CF Gastro Service GmbH & Co. KG

10553 Berlin, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) HRA 37963
Vorher
C F Gastro Service GmbH & Co. KG
Eingetragen
15.5.1998

Finanzübersicht

Historie

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Gesellschafter

15 Gesellschafter

Kommanditgesellschaft (KG)

5 von 15 angezeigt

Denscheilmann + Wellein GmbH
Kommanditist
Marker OHG
Kommanditist
Cornelius van Schoonhoven u. Sohn GmbH & Co. KG
Kommanditist
Weihe GmbH
Kommanditist
Andreas Kupfer & Sohn GmbH
Kommanditist

Beteiligungen

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

CF Gastro Service GmbH & Co. KG

Berlin

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVSEITE

31.12.2023 Vorjahr
EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 14.681,00 21.155,00
21.155,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 257.304,17 241.201,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 102.630,00 62.246,00
359.934,17 303.447,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 493.108,79 693.108,79
2. Genossenschaftsanteile 100,00 100,00
493.208,79 693.208,79
867.823,96 1.017.810,79
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 29.042.367,63 25.702.221,49
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.651,30 150.604,50
3. Sonstige Vermögensgegenstände 876.106,21 545.993,47
29.920.125,14 26.398.819,46
II. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 18.840.831,52 13.703.264,13
- 48.760.956,66 40.102.083,59
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 209.645,06 45.039,28
49.838.425,68 41.164.933,66

PASSIVSEITE

31.12.2023 Vorjahr
EUR EUR
A. EIGENKAPITAL
I. Kommanditeinlagen 2.400.000,00 2.550.000,00
II. Kapitalrücklage 239.697,68 255.677,52
III. Gewinnrücklagen
1. Satzungsmäßige Rücklagen 1.035.889,12 1.096.575,26
2. Andere Gewinnücklagen 3.562,50 3.800,00
1.039.451,62 1.100.375,26
IV. Laufendes Kapitalkonto (9.993,07) (55,25)
V. Jahresüberschuss - 2.436.508,30 1.763.636,60
6.105.664,53 5.669.634,13
B. AUSGLEICHSPOSTEN FÜR AKTIVIERTE EIGENE ANTEILE 31.000,00 31.000,00
C. RÜCKSTELLUNGEN
1. Steuerrückstellungen 162.241,00 337.094,00
2. Sonstige Rückstellungen 9.134.519,86 6.209.045,59
D. VERBINDLICHKEITEN 9.296.760,86 6.546.139,59
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 33.246.710,39 27.692.962,63
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 33.246.710,39 (EUR 27.692.962,63)
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 173.036,85 291.236,19
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 0,00 (EUR 127.337,43)
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr EUR 173.036,85 (EUR 163.898,76)
3. sonstige Verbindlichkeiten 985.253,05 933.961,12
- davon aus Steuern EUR 480.996,33 (EUR 487.904,06)
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 985.253,05 (EUR 933.961,12)
34.405.000,29 28.918.159,94
49.838.425,68 41.164.933,66

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

2023 Vorjahr
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 272.435.701,85 237.578.929,15
2. sonstige betriebliche Erträge 1.287.045,81 963.069,99
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren (257.130.018,69) (224.771.363,62)
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen (6.980.063,96) (5.703.576,32)
(264.110.082,65) (230.474.939,94)
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter (2.784.808,28) (2.438.325,26)
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung (553.704,87) (448.493,87)
- davon für Altersversorgung EUR (9.238,68) (EUR (7.731,36))
(3.338.513,15) (2.886.819,13)
5. Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen (46.202,88) (56.639,18)
6. sonstige betriebliche Aufwendungen (3.083.593,84) (3.034.378,06)
7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 38.880,74 383,68
8. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens (200.000,00) 0,00
- davon außerplanmäßige Abschreibungen auf Finanzanlagen EUR (200.000,00) (EUR 0,00)
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen (105.898,83) (27.041,29)
- davon an verbundene Unternehmen EUR (9.068,72) (EUR (9.143,71))
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag (437.010,40) (295.782,00)
11. Ergebnis nach Steuern 2.440.326,65 1.766.783,22
12. sonstige Steuern (3.818,35) (3.146,62)
13. Jahresüberschuss 2.436.508,30 1.763.636,60

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

A. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM UNTERNEHMEN

Die Gesellschaft firmiert unter dem Namen CF Gastro Service GmbH & Co. KG, Berlin und ist beim Amtsgericht Berlin (Charlottenburg) unter HRA 37963 B eingetragen.

B. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS

1. Grundsätzliche Angaben

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs über die Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften sowie den Regelungen des Gesellschaftsvertrags aufgestellt.

Auf die Rechnungslegung der Gesellschaft finden die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 Abs. 3 i.V.m. § 264a Abs. 1 HGB Anwendung.

Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätze nach den für große Gesellschaften & Co. KG's geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt.

Im Berichtsjahr wurde im Vergleich zum Vorjahr nachfolgende Ausweiskorrektur mit Einfluss auf die Darstellungsstetigkeit in Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung vorgenommen. Vor dem Stichtag angestoßene Zahlungen in Transit in Höhe von 217 TEUR (Vorjahr 102 TEUR) werden abweichend vom Vorjahr unter den sonstigen Vermögensgegenständen statt in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ausgewiesen. Der Vorjahresausweis wurde nicht angepasst.

