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GETINGE Verwaltungs GmbH(vormals: GETINGE Produktions-GmbH für medizinisch-technische Geräte)Rastatt(vormals: Peiting)Jahresabschluss zum 31. Dezember 2011 und Lagebericht 2011LageberichtA. DARSTELLUNG DES GESCHÄFTSVERLAUFS1. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft Wie in den vergangenen Jahren war der Investitionsgüterbereich von Krankenhäusern, Pflegeheimeinrichtungen sowie teilweise von Pharmaunternehmen auch im Jahr 2011 das traditionelle Geschäftsfeld der Getinge Verwaltungs GmbH (ehemalig Getinge Produktions-GmbH für medizisch-technische Geräte). Der Absatz der Produkte in die verschiedenen Märkte erfolgte nach wie vor größtenteils über die mit dem Konzern verbundenen Vertriebsgesellschaften. Im Rahmen der strategischen Neuausrichtung im Bereich Infection Control der GETINGE Gruppe wird aufgrund der Entscheidung der Konzernleitung, das Werk der Getinge Produktions GmbH in Peiting per 31. März 2011 geschlossen und die Produktion nach Schweden verlagert. In der Gesellschafterversammlung am 25. März 2011 wurde die Umfirmierung der Getinge Produktions-GmbH für medizisch-technische Geräte in Getinge Verwaltungs GmbH beschlossen. Gleichzeitig wurde die Sitzverlegung der Gesellschaft von Peiting nach Rastatt beschlossen. Die Gesellschaft ist nun im Handelsregister Mannheim HRB 711886 registriert. Da im 1. Quartal 2011 nur noch die restlichen Kundenaufträge abgewickelt wurden, wird an dieser Stelle auf weitere Markt- und Branchenanalysen, verzichtet. 2. Umsatz und Auftragsentwicklung Im 1. Quartal wurden bis zur Werksschließung lediglich die restlichen Aufträge aus 2010 abgewickelt. Aus diesem Grund wurde in 2011 lediglich ein Umsatz von TEUR 746 (Vorjahr TEUR 6.536) erzielt. 3. Beschaffung Wie bereits im Vorjahr hat die Getinge Verwaltungs GmbH 2011 den größten Teil ihrer Einkäufe innerhalb der Getinge-Gruppe getätigt. 4. Investitionen Im Geschäftsjahr 2011 wurden keine Investitionen mehr getätigt. 5. Finanzierungsmaßnahmen Die Gesellschaft ist zur Erreichung eines möglichst hohen Liquiditätsausgleichs innerhalb der Firmengruppe in das automatische Cash-Management System (ACMS) der Getinge AB, Schweden, eingebunden. Entsprechende Finanzierungsmittel werden der Gesellschaft im Rahmen des Cash-Poolings zur Verfügung gestellt. 6. Personal- und Sozialbereich Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt aufgrund der Werksschließung zum 31.03.2012 umgerechnet auf Vollzeitbasis lediglich 4 Mitarbeiter (Vorjahr 60). 7. Entwicklung und Konstruktion Im Geschäftjahr gab es keine Entwicklungskosten mehr. B. DARSTELLUNG DER LAGE1. Ergebnisabführungsvertrag Mit Vertrag vom 06. November 1997 wurde zwischen der GETINGE Holding GmbH als herrschender Gesellschaft und der Getinge Produktions-GmbH als beherrschter Gesellschaft ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag geschlossen. Der Jahresgewinn des Geschäftsjahres in Höhe von TEUR 3.376, wird an die GETINGE Holding GmbH abgeführt. 2. Vermögenslage Die Verringerung bei Rückstellungen (TEUR 7.891) resultiert hauptsächlich aus der bevorstehenden Einstellung der Produktionstätigkeit. Im Geschäftsjahr wurden von den im Vorjahr gebildeten Rückstellungen für Restrukturierung TEUR 7.649 verwendet. Die um TEUR 4.196 gegenüber dem Vorjahr geringeren Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen sowie die um TEUR 2.561 höheren Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren aus der Veränderung des Cash-Pools auf Grund von Zahlungen für Restrukturierungskosten sowie dem abzuführenden Ergebnis. 3. Finanzlage Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestanden wie im Vorjahr aufgrund des Cash-Pool-Verfahrens nicht. 4. Ertragslage Das Ergebnis aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit erhöhte sich um TEUR 2.936 im Vergleich zum Vorjahr auf TEUR 3.376. Grund hierfür waren im Wesentlichen die Erträge aus der Funktionsverlagerung. C. HINWEISE AUF WESENTLICHE RISIKEN FÜR DIE KÜNFTIGE ENTWICKLUNGAufgrund der Werkschließung zum 31. März 2011 verbleibt, darüber hinaus, nur noch das Risiko aus Beteiligung. D. BERICHTERSTATTUNG NACH § 289 ABS. 2 HGB
Unter Datum vom 21. September 2010 wurde ein Sozialplan und Interessenausgleich geschlossen. Dieser wurde für die Bewertung der Sozialplanrückstellungen zugrunde gelegt. Auch die weiteren Verpflichtungen, die der Einstellung der Produktionstätigkeit folgen, wurden in den Jahresabschluss aufgenommen. 2. Risiken aus Finanzinstrumenten (§ 289 Abs. 2 Nr. 2 HGB) Eventuell auftretender Liquiditätsbedarf wird über Konzerngesellschaften abgedeckt. Die Gesellschaft hat keine eigenen Kreditlinien bei Banken. Die Fakturierung der Umsätze sowie der Einkauf von Material und Dienstleistungen erfolgt fast ausschließlich in EURO. Die originär genutzten Finanzinstrumente zur Finanzierung des Umlaufvermögens unterliegen dem üblichen Zinsänderungsrisiko. Es sind keine wesentlichen Änderungen auf die Ertragslage zu erwarten. Die im Rahmen des Umsatzprozesses entstehenden Forderungen und Verbindlichkeiten betreffen hauptsächlich verbundene Unternehmen, die im Rahmen konzerneinheitlicher Zahlungsregelungen ausgeglichen werden. E. AUSBLICKAufgrund der Einstellung der Produktionstätigkeit, verweisen wir an dieser Stelle auf Kapitel A Nr.1 Absatz 2. Auf weitere Prognosen wird, aufgrund der Betriebsverlagerung nach Schweden, verzichtet.
