Foiltum Holding GmbH
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Stanniolfabrik Eppstein GmbH & Co KGEppsteinJahresabschlussBilanz zum 31. Dezember 2006AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2006
Anhang zum 31. Dezember 2006I. Allgemeine Angaben zum JahresabschlussDer Jahresabschluss zum 31. Dezember 2006 der Stanniolfabrik Eppstein GmbH & Co KG ist in entsprechender Anwendung gemäß § 264a Abs. 1 HGB nach den Vorschriften des Dritten Buchs des Handelsgesetzbuches aufgestellt worden. Die Gesellschaft ist eine Personengesellschaft, auf die nach den Kriterien des § 267 HGB i.V.m. § 264a HGB die Rechnungslegungsgrundsätze einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft anzuwenden sind. Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind mit folgender Ausnahme beibehalten worden. Im Rahmen der Umstellung des IT System auf SAP R3 wurde die Bewertungsmethode für die Rohstoffe und die fertigen Erzeugnisse geändert. Die Bewertung der Rohstoffe wurde vom FiFo-Verfahren umgestellt auf die Bewertung nach dem gleitenden Durchschnitt. Aufgrund der Umstellung des Bewertungsverfahrens ergibt sich für 2006 ein höheres Jahresergebnis von T€ 8,5. In den Vorjahren erfolgte die Bewertung der fertigen Erzeugnisse anhand des Verkaufspreises abzüglich eines Abschlages für anstehende Vertriebs- und Verwaltungskosten sowie des Gewinns. Aufgrund der o.g. Umstellung des IT Systems wurde das Bewertungsverfahren auf eine Zuschlagskalkulation geändert. Durch die Änderung des Bewertungsverfahrens ergibt sich für 2006 ein höheres Jahresergebnis von T€ 25,7. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert worden. Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung enthalten entsprechend § 265 Abs. 2 HGB mit folgender Ausnahme die Vergleichsbeträge des Vorjahres. Abweichend zum Vorjahr werden die Aufwendungen für fremde Arbeitskräfte nicht unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sondern als bezogene Leistungen in dem Materialaufwand ausgewiesen. Der Vorjahreswert wurde aus Gründen der Vergleichbarkeit um T€ 421 entsprechend angepasst. II. Gesellschaftsrechtliche GrundlagenDie Stanniolfabrik Eppstein GmbH & Co KG ist eine Tochtergesellschaft der JL Goslar GmbH, Goslar (Mehrheitsgesellschafter). Komplementärin ist die Verwaltungsgesellschaft Stanniolfabrik Eppstein mit beschränkter Haftung, Eppstein, mit einem Stammkapital von T€ 27. Sämtliche Anteile an der Komplementärgesellschaft werden von der Stanniolfabrik Eppstein GmbH & Co KG gehalten. Ein Ausgleichsposten für aktivierte eigene Anteile gemäß § 264c Abs. 4 HGB i. V. m. § 272 Abs. 4 HGB wurde gebildet. III. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze, WährungsumrechnungDie immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind soweit sie der Abnutzung unterliegen unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Nutzungsdauer mit den Anschaffungskosten vermindert um die planmäßigen Abschreibungen angesetzt worden. Der im Berichtsjahr erworbene Kundenstamm wird über einen Zeitraum von 15 Jahren abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Bei dem beweglichen Anlagevermögen wurde - soweit zulässig - die degressive Abschreibungsmethode mit Übergang auf die Lineare gewählt. Geringwertige Wirtschaftsgüter im Sinne des § 6 Abs. 2 EStG werden im Jahr des Zuganges in voller Höhe abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Vorräte werden mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet. Die Bewertung der Rohstoffe erfolgt durch eine Gruppenbewertung zu den Anschaffungskosten nach dem gleitenden Durchschnitt. Die Rohstoffe wurden nach den gesetzlichen Bestimmungen des § 253 Abs. 3 S. 1 und 2 HGB (Niederstwertprinzip) zu dem niedrigeren Wert angesetzt, soweit sich dieses aus einem Markt- bzw. dem Börsenpreis (LME- Notierungen zzgl. Prämien) ergeben hat. Die Hilfsstoffe wurden zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzip angesetzt. Die Bestände an Betriebsstoffen wurden mit einem Festwert angesetzt. Die unfertigen Erzeugnisse und fertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten unter Berücksichtigung der Material- und Fertigungskosten sowie einem Zuschlag für Gemeinkosten bewertet. Der