C. ANGABEN ZU BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZEN

1. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

1.1 Bilanzierung

Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Vorschriften der §§ 238-263 HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Vorschriften für Kapitalgesellschaften bzw. bestimmte Personenhandelsgesellschaften, §§ 264-289 HGB, aufgestellt.

1.2 Bewertung

Im Einzelnen erfolgte die Bewertung wie folgt:

ANLAGEVERMÖGEN

Immaterielle Vermögensgegenstände

sind zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer (3 bis 5 Jahre), bewertet.

Sachanlagen

sind mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen oder mit den Herstellungskosten bewertet.

Die planmäßigen Abschreibungen erfolgten mit einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von 3 bis 20 Jahren.

Die Vermögensgegenstände werden linear abgeschrieben.

Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert in Höhe von EUR 250,00 wurden in voller Höhe als Betriebsausgaben angesetzt. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert in Höhe von EUR 800,00 wurden im Zugangsjahr planmäßig abgeschrieben.

Finanzanlagen

sind mit den Anschaffungskosten angesetzt.

Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert über dem Wert liegt, der ihnen am Abschlusstag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Soweit Gründe für diese Abschreibungen nicht mehr bestehen, werden Zuschreibungen vorgenommen.

UMLAUFVERMÖGEN

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

sind mit ihrem Nominalwert oder dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 0,5 auf die Netto-Forderungen Rechnung getragen.

Forderungen gegen verbundene Unternehmen

sind mit ihrem Nominalwert angesetzt.

Sonstige Vermögensgegenstände

sind mit ihren Nennwerten angesetzt.

Guthaben bei Kreditinstituten und Rechnungsabgrenzungsposten

sind zu Nominalwerten bilanziert.

RÜCKSTELLUNGEN

berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

VERBINDLICHKEITEN

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und sonstige Verbindlichkeiten

sind zu Erfüllungsbeträgen angesetzt.

D. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens und die Abschreibungen im Geschäftsjahr sind aus dem als Anlage beigefügten Anlagenspiegel zu ersehen.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

In den sonstigen Vermögensgegenständen der Gesellschaft werden zum 31. Dezember 2023 Ansprüche aus Erstattungen der Warenkreditversicherung für Forderungsausfälle, die erst nach dem Abschlussstichtag rechtlich entstehen, in Höhe von TEUR 146 (Vorjahr: TEUR 207) bilanziert.

2.1 Mitzugehörigkeit zu anderen Posten

In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen (EUR 1.651,30) sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 1.651,30 enthalten.

2.2 Mitzugehörigkeitsvermerk

In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Forderungen gegen Gesellschafter und verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 95 (Vorjahr: TEUR 89) enthalten.

3. Eigenkapital

Die Kommanditeinlagen in Höhe von TEUR 2.400 sind voll eingezahlt.

Die Höhe der bilanzierten Kommanditeinlagen weicht in Höhe von TEUR 150 von den Eintragungen im Handelsregister ab, da das Ausscheiden des Kommanditisten Rothenburger Marktfrisch Verarbeitungs- und Handelsgesellschaft mbH zum 31.10.2023 bislang nicht im Handelsregister eingetragen wurde.

Der Ausgleichsposten für aktivierte eigene Anteile enthält Anschaffungskosten (entspricht Stammkapital) für alle Anteile der Komplementär-GmbH, der CF Gastro Service Verwaltungs-GmbH, Berlin.

4. Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen umfassen im Wesentlichen die Rückstellungen für Rückvergütungen (TEUR 8.022) und HUB-Vergütungen (TEUR 629).

Temporäre Differenzen i.S.v. § 274 HGB ergeben sich bei den sonstigen Rückstellungen (aktive latente Steuern). Der Grenzsteuersatz beträgt 14,35%.

Die aktive latente Steuer wurde entsprechend dem Wahlrecht des § 274 Abs. 1 S. 2 HGB nicht aktiviert.

5. Verbindlichkeiten

In den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 16.077 (Vorjahr: TEUR 20.875) enthalten.

Bezüglich der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte.

Bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen handelt es sich um sonstige Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 173 (Vorjahr: TEUR 164).

Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von weniger als fünf Jahren.

E. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

1. Allgemein

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

2. Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse gliedern sich in Warenhandelserlöse (TEUR 256.965), Logistikvergütungen (TEUR 7.764) und Leistungsvergütungen (TEUR 7.707). Sie sind in Deutschland und, in geringem Umfang, in den EU-sowie in Drittländern (insgesamt 0,58% des Umsatzes) erzielt worden.

3. Periodenfremdes Ergebnis

3.1 Periodenfremde Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Beträge in Höhe von TEUR 724 aus der Auflösung von Rückstellungen für Rückvergütungen der Vorjahre enthalten. Weitere periodenfremde sonstige betriebliche Erträge wurden für Ausbuchungen aus Verjährungen sowie nachträglichen Weiterberechnungen in Höhe von TEUR 222 erzielt.

3.2 Periodenfremde Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Beträge in Höhe von TEUR 519 enthalten. Diese entfallen auf Rückvergütungen (TEUR 302), Versicherungsprämien (TEUR 144), einer erwarteten Nachzahlung aus der Prüfung zum Kurzarbeitergeld (TEUR 30) und weiteren sonstigen Aufwendungen für vorangegangene Geschäftsjahre (TEUR 43).