Rastatt, 13. November 2012 Reinhard Mayer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang1. VorbemerkungenDie Bilanzierung und Bewertung wurde nach den allgemeinen Bestimmungen der §§246 bis 256HGB sowie unter Berücksichtigung der Sondervorschriften für Kapitalgesellschaften in den §§ 269 bis 274, 279 bis 283HGB vorgenommen. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Mit der Gesellschafterversammlung vom 25. März 2011 wurde die Getinge Produktions-GmbH für medizinisch-technische Geräte in die Getinge Verwaltungs GmbH umfirmiert und der Sitz der Gesellschaft von Peiting nach Rastatt verlegt. Die Gesellschaft ist nun im Handelsregister Mannheim unter HRB 711886 registriert. 2. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeDie Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten aktiviert. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zum Nominalwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert abzüglich erforderlicher Wertabschläge angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages dotiert. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Als verbundene Unternehmen werden diejenigen Unternehmen bezeichnet, die in den Konzernabschluss der GETINGE AB, Getinge, Schweden, einbezogen werden. 3. Besonderheiten der BilanzierungDie Schließung des Werks Peiting hat auf den Jahresabschluss folgende Auswirkungen: Rückstellungen für Aufwendungen, die aus der Einstellung der Produktionstätigkeit resultieren, werden nicht mit den zu erwartenden Erlösen aus der Einstellung der Produktionstätigkeit saldiert. Es erfolgt eine Passivierung mit entsprechenden Gegenbuchungen in der GuV (Aufwand). Weitere Details bzgl. der besonderen Umstände aufgrund der Werksschließung werden gemäß § 264 Abs.2 Satz 2 HGB im Anhang erläutert. 4. Angaben zur BilanzDie Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagespiegel dargestellt. Die Anteile an verbundenen Unternehmen betreffen die 100 %ige Beteiligung an der ArjoHuntleigh GmbH, Mainz-Kastel.
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen i.H.v. T€ 3.218 (VJ T€ 694). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen gegenüber der Muttergesellschaft und beinhalten Cash-Pool Forderungen i.H.v. T€ 676 (VJ T€ 7.140), Verbindlichkeiten aus Ergebnisabführungsvertrag i.H.v. T€ 3.376 (VJ T€ 440) sowie sonstige Forderungen i.H.v. T€ 27 (VJ T€ 20) zusammen. Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen die restliche Rückstellung für die Werksschließung Peiting i.H.v. T€ 207 (Vorjahr 7.856). 5. Angaben zur Gewinn- und VerlustrechnungDie Gesellschaft macht von den größenabhängigen Erleichterungsvorschriften des § 288 HGB für mittelgroße Gesellschaften Gebrauch und unterlässt die Angabe nach § 285 Satz 1 Nr. 4 HGB. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Funktionsverlagerung in Höhe von T€ 3.218 enthalten. 6. Sonstige AngabenHaftungsverhältnisse Die Gesellschaft haftet für die Einhaltung eventueller Zahlungsverpflichtungen aus der Cash-Pool Vereinbarung mit der Commerzbank AG, Frankfurt am Main, gesamtschuldnerisch mit den anderen in die Vereinbarung eingebundenen Konzerngesellschaften in maximaler Höhe von 18.000 TEUR, darin sind Eventualverbindlichkeiten von 99 TEUR enthalten. Anzahl der Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl der Gesellschaft nach § 267 Absatz 5 HGB betrug im Geschäftsjahr 4 (Vorjahr 65). Konzernverhältnisse Das Gesamthonorar unseres Abschlussprüfers im Berichtsjahr 2011 setzt sich wie folgt zusammen:
7. Angaben zu GesellschafterorganenKonzernverhältnisse Zum Bilanzstichtag werden 99,8 % (EUR 51.250) der Geschäftsanteile von der GETINGE Holding GmbH, Rastatt und 0,2 % der Geschäftsanteile von der MAQUET GmbH & Co. KG, Rastatt, gehalten. Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der GETINGE AB, Getinge, Schweden, einbezogen, die einen Konzernabschluss für den größten Kreis der Unternehmen aufstellt. Der Konzernabschluss ist in den Geschäftsräumen der GETINGE AB, Getinge, Schweden, einsehbar. Geschäftsführung Der Geschäftsführung gehörten im Geschäftsjahr an:
Herr Alfred Heider ist einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des §181BGB befreit.
Herr Reinhard Mayer ist einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des §181BGB befreit. Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wird unter Anwendung des §286Abs.4HGB verzichtet.
Rastatt, 13. November 2012 Reinhard Mayer Entwicklung des Anlagevermögens
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der GETINGE Verwaltungs GmbH, Rastatt (vormals: GETINGE Produktions-GmbH für medizinisch-technische Geräte, Peiting) für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2011 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung des Geschäftsführers der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Geschäftsführers sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Karlsruhe, den 16. November 2012 PricewaterhouseCoopers
Annegret Glöckner, Wirtschaftsprüfer ppa. Sven Drasler, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31.12.2011 wurde am 10.12.2012 festgestellt. |
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