Stammdaten

Register
Amtsgericht Freiburg HRB 3451
Vorher
Z - Laser Optoelektronik GmbH
Eingetragen
8.8.1988
Branche
Herstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen GerätenHerstellung von Maschinen für die additive FertigungHerstellung von Geräten der Unterhaltungselektronik
Gegenstand
Gegenstand geändert; nun: Die Entwicklung, Herstellung und der Vertrieb von optoelektronischen Geräten, insbesondere von Laserquellen und Strahlsystemen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Xing Ye
seit 28.10.2024
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Exaktera Global Holdings Inc.USA
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
100.000 €
100.00%

Beteiligungen

NameAnteil
100.00%
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Z-LASER GmbH

Freiburg im Breisgau

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

(gemäß § 327 HGB)

Aktivseite

Vorjahr
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 116.259,87 56.435,25
II. Sachanlagen 1.256.493,79 975.369,96
III. Finanzanlagen 453.055,65 77.755,65
1.825.809,31 1.109.560,86
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 4.173.664,10 3.968.553,28
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.721.888,28 1.907.156,50
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 1.431.921,19 1.038.348,79
7.327.473,57 6.914.058,57
C. Rechnungsabgrenzungsposten 121.700,78 71.293,96
9.274.983,66 8.094.913,39

Passivseite

Vorjahr
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
II. Kapitalrücklage 250.000,00 250.000,00
III. Gewinnrücklagen:
Andere Gewinnrücklagen 450.000,00 450.000,00
IV. Gewinnvortrag 4.771.349,34 4.367.086,75
V. Jahresüberschuss 505.307,83 404.262,59
6.076.657,17 5.571.349,34
B. Rückstellungen 1.291.236,64 1.346.467,42
C. Verbindlichkeiten 1.907.089,85 1.177.096,63
9.274.983,66 8.094.913,39

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

(gemäß § 327 HGB)

Vorjahr
EUR EUR EUR
1. Rohergebnis 11.942.623,86 10.548.866,79
2. Personalaufwand:
a) Löhne und Gehälter 6.408.003,66 5.521.116,11
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.179.047,81 992.580,59
- davon für Altersversorgung EUR 11.800,19 (i.Vj. EUR 12.861,04)
7.587.051,47 6.513.696,70
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 287.232,11 286.435,02
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen
- Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 78.533,77 94.200,26
- übrige 3.207.701,60 3.024.017,36
3.286.235,37 3.118.217,62
782.104,91 630.517,45
5. Erträge aus Beteiligungen, 14.172,85 200.000,00
- davon aus verbundenen Unternehmen EUR 14.172,85 (i.Vj. EUR 200.000,00)
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 5,75 27,75
7. Abschreibungen auf Finanzanlagen 0,00 7.380,07
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen
- davon an verbundene Unternehmen EUR 7.251,51 (i.Vj. EUR 3.601,54)
- Aufwendungen aus der Abzinsung 6.496,00 7.107,33
- übrige 12.269,13 6.986,78
18.765,13 14.094,11
-4.586,53 178.553,57
777.518,38 809.071,02
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 271.528,93 403.943,03
10. Ergebnis nach Steuern 505.989,45 405.127,99
11. Sonstige Steuern 681,62 865,40
12. Jahresüberschuss 505.307,83 404.262,59

Anhang zum 31. Dezember 2023

(gemäß § 327 HGB)

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss und zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

1. Allgemeines

Der Jahresabschluss der Z-LASER GmbH, Freiburg im Breisgau ("Gesellschaft"), Amtsgericht Freiburg i.Br. HRB 3451, wurde nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) in EUR erstellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt worden. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 HGB.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungs-abgrenzungsposten, Sonderposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden, soweit dies nach den Vorschriften des § 246 HGB nicht ausdrücklich gefordert wird.

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen.

Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind, soweit dies gesetzlich nicht ausdrücklich gefordert wird, nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet. Als Nutzungsdauer werden regelmäßig zwei bis sechs Jahre zugrundegelegt, wenn sich nicht ein abweichender Zeitraum z. B. aufgrund der Laufzeit eines Patents ergibt.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige nutzungsbedingte lineare Abschreibungen, angesetzt. In die Herstellungskosten der selbsterstellten Anlagen werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch anteilige Gemeinkosten und Abschreibungen einbezogen. Die Nutzungsdauer beträgt beim beweglichen Sachanlagevermögen 3 bis 20 Jahre. Für geringwertige Anlagegüter wendet die Gesellschaft analog die Regelung des § 6 Abs. 2 EStG an. Dementsprechend werden geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis zu EUR 800 im Anschaffungsjahr voll abgeschrieben, wobei im Zugangsjahr auch der Abgang unterstellt wird.

Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt.

Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Soweit die Gründe für in früheren Geschäftsjahren vorgenommene außerplanmäßige Abschreibungen nicht mehr bestehen, wird eine Wertaufholung vorgenommen, soweit es sich nicht um einen entgeltlich erworbenen Geschäfts- oder Firmenwert handelt.

Vermögensgegenstände, die ausschließlich der Erfüllung von Verpflichtungen aus Pensionszusagen dienen und dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind, sind zum beizulegenden Zeitwert bewertet und werden mit der jeweils zugrunde liegenden Verpflichtung verrechnet. Zu Einzelheiten wird auf die Ausführungen unter den Angaben zur Bilanz verwiesen.

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bei Anwendung zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren oder zu niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. In die Herstellungskosten werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen einbezogen.

Forderungen werden zum Nennbetrag beziehungsweise zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Tageswerten angesetzt. Bei den Forderungen werden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung von 2 % (i.Vj. 2 %) zu Forderungen Rechnung getragen.

Flüssige Mittel sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Tageswerten bewertet.

Das Wahlrecht zur Aktivierung latenter Steuern für die sich insgesamt ergebende Steuerentlastung wird nicht ausgeübt. In der Bilanz werden die aktiven und passiven latenten Steuern saldiert ausgewiesen. Die Berechnung der latenten Steuern erfolgt zu einem Steuersatz in Höhe von 30,9 % (i.Vj. 30,9 %).

Zur Bewertung der Pensionsverpflichtungen wird auf die Ausführungen unter den Angaben zur Bilanz verwiesen.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags unter Berücksichtigung erwarteter künftiger Preis- und Kostenänderungen angesetzt. Bei Rückstellungen mit Restlaufzeiten von über einem Jahr erfolgt eine Abzinsung mit dem fristkongruenten von der Deutschen Bundesbank vorgegebenen durchschnittlichen Marktzins.

