Stammdaten

Register
Amtsgericht Düsseldorf HRB 39514
Eingetragen
18.9.2000
Branche
Entwicklung und Programmierung von AnwendungssoftwareVerlegen von ComputerspielenVerlegen von sonstiger Software
Gegenstand
Die Herstellung, Entwicklung und Vertrieb von Software, Online-Media-planung.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Simon Kathmann
seit 11.3.2020
Geschäftsführer
Frank Unland
seit 19.5.2010
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (4)

NameAnteil
38.45%
38.45%
11.78%

Gesellschafter
Beta

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

Name
Ort
Betrag
Anteil
Andreas Gräther
Düsseldorf
19.300 €
38.45%
Oliver Vater
Düsseldorf
19.300 €
38.45%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

add2 GmbH

Düsseldorf

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

31.12.2022
EUR EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 33.876,00 42.349,00
2. Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.221,28 2.221,28
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 157.250,00 176.036,00
193.347,28 220.606,28
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
In Arbeit befindliche Aufträge 22.391,20 16.695,41
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.139.680,53 4.935.093,14
2. Forderungen gegen Gesellschafter 30.700,50 30.700,50
3. Sonstige Vermögensgegenstände 4.003.008,64 2.580.564,07
7.173.389,67 7.546.357,71
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 2.243.413,44 869.542,94
9.439.194,31 8.432.596,06
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 95.995,61 85.864,09
9.728.537,20 8.739.066,43

PASSIVA

31.12.2022
EUR EUR EUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 38.600,00 38.600,00
II. Kapitalrücklage 108.820,13 108.820,13
III. Bilanzgewinn 1.418.546,42 1.320.069,83
1.565.966,55 1.467.489,96
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 210.699,27 206.761,39
2. Steuerrückstellungen 2.039.580,17 1.251.960,02
3. Sonstige Rückstellungen 726.586,38 1.490.985,35
2.976.865,82 2.949.706,76
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 0,00 0,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.715.505,41 2.445.679,73
3. Sonstige Verbindlichkeiten 3.470.199,42 1.876.189,98
5.185.704,83 4.321.869,71
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 0,00
9.728.537,20 8.739.066,43

Gewinn- und Verlustrechnung für 2023

2022
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 33.697.669,16 33.292.196,02
2. Verminderung (im Vj.: Erhöhung ) des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 5.695,79 13.150,50
3. Sonstige betriebliche Erträge 66.475,47 63.953,69
33.769.840,42 33.369.300,21
5. Materialaufwand
Aufwendungen für bezogene Leistungen -23.890.809,25 -24.376.558,21
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -4.570.001,21 -4.123.320,85
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -817.310,89 -766.220,32
davon für Altersversorgung EUR 29.940,77 (Vorjahr: EUR 61.349,08)
7. Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -98.889,57 -103.073,78
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.809.310,13 -1.738.409,83
-31.186.321,05 -31.107.582,99
9. Erträge aus Beteiligungen 588.616,33 299.479,50
davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 588.616,33 (Vorjahr: EUR 299.479,50)
10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 8.298,70 8.439,07
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -13,00 0,00
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -869.844,13 -708.449,07
13. Ergebnis nach Steuern 2.310.577,27 1.861.186,72
14. Sonstige Steuern -12.100,68 -31,91
15. Jahresüberschuss 2.298.476,59 1.861.154,81
16. Bilanzgewinn aus dem Vorjahr 120.069,83 358.915,02
17. Ausschüttung 1.000.000,00 900.000,00
18. Bilanzgewinn 1.418.546,42 1.320.069,83

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der add2 GmbH, Amtsgericht Düsseldorf, HRB 39514 wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Gegenüber dem Vorjahr hat sich die Darstellung nicht geändert.

Angaben zur Bilanzierung und Bewertung

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die selbst erstellten immateriellen Vermögensgegenstände sind mit den Vollkosten angesetzt. Das Ansatzwahlrecht für selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens gem. § 248 Abs. 2 S. 1 HGB wird demnach ausgeübt. Die Herstellungskosten wurden gem. § 255 Abs. 2 S. 3 HGB ermittelt. Die aktivierten selbsterstellen immateriellen Vermögensgegenstände werden linear über eine Nutzungsdauer von 7 Jahren abgeschrieben.

