Pörschke GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit Werkzeugmaschinen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Thorsten Dipl.-Ing. Munk seit 14.10.2003 | Geschäftsführer |
Frank Dipl.-Ing. Munk seit 14.10.2003 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% | |
| 50.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Munk GmbHHammJahresabschluss zum 31. Dezember 2023LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023I. Grundlagen der Unternehmenstätigkeit Geschäftsmodell Die Entwicklung und Herstellung von Stromversorgungssystemen für die Oberflächen be- und verarbeitende Industrie ist die Kernkompetenz der Munk GmbH. Seit dem Gründungsjahr 1970 produziert Munk in Hamm (Westfalen) und beschäftigt rund 150 Mitarbeiter. Daneben bilden die Produktion, die Projektentwicklung/Engineering sowie der technische Vertrieb die tragenden Säulen des Unternehmens. Als Spezialist von Stromversorgungen für die Oberflächenveredelung bietet Munk ein facettenreiches Spektrum von Produkten: Gleichstrom- oder Pulsstromversorgung, Prozessregelungen, Fernsteuerungen, Sondergeräte und Zubehör. Dabei erstellen wir mit unserer eigenen, starken Entwicklungsabteilung, einer fertigungsoptimierten Produktion sowie einer hohen Anzahl an Spezialisten in der Projektierung, im Service sowie im technischen Vertrieb in Deutschland und sichern damit vor Ort Arbeitsplätze. Grundlage für die Unternehmenstätigkeit ist die Unternehmenssatzung in der derzeit gültigen Fassung vom 19.12.2011. Die Unternehmenstätigkeit hat sich gegenüber dem Vorjahr nicht verändert. Forschung und Entwicklung Eine Beschäftigungsquote von mehr als 10% im Bereich Forschung und Entwicklung sowie die eigene Transformatorenfertigung sind Garanten für die innovative und hochwertige Produktion im Bereich der Stromversorgungstechnologien. Die Gesellschaft tätigt im überdurchschnittlichen Umfang eigene Forschung und Entwicklung. Die Materialknappheit ist überwunden und die Gesellschaft kann sich auf die Entwicklung und Verbesserung ihrer Stromversorgungen konzentrieren. Zweigniederlassungen Es wurden wie im Vorjahr keine Zweigniederlassungen unterhalten. II. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Rahmenbedingungen Deutschland erlebte im vergangenen Jahr eine Rezession: das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war 2023 um 0,3 Prozent niedriger als im Vorjahr. Auch wenn die deutsche Wirtschaft nach der Corona-Krise und dem wirtschaftlichen Einbruch im Jahr 2020 auf eine Erholung hoffte, fiel diese wegen des Krieges in der Ukraine, der steigenden Energiepreise und der Rekordinflation im Jahr 2022 deutlich schlechter aus. Auch gemäß der Vorhersage des Internationalen Währungsfonds wird das BIP im Jahr 2024 im Vergleich zum Vorjahr lediglich um 0,2 Prozent steigen. Dies würde bedeuten, dass Deutschland in einer Phase der Stagnation verharrt. Im Jahr 2023 war die wirtschaftliche Entwicklung im Bereich Elektrotechnik von mehreren wesentlichen Faktoren geprägt. Trotz der Herausforderungen der unterschiedlichen Regularien, der hohen Inflationsraten und steigenden Zinsen, die die Weltwirtschaft belasteten, zeigte sich die Branche robust und konnte ihren Umsatz auf rund 238 Mrd. Euro steigern (https://de.statista.com/statistik/daten/studie/75570/umfrage/deutsche-elektroindustrie-geschaeftsentwicklung-gesamtumsatz-seit-2008/). Geschäftsverlauf und Lage Durch den Ukraine-Krieg und weiterhin bestehender Auswirkungen der Corona-Pandemie begleiteten uns Rohmaterialknappheit, gestörte Lieferketten und stark gestiegene Preise über das Geschäftsjahr hinweg. Einer möglichen Materialknappheit konnte durch umsichtige Planung und Erhöhung der Lagerstände entgegengewirkt werden. Die gestiegenen Kosten konnten im Wesentlichen in unsere Produktpreise eingerechnet werden. Insgesamt können wir auf ein zufriedenstellendes Geschäftsjahr zurückblicken, indem Rohertrags- und Ertragslage weiter verbessert werden konnten. Der Jahresüberschuss betrug im Berichtszeitraum 1.689 TEUR (Jahresüberschuss Vorjahr: 311 TEUR). Die Verbesserung des Jahresergebnisses wurde im Wesentlichen durch Rohertrags- und Effizienzsteigerungen erreicht. Auf der Grundlage vorläufiger Vorjahreszahlen wurden die Aufwendungen und Erträge für das Geschäftsjahr vorsichtig geplant. Eine durchgängig hohe Lieferfähigkeit sowie gleichzeitig kurze Durchlaufzeiten in unseren Produktionsabteilungen haben neben der Marktsituation dazu geführt, dass der geplante Rohertrag im Berichtsjahr übertroffen wurden. Die variablen sowie auch die Fixkosten haben sich im geplanten Bereich verändert. Somit konnte ein Ergebnis erzielt werden, dass über den Erwartungen lag. III. Leistungsindikatoren Für die interne Unternehmenssteuerung werden u.a. folgende finanzielle Leistungsindikatoren, die Kennzahlen Umsatzerlöse, EBIT und die Eigenkapitalquote herangezogen.