F. SONSTIGE ANGABEN

1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz enthalten sind, beläuft sich auf TEUR 697 und betrifft Verträge für Verpflichtungen aus begonnenen Investitionsvorhaben (TEUR 315), Mietverträge (TEUR 157), Leasingverträge (TEUR 142) sowie Verträge zur Sicherung unterschiedlicher Dienstleistungen (TEUR 83) mit einer Restlaufzeit bis zu 37 Monaten. Insgesamt entfallen von den genannten sonstigen finanziellen Verpflichtungen TEUR 390 auf Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen. Zweck und Vorteil der Dienstleistungsverträge ist insbesondere die Sicherung der externen Leistung der Abrechnungsprozesse. Die Leasingverträge dienen der Verbesserung der Liquiditätssituation. Ein weiterer Vorteil aller Verträge liegt in der kurzen Vertragsbindung. Risiken können sich insbesondere aus den jeweils vereinbarten Grundmietzeiten ergeben.

2. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer

Im Jahresdurchschnitt sind 43 Mitarbeiter beschäftigt worden.

nach Gruppen
Angestellte (ohne Geschäftsführung) 42
Auszubildende 1

3. Gesellschaftsorgane

3.1 Geschäftsführung und Aufsichtsrat

Im Geschäftsjahr erfolgte die Geschäftsführung durch den Geschäftsführer der Komplementär-GmbH:

 

Marcel Freise, Kaufmann

Der Aufsichtsrat setzte sich wie folgt zusammen:

 

Sonja Weigand, Kauffrau, Vorsitzende

 

Gerrit van Schoonhoven, Kaufmann, stellvertretender Vorsitzender

 

Thorsten Beckmann, Kaufmann

 

Björn Weihe, Kaufmann

Auf die Angabe der Höhe der Bezüge der Mitglieder der Geschäftsführung wurde gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Die Mitglieder des Aufsichtsrates haben keine Bezüge erhalten.

4. Angabe von Name, Sitz und gezeichnetes Kapital der persönlich haftenden Gesellschafterin:

Die persönliche haftende Gesellschafterin der CF Gastro Service GmbH & Co. KG ist die CF Gastro Service Verwaltungs-GmbH mit Sitz in Berlin und einem gezeichneten Kapital von TEUR 31.

5. Angabe von Name und Sitz anderer Unternehmen, an denen die Gesellschaft mindestens 20% besitzt sowie Angabe der Höhe des Kapitalanteils, Eigenkapital und Ergebnis des letzten Geschäftsjahres, für das ein Jahresabschluss vorliegt:

Name und Sitz Anteil in Stammkapital *) Eigenkapital *) Jahresergebnis *)
% TEUR TEUR TEUR
OrgaWare GmbH, Berlin 80 25 1.204 498
CF Gastro Service Verwaltungs-GmbH, Berlin 100 31 160 9

*) Stichtag 31.12.2022

6. Gesamthonorar des Abschlussprüfers

Das für das Geschäftsjahr zurückgestellte und teilweise bereits fakturierte Gesamthonorar des Abschlussprüfers für Abschlussprüfungsleistungen beträgt TEUR 39 sowie TEUR 7 für sonstige Prüfungsleistungen.

7. Konzernverhältnisse

Die CF Gastro Service GmbH & Co. KG stellt keinen Konzernabschluss auf, da sie gem. § 290 Abs. 5 HGB i.V.m. § 296 Abs. 2 HGB von der Aufstellung befreit ist. Die beiden Tochterunternehmen (siehe Angabe unter 5.) sind von untergeordneter Bedeutung. Im Zuge des Abschlusses eines neuen Geschäftsbesorgungsvertrags mit der Orga Ware GmbH mit Wirkung zum 1. Januar 2023 ist auch dieses Tochterunternehmen als kleine Kapitalgesellschaft in seiner Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der CF Gastro Service GmbH & Co. KG von untergeordneter Bedeutung.

8. Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 2.436.508,30 wie folgt zu verwenden:

Die Kommanditeinlagen sollen um EUR 600.000,00 und die Rücklagen der Gesellschafter um EUR 400.000,00 erhöht werden. Der übersteigende Betrag von EUR 1.436.508,30 ist an die Gesellschafter auszuschütten.

UNTERSCHRIFT GEMÄSS § 245 HGB

 

Berlin, 30. April 2024

CF Gastro Service Verwaltungs-GmbH

Herr Marcel Freise, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand am 01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen/ Zuschreibung Stand am 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 301.446,25 0,00 0,00 0,00 301.446,25
301.446,25 0,00 0,00 0,00 301.446,25
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 325.725,42 32.978,86 0,00 0,00 358.704,28
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 438.698,75 63.237,19 0,00 0,00 501.935,94
764.424,17 96.216,05 0,00 0,00 860.640,22
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 693.108,79 0,00 0,00 0,00 693.108,79
2. Genossenschaftsanteile 100,00 0,00 0,00 0,00 100,00
693.208,79 0,00 0,00 0,00 693.208,79
1.759.079,21 96.216,05 0,00 0,00 1.855.295,26
Abschreibungen
Stand am 01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen Zuschreibung Stand am 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 280.291,25 6.474,00 0,00 0,00 286.765,25
280.291,25 6.474,00 0,00 0,00 286.765,25
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 84.524,42 16.875,69 0,00 0,00 101.400,11
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 376.452,75 22.853,19 0,00 0,00 399.305,94
460.977,17 39.728,88 0,00 0,00 500.706,05
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 200.000,00 0,00 0,00 200.000,00
2. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 200.000,00 0,00 0,00 200.000,00
741.268,42 246.202,88 0,00 0,00 987.471,30
Buchwerte
Stand am 31.12.2023 Stand am 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 14.681,00 21.155,00
14.681,00 21.155,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 257.304,17 241.201,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 102.630,00 62.246,00
359.934,17 303.447,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 493.108,79 693.108,79
2. Genossenschaftsanteile 100,00 100,00
493.208,79 693.208,79
867.823,96 1.017.810,79

