Stammdaten

Register
Amtsgericht Wuppertal HRB 4588
Eingetragen
26.3.2003
Branche
Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für DritteVerwaltung von Wohngrundstücken, Wohngebäuden und Wohnungen für DritteManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Gegenstand
Die Verwaltung eigenen und fremden Vermögens.

Historie

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Management

NameRolle
Rainer König
seit 7.12.2011
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Oppenheim Beteiligungs-AG
Germany
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

GAVDOS GmbH

Wuppertal

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2010

Bilanz zum 31. Dezember 2010

Aktiva

31.12.2010
EUR
31.12.2009
EUR
A. Anlagevermögen
Finanzanlagen
Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 7.497.302,77
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Sonstige Vermögensgegenstände 2.791.704,37 2.328.180,00
- davon Freistellung aus Pensionsverpflichtungen EUR 2.654,829,00
II. Guthaben bei Kreditinstituten
(verbundenes Unternehmen) 7.354.835,43 83.214,08
10.146.539,80 2.411.394,08
10.146.539,80 9.908.696,85

Passiva

31.12.2010
EUR
31.12.2009
EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 4.602.000,00 4.602.000,00
II. Kapitalrücklage 76.693,78 76.693,78
III. Gewinnrücklagen 2.863.234,53 2.863.234,53
IV. Verlustvortrag -173.878,19 0,00
V. Jahresüberschuss (i. Vj. Jahresfehlbetrag) 114.520,68 -173.878,19
7.482.570,80 7.368.050,12
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 2.654.829,00 2.253.128,00
2. Steuerrückstellungen 0,00 2.260,00
3. Sonstige Rückstellungen 9.140,00 7.950,00
2.663.969,00 2.263.338,00
C. Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00 277.308,73
10.146.539,80 9.908.696,85

Anhang für das Geschäftsjahr 2010

A. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2010 wurde nach den geltenden Bestimmungen des Handelsgesetzbuches (§§ 264 ff. i.V.m. §§ 238 ff. HGB) und des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Die Gesellschaft ist eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Auf die Erstellung eines Lageberichtes wurde in Ausübung des Wahlrechts nach § 264 Abs. 1 S. 4 HGB entsprechend des Gesellschaftervertrages verzichtet.

Der Jahresabschluss wurde erstmals nach den Vorschriften des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) aufgestellt. Die Vorjahreszahlen wurden gemäß Art. 67 Abs. 8 S. 2 1. Halbsatz EGHGB nicht angepasst. Zum 1. Januar 2010 war aufgrund des Übergangs auf die Rechnungslegungsvorschriften des BilMoG ein außerordentlicher Aufwand sowie außerordentliche Erträge in Höhe von EUR 540.221 zu bilanzieren. Dieses resultierten aus der Umbewertung der Pensionsverpflichtungen sowie aus dem Freistellungsanspruchs aus Pensionen.

Die Gesellschaft ist ein 100 %iges Tochterunternehmen der Oppenheim Beteiligungs-AG, Köln. Die Oppenheim Beteiligungs AG gehört zum Konzern des Bankhauses Sal. Oppenheim jr. & Cie. AG & Co. KGaA, Köln, und wird in dessen Konzernabschluss einbezogen. Der Konzernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger bekannt gemacht.

Die Sal. Oppenheim jr. & Cie, AG & Co. KGaA, Köln, wiederum gehörte bis zum .29.2010 zum Konzern der Sal. Oppenheim jr. & Cie. S.C.A., Luxemburg. Seit dem L Februar 2010 gehört der Konzern des Bankhauses Sal. Oppenheim jr. & Cie. AG & Co. KGaA, Köln, zum Konzern der Deutsche Bank AG, Frankfurt am Main, und wird in deren Konzernabschluss zum 31. Dezember 2010 einbezogen. Der Konzernabschluss der Deutsche Bank AG, wird im elektronischen Bundesanzeiger offengelegt.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Gesellschaft ist aufgrund ihrer Größenmerkmale eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB. Die geltenden Vorschriften zur Bilanzierung, Berichterstattung und Veröffentlichung wurden angewendet. Sämtliche Vermögensgegenstände und Schulden wurden zum 1. Januar 2010 gemäß Art. 67 Abs. 8 S. 2 HGB aus der Bilanz des Vorjahres übernommen. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aus dem Jahresabschluss zum 31 Dezember 2009 wurden weitestgehend unverändert übernommen. Durch die erstmalige Bilanzierung der Pensionsrückstellungen nach dem BilMoG war zum 1. Januar 2010 eine Zuführung von EUR 540.221 erforderlich. Der Zuführungsbetrag wurde im außerordentlichen Ergebnis erfasst. Korrespondierend zu den Pensionsrückstellungen wurde eine Zuführung zum Freistellungsanspruch als außerordentlicher Ertrag gebucht.

Finanzanlagen sind mit den Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Der Freistellungsanspruch aus Pensionen wird korrespondierend zu den Pensionsrückstellungen bewertet und in gleicher Höhe in den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesen. Die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen sind in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zur Abdeckung der jeweiligen Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten erforderlich ist (§ 253 Abs. 1 HGB).

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden mit Gutachten per 31. Dezember 2010 nach den Richttafeln Heubeck 2005 G mit einem Rechnungszins von 5.15 % biometrisch berechnet und bilanziert. Für die Berechnungen nach BilMoG liegen ein Gehaltstrend von 3.0 % p.a., ein Rententrend von 2.0 p.a. lind keine Fluktuation zugrunde, da sich keine aktiven Mitarbeiter im bewerteten Bestand befinden.

Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

C. Angaben zur Bilanz

Anlagevermögen

Durch den vollständigen Verkauf der Wertpapiere des Anlagevermögens sind keine Finanzanlagen zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2010 mehr vorhanden.

Umlaufvermögen

Die Pensionsrückstellungen, resultieren aus dem früher betriebenen operativen Geschäft und wurden im Rahmen der in 1997 erfolgten Veräußerung des Geschäftsbetriebs nicht auf den Erwerber übertragen. Mit einer separaten Vereinbarung zu den Pensionsansprüchen vom 30. November 1998 zwischen der Gesellschaft (vormals PPG Industries (Deutschland) GmbH) und dem Erwerber PPG Industries Lacke GmbH wurden die Pensionsverpflichtungen der Gesellschaft auf den Erwerber übertragen. Die Gesellschaft ist somit von den Pensionsverpflichtungen freigestellt. Der sich aus diesem Sachverhalt ergebende Freistellungsanspruch gegen die PPG Industries Lacke GmbH (vormals PPG Industries Lacke GmbH, die in 2008 auf die Muttergesellschaft PPG Industries Lackfabrik GmbH verschmolzen wurde) wird korrespondierend zur Pensionsrückstellung im Umlaufvermögen unter den Sonstigen Vermögensgegenständen als sonstige Forderung ausgewiesen. Die im Zusammenhang mit der erstmaligen Anwendung von BilMoG zum 1. Januar 2010 erfolgte Zuführung zum Freistellungsanspruch wurde als außerordentlicher Ertrag erfasst.

Das Umlaufvermögen besteht weiterhin aus dem Guthaben bei Kreditinstituten und betrifft das laufende Konto beim Bankhaus Oppenheim (EUR 7.354.835) sowie Forderungen gegen das Bundesamt für Finanzen (EUR 136.875).

Eigenkapital

Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt unverändert PUR 4.602.000. Daneben bestehen eine Kapitalrücklage in Höhe von EUR 76.693 und Gewinnrücklagen in Höhe von EUR 2.863.234. Aus dem Jahre 2009 besteht ein Verlustvortrag von EUR 173.878.

Rückstellungen

Die Pensionsrückstellungen belaufen sich auf EUR 2.654.829 (Vorjahr: EUR 2.953.198) und resultieren aus dem früheren operativen Geschäft der PPG Industries (Deutschland) GmbH, Wuppertal.

Die sonstigen Rückstellungen betreffen vorwiegend Jahresabschlusskosten und belaufen sich im Jahre 2010 auf EUR 9.140 (Vorjahr: EUR 7.950).

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten bestanden zum 31.12.2010 nicht.

D Sonstige Angaben

Beschäftigte

Die Gesellschaft hatte im Geschäftsjahr 2010 unverändert zum Vorjahr keine Beschäftigten.

Geschäftsführung

Im abgelaufenen Geschäftsjahr waren zu Geschäftsführern bestellt:

 

Dr. Bernd Becker, Syndikus, Köln

 

Dr. Gregor Garten, Syndikus, Köln (bis 30. September 2010),

 

Dr. Tobias Tillmann, Syndikus, Köln (seit 26. Oktober 2010 bis 15. Juli 2011),

 

Wuppertal, 12. September 2011

GAVDOS GmbH

Der Jahresabschluss wurde per Gesellschafterbeschluss am 22.02.12 festgestellt.

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