Die übrigen Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden zum Nennwert bzw. Erfüllungsbetrag bewertet.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden im Rahmen der Zugangsbewertung mit dem Kurs am Tage des Geschäftsvorfalls bewertet. Verluste aus Kursänderungen bis zum Abschlussstichtag werden stets, Gewinne aus Kursänderungen nur bei Restlaufzeiten von einem Jahr oder weniger berücksichtigt.

II. Angaben zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in der Anlage zum Anhang dargestellt.

Anteilsbesitz

Die Gesellschaft hält zum 31. Dezember 2023 Beteiligungen i.S.v. § 271 Abs. 1 HGB an den folgenden Unternehmen:

Name Sitz Anteil am Kapital Eigenkapital 31.12.2023 Ergebnis des Geschäftsjahres 2023
Z-LASER Italia S.r.l. Brugherio, Italien 100,0 % EUR 739.036,00 EUR 217.282,00

Die bisherige Tochtergesellschaft Z-LASER AMERIQUES INC., Montreal, QC/Kanada, wurde mit Wirkung zum 18. Dezember 2023 aufgelöst.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Von den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen weist ein Betrag von TEUR 21 (i.Vj. TEUR 21) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr auf.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen enthalten Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 122 (i.Vj. TEUR 442). Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen TEUR 84 (i.Vj. TEUR 23) gegen Gesellschafter.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Als versicherungsmathematisches Berechnungsverfahren wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit-Methode) angewandt. Folgende Annahmen wurden der Berechnung zugrundegelegt:

31.12.2023
Zinssatz (gemäß Vereinfachungsregel § 253 Abs. 2 S. 2 HGB) 1,82 %
Erwartete Lohn- und Gehaltsteigerungen 0,0 %
Erwartete Rentensteigerungen 0,0 %
Zugrunde gelegte Sterbetafeln Heubeck 2018 G

Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Pensionsrückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und demjenigen aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren beträgt TEUR 2.

Für den Ausweis in der Bilanz wurden folgende Verrechnungen vorgenommen:

31.12.2023
TEUR
Pensionsverpflichtungen zum Erfüllungsbetrag 363
Deckungsvermögen zum beizulegenden Zeitwert (Anschaffungskosten TEUR 28) 28
Bilanzausweis Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 335

Aufwendungen und Erträge aus der Abzinsung und aus dem zu verrechnenden Deckungsvermögen wurden wie folgt verrechnet:

2023
TEUR
Erträge 0
Aufwendungen 6
Ausweis in der Gewinn - und Verlustrechnung (unter Zinsen und ähnliche Aufwendungen) 6

Der beizulegende Zeitwert des Deckungsvermögens wurde unter Zugrundelegung von versicherungsmathematischen Methoden ermittelt.

Seit dem 31. Dezember 2022 erfolgt die Bewertung der Pensionsrückstellungen nach dem IDW-Rechnungslegungshinweis IDW RH FAB 1.021. Danach erfolgt bei nicht versicherungsgebundenen, rückgedeckten Pensionszusagen eine kongruente Bewertung von Pensionsrückstellung und Rückdeckungsversicherungsanspruch nach dem Passivprimat. Damit bemisst sich die Bewertung des leistungskongruenten Teils des Deckungsvermögens nach den Parametern der Rückstellung.

Verbindlichkeiten

Die Angaben zu den Verbindlichkeiten ergeben sich aus nachfolgender Tabelle:

Restlaufzeit Gesamtbetrag 31.12.2023 davon durch Pfandrechte und ähnliche Rechte gesichert Art u. Form der Sicherheit
bis zu 1 Jahr mehr als 1 Jahr bis zu 5 Jahre mehr als 5 Jahre
EUR EUR EUR EUR EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 228.213,53 186.500,00 414.713,53 *
(i.Vj. TEUR 168) (i.Vj. TEUR 115) (i.Vj. TEUR 283)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 663.831,53 0,00 663.831,53
(i.Vj. TEUR 35) (i.Vj. TEUR 470) (i.Vj. TEUR 505)
Übrige Verbindlichkeiten 715.211,46 113.333,33 828.544,79
(i.Vj. TEUR 389) (i.Vj. TEUR - ) (i.Vj. TEUR 389)
1.607.256,52 299.833,33 0,00 1.907.089,85 Übliche Eigentumsvorbehalte
(i.Vj. TEUR 592) (i.Vj. TEUR 585) (i.Vj. TEUR - ) (i.Vj. TEUR 1.177)

* Globalzession Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Sicherungsübereignung Bankguthaben

Von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen TEUR - (i.Vj. TEUR 470) gegenüber Gesellschaftern.

Abschreibungen

Die Abschreibungen auf Finanzanlagen enthielten im Vorjahr außerplanmäßige Abschreibungen auf Finanzanlagen nach § 253 Abs. 3 HGB in Höhe von TEUR 7.

III. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Finanzielle Verpflichtungen aus befristeten Miet- und Leasingverträgen bestehen, soweit diese nicht bilanziert sind, in Höhe von TEUR 2.929. Für Investitionen ins Anlagevermögen besteht ein Bestellobligo in Höhe von TEUR 2.

Organe der Gesellschaft

Geschäftsführung

Herr M.Sc. Thomas Buschmann, Alleingeschäftsführer, seit 31. Juli 2023;

Herr Dipl.-Ing. (FH) Kiran Ramakrishnan, Alleingeschäftsführer, bis 31. Juli 2023.

Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr 2023 wurden im Durchschnitt 116 Arbeitnehmer in folgenden Gruppen beschäftigt:

2023 2022
Angestellte 81 75
Gewerbliche Arbeitnehmer 35 34
116 109

Ergebnisverwendung

Für die Verwendung des Bilanzgewinns zum 31. Dezember 2023 ist der Gewinnvortrag auf neue Rechnung vorgeschlagen.

Konzernabschluss, Mutterunternehmen

Die Z-LASER GmbH, Freiburg im Breisgau, wird in den Konzernabschluss ihres mittelbaren Alleingesellschafters, der Exaktera, LLC, Wilmington, Delaware/USA, einbezogen (kleinster und größter Kreis von Unternehmen). Der Konzernabschluss ist am Sitz der Exaktera, LLC erhältlich.

