Stammdaten

Register
Amtsgericht Mannheim HRB 108078
Vorher
STAATLICHE MAJOLIKA MANUFAKTUR KARLSRUHE GmbHSTAATLICHE MAJOLIKA MANUFAKTUR KARLSRUHE gGmbH
Eingetragen
29.1.1998
Branche
BeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Gegenstand
Gegenstand geändert; nun: Der Erwerb, das Halten und die Verwaltung eigenen Vermögens, insbesondere von Grundbesitz und Unternehmensbeteiligungen; die Finanzierung verbundener Unternehmen und verwandte Geschäfte, insbesondere Hinterlegungen und andere Kreditsicherungen zugunsten verbundener Unternehmen; sowie die Übernahme der persönlichen Haftung und die Geschäftsführung. Tätigkeiten, die eine Erlaubnis nach dem Kreditwesengesetz (KWG) oder dem Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB) erfordern, sowie sonstige erlaubnispflichtige Tätigkeiten, sind ausgeschlossen.

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

CG Gewerbepark Ettingen GmbH & Co. KG
Germany
511.300 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

STAATLICHE MAJOLIKA MANUFAKTUR KARLSRUHE gGmbH (vormals: STAATLICHE MAJOLIKA MANUFAKTUR KARLSRUHE GmbH)

Karlsruhe

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019

Bilanz

Aktiva

31.12.2019
EUR
31.12.2018
EUR
A. Anlagevermögen 36.888,52 55.169,02
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 3.576,50 8.075,00
II. Sachanlagen 33.312,02 47.094,02
B. Umlaufvermögen 411.432,81 462.160,30
I. Vorräte 253.326,24 270.032,93
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 57.612,98 67.090,71
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 100.493,59 125.036,66
C. Rechnungsabgrenzungsposten 3.400,00 6.100,00
D. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 0,00 4.737,00
Bilanzsumme, Summe Aktiva 451.721,33 528.166,32

Passiva

31.12.2019
EUR
31.12.2018
EUR
A. Eigenkapital 97.466,46 143.935,50
I. gezeichnetes Kapital 511.300,00 511.300,00
II. Kapitalrücklage 1.624.966,24 1.624.966,24
III. Verlustvortrag 1.992.330,74 1.946.036,98
IV. Jahresfehlbetrag 46.469,04 46.293,76
B. Rückstellungen 194.758,00 261.652,00
C. Verbindlichkeiten 159.496,87 122.578,82
Bilanzsumme, Summe Passiva 451.721,33 528.166,32

Anhang zum 31. Dezember 2019

Staatliche Majolika Manufaktur Karlsruhe gGmbH, Karlsruhe

I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die Staatliche Majolika Manufaktur Karlsruhe gGmbH (vormals Staatliche Majolika Manufaktur Karlsruhe GmbH)  hat ihren Sitz in Karlsruhe. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Mannheim unter HRB 108078 eingetragen. Im Rahmen des am 21. Dezember 2020 neu gefassten Gesellschaftsvertrages wurde die Firma in Staatliche Majolika Manufaktur Karlsruhe gGmbH geändert. Die Eintragung erfolgte am 28. Dezember 2020.

II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Die Staatliche Majolika Manufaktur Karlsruhe gGmbH ist zum Bilanzstichtag 31.12.2019 eine kleine Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 1 HGB. Der Jahresabschluss umfasst somit die Bilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung und den Anhang. Die Gesellschaft erstellt die Gewinn- und Verlustrechnung nach dem Gesamtkostenverfahren.
Der Jahresabschluss wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes erstellt.
Die Gesellschaft nimmt die größenabhängigen Erleichterungen der §§ 266 Abs.1, 276 und 288 Abs. 1 HGB teilweise in Anspruch.
Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätzen nach den für kleine Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des HGB aufgestellt (§§ 265 I 2, 266ff. HBG).

III . Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der vorliegende Jahresabschluss wurde grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Jahresabschluss angewendeten Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen unter der Annahme eines fortlaufenden Geschäftsbetriebes aufgestellt.

