Stammdaten

Register
Amtsgericht Dresden HRB 39801
Eingetragen
7.5.2009
Branche
Bau von Industrieanlagen, außer GebäudenIngenieurbüros für Fachplanung von technischer GebäudeausrüstungInstallation von Industriemaschinen und -ausrüstungen
Gegenstand
Installation von technischen Systemen, insbesondere von Rohrleitungssystemen für Industrieprozesse unter hochreinen Bedingungen; Planung solcher Installationen und die Projektleitung und Planausführung bei Industrieprojekten; Planung, elektrische Entwicklung, Installation und Inbetriebnahme von verfahrenstechnischen Systemen/Anlagen im Nieder- und Kleinstspannungsbereich; Behälter- und Apparatebau.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Enrico Augst
seit 29.8.2024
Prokura
Andreas Wunderlich
seit 18.9.2023
Prokura
Hendrik von der Forst
seit 18.9.2023
Prokura
Katrin Loose
seit 26.7.2022
Prokura
Mark Dr. Bergemann
seit 4.3.2020
Geschäftsführer
Oliver Vogt
seit 4.3.2020
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (3)

NameAnteil
70.00%
28.00%
2.00%

Gesellschafter
Beta

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

Name
Ort
Betrag
Anteil
Germany
17.500 €
70.00%
FÄTHGROUP GmbH
Germany
7.000 €
28.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Fäth GmbH

Klipphausen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

FÄTH GMBH, KLIPPHAUSEN LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

1. Grundlagen der Gesellschaft

Geschäftsmodell und Tätigkeitsgebiet

Ausgehend vom Start in der Mikroelektronik, inklusive der Halbleiterindustrie, hat sich Fäth als Anbieter in der Entwicklung und Ausführung von Anlagen der Reinstmedienversorgung etabliert. Bis heute hat sich das Produkt- und Leistungsspektrum auf eine Vielzahl von technologischen Anwendungsmöglich-keiten im Bereich der Ver- und Entsorgungstechnik von Chemikalien, Gasen, Slurries und Reinstwasser ausgeweitet. Bei der Entwicklung von Produkten wird großer Wert auf die enge Zusammenarbeit mit den Kunden gelegt. Maßgeschneiderte Konzepte erlauben ein Höchstmaß an Flexibilität und Transparenz bei der Planung und Ausführung innovativer Anlagen.

Die Fäth GmbH beschäftigt sich in Zusammenarbeit mit Kunden mit der Entwicklung von neuen Versorgungsanlagen, um weiterhin die Qualität der Produkte zu verbessern sowie das zukünftige Umsatzpotenzial zu sichern und zu steigern. Die Standorte Klipphausen/Dresden, Magdeburg, München, Stuttgart und Leverkusen liegen in den für den Halbleitermarkt und für weitere Zielmärkte wie z.B. die Pharmaindustrie wichtigen Regionen in Deutschland, um die Nähe zum Kunden zu gewährleisten.

Mit der Einbindung in die Bürkert Gruppe in Ingelfingen stärken wir unsere Geschäftsbasis und es eröffnen sich für uns weitere Chancen für nachhaltiges Wachstum und zur Diversifizierung unserer Geschäftstätigkeiten.

Forschung und Entwicklung

Die Fäth GmbH beschäftigt sich in Zusammenarbeit mit Kunden mit der Entwicklung und dem Design von neuen Ver- und Entsorgungsanlagen aus Kunststoff und Edelstahl für Chip-Produktionsanlagen und Photovoltaik- sowie LED-Anlagen. Grundlage hierfür ist das ausgeprägte Prozessverständnis und die konsequente Fokussierung auf die jeweils optimale Lösung, um durch kontinuierliche Prozessinnovation Funktion und Qualität der Produkte zu verbessern sowie das zukünftige Umsatzpotenzial zu sichern und zu steigern. Insbesondere die Weiterentwicklung bestehender Technologien für das Recycling von chemischen Stoffen in der Halbleiter-, der Chemie- und der Pharmaindustrie wird ein Schwerpunkt der Entwicklungsarbeit auch in Zusammenarbeit mit Forschungsinstituten in der Zukunft sein.

2. Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Auch das Jahr 2023 war geprägt durch einige Risikofaktoren.

Bedeutende Ereignisse 2023:

Das Jahr 2023 war wie das Vorjahr besonders geprägt von dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine.

Wiederum sind Lieferketten bedroht. Seit Ausbruch des Gazakrieges greifen die vom Iran unterstützten Huthi-Rebellen immer wieder Schiffe im Roten Meer an. Große Reedereien meiden deshalb zunehmend die Route. Der Umweg nimmt sieben bis 20 Tage in Anspruch. Die verlängerte Fahrzeit hat die Preise für Containertransporte erhöht.