 

Freiburg im Breisgau, den 13. August 2024

Z-LASER GmbH, Freiburg im Breisgau

Die Geschäftsführung

Thomas Buschmann, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens

Anschaffungs- oder Herstellungskosten
Stand 1.1.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 357.064,44 94.913,62 0,00 0,00 451.978,06
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 2.253.244,92 509.842,63 0,00 178.584,00 2.941.671,55
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 793.614,73 32.623,86 65.592,65 0,00 760.645,94
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 178.584,00 3.663,50 0,00 -178.584,00 3.663,50
3.225.443,65 546.129,99 65.592,65 0,00 3.705.980,99
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 84.880,07 375.300,00 7.380,07 0,00 452.800,00
2. Genossenschaftsanteile 255,65 0,00 0,00 0,00 255,65
85.135,72 375.300,00 7.380,07 0,00 453.055,65
3.667.643,81 1.016.343,61 72.972,72 0,00 4.611.014,70
Abschreibungen
Stand 1.1.2023 Abschreibungen des Geschäftsjahres Änderungen der Abschreibungen i.Zsg. mit Abgängen Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 300.629,19 35.089,00 0,00 335.718,19
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 1.709.373,09 181.632,43 0,00 1.891.005,52
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 540.700,60 70.510,68 52.729,60 558.481,68
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
2.250.073,69 252.143,11 52.729,60 2.449.487,20
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 7.380,07 0,00 7.380,07 0,00
2. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00
7.380,07 0,00 7.380,07 0,00
2.558.082,95 287.232,11 60.109,67 2.785.205,39
Buchwerte
Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 116.259,87 56.435,25
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 1.050.666,03 543.871,83
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 202.164,26 252.914,13
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 3.663,50 178.584,00
1.256.493,79 975.369,96
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 452.800,00 77.500,00
2. Genossenschaftsanteile 255,65 255,65
453.055,65 77.755,65
1.825.809,31 1.109.560,86

Lagebericht zum 31. Dezember 2023

I. Grundlagen des Unternehmens

A. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Z-LASER GmbH ("Gesellschaft" oder "Unternehmen") ist im Handelsregister unter HRB 3451, Amtsgericht Freiburg, eingetragen. Der Gegenstand des Unternehmens ist die Entwicklung, Herstellung und der Vertrieb von optoelektronischen Geräten, insbesondere von Laserquellen und Strahlsystemen. Der Sitz des Unternehmens ist in der Merzhauser Strasse 134 in 79100 Freiburg, wo die Gesellschaft in gemieteten Geschäftsräumen operativ tätig ist.

Weiterhin hält die Z-LASER GmbH Anteile an der Z-LASER Italia S.r.l. in Brugherio, Italien, die im Geschäftsjahr 2023 auf 100,0% aufgestockt wurden (i.Vj. 77,5%). Im Jahr 2022 wurde die Entscheidung getroffen, dass die Z-LASER America Inc. in Ile Perrot, Quebec, Kanada, sowie die Z-LASER Inc. in Atlanta im Bundestaat Georgia der USA geschlossen werden sollen, was für die Z-LASER Inc. im Dezember 2022 abgeschlossen wurde, sowie für die Z-LASER America Inc. im Dezember 2023.

Das Unternehmen beschäftigte zum 31.12.2023 insgesamt 129 Mitarbeitende, davon 9 Auszubildende (zum 31.12.2022: 123 Mitarbeitende, davon 10 Auszubildende).

Die Z-LASER GmbH ist in den folgenden Geschäftsbereichen tätig:

Laser für die Positionierung

Laser für die Bildverarbeitung

Laserprojektoren.

Die Z-LASER GmbH gehört nach unserer Branchenkenntnis auf diesen Anwendungsfeldern jeweils zu den Top 5 Anbietern in Europa und Nordamerika.

Seit Ende 2020 ist die Z-LASER GmbH in Besitz der Union Park Capital (UPC) aus Boston in Massachusetts, USA. Im Dezember 2021 hat UPC einen weiteren Laser- und LED Hersteller mit Hauptsitz in den USA übernommen sowie 2022 ein weiteres Unternehmen im Bereich LED mit Hauptsitz ebenfalls in den USA. In den folgenden Jahren will UPC ein Portfolio an strategisch passenden Unternehmen um Z-LASER GmbH gruppieren, um so ein starkes Leistungsspektrum für Kunden von Industrielasern und optischen Baugruppen aufzubauen. Mittel- und langfristig soll diese Gruppenstruktur der Z-Laser GmbH helfen, eine stärkere Rolle im Weltmarkt zu spielen und das Wachstum der vergangenen Jahrzehnte erfolgreich fortzusetzen.

B. Forschung und Entwicklung

Die Z-LASER GmbH entwickelt Laser und Laserprojektoren sowie kundenspezifische Lasersysteme. Das Laserlicht wird in der Regel durch eine Halbleiter-Laserdiode erzeugt und durch eine geeignete Optik auf den gewünschten Abstand fokussiert und auf die gewünschte Form projiziert (Linie, Kreuz, Skala etc.) oder im Falle eines Laserprojektors mit galvanometrischen Spiegeln auf einer bestimmten Bahn bewegt.

Die Z-LASER GmbH bietet ein breites Spektrum von Standard-Produkten mit einer Vielzahl von Varianten an (siehe www.z-laser.com). Dieses Produktportfolio wird von der Entwicklungsabteilung stetig erweitert und verbessert. Weiterhin bietet die Z-LASER GmbH die Entwicklung von kundenspezifischen Laser-Baugruppen an, die in der Regel in ein Gerät oder eine Maschine des Kunden integriert werden.

Da sich die eingesetzte Technologie (Laser, Optik, Elektronik, Software usw.) stetig weiterentwickelt und da ständig neue Anwendungen für Laser auf dem Weltmarkt entstehen, ist die erfolgreiche Entwicklung von neuen Lasersystemen eine sehr zentrale und erfolgsentscheidende Tätigkeit bei der Z-LASER GmbH. Zwei Abteilungen beschäftigen sich mit dieser Tätigkeit:

Die Entwicklungsabteilung mit den Disziplinen Optik, Elektronik, mechanische Konstruktion und Software entwickelt neue Laserprodukte.

Die Abteilung Prozesstechnologie entwickelt die für diese neuen Produkte erforderlichen Fertigungsprozesse sowie Anlagen und betreut den Serienanlauf neuer Produkte.

Die wichtigsten Entwicklungsprojekte im Geschäftsjahr 2023 waren:

MagicLine/EOJ: Neuprodukt - Entwicklung des hellsten augensicheren Lasers im Markt (mehrjähriges Projekt)

Transfer M18 Modulbau: Sustaining Projekt - M18 Fertigung von Duotec zu Bestec

Dicke Fische: ca. 20 Sustaining Projekte zur Prozessoptimierung und Verbesserung des First Pass Yield

ZLP2 Digitaler Driver: Produktverbesserung - Digitaler Galvo Treiber als Ersatz des analogen Drivers zur Optimierung der Genauigkeit

ZLP2 Electonics Plattform: Produktverbesserung - Neues Power- und Mainboard zur Kostenreduktion.