Die immateriellen Vermögensgegenstände werden nach der linearen Methode abgeschrieben.

Sachanlagen werden mit den Anschaffungs- und Herstellungskosten abzüglich der linearen Abschreibung bilanziert (§§ 253, 255 I HGB). Außerplanmäßige Abschreibungen waren nicht erforderlich.

Die Gegenstände des Sachanlagevermögens werden entsprechend den betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern nach folgenden Regeln vorgenommen:

Bauten auf fremden Grundstücken: 10 - 20 Jahre
Technische Anlagen und Maschinen: 5 - 15 Jahre
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung: 3 - 10 Jahre

Geringwertige Wirtschaftsgüter im Sinne des § 6 Abs. 2 EStG werden im Jahr der Anschaffung vollständig abgeschrieben und gleichzeitig als Abgang in der Anlagebuchhaltung erfasst.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren werden zu Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren, den Gegenständen am Bilanzstichtag beizulegenden Wert, angesetzt.
 
Grundlage der Bewertungssystematik der unfertigen und fertigen Erzeugnisse ist eine in 2014 überarbeitete Betriebskalkulation.

Zum Ansatz kommen die aktivierungspflichtigen Herstellungskosten, bei den unfertigen Erzeugnissen unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Fertigungsstufen. Die aktivierungspflichtigen Herstellungskosten wurden dabei retrograd, ausgehend von den Verkaufspreisen, bewertet. Dabei werden folgende Fertigungsstufen berücksichtigt:

- Rohware
- Schrühware
- Fertigware II. Wahl
- Fertigware I. Wahl

Angesichts des umfangreichen breiten Sortiments, das wegen der hohen Lagerreichweite in erhöhtem Maße einem Mode- und Geschmackswandel unterliegt, werden darüber hinaus zur Berücksichtigung von Verkaufsrisiken und Zinsverlusten (= verlustfreie Bewertung) pauschale Abschläge bei den unfertigen und fertigen Erzeugnissen der ermittelten Herstellungskosten vorgenommen.

Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten angesetzt. Erkennbaren Risiken wird durch die Bildung von Pauschal- und Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen.

Die flüssigen Mittel sind zu Nennwerten bilanziert.

Unter den Rechnungsabgrenzungsposten werden vor dem Bilanzstichtag geleistete Anzahlungen ausgewiesen, denen Leistungsansprüche für einen bestimmten Zeitraum nach dem Bilanzstichtag entgegenstehen.

Für Vermögensgegenstände, die ausschließlich der Erfüllung von Verpflichtungen aus Pensionszusagen dienen und dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind, erfolgt die Bewertung bei der Gesellschaft zum beizulegenden Zeitwert. Diese Vermögensgegenstände werden mit der jeweils zugrundeliegenden Verpflichtung verrechnet. Übersteigt der Wert der Vermögensgegenstände die Verpflichtungen, erfolgt der Ausweis als aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung.

Die Gesellschaft bewertet die Leistungsverpflichtungen aus Pensionszusagen unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten mit dem anhand des versicherungsmathematischen Anwartschaftsbarwertverfahrens (Projected-Unit-Credit-Methode) ermittelten Erfüllungsbetrag. Zukünftig erwartete Gehalts- und Rentensteigerungen werden bei der Ermittlung des Barwerts der erdienten Anwartschaft berücksichtigt. Für die Abzinsung wird der jeweilige von der Deutschen Bundesbank für eine Restlaufzeit von 15 Jahren veröffentlichte Zinssatz verwendet.

Bei den sonstigen Rückstellungen ist den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen. Sie sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, den nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 I HGB).

Die Beurteilung erfolgte auf folgenden Grundlagen:

Die Rückstellung für Urlaub und Mehrarbeit sind aus personenbezogenen Aufzeichnungen unter Berücksichtigung der Arbeitgeberanteile zur Sozialversicherung ermittelt.

