Autohaus Lohs GmbH
Kreuzeiche 8, 09212 Limbach-Oberfrohna, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Diana Polster seit 2.7.2013 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Autohaus Lohs GmbHLimbach-OberfrohnaJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023AUTOHAUS LOHS GMBH, LIMBACH-OBERFROHNA LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023I. Wirtschaftsbericht 1. Branchen- und wirtschaftliche Situation im Kfz-Handel und -Gewerbe Das Jahr 2023 war für alle Akteure der Autobranche ein schwieriges Jahr. Die politischen Rahmenbedingungen waren für die Automobilbranche suboptimal, die Automobilhersteller mussten mit rückläufigen Bestellungen kämpfen und der Handel hatte nach zwei Jahren des Mangels nun plötzlich ein Überangebot an teuren Fahrzeugen. Dazwischen stand der Endverbraucher mit seinen finanziellen Nöten und seinem weiterhin hohen Bedarf an individueller Mobilität. Jedoch ist die Lust auf ein neues Automobil bei den Endverbrauchern gerade eher verhalten, ganz zu schweigen vom Umstieg auf E-Mobilität. Nach einem sehr schwachen Autojahr 2022 konnte sich der Markt 2023 leicht erholen. Die Neuzulassungen und Besitzumschreibungen wuchsen um 7 % gegenüber dem Vorjahr. Das Kraftfahrtbundesamt verzeichnete insgesamt Mio. 2,84 Neuzulassungen. Zwei Drittel davon waren gewerblich zugelassene Neuwagen. Die Besitzumschreibungen beliefen sich auf Mio. 6,03. Auf dem Neu- und Gebrauchtwagenmarkt machte sich die generell starke Kaufzurückhaltung im Jahr 2023 bemerkbar. Viele Menschen haben aus finanziellen Gründen den Autokauf verschoben. Diese generelle Zurückhaltung könnte auch durch die kritische Sicht der Endverbraucher auf das Thema E-Mobilität beeinflusst worden sein. Der Hochlauf beim Thema Elektromobilität kam 2023 nur langsam voran. Die beliebteste Antriebsart 2023 blieben die Verbrenner - bei Neu- und Gebrauchtwagen. Der Durchschnittspreis eines Gebrauchtwagens war im Jahr 2023 leicht rückläufig. Er lag in diesem Jahr bei EUR 18.620 (Vorjahr: EUR 18.800). Das Internet spielt seit Jahren eine elementare Rolle. Bei den Online-Quellen stehen weiterhin die Online-Verkaufsplattformen mit deutlichem Abstand zu allen weiteren Informationsquellen ganz oben. An der Spitze der Offline-Quellen standen die Gespräche mit dem persönlichen Umfeld. Ein Neuwagen hatte einen durchschnittlichen Preis von EUR 44.630 (Vorjahr: EUR 42.790). Dies entspricht einer Steigerung von 4 %. Auch hier standen die Gespräche im persönlichen Umfeld an erster Stelle bei den Offline-Quellen und löste damit die Probefahrt an der Spitze ab. Bei den Online-Quellen stehen der Fahrzeugkonfigurator der Hersteller und die Online-Verkaufsplattformen an erster Stelle. Videos und die sozialen Medien sind die Aufsteiger unter den Online-Quellen. Das Geschäft mit Serviceleistungen und Teilen gilt seit Jahren als wesentliche Ertragsquelle. Wartungsarbeiten an PKW sind in ihrer Bedeutung gestiegen. Der Endverbraucher beauftragte im Jahr 2023 in hohem Maße die Werkstätten mit den Arbeiten an seinem PKW. Die PKW werden deutlich länger gehalten und damit auch häufiger zu einer Inspektion gebracht. Das Wartungsbewusstsein der Kunden ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Der Wartungsaufwand pro Fahrzeug ist in 2023 auf EUR 357 im Vergleich zu EUR 329 in 2022 gestiegen. Der durchschnittliche Reparaturkostenaufwand pro Fahrzeug liegt in 2023 bei EUR 178 (Vorjahr: EUR 153). 2. Geschäftsverlauf Das im Vorjahr geplante Ergebnis vor Steuern in Höhe von TEUR 150 wurde um TEUR 208 überschritten. Dies ist im Wesentlichen in besseren Deckungsbeiträgen in den Bereichen Neu- und Gebrauchtwagen und in höheren Bonus und Provisionszahlungen begründet. 3. Lage a) Ertragslage Die Umsatzerlöse sind im Vergleich zum Vorjahr um 13,8 %, die Sonstigen betrieblichen Erträge um 26,0 % gestiegen. Der Materialaufwand ist um 15,0 % gestiegen.