Am Ende des Geschäftsjahrs 2023 waren insgesamt 32 (i.Vj. 33) Mitarbeitende (darunter 1 Auszubildender) und damit 25% (i.Vj. 27%) der Belegschaft in den Abteilungen Entwicklung und Prozesstechnologie tätig. In Summe wurden im Geschäftsjahr 2023 etwa 2,3 Mio. Euro und damit 12% des Jahresumsatzes in Forschung und Entwicklung investiert (Personalkosten und Sachkosten), im Vorjahr etwa 2 Mio. Euro und damit 11% des Jahresumsatzes.

C. Zweigniederlassungen

Die Z-LASER GmbH verfügt außer ihrem Standort in Freiburg über keine weiteren Niederlassungen oder Standorte.

II. Wirtschaftsbericht

A. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die deutsche Wirtschaft war im gesamten Jahresverlauf 2023 von einer wirtschaftlichen Stagnation bei gleichzeitig hohen, wenn auch rückläufigen Inflationsraten geprägt. Ursächlich für diese schwächer als zu Jahresbeginn allgemein erwartete Entwicklung waren vor allem die Nachwirkungen der massiven Kaufkraftverluste im Zuge der Energiepreiskrise, die den privaten Konsum geschwächt haben. Hinzu kommen die deutlich geringere Wachstumsdynamik der Weltwirtschaft sowie die dämpfenden Effekte der geopolitischen Spannungen und Krisen (BMWK 13.12.2023). Im 1. Quartal 2023 ist das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) - preis-, saison- und kalenderbereinigt - um 0,3 % gesunken, im 2. Quartal 2023 unverändert geblieben, im 3. Quartal 2023 um 0,1 % und im 4. Quartal 2023 um 0,3 % gesunken (jeweils im Vergleich zum Vorquartal). Im Gesamtjahr 2023 war das deutsche Bruttoinlandsprodukt um 0,3 % geringer als im Vorjahr; Deutschland befand sich in einer Rezession (Statista und tagesschau.de 30.1.2024).

Demgegenüber ist nach ersten Schätzungen das reale BIP sowohl im Euroraum als auch in der EU im Jahr 2023 um 0,5 % gestiegen (Eurostat 30.1.2024). Das weltweite BIP-Wachstum wird für das vergangene Jahr 2023 auf rund 3,1 % geschätzt (statista 31.1.2024).

Die Inflation, die wegen hoher Energiepreise und Lieferschwierigkeiten in vielen Branchen in 2022 sprunghaft gestiegen ist, war in Deutschland auch im Jahr 2023 mit 5,9 % hoch (Destatis 16.1.2024). Die in 2022 und 2023 ergriffenen Zinsmaßnahmen der Zentralbanken sollten die Inflationsraten senken, stellten aber auch ein Konjunkturrisiko dar.

Der US-Dollar ist im Jahr 2023 wieder unter die Parität des Eurokurses zum USD gesunken, nachdem es im Juli 2022 erstmals seit 20 Jahren zu einer Parität des EUR zu USD gekommen war (tagesschau.de 12.7.2022), was die in USD gehandelten Güter wie Energie und Rohstoffe erheblich verteuert hatte.

Branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die drei Geschäftsbereiche der Z-LASER GmbH verkauften 2023 ihre Produkte vor allem in den folgenden Branchen:

Bauindustrie

Medizintechnik

Anlagenbau

Automobilindustrie.

Nach den vorliegenden Pandemie-Jahren (2020, 2021) erholten sich die für uns relevanten Märkte bereits im Jahr 2022 spürbar. Unsere Kunden platzierten im Jahr 2022 überdurchschnittlich viele Aufträge sowie auch Rahmenaufträgen mit Laufzeiten bis zu 24 Monaten, was in einem stetig steigenden Auftragsbestand bis Anfang des Jahres 2023 resultierte. Dieser Trend schwächte im Geschäftsverlauf 2023 wieder deutlich ab, jedoch konnten Umsätze aus den bestehenden Auftragsbeständen zum großen Teil im Geschäftsjahr 2023 realisiert werden, wodurch der Jahresumsatzplan 2023, trotz rückläufiger Auftragseingänge gegenüber dem Vorjahr, erreicht werden konnte.

Das Statistische Bundesamt meldete für das deutsche Bauhauptgewerbe für den Monat Dezember 2023 im Vergleich zum Vorjahresmonat einen realen Umsatzrückgang von 3,3 Prozent. Für das Gesamtjahr 2023 ergibt sich damit für alle Betriebe ein Umsatzminus von preisbereinigt 5 Prozent. Für das Gesamtjahr 2023 wurde ein realer Orderrückgang von 4,4 Prozent gemeldet. Dass der Auftragseingang im Dezember im Vergleich zum Vorjahresmonat um real 4,2 Prozent gestiegen sei, sei nicht auf eine Verbesserung der Baukonjunktur, sondern lediglich auf einen Basiseffekt zurückzuführen (Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e.V. 23.2.2024).

Nach den Ergebnissen der BVMed-Herbstumfrage 2023 zeigt sich die Medizintechnik-Branche nach den Krisenjahren 2020 bis 2022 leicht erholt. 66 Prozent der befragten MedTech-Unternehmen rechnen in diesem Jahr (2023) mit einem besseren Umsatzergebnis in Deutschland als im Vorjahr. Von einem Umsatzrückgang gehen 19 Prozent der befragten Unternehmen aus. Bei 12 Prozent sind die Umsatzrückgänge sogar im zweistelligen Bereich.

Aus den gewichteten Umsatzangaben der BVMed-Unternehmen ergibt sich im deutschen Markt für 2023 ein durchschnittlicher Umsatzanstieg von 4,8 Prozent gegenüber dem vorhergehenden Krisenjahr. Die erwartete weltweite Umsatzentwicklung schneidet mit einem Plus von 6,4 Prozent deutlich besser als die Inlandsentwicklung ab (BVMed 26.4.2024).

Nach einem deutlichen Rückgang der Bestellungen im vergangenen Jahr (2023) rechnen Deutschlands Maschinenbauer nicht mit einer schnellen Trendwende. Der Auftragseingang sank 2023 bereinigt um Preiserhöhungen (real) gegenüber dem Vorjahr um 12 %, wie der Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) mitteilt.