Grundsatz der verlustfreien Bewertung wurde beachtet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sowie der Kassenbestand sind zu Nennwerten bewertet worden. Dem allgemeinen Ausfallrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von T€ 23,9 Rechnung getragen. Ein Ausgleichsposten für aktivierte eigene Anteile gemäß § 264c Abs. 4 HGB i. V. m. § 272 Abs. 4 HGB wurde in Höhe der aktivierten Beteiligung gebildet. Für Pensionsverpflichtungen sind Rückstellungen nach handelsrechtlichen Grundsätzen gebildet worden. Der Rechnungszinsfuß beträgt 6% p.a. Die ausgewiesenen Rückstellungen sind nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung bewertet worden. Ungewisse Verbindlichkeiten und Risiken sind in angemessener Höhe berücksichtigt worden. Verbindlichkeiten sind zum Rückzahlungsbetrag passiviert worden. Vermögensgegenstände und Schulden, die auf fremde Währungen lauten, wurden grundsätzlich mit dem Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung oder mit dem höheren (Vermögensgegenstände) bzw. niedrigeren (Schulden) Stichtagskurs bewertet. Insbesondere zum Bilanzstichtag eingetretene Kursverluste wurden durch Neubewertung berücksichtigt. IV. Angaben zur BilanzDie Entwicklung der in der Bilanz erfassten Anlagegegenstände ist in Anlage 1 zum Anhang dargestellt. Bei dem Geschäftswert handelt es sich um die erworbenen Kundenstämme von Alumax Folien Inc. und von JL Goslar. Sämtliche in der Bilanz ausgewiesene Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Das rechnerisch ausgewiesene Eigenkapital ermittelt sich wie folgt (§ 264c HGB):
Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und Ungewisse Verpflichtungen. Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Für die Angaben der Restlaufzeit der Verbindlichkeiten wird auf Anlage 2 zum Anhang verwiesen (Verbindlichkeitenspiegel). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen in Höhe von T€ 2.428 (Vorjahr: T€ 1.612) gegenüber Gesellschaftern und resultieren im Umfang von T€ 61 (Vorjahr: T€ 95) aus Lieferungen und Leistungen. Die Gesellschaft bürgt für einen an die JL Goslar gewährten Kredit in Höhe von T€ 1.000. V. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungDie sonstigen betrieblichen Erträge setzen sich wie folgt zusammen:
In den Personalaufwendungen ist Aufwand für Altersversorgung in Höhe von T€ 104,8 (Vorjahr: T€ 140,2) sowie die Zuführung für die Aufwendungen aus dem ERA Anpassungsfonds für Vorjahre in Höhe von T€ 100,5 enthalten. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen setzen sich wie folgt zusammen:
Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag betreffen in Höhe von T€ 416 die Gewerbesteuer. VI. Sonstige AngabenSonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen in folgender Höhe:
Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt Mitarbeiter wie folgt:
Die Geschäftsführung erfolgt durch die Komplementärin in Firma Verwaltungsgesellschaft Stanniolfabrik Eppstein mit beschränkter Haftung, Eppstein. Die Geschäftsführung der Komplementär-Gesellschaft erfolgte am 31.12.2006 durch:
Sie haben keine Bezüge erhalten. Die Komplementärin hat eine Haftungsvergütung von € 2.700,00 sowie Zinsen in Höhe von € 2.354,47 zugewiesen bekommen. Es bestehen zum Bilanzstichtag keine wesentlichen sonstigen finanziellen Verpflichtungen, die sich nicht aus der Bilanz ergeben und nicht nach § 251 HGB anzugeben sind. Erläuterungen zum Anteilsbesitz:
Die Gesellschaft gehört zum Konzern der JL Goslar GmbH, Goslar, Amtsgericht Goslar unter HRB 2208, die einen befreienden Konzernabschluss und Konzernlagebericht gemäß § 291 HGB aufstellt.
Eppstein, 24. Mai 2007 Stanniolfabrik
Eppstein GmbH & Co KG
gez. Dirk Mälzer Stand des Anlagevermögens am 31. Dezember 2006
Verbindlichkeiten per 31. Dezember 2006Verbindlichkeiten (Vorjahreswerte in Klammern)
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Stanniolfabrik Eppstein GmbH & Co KG für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2006 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Hamburg, 30. Mai 2007 Dr.
Steinberg & Partner GmbH
gez. Dr. Axel Steinberg, Wirtschaftsprüfer gez. Matthias Wempe, Wirtschaftsprüfer |
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