Die Prozentangaben beziehen sich auf das Verhältnis zur Gesamtleistung. b) Finanzlage
Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit liegt mit TEUR -1.504 unter, dem Niveau des Vorjahres. Die Zugänge im Sachanlagevermögen sind vorwiegend in den Bereichen Vorführwagen (TEUR 24.095,14) und Euromobile (TEUR 266) sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung (TEUR 138) und technische Anlagen und Maschinen (TEUR 84) zu verzeichnen. Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit beläuft sich auf TEUR 399 (Vorjahr: TEUR 474). Die bestehenden Kredite wurden plangemäß getilgt (TEUR 6.504,00). Für Neuanschaffungen wurden im Berichtsjahr insgesamt TEUR 8.439,00 neue Verbindlichkeiten aufgenommen. Insgesamt hat sich der Bestand an liquiden Mittel um TEUR 66 erhöht. Die Liquiditätslage war im abgelaufenen Geschäftsjahr jederzeit stabil und die Zahlungsfähigkeit ganzjährig gesichert. c) Vermögenslage
Wesentlicher Bestandteil des Vorratsvermögens ist der Neu- und Gebrauchtwagenbestand. Im Vergleich zum Vorjahr ist der Gebrauchtwagenbestand um TEUR 137 gestiegen. Der Neuwagenbestand ist um TEUR 897 gestiegen. Die Eigenkapitalquote ist von 25,5 % im Vorjahr aufgrund der steigenden Bilanzsumme um 0,9 % auf 24,6 % im Berichtsjahr gesunken. 4. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Die wichtigsten Steuerungsgrößen der letzten Geschäftsjahre werden im Folgenden dargestellt:
Zur Gewährleistung eines hohen Qualifikationsniveaus bei den Mitarbeitern wird in die kontinuierliche Aus- und Weiterbildung investiert. Die Motivation der Mitarbeiter durch die Beteiligung am betrieblichen Erfolg ist ein bedeutender Faktor zur Sicherung der zukünftigen erfolgreichen Entwicklung des Unternehmens. II. Prognosebericht Die voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft wird positiv beurteilt. Für das Jahr 2024 sind Umsatzerlöse in Höhe von ca. TEUR 20.000 und ein Ergebnis in Höhe von ca. TEUR 350 vor Steuern geplant. Die Geschäftsführerin geht davon aus, dass die dargestellten finanziellen und nichtfinanziellen Leistungsindikatoren in 2024 in etwa dem Vorjahresniveau entsprechen werden. Reparatur und Wartung sind nach wie vor wichtige Umsatzträger. Betrachtet man die Quellen der Wertschöpfung des Unternehmens, so zeigt sich, dass diese zu 40 % dem Handel und zu 60 % dem Service zuzuordnen sind. Bezüglich der Darstellung der Risiken wird auf den Risikobericht verwiesen. III. Chancen- und Risikobericht Es sind zurzeit keine Risiken für die zukünftige Entwicklung des Unternehmens zu sehen, welche eine Bestandsgefährdung hervorrufen könnten. Aus heutiger Sicht bestehen