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

I. Grundlagen des Unternehmens

Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Gesellschaft (nachfolgend auch CF Gastro) beliefert und betreut im Wesentlichen überregional tätige Großverbraucher wie Hotel- und Gastronomiebetriebe, Großküchen, Krankenhäuser, Seniorenheime, Catering-Unternehmen und andere vergleichbare Kunden mit Obst, Gemüse und weiteren Frischesortimenten sowie logistischen Dienstleistungen.

Die Auslieferung der Ware erfolgt im Namen und für Rechnung der CF Gastro durch regionale Lieferpartner. CF Gastro übernimmt für die Lieferpartner die Akquise, das Key-Account, die einheitliche Preisfindung und Verrechnung sowie die Abstimmung eines einheitlichen Artikelstammes. Ferner organisiert CF Gastro die gruppeninterne Verteilung von Handelswaren über Zentralläger und verhandelt in diesem Zuge die Preise und Konditionen mit den Vorlieferanten. CF Gastro verfügt über ein zentrales Qualitätsmanagementsystem.

Die Rechnungserstellung an die Kunden und die Abrechnung mit den Lieferpartnern wird ebenfalls durch CF Gastro durchgeführt, ein umfangreiches IT-Dienstleistungsangebot wird sowohl den Kunden als auch dem Lieferpartner-Netzwerk angeboten.

Mit ihren Lieferpartnern und Vorlieferanten entwickelt die Gesellschaft Eigenmarken- und weitere nationale projektbezogene Konzepte.

Aufgrund des Ausbaus von Eigenmarken- und übrigen Sortimentskonzepten wird der Bereich Category Management und Supply Chain Management weiterhin intensiv verfolgt.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Jahr 2023 geprägt von den weiterhin hohen Preisen auf allen Wirtschaftsstufen. Die hohen Energiepreise sowie die ungünstigen Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringe Nachfrage aus dem In- und Ausland dämpften die Erholung der deutschen Wirtschaft nachhaltig.

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Jahr 2022 (kalenderbereinigt betrug der Rückgang 0,1% %).

Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung verlief wiederholt sehr unterschiedlich in den einzelnen Wirtschaftsbereichen. Die Bruttowertschöpfung im produzierenden Gewerbe ging deutlich zurück, die meisten Dienstleistungsbereiche stützten die Wirtschaft.

Im zusammengefassten Wirtschaftsbereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe ging die Bruttowertschöpfung um 1,0 % zurück. Das lag vor allem am Groß- und am Einzelhandel, die deutlich nachgaben, während der Kraftfahrzeughandel und der Verkehrsbereich zulegten. Insgesamt ging die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im Jahr 2023 leicht zurück (-0,1 %).

Der private Konsum nahm im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,8 % gegenüber dem Vorjahr ab und entfernte sich damit wieder vom Vorkrisenniveau des Jahres 2019 (-1,5 %). Grund hierfür waren vor allem die hohen Verbraucherpreise. Von Rückgängen waren vor allem die Bereiche betroffen, in denen die Preise im Jahresverlauf entweder auf dem hohen Niveau des Vorjahres verharrten oder sogar noch weiter anstiegen. Auch der Staat reduzierte erstmals nach fast 20 Jahren seine preisbereinigten Konsumausgaben (-1,7 %). Das lag vor allem am Wegfall staatlich finanzierter Corona-Maßnahmen wie Impfungen und Ausgleichszahlungen für freie Bettenkapazitäten in Krankenhäusern. Durch solche Maßnahmen hatte der Staatskonsum in den Jahren ab 2020 die Wirtschaftsleistung gestützt.

Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahr 2023 von durchschnittlich 45,9 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Das waren 0,7 % oder 333.000 Personen mehr als im Jahr zuvor und so viele wie noch nie in Deutschland. Die Beschäftigung nahm im Jahr 2023 unter anderem durch die Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte zu. Hinzu kam eine steigende Erwerbsbeteiligung der inländischen Bevölkerung. Diese positiven Effekte überwogen die dämpfenden Effekte des demografischen Wandels. Der Beschäftigungsaufbau fand 2023 fast ausschließlich in den Dienstleistungsbereichen statt.

Die staatlichen Haushalte beendeten das Jahr 2023 nach vorläufigen Berechnungen mit einem Finanzierungsdefizit von 82,7 Milliarden Euro. Das waren etwa 14 Milliarden Euro weniger als im Jahr 2022 (96,9 Milliarden Euro). Vor allem der Bund konnte sein Finanzierungsdefizit gegenüber dem Vorjahr erheblich verringern. Im Jahr 2022 hatten die Entlastungspakete der Bundesregierung zur Abmilderung der Energiekrise und Stabilisierung der Wirtschaft zu hohen Ausgaben geführt. Im Jahr 2023 erfolgten zwar ebenfalls umfangreiche Zahlungen für die Gas- und Strompreisbremse, es entfielen aber größtenteils die Ausgaben zur Bekämpfung der Corona-Pandemie, zum Beispiel für Tests und Impfstoffe.