Weltwirtschaft und Geldpolitik 2023:

Die EZB und FED haben wie angekündigt die Zinsen 2023 weiter erhöht. Diese Zinsmaßnahmen der Zentralbanken haben die Inflationsraten 2023 gegenüber dem Vorjahr deutlich zurückgehen lassen. Gleichzeitig hat sich auch das Wirtschaftswachstum deutlich verlangsamt. Lediglich China ist 2023 offiziell noch mit 5,2 % gewachsen, was aber von vielen Experten in Frage gestellt wird.

BIP Zinssaätze (Quartalsentstände) Inflationsrate (%)
2022 2023 2022 2023 2022 2023
EU 3,4 0,4 2,0 4,0 8,4 5,5
USA 1,9 2,4 4,25 - 4,5 5,5 8,0 4,1
China 3,0 5,2 2,0 0,2
D 1,8 -0,3 8,7 6,0

Quelle: DZ-Bank, für 2023 Schätzwerte

Geschäftsverlauf

Wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren für die Steuerung der Gesellschaft sind das Rohergebnis sowie das EBITDA.

Das Geschäftsjahr 2023 der Fäth GmbH war durch die bereits im Vorjahr eingetretene deutliche wirtschaftliche Erholung in unserem wichtigsten Geschäftszweig, der Halbleiterindustrie, geprägt. Bedingt durch die erhöhte Nachfrage nach Erzeugnissen der Halbleiterindustrie ("Chipmangel") setzten unsere Kunden ihre Investitionstätigkeiten in neue Produktionskapazitäten sowie in die Erweiterung bestehender Kapazitäten fort, um die steigende Nachfrage nach Halbleiterprodukten bedienen und den neuen technologischen Trends im Halbleitermarkt folgen zu können. Ein strategischer Fokus wurde wiederum auf den weiteren Ausbau unserer Aktivitäten im Bereich der Pharmaindustrie gelegt.

Die bisherige gute Zusammenarbeit mit unseren Bestandskunden konnte auch im Berichtsjahr fortgesetzt werden. Daneben ist es uns erneut gelungen, neue Kunden, welche an einer längerfristigen Zusammenarbeit mit der Fäth GmbH interessiert sind, zu akquirieren. Dies führte zu einem positiven Auftragseingang mit einem zufriedenstellenden Auftragsbestand zu Ende 2023, der entsprechend in 2024 und den Folgejahren abgearbeitet werden wird.

Ertragslage

2023 2022
TEUR TEUR
Rohergebnis 27.309 22.687
Personalaufwand -15.024 -12.792
Abschreibungen -991 -908
Sonstige betriebliche Aufwendungen -8.107 -6.037
Finanzergebnis 65 238
Steuern -1.015 -891
Jahresüberschuss 2.237 2.297

Das Rohergebnis im Jahr 2023 ist im Vergleich zum Vorjahr entsprechend der Prognose gestiegen. Das erzielte EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Ertragsteuern und Abschreibungen auf Anlagevermögen) in Höhe von 4,18 Mio. € (Vj.: Ist 3,86 Mio. €, Prognose 6,44 Mio. €) entspricht 15,3 % (Vj.: Ist 17,0 %, Prognose 24,0 %) vom Rohergebnis. Das prognostizierte EBITDA wurde im Wesentlichen verfehlt, da eine nicht in der Planung vorgesehene Wertberichtigung in den Vorräten zum 31. Dezember 2023 vorgenommen wurde.

Das Rohergebnis hat sich auftrags- und abrechnungsbedingt gegenüber dem Vorjahr verbessert, insbesondere durch die Abrechnung einiger größerer Projekte, die über mehrere Jahre abgewickelt wurden. Die Personalkosten sind um ca. 17 % gestiegen, verursacht durch Lohnsteigerungen, durch Personalaufbau infolge von Neueinstellungen sowie der Übernahme von Personal, das zuvor über Personaldienstleister beschäftigt war und die damit einhergehenden Kosten direkt im Rohertrag ausgewiesen wurden. Der Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen ist im Wesentlichen durch Beratungskosten bei der Einführung eines neuen Projekt-Moduls für unser ERP-System sowie die weitere Verbesserung der bestehenden IT-Infrastruktur verursacht. Die im Vorjahr neu implementierten zusätzlichen Produktions-, Verkaufs- und Servicestandorte kommen in 2023 sachkostenmäßig voll zum Tragen.

