Digital Control Verwaltungs-GmbH
Selbe AdresseErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Simon Kathmann seit 11.3.2020 | Geschäftsführer |
Frank Unland seit 19.5.2010 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 38.45% | |
| 38.45% | |
| 11.78% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
add2 GmbHDüsseldorfJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss der add2 GmbH, Amtsgericht Düsseldorf, HRB 39514 wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Gegenüber dem Vorjahr hat sich die Darstellung nicht geändert. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die selbst erstellten immateriellen Vermögensgegenstände sind mit den Vollkosten angesetzt. Das Ansatzwahlrecht für selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens gem. § 248 Abs. 2 S. 1 HGB wird demnach ausgeübt. Die Herstellungskosten wurden gem. § 255 Abs. 2 S. 3 HGB ermittelt. Die aktivierten selbsterstellen immateriellen Vermögensgegenstände werden linear über eine Nutzungsdauer von 7 Jahren abgeschrieben. Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Im Geschäftsjahr gab es keine außerplanmäßigen Abschreibungen auf immaterielle Anlagenwerte oder Sachanlagevermögen. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer zwischen 3 und 15 Jahren linear vorgenommen. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Der Ansatz erfolgte mit dem Nennwert. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Zur Ermittlung des Erfüllungsbetrages wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren mit einem Zinssatz in Höhe von 1,82% (10-Jahres-Durchschnitt) bzw. 1,74% (7-Jahres-Durchschnitt) angewendet unter der Berücksichtigung der Heubeck-Richttafeln 2018. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Brutto-Anlagenspiegel Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Vorräte Unter den Vorräten werden in Arbeit befindliche Aufträge erfasst. Unfertige Leistungen werden mit den Herstellungskosten bewertet, die neben den Material- und Fertigungseinzelkosten auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie fertigungsbedingte Abschreibungen enthalten. Fremdkapitalzinsen werden grundsätzlich nicht aktiviert. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden zum Nominalwert angesetzt. Den in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthaltenen Risiken wird durch Wertberichtigungen Rechnung getragen. Sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Treuhandforderungen, Kautionen, Steuererstattungsansprüche sowie debitorische Kreditoren. Flüssige Mittel Die flüssigen Mittel wurden zum Nennwert bewertet und beinhalten die Bankguthaben sowie den Kassenbestand. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält die bereits im Geschäftsjahr vorausgezahlten Versicherungsbeiträge und Lizenzgebühren für das folgende Geschäftsjahr sowie Leasingsonderzahlungen für die folgenden Geschäftsjahre. Latente Steuern Temporäre Differenzen zwischen handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen bei Vermögensgegenständen und Schulden bestehen bei den Rückstellungen für Pensionen (aktiv) und den selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenständen (passiv). Die aktiven latenten Steuern übersteigen die passiven latenten Steuern, so dass bis zur Höhe der passiven latenten Steuern eine Saldierung vorgenommen wurde. Aufgrund des Aktivüberhangs und des Wahlrechts gem. § 274 Abs. 1 S. 2 HGB wurde auf den Ansatz aktiver latenter Steuern verzichtet. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft ist voll eingezahlt und wird mit dem Nennwert angesetzt. Aufgrund der Aktivierung von selbst erstellten immateriellen Vermögensgegenständen sowie dem Unterschiedsbetrag i.S.d. § 253 Abs. 6 S. 1 HGB zwischen dem Ansatz der Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren besteht eine Ausschüttungssperre in Höhe von EUR 39.214,00. Diese ist jedoch durch die frei verfügbaren Rücklagen gedeckt. Pensionsrückstellungen Die Pensionsrückstellungen werden mit den Vermögensgegenständen, die dem Zugriff aller übrigen Gesellschafter entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung von Altersversorgungsansprüchen dienen, saldiert. Die folgenden Beträge in Euro wurden verrechnet:
Das Deckungsvermögen wurde mit dem Zeitwert bewertet. Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren angewendet. Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen: Zinssatz (10-Jahres-Durchschnitt) 1,82% bzw. (7-Jahres-Durchschnitt) 1,74% Der Unterschiedsbetrag i.S.d. § 253 Abs. 6 S. 1 HGB zwischen dem Ansatz der Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren beträgt 5.338 EUR. In Höhe dieses Betrages besteht eine Ausschüttungssperre, wozu auf die Ausführungen zum Eigenkapital verwiesen wird. Angaben und Erläuterungen zu den sonstigen Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.
Die sonstigen Rückstellungen betrafen im Vorjahr im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Eingangsrechnungen. Angabe und Erläuterungen zu den Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Unter den sonstigen Verbindlichkeiten werden folgende Sachverhalte ausgewiesen:
Sonstige betriebliche Erträge Im abgelaufenen Geschäftsjahr sind sonstige betriebliche Erträge von 66.475,47 EUR (Vorjahr: 63.953,69 EUR) angefallen, die sich im Wesentlichen auf Erträge aus Eigenverbrauch und Sachbezügen beziehen. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betrugen 1.809.310,13 EUR (Vorjahr: 1.738.409,83 EUR) und entfielen in Höhe von 0,00 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR) auf periodenfremde. Als wesentliche Posten sind die Raum-, Fahrzeugkosten sowie Lizenzkosten zu nennen. Finanzergebnis Das Finanzergebnis enthält Erträge aus der Abzinsung der Rückdeckungsversicherung in Höhe von 19.021,12 EUR (Vorjahr: 18.505,61 EUR) und Aufwendungen aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellung in Höhe von 10.784,00 EUR (Vorjahr: EUR 10.068,00 EUR). Die Aufwendungen aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellung wurden mit den Erträgen aus der Abzinsung der Rückdeckungsversicherung saldiert. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen keine Haftungsverhältnisse. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen bewegen sich im betriebsgewöhnlichen Umfang und betreffen im Wesentlichen Mieten für Büroräume und betragen über die Laufzeit insgesamt 3.208.607,00 EUR. Vorschlag zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Bilanzgewinn wird in Höhe von EUR 1.418.546,42 ausgeschüttet. Sonstige Pflichtangaben Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Herr Simon Kathmann, Kaufmann; mit der Befugnis im Namen der Gesellschaft mit sich als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Herr Burkhard Rischer, Kaufmann; mit der Befugnis im Namen der Gesellschaft mit sich als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte. Vergütungen der Geschäftsführer Hinsichtlich der Angabe der Geschäftsführervergütung greift die Schutzklausel gem. § 286 Abs. 4 HGB. Ereignisse nach dem Abschlussstichtag Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Bilanz noch in der Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt sind, haben sich nicht ergeben. Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:
Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahrs im Unternehmen beschäftigt: Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 75.
Düsseldorf, den 29. Mai 2024 Simon Kathmann Burkhard Rischer Anlagenspiegel zum 31.12.2023add2 GmbH GmbH, Düsseldorf
LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 20231. Grundlagen des Unternehmens Die add2 GmbH (im Folgenden: add2) ist die unabhängige Spezialagentur für digitales Marketing. Wir bieten Full Service rund um die digitalen Medien. Seit 1997 entwickelt und realisiert die add2 digitale Marketingkonzepte. Die fünf fundamentalen Bausteine des digitalen Marketings bildet die add2 mit den Geschäftsbereichen Media, Kreation, Content, Technologie und Analyse ab. Die add2 ist dabei auf den digitalen Absatzmarkt fokussiert und betreut Kunden im In- und Ausland. 2. Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Jahr 2023 vor allem durch den Krieg in der Ukraine geprägt. Die Energiepreise, die im Jahr 2022 infolge des russischen Angriffs auf die Ukraine stark gestiegen waren, stabilisierten sich auf hohem Niveau und belasteten die Industrieproduktion. Steigende Zinsen verschlechterten die jahrelang günstigen Finanzierungsbedingungen. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung kam im krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Somit konnte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fortsetzen. Insgesamt ist das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr um 0,3% gesunken. Branchenbezogene Rahmenbedingungen Das Wirtschaftsjahr 2023 hat deutlich gemacht, dass die Relevanz von digitaler Werbung in der Kommunikationsstrategie von Werbungtreibenden nach wie vor ungebrochen ist. Dies liegt zum einen an der intensiven Nutzung des Internets über alle Zielgruppen hinweg. Ein zweiter Grund ist die Fähigkeit von digitalen Medien, sich sehr flexibel dem ständigen Wandel von Kommunikation und Medienkonsum anzupassen. Trotz neuer Technologien wie Device Bridges bleibt die Geräte und Medienübergreifende Kommunikations- und Mediaplanung eine Herausforderung. Werbungtreibende müssen ihre Markenkommunikation deshalb crossmedial anlegen, um an allen relevanten Touchpoints für den Verbraucher präsent zu sein. Auch im Krisenjahr 2023 wurde digitale Werbung (Online und Mobile) auch weiterhin stark nachgefragt. Insgesamt wurden laut OVK-Werbestatistik gut 5,508 Milliarden Euro Nettowerbeinvestitionen in digitale Werbung getätigt - rund 6,4% mehr als im Vorjahr. In dem gleichermaßen dynamischen wie komplexen Marktumfeld fordern Werbungstreibende eine exakte und kurzfristige Planungs- und Entscheidungsgrundlage für ihre digitale Mediaplanung. Wie wichtig die datengetriebene Vermarktung ist, zeigt auch die wachsende Bedeutung von Programmatic Advertising (RTA) - dem datengetriebenen Echtzeithandel mit Werbeleistung. Geschäftsverlauf und Lage Die Umsatzerlöse sind insgesamt um 1,2% gegenüber dem Vorjahr gestiegen, der Rohertrag ist um 10,0% gestiegen. Die Steigerung ist im Wesentlichen auf mehrere Neukundengewinne und den Ausbau einiger Bestandskunden zurückzuführen. Dies betrifft sowohl den Bereich Media als auch den Bereich Kreation. Einhergehend mit der Entwicklung des Rohertrages hat sich der Jahresüberschuss erhöht. C. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Ertragslage Der Rohertrag ist im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus mehreren Kundengewinnen im Bereich Kreation und Media sowie aus einem Anstieg der Erlöse Handling Fee. Die Erträge aus Beteiligungen sind im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Der Personalaufwand betrug im Geschäftsjahr 2023 insgesamt T€ 5.387 (Vorjahr T€ 4.890). Der Anstieg geht mit einer Erhöhung der Mitarbeiterzahl sowie mit einer Erhöhung der ergebnisabhängigen Bonifikationen infolge des deutlich verbesserten Ergebnisses einher. Auf Grund der dargelegten Gründe schloss die add2 GmbH das Geschäftsjahr mit einem Jahresüberschuss in Höhe von T€ 2.298 (Vorjahr T€ 1.861) ab. Vermögens- und Finanzlage Zur Darstellung der Vermögens- und Finanzlage wurden die einzelnen Bilanzpositionen nach betriebswirtschaftlichen Zusammenhängen zusammengefasst. Das Anlagevermögen ist bedingt durch die Investitionen von 72 TEUR angestiegen. Diese wurden durch die planmäßigen Abschreibungen in Höhe von 99 TEUR nicht vollständig kompensiert. Die Investitionen beziehen sich im Wesentlichen auf die Erneuerung der IT-Ausstattung der Mitarbeiter/-innen im Rahmen der Corona-Krise sowie dem Einbau einer Klimaanlage. Ferner kam es zu Abgängen von 12 TEUR. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind gegenüber dem Vorjahr gesunken. Der Kassenbestand bzw. das Bankguthaben sind gestiegen. In Bezug auf die Veränderung der flüssigen Mittel wird auf die Erläuterungen zum Cashflow verwiesen.
Die Finanzmittel sind im Geschäftsjahr 2023 gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Dies liegt im Wesentlichen an den zahlungswirksamen Veränderungen und resultiert aus den erheblich gesunkenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die sonstigen Rückstellungen der Gesellschaft sind insbesondere wegen niedrigeren Rückstellungen für ausstehende Rechnungen gesunken. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind gegenüber dem Vorjahr auf Grund bereits vor dem Stichtag geleisteter Zahlungen gesunken. Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf Aufgrund der dargelegten Gründe konnte die für das Geschäftsjahr 2023 prognostizierte Entwicklung hinsichtlich des Rohertrages und des Jahresüberschusses erreicht werden. Insgesamt sind wir mit dem Geschäftsverlauf im Jahr 2023 zufrieden. Gegenüber dem Vorjahr konnte der Jahresüberschuss erheblich gesteigert werden. Die add2 GmbH befindet sich auch weiterhin in einer Wachstumsphase sowie einer stabilen Lage und ist für weiteres Wachstum sehr gut aufgestellt. 3. Chancen- und Risikobericht Risikomanagement Aus der unternehmerischen Tätigkeit des Unternehmens ergeben sich in allen Geschäftsbereichen verschiedene, nachstehend dargestellte Risiken und Chancen. Risikobegrenzung und das Erkennen von Chancen sind das Ziel unseres Risikomanagementsystems. Zentrale Komponenten des Risikomanagementsystems sind zum einen ein monatlich rollierendes Planungs- und Controllingsystem sowie monatliche Rentabilitätsanalysen der einzelnen Kunden. Beides unterliegt einem regelmäßigen Monitoring durch das Management. Wesentliche Chancen und Risiken • Branchenbedingte Risiken
• Ertragsorientierte Risiken
• Finanzwirtschaftliche Risiken
4. Prognosebericht Im ersten Quartal des Jahres 2024 ist der Ukraine-Krieg und die ins Stocken geratene gesamtwirtschaftliche Entwicklung weiterhin das beherrschende Thema. Der Gesamtverband der Werbeagenturen (GWA) führt regelmäßig Befragungen der Agenturen durch. Die GWA-Agenturen erwarten überwiegend auch für das Jahr 2024 eine positive Geschäftsentwicklung mit steigenden Umsätzen. Auch in Zukunft ist weiterhin damit zu rechnen, dass die Bedeutung der Online-Werbung zunehmen wird. Insbesondere ein größerer Teil der derzeit noch sehr hohen TV-Budgets wird in digitale Kanäle fließen, dabei zunehmend in die mobile Werbung. Auf dieser Grundlage gehen wir für 2024 insgesamt von einem hohen einstelligen prozentualen Marktwachstum aus. Aufgrund der gesamtwirtschaftlichen und branchenbezogenen Entwicklung für das Jahr 2024 erwartet die Geschäftsführung aufgrund neuer Kundengewinne und Budgeterhöhungen ein Ergebnis von ca. 11% über Vorjahresniveau. Der Umsatz wird ebenfalls um ca. 10% über Vorjahresniveau erwartet. Da es sich um zukunftsbezogene Aussagen handelt, sind diese Angaben mit Unsicherheit behaftet.
Düsseldorf, den 27. Mai 2024 Die Geschäftsführung Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die add2 GmbH, Düsseldorf Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der add2 GmbH, Düsseldorf, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der add2 GmbH, Düsseldorf, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, 27. Mai 2024 Aderhold
GmbH
Ralf Corterier, Wirtschaftsprüfer Dennis Bohusch, Wirtschaftsprüfer |
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