Die Verbraucherpreise in Deutschland haben sich im Jahresdurchschnitt 2023 um 5,9 % gegenüber 2022 erhöht. Die Inflationsrate fiel damit für 2023 geringer aus als im Jahr zuvor, sie hatte im Jahr 2022 noch bei +6,9 % gelegen. Nahrungsmittel verteuerten sich im Jahresdurchschnitt 2023 besonders stark. Die Preise für Nahrungsmittel erhöhten sich 2023 gegenüber 2022 erneut spürbar um 12,4 %. Bereits 2022 hatte die Preiserhöhung bei Nahrungsmitteln mit +13,4 % deutlich über der Gesamtteuerung gelegen. Im Jahresdurchschnitt 2023 waren fast alle Nahrungsmittelgruppen von Preiserhöhungen betroffen. Besonders stark verteuerten sich beispielsweise Brot und Getreideerzeugnisse (+16,4 %), Molkereiprodukte und Eier sowie Zucker, Marmelade, Honig und andere Süßwaren (jeweils: +15,7 %). Auch andere Nahrungsmittelgruppen wie Fisch, Fischwaren und Meeresfrüchte (+14,7 %) oder Gemüse (+13,3 %) wurden 2023 gegenüber 2022 überdurchschnittlich teurer.

Herausforderungen bestehen weiterhin in der logistischen Anbindung und Abwicklung, welche durch verschiedene Einflüsse, z.B. Kostenerhöhungen und Personalmangel, eine immer größer werdende Aufgabe für die mittelständische Struktur der Gesellschaft darstellt.

2. Geschäftsverlauf

Der Geschäftsverlauf 2023 gestaltete sich für die Gesellschaft trotz der schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen insgesamt sehr zufriedenstellend (Jahresüberschuss in Höhe von 2.437 TEUR). Im Berichtsjahr wurde insbesondere Wert auf die Ausweitung des Produktsortimentes bei den Bestandskunden gelegt. Die Neukundenakquise wurde in 2023 ebenfalls weiter vorangetrieben, auch um Verluste bei bestehenden Kundengruppen auszugleichen.

Die Verfügbarkeit von Produkten sowie die Preisgestaltung waren weitere Schwerpunktthemen der Gesellschaft im Jahr 2023. Die Versorgungssicherheit der Kunden stand hierbei stets im Vordergrund.

In einigen relevanten Bereichen konnten Kunden hinzugewonnen werden, insbesondere im Bereich der Betriebsversorgung/Catering und Systemgastronomie wurden Neuprojekte realisiert.

Die Sortimentserweiterungen bei den Bestandskunden hatten das Ziel die relevanten Kennzahlen zur wirtschaftlichen Versorgung der Betriebe zu optimieren. Insbesondere die Preiseffekte mit einer einhergehenden stabilen Belieferungssituation und nur sehr geringen Kundenabschmelzungen haben auch in 2023 zu einem erheblichen Umsatzwachstum geführt.

Aufgrund der allgemeinen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen mussten vereinzelt Insolvenzen auf Kundenebene festgestellt werden, welche entsprechend bearbeitet werden mussten. Mit Hilfe der vorhandenen Warenkreditversicherung konnten die entsprechenden Ausfälle jedoch im Wesentlichen kompensiert werden.

3. Lage

Die Lage des Unternehmens ist gekennzeichnet vom operativen Geschäft.

a) Ertragslage

Die Umsätze der Gesellschaft (272 Mio. Euro) beruhen im Wesentlichen auf der Akzeptanz des vorhandenen Dienstleistungsangebotes bei den Kunden, auf der Einhaltung der Qualitätsstandards sowie auf einem effizienten Kostenmanagement sowie auf der Neukundenakquise.

Der Umsatz aus Warenhandelserlösen hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 14,29 % auf 256.965 TEUR erhöht. Der Umsatz aus Logistikvergütungen hat sich ebenfalls erhöht, um 21,83% auf 7.764 TEUR. Die Gesamtumsätze sind um 47.593 TEUR gestiegen. Die im Vorjahr prognostizierte Umsatzerhöhung wurde somit erreicht. Der Jahresüberschuss erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um 673 TEUR auf 2.437 TEUR (2022: 1.764 TEUR). Die im Vorjahr getroffene Prognose eines geringeren bis gleichbleibenden Jahresüberschuss wurde somit übertroffen. Ausschlaggebend waren vor allem Preiseffekte am Markt und eine bessere Neukundengewinnung .

Der gegenüber dem Vorjahr um 1.222 TEUR höhere Rohertrag ist im Wesentlichen auf die die positive Umsatzentwicklung zurückzuführen.

Die Personalkosten haben sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 452 TEUR auf 3.339 TEUR (2022: 2.887 TEUR) erhöht. Grund hierfür war, dass in 2023 erstmalig die übernommenen Mitarbeitenden der OrgaWare GmbH über das gesamte Jahr im Personalaufwand der CF Gastro berücksichtigt wurden. Im Juli 2022 wurden die Mitarbeitenden der OrgaWare in die CF Gastro überführt. Die weiteren Kostensteigerungen resultieren aus Gehaltsanpassungen bei den übrigen Mitarbeitenden und Neueinstellungen bei der CF Gastro.