Vermögens- und Finanzlage

Bilanzstruktur

31.12.2023 31.12.2022
TEUR TEUR
Aktiva
A. Anlagevermögen 7.939 7.734
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 26 26
II. Sachanlagen 3.198 2.993
III. Finanzanlagen 4.715 4.715
B. Umlaufvermögen 33.357 30.709
I. Vorräte 13.798 14.254
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 11.446 14.868
III. Flüssige Mittel 8.113 1.587
C. Rechnungsabgrenzugsposten 165 97
41.461 38.540
Passiva
A. Eigenkapital 31.442 29.205
B. Rückstellungen 4.328 4.837
C. Verbindlichkeiten 5.691 4.498
41.461 38.540

Die Bilanzsumme beträgt 41,5 Mio. €, wovon 27,6 % Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind. Die Sachanlagen stellen 7,7 %, die Finanzanlagen 11,4 % und die Vorräte 33,3 % der Bilanzsumme dar.

Auf der Kapitalseite macht das Eigenkapital 75,8 % der Bilanzsumme aus. Der Rückgang der Rückstellungen ist im Wesentlichen durch geringere Steuerrückstellungen bedingt.

Die Verbindlichkeiten in Höhe von 5,7 Mio. € bestehen zu 66,8 % aus Lieferung und Leistung und zu 27,3 % aus sonstigen Verbindlichkeiten. Der Rest betrifft Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern.

Investitionen

Insgesamt wurden im Geschäftsjahr 2023 Investitionen in Höhe von 1,2 Mio. € getätigt. Die Schwerpunkte bei den Investitionen lagen in der Anschaffung von Maschinen und technischen Anlagen, von Produktionswerkzeugen sowie von Geschäftsausstattung für die Produktions- und Servicestandorte.

Liquidität

Die flüssigen Mittel der Gesellschaft haben sich gegenüber dem Vorjahr erhöht. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen keine. Wesentliche Gründe für den Anstieg der liquiden Mittel gegenüber dem Vorjahr sind stichtagsbezogen die Erhöhung der erhaltenen Anzahlungen um 5,4 Mio. € aufgrund des gesteigerten Geschäftsvolumens sowie die Reduzierung der Vorräte um 0,5 Mio. €, was zu einer geringeren Liquiditätsbindung führte. Der Cashflow für das Gesamtjahr 2023 aus laufender Geschäftstätigkeit betrug 3,5 Mio. €, aus Investitionstätigkeit -1,2 Mio. € und aus Finanzierungstätigkeit 4,2 Mio. €.

Zusammenfassende Beurteilung

Unter Berücksichtigung des konjunkturellen Umfelds und der stattgefundenen weiteren organisatorischen Verbesserungen und strukturellen Veränderungen, die sich insbesondere in den kommenden Jahren positiv auswirken werden, entspricht die geschäftliche Entwicklung und das Jahresergebnis in 2023 den Erwartungen der Geschäftsführung.

Umwelt- und Arbeitsschutz, Qualitätsmanagement

Im Jahre 2023 wurde unser Qualitätsmanagementsystem nach DIN EN ISO 9001:2015 für weitere drei Jahre re-zertifiziert. Flankiert wurde diese durch einen externen Dienstleister durchgeführte Re-Zertifizierung unseres Qualitätsmanage-mentsystems von regelmäßigen internen Audits. Ebenso wurden Wieder-holungsprüfungen des OHRIS Arbeitsmanagementsystems sowie eine Fachbetriebsprüfung nach dem Wasserhaushaltsgesetz WHG durch externe Stellen durchgeführt. Alle Auditierungen und Prüfungen, extern oder intern, wurden erfolgreich bestanden. Lieferantenaudits durch unsere Kunden fanden auch in 2023 statt und umfassten die Themen Qualitätsmanagement sowie Umwelt-, Arbeits- und Gesundheitsschutz, wobei es bei keinem Audit zu Beanstandungen kam.

3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Prognose

Aussichten 2024 in dem für die Fäth GmbH wesentlichen Wirtschaftraum

Europa & Euro-Raum

Die Konjunktur im Euro-Raum weist seit dem Jahresende 2023 keine größeren Impulse auf. Zwar haben sich die Stimmungsindikatoren zuletzt aufgehellt. Ein Nachweis in "harten" Konjunkturdaten ist aber noch nicht möglich.

Aktuell gibt der Einkaufsmanagerindex für den Dienstleistungssektor positive Signale, dass sich die Wirtschaft im Frühjahr aus der Stagnation herausarbeitet. Im März stieg der Index auf 51,5, womit er sich den zweiten Monat auf einem Niveau befand, bei dem die Wirtschaft in der Vergangenheit in der Regel gewachsen ist.