IV. Vermögen-, Finanz- und Ertragslage Ertragslage Die Ertragslage der Munk GmbH ist sehr positiv. Das Rohergebnis stieg wegen der verbesserten Auftragslage analog zur Umsatzentwicklung von 14.098 TEUR um 4.617 TEUR (32,7%) auf 18.715 TEUR. Die Sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen von 3.883,9 TEUR in 2022 um 493,5 TEUR (12,7%) auf 4.377,4 TEUR. Dieser Anstieg beruht hauptsächlich auf gestiegenen Aufwendungen für Miete, den Warenversand und Beratungsleistungen. Der Personalaufwand hat sich aufgrund der gestiegenen Mitarbeiterzahl und Sonderzahlungen wie Boni und Inflationsausgleichsprämien gegenüber dem Vorjahr um EUR 1.587.750,76 erhöht. Finanzlage und Liquidität Die finanzielle Ausstattung des Unternehmens ist weiterhin sehr gut. Auf Grund der konservativen Finanzführung konnten die getätigten Investitionen wie in den Vorjahren aus dem erwirtschafteten liquiden Mitteln finanziert werden. Wenn möglich, wurden sämtliche Eingangsrechnungen skontiert. Zusätzliche Finanzierungen wurden nicht benötigt. Die Linien bei den Hausbanken bestehen unverändert weiter. Die Gesellschaft investiert kontinuierlich in die Fertigung und setzt Vorschläge der Kollegen aus der Produktion und Fertigungsvorbereitung konsequent um. An dieser Stelle nochmals vielen Dank an alle Kollegen für die wertvollen Hinweise und Vorschläge. Der Cashflow ergibt sich aus dem Jahresüberschuss und den Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und des Sachanlagevermögens. Der Cashflow beträgt EUR 2.722.976,62 (Vorjahr: EUR 500.923,61). Das Finanzergebnis hat sich von Munk GmbH EUR um 1.688.727,10 EUR auf 135.101,70 EUR verbessert. Die Finanzierung erfolgt im Wesentlichen durch Eigenkapital. Wir halten an unserer risikobewussten Strategie zur Unternehmensfinanzierung mit einer soliden Finanzstruktur fest. Hierzu streben wir eine hohe Eigenkapitalquote, eine ausreichend hohe kurzfristige Liquidität und einen positiven operativen Cash-Flow an, um auch in wirtschaftlich anspruchsvollen Marktphasen erfolgreich sein zu können. Es bestehen derzeit keine Finanzierungsvorhaben mit erheblichem Einfluss auf unsere wirtschaftliche Lage. Wir sehen uns in der Lage, unseren derzeitigen und zukünftigen Zahlungsverpflichtungen nachkommen zu können. Eingetretene oder aufgrund der bekannten Geschäftsentwicklung absehbare Liquiditätsengpässe bestehen nach unserer Einschätzung nicht. Vermögenslage und Kapitalstruktur Die Vermögenslage ist geordnet. Insgesamt ist die Vermögenslage der Gesellschaft als sehr stabil zu bezeichnen. Dem Eigenkapital in Höhe von EUR 14.243.057,14 steht ein Anlagevermögen von EUR 1.399.129,20 gegenüber. Die Anlagenintensität liegt durch Investitionen in Maschinen und Geschäftsausstattung bei 7% (Vorjahr: 5%). Die Vorratsintensität hat sich durch die Entwicklung der erhaltenen Anzahlungen auf 15% (Vorjahr: 5%) erhöht. Die Anlagenintensität ergibt sich aus dem Verhältnis Anlagevermögen zur Bilanzsumme, die Vorratsintensität ergibt sich aus dem Verhältnis Vorräte zur Bilanzsumme. V. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Prognose und Chancen Durch die kontinuierlich verbesserten Produkte sind wir gut in den Märkten positioniert. Der Auftragsbestand ist weiterhin hoch und die Auslastung erfreulich. Durch die breite Marktaufstellung konnten Chancen optimal genutzt werden. Wir planen ein positives Jahresergebnis. Hierbei rechnen wir mit einem Rohergebnis in Höhe von EUR 13.614.000,00 sowie einem EBIT von EUR 310.498,00. Wir bleiben optimistisch und stellen uns den kommenden Herausforderungen. Trotz des niedrigeren Rohrergebnisses planen wir nach unserer Prognose mit einem positiven Jahresergebnis. Wir streben an, unsere Produkte kontinuierlich an die Anforderungen des Marktes anzupassen. Lieferketten, Kunden, Bedarfe, die geopolitische Lage hat einen großen Einfluss auf unser Geschäft. Die