Die Erhöhung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 49 TEUR auf 3.083 TEUR (2022: 3.034 TEUR) ist, neben der Inflation, auf gestiegene Reise- und Logistikkosten sowie periodenfremde Aufwendungen zurückzuführen. Gegenläufig gab es Einsparungen bei der Geschäftsbesorgung durch die Umstrukturierung eines Vertragsverhältnisses mit einer Tochtergesellschaft.

Der Beteiligungsbuchwert der Tochtergesellschaft OrgaWare GmbH wurde im Geschäftsjahr 2023 um 200 TEUR aufgrund der derzeit prognostizierten Auftragslage der Gesellschaft abgeschrieben.

b) Finanzlage

Die Finanzlage der Gesellschaft ist stabil.

Die prognostizierte Erhöhung des Umlaufvermögens ist durch die positive Geschäftsentwicklung eingetreten.

Die Gesellschaft hat ein geordnetes Mahnwesen, welches die fristgerechte Vereinnahmung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gewährleistet. Den eigenen Zahlungsverpflichtungen kommt die Gesellschaft pünktlich nach. Durch das vorhandene Finanzmanagement wird sichergestellt, dass stets ausreichend Liquidität zur Verfügung steht.

Die Kapitalstruktur der Gesellschaft ist wie in den Vorjahren stabil.

Die kurzfristigen Forderungen und die Bankbestände übersteigen die kurzfristigen Verbindlichkeiten.

Die Eigenkapitalquote beträgt am 31.12.2023 12 % (2022: 14 %).

Das Fremdkapital erhöhte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr um 8.238 TEUR auf 43.702 TEUR (2022: 35.464 TEUR). Ursächlich hierfür ist im Wesentlichen die Erhöhung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen aufgrund der gestiegenen Geschäftstätigkeit gegenüber dem Vorjahr. Bei den sonstigen Rückstellungen handelt es sich hauptsächlich um Rückstellungen für Rückvergütungen in Höhe von 8.022 TEUR (2022: 5.437 TEUR).

Die langfristigen Verbindlichkeiten betragen 173 TEUR (2022: 164 TEUR).

Ersatzinvestitionen erfolgten, wie in vergangenen Geschäftsjahren, kontinuierlich und nach Plan. Sie werden traditionell aus Eigenmitteln finanziert.

Die Finanzlage wird durch die folgende Kapitalflussrechnung dargestellt:

2023 2022
TEUR TEUR
Jahresüberschuss +2.436 +1.764
+ Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens +46 +57
+ Abschreibungen auf Finanzanlagen +200 0
-/+ Abnahme/Zunahme der mittel- und kurzfristigen Rückstellungen +2.751 +2.563
+/- Abnahme/Zunahme der Liefer- und Leistungsforderungen sowie anderer Aktiva (soweit nicht Investitions- oder Finanzierungstätigkeit) -3.686 -6.507
-/+ Abnahme/Zunahme der Liefer- und Leistungsverbindlichkeiten sowie anderer Passiva (soweit nicht Investitions- oder Finanzierungstätigkeit) +5.251 +6.439
= Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit +6.998 +4.316
- Auszahlungen für Investitionen in das Anlagevermögen -96 -23
= Cashflow aus der Investitionstätigkeit -96 -23
Auszahlungen an Gesellschafter -1.764 0
+ Einzahlungen der Gesellschafter 0 0
= Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -1.764 0
+/- Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelbestands +5.138 +4.293
+ Finanzmittelbestand am Anfang der Periode +13.703 +9.410
= Finanzmittelbestand am Ende der Periode +18.841 +13.703

Aufgrund des positiven Cashflows aus laufender Geschäftstätigkeit (+6.998 TEUR gegenüber +4.316 TEUR im Vorjahr) und dem Cashflow aus Investitionstätigkeit in Höhe von -96 TEUR erhöht sich der Finanzmittelbestand um 5.138 TEUR.

Die Liquidität der Gesellschaft war im Berichtsjahr stets gesichert.

c) Vermögenslage

Die Vermögenslage der Gesellschaft ist im Vergleich zum Vorjahr stabil geblieben. Die Struktur des kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und der Verbindlichkeiten wird ebenso stabil gehalten.

Wesentliches nicht betriebsnotwendiges Vermögen besteht nicht.

4. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Folgende Rentabilitätskennzahlen werden zur internen Unternehmenssteuerung herangezogen:

2023 2022
% %
Umsatzrentabilität 0,89 0,74
Handelsspanne 0,33 0,37

Bei der Ermittlung der Handelsspanne werden Werbekostenzuschüsse und Rückvergütungen für Vorjahre sowie Leergut und andere nicht dem gewöhnlichen Geschäft zugehörigen Umsätze nicht berücksichtigt.

Die im Vorjahr getroffene Prognose zum Anstieg der Umsatzrentabilität wurde somit erreicht. Der ebenfalls prognostizierte Anstieg der Handelsspanne wurde aufgrund von schwierigen Rahmenbedingungen in Bezug auf Preiseffekte am Markt nicht erreicht.

Der Cashflow beträgt +5.138 TEUR und ist damit um 845 TEUR höher als im Vorjahr. Die im Vorjahr prognostizierte positive Entwicklung des Cashflows wurde somit erreicht.