Die Inflationsrate im Euro-Raum ist im Februar nach vorläufigen Angaben von 2,8% auf 2,6% gesunken. Wesentlicher Treiber sind aktuell die Dienstleistungs-preise (Preissteigerung +3,9%), die zudem einen hohen Anteil von knapp 45% im Warenkorb der Verbraucher haben. In den kommenden Monaten dürfte die Inflationsrate im Euroraum weiter in kleinen Schritten sinken. Die Rückgänge der Erzeugerpreise bei Nahrungsmitteln und Industriegütern deuten auf eine Abschwächung des Preisauftriebs hin. Dagegen nimmt der Rückgang der Energiepreise weiter ab und dürfte die Inflationsrate immer weniger dämpfen. Zusätzlich bleibt die Preisentwicklung bei den Dienstleistungen aufgrund der anhaltend kräftigen Lohnentwicklung hartnäckig hoch. Dies führt dazu, dass das Inflationsziel der EZB von 2,0% in diesem Jahr erneut verfehlt werden dürfte.

Aufgrund der weiterhin über dem Inflationsziel der EZB liegenden Inflation wird diese ihre Leitzinsen voraussichtlich erst ab dem Sommer senken. Analog zur FED werden drei Zinsschritte um jeweils 25 Basispunkte erwartet. Dies dürfte sich erst 2025 positiv auf die Konjunktur auswirken. Auch der Export wird das Wachstum im Euroraum nicht verstärken. Vor diesem Hintergrund dürfte das Wirtschafts-wachstum 2024 nur moderat um ca. 0,4% zulegen.

Wirtschaftliche Situation für die Fäth GmbH

Der Kernmarkt des Geschäftes von Fäth mit der Reinstmedienversorgung, die Halbleiterindustrie, verzeichnet weiterhin eine stabile Geschäftsentwicklung. Es ist davon auszugehen, dass alle wichtigen Unternehmen in der Halbleiterindustrie in den kommenden Jahren in den wesentlichen Märkten (USA, Asien und Europa) weitere Investitionen in Neu-, Aus- und Umbauten tätigen werden, um die Produktionskapazitäten der generell steigenden Nachfrage nach Halbleiter-produkten und der technologischen Entwicklung anzupassen. Hierbei ist weiterhin festzustellen, dass Investitionen in der Halbleiterindustrie wieder verstärkt in den USA und in Europa geplant und umgesetzt werden, um die Abhängigkeit von den asiatischen Produktionsländern zu reduzieren. Dies wird seitens der jeweiligen Regierungen auch mit entsprechenden finanziellen Anreizen unterstützt (Chip Acts in Europa und in den USA). Beispiele hierfür sind die angekündigten Investitionen in neue Halbleiter-Produktionsfabriken in Deutschland durch zwei große Produzenten aus den USA und aus Taiwan. Hier werden sich für Fäth Chancen ergeben, an diesen Investitionen mit potentiellen Aufträgen durch die Investoren zu partizipieren.

Das Jahr 2024 konnte bei der Fäth GmbH mit einem Auftragsbestand in Höhe von 91,1 Mio. € (Vorjahr 59,4 Mio. €) begonnen werden, der durch das Abarbeiten der entsprechenden Projekte in 2024 zu einem großen Teil umsatzwirksam werden wird. Ein Teil der Projekte wird erst in 2025 abgeschlossen und damit erst im Folgejahr umsatzwirksam. Der Auftragseingang in den ersten Monaten 2024 liegt leicht über dem Vergleichswert des Vorjahres, so dass wir aus heutiger Sicht davon ausgehen, das 2023 erzielte Rohergebnis in diesem Jahr 2024 moderat steigern zu können. Für das Jahr 2024 ist ein EBITDA in Höhe von 6,62 Mio. € geplant, das 20,8 % des Rohergebnisses entspricht.

Chancen und Risiken

Jedes unternehmerische Handeln ist untrennbar mit Chancen und Risiken verbunden. Aus diesem Grund ist ein wirksames Risikomanagement ein bedeutender Erfolgsfaktor zur nachhaltigen Sicherung des Unternehmens.

In der Fäth Organisation ist die Steuerung von Chancen und Risiken integraler Bestandteil des Systems der Unternehmensführung und nicht Aufgabe einer bestimmten organisatorischen Einheit. Zentrale Bestandteile des Risikomanagementsystems sind der Planungs- und Controlling-Prozess, das unternehmensinterne Regelwerk und das Berichtswesen.

Alle Aktivitäten innerhalb der Fäth Organisation werden durch eine geordnete Organisations- und Verantwortungsstruktur sorgfältig analysiert. Dabei sind die von den Gesellschaftern gemeinsam mit dem Management formulierten Risikogrundsätze strikt einzuhalten. Die Messung, Überwachung und Steuerung der Risiken erfolgt auf der Grundlage eines institutionalisierten Risikomanagement-Systems und eines ständig weiterentwickelten Qualitätsmanagement-Systems.