zukunftsgerichteten Aussagen und Informationen beruhen auf heutigen Erwartungen und bestimmten Annahmen. Sie bergen Risiken und Ungewissheiten, insbesondere kann auch nicht vorhergesehen werden, ob und wie sich die aktuelle politische Situation in der Ukraine auf die Lieferketten und Energiepreise auswirken wird. Die Vielzahl von Faktoren, von denen zahlreiche außerhalb des Einflussbereichs unseres Unternehmens liegen, können Geschäftsaktivitäten und deren Ergebnis beeinträchtigen. Die Faktoren könnten dazu führen, dass die tatsächlichen Leistungen und Ergebnisse des Unternehmens von denjenigen abweichen, über die zukunftsgerichtete Aussagen gemacht werden. Eine Einschätzung ist nicht möglich. Die hohen Energiekosten machen es den deutschen Kunden schwer wettbewerbsfähig zu sein. Neuanlagen werden in Deutschland nicht geplant, es sind eher Ersatzinvestitionen oder Reparaturen. International drücken uns die hohen Produktionskosten. Risiken Das Kontrollumfeld, Risikobeurteilungen, Kontrollaktivitäten, Information und Kommunikation sowie die Überwachung bilden die wesentlichen Bestandteile des IKS. Das Risikomanagement ist als kontinuierliche Aufgabe in die Aufbau- und Ablauforganisation integriert. Die Risikoberichterstattung erfolgt im Rahmen der regelmäßig stattfindenden Sitzungen der Geschäftsleitung. Wesentliche Veränderungen des Risikomanagementsystems und des IKS haben sich gegenüber dem Vorjahr nicht ergeben. Unser Risikomanagementsystem zielt darauf ab, die Erfüllung der satzungsmäßigen Aufgaben und den Unternehmenserfolg in allen Geschäftsfeldern nachhaltig zu wirtschaftlichen Konditionen unter Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben sicherzustellen. Als Risiken gelten alle Entwicklungen, die sich negativ auf das Erreichen dieses übergeordneten Unternehmensziels auswirken können. Bei der Bewertung der identifizierten Risiken werden Einschätzungen hinsichtlich der Eintrittswahrscheinlichkeit und der Schadenshöhe im Falle des Schadenseintritts vorgenommen. Dabei werden auch Möglichkeiten rechtlich abgesicherter Risikoabwälzung (z.B. durch Versicherung, Gewährleistung) berücksichtigt. Risiken bergen die hohen Lohn- und Gehaltskosten, die weiterhin vorhandene Inflation, der Krieg in der Ukraine, die Reglementierung aus Brüssel, der wirtschaftlichen Streitigkeiten mit China. Der aktuelle Auftragsbestand bildet eine gute Basis für das Geschäftsjahr 2024. Liquiditätsrisiken Liquiditätsrisiken wird mit einer laufenden Liquiditätsplanung und ausreichenden Kontokorrentlinien begegnet. Der Liquiditätsbedarf wird sich in 2024 in den bestehenden Kontokorrentlinien bewegen, die Beschaffung von evtl. zusätzlich benötigten finanziellen Mitteln für Investitionen gilt als gesichert. Die langfristigen Vermögenswerte des Unternehmens sind nicht fremdfinanziert. Ebenso bestehen keine langfristigen Bankdarlehen. Bei einem eventuellen Ausfall von Kundenzahlungen kann das Liquiditätsrisiko kompensiert werden. Risikoberichterstattung in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten Insgesamt ist die Munk GmbH aufgrund der Struktur der Geschäftstätigkeit nur geringen Zins- und Kreditrisiken ausgesetzt. Auf den Einsatz von derivativen Finanzinstrumenten zur Begrenzung der Finanzrisiken konnte verzichtet werden. Forderungsausfall- und Bonitätsrisiken Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind kaum zu verzeichnen gewesen. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. In besonderen Fällen wird bei Bedarf die Zahlungsfrist umgestellt, z.B. auf Vorkasse. Soweit bei den Forderungen Ausfall und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer neuen umfangreichen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden. Personalrisiken Qualifizierte Mitarbeiter zu gewinnen, zu entwickeln und zu binden wird für uns zunehmend ein entscheidender Erfolgsfaktor. Wir begegnen dem Risiko von Fluktuation durch attraktive Gestaltung des Arbeitsumfelds mit dem Ziel einer hohen Mitarbeiterzufriedenheit. In einem schwierigen Marktumfeld konnte der Personalbestand gehalten werden. Die Ausbildung, ein zentraler Bestandteil des Erfolges am Markt, wird ausgebaut und umstrukturiert. Gesamtrisiko Insgesamt wurden im Berichtsjahr keine den Fortbestand gefährdende Risiken identifiziert. Wir haben die nach unseren Erkenntnissen notwendigen Maßnahmen ergriffen, um potenziell zu erwartende Risiken zu beherrschen. VI. Versicherung der gesetzlichen Vertreter Wir versichern nach bestem Wissen, dass im Lagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Unternehmens so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Unternehmens beschrieben sind.
Hamm, im Oktober 2024 Frank Munk, Geschäftsführer Thorsten Munk, Geschäftsführer BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023AKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 20231 Allgemeine Angaben Die Munk GmbH hat ihren Firmensitz in Hamm und ist in das Handelsregister beim Amtsgericht Hamm unter der Registernummer HRB 195 eingetragen. Die Tätigkeit der Gesellschaft umfasst insbesondere die Fabrikation und den Vertrieb von elektrischen Geräten. Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgte nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung. Ergänzend zu diesen Vorschriften sind die Regelungen des GmbH-Gesetzes (GmbHG) sowie die ergänzenden Vorschriften des Gesellschaftsvertrags zu beachten. Die Munk GmbH ist nach den in § 267 Abs. 3 HGB bezeichneten Größenmerkmalen als mittelgroße Kapitalgesellschaft einzustufen. Der Jahresabschluss ist daher prüfungspflichtig gemäß §§ 316 ff. HGB. Der Jahresabschluss umfasst die Bilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung und den Anhang. Der Jahresabschluss wird in Euro (EUR) aufgestellt. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde unter Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ("Going Concern") erstellt. 2 Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 2.1 Grundlagen des Jahresabschlusses Im Jahresabschluss müssen in einem begrenzten Umfang Schätzungen vorgenommen und Annahmen getroffen werden, die Auswirkungen auf Höhe und Ausweis der bilanzierten Vermögenswerte und Schulden, der Erträge und Aufwendungen sowie der Eventualverbindlichkeiten haben. Dabei werden sämtliche aktuell verfügbaren Erkenntnisse berücksichtigt. Schätzungen und Annahmen wurden insbesondere bei der Bestimmung von Nutzungsdauern von Gegenständen des Anlagevermögens und der Bewertung der Vorräte vorgenommen. Die tatsächlichen Werte können von den Schätzungen abweichen. Änderungen von Schätzungen werden zum Zeitpunkt einer besseren Kenntnis erfolgswirksam berücksichtigt. Die im Vorjahr angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden im Berichtsjahr fortgeführt. 2.2 Immaterielle Vermögensgegenstände Entgeltlich erworbene immaterielle Anlagewerte wurden bei Zugang zu Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig linear über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer von 3 bis 20 Jahren abgeschrieben, sofern sie der Abnutzung unterlagen. Außerplanmäßige Abschreibungen werden vorgenommen, wenn voraussichtlich dauerhafte Wertminderungen vorliegen. Zuschreibungen aufgrund des Wertaufholungsgebots erfolgen bis zu den fortgeführten Anschaffungskosten, wenn die Gründe für eine dauerhafte Wertminderung nicht mehr bestehen. 2.3 Sachanlagen Die Bewertung des Sachanlagevermögens erfolgte zu den historischen Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um die kumulierten, planmäßigen Abschreibungen. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Bei der Bemessung der Nutzungsdauer wird auf die betrieblichen Erfahrungen zurückgegriffen, die sich weitgehend mit den Angaben in den steuerlichen AfA-Tabellen decken. Die Abschreibung der Grundstücke, grundstücksgleichen Rechte und Bauten auf fremden Grundstücken erfolgt über eine Nutzungsdauer von 5 bis 50 Jahren. Die Nutzungsdauer beträgt bei den anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1 bis 50 Jahre. Außerplanmäßige Abschreibungen werden vorgenommen, wenn voraussichtlich dauerhafte Wertminderungen vorliegen. Zuschreibungen aufgrund des Wertaufholungsgebots erfolgen bis zu den fortgeführten Anschaffungskosten, wenn die Gründe für eine dauerhafte Wertminderung nicht mehr bestehen. 2.4 Finanzanlagen Die Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten angesetzt und bewertet. Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert werden vorgenommen, wenn die Wertminderung dauerhaft ist. Zuschreibungen aufgrund des Wertaufholungsgebots erfolgen bis zu den Anschaffungskosten, wenn die Gründe für eine dauerhafte Wertminderung nicht mehr bestehen. 2.5 Vorräte Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Abwertungen für Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und geminderter Verwertbarkeit ergeben, werden in angemessenem und ausreichendem Umfang vorgenommen. In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Fremdkapitalzinsen wurden in die Herstellungskosten nicht mit einberechnet. 2.6 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert oder mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Unverzinsliche Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden abgezinst. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch angemessene Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. 2.7 Liquide Mittel Die Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert bilanziert. Währungsguthaben wurde mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. 2.8 Aktive Rechnungsabgrenzung Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind zum Nennwert bilanziert. Ausgewiesen werden Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. 2.9 Latente Steuern Die Ermittlung der latenten Steuern wird anhand des bilanzorientierten Konzepts vorgenommen. Danach werden für sämtliche Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen der Vermögensgegenstände und Schulden und deren steuerlichen Wertansätzen latente Steuern berechnet, sofern sich diese Differenzen in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich wieder umkehren. Die Gesellschaft macht von ihrem Ansatzwahlrecht für aktive latente Steuern keinen Gebrauch. Latente Steuern gemäß § 274 HGB werden nicht gebildet. 2.10 Eigenkapital Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. 2.11 Rückstellungen Die Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen werden, soweit handelsrechtlich zulässig, im Einklang mit den steuerlichen Vorschriften stehende Berechnungsverfahren verwendet. Bei Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Kosten und Preissteigerungen berücksichtigt. Ferner werden Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr mit einem der Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Jahre, welcher von der Deutschen Bundesbank veröffentlicht wird, abgezinst. 2.12 Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind mit dem jeweiligen Erfüllungsbetrag angesetzt. 2.13 Grundlagen der Fremdwährungsumrechnung Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem Kurs zum Zeitpunkt der Verbuchung erfasst. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden gemäß § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. 3 Angaben zur Bilanz 3.1 Anlagevermögen Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens stellt sich wie folgt dar:
3.2 Finanzanlagen Im Folgenden werden die Angaben zu Unternehmen zusammengefasst, an denen die Gesellschaft Anteile hat:
Die Gesellschaft Munk Nederland B.V. befindet sich seit dem 23.08.2023 in Liquidation. 3.3 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Forderungen gegenüber Gesellschaftern bestanden nicht. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind im Wesentlichen Steuerforderungen enthalten. In der Position "Sonstige Vermögensgegenstände" sind keine Beträge größeren Umfangs enthalten, die erst nach dem Abschlussstichtag rechtlich entstanden sind. 3.4 Eigenkapital Das Stammkapital beträgt 210.000,00 € (i.Vj. 210.000,00 €) und entspricht dem Gesellschaftsvertrag. Der Gesamtbetrag, der gemäß § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt 35.492,00 €. 3.5 Rückstellungen Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren zukünftigen Zahlungsverpflichtungen, Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten der Gesellschaft. Die Pensionsrückstellungen decken die Versorgungsverpflichtungen gegenüber den noch tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ab. Die Pensionsverpflichtungen werden mit Hilfe des Anwartschaftsbarwertverfahrens (PUC-Methode) mit Berücksichtigung von künftigen Lohn-, Gehalts- und Rententrends bewertet. Nach § 253 Abs. 2 HGB sind Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre abzuzinsen. Der zehnjährige Durchschnittszinssatz wird von der Deutschen Bundesbank bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ermittelt und bekannt gegeben. Der verwendete Rechnungszins beträgt 1,82 % (Vorjahr: 1,78 %), der Lohn- und Gehaltstrend 0,00% (Vorjahr: 0,00%) und der Rententrend 2,00% (Vorjahr: 0,00%). Der Bewertung der Pensionsverpflichtungen werden die Richttafeln RT 2018 G von K. Heubeck zu Grunde gelegt. Der Erfüllungsbetrag der Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen mit dem durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Geschäftsjahre (1,74 %) übersteigt den angewendeten Erfüllungsbetrag der Pensionsrückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzins der vergangenen zehn Geschäftsjahre (1,82 %) um 35.492,00 EUR. Dieser Unterschiedsbetrag unterliegt gemäß § 253 Abs. 6 HGB einer Ausschüttungssperre. Für Pensionsverpflichtungen wurden teilweise Rückdeckungsversicherungen abgeschlossen, die an die Berechtigten verpfändet sind. Das ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtungen dienenden, dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogene Deckungsvermögen wird mit dem beizulegenden Zeitwert mit den Rückstellungen gemäß § 246 Abs. 2 HGB verrechnet. Der Zeitwert der Rückdeckungsversicherungen (Deckungskapital), der mit dem Erfüllungsbetrag der Verpflichtungen verrechnet wurde, beträgt zum Abschlussstichtag 1.554.044,00 EUR (Vorjahr: 1.475.655,00 EUR). In den sonstigen Rückstellungen sind folgende Rückstellungen enthalten, die einen nicht unerheblichen Umfang haben:
3.6 Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:
Die Pensionsrückstellung in Höhe von 1.978.536,00 Euro wurde mit dem Planvermögen in Höhe von 1.554.044,00 Euro verrechnet. Der Ausweis erfolgte auf der Passivseite unter dem Posten "Pensionsrückstellung". 3.7 Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind nach ihrer Fälligkeit in einem Verbindlichkeitsspiegel dargestellt: Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten ist durch branchenübliche Eigentumsvorbehalte gesichert. 4 Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. 4.1 Personalaufwand Von den Personalaufwendungen entfallen EUR 49.020,00 (Vorjahr: EUR 102.471,00) auf Aufwendungen für Altersvorsorge. 4.2 Sachverhalte von außergewöhnlicher Größenordnung oder Bedeutung Im Jahresabschluss sind keine Erträge von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung enthalten. Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung stellen Forderungsverluste durch Liquidation und Insolvenz der betreffenden Gesellschaften in Höhe von EUR 819.716,53 (Vorjahr: EUR 0,00) dar. 4.3 Periodenfremde Erträge und Aufwendungen Im Zusammenhang mit dem Abschluss der steuerlichen Betriebsprüfung für die Veranlagungszeiträume 2019 und 2021 wurden periodenfremde Aufwendungen in den Positionen "Steuern vom Einkommen und vom Ertrag" in Höhe von EUR 140.323,63, "Sonstige betriebliche Aufwendungen" von EUR 300,00 sowie "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" von EUR 195,00 erfasst. 