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Im Geschäftsjahr gab es keine außerplanmäßigen Abschreibungen auf immaterielle Anlagenwerte oder Sachanlagevermögen.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer zwischen 3 und 15 Jahren linear vorgenommen.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Der Ansatz erfolgte mit dem Nennwert.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Zur Ermittlung des Erfüllungsbetrages wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren mit einem Zinssatz in Höhe von 1,82% (10-Jahres-Durchschnitt) bzw. 1,74% (7-Jahres-Durchschnitt) angewendet unter der Berücksichtigung der Heubeck-Richttafeln 2018.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Brutto-Anlagenspiegel

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Vorräte

Unter den Vorräten werden in Arbeit befindliche Aufträge erfasst. Unfertige Leistungen werden mit den Herstellungskosten bewertet, die neben den Material- und Fertigungseinzelkosten auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie fertigungsbedingte Abschreibungen enthalten. Fremdkapitalzinsen werden grundsätzlich nicht aktiviert.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden zum Nominalwert angesetzt. Den in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthaltenen Risiken wird durch Wertberichtigungen Rechnung getragen.

Sonstige Vermögensgegenstände

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Treuhandforderungen, Kautionen, Steuererstattungsansprüche sowie debitorische Kreditoren.

Flüssige Mittel

Die flüssigen Mittel wurden zum Nennwert bewertet und beinhalten die Bankguthaben sowie den Kassenbestand.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält die bereits im Geschäftsjahr vorausgezahlten Versicherungsbeiträge und Lizenzgebühren für das folgende Geschäftsjahr sowie Leasingsonderzahlungen für die folgenden Geschäftsjahre.

Latente Steuern

Temporäre Differenzen zwischen handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen bei Vermögensgegenständen und Schulden bestehen bei den Rückstellungen für Pensionen (aktiv) und den selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenständen (passiv). Die aktiven latenten Steuern übersteigen die passiven latenten Steuern, so dass bis zur Höhe der passiven latenten Steuern eine Saldierung vorgenommen wurde. Aufgrund des Aktivüberhangs und des Wahlrechts gem. § 274 Abs. 1 S. 2 HGB wurde auf den Ansatz aktiver latenter Steuern verzichtet.

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft ist voll eingezahlt und wird mit dem Nennwert angesetzt. Aufgrund der Aktivierung von selbst erstellten immateriellen Vermögensgegenständen sowie dem Unterschiedsbetrag i.S.d. § 253 Abs. 6 S. 1 HGB zwischen dem Ansatz der Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren besteht eine Ausschüttungssperre in Höhe von EUR 39.214,00. Diese ist jedoch durch die frei verfügbaren Rücklagen gedeckt.

Pensionsrückstellungen

Die Pensionsrückstellungen werden mit den Vermögensgegenständen, die dem Zugriff aller übrigen Gesellschafter entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung von Altersversorgungsansprüchen dienen, saldiert.

Die folgenden Beträge in Euro wurden verrechnet:

31.12.2023 31.12.2022
Rückstellungen für Pensionen 609.460,00 586.501,00
Verrechnetes Deckungsvermögen -398.760,73 -379.739,61
210.699,27 206.761,39

Das Deckungsvermögen wurde mit dem Zeitwert bewertet.

Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren angewendet.

Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:

Zinssatz (10-Jahres-Durchschnitt) 1,82% bzw. (7-Jahres-Durchschnitt) 1,74%

Der Unterschiedsbetrag i.S.d. § 253 Abs. 6 S. 1 HGB zwischen dem Ansatz der Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren beträgt 5.338 EUR. In Höhe dieses Betrages besteht eine Ausschüttungssperre, wozu auf die Ausführungen zum Eigenkapital verwiesen wird.

Angaben und Erläuterungen zu den sonstigen Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.

Geschäftsjahr Vorjahr
Rückstellungen für Personalkosten 703.242,80 541.404,49
Sonstige Rückstellungen 23.343,58 949.580,86
726.586,38 1.490.985,35

Die sonstigen Rückstellungen betrafen im Vorjahr im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Eingangsrechnungen.

Angabe und Erläuterungen zu den Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Unter den sonstigen Verbindlichkeiten werden folgende Sachverhalte ausgewiesen:

Geschäftsjahr Vorjahr
Abgrenzungen 1.457.026,54 496.832,77
kreditorische Debitoren 1.342.645,55 743.940,50
Sonstige Verbindlichkeiten 351.811,20 229.562,93
Umsatzsteuer 258.098,95 345.428,63
Lohn- und Kirchensteuer 56.706,45 56.750,08
Soziale Sicherheit 3.910,73 3.675,07
Kapitalertragsteuer 0,00 0,00
Gewerbesteuer 0,00 0,00
3.470.199,42 1.876.189,98

Sonstige betriebliche Erträge

Im abgelaufenen Geschäftsjahr sind sonstige betriebliche Erträge von 66.475,47 EUR (Vorjahr: 63.953,69 EUR) angefallen, die sich im Wesentlichen auf Erträge aus Eigenverbrauch und Sachbezügen beziehen.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betrugen 1.809.310,13 EUR (Vorjahr: 1.738.409,83 EUR) und entfielen in Höhe von 0,00 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR) auf periodenfremde. Als wesentliche Posten sind die Raum-, Fahrzeugkosten sowie Lizenzkosten zu nennen.

Finanzergebnis

Das Finanzergebnis enthält Erträge aus der Abzinsung der Rückdeckungsversicherung in Höhe von 19.021,12 EUR (Vorjahr: 18.505,61 EUR) und Aufwendungen aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellung in Höhe von 10.784,00 EUR (Vorjahr: EUR 10.068,00 EUR). Die Aufwendungen aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellung wurden mit den Erträgen aus der Abzinsung der Rückdeckungsversicherung saldiert.

Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen keine Haftungsverhältnisse. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen bewegen sich im betriebsgewöhnlichen Umfang und betreffen im Wesentlichen Mieten für Büroräume und betragen über die Laufzeit insgesamt 3.208.607,00 EUR.

Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Bilanzgewinn wird in Höhe von EUR 1.418.546,42 ausgeschüttet.

Sonstige Pflichtangaben

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Herr Simon Kathmann, Kaufmann; mit der Befugnis im Namen der Gesellschaft mit sich als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Herr Burkhard Rischer, Kaufmann; mit der Befugnis im Namen der Gesellschaft mit sich als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte.

Vergütungen der Geschäftsführer

Hinsichtlich der Angabe der Geschäftsführervergütung greift die Schutzklausel gem. § 286 Abs. 4 HGB.

Ereignisse nach dem Abschlussstichtag

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Bilanz noch in der Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt sind, haben sich nicht ergeben.

Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile

Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:

Firmenname / Sitz Anteilshöhe Jahresergebnis Eigenkapital
EUR EUR
Treuhandgesellschaft 1 100% 236.379,79 510.264,86
Treuhandgesellschaft 2 100% 352.236,54 378.166,83

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahrs im Unternehmen beschäftigt:

Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 75.

- davon leitende Angestellte 2
- davon Angestellte 73
- davon Teilzeitbeschäftigte 13
- davon Auszubildende 5

 