Risiken

- Marktrisiken

Kundenprojektmanagement & Absatzmärkte

Im Projektgeschäft, das einen wichtigen Teil der Umsätze bei der Fäth GmbH ausmacht, ist ein funktionierendes Kundenprojektmanagement elementar. Bereits in der Angebotsphase müssen entsprechende Prüfprozesse implementiert sein, welche die Durchführbarkeit als auch die Finanzierbarkeit durch den Kunden permanent überwachen. In der Kundenprojektabwicklung sind fortlaufend Plan-Kalkulation und Ist-Werte bezogen auf den Auftragsfortschritt abzugleichen. Abweichungen sind zu analysieren (z.B. geänderte Kundenanforderungen oder andere Materialpreise) und entsprechende Maßnahmen einzuleiten (z.B. Auftragsnachträge einfordern).

Unser Fokus liegt auch weiterhin auf einer Diversifizierung und Verbreiterung unserer Absatzmärkte und des Kundenkreises, um das Risiko von Abhängigkeiten von Branchen bzw. einzelnen Kunden zu minimieren.

- Finanzwirtschaftliche Risiken

Forderungen

Die Werthaltigkeit von Forderungen kann beeinträchtigt werden, wenn Transaktionspartner ihren Verpflichtungen zur Bezahlung nicht nachkommen. Außenstände und Ausfallrisiken werden fortlaufend überwacht, teilweise sind sie zusätzlich über Warenkreditversicherungen abgesichert. Aktuell sind jedoch keine erhöhten Ausfallrisiken aus offenen Forderungen erkennbar. Auch auf der Lieferantenseite rechnen wir derzeit mit keinen Ausfällen.

Unsere Aufträge mit Kunden werden überwiegend in Euro abgeschlossen, so dass die Währungsrisiken im Bereich von in Fremdwährung abgeschlossenen Aufträgen keine wesentliche Gefährdung für unser Unternehmen darstellen.

- Sonstige Risiken

IT-Strategie

Eine Bedrohung stellen im IT-Bereich die zunehmenden Cyberangriffe durch Häcker dar, die eine IT als ausschließlich eigenständige Firmenlösung komplett lahmlegen kann. Eine Möglichkeit, sich vor diesen Angriffen zu schützen, ist die Nutzung von IT-Anwendungen, die sich in einer Cloud befinden, da hier der Cloud-Betreiber bessere technische Schutzmöglichkeiten anbieten kann. Die Fäth GmbH arbeitet mit der ERP-Software "Microsoft Dynamics 365 BC" mit der jeweils aktuellen Softwareversion. Diese ERP-Lösung arbeitet in einer sicheren Cloud-Umgebung, ebenso wie unsere Office-Anwendungen. Unsere IT-Infrastruktur wird regelmäßig mit den notwendigen Investitionen auf dem Stand der Technik gehalten. Möglichen Angriffen von externen Stellen auf unsere eigenen IT-Strukturen wird durch regelmäßige Updates und durch Überprüfungen unserer IT-Sicherheitsvorkehrungen entgegengewirkt.

Auf der Basis unserer Risikoanalyse sind wir zu dem Ergebnis gekommen, dass den Fortbestand der Gesellschaft gefährdende Risiken gegenwärtig nicht existieren.

Chancen

Marktdurchdringung

Der Marktanteil an Fäth Equipment ist in einigen Regionen und Ländern noch gering. Dies zeigt das Wachstumspotenzial, das Fäth hat. Verbunden mit der Finanzkraft und innovativen Ideen können hier Marktchancen entstehen, die sich sowohl mit bestehenden als auch neuen Kunden ergeben können.

Um mit dem bestehenden Know-how bei der Reinstmedienversorgung auch in anderen Bereichen umfangreicher vertreten zu sein, werden die Chemie- und die Pharmaindustrie weiterhin Märkte sein, in denen verstärkt um Kunden und Projekte geworben werden wird. Somit sollten sich für Fäth auch künftig Wachstumschancen und eine weitere positive Geschäftsentwicklung ergeben.

Qualität und Technologie

Fäth setzt sich den Anspruch, die Qualitätserwartungen der Kunden zu verstehen und diese wo immer möglich zu übertreffen. Dabei handelt Fäth in dem Bewusstsein, dass alles, was Fäth macht und jede Komponente des Unternehmens Qualität beeinflusst - Prozesse, Produkte, Dienstleistungen, Kommunikation, Arbeitsbedingungen, etc

Basierend auf einem tiefen Verständnis der Märkte und ihrer Entwicklung schafft Fäth hochentwickelte Lösungen, die für den Kunden Technologie in Kundennutzen umwandeln.