Die Lieferpartner der CF Gastro arbeiten auch zur Einhaltung von Hygienevorschriften streng nach dem HACCP-Konzept und sind nach dem International Featured Standard und/oder nach der DIN EN ISO-Norm zertifiziert. Um den stetig steigenden Anforderungen in Bezug auf Produktsicherheit und auf Einhaltung von Qualitätsstandards auch in Zukunft gerecht werden zu können, wurden im Berichtsjahr bei den Lieferpartnern externe Audit-Maßnahmen durchgeführt.

5. Gesamtaussage

Die Gesellschaft hat sich im Berichtsjahr unter Berücksichtigung der politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen überdurchschnittlich entwickelt. Der Geschäftsverlauf war trotz schwieriger Rahmenbedingungen zufriedenstellend.

III. Prognosebericht

Die Auswirkungen der ansteigenden Preise im Energiesegment und der hohen Inflation sowie die allgemeine weltwirtschaftliche Schwäche, unter anderem bedingt durch die Folgen des Krieges in der Ukraine, belasten die deutsche Wirtschaft auch in 2024. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt wird in 2024 in etwa auf dem Niveau des Vorjahres stagnieren (+0,2 %), in 2025 wird mit einem leichten Anstieg von 1,0 % gerechnet.

In 2024 wird die laufende Intensivierung der vorhandenen Kundenkontakte fortgesetzt, Warengruppen weiterentwickelt und weitere Vermarktungskonzepte entwickelt. Darüber hinaus wird die Gewinnung neuer Kunden angestrebt.

Enge Abstimmungen mit der Warenkreditversicherung werden fortlaufend realisiert, um potenzielle Risiken zu minimieren und Marktentwicklungen zu analysieren.

Zur Erreichung der Unternehmensziele sowie zur Umsetzung weiterer Optimierungsmöglichkeiten wird maßgeblich an der internen und externen Logistik innerhalb der Organisation gearbeitet. Bestehende Kundenkontakte werden mit dem Ziel der Bestandssicherung und -erweiterung gepflegt; darüber hinaus wird die IT-Landschaft weiterentwickelt und neue Module implementiert.

Interne Auditmaßnahmen bei Lieferpartnern werden weiter durchgeführt.

Die Gesellschaft wird auch zukünftig in der Lage sein, den Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen.

Im Laufe des Jahres 2024 wird im Zuge von Optimierungsvorhaben die Faktura der internen Warenbewegung zwischen der Verteilzentrum-Struktur und dem Lieferpartnernetzwerk von CF Gastro sukzessive übernommen.

Für das Geschäftsjahr 2024 werden Warenhandelserlöse anstatt Umsatzerlöse prognostiziert. Für das Jahr 2024 werden leicht sinkende bis stagnierende Warenhandelserlöse sowie ein leicht geringerer bis gleichbleibender Jahresüberschuss im Vergleich zum Vorjahr erwartet. Die Kernabsatzmärkte werden als stabil bewertet, allerdings ist aufgrund der allgemeinen wirtschaftlichen Bedingungen damit zu rechnen, dass die Abnehmerseite deutlich preissensibler agiert und ggf. Beschaffungsprozesse anpasst.

Folglich rechnen wir mit einer leicht reduzierten bis stagnierenden Umsatzrentabilität sowie Handelsspanne. Beim Cashflow gehen wir von einer Entwicklung mit positiver Tendenz im Vergleich zum Vorjahr aus.

IV. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

Wir erwarten im Bereich der Gastronomie und Hotellerie maßgebliche Marktveränderungen, zum einen durch die Anhebung der Mehrwertsteuersätze für gastronomische Dienstleistungen von vormals 7 % auf 19 %. Weiterhin bleiben die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen im Zusammenhang mit dem Russland- Ukraine-Krieg herausfordernd. Insbesondere die Teuerung von Lebensmitteln könnte kurz- bis mittelfristig dazu führen, dass die Gastronomie weniger Gästezahlen verzeichnet.

Weiterhin könnte der allgemeine Fachkräftemangel die Gastronomie und Hotellerie in der Entwicklung ausbremsen.

Branchenspezifische Risiken

Die Preissteigerungen im Bereich Lebensmittel und Konsumgüter aufgrund des Kriegs in der Ukraine und damit einhergehender Kaufzurückhaltung der Konsumenten belasten zunehmend die Branche. Die Marktteilnehmer müssen die Zusatzkosten aus den Preissteigerungen an den Endverbraucher weitergeben, die aber ihrerseits in Folge steigender Lebenshaltungskosten preissensibler geworden sind und dadurch auf zusätzliche Ausgaben verzichten.

Die Kunden sind ebenfalls preissensibel und versuchen weiterhin, mehrere Sortimente bei einem Anbieter zu bündeln. Dies könnte zur Folge haben, dass Umsatz und Rohertrag nicht in einer üblicherweise zu erwartenden Höhe erreicht werden können. Um diesem Risiko entgegenzuwirken, werden zielgerichtet Konzepte zur effektiven Belieferung der Kunden in puncto Warenkorbmanagement, Logistik sowie IT- Dienstleistungen erarbeitet und weiterentwickelt. Die Aufrechterhaltung der Bestandskundenaktivitäten, Maßnahmen zur Produkt- und Prozesssicherheit sowie eine effiziente Warenverteilung über die Zentrallagerstruktur stellen weiterhin Kernaufgaben dar.

