fit4you Sabrina Kusenberger GmbH
Selbe AdresseBetrieb von Sportanlagen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Rada Ioana Rodriguez Silva seit 25.5.2011 | Geschäftsführer |
Markus Andreas Rojewski seit 10.9.2009 | Prokura |
Daniel Dr. Rook seit 22.9.2008 | Prokura |
Karl-Ludwig Leppla seit 22.9.2008 | Prokura |
Udo Neumann seit 22.9.2008 | Prokura |
Manfred Steffen seit 22.9.2008 | Prokura |
Peter Michael Bahnschulte seit 22.9.2008 | Prokura |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Ritto GmbHHaigerJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2009 bis zum 31.12.2009Bilanz zum 31. Dezember 2009(Vorjahr zum Vergleich)AKTIVA
GEWINN-
UND VERLUSTRECHNUNG
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
2009
EUR |
Vorjahr
EUR |
|
| 1. Umsatzerlöse | 22.937.066,90 | 22.784.171,88 |
| 2. Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen | 0,00 | -22.970,00 |
| 3. Sonstige betriebliche Erträge | 3.000.728,38 | 3.099.207,93 |
| 4. Materialaufwand | ||
| a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren | -9.527.901,30 | -7.476.336,44 |
| 5. Personalaufwand | ||
| a) Löhne und Gehälter | -5.818.824,64 | -6.670.387,77 |
| b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung | -1.263.361,98 | -1.144.694,66 |
| - davon für Altersversorgung: EUR 303.969,30 (Vorjahr: EUR 498.761,11) | ||
| 6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen | -334.813,59 | -350.265,25 |
| 7. Sonstige betriebliche Aufwendungen | -4.272.354,99 | -4.950.546,81 |
| 8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 128.708,43 | 632.858,94 |
| - davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 122.942,49 (Vorjahr: EUR 631.867,10) | ||
| 9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | -108.736,69 | -7.358,56 |
| 10. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | 4.740.510,52 | 5.893.679,26 |
| 11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | -422.841,61 | 0,00 |
| 12. Sonstige Steuern | -64.307,77 | -15.703,51 |
| 13. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrags abgeführter Gewinn | -4.253.361,14 | -5.460.247,38 |
| 14. Jahresüberschuss | 0,00 | 417.728,37 |
| 15. Verlustvortrag | 0,00 | -417.728,37 |
| 16. Bilanzgewinn | 0,00 | 0,00 |
Der vorliegende Jahresabschluss wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) aufgestellt.
Die Gesellschaft wies zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 2 HGB auf.
Die in dem vorliegenden Anhang genannten Gesetzesnormen entsprechen dem Stand des HGB nach Umsetzung des am 29. Mai 2009 in Kraft getretenen Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes. Von dem Wahlrecht, die Vorschriften des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes bereits in 2009 vorgezogen anzuwenden, wurde kein Gebrauch gemacht.
Es fanden die folgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden bei der Aufstellung des Jahresabschlusses Anwendung:
Die immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Der Werteverzehr wurde grundsätzlich durch planmäßige Abschreibungen berücksichtigt, die im Rahmen der ertragsteuerlichen Vorschriften nach der linearen und der degressiven Methode ermittelt wurden. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden nach § 6 Abs. 2 a EStG in einen Sammelposten eingestellt und linear über fünf Jahre abgeschrieben.
Die Vorräte wurden im Rahmen der Integration in die Schneider-Gruppe auf die Merten GmbH, Wiehl, zum 30.06.2009 übertragen.
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich zum Nennbetrag bilanziert. Erkennbare Risiken wurden durch entsprechende Wertberichtigungen berücksichtigt.
Die Pensionsverpflichtungen wurden in 2009 erstmals mit dem nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelten Barwert unter Anwendung der Heubeck Tafeln 2005 G und auf der Basis eines Rechnungszinsfußes von 6 % angesetzt. Gegenüber der bisherigen Bewertung mit dem steuerlichen Teilwert ergibt sich für das Berichtsjahr eine Auswirkung auf die Ertragslage in Höhe von TEUR 141. Bei der Berechnung wurden die neuen Altersgrenzen nach dem RV-Altersgrenzenanpassungsgesetz berücksichtigt.
Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des Betrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.