Personal

Eine gesunde Mischung mit Bezug auf die Altersstruktur und hinsichtlich unterschiedlichen Ausbildungen und Qualifikationen unserer Mitarbeitenden resultiert in einem Drang zu neuen Lösungen für unsere Märkte und Kunden, was sich positiv auf die Weiterentwicklung und das Wachstum von Fäth auswirkt. Motivation, Verbundenheit mit dem Unternehmen und Leistungsbereitschaft sind die Faktoren bei unseren Mitarbeitenden, die zur ständigen Verbesserung von Produkten, Dienstleistungen und Prozessen führen und damit den Markterfolg von Fäth auch in Zukunft ermöglichen.

Gesamtbeurteilung

Die Risiken für die Fäth GmbH sind aufgrund des gelebten Risikomanagements identifiziert. Vorhandene Risiken werden konsequent überwacht und geeignete Maßnahmen ergriffen, um den Fortbestand der Fäth GmbH nicht zu gefährden. Die vorhandenen Chancen ermöglichen uns weiterhin den profitablen Ausbau unserer Geschäftstätigkeit in 2024 und in den Folgejahren Die aktuelle wirtschaftliche Lage der Fäth GmbH ist aus Sicht der Geschäftsführung mit einer ausgewogenen Struktur von Chancen und Risiken versehen.

Klipphausen, im Mai 2024

Fäth GmbH

Geschäftsführung

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

A K T I V A

31.12.2023 
EUR
31.12.2022 
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 7.939.101,52 7.734.433,80
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 26.574,53 26.285,55
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 15.678,33 26.284,55
2. Geleistete Anzahlungen 10.896,20 1,00
II. Sachanlagen 3.197.692,59 2.993.313,85
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.540,72 1.750,48
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.450.897,74 1.477.384,60
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.588.880,80 1.471.082,90
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 156.373,33 43.095,87
III. Finanzanlagen 4.714.834,40 4.714.834,40
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 4.714.834,40 4.714.834,40
B. UMLAUFVERMÖGEN 33.356.805,73 30.707.857,68
I. Vorräte 13.797.936,66 14.253.548,17
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 8.097.583,61 5.748.280,04
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 21.707.758,86 22.541.241,57
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 788.093,81 578.737,66
4. Geleistete Anzahlungen 109.199,99 7.650,64
5. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen -16.904.699,61 -14.622.361,74
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 11.446.260,23 14.867.550,02
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 9.848.097,70 9.555.954,14
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.109.327,28 326.218,27
3. Forderungen gegen Gesellschafter 155.234,61 4.359.835,85
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 4.359.835,85)
4. Sonstige Vermögensgegenstände 333.600,64 625.541,76
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 8.112.608,84 1.586.759,49
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 165.050,50 96.683,00
41.460.957,75 38.538.974,48

P A S S I V A

31.12.2023 
EUR
31.12.2022 
EUR
A. EIGENKAPITAL 31.442.192,64 29.204.713,96
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 7.271.971,66 7.271.971,66
III. Gewinnvortrag 21.907.742,30 19.610.796,61
IV. Jahresüberschuss 2.237.478,68 2.296.945,69
B. RÜCKSTELLUNGEN 4.327.637,85 4.836.755,06
1. Steuerrückstellungen 2.228.941,00 2.654.748,19
2. Sonstige Rückstellungen 2.098.696,85 2.182.006,87
C. VERBINDLICHKEITEN 5.691.127,26 4.497.505,46
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.803.068,12 2.608.045,57
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 21.128,21 91.649,18
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 315.871,42 560.073,53
4. Sonstige Verbindlichkeiten 1.551.059,51 1.237.737,18
- davon aus Steuern: EUR 897.192,74 (Vorjahr: EUR 605.663,60)
41.460.957,75 38.538.974,48

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

2023 
EUR
2022 
EUR
1. Umsatzerlöse 61.239.788,71 50.084.451,89
2. Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -624.126,56 -33.518,06
3. Sonstige betriebliche Erträge 309.782,10 514.047,52
- davon aus Währungsumrechnung: EUR 88.429,25 (Vorjahr: EUR 246.718,10)
4. Materialaufwand -33.615.584,98 -27.877.509,89
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -25.454.185,44 -19.920.219,74
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -8.161.399,54 -7.957.290,15
Rohergebnis 27.309.859,27 22.687.471,46
5. Personalaufwand -15.024.263,98 -12.791.802,95
a) Löhne und Gehälter -12.423.416,31 -10.517.545,83
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -2.600.847,67 -2.274.257,12
- davon für Altersversorgung: EUR 85.414,75 (Vorjahr: EUR 79.820,01)
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -991.400,36 -908.423,51
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -8.107.261,37 -6.037.051,20
- davon aus Währungsumrechnung: EUR 142.374,97 (Vorjahr: EUR 65.415,31)
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 184.756,53 295.212,83
- davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 163.782,78 (Vorjahr: EUR 295.176,54)
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -119.009,71 -57.446,60
- davon an verbundene Unternehmen: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 1.232,78)
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -1.002.910,02 -879.110,43
11. Ergebnis nach Steuern 2.249.770,36 2.308.849,60
12. Sonstige Steuern -12.291,68 -11.903,91
13. Jahresüberschuss 2.237.478,68 2.296.945,69

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

I. ALLGEMEINE ANGABEN

Die Fäth GmbH hat ihren Sitz in Klipphausen und ist eingetragen in das Handelsregister beim Registergericht Dresden unter der Registernummer HRB 39801.