folgende interne und externe Chancen und Risiken für die Autohaus Lohs GmbH: Handel Die Risiken aufgrund der Entwicklungen um den Dieselmotor bestehen weiterhin. Die ursprünglich kalkulierten Leasing-Restwerte, insbesondere von Euro-5-Dieseln, sind markenübergreifend nicht mehr zu halten. Aufgrund des Wertverlusts der Leasing-Rückläufer mit Dieselmotoren können hohe Kosten entstehen. Das Risiko ist aufgrund der derzeitigen Marktlage aktuell nicht akut. Rücknahmegarantien für Fahrzeuge aus Leasinggeschäften stellen nach wie vor ein Liquiditätsrisiko dar. Um das Volumen dieser Leasingrückläufer zu minimieren, verzichtet die Autohaus Lohs GmbH auf einen Teil der von der Leasinggesellschaft gezahlten Provisionen und muss im Gegenzug diese Fahrzeuge nicht zurücknehmen. Andererseits wurde das Gebrauchtwagenmanagement dahingehend verbessert, dass zwischen Ankauf und Verkauf des Leasingrückläufers durch die Vermarktung in Online-Börsen nur sehr wenig Zeit vergeht. Finanzierte Fahrzeugbestände (ehemalige Vorführ-, Lager- und Mietwagen) sind bei längeren Standzeiten (> 180 Tage) mit regelmäßigen Abschlagszahlungen der finanzierenden Banken behaftet. Dies kostet das Unternehmen Liquidität. Die Standtage sollen auf durchschnittlich 80 Tage bei Gebrauchtwagen gesenkt werden. Im Berichtsjahr beliefen sich die Standtage auf durchschnittlich mehr als 120 Tage. Weitere Risiken liegen in den folgenden Themenbereichen:
Sowohl für Neu- als auch für Gebrauchtwagenkäufer ist das Internet eine entscheidende Quelle für die Beschaffung von Fahrzeugen. Aus diesem Grund muss auf den Internetauftritt des Unternehmens und auf die Positionierung der eigenen Fahrzeugangebote im Internet verstärktes Augenmerk gelegt werden. Handel und Service Es werden 65 % der Umsätze im Fahrzeughandel und ca. 35 % im Service getätigt. Der Verlust von Großkunden könnte zu einem starken Umsatzrückgang führen. Deshalb ist auf diesen sehr sensiblen Bereich besonderes Augenmerk zu richten. Im Großkundenservicebereich müssen Verantwortlichkeiten eingerichtet werden, welche eine dauerhaft gute und aktive Betreuung der Großkunden garantiert. Der zukünftige Ausbau der E-Mobilität führt zu wesentlich weniger umfangreichen Wartungsarbeiten und damit zu einem erheblichen Rückgang des After-Sales-Geschäftes. Personal Das Anwerben von adäquatem neuen Personal wird zunehmend schwieriger, so dass sich das Sicherstellen des zukünftigen Bedarfs an qualifiziertem Personal als Problem darstellt. Hier muss in Bezug auf zukünftige Auszubildende verstärkt Augenmerk auf direktes Informieren und Werben in Schulen und bei Ausbildungsmessen gelegt werden.