Die Wettbewerbssituation, insbesondere im Frischesegment, wird weiterhin intensiv beobachtet. Es wird erwartet, dass das Wettbewerbsumfeld auch zukünftig durch Zusammenschlüsse und Übernahmen von Marktteilnehmern geprägt sein wird. Das wird zur Folge haben, dass die dann noch bestehenden Marktteilnehmer sich immer mehr zu Vollsortimentern entwickeln werden. Darüber hinaus bieten Logistikunternehmen umfangreiche Dienstleistungen an, so dass der Stellenwert von Brokering- Dienstleistungen weiter steigen wird.

Risikopotenzial wird kurzfristig in weiter steigenden Preisen aufgrund von weltweiten Unruhen und Handelskonflikten und damit einhergehend einer weiteren nachlassenden Nachfrage der Konsumenten gesehen. Darüber besteht weiterhin die Gefahr von Störungen in den Lieferketten. Bei einer langanhaltenden Verzögerung der konjunkturellen Erholung besteht das Risiko, dass das Finanzsystem prozyklisch auf die Realwirtschaft wirken könnte. Auswirkungen auf die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft sind möglich. Der Fachkräftemangel und die Leistungsbereitschaft sowie die Kostensteigerungen insbesondere im Bereich der Logistik werden nachhaltig zu großen Herausforderungen in der gesamten Branche führen.

Ertragsorientierte Risiken

Es wird davon ausgegangen, dass die Marktanteile mittel- bis langfristig weiter ausgedehnt werden können. Im Gegenzug besteht das Risiko, dass hiermit weitere Zusatzkosten verbunden sind, die einen negativen Einfluss auf künftige Ergebnisse haben könnten.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation der Gesellschaft sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar.

Die Gesellschaft finanziert sich ausschließlich über Eigenkapital. Währungsrisiken bestehen aufgrund der vorhandenen Kundenstruktur nicht.

Die Liquiditätslage ist zufriedenstellend; es sind derzeit keine Engpässe zu erwarten.

Bezüglich der finanziellen Leistungsindikatoren verweisen wir auf unsere Aussagen im Prognosebericht.

2. Chancenbericht

Durch den weiteren Ausbau der Eigenmarken, die Aufschaltung weiterer Produktgruppen sowie durch eine Fokussierung auf die Verbesserung der Dienstleistungsprozesse innerhalb des Lieferpartnernetzwerks wird die Gesellschaft auch in Zukunft die Chancen am Markt nutzen.

Die hohen Qualitätsansprüche werden durch Qualitätskontrollen direkt bei den Lieferanten, durch interne Ablauf- und Qualitätskontrollen, sowie durch Zertifizierungen und durch eigene Audits bei den Lieferpartnern sichergestellt.

Dem Wettbewerb am Markt wird weiterhin durch Erfahrung, Zuverlässigkeit sowie durch ein hohes Maß an Qualität begegnet.

Der anhaltende Trend zu gesunder Ernährung und zu regionalen Bezugsquellen bietet der Gesellschaft weitere Entwicklungsmöglichkeiten. Diese Trends werden im Markt aufmerksam verfolgt. Aufgrund der vorhandenen, gewachsenen Lieferantenpartnerschaften können die Anforderungen der Kunden noch besser erfüllt werden.

Weiterhin wird die Gesellschaft neue Geschäftsaktivitäten prüfen und im Zuge der voranschreitenden Digitalisierung auch weitere Kooperationen eingehen.

Die Gesellschaft sieht sich im Zusammenhang mit der regionalen Anordnung des Lieferpartnernetzwerkes nach wie vor gut aufgestellt, um den Anforderungen des Marktes gerecht werden zu können

3. Gesamtaussage

Die Geschäftsführung beobachtet intensiv und regelmäßig die Entwicklung der Konjunktur und des Marktes, die gesetzlichen Rahmenbedingungen sowie allgemeine unternehmerische Risikofaktoren und insbesondere auch die Entwicklungen im Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg.

Risiken der künftigen Entwicklung werden in einem schwierigen Wettbewerbsumfeld, in steigenden Beschaffungskosten und dem steigenden Preisniveau gesehen.

Vor dem Hintergrund der finanziellen Stabilität ist die Gesellschaft für die Bewältigung dieser Herausforderungen aber gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. Potenzielle Zahlungsausfälle von Kunden sind durch Warenkreditversicherungen abgesichert.

Hinsichtlich der finanziellen Leistungsindikatoren verweisen wir auf die Aussagen im Prognosebericht unter III.

V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten.

Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm und unterhält eine Warenkreditversicherung. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Darüber hinaus werden vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung Informationen über die Bonität der Kunden eingeholt.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt.

 

Berlin, 30. April 2024

Marcel Freise

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die CF Gastro Service GmbH & Co. KG, Berlin

PRÜFUNGSURTEILE

Wir haben den Jahresabschluss der CF Gastro Service GmbH & Co. KG - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der CF Gastro Service GmbH & Co. KG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Personenhandelsgesellschaften im Sinne des § 264a HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit §317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHT

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Personenhandelsgesellschaften im Sinne des § 264a HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Berlin, den 30. April 2024

PKF Fasselt Partnerschaft mbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Beier, Wirtschaftsprüfer

Niebuhr, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 25. Mai 2024 festgestellt.

Die Gesellschafterversammlung hat beschlossen den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 2.436.508,30 wie folgt zu verwenden:

Die Kommanditeinlagen werden um EUR 600.000,00 und die Rücklagen der Gesellschafter um EUR 400.000,00 erhöht. Der übersteigende Betrag von EUR 1.436.508,30 wird an die Gesellschafter ausgeschüttet.

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