Der Jahresabschluss der Fäth GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften entsprechend der §§ 242 bis 256a sowie unter Berücksichtigung der ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften entsprechend der §§ 264 bis 289 des Handelsgesetzbuchs aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbHGesetzes, insbesondere des § 42 (3) GmbHG zu beachten.

Für die Gewinn und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 (2) HGB gewählt.

Nach den in § 267 (3) HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine große Kapitalgesellschaft.

II. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODE

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs und Bewertungsmethoden maßgebend.

Die vorgenommene Bewertung der Vermögens und Schuldposten trägt allen erkennbaren Risiken im Rahmen der vorsichtigen kaufmännischen Beurteilung Rechnung.

Anlagevermögen

Entgeltlich erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Für einen unwesentlichen Teil des Anlagevermögens wurde die Bewertung nach dem Festwertverfahren gemäß § 240 (3) HGB in Anspruch genommen.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen über Nutzungsdauern von 2 bis 23 Jahren vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Bewegliche abnutzbare Gegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten bis zu EUR 250,00 werden ohne Aufnahme in das Anlagengitter sofort als Aufwand gebucht.

Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 800,00 wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.

Umlaufvermögen

Die Roh-, Hilfs und Betriebsstoffe und Waren wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Erforderliche Abwertungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag wurden berücksichtigt.

Für einen unwesentlichen Teil des Vorratsvermögens wurde die Bewertung nach dem Festwertverfahren gemäß § 240 (3) HGB angewandt.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen berücksichtigt werden. Kosten der allgemeinen Verwaltung wurden nicht aktiviert.

In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d. h. es wurden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten vorgenommen.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Erhaltene Anzahlungen werden bis zur Höhe der unfertigen Leistungen aktivisch von diesen abgesetzt. Darüberhinausgehende Beträge werden unter den Verbindlichkeiten ausgewiesen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt.

Die flüssigen Mittel wurden zu Nominalwerten bilanziert.

Rückstellungen

Die Steuerrückstellungen wurden mit dem zu erwartenden Erfüllungsbetrag bilanziert.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Latente Steuern

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastungen nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet. Die Aktivierung eines Überhangs latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts.

III. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Wertberichtigungen in Höhe von TEUR 215 (i. Vj. TEUR 109) berücksichtigt, wovon TEUR 113 ein verbundenes Unternehmen betreffen. In Höhe von TEUR 342 (i. Vj. TEUR 278) wurden Pauschalwertberichtigungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen vorgenommen.

Bei den Forderungen gegen den Gesellschafter in Höhe von TEUR 155 (i. Vj. TEUR 4.360) handelt es sich in Höhe von TEUR 2 um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und in Höhe von TEUR 153 (i. Vj. TEUR 4.360) um sonstige Vermögensgegenstände.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 1.109 (i. Vj. TEUR 326) betreffen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Die sonstigen Vermögensgegenstände bestehen im Wesentlichen aus Steuerrückforderungen in Höhe von TEUR 68 (i. Vj. TEUR 213), debitorischen Kreditoren in Höhe von TEUR 198 (i. Vj. TEUR 181) sowie aus Forderungen aus Kautionszahlungen in Höhe von TEUR 66 (i. Vj. TEUR 54 sowie i. Vj. Forderung gegen Berufsgenossenschaft in Höhe von TEUR 129).

Rückstellungen

Die Steuerrückstellungen bestehen in Höhe von TEUR 2.229 (i. Vj. TEUR 2.655) als Folge der Jahresergebnisse der Geschäftsjahre 2021 bis 2023.

Die sonstigen Rückstellungen umfassen im Wesentlichen:

TEUR
Ausstehende Rechnungen 810
Urlaubs- und Überstundenverpflichtungen 682
Nachlaufkosten 434
Gewährleistungsverpflichtungen 140
Sonstige personalbezogene Verpflichtungen 33
2.099

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 21 (i. Vj. TEUR 92) betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Bei den Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter in Höhe von TEUR 316 (i. Vj. TEUR 560) handelt es sich in Höhe von TEUR 197 (i. Vj. TEUR 479) um Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und in Höhe von TEUR 119 (i. Vj. TEUR 81) um sonstige Verbindlichkeiten.

Die Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt auf:

Gesamtbetrag
31.12.2023
davon mit einer Restlaufzeit
bis zu einem Jahr von einem bis fünf Jahren über fünf Jahre
TEUR TEUR TEUR TEUR
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.803 3.803 0 0
(Vorjahr) (2.608) (2.608) (0) (0)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 21 21 0 0
(Vorjahr) (92) (92) (0) (0)
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 316 316 0 0
(Vorjahr) (560) (560) (0) (0)
Sonstige Verbindlichkeiten* 1.551 1.551 0 0
(Vorjahr) (1.238) (1.238) (0) (0)
Summe 5.691 5.691 0 0
(Vorjahr) (4.498) (4.498) (0) (0)

*Von den sonstigen Verbindlichkeiten entfallen TEUR 897 (i. Vj. TEUR 606) auf Verbindlichkeiten aus Steuern.

IV. Erläuterungen zur Gewinn und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Aufgliederung der Umsatzerlöse nach geografisch bestimmten Märkten stellt sich wie folgt dar.

2023
Geographisch bestimmte Märkte TEUR
Inland 50.459
EU 4.605
Drittland 6.176
Summe 61.240

Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 88 (i. Vj. TEUR 247) enthalten.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die Aufwendungen aus der Währungsumrechnung betragen TEUR 142 (i. Vj. TEUR 65).

Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

Die Zinserträge aus verbundenen Unternehmen betragen TEUR 164 (i. Vj. TEUR 295).

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Von den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen entfallen TEUR 102 (i. Vj. TEUR 55) auf Bürgschafts und Avalprovisionen. Zinsaufwendungen aus verbundenen Unternehmen (i. Vj. TEUR 1) sind im Berichtsjahr nicht angefallen.

V. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen umfassen Verpflichtungen aus Miet und Leasingverträgen und teilen sich wie folgt auf:

Fällig innerhalb eines Jahres
31.12.2023
TEUR
Fällig innerhalb eines Jahres
31.12.2022
TEUR
Fällig nach einem Jahr
31.12.2023
TEUR
Fällig nach einem Jahr
31.12.2022
TEUR
Mietverpflichtungen 1.159 842 4.803 3.467
davon gegenüber verbundenen Unternehmen 496 367 3.120 2.203
Leasingverpflichtungen 323 238 470 286
davon gegenüber verbundenen Unternehmen 0 0 0 0
Summe 1.482 1080 5.273 3.753
davon gegenüber verbundenen Unternehmen 496 367 3.120 2.203

Durchschnittliche Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer

Während des Geschäftsjahres waren im Unternehmen 237 (i. Vj. 210) Arbeitnehmer beschäftigt, davon 131 (i. Vj. 122) gewerbliche Arbeitnehmer und 106 (i. Vj. 88) Angestellte.

Geschäftsführung

Die Geschäftsführung erfolgte im Geschäftsjahr 2023 durch

Herrn Thomas Archner, Geschäftsführer Finanzen & Administration

Herrn Dr.-Ing. Mark Bergemann, Geschäftsführer Projektmanagement & Technologie und

Herrn Oliver Vogt, Geschäftsführer Vertrieb & Business Development.

Gesamtbezüge der Geschäftsführung

Gemäß § 286 (4) HGB wurde auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführer verzichtet.

Nachtragsbericht

Nach dem Bilanzstichtag sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche finanzielle Auswirkungen haben.

Ergebnisverwendung

Nach dem Vorschlag der Geschäftsführung soll das Ergebnis des Geschäftsjahres auf neue Rechnung vorgetragen werden.

Abschlussprüferhonorar

Das für das Geschäftsjahr berechnete Honorar des Abschlussprüfers braucht nicht angegeben zu werden, da es in die Angaben im Konzernabschluss der Bürkert Stiftungsbeteiligungs - GmbH einbezogen wird.

Konzernverhältnisse

Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der Bürkert Stiftungsbeteiligungs - GmbH, Ingelfingen, einbezogen. Der Konzernabschluss wird im elektronischen Unternehmensregister offengelegt.

 

Klipphausen, den 31. Mai 2024

gez. Thomas Archner gez. Dr.-Ing. Mark Bergemann gez. Oliver Vogt
Geschäftsführer Geschäftsführer Geschäftsführer

 Bestätigungsvermerk

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Fäth GmbH, Klipphausen:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Fäth GmbH, Klipphausen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Fäth GmbH, Klipphausen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

- vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- , Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

- gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

- beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

- beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

- beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

- führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir unsere Prüfung feststellen.

 

Nürnberg, den 5. Juni 2024

Rödl & Partner GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
gez. Prof. Dr. Keller gez. Schulz
Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüferin

Der Jahresabschluss wurde am 28. Juli 2024 festgestellt.

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