Die Automobilindustrie konnte ihren Umsatz aus der Inlandsproduktion auch im Jahr 2023 steigern. Im vergangenen Jahr (2023) stieg er 10 Prozent auf knapp 558,1 Milliarden Euro. Das Umsatzplus verteilte sich dabei etwa proportional auf das Inlands- (+11 Prozent) und Auslandsgeschäft (+10 Prozent). Knapp 70 Prozent des Gesamtumsatzes ging dabei auf das Auslandsgeschäft zurück, etwa 30 Prozent davon entfielen wiederum auf Geschäfte mit Ländern innerhalb der Eurozone. Der Umsatz aus dem Geschäft mit Kunden innerhalb der Eurozone stieg dabei um 21 Prozent und damit deutlich stärker als der Umsatz mit Kunden außerhalb der Eurozone (+6 Prozent) (VDA 29.5.2024).

B. Geschäftsverlauf und Lage

1. Geschäftsverlauf

Das Geschäftsjahr 2023 entwickelte sich für die Z-LASER GmbH sehr gut. Die allgemeine Auftragslage, resultierend aus Rahmenvertragen der Jahre 2021 und 2022 resultierte in einem Umsatzwachstum. Aufgrund einer sich verschlechternden Konjunkturlage war der Auftragseingang im Jahr 2023 gegenüber 2022 rückläufig. Spürbar war am Anfang des Geschäftsjahr 2023, hauptsächlich im Bereich der Beschaffung, noch immer die Nachwirkungen der COVID-19 Pandemie sowie des Krieges in der Ukraine und den damit verbundenen langen Lieferzeiten, besonders im Elektronikbereich sowie insgesamt verteuerte Rohstoff- und Energiepreisen. Messen und Geschäftsreisen konnten ohne Einschränkungen durchgeführt werden. Homeoffice oder hybrides Arbeiten ist Teil des normalen Arbeitsalltags geworden und wird von den Mitarbeitern gut aufgenommen. Digitalisierung, Integration und die Harmonisierung von Prozessen werden in allen Geschäftsbereich vorangetrieben.

Die Z-LASER GmbH erzielte im Jahr 2023 einen Umsatz von 19,1 Mio. Euro, der um 6,9% über dem des Vorjahres lag. Dahingegen musste 2023 ein Rückgang des Auftragseingangs gegenüber dem Vorjahr von ca. 32% verzeichnet werden.

Heruntergebrochen auf die Geschäftseinheiten ergab sich bei den Umsatzerlösen 2023 folgendes Bild:

Geschäftsfeld Positionierung 5,7 Mio. Euro (+23%)

Geschäftsfeld Bildverarbeitung 7,8 Mio. Euro (+14%)

Geschäftsfeld Laserprojektoren 5,6 Mio. Euro (-13%)

im Vergleich zum Vorjahr.

Insgesamt konnten die beiden Bereiche Positionierung und Bildverarbeitung in 2023 ein deutliches Wachstum im Vergleich zum Vorjahr verzeichnen. Ein deutlicher Treiber hierfür war ein Ramp-up einzelner OEM-Kunden. Der Bereich Laserprojektoren hingegen musste 2023 einen Umsatzrückgang verzeichnen und lag mit dem Umsatz unter den Erwartungen des Jahres.

Das Betriebsergebnis (Jahresüberschuss vor Steuern und Finanzergebnis) stieg im Jahr 2023 um 24,0 % gegenüber dem Vorjahr an. Der Jahresüberschuss 2023 stieg um 25,0 % gegenüber dem Vorjahr, auch aufgrund von im Steuerergebnis des Vorjahres enthaltenen Effekte in Zusammenhang mit der Schließung zweier Tochtergesellschaften und der damit verbundenen Abschreibung auf Forderungen und Finanzanlagen, die nicht steuerlich geltend waren. Die im Vorjahreslagebericht prognostizierte Entwicklung für 2023 konnte bei den Umsatzerlösen (Prognose 19 Mio. EUR) eingehalten werden. Beim Betriebsergebnis 2023 wurde die Prognose ("etwa 7% der Umsatzerlöse") mit 4,1% der Umsatzerlöse nicht erreicht, jedoch unter Bereinigung um eine erstmalige Intercompany-Belastung übertroffen (7,4% der Umsatzerlöse).

Insgesamt beurteilt die Geschäftsführung die Geschäftsentwicklung der Z-LASER GmbH im Geschäftsjahr 2023 als gut.

2. Ertragslage

Die Z-LASER GmbH konnte im Geschäftsjahr 2023 eine Steigerung der Umsatzerlöse (s.o.) um 6,9% auf 19.085 TEUR (i.Vj. 17.846 TEUR) und eine Steigerung der Gesamtleistung um 4,4% auf 19.393 TEUR (i.Vj. 18.572 TEUR) gegenüber dem Vorjahr verzeichnen. Nachdem der Materialaufwand im Geschäftsjahr 2023 um 8,3% geringer als im Vorjahr war, erhöhte sich der Rohertrag des Geschäftsjahres 2023 um 15,1% gegenüber dem Vorjahr auf 11.616 TEUR (i.Vj. 10.089 TEUR). Die Materialeinsatzquote bezogen auf die Gesamtleistung konnte 2023 auf 40,1% (i.Vj. 45,7%) verbessert werden.

Der zweitgrößte Aufwandsposten der Gesellschaft, der Personalaufwand, betrug im Jahr 2023 7.587 TEUR (i.Vj. 6.514 TEUR) bzw. 39,1% (i.Vj. 35,1%) der Gesamtleistung. Der Anstieg um 16,5% gegenüber dem Vorjahr beruht auf einer erhöhten Anzahl an Mitarbeitern sowie auf Entgeltsteigerungen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen 2023 in Höhe von 3.286 TEUR (i.Vj. 3.118 TEUR) erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um 168 TEUR (5,4%), im Verhältnis zur Gesamtleistung betrugen sie fast unverändert 17,0% (i.Vj. 16,8%). Die Abschreibungen spielten auch im Geschäftsjahr 2023 mit 1,5% (i.Vj. 1,5%) der Gesamtleistung keine wesentliche Rolle.

Als Ergebnis der vorstehenden operativen Entwicklungen wurde im Geschäftsjahr 2023 ein um 24,0% höheres Betriebsergebnis als im Vorjahr erzielt (782 TEUR; i.Vj. 631 TEUR). Das Finanzergebnis des Geschäftsjahres 2023 enthält Erträge aus Beteiligungen (14 TEUR; i.Vj. 200 TEUR) sowie das Zinsergebnis (-19 TEUR; i.Vj. -14 TEUR) und beträgt damit insgesamt -5 TEUR (i.Vj. 179 TEUR). Ertragsteuern fielen 2023 in Höhe von 272 TEUR (i.Vj. 404 TEUR) an und betragen 2023 ca. 35% des Vorsteuerergebnisses (i.Vj. 50% aufgrund von Sondereffekten).