Düsseldorf, den 29. Mai 2024

Simon Kathmann

Burkhard Rischer

Anlagenspiegel zum 31.12.2023

add2 GmbH GmbH, Düsseldorf

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023 Zugänge Abgänge
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 59.295,24 0,00 0,00
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 82.469,07 0,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 141.764,31 0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.367.466,23 71.630,57 12.058,37
Summe Sachanlagen 1.367.466,23 71.630,57 12.058,37
1.509.230,54 71.630,57 12.058,37
Anschaffungs-, Herstellungs- kosten 31.12.2023 kumulierte Abschreibung 01.01.2023 Abschreibung Geschäftsjahr Abgänge kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 59.295,24 16.946,24 8.473,00 0,00 25.419,24
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 82.469,07 80.247,79 0,00 0,00 80.247,79
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 141.764,31 97.194,03 8.473,00 0,00 105.667,03
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.427.038,43 1.191.430,23 90.416,57 12.058,37 1.269.788,43
Summe Sachanlagen 1.427.038,43 1.191.430,23 90.416,57 12.058,37 1.269.788,43
1.568.802,74 1.288.624,26 98.889,57 12.058,37 1.375.455,46
Buchwert 31.12.2023 Buchwert 31.12.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 33.876,00 42.349,00
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.221,28 2.221,28
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 36.097,28 44.570,28
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 157.250,00 176.036,00
Summe Sachanlagen 157.250,00 176.036,00
193.347,28 220.606,28

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

1. Grundlagen des Unternehmens

Die add2 GmbH (im Folgenden: add2) ist die unabhängige Spezialagentur für digitales Marketing. Wir bieten Full Service rund um die digitalen Medien. Seit 1997 entwickelt und realisiert die add2 digitale Marketingkonzepte. Die fünf fundamentalen Bausteine des digitalen Marketings bildet die add2 mit den Geschäftsbereichen Media, Kreation, Content, Technologie und Analyse ab.

Die add2 ist dabei auf den digitalen Absatzmarkt fokussiert und betreut Kunden im In- und Ausland.

2. Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen

Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Jahr 2023 vor allem durch den Krieg in der Ukraine geprägt. Die Energiepreise, die im Jahr 2022 infolge des russischen Angriffs auf die Ukraine stark gestiegen waren, stabilisierten sich auf hohem Niveau und belasteten die Industrieproduktion. Steigende Zinsen verschlechterten die jahrelang günstigen Finanzierungsbedingungen. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung kam im krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Somit konnte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fortsetzen. Insgesamt ist das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr um 0,3% gesunken.

Branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das Wirtschaftsjahr 2023 hat deutlich gemacht, dass die Relevanz von digitaler Werbung in der Kommunikationsstrategie von Werbungtreibenden nach wie vor ungebrochen ist. Dies liegt zum einen an der intensiven Nutzung des Internets über alle Zielgruppen hinweg. Ein zweiter Grund ist die Fähigkeit von digitalen Medien, sich sehr flexibel dem ständigen Wandel von Kommunikation und Medienkonsum anzupassen.

Trotz neuer Technologien wie Device Bridges bleibt die Geräte und Medienübergreifende Kommunikations- und Mediaplanung eine Herausforderung. Werbungtreibende müssen ihre Markenkommunikation deshalb crossmedial anlegen, um an allen relevanten Touchpoints für den Verbraucher präsent zu sein.

Auch im Krisenjahr 2023 wurde digitale Werbung (Online und Mobile) auch weiterhin stark nachgefragt. Insgesamt wurden laut OVK-Werbestatistik gut 5,508 Milliarden Euro Nettowerbeinvestitionen in digitale Werbung getätigt - rund 6,4% mehr als im Vorjahr.

In dem gleichermaßen dynamischen wie komplexen Marktumfeld fordern Werbungstreibende eine exakte und kurzfristige Planungs- und Entscheidungsgrundlage für ihre digitale Mediaplanung.

Wie wichtig die datengetriebene Vermarktung ist, zeigt auch die wachsende Bedeutung von Programmatic Advertising (RTA) - dem datengetriebenen Echtzeithandel mit Werbeleistung.

Geschäftsverlauf und Lage

Die Umsatzerlöse sind insgesamt um 1,2% gegenüber dem Vorjahr gestiegen, der Rohertrag ist um 10,0% gestiegen. Die Steigerung ist im Wesentlichen auf mehrere Neukundengewinne und den Ausbau einiger Bestandskunden zurückzuführen. Dies betrifft sowohl den Bereich Media als auch den Bereich Kreation.

Einhergehend mit der Entwicklung des Rohertrages hat sich der Jahresüberschuss erhöht.

C. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Ertragslage

Der Rohertrag ist im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus mehreren Kundengewinnen im Bereich Kreation und Media sowie aus einem Anstieg der Erlöse Handling Fee.

Die Erträge aus Beteiligungen sind im Vergleich zum Vorjahr gestiegen.

Der Personalaufwand betrug im Geschäftsjahr 2023 insgesamt T€ 5.387 (Vorjahr T€ 4.890). Der Anstieg geht mit einer Erhöhung der Mitarbeiterzahl sowie mit einer Erhöhung der ergebnisabhängigen Bonifikationen infolge des deutlich verbesserten Ergebnisses einher.

Auf Grund der dargelegten Gründe schloss die add2 GmbH das Geschäftsjahr mit einem Jahresüberschuss in Höhe von T€ 2.298 (Vorjahr T€ 1.861) ab.

Vermögens- und Finanzlage

Zur Darstellung der Vermögens- und Finanzlage wurden die einzelnen Bilanzpositionen nach betriebswirtschaftlichen Zusammenhängen zusammengefasst.

Das Anlagevermögen ist bedingt durch die Investitionen von 72 TEUR angestiegen. Diese wurden durch die planmäßigen Abschreibungen in Höhe von 99 TEUR nicht vollständig kompensiert. Die Investitionen beziehen sich im Wesentlichen auf die Erneuerung der IT-Ausstattung der Mitarbeiter/-innen im Rahmen der Corona-Krise sowie dem Einbau einer Klimaanlage. Ferner kam es zu Abgängen von 12 TEUR.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind gegenüber dem Vorjahr gesunken. Der Kassenbestand bzw. das Bankguthaben sind gestiegen.

In Bezug auf die Veränderung der flüssigen Mittel wird auf die Erläuterungen zum Cashflow verwiesen.

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR
Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 3.649.251,07 2.341.094,89
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -71.630,57 -107.034,78
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -2.203.750,00 -1.729.860,02
Zahlungswirksame Veränderungen 1.373.870,50 504.200,09
+ Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 869.542,94 365.342,85
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 2.243.413,44 869.542,94

Die Finanzmittel sind im Geschäftsjahr 2023 gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Dies liegt im Wesentlichen an den zahlungswirksamen Veränderungen und resultiert aus den erheblich gesunkenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Die sonstigen Rückstellungen der Gesellschaft sind insbesondere wegen niedrigeren Rückstellungen für ausstehende Rechnungen gesunken.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind gegenüber dem Vorjahr auf Grund bereits vor dem Stichtag geleisteter Zahlungen gesunken.

Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf

Aufgrund der dargelegten Gründe konnte die für das Geschäftsjahr 2023 prognostizierte Entwicklung hinsichtlich des Rohertrages und des Jahresüberschusses erreicht werden. Insgesamt sind wir mit dem Geschäftsverlauf im Jahr 2023 zufrieden. Gegenüber dem Vorjahr konnte der Jahresüberschuss erheblich gesteigert werden. Die add2 GmbH befindet sich auch weiterhin in einer Wachstumsphase sowie einer stabilen Lage und ist für weiteres Wachstum sehr gut aufgestellt.

3. Chancen- und Risikobericht

Risikomanagement

Aus der unternehmerischen Tätigkeit des Unternehmens ergeben sich in allen Geschäftsbereichen verschiedene, nachstehend dargestellte Risiken und Chancen. Risikobegrenzung und das Erkennen von Chancen sind das Ziel unseres Risikomanagementsystems. Zentrale Komponenten des Risikomanagementsystems sind zum einen ein monatlich rollierendes Planungs- und Controllingsystem sowie monatliche Rentabilitätsanalysen der einzelnen Kunden. Beides unterliegt einem regelmäßigen Monitoring durch das Management.