4.4 Erträge und Aufwendungen aus Währungsumrechnung In der Gewinn- und Verlustrechnung sind Erträge in Höhe von TEUR 320 (Vorjahr: TEUR 470) und Aufwendungen in Höhe von TEUR 456 (Vorjahr: TEUR 279) aufgrund von Währungsumrechnung enthalten. 4.5 Angaben zum Finanzergebnis Das Finanzergebnis enthält keine Zinserträge oder Zinsaufwendungen aus verbundenen Unternehmen. Aus der Abzinsung von Rückstellungen sind in der Gewinn- und Verlustrechnung Aufwendungen in Höhe von EUR 33.745,00 (Vorjahr: EUR 32.919,00) enthalten. Im Personalaufwand sind Erträge aus der Aufzinsung von langfristigen Rückstellungen für Verpflichtungen im Personalbereich in Höhe von EUR 1.900,00 (Vorjahr: EUR 700,00) enthalten. Der Ausweis erfolgt entsprechend IDW RS HFA 34 i.V.m. IDW HFA 38 wie in den Vorjahren einheitlich im operativen Ergebnis und nicht im Finanzergebnis. 4.6 Angaben zu Steuern vom Einkommen und Ertrag Das Ergebnis nach Steuern ist mit Steuern vom Einkommen und Ertrag in Höhe von TEUR 532 (i.Vj.: TEUR 94) belastet. In den Steuern vom Einkommen und Ertrag sind latente Steuern in Höhe von TEUR 0 (i.Vj.: TEUR 0) enthalten. Die Steuern vom Einkommen und Ertrag betreffen im Wesentlichen die gewöhnliche Geschäftstätigkeit. 5 Sonstige Angaben 5.1 Angaben zur Geschäftsführung Während des Geschäftsjahres bis zum Bilanzaufstellungstag gehörten folgende Personen dem Geschäftsführungsorgan an: Herr Dipl.-Ing. Frank Munk Herr Dipl.-Ing. Thorsten Munk Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird unter Inanspruchnahme von § 286 Abs. 4 HGB verzichtet, da durch eine Durchschnittsbildung die Vergütung der einzelnen Mitglieder der Geschäftsführung annähernd bestimmbar wäre. Den Mitgliedern der Geschäftsführung wurden im Berichtszeitraum keine Vorschüsse und Kredite gewährt und es bestehen auch keine Haftungsverhältnisse. 5.2 Angabe zu Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Die Gesamtzahl der durchschnittlich Mitarbeitenden beträgt im Geschäftsjahr 150 und im Vorjahr 142. Davon waren 85 im gewerblichen Bereich (Vorjahr: 80) und 65 in der Verwaltung tätig (Vorjahr: 62). 5.3 Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden finanziellen Verpflichtungen zu vermerken:
5.4 Honorar des Abschlussprüfers Das auf das Geschäftsjahr 2023 entfallende Honorar des Abschlussprüfers beträgt:
5.5 ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss zum 31.12.2023 in Höhe von 1.688.727,10 € (Vorjahr: 310.975,24 €) auf neue Rechnung vorzutragen. 6 Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung sind nach dem Schluss des Geschäftsjahrs nicht eingetreten. 7 Versicherung der gesetzlichen Vertreter und Unterzeichnung Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Jahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
Hamm, den 09.12.2024 Frank Munk, Geschäftsführer Thorsten Munk, Geschäftsführer Den vollständigen Jahresabschluss auf den 31.12.2023 und den Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 der Munk GmbH haben wir geprüft. Für die Offenlegung nimmt die Gesellschaft die gemäß § 327 HGB eingeräumten größenabhängigen Erleichterungen in Anspruch. Dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir nachfolgenden Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Munk GmbH, Hamm Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Munk GmbH, Hamm, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Munk GmbH, Hamm, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamm, 9. Dezember 2024 AGP
GmbH
Dirk Stork, Wirtschaftsprüfer Holger Schnarre, Wirtschaftsprüfer |
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