Insgesamt wurde im Geschäftsjahr 2023 ein Jahresüberschuss in Höhe von 505 TEUR (i.Vj. 404 TEUR) erzielt (+25,0%). Die Umsatzrentabilität des Geschäftsjahres 2023 betrug 2,6% (i.Vj. 2,3%) und die Gesamtkapitalrentabilität 6,0% (i.Vj. 5,3%).

3. Finanzlage

Die Ziele des Finanzmanagements der Gesellschaft sind die nachhaltige Sicherstellung der Liquidität sowie die Bereitstellung von ausreichenden Finanzmitteln zur Erreichung der Unternehmensziele. Der Bestand an liquiden Mitteln beträgt zum 31. Dezember 2023 1.432 TEUR (i.Vj. 1.038 TEUR) und damit 15,4% an der Bilanzsumme (i.Vj. 12,8 %). Die flüssigen Mittel betreffen neben einem geringfügigen Kassenbestand ausschließlich Guthaben bei Kreditinstituten.

Die Erhöhung der liquiden Mittel im Geschäftsjahr 2023 um 394 TEUR (38,0%) resultiert aus dem Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von 1.261 TEUR (i.Vj. -434 TEUR), dem Cashflow aus der Investitionstätigkeit in Höhe von -999 TEUR (i.Vj. -372 TEUR) und dem Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit in Höhe von 132 TEUR (i.Vj. 545 TEUR). Dabei umfasst der Cashflow aus der Investitionstätigkeit 2023 Investitionen ins immaterielle und Sachanlagevermögen (641 TEUR) und in die Finanzanlagen (TEUR 375). Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit 2023 betrifft die Erhöhung der Bankverbindlichkeiten (132 TEUR). Wesentliche positive Bestandteile des Cashflows aus der laufenden Geschäftstätigkeit waren in 2023 der Jahresüberschuss (505 TEUR), die Abschreibungen (287 TEUR), der Anstieg der operativen Verbindlichkeiten (598 TEUR) sowie der Rückgang der Forderungen gegen Konzernunternehmen (320 TEUR).

Zum 31. Dezember 2023 finanziert sich die Gesellschaft neben Eigenmitteln (65,5%; i.Vj. 68,8%) aus Verbindlichkeiten (20,6%; i.Vj. 14,6%) und Rückstellungen (13,9%; i.Vj. 16,6%).

Ein bestehendes Förderdarlehen der L-Bank wurden im Geschäftsjahr 2023 mit weiteren Teilabrufen in Anspruch genommen. Ein weiteres bestehendes Förderdarlehen der L-Bank wurde bereits im Vorjahr 2022 komplett abgerufen.

Die Gesellschaft war im Geschäftsjahr 2023 wie im Vorjahr jederzeit in der Lage, ihre Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen.

Die Investitionstätigkeit zur planmäßigen Entwicklung des Unternehmens wurde im Berichtsjahr 2023 den Erfordernissen angepasst. Im Geschäftsjahr 2023 wurden Investitionen für immaterielles Anlagevermögen und Sachanlagen in Höhe von 641 TEUR (Vorjahr 372 TEUR) getätigt.

Der Fokus in den folgenden Geschäftsjahren soll primär auf eine steigende Rentabilität sowie auf eine verbesserte und steigende Liquiditätslage gesetzt werden.

4. Vermögenslage

Wesentliche Bilanzposten 2023 (T€) 2022 (T€) Veränderung %
Aktiva
Anlagevermögen 1.826 1.110 716 64,5%
Vorräte, Forderungen 5.895 5.876 19 0,3%
liquide Mittel 1.432 1.038 394 38,0%
Passiva
Eigenkapital 6.077 5.571 506 9,1%
Rückstellungen 1.291 1.347 - 56 -4,2%
Verbindlichkeiten 1.907 1.177 730 62,0%
Bilanzsumme 9.275 8.095 1.180 14,6%

Die Bilanzsumme zum 31. Dezember 2023 erhöhte sich gegenüber dem 31. Dezember 2022 von 8.095 TEUR auf 9.275 TEUR (+14,6 %). Die Erhöhung betrifft beim Vermögen im Wesentlichen das Anlagevermögen (+716 TEUR), die liquiden Mittel (+394 TEUR) sowie die Vorräte (+205 TEUR), während insbesondere die Forderungen gegen verbundene Unternehmen (-320 TEUR) zurückgingen.

Beim Kapital erhöhten sich im Wesentlichen das Eigenkapital um den erzielten Jahresüberschuss 2023 (+505 TEUR). Im Bereich der Verbindlichkeiten erhöhten sich zum 31. Dezember 2023 gegenüber dem Vorjahr die Lieferantenverbindlichkeiten (+258 TEUR), die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (+159 TEUR) sowie die sonstigen Verbindlichkeiten (+226 TEUR). Die Rückstellungen reduzierten sich gegenüber dem Vorjahr (-56 TEUR). Zum 31. Dezember 2023 betrug die Netto-Verbindlichkeit gegenüber verbundenen Unternehmen 542 TEUR (i.Vj. 63 TEUR).

Das Eigenkapital erhöhte sich zum 31. Dezember 2023 gegenüber dem Vorjahr aufgrund des Jahresüberschusses 2023 um 505 TEUR. Zum 31. Dezember 2023 beträgt das Eigenkapital 6.077 TEUR (i.Vj. 5.571 TEUR); die sich daraus ergebende Eigenkapitalquote beträgt somit 65,5% (i.Vj. 68,8%). Der Rückgang beruht trotz gestiegenen Eigenkapitals auf der erhöhten Bilanzsumme.

Insgesamt war die Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 durch eine positive und stabile Vermögens-, Finanz- und Ertragslage gekennzeichnet.

C. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Die wesentlichen finanziellen und nichtfinanziellen Leistungsindikatoren stellen sich zusammengefasst wie folgt dar:

in TEUR 2023 2022 2021
Umsatzerlöse 19.085 17.846 16.305
Betriebsergebnis 782 631 1.451
Anzahl Mitarbeiter (Jahresdurchschnitt) 116 109 100

D. Gesamtaussage

Die Z-LASER GmbH konnte auch 2023 ein weiteres Wachstum realisieren, sowohl Umsatz als auch Jahresüberschuss konnten gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden. Durch eine damit verbundenen gute Liquiditätslage mussten keine neuen Fremdfinanzierungen in Anspruch genommen werden und Investitionen konnten in sinnvollem Maße durchgeführt und aus dem laufenden Cashflow finanziert werden. Ein rückläufiger Auftragseingang resultiert in einem ebenso sinkenden Auftragsbestand, wodurch auch das kommende Geschäftsjahr (2024) sehr herausfordern sein wird. Gültig bleibt unsere Einschätzung, dass unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zufriedenstellend, aber verbesserungsfähig ist. Die Z-LASER GmbH will mit Hilfe von Umsatzwachstum in Fokus-Branchen ihren Umsatz und Profitabilität weiter steigern.