Die Rückstellungen für Gewährleistungsansprüche werden mit jeweils 1% bzw. 0,50% aus den Umsatzerlösen der Baukeramik und der Sonderanfertigungen zurückliegender Jahre ermittelt.

Die Ermittlung der übrigen Rückstellungen erfolgte auf der Grundlage von vertraglichen Verpflichtungen sowie Erfahrungswerten.

Die Rückstellung für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften wurde anhand der im Folgejahr angefallenen Aufwendungen gebildet. 

Sämtliche Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag bilanziert.

IV. Erläuterungen zur Bilanz

Die ausgewiesenen Forderungen und Sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Im laufenden Geschäftsjahr bestehen keine Forderungen gegenüber Gesellschaftern.

Ein aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung ergab sich zum Wirtschaftsjahresende nicht mehr, da zum 31. Dezember 2019 einem Erfüllungsbetrag in Höhe von EUR 127.769 (Vj. EUR 114.4770) aus Rückstellungen für Pensionen ein zu verrechnendes Vermögen mit einem beizulegenden Zeitwert in Höhe von EUR 115.551(Vj. EUR 119.507) gegenüber stand. Die Anschaffungskosten des zu verrechnenden Vermögens sind identisch mit dem Zeitwert. Bei den Vermögensgegenständen handelte es sich eine Rückdeckungsversicherung

Das Gezeichnete Kapital beträgt EUR 511.300,00. Es wird gehalten von der Majolika Stiftung für Kunst- und Kulturförderung Karlsruhe.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen berechnet.

Aus der Abzinsung von Pensionsrückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 11.

Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt.

Das Projekt wurde zwischen den Projektpartnern einvernehmlich in 2020 beendet.

Die Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Laufzeit von bis zu einem Jahr.

Mittelbare Pensionsverpflichtungen

Nach der Einstellung der Zahlung der Pensionen zum 1. November 2014 wurde von Seiten der Gesellschaft geprüft, in wieweit individuelle Versorgungszusagen vereinbart bzw. dauerhafte Ansprüche entstanden sind, demnach sind keine weiteren Verpflichtungen anhängig.

Die Unterstützungskasse Staatliche Majolika Manufaktur Karlsruhe e.V. Karlsruhe, hat zum 31. Dezember 2019 TEUR 0 von der Trägergesellschaft eingefordert.

V. Sonstige Angaben

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer betrug 17.

Geschäftsführer der Gesellschaft

Zur alleinigen Geschäftsführung war im Geschäftsjahr 2019 als Geschäftsführer bestellt:

Herr Dr. Dieter Kistner, Unternehmensberater, Au am Rhein (bis 29.02.2020)

Als neuer alleiniger Geschäftsführer wurde laut Handelsregistereintragung am 12. März 2020 bestellt:

Herr Klaus Gutowski, Keramiker, Brühl.

Der Geschäftsführer ist einzelvertretungsberechtigt, soweit nicht mehrere Geschäftsführer bestellt sind. Die Gesellschaft wendet § 286 Abs. 4 HGB an, da durch die Angaben sich die Bezüge einzelner Organmitglieder nachvollziehen lassen.

Die Gesellschaft hat einen Aufsichtsrat, der sich wie folgt zusammensetzte:

 Herr Klaus-Dieter Rohlfs, Bankdirektor i.R. (Vorsitzender)
 Herr Gerhard Rastetter, Bankdirektor i.R. (stv. Vorsitzender)
 Herr Christian Schlemmer, Rechtsanwalt
 Herr Klaus Fehrenbach, Architekt

Karlsruhe, 30. März 2021


Staatliche Majolika gGmbH

gez. Klaus Gutowski
- Geschäftsführer -

Die Gesellschaft hat als kleine Kapitalgesellschaft grundsätzlich die entsprechenden Erleichterungen in Anspruch genommen. Durch die Inanspruchnahme von Aufstellungs- und Offenlegungserleichterungen für den vorliegenden veröffentlichten Jahresabschluss, weicht dieser insoweit von dem aufgestellten Jahresabschluss ab.

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 29.04.2021 festgestellt.

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