Limbach-Oberfrohna, 27. Mai 2024 Diana Polster Geschäftsführerin BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023AUTOHAUS LOHS GMBH, LIMBACH-OBERFROHNAA K T I V A
P A S S I V A
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
AUTOHAUS LOHS GMBH, LIMBACH-OBERFROHNA ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss, zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Autohaus Lohs GmbH hat ihren Sitz in Limbach-Oberfrohna und ist beim Amtsgericht Chemnitz im Handelsregister unter der Nummer HRB 2885 eingetragen. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB. Der Jahresabschluss wurde für das Geschäftsjahr 2023 nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs in der aktuellen Fassung erstellt. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurde von den größenabhängigen Erleichterungen nach § 267 in Verbindung mit §§ 276 und 288 Abs. 2 HGB Gebrauch gemacht. Darüber hinaus wurden Offenlegungserleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch genommen. Die Aufstellung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte nach dem Gesamtkostenverfahren. Bei der Aufstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung werden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet: Das Anlagevermögen ist zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden mit Anschaffungskosten zwischen EUR 250,00 und EUR 1.000,00 im Anlagevermögen auf einem über fünf Jahre abzuschreibenden Sammelposten erfasst. Der steuerliche Sammelposten wurde in die Handelsbilanz übernommen, da er von untergeordneter wirtschaftlicher Bedeutung ist. Finanzanlagen werden mit den Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt mit den durchschnittlichen Anschaffungskosten oder mit den niedrigeren Wiederbeschaffungskosten. Auf nicht mehr gängige Ersatzteile werden angemessene Abschläge vorgenommen. Unfertige Erzeugnisse und unfertige Leistungen werden mit Herstellungskosten bzw. Standardherstellungskosten bewertet. Erkennbare Bestandsrisiken werden angemessen berücksichtigt. Neuwagen werden mit dem Nettowert des Fahrzeugs zuzüglich Überführungskosten und Gebraucht wagen mit dem Fahrzeugeinkaufswert zuzüglich Reparatur- und Instandhaltungsaufwendungen bewertet. Die Standzeiten der einzelnen Fahrzeuge werden bei der Bewertung mit berücksichtigt und - soweit notwendig - Abschläge aufgrund der anfallenden Zwischenfinanzierungskosten vorgenommen. Kantinenware wird mit den durchschnittlichen Anschaffungskosten bewertet. Der Grundsatz der verlustfreien Bewertung wurde beachtet. Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennbetrag angesetzt. Bei unverzinslichen und niedrig verzinslichen Forderungen erfolgt der Bilanzansatz mit dem Barwert. Zweifelhafte Forderungen wurden auf den niedrigeren beizulegenden Wert zum Stichtag einzeln wertberichtigt. Uneinbringliche Forderungen wurden voll abgeschrieben. Das allgemeine Forderungsrisiko wurde ausreichend durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten werden mit dem Nennbetrag angesetzt. Ausgaben, die Aufwendungen für Perioden nach dem Abschlussstichtag darstellen, wurden als aktive Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesen. Das Eigenkapital ist zum Nennbetrag angesetzt. Die Berechnung der Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen erfolgte entsprechend den Bestimmungen des § 249 HGB in Verbindung mit §§ 252 bis 255 HGB. Nach § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB ist die Versorgungsverpflichtung in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags anzusetzen. Die Bewertung beruht auf der "projected unit credit method" (Methode der laufenden Einmalprämien). Der Berechnung für den Erfüllungsbetrag liegen das vertragliche Pensionierungsalter sowie folgende Bewertungsannahmen zugrunde:
(Vorjahr: durchschnittlicher Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre von 1,78 %);
Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von EUR 2.969,00. Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt. Steuerrückstellungen sind entsprechend der erwarteten Steuerbelastung gebildet. Die Sonstigen Rückstellungen werden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung für alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Abzinsungen wurden - soweit notwendig - für langfristige Rückstellungen vorgenommen. Langfristige Rückstellungen für Jubiläen wurden mit einem versicherungsmathematischen Gutachten unter Anwendung der Heubeck-Richttafeln 2018 G und eines Rechnungszinsfußes von 1,75 % anhand der "projected unit credit method" bewertet. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Latente Steuern werden im Jahresabschluss nur berücksichtigt, wenn sich nach Verrechnung aller zeitlichen Unterschiede eine Belastung ergibt. Auf den Ansatz aktiver latenter Steuern wird verzichtet. II. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ergibt sich aus dem Anlagenspiegel. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten wie im Vorjahr in voller Höhe Forderungen gegen die Gesellschafterin. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von TEUR 51. Die restlichen Forderungen haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die Pensionsrückstellung betrifft die Pensionszusage an einen ehemaligen Geschäftsführer. Die Absicherung der Pension in Form eines verpfändeten Bankguthabens wurde mit der Pensionsrückstellung verrechnet. Die Bewertung des Aktivvermögens wurde zum Zeitwert (entspricht dem Nennwert des Bankguthabens) vorgenommen. Mit Gesellschafterbeschluss vom 30. November 2023 wurde der Geschäftsführerin Diana Polster eine beitragsorientierte Pensionszusage gewährt, die vollumfänglich rückgedeckt ist. Aufgrund § 246 Abs. 2 HGB wird das Vermögen mit dem Zeitwert der Rückdeckungsversicherung angesetzt (Aktivwert). Der Verpflichtungsumfang wird auf Grund der Beitragsorientierung ebenfalls mit dem Zeitwert der Rückdeckungsversicherung angesetzt. Gemäß § 246 Abs. 2 HGB ergibt sich auf Grund der Saldierung beider Beträge ein Wert von Null Euro. Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:
Die Zuführung zur Pensionsrückstellung wird mit Zinsen des verpfändeten Bankkontos saldiert in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen. Im Geschäftsjahr sind keine Zinsen angefallen.