III. Nachtragsbericht

Der Geschäftsführung sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, bekannt.

IV. Prognosebericht

Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Wie bereits im Vorjahr ist der Ausblick auf die zukünftige konjunkturelle Entwicklung mit großen Unsicherheiten verbunden. Aufgrund der Corona Pandemie ist mit keinen weiteren Auswirkungen zu rechnen. Die weiteren Entwicklungen im Ukrainekrieg und die daraus resultierenden Folgen sind schwierig vorherzusagen. Aufgrund der Spannungen in Nahost und den daraus resultierenden Schwierigkeiten im Schiffsverkehr sind bereits jetzt die Auswirkungen auf die Logistik zu spüren, sowohl in Bezug auf Verfügbarkeit von Schiffen als auch Transportkosten und -dauer. Des Weiteren sind die Verfügbarkeit und Preisentwicklung für Energie maßgeblich für die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland.

Für das Jahr 2024 werden für Deutschland keine nennenswerten Wachstumsimpulse erwartet; so geht die OECD, der IWF und der Sachverständigenrat von einem geringen Wirtschaftswachstum 0,2 % und die Bundesregierung von 0,3 % aus; die Prognose der fünf führenden Wirtschaftsforschungsinstitute sowie der EU-Kommission geht von nur +0,1 % aus (OECD 2.5.2024, EU-Kommission 15.5.2024, BMWK 24.4.2024, IWF 16.4.2024, Gemeinschaftsdiagnose 27.3.2024, Sachverständigenrat 15.5.2024).

Für die Weltwirtschaft wird (wie in 2023) auch für das Jahr 2024 von nur verhaltenem Wachstum in Höhe von 3,1 % (OECD 2.5.2024), 3,2 % (IWF 16.4.2024) bzw. 3,0 % (BMWK 1.3.2024) ausgegangen. Noch schwächer wird das Wirtschaftswachstum in der EU für das Jahr 2024 mit 1,0 % und für den Euro-Raum mit 0,8 % erwartet (EU-Kommission 15.5.2024, IWF 16.4.2024).

Die Inflation wird im Jahr 2024 in Deutschland anhalten, lt. Einschätzung der EU-Kommission, der Bundesregierung und des Sachverständigenrats mit 2,4 %, ebenso in der EU mit 2,7 % und im Euro-Raum mit 2,5 % (BMWK 24.4.2024, EU-Kommission 15.5.2024, Sachverständigenrat 15.5.2024).

Die Stimmung der Unternehmen in Deutschland hat sich merklich eingetrübt. Der ifo Geschäftsklimaindex sank im Juli 2024 auf 87,0 Punkte, nach 88,6 Punkten im Juni. Die Unternehmen waren weniger zufrieden mit den laufenden Geschäften. Mit Blick auf die kommenden Monate hat die Skepsis merklich zugenommen. Die deutsche Wirtschaft steckt in der Krise fest. Im Verarbeitenden Gewerbe ist das Geschäftsklima deutlich gesunken. Insbesondere die Urteile zur aktuellen Lage fielen erheblich schlechter aus. Auch die Erwartungen trübten sich ein. Die Auftragsbestände waren erneut rückläufig. Die Kapazitätsauslastung ist auf 77,5 % gefallen und liegt damit sechs Prozentpunkte unter dem langfristigen Mittelwert. Im Dienstleistungssektor ist der Index nach der Erholung in den letzten Monaten wieder gesunken. Dies war vor allem auf pessimistischere Erwartungen zurückzuführen. Ihre aktuelle Lage beurteilten die Dienstleister ebenfalls etwas weniger gut. Auch im Handel hat sich das Geschäftsklima verschlechtert. Die Unternehmen waren mit den laufenden Geschäften weniger zufrieden. Dies gilt insbesondere für den Einzelhandel. Auch bei den Erwartungen zeigten sich größere Zweifel (ifo Institut 25.7.2024).

Zukünftige Entwicklung der Gesellschaft und der Branche

Wir sehen uns als Teil der Photonik-Branche in einem grundsätzlich wachsenden Marktumfeld. Dies wird vor allem durch die zunehmende Automatisierung der Industrie und dadurch erforderlichen Sensoren und Anzeigen getrieben. Es werden stets neue Anwendungen für Laser gefunden, die für Z-LASER GmbH zugänglich sind. Traditionelle Anwendungsfelder (Positionierlaser) für Laser bleiben bisher bestehen, werden allerdings von Wettbewerbern aus dem asiatischen Raum vermehrt angegriffen. Neue Laserquellen (Laserdioden mit besser sichtbaren Wellenlängen, VCSEL o.ä.) und optische Elemente (asphärische Linsen, günstigere Herstellungsmethoden, MEMS Spiegel) erlauben die Entwicklung von neuen und funktionsverbesserten Produkten. Wir verfügen in Deutschland über ein hervorragendes Umfeld mit einer Vielzahl von innovativen Lieferanten, Forschungspartnern und Kunden.

Wir sind positiv gestimmt, dass der Geschäftserfolg in unserer Branche von der geeigneten Anpassung der Produkte an neue Kundenbedürfnisse, die Einführung existierender Produkte in neue Märkte/Marktsegments, sowie dem geeigneten Einsatz neuer aufkommender Technologien und der professionellen Zusammenarbeit mit führenden OEM-Kunden bestimmt werden wird. Entsprechend investieren wir in den Aufbau eines kompetenten und motivierten Personalstamms, in Technologie- und Produktentwicklung sowie in professionellere Prozesse und Abläufe. Weiterhin wollen wir die Chancen in unseren 3 Geschäftsbereichen besser verstehen und unsere Ressourcen auf deren Realisierung konzentrieren.

Im Geschäftsjahr 2024 planen wir mit einem Umsatzniveau von 17-18 Mio. Euro. Es besteht die Gefahr einer Rezession oder einem geringen Wirtschaftswachstum aufgrund der gesamt wirtschaftlichen Situation. Die Konflikte in der Ukraine bzw. in Nahost könnten weiteres negatives Potential bringen, falls sich die Konflikte ausweiten sollte. Wir erwarten einen verbesserten Auftragseingang gegen Ende 2024. Unsere gute wirtschaftliche Lage wollen wir dazu nutzen, um uns im Jahr 2024 durch Investitionen in Digitalisierung Produktionskapazität weiter zu verstärken und die Grundlagen für künftiges Wachstum zu legen.