Wesentliche Chancen und Risiken

• Branchenbedingte Risiken

 

Die Geschäftsentwicklung des Unternehmens unterliegt konjunkturbedingten Nachfrageschwankungen. Stagnationen oder gar eine Rezession in werbeintensiven Branchen können signifikante Kürzungen von Werbebudgets unserer Kunden zur Folge haben. Andererseits ergeben sich entsprechende Chancen in konjunkturellen Wachstumsphasen. Zudem führt die technologische Entwicklung der Medienlandschaft zu zunehmenden Verschiebungen des Werbevolumens zwischen klassischen und digitalen Medien, woraus sich auch Auswirkungen auf die Höhe einzelner Werbeetats und die Form der Vergütung ergeben.

 

Wir können flexibel und zeitnah auf Veränderungen des Marktes reagieren und daraus resultierende Chancen wahrnehmen, da wir als digitale Full-Service-Agentur alle relevanten Tätigkeitsfelder der digitalen Medien abdecken.

• Ertragsorientierte Risiken

 

Eine nachteilige Margenentwicklung durch den nach wie vor zunehmenden Preis- und Wettbewerbsdruck stellt weiterhin ein Risiko dar. Darüber hinaus besteht grundsätzlich die Gefahr eines Verlusts bedeutender Kunden. Durch das Bestreben, unser Kundenportfolio fortwährend zu diversifizieren, kann dieses Risiko jedoch positiv beeinflusst werden.

• Finanzwirtschaftliche Risiken

Die Liquiditätslage der add2 ist sehr gut. Die positive Eigenkapitalquote und Liquiditätslage der add2 lässt derzeit keine finanzwirtschaftlichen Risiken erkennen.

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass die Risiken, denen add2 gegenübersteht, wettbewerbs- und branchenbedingt sind. Kundenverluste bzw. Budgetverschiebungen bei Kunden sind Größen, die nur bedingt von add2 beeinflusst werden können.

Chancen ergeben sich insbesondere aus der Neukundenakquisition und dem Ausbau der Kooperation mit anderen Dienstleistern und Verbänden. Des Weiteren sind unsere bestehenden, langjährigen Kundenbeziehungen mit einem nicht unwesentlichen Teil des Kundenstamms als positiv zu bewerten. Im Hinblick auf unser sehr breites Leistungsangebot als digitale Full-Service-Agentur sehen wir uns für das Neugeschäft gut positioniert. Des Weiteren ist der allgemeine Trend, vom klassischen Medium hin zum digitalen Medium eine Chance zur positiven Geschäftsentwicklung der add2.

4. Prognosebericht

Im ersten Quartal des Jahres 2024 ist der Ukraine-Krieg und die ins Stocken geratene gesamtwirtschaftliche Entwicklung weiterhin das beherrschende Thema.

Der Gesamtverband der Werbeagenturen (GWA) führt regelmäßig Befragungen der Agenturen durch. Die GWA-Agenturen erwarten überwiegend auch für das Jahr 2024 eine positive Geschäftsentwicklung mit steigenden Umsätzen.

Auch in Zukunft ist weiterhin damit zu rechnen, dass die Bedeutung der Online-Werbung zunehmen wird. Insbesondere ein größerer Teil der derzeit noch sehr hohen TV-Budgets wird in digitale Kanäle fließen, dabei zunehmend in die mobile Werbung. Auf dieser Grundlage gehen wir für 2024 insgesamt von einem hohen einstelligen prozentualen Marktwachstum aus.

Aufgrund der gesamtwirtschaftlichen und branchenbezogenen Entwicklung für das Jahr 2024 erwartet die Geschäftsführung aufgrund neuer Kundengewinne und Budgeterhöhungen ein Ergebnis von ca. 11% über Vorjahresniveau. Der Umsatz wird ebenfalls um ca. 10% über Vorjahresniveau erwartet.

Da es sich um zukunftsbezogene Aussagen handelt, sind diese Angaben mit Unsicherheit behaftet.

 

Düsseldorf, den 27. Mai 2024

Die Geschäftsführung

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die add2 GmbH, Düsseldorf

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der add2 GmbH, Düsseldorf, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der add2 GmbH, Düsseldorf, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- , Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, 27. Mai 2024

Aderhold GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
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Ralf Corterier, Wirtschaftsprüfer

Dennis Bohusch, Wirtschaftsprüfer

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