Die innerhalb der sonstigen Rückstellungen passivierten Rückstellungen für Dienstjubiläen wurden mit einem Zinssatz von 4 %, die Rückstellungen für Altersteilzeit und Überbrückungsgeld wurden mit einem Zinssatz von 6 % abgezinst.
Die Verbindlichkeiten wurden mit ihren Rückzahlungsbeträgen passiviert.
Die Aufgliederung und Entwicklung des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen im Geschäftsjahr sind aus dem Anlagengitter ersichtlich.
Die Forderungen gegen Gesellschafter stellen in voller Höhe sonstige Vermögensgegenstände dar. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten ausschließlich aus Lieferungen und Leistungen.
Das Eigenkapital blieb aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrags zum Vorjahr konstant.
Die sonstigen Rückstellungen betreffen:
| TEUR | |
| Umsatzboni und andere Erlösminderungen | 1.657,0 |
| Garantieverpflichtungen | 1.289,0 |
| Prämien und Provisionen | 959,0 |
| Dienstjubiläen | 192,5 |
| Drohverluste | 105,1 |
| Übrige, je unter TEUR 100,0 | 455,4 |
| 4.658,0 |
Die Verbindlichkeiten sind mit Ausnahme der üblichen Eigentumsvorbehalte aus Lieferungen und Leistungen ungesichert und weisen die folgenden Restlaufzeiten auf:
| Restlaufzeit | |||||
|
Stand am 31.12.2008
TEUR |
Stand am 31.12.2009
TEUR |
bis 1 Jahr
TEUR |
1
- 5 Jahre
TEUR |
über 5 Jahre
TEUR |
|
| Verbindlichkeiten | |||||
| 1. ... aus Lieferungen und Leistungen | 570,0 | 142,1 | 142,1 | 0 | 0 |
| 2. ... gegenüber verb. Unternehmen | 47,9 | 2.145,0 | 2.145,0 | 0 | 0 |
| 3. Sonstige Verbindlichkeiten | 281,7 | 1.062,7 | 1.062,7 | 0 | 0 |
| 899,6 | 3.349,8 | 3.349,8 | 0 | 0 | |
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen stellen in Höhe von TEUR 2.145,0 Verbindlichkeiten aus dem Liefer- und Leistungsverkehr dar.
Aus Miet-, Leasing- und Dienstleistungsverträgen ergeben sich am Bilanzstichtag sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 393.
Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB i. V. m. § 275 Abs. 1 HGB aufgestellt.
Im Berichtsjahr betrugen die Umsatzerlöse TEUR 22.937. Der Auslandsanteil betrug 12,1%.
| in TEUR | 2009 | 2008 | Abw. |
| Inland | 20.169 | 19.393 | 4,0% |
| Ausland | 2.768 | 3.391 | -18,4% |
| Gesamt | 22.937 | 22.784 | 0,6% |
Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr in Höhe von TEUR 188,0 aperiodische Erträge erzielt, die in Höhe von TEUR 188,0 unter den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen werden.
Die aperiodischen Aufwendungen in Höhe von insgesamt TEUR 789,4 werden in Höhe von TEUR 150,0 unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen, TEUR 48,6 unter den sonstigen Steuern sowie TEUR 590,8 unter der Position Steuern vom Einkommen und vom Ertrag ausgewiesen.
Im gemäß § 267 Abs. 5 HGB ermittelten Durchschnitt des Geschäftsjahres waren bei der Ritto GmbH 129 Mitarbeiter beschäftigt. Alle Mitarbeiter befinden sich in einem Angestelltenverhältnis.
Die Geschäftsführung wurde im Jahr 2009 durch Herrn Dominique Bellot wahrgenommen.
Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Schneider Electric S.A., Paris einbezogen, die den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt. Der Konzernabschluss ist bei der Schneider Electric S.A., Paris erhältlich.
Haiger, den 22. Juli 2010
Dominique Bellot
1. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft
Gesamtwirtschaft:
Als Folge der Finanz- und Wirtschaftskrise ist das deutsche Bruttoinlandsprodukt 2009 um fünf Prozent geschrumpft. Dies war der stärkste Einbruch in der Nachkriegsgeschichte der Bundesrepublik. Zum Vergleich: 1975 - in der bis dato schwersten Rezession - sank die Wirtschaftsleistung hierzulande um weniger als ein Prozent. Alle fünf Konjunkturabschwünge von 1967, 1975, 1982, 1993 und 2003 zusammen haben es (in Prozentpunkten gerechnet) gerade einmal auf die Hälfte des 2009er Einbruchs gebracht. Während der Konsum im letzten Jahr noch leicht wuchs, verzeichneten Exporte und Investitionen die stärksten Rückgänge. 2010 dürfte das deutsche BIP wieder um etwa 1,5 Prozent wachsen.
(Quelle: Jahresbericht 2009 des Zentralverbands Elektrotechnik und Elektronikindustrie e.V. (ZVEI))
Branche:
Mit dem Rückgang der realen - also um Preiseffekte bereinigten - Produktion um 21 Prozent im letzten Jahr ist der Output der Elektroindustrie auf das Niveau des Jahres 2005 zurückgefallen. Damit hat die Branche das Wachstum von insgesamt drei Jahren eingebüßt. Die Kapazitätsauslastung lag Anfang 2010 immer noch sechs Prozentpunkte unter dem langjährigen Durchschnitt. Schätzungen des ZVEI zufolge wird es in etwa vier bis sieben Jahren in Anspruch nehmen, bis das Produktionslevel des Jahres 2008 wieder erreicht wird. Für dieses Jahr ist mit einem Wiederanstieg des Outputs in einer Größenordnung von drei bis vier Prozent zu rechnen (der sich dabei aber zum Teil auch rein statistischen Aufholeffekten verdankt).
Die Umsatzentwicklung der einzelnen Fachbereiche der Elektroindustrie hat sich im abgelaufenen Jahr 2009 höchst unterschiedlich dargestellt. Das Gros der Fachzweige musste allerdings Umsatzrückgänge verzeichnen, insbesondere auch der Bereich Automation, der mit einem Anteil von einem Viertel das mit Abstand größte Gewicht innerhalb der Elektroindustrie ausmacht. Einige wenige Fachzweige konnten aber trotz Krise auch 2009 mit wachsenden Geschäften aufwarten. So haben sich etwa die Schienenfahrzeuge oder die Medizintechnik vergleichsweise konjunkturunabhängig gezeigt. Auch der für die Gebrauchsgüter der Elektroindustrie relevante Inlandsmarkt hat sich im Krisenjahr 2009 behauptet.
Die weiter oben jeweils einzeln schon erwähnten Prognosen zusammenfassend erwartet der ZVEI für das laufende Jahr 2010, dass sich
| ― |
die (preisbereinigte) Produktion der Elektroindustrie um drei bis vier Prozent, |
| ― |
der Umsatz von 145 auf 150 Mrd. Euro und |
| ― |
die Exporte um fünf Prozent |
erholen werden. Wie bereits ausgeführt, zeichnen hierfür nicht zuletzt auch statistische
Überhangeffekte verantwortlich. Insgesamt wird der Aufholprozess zurück zu
Vor-Krisen-Werten einige Jahre dauern und zudem immer wieder auch holprig verlaufen.
2. Umsatzentwicklung
Tabelle 1: Umsatzentwicklung:
| in TEUR | 2009 | 2008 | Abw. |
| Inland | 20.169 | 19.393 | 4,0% |
| Ausland | 2.768 | 3.391 | -18,4% |
| Gesamt | 22.937 | 22.784 | 0,6% |
a.) Inland:
Entgegen der krisenhaften Situation der Wirtschaft in Deutschland hat sich der Inlandsumsatz der Ritto GmbH, bereinigt um den Effekt aus der Veräußerung aller Lagerbestände an Handelswaren an die Merten GmbH, Wiehl (TEUR 1.049), insgesamt nur leicht um -1,5% verändert. Die stabile Entwicklung ist im Wesentlichen auf die starke Zusammenarbeit mit dem Merten Vertrieb, sowie die Neueinführung des Sortimentes Portier-Neu zu begründen.
b.) Ausland:
Die Umsatzentwicklung im Ausland war in 2009 im Unterschied zur letztjährigen Entwicklung stark negativ. Insgesamt ging der Auslandsumsatz um 19% zurück. Zu dieser Entwicklung haben insbesondere die Länder Niederlande und Belgien beigetragen.
3. Beschaffung:
In 2009 sind die Beschaffungspreise bei den Zulieferern leicht gesunken.
Der Materialaufwand stieg trotzdem um ca. 28%, beeinflusst durch die Verlagerung der Bestände auf die Merten GmbH sowie durch Einmaleffekte durch Lagerbereinigungen bei Vorlieferanten.
4. Investitionen
Das Sachanlagevermögen hat sich unter Berücksichtigung der Abschreibungen in Summe von TEUR 3.019 um TEUR 378 auf TEUR 2.641 verringert.
Neben Neuinvestitionen im Bereich Grundstücke und Gebäude durch den Ausbau des Gebäudes Rodenbacherstrasse 15 in Haiger, die das Anlagevermögen erhöhten, reduzierte sich der Bestand an Werkzeugen und anderer Betriebsausstattungen um TEUR 544 aufgrund von Veräußerungen an die Merten GmbH.
5. Personal- und Sozialbereich
Tabelle 2: Personalentwicklung
| Jahresdurchschnittswerte | 2009 | 2008 |
| Angestellte | 124 | 122 |
| Arbeiter | 0 | 4 |
| Gesamt | 124 | 126 |
Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter der Ritto GmbH ist von 126 i. Vj. leicht auf 124 im Wirtschaftsjahr gesunken.
6. Wichtige Vorgänge des Geschäftsjahres
Im Geschäftsjahr 2009 wurde der Einkauf der Gesellschaft in den Einkauf der Merten GmbH, Wiehl (Schwestergesellschaft im Konzernverbund) integriert. In diesem Zusammenhang wurde mit Wirkung zum 30. Juni 2009 das gesamte Vorratsvermögen an die Merten GmbH veräußert. Die Handelswaren werden seitdem von der Merten GmbH erworben und die Kosten hierfür mit einem prozentualen Aufschlag an die Ritto GmbH weiterbelastet. Des Weiteren wurden Werkzeuge und andere Betriebsausstattungen an die Merten GmbH veräußert.
1. Vermögenslage
Tabelle 3: Vermögenslage
| in TEUR | 2009 | 2008 | Abw. |
| Anlagevermögen | 2.641 | 3.019 | -12,5% |
| Umlaufvermögen | 16.137 | 20.879 | -22,7% |
| Rechnungsabgrenzung | 26 | 2 | >100% |
| Gesamt | 18.805 | 23.900 | -21,3% |
Die kurzfristigen Vermögenswerte lagen mit TEUR 16.137 um 22,7% unter dem Vorjahreswerten (TEUR 20.879). Den größten Posten hierin bilden weiterhin die Forderungen gegen verbundene Unternehmen, die sich von TEUR 17.215 auf TEUR 12.640 verringert haben.
Das Eigenkapital der Ritto GmbH ist aufgrund der Ergebnisabführung an die Schneider Electric Deutschland GmbH, Ratingen, mit TEUR 9.640 im Vergleich zum Vorjahr unverändert.
Die Eigenkapitalquote belief sich zum Bilanzstichtag auf 51% (i. Vj.: 40%).
2. Ertragslage
Im Geschäftsjahr 2009 hat die Ritto GmbH einen leichten Anstieg der Umsatzerlöse (+ TEUR 153) zu verzeichnen, die sich im Wesentlichen durch den Verkauf des Lagers an die Merten GmbH in Höhe von TEUR 1.049 begründet.
Der Materialaufwand ist im Vergleich zum Anstieg der Umsatzerlöse überproportional gestiegen (28%). Hauptursache für die Verschlechterung der Marge ist, dass beim Erwerb der Handelswaren seit dem 1. Juni 2009 der Einkauf der Merten GmbH zwischengeschaltet ist und dieser die Waren mit einem prozentualen Aufschlag an Ritto weiterbelastet.
Der Personalaufwand ist gegenüber dem Vorjahr um TEUR 733 gesunken.
Diese Effekte sind die wesentliche Ursache für den Rückgang des Ergebnisses der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von TEUR 5.894 auf TEUR 4.740.
Im Rahmen der Integration von Ritto in die Schneider Electric Gruppe zeigten sich in 2009 sowohl im Inland als auch im Export (insbesondere in der Schweiz und den Niederlanden) weitere sehr positive Entwicklungen durch Nutzung der diversen Vertriebsorganisationen im Konzern. Diese Entwicklungen werden auch in 2010 (Dänemark) weiter konsequent fortgesetzt.
Risiken in der künftigen Entwicklung bestehen über das geschäftsübliche Niveau hinaus nicht.
Die Ausweitung des Schneider Electric Produktionssystems und damit verbundenen Einkaufskostenanalysen werden zukünftig auch auf die für Ritto produzierenden Gesellschaften ausgeweitet, sodass mögliche Rohstoffpreisveränderungen durch die kontinuierliche Verbesserung der Prozesse kompensiert werden sollten.
1. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres
Die nach dem 30. Juni 2009 (Kündigung des Dienstleistungsvertrages mit der Firma Loh Services GmbH und Co. KG) von der Firma Merten übernommenen Dienstleistungen im Bereich Rechnungswesen (Finanzbuchhaltung) werden ab dem 1. April 2010 zu großen Teilen vom FiSS (Finance Shared Service) Center in Warschau wahrgenommen.
Alle anderen Dienstleistungen:
| ― |
Personalwesen (Abrechnung und Mitarbeiterverwaltung) |
| ― |
IT Rechenzentrum und Wartung von Hard- und Software |
werden weiterhin von der Schneider Electric Deutschland GmbH, Ratingen bzw. Merten GmbH, Wiehl wahrgenommen.
2. Voraussichtliche Entwicklung
Im Gegensatz zum nur moderaten Umsatzrückgang in 2009, ist das erste Quartal 2010, insbesondere in Deutschland, sehr enttäuschend verlaufen. Insgesamt beträgt der Umsatzrückgang gegenüber dem vergleichbaren Vorjahresquartal -12,7%.
In Deutschland war insbesondere der Januar 2010 aufgrund des verhältnismäßig langen und strengen Winters sehr schwach. Während der Februar eine Erholung zeigt, war der März 2010 wieder von einem Umsatzrückgang um 14,1% geprägt.
Die weitere Entwicklung in Deutschland in 2010 wird jedoch aufgrund des sehr erfolgreichen Auftritts auf der Messe Light & Building in Frankfurt und der Produkteinführung "Ritto IP" positive gesehen. Die aktuelle Vorausschau für Deutschland liegt bei +2,0% für das Gesamtjahr 2010.
Die Umsatzentwicklung im Ausland liegt hingegen im Wesentlichen auf dem Niveau des ersten Quartals 2009 mit einem Plus von 1,7%. Insbesondere der Umsatz mit der Schweiz und Dänemark entwickelt sich sehr positiv.
2010 wird weiterhin davon geprägt sein, den klassischen Direktvertrieb über ausländische Vertretung zugunsten des Vertriebes über Schneider Electric Landesgesellschaften aufzugeben. Für das laufende Jahr wird insgesamt mit einem Anstieg des Auslandsumsatzes um 20% gerechnet.
Die positive Umsatzentwicklung sowie weitere Intensivierungen in einem konsequenten Kosten- und Cash-Management werden die Ertragslage der Gesellschaft positiv beeinflussen.
Für das Jahr 2011 ist es geplant, die Vertriebsorganisation der Ritto GmbH in die Schneider Electric GmbH einzugliedern und auch rechtlich zu verschmelzen.
3. Forschung und Entwicklung
Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurde die in 2007 begonnene Entwicklung der neuen Produktgruppe "Netzwerktechnologie", d.h. Möglichkeit der Nutzung der bestehenden Netzwerktechnologie (IP) zur Installation von Ritto-Produkten, abgeschlossen. Erste Umsätze hierzu sind in 2010 zu erwarten.
Entwicklung von Design- und Produktadaptionen für Unternehmen der Schneider Electric Gruppe, insbesondere für die Märkte in Südeuropa.
Auch in 2010 wird der Bereich Forschung und Entwicklung durch weitere Design- und Produktadaptionen für Unternehmen der Schneider Electric Gruppe weiter an Bedeutung gewinnen.
Haiger, 22. Juli 2010
Dominique Bellot
Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Ritto GmbH, Haiger, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2009 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Düsseldorf, den 22. Juli 2010
MAZARS
GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Karthaus, Wirtschaftsprüfer
Stramitzer, Wirtschaftsprüfer
| Anschaffungskosten | ||||
|
01.01.2009
EUR |
Zugänge
EUR |
Abgänge
EUR |
31.12.2009
EUR |
|
| I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE | ||||
| 1. Software | 333.952,29 | 20.480,10 | 11.049,27 | 343.383,12 |
| II. SACHANLAGEN | ||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 3.388.582,78 | 273.946,27 | 0,00 | 3.662.529,05 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 109.032,31 | 373.029,57 | 434.819,61 | 47.242,27 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 5.204.356,35 | 74.075,83 | 3.692.834,08 | 1.585.598,10 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 31.924,97 | 1.207.802,51 | 1.180.779,67 | 58.947,81 |
| 8.733.896,41 | 1.928.854,18 | 5.308.433,36 | 5.354.317,23 | |
| III. FINANZANLAGEN | ||||
| 1. Beteiligungen | 100,00 | 0,00 | 0,00 | 100,00 |
| 9.067.948,70 | 1.949.334,28 | 5.319.482,63 | 5.697.800,35 | |
| Abschreibungen | ||||
|
01.01.2009
EUR |
Zugänge
EUR |
Abgänge
EUR |
31.12.2009
EUR |
|
| I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE | ||||
| 1. Software | 276.038,29 | 23.086,10 | 11.049,27 | 288.075,12 |
| II. SACHANLAGEN | ||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 1.191.608,86 | 111.465,99 | 0,00 | 1.303.074,85 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 96.116,31 | 122.014,67 | 173.439,71 | 44.691,27 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 4.485.052,35 | 78.246,83 | 3.142.765,08 | 1.420.534,10 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 5.772.777,52 | 311.727,49 | 3.316.204,79 | 2.768.300,22 | |
| III. FINANZANLAGEN | ||||
| 1. Beteiligungen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 6.048.815,81 | 334.813,59 | 3.327.254,06 | 3.056.375,34 | |
| Restbuchwert | ||
|
31.12.2009
EUR |
31.12.2008
EUR |
|
| I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE | ||
| 1. Software | 55.308,00 | 57.914,00 |
| II. SACHANLAGEN | ||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 2.359.454,20 | 2.196.973,92 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 2.551,00 | 12.916,00 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 165.064,00 | 719.304,00 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 58.947,81 | 31.924,97 |
| 2.586.017,01 | 2.961.118,89 | |
| III. FINANZANLAGEN | ||
| 1. Beteiligungen | 100,00 | 100,00 |
| 2.641.425,01 | 3.019.132,89 | |
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
80 nahegelegene Organisationen
Betrieb von Sportanlagen
Graugießereien
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Großhandel mit medizinischen und orthopädischen Artikeln, Dental- und Laborbedarf
Güterbeförderung in der Hochsee- und Küstenschifffahrt
Beschichten von Metallen
Herstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Großhandel mit Obst, Gemüse und Kartoffeln
Herstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Betrieb von Parkhäusern und Parkplätzen
Herstellung von Elektrizitätsverteilungs- und -schalteinrichtungen
Herstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Institute für Factoring-Geschäfte
Betrieb von Parkhäusern und Parkplätzen
Beteiligungsgesellschaften
Großhandel mit Flachglas
Beteiligungsgesellschaften
Großhandel mit Anstrichmitteln
Herstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Elektrizitätserzeugung aus erneuerbaren Energieträgern ohne Verteilung
Herstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Herstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Ingenieurbüros für Fachplanung von technischer Gebäudeausrüstung
Beteiligungsgesellschaften
Herstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Betrieb von Parkhäusern und Parkplätzen
Betrieb von Parkhäusern und Parkplätzen
Luftsicherheitsdienste
Herstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Kreditinstitute des Sparkassensektors
Herstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Leichtmetallgießereien
Herstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Beteiligungsgesellschaften
Herstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Betrieb von Parkhäusern und Parkplätzen
Beteiligungsgesellschaften
Herstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Herstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Managementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Betrieb von Parkhäusern und Parkplätzen
Herstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Beteiligungsgesellschaften
Herstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Herstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Personenbeförderung im Eisenbahnverkehr
Großhandel mit Getränken
Großhandel mit Flachglas
Ingenieurbüros für Fachplanung von technischer Gebäudeausrüstung
Betrieb von Parkhäusern und Parkplätzen
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Beteiligungsgesellschaften
Herstellung von Malz
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Elektrizitätserzeugung aus erneuerbaren Energieträgern zur Verteilung
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Managementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit aktivem Versicherungsgeschäft
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Institutionen für Finanzierungsleasing
Herstellung von Baubedarfsartikeln aus Kunststoffen
Beteiligungsgesellschaften
Veredlung und Bearbeitung von Flachglas
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Großhandel mit NE-Erzen, NE-Metallen und NE-Metallhalbzeug
Großhandel mit Geräten der Unterhaltungselektronik
Beteiligungsgesellschaften
Güterbeförderung im Straßenverkehr
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen