) Lieferungen und Leistungen. Zum Abschlussstichtag bestanden Haftungsverhältnisse in Höhe von TEUR 6.559 (Vorjahr TEUR 5.783). Diese betreffen Patronatserklärungen (TEUR 3.968, Vorjahr TEUR 4.137), Bürgschaften für fremde Verpflichtungen (TEUR 1.583, Vorjahr TEUR 1.081) und Bürgschaften für Mietkautionen (TEUR 407; Vorjahr TEUR 380) sowie die Bestellung von sonstigen Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten (TEUR 601; Vorjahr TEUR 185). Von den Haftungsverhältnissen entfallen TEUR 1.085 (Vorjahr TEUR 639) auf verbundene Unternehmen. Diese entfallen auf die Bestellung von sonstigen Sicherheiten (TEUR 595; Vorjahr TEUR 179), Bürgschaften für fremde Verpflichtungen (TEUR 300; Vorjahr TEUR 300) und Bürgschaften für Mietkautionen (TEUR 190; Vorjahr TEUR 160). Die Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme aus Haftungsverhältnisse schätzen wir aufgrund der gegenwärtigen Bonität und des Zahlungsverhaltens der Begünstigten in der Vergangenheit als gering ein; Anhaltspunkte für eine andere Beurteilung liegen uns derzeit nicht vor. Der Nutzung des Fuhrparks liegen 12 (im Vorjahr 27) Operating-Leasingverträge zugrunde. Diese Vorgehensweise trägt zur Verringerung der Kapitalbindung bei und belässt das Investitionsrisiko beim Leasinggeber. Die Leasingverträge führen zu einem jährlichen Aufwand von TEUR 162 (Gesamtverpflichtung TEUR 427; Restverpflichtung TEUR 299); sie haben noch Restlaufzeiten zwischen 2 und 36 Monaten. Zum 31. Dezember 2020 bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von insgesamt TEUR 15.722 (im Vorjahr: TEUR 23.534), davon werden TEUR 6.400 (im Vorjahr: TEUR 9.630) innerhalb eines Jahres fällig. IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. Die Umsatzerlöse wurden vornehmlich (84,3 % im Vorjahr 80,8 %) im Inland und im europäischem Ausland (15,7 % im Vorjahr 19,2 %) erzielt. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 577 (im Vorjahr TEUR 922) enthalten. Diese entfallen im Jahr 2020 im Wesentlichen auf Erträge aus der Zuschreibung auf kurzfristige Ausleihungen (TEUR 389) und Buchgewinne aus dem Verkauf von Anlagevermögen (TEUR 143; im Vorjahr TEUR 175). Darüber hinaus sind periodenfremde Erträge aus Rückstellungsauflösungen (TEUR 36; im Vorjahr TEUR 27) sowie Erträge aus dem Eingang von abgeschriebenen Forderungen in Höhe von TEUR 9 (im Vorjahr TEUR 24) zu erwähnen. Im Vorjahr waren Erträge aus der Zuschreibung von Gegenständen des Anlagevermögens in Höhe von TEUR 696 als periodenfremde Erträge sowie auch als Erträge nach § 285 Nr. 31 HGB zu berichten. Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens in Höhe von TEUR 823 sind als periodenfremde Aufwendungen sowie als Beträge gem. § 285 Nr. 31 HGB zu erwähnen. Von den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Einzelwertberichtigungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 703 (Vorjahr TEUR 271), Forderungsverluste TEUR 690 (im Vorjahr TEUR 260) und Buchverluste aus Anlagenabgängen TEUR 462 (im Vorjahr TEUR 15) sowie Aufwendungen für die drohende Inanspruchnahme aus einer Bürgschaftsverpflichtung in Höhe von TEUR 250 als wesentliche periodenfremde Effekte zu nennen. Abschreibungen auf Finanzanlagen in Höhe von TEUR 471 (im Vorjahr TEUR 250) sind als außerplanmäßige Abschreibungen (§§ 277 Abs. 3 Satz 1, 253 Abs. 3 Satz 5 HGB) anzugeben. V. Sonstige Angaben Unternehmensorgane Als Geschäftsführer der Gesellschaft ist Herr Thorsten Fischer, Würzburg bestellt. Herr Fischer ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Bezüge der Geschäftsführung Die Angaben nach § 285 Nr. 9 Buchstaben a) und b) HGB unterbleiben jeweils mit Hinweis auf die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB. Mitarbeiter Im Jahresdurchschnitt i.S.v. § 267 Abs. 5 HGB waren im Jahr 2020 zwei (im Vorjahr: zwei) Mitarbeiter beschäftigt. Konsolidierungskreis Den Konzernabschluss für den größten und zugleich kleinsten Kreis von Unternehmen in den die flyeralarm GmbH einbezogen wird, stellt die F&F Beteiligungs-Verwaltungs GmbH mit Sitz in Würzburg (Amtsgericht Würzburg HRB 13191) auf; dieser Konzernabschluss wird im Bundesanzeiger veröffentlicht. Die flyeralarm GmbH ist ebenfalls zur Aufstellung eines Konzernabschlusses gem. § 290 Abs. 1 HGB verpflichtet. Wir verweisen auf die befreiende Wirkung gem. § 291 HGB des Konzernabschlusses der F&F Beteiligungs-Verwaltungs GmbH. Honorar des Abschlussprüfers Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2020 berechnete Gesamthonorar nach § 285 Nr. 17 HGB ist in der entsprechenden Anhangsangabe des Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2020 der F&F Beteiligungs-Verwaltungs GmbH enthalten. GewinnverwendungsvorschlagAufgrund des wirksamen Gewinnabführungsvertrags mit der F&F Treuhand und Beteiligungs GmbH & Co. KGaA (herrschende Gesellschaft) sind keine Angaben zur Gewinnverwendung erforderlich. Unterschrift der Geschäftsführer
Würzburg, den 1. September 2021 gez. Thorsten Fischer Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 16.12.2021 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die flyeralarm GmbH, Würzburg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der flyeralarm GmbH, Würzburg - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2020 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der flyeralarm GmbH, Würzburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Offenbach am Main, den 1. September 2021 HaackSchubert
GmbH
gez. Hartmut W. Schubert, Wirtschaftsprüfer gez. Markus Keiner, Wirtschaftsprüfer |
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