Aufgrund dieser Investitionen und steigender Personalkosten erwarten wir für das Geschäftsjahr 2024 ein Betriebsergebnis (Jahresüberschuss vor Steuern und Finanzergebnis) von etwa 5-6% der Umsatzerlöse, mit der Absicht, dies in den Folgejahren deutlich zu steigern.

V. Chancen- und Risikobericht

Z-LASER erzielte 2023 ca. 30% seines Umsatzes im Inland, ca. 29% in der übrigen EU sowie ca. 41% im Drittland. Wir sehen mittelfristig deutliche Chancen in der Verstärkung unserer Markt-Präsenz in Nordamerika und den Aufbau neuer Geschäftspartner und Distributoren in dieser Region.

Weitere interessante Chancen bieten sich für Z-LASER GmbH in der Entwicklung von kundenspezifischen Lasersystemen für OEM-Kunden im Bereich der Bildverarbeitung. Schlüsselprojekte sind im Ramp-Up und werden zukünftig neue Umsätze generieren.

Nach der erfolgreichen Markteinführung des ZLP2-HP Ende 2023 arbeitet Z-LASER GmbH an der Verbesserung der neuen ZLP-Generation von Laserprojektoren. Sie zeichnet sich durch neue und moderne Software-Features sowie Hardwareverbesserungen aus und soll u.a. den Eintritt und das Wachstum im Luft- und Raumfahrtmarkt stärken.

Wir glauben, dass innovative Laserprodukte auf ein steigendes Kundeninteresse stoßen werden, da sie zur Effizienzsteigerung von Produktionsabläufen eingesetzt werden können.

Die Gesellschaft verfügt über ein permanentes Risikomanagementsystem, das die regelmäßige Identifikation, Analyse und Bewertung der wesentlichen unternehmensspezifischen Risiken wie Auftragseingang, Einkaufspreiserhöhungen, Zulieferengpässe und Veränderungen der gesetzlichen Rahmenbedingungen sicherstellt. Im Rahmen der Risikosteuerung und Risikobewältigung ergreift die Unternehmensleitung die notwendigen Maßnahmen.

Ein Risiko ist die negative gesamtwirtschaftliche Entwicklung insbesondere in Deutschland und Europa (s.o.), die auch die wesentlichen Kundenbranchen betrifft und damit auch ein Risiko für die Ertragsentwicklung der Gesellschaft darstellt.

Die weiterhin in fast allen Bereichen der Wirtschaft auftretenden Kostensteigerungen könnten zu reduzierten Gewinnmargen führen, wenn es nicht gelingt, sie in entsprechende Absatzpreiserhöhungen umzusetzen.

Die weitere positive Entwicklung der Z-LASER GmbH setzt voraus, dass auch künftig eine technologisch führende Rolle in den Geschäftsfeldern der Gesellschaft besetzt werden kann. Hierzu ist neben dem Erkennen zukünftiger Tätigkeitsschwerpunkte auch das Halten und Gewinnen von hervorragenden Mitarbeitern eine wichtige Voraussetzung, was beim derzeitigen Fachkräftemangel ein Risiko darstellt. Es werden die notwendigen Maßnahmen ergriffen, um dem Risiko eines abnehmenden Know-Hows zu begegnen.

Vor dem Hintergrund unserer hohen Eigenkapitalquote, eines finanzstarken Investors sowie der langfristigen Attraktivität unseres Geschäftsfeldes erwarten wir allerdings keine Risiken, die den Bestand des Unternehmens Z-LASER GmbH grundsätzlich gefährden.

VI. Risikoberichterstattung in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten

Das Risikomanagementsystem der Gesellschaft umfasst auch die Risikosteuerung in Bezug auf Finanzinstrumente. Ziel des Risikomanagements in Bezug auf Finanzinstrumente ist es, diesbezügliche Risiken, soweit wirtschaftlich sinnvoll, zu beseitigen, wobei der Geschäftsführung bewusst ist, dass bestimmte Risiken nicht oder nur mit unverhältnismäßigem Aufwand zu vermeiden sind. Dabei wird durch die fortlaufende Risikoidentifikation, -bewertung und -bewältigung insbesondere hinsichtlich der Forderungen und Verbindlichkeiten das Ziel verfolgt, Risiken bei den Finanzinstrumenten zu minimieren.

Aufgrund der finanziellen Ausstattung des Unternehmens einschließlich noch nicht ausgenutzter Kreditzusagen wird das Liquiditätsrisiko als gering eingeschätzt.

Das Risiko von Forderungsausfällen schätzen wir als gering ein. Wir minimieren es durch Bonitätsprüfungen von Neukunden sowie laufende Forderungskontrollen der Bestandskunden.

Unser Währungsrisiko (vor allem Wechselkurs USD zu EUR) schätzen wir als moderat ein, da sich die Ein- und Ausgaben in US-Dollar etwa die Waage halten. Sollte der Aufbau vom US-Geschäft gelingen und somit die US-Dollar Einnahmen steigen, werden wir eine entsprechende Währungsabsicherung implementieren.

Die Gesellschaft verfügt nur in überschaubarem Ausmaß über verzinsliche Forderungen bzw. Verbindlichkeiten, so dass das Zinsänderungsrisiko als gering angesehen wird. Die derzeitigen Darlehen von Banken sind für die nächsten Jahre festverzinslich, so dass ein Zinsänderungsrisiko erst bei Refinanzierung auftritt.

Finanzielle Sicherungsgeschäfte werden nur nach Einzelfallbetrachtung abgeschlossen. Derivative Finanzinstrumente lagen im Geschäftsjahr 2023 und zum Bilanzstichtag nicht vor.

 

Freiburg im Breisgau, den 13. August 2024

Z-LASER GmbH, Freiburg im Breisgau

Die Geschäftsführung

Thomas Buschmann, Geschäftsführer

In dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Z-LASER GmbH, Freiburg im Breisgau

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Z-LASER GmbH, Freiburg im Breisgau, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Z-LASER GmbH, Freiburg im Breisgau, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Stuttgart, den 13. August 2024

Grant Thornton AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Hämmerle, Wirtschaftsprüfer

Gohlke, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss wurde festgestellt am 30. August 2024.

Der Bilanzgewinn zum 31. Dezember 2023 in Höhe von EUR 5.276.657,17 wird auf neue Rechnung vorgetragen.

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