Die Sonstigen Rückstellungen beinhalten:
Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten betragen:
Die Sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 170 (Vorjahr: TEUR 270) sowie im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von TEUR 0,5 (Vorjahr: TEUR 28). III. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die periodenfremden Erträge betragen insgesamt EUR 24.095,14 (Vorjahr: EUR 24.427,37) und resultieren im Wesentlichen aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von EUR 22.895,14 (Vorjahr: EUR 11.754,18). Die Sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von EUR 31.447,42 (Vorjahr: EUR 0,00). Die Sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung enthalten EUR 48.580,05 (Vorjahr: EUR 54.307,62) für Altersversorgung für Mitarbeiter und für die Geschäftsführerin. In den Sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen sind Erträge aus der Abzinsung von Rückstellungen in Höhe von EUR 2.208,00 (Vorjahr: EUR 432,00) enthalten. In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen in Höhe von EUR 6.504,00 (Vorjahr: EUR 8.439,00) enthalten. IV. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen im geschäftsüblichen Umfang aus Wartungs- und sonstigen Leistungsverträgen. Haftungsverhältnisse Am Abschlussstichtag bestehen in der Bilanz nicht ausgewiesene Haftungsverhältnisse aus der Bestellung einer Grundschuld für fremde Verbindlichkeiten. Die Höhe der Grundschuld beträgt EUR 455.859,92. Das Risiko der Inanspruchnahme der gegebenen Sicherheiten im Sinne des § 285 Nr. 27 HGB wird vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen Situation der Gesellschaft als gering eingeschätzt. Geschäftsführung Als Geschäftsführerin ist seit 1. Juli 2013 Frau Diana Polster bestellt. Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Beschäftigte Im Jahresdurchschnitt waren 71 Arbeitnehmer (Vorjahr: 70) sowie 12 Auszubildende (Vorjahr: 10) beschäftigt. Ergebnisverwendungsvorschlag Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 273.448,41 auf neue Rechnung vorzutragen.
Limbach-Oberfrohna, 27. Mai 2024 Diana Polster Geschäftsführerin
Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS An die Autohaus Lohs GmbH, Limbach-Oberfrohna Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Autohaus Lohs GmbH, Limbach-Oberfrohna, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Autohaus Lohs GmbH, Limbach-Oberfrohna, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Dresden, 11. Juni 2024 ECOVIS Wirtschaftstreuhand GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Christoph Daut, Wirtschaftsprüfer Sven Blechschmidt, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 27. Juni 2024 festgestellt. Durch die Gesellschafterin wurde in der Gesellschafterversammlung am 27. Juni 2024 beschlossen, den zum 31. Dezember 2023 ausgewiesenen Jahresüberschuss in Höhe von EUR 273.448,4 mit dem Gewinnvortrag zu verrechnen und diesen auf neue Rechnung vorzutragen. |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Nachrichten & Medien
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen