TUSHI Organische Düngemittel GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Düngemitteln und Stickstoffverbindungen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jürgen Setzke seit 9.7.2018 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Theodor PozsgaiA.T. Handels- und Beratungs GmbH | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
KÖPA Fleischwaren GmbHPassauJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2015 bis zum 31.12.2015Lagebericht für das Geschäftsjahr 2015Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft Die Fleischwirtschaft stand im Jahr 2015 unter dem Druck des Handels und unter einem anhaltend scharfen Wettbewerb im Lebensmittelmarkt allgemein. Im Jahr 2015 waren die Rohstoffpreise vergleichsweise günstig. Jedoch war es, aufgrund des Preisdrucks nicht möglich Gewinn aus der Situation zu schlagen. Allgemein verändert sich die Branche weiter. Der Verbraucher orientiert sich immer mehr hin zum Genuss und zum Erlebnis beim Kauf von Lebensmittel. Überdies wünscht er sich immer mehr kontrolliert regional bezogene Produkte. Regionale Wertschöpfung, Kleingliederung in Bezug auf die Landwirtschaft und Vertrauen in die Produkte ist jene Währung, die in Zukunft Zuwachsraten bringen wird. Der Fachkräftemangel wirkte sich auch im Jahr 2015 zunehmend problematisch auf die Abläufe im Verkauf und in der Produktion aus. Betriebsleiter und Bezirksleiter haben zunehmend Mühe bei einer optimalen Besetzung der Stellen und Positionen. Diese Tatsache wird auch branchenweit als eines der größten Risiken für die Fleischwirtschaft gesehen. Fleischverzehr 2015: Der Fleischverzehr in Deutschland ist im zurückliegenden Jahr nach ersten vorläufigen Zahlen erstmals seit 2011 wieder leicht von 60,3 auf 60,6 kg pro Kopf und Jahr gestiegen. Nach Angaben der AMI, Bonn, haben Geflügel-, Rind- und Lammfleisch leicht zugelegt, während es beim Verzehr von Schweinefleisch einen leichten Rückgang gab. Wesentliche Einflussfaktoren für die Nachfrage sind die sozialen und demografischen Entwicklungen in Deutschland wie die hohe Zahl von Kleinhaushalten, der zunehmende Anteil von älteren und ausländischen Mitbürgern, die insgesamt rückläufige Entwicklung der Bevölkerung, aber auch beispielswiese die Witterung und der Verlauf der Grillsaison sowie die Verkaufspreise.
Umdenken: Die Firma Königsbauer hat in 2015 damit begonnen, ihre gesamten Parameter zu überprüfen um das Unternehmen auf die veränderten Bedingungen auszurichten. Neben der Erlangung einer verbesserten Transparenz im gesamten Unternehmen steht die Optimierung der internen und externen Kommunikation im Fokus. Auf dem Prüfstand standen auch Positionen wie die Firmenkultur, die Kundenzufriedenheit, die Orientierung auf weitere Märkte, die Fehlerkultur und der Weg eines Unternehmens, welches sich absolut an den Bedürfnissen seiner Kunden und Märkte orientiert. Weiter wird über Wege eines zügigen und aktiven Verbesserungsmanagements nachgedacht. Umsatz- und Ertragsentwicklung Die Umsätze der KÖPA Fleischwaren GmbH waren im Berichtsjahr mit einer Abnahme von 7,25 % rückläufig. Dies ist begründet durch die Schließung von 6 Filialen aus wirtschaftlichen Gründen oder Beendigung des Mietvertrages durch den Vermieter. Dadurch gingen die Filialumsätze um etwa 9 % zurück. Auch der starke Wettbewerb mit dem Lebensmitteleinzelhandel und die Nachfrage nach SB-Ware sind weiterhin spürbar. Der für das Jahr 2015 geplante Großhandelsumsatz von 4,71 Mio. Euro wurde um 3,6 % knapp verfehlt. Die Umsatzentwicklung ist unter Berücksichtigung der vorgenannten Entwicklungen durchaus nachvollziehbar. Die Umsatzeinbußen durch die Abgabe bzw. Schließung einiger Filialen haben zudem negative Einflüsse auf das Betriebsergebnis. Die Personaleinsatzquote ist dadurch um 0,4 % gestiegen. Die Materialeinsatzquote konnte geringfügig um 1,1 %, gesenkt werden. Vermögens- und Kapitalstruktur Die aktivierungspflichtigen Investitionen ins Sachanlagevermögen im Jahr 2015 durch die KÖPA Fleischwaren GmbH beliefen sich auf ca. 111 TEUR. 13,48 % der Bilanzsumme entfielen auf Vorräte. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände hatten einen Anteil von 65,21 %, davon Forderungen gegen Gesellschafter 58,52 %. Die flüssigen Mittel beliefen sich auf 5,48 % der Bilanzsumme. Das Eigenkapital hatte einen Anteil am Gesamtkapital von 1,53 %. 44,43 % der Bilanzsumme entfielen auf kurzfristige Fremdmittel und Rückstellungen. Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft - Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Den Umsatzschwerpunkt der KÖPA Fleischwaren GmbH bilden nach wie vor die verbliebenen Filialen mit einer ortsnahen Versorgung mit Fleisch- und Wurstwaren an Bedientheken mit einer noch stärkeren Erweiterung des Imbissangebotes in typischer Metzgerqualität. Hier werden noch Entwicklungspotentiale und Wachstumschancen gesehen. Auch die Ausweitung der Großhandelsumsätze durch zusätzliche Außendienstmitarbeiter soll weiter forciert werden. Die Beibehaltung der IFS Zertifizierung erfordert jedoch wiederum laufende Investitionen in Produktstandards und Qualitätssicherungssysteme. Die Erlöse im Großhandel haben sich im Verhältnis zum Gesamtumsatz nochmals erhöht. Die Kosten für Energie haben sich um 0,3 % leicht erhöht. Die gestiegenen Rohstoffpreise wurden nur teilweise an die Kunden weitergegeben, was zu einem Rückgang des Rohergebnisses jedoch auch zu Umsatzverlusten im Filialgeschäft führte. Die Materialeinsatzquote erhöhte sich in den ersten beiden Quartalen um 7,1 %. Die Personalkosten des II. Quartals 2016 gemessen an den Gesamterlösen liegen mit 36,1 % über dem Vorjahr von 35,4 %. Dies ist bedingt durch tarifliche Lohnerhöhungen, Nachlaufkosten geschlossener Filialen. Die sonstigen Betriebskosten haben sich um 5,5 % erhöht. Für das Jahr 2016 geht die KÖPA Fleischwaren GmbH von einem Jahresfehlbetrag aus. Die Gesellschaft befindet sich seit Januar 2016 in der Restrukturierungsphase mit professionaler Begleitung durch einen (zunächst) externen Unternehmensberater. Herr Udo Königsbauer schied im September 2016 aus der Geschäftsführung aus und Herr Horst Schmidt wurde im September 2016 zum Geschäftsführer bestellt. Das in 2016 in Auftrag gegebene Sanierungskonzept der GCM Schmidt Management-Service beschreibt die für eine positive Fortführungsprognose, und darüber hinaus für die Wiedererlangung der Wettbewerbs- und Rentabilitätsfähigkeit erforderliche Maßnahmen. Die dem Sanierungskonzept beigefügte integrierte Planung weist positive Ergebnisse und künftige Liquiditätsüberschüsse aus. Die Gesellschaft ist unter den im Sanierungskonzept genannten Annahmen sanierungsfähig. Es kann unter dieser Prämisse eine positive Fortführungsprognose gegeben werden. Voraussetzung hierfür ist die Aufrechterhaltung sowie und eine zusätzliche Ausweitung der Kreditlinie, wie diese im Liquiditätsplan vorgesehen ist. Der weitere Fortbestand der Gesellschaft hängt von der erfolgreichen Umsetzung der Restrukturierung entsprechend dem Sanierungskonzept der GCM Schmidt Management-Service ab. Nach anfänglichen Verzögerungen bei der Umsetzung der Restrukturierungsmaßnahmen werden die entsprechenden Maßnahmen seit September 2016 nunmehr zügig umgesetzt. Nach Abschluss der Restrukturierung (insbesondere Optimierung des Filialnetzes und einer weiteren Steigerung des Großhandelsgeschäftes) geht die Geschäftsleitung von einem ausgeglichenen Ergebnis in 2017 aus.
Passau, 08.11.2016 Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2015AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2015
Anhang für das Geschäftsjahr 2015I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der KÖPA Fleischwaren GmbH ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) in der aktuellen Fassung (BirMoG) und des GmbH-Gesetzes aufgestellt worden. Nach den in § 267 Abs. 2 HGB angegebenen Größenklassen handelt es sich um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Als Nutzungsdauer werden überwiegend fünf Jahre zugrunde gelegt. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen werden entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauern auf Grundlage der handelsrechtlichen Vorschriften linear und degressiv vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Einzelanschaffungskosten bis EUR 410,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Für Wirtschaftsgüter mit Einzelanschaffungskosten zwischen EUR 150,00 und EUR 1.000,00 wurde in den Vorjahren ein Sammerposten gebildet und über 5 Jahre linear abgeschrieben. Das Finanzanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten bewertet. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu Anschaffungskosten angesetzt. Die unfertigen Erzeugnisse sind entweder zu Anschaffungskosten oder durch Abschläge auf die Großhandelspreise ausgewiesen. Die fertigen Erzeugnisse und Waren werden zu Anschaffungskosten oder retrograd durch Abschläge auf die (Netto-)Verkaufspreise bewertet. Das Niederstwertprinzip wurde beachtet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden ggf. durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Das allgemeine Ausfallrisiko wird, soweit erforderlich, durch eine Pauschalwertberichtigung abgedeckt. Der Ausweis der liquiden Mittel erfolgt zu Anschaffungskosten. In den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, sofern sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die aktiven latenten Steuern wurden gem. § 274 Abs. 1 HGB für Steuerentlastungen aus Differenzen zwischen den handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich wieder abbauen, sowie für Steuerentlastungen aus steuerlichen Verlustvorträgen in Höhe der innerhalb der nächsten fünf Jahre zu erwartenden Verlustverrechnung gebildet. Sie wurden gem. § 274 Abs. 2 HGB mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Die Pensionsrückstellungen wurden gem. § 249 Abs. 1 HGB in Verbindung mit §§ 253 Abs. 1 Satz 2, 253 Abs. 2 HGB sowie § 246 Abs. 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages abgezinst mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz für eine angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren passiviert. Die sonstigen Rückstellungen sind für alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen in Höhe des Betrages gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die Verbindlichkeiten sind zu ihren Rückzahlungs- bzw. Erfüllungsbeträgen bilanziert. In den passiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Einnahmen vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, sofern sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden blieben im Vergleich zum Vorjahr unverändert. III. Angaben zur Bilanz 1. Anlagevermögen Eine von den gesamten Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten ausgehende Darstellung der Entwicklung der Posten des Anlagevermögens ist nachfolgend als Anlage zum Anhang wiedergegeben. 2. Finanzanlagevermögen Der Anteilsbesitz zum 31.12.2015 umfasst folgende Beteiligungen:
3. Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände In den Forderungen sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 3.152 enthalten, die eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr aufweisen. Alle übrige Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände weisen eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr auf. In den sonstigen Vermögensgegenständen ist unter anderem die Rückvergütung der Stromsteuer für das Jahr 2015 in Höhe von TEUR 44 enthalten. 4. Rechnungsabgrenzungsposten In den Rechnungsabgrenzungsposten sind Disagien in Höhe von TEUR 20 enthalten. 5. Gesamtbetrag der Ausschüttungsgesperrten Beträge Die Aktivierung von aktiven latenten Steuern gem. § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB führt gem. § 268 Abs. 8 HGB grundsätzlich zu einem ausschüttungsgesperrtem Betrag in Höhe von TEUR 15. Der ausschüttungsgesperrte Betrag ist in vollem Umfang durch frei zur Verfügung stehende Eigenkapitalanteile gedeckt. 6. Eigenkapital Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt EUR 25.564,59 und ist voll eingezahlt. 7. Rückstellungen Die Pensionsrückstellungen wurden gem. § 249 Abs. 1 HGB in Verbindung mit §§ 253 Abs. 1 Satz 2, 253 Abs. 2 HGB sowie § 246 Abs. 2 HGB mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt, der nach der "Projected Unit Credit Method" berechnet wurde. Dabei wurden folgende Annahmen zugrunde gelegt:
Der Unterschiedsbetrag aus der Neubewertung zum 01.01.2010 im Rahmen der erstmaligen Anwendung der Vorschriften des Handelsgesetzbuches in der aktuellen Fassung (BilMoG) in Höhe von EUR 180.490,00 wird gem. Art 67 Abs. 1 EGHGB auf bis zu 15 Jahre verteilt. Dadurch ergibt sich zum 31.12.2015 ein Erfüllungsrückstand, der nachfolgend erläutert wird:
Die sonstigen Rückstellungen enthalten eine Rückstellung für Urlaubsansprüche, Überstunden, Provisionen und Sozialversicherungsbeiträge in Höhe von TEUR 246, Rückstellungen für die Erstellung, Prüfung und Veröffentlichung der Jahresabschlüsse in Höhe von TEUR 95 und Rückstellungen für nicht erhaltene Rechnungen in Höhe von TEUR 50. Der Restbetrag in Höhe von TEUR 4 entfällt auf Rückstellungen für die Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen. 8. Verbindlichkeiten (*Teilweise nicht veröffentlicht)
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in voller Höhe mit Grundschulden und selbstschuldnerischen Bürgschaften der Gesellschafterin, der Königsbauer Grundbesitz GmbH & Co. KG, besichert. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind mit den üblichen Eigentumsvorbehalten der Lieferanten besichert. 9. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Im Berichtszeitraum bestehen im Rahmen einer steuerlichen Betriebsaufspaltung sonstige finanzielle Verpflichtungen aus dem Pacht- und Betriebsüberlassungsvertrag vom 03.01.1995 mit der Gesellschafterin. Der jährliche Pachtzins setzt sich zusammen aus einem Pachtzins für das unbewegliche Anlagevermögen und der Summe der steuerlichen Abschreibungen auf das bewegliche Anlagevermögen. Die Pacht beträgt im Berichtszeitraum TEUR 423 (Vj. TEUR 425). Im Übrigen bestehen weitere Verpflichtungen aus Mietverhältnissen, die sich auf jährlich ca. TEUR 1.371 (Vj. TEUR 1.479) belaufen. Die Verträge weisen unterschiedliche Restlaufzeiten auf. Aus Leasingverträgen bestehen Verpflichtungen mit TEUR 67 (bis 1 Jahr) und TEUR 24 (1 bis 5 Jahre). 10. Haftungsverhältnisse Zum Bilanzstichtag besteht eine Mitschuldnerschaft für zwei Kontokorrentkonten bei der VR-Bank Passau eG der Königsbauer Grundbesitz GmbH & Co. KG mit einem Soll-Saldo zum Stichtag in Höhe von TEUR -41 und der Königsbauer Vermögensverwaltung GmbH & Co. KG mit einem Guthaben zum Stichtag in Höhe von TEUR 57. Für ein Darlehen der VR-Bank Passau eG, ausgereicht an die Königsbauer Vermögensverwaltung GmbH & Co. KG, mit einer Valutierung zum Stichtag in Höhe von TEUR 57, besteht eine Mitschuldnerschaft. Zum Bilanzstichtag besteht eine betragsmäßig beschränkte Bürgschaft für ein Darlehen der Raiffeisenbank Vilshofener Land eG, ausgereicht an die Königsbauer Grundbesitz GmbH & Co. KG, mit einer Valutierung zum Stichtag in Höhe von TEUR 697. Es handelt sich um Verbindlichkeiten i. S. d. § 251 HGB. Die KÖPA Fleischwaren GmbH geht Haftungsverhältnisse grundsätzlich nur nach Abwägung der damit verbundenen Risiken und nur in Verbindung mit ihrer eigenen bzw. der Geschäftstätigkeit verbundener Unternehmen ein. Da aus Sicht der Gesellschaft davon ausgegangen wird, dass die originär verpflichteten Unternehmen die zugrundeliegenden Verpflichtungen selbstständig erfüllen können, wird das Risiko einer Inanspruchnahme als eher gering eingestuft. IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung außerordentliches Ergebnis Die außerordentlichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 12 resultieren aus der Verteilung der Zuführung zu den Pensionsrückstellungen aufgrund der geänderten Bewertungsvorschriften des § 253 Abs. 1 und 2 HGB ab dem 01.01.2010. V. Sonstige Angaben 1. Mitarbeiter Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt 83 (Vj. 105) gewerbliche Arbeitnehmer, 175 (Vj. 186) Angestellte und 68 (Vj. 78) Aushilfen bzw. Teilzeitbeschäftigte. 2. Geschäftsführer Geschäftsführer der Gesellschaft im Berichtsjahr war:
Herr Königsbauer ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Von der Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB wurde Gebrauch gemacht. 3. Größenabhängige Erleichterungen Von den größenabhängigen Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften nach § 288 HGB für die Aufstellung und von den größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB für die Offenlegung des Jahresabschlusses (nicht veröffentlichte Teile des aufgestellten Anhangs) wurde teilweise Gebrauch gemacht.
Passau, im November 2016 Die Geschäftsleitung (Horst Schmidt) Datum der Feststellung des Jahresabschlusses: Der Jahresabschluss wurde am 28. Dezember 2016 festgestellt. Entwicklung des Anlagevermögens
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der KÖPA Fleischwaren GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2015 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Ohne diese Beurteilung einzuschränken, weisen wir auf die Ausführungen im Lagebericht hin. Dort ist im Abschnitt "Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft - Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung" ausgeführt, dass der Fortbestand der Gesellschaft von der erfolgreichen Umsetzung der Restrukturierung der Gesellschaft entsprechend dem in 2016 in Auftrag gegebenen Sanierungskonzept abhängig ist.
Passau, 30. November 2016 ecotax
GmbH
Martin Leybach , Wirtschaftsprüfer Josef Maierhofer, Wirtschaftsprüfer |
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