Rendac Jagel GmbH
Boklunder Weg, 24878 Jagel, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Stefan Schlecht seit 23.4.2025 | Geschäftsführer |
Alfred Heinrich Horn seit 6.6.2019 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
Darling International NL Holdings B.V. | 90.00% |
Darling International Netherlands B.V. | 10.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Darling Ingredients Germany Holding GmbHBelm-IckerKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2017 bis zum 31.12.2017Konzernbilanz zum 31.12.2017Aktiva
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar 2017 bis 31. Dezember 2017
KonzerneigenkapitalspiegelDarling Ingredients Germany Holding GmbH, Belm-Icker
AnhangA. Allgemeine AngabenDie Darling Ingredients Germany Holding GmbH, Belm-Icker wird unter der Nummer HRB 208356 beim Amtsgericht Osnabrück geführt. Der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2017 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Der Konzernabschluss gilt gleichzeitig als befreiender Konzernabschluss für diejenigen Unternehmen, bei denen dies in der Aufstellung des Konzern-Anteilsbesitzes unter Punkt B. entsprechend vermerkt ist. Im Interesse der Klarheit der Darstellung wurden in der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung auf davon Vermerke verzichtet und im Anhang dargestellt Der Konzern beinhaltet drei Geschäftsfelder. Das Geschäftsfeld ERS befasst sich mit der Verarbeitung von Schlachtnebenprodukten und der Tierkörperbeseitigung. Die BestHides GmbH und die Hide Service GmbH befassen sich mit dem Handel von frischen und gegerbten Rinderhäuten. Das Geschäftsfeld CTH befasst sich mit der Verarbeitung und dem Vertrieb von Naturdärmen. B. KonsolidierungskreisIn den Konzernabschluss wurden die Muttergesellschaft sowie 30 Tochtergesellschaften vollständig einbezogen. Des weiteren wurden 5 assoziierte Gesellschaften durch die Bilanzierung mit der Equitymethode berücksichtigt.
(*) Inanspruchnahme der Befreiungsvorschrift
gemäß § 264 Abs. 3 HGB
Die Einbeziehung der Hide Service GmbH als vollkonsolidiertes Unternehmen in den Konsolidierungskreis erfolgte als Zweckgesellschaft, da die Gesellschaft exklusiv nur Leistungen an ein Konzernunternehmen erbringt. Die Stimmrechte der assoziierten Unternehmen entsprechen den Kapitalanteilen. C. KonsolidierungsgrundsätzeDie Erstkonsolidierung aus dem Erwerb ERS Germany GmbH, CTH Germany GmbH und der Best Hides GmbH sowie deren Tochtergesellschaften und deren assoziierten Unternehmen erfolgte zum 7. Januar 2014. Die in den Konzernabschluss einbezogenen Jahresabschlüsse der in- und ausländischen Gesellschaften sind grundsätzlich nach den für den Jahresabschluss der Darling Ingredients Germany Holding GmbH angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen aufgestellt worden. Von den konzerneinheitlichen Grundsätzen abweichende Wertansätze ausländischer Tochtergesellschaften wurden in Einzelfällen beibehalten, weil ihre Auswirkungen auf den Konzernabschluss von untergeordneter Bedeutung sind. Das Geschäftsjahr für alle einbezogenen Jahresabschlüsse ist stets das Kalenderjahr. Die den Wertansätzen nach den Vorschriften der §§ 311 und 312 HGB der in den Konzernabschluss als assoziierte Unternehmen erfassten Gesellschaften zugrunde liegenden Jahresabschlüsse der in- und ausländischen Gesellschaften sind grundsätzlich nach den für den Jahresabschluss der Darling Ingredients Germany Holding GmbH angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen aufgestellt worden. Von den konzerneinheitlichen Grundsätzen abweichende Wertansätze ausländischer Beteiligungen wurden in Einzelfällen beibehalten, weil ihre Auswirkungen auf den Konzernabschluss von untergeordneter Bedeutung sind. Die Kapitalkonsolidierung für die Erstkonsolidierung am 7. Januar 2014 wurde gemäß § 301 HGB nach der Neubewertungsmethode vorgenommen. Es wurden sämtliche übernommenen Vermögensgegenstände und Schulden neu bewertet. Anschließend wurde das anteilige neubewertete Eigenkapital mit dem Wertansatz der dem Mutterunternehmen gehörenden Anteile verrechnet. Verbliebene aktivische Unterschiedsbeträge wurden in der Konzernbilanz gemäß § 309 Abs. 1 HGB als Geschäfts- oder Firmenwert ausgewiesen und über 15 Jahre abgeschrieben. Der sich aus der Erstkonsolidierung zum 7. Januar 2014 ergebende Unterschiedsbetrag beträgt TEUR 141.118. Zum 31. Dezember 2017 beträgt der Geschäfts-Firmenwert TEUR 103.849. Die Wertansätze der Beteiligungen an assoziierten Unternehmen, die als Beteiligungen der ERS Germany GmbH sowie deren Tochtergesellschaften erworben wurden, wurden zum Erwerbszeitpunkt mit dem Zeitwert von TEUR 21.272 bewertet. Der Unterschiedstrag in Höhe von TEUR 10.539 betraf in voller Höhe den Geschäfts- und Firmenwert. Zum 31. Dezember 2017 beträgt der Unterschiedsbetrag TEUR 7.611. Die Abschreibungsdauer dieses Geschäfts- und Firmenwertes beträgt 15 Jahre und erfolgt nach der linearen Methode. Nach den Vorschriften der §§ 311 und 312 HGB über assoziierte Unternehmen wurden drei inländische und zwei ausländische Beteiligungen im Konzernabschluss nach der Equity-Methode bewertet. Für die ausländischen Beteiligungen ergeben sich keine wesentlichen Unterschiede in den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden der lokalen Rechnungslegung zu der handelsrechtlichen Rechnungslegung, so dass die Fortschreibung des Equity-Ansatzes auf Basis der lokalen Abschlüsse erfolgt. In ausländischer Währung aufgestellte Bilanzen der vollkonsolidierten Gesellschaften werden mit Ausnahme des Eigenkapitals zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Das Eigenkapital wird zu historischen Kursen umgerechnet. Währungsdifferenzen aus der Umrechnung des Netto-Reinvermögens mit gegenüber dem Vorjahr veränderten Kursen sind erfolgsneutral im Eigenkapital des Konzerns verrechnet worden. Die Posten der Gewinn- und Verlustrechnungen der ausländischen Tochtergesellschaften werden mit den Durchschnittskursen des Geschäftsjahres umgerechnet. Der sich aus der Umrechnung der Jahresergebnisse zum Bilanzstichtagskurs ergebende Unterschiedsbetrag wurde erfolgsneutral im Eigenkapital verrechnet. Für nicht dem Mutterunternehmen gehörende Anteile vollkonsolidierter Gesellschaften wurde ein entsprechender Ausgleichsposten für Anteile anderer Gesellschafter gebildet. Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den vollkonsolidierten Unternehmen wurden eliminiert. Ferner wurden Erträge und Aufwendungen zwischen den vollkonsolidierten Unternehmen in der Gewinn- und Verlustrechnung eliminiert. D. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeDie Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen den Vorschriften des Handelsgesetzbuches. Es wurden die handelsrechtlichen Bewertungsvorschriften unter Berücksichtigung der Fortführung der Unternehmenstätigkeit angewendet. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, angesetzt. Geschäfts- oder Firmenwerte werden linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer von 15 Jahren abgeschrieben. Die Ermittlung der voraussichtlichen Nutzungsdauer von 15 Jahren für den Geschäfts- oder Firmenwert erfolgt insbesondere vor dem Hintergrund eines überdurchschnittlich stabilen Gesamtmarktes. Im Bereich der Verarbeitung von tierischen Nebenprodukten der Kategorie 3 sowie Food Grade sind die Kunden- und Lieferantenbeziehungen langfristiger Natur. Die Beseitigung von tierischen Nebenprodukten der Kategorien 1 und 2 ist eine originär öffentliche Aufgabe, die auf die operativen Gesellschaften des Konzern übertragen wurde. Die Besitzer der tierischen Nebenprodukte sind verpflichtet, das anfallende Material durch das für den jeweiligen Einzugsbereich zuständige Unternehmen entsorgen zu lassen. Somit handelt es sich um Gebietsmonopole, die für die jeweilige Laufzeit der Verträge Bestand haben. Auf Grund der langfristigen Natur von Verträgen und die für den Betrieb notwendigen öffentlich-rechtlichen Genehmigungen zeichnet sich der Markt durch hohe Eintrittsbarrieren aus. Die Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet und linear pro rata temporis abgeschrieben. Die Gebäude werden über 25 - 50 Jahre, technische Anlagen und Maschinen über 5-15 Jahre sowie andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung über 5 - 10 Jahre abgeschrieben. Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet. Soweit der am Bilanzstichtag beizulegende Wert dauerhaft unter den Anschaffungskosten liegt, wird dieser angesetzt. Die Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden bei voraussichtlicher dauernder Wertminderung außerplanmäßig auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben, wenn der Buchwert höher ist als der niedrigere beizulegende Wert. Die Geschäftsguthaben bei Genossenschaften werden mit den jeweiligen Anschaffungskosten, ggf. abzüglich Abschreibungen, Ausleihungen mit den Nennwerten ausgewiesen. Bei den Vorräten werden Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung der Verwertbarkeit am Bilanzstichtag angesetzt. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden mit den Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. In den Herstellungskosten sind neben den direkt zurechenbaren Kosten auch die einzubeziehenden Fertigungs- und Materialgemeinkosten enthalten. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu den Nominalbeträgen angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung auf Forderungen Rechnung getragen. Die flüssigen Mittel werden mit ihrem Nennwert angesetzt. Die Pensionsrückstellungen sind mit einem nach versicherungsmathematischen Grundsätzen zum Barwert nach der Projected Unit Credit Methode (PUC) bewertet. Für die Bewertung der Pensionsrückstellungen wird der von der Deutschen Bundesbank veröffentlichte durchschnittliche Marktzinssatz verwendet, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Für den 31. Dezember 2017 wurde ein Zinssatz in Höhe von 3,68 % prognostiziert und der Bewertung zu Grunde gelegt. Erfolgswirkungen aus einer Änderung des Abzinsungszinssatzes bei der Bewertung der Pensionsverpflichtung werden in den Zinsaufwendungen gezeigt. Im Einzelnen liegen der Bewertung folgende Annahmen zugrunde:
Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Langfristige Rückstellungen werden entsprechend abgezinst. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr werden nicht abgezinst. Die Verbindlichkeiten werden mit ihren Erfüllungsbeträgen bilanziert. Die Bewertung von Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung erfolgt zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag. Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsbilanziellen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten, unter Einbeziehung von berücksichtigungsfähigen Verlust- und Zinsvorträgen, ermittelt. Dabei werden auch Differenzen, die auf Konsolidierungsmaßnahmen gemäß der §§ 300 bis 307 HGB beruhen, berücksichtigt, nicht jedoch Differenzen aus dem erstmaligen Ansatz eines Geschäfts- oder Firmenwerts aus der Kapitalkonsolidierung. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf Basis des kombinierten Ertragsteuersatzes von 29,83 %. Temporäre Differenzen, die zu aktiven latenten Steuern in den Jahresabschlüssen zum 31. Dezember 2017 geführt haben, bestehen bei den Pensions- und sonstigen Rückstellungen sowie vortragsfähigen Zinsvorträgen. Temporäre Differenzen, die zu passiven latenten Steuern in den Jahresabschlüssen zum 31. Dezember 2017 geführt haben, resultieren aus den erworbenen immateriellen Vermögensgegenständen und dem Sachanlagevermögen. E. KapitalflussrechnungAls Finanzmittelfonds sind ausschließlich Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten definiert. F. Angaben zur Bilanz1. Anlagevermögen Die Entwicklung und Aufgliederung des Anlagevermögens ist dem Konzernanlagenspiegel in der Anlage zum Konzernanhang zu entnehmen. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
3. Eigenkapital Das Stammkapital der Darling Ingredients Germany GmbH beträgt EUR 25.000. 4. Rückstellungen
In den sonstigen Rückstellungen ist ein Betrag von TEUR 1.997 (Vorjahr TEUR 1.889) für Rückforderungsansprüche von Kunden zurückgestellt. Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Übrigen im Wesentlichen Rückstellungen für fehlende Eingangsrechnungen, Rückerstattungsansprüche an Kunden sowie Mitarbeiterboni und sonstige Personalrückstellungen. Aus der Aufzinsung der Pensions- und Jubiläumsrückstellungen resultierte ein Zinsaufwand in Höhe von TEUR 229 (Vorjahr TEUR 225). Der Unterschiedsbetrag der Pensionsrückstellungen gemäß § 253 Abs. 6 HGB beläuft sich auf TEUR 665 (Vorjahr TEUR 547). 5. Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind mit Grundschulden abgesichert. Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen darüberhinaus handelsübliche Eigentumsvorbehalte. 6. Aktive/Passive latente Steuern
Die Veränderung führte zu einem Ertrag aus der Veränderung von latenten Steuern von TEUR 4.590 sowie einen Effekt von 170 TEUR aus der Währungsumrechnung von latenten Steuern aus den Abschlüssen ausländischer Konzernunternehmen. G. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung7. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse setzen sich wie folgt zusammen:
8. Sonstige betriebliche Erträge in den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Fremdwährungsumrechnungen in Höhe von TEUR 361 (Vorjahr TEUR 436) enthalten. 9. Personalaufwand
10. sonstige betriebliche Aufwendungen
In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind TEUR 370 (Vorjahr TEUR 513) Aufwendungen aus Fremdwährungsumrechnungen enthalten. Die übrigen betrieblichen Aufwendungen bestehen i. W. für Transport-, Wartungs- und Verwaltungskosten. Es fielen periodenfremde Aufwendungen aus Anlagenabgängen von TEUR 227 (Vorjahr TEUR 122) an. 11. Ergebnis aus assoziierten Unternehmen Das ausgewiesene Beteiligungsergebnis betrifft ausschließlich Erträge aus Beteiligungen an assoziierten Unternehmen. 12. Zinsergebnis
Aus der Aufzinsung von langfristigen Rückstellungen resultiert ein Zinsaufwand von TEUR 225 (Vorjahr TEUR 244). 13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind periodenfremde Steueraufwendungen in Höhe von TEUR 130 (Vorjahr Steuerertrag von TEUR 870) enthalten. H. Sonstige Angaben14. Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen Im Geschäftsjahr 2017 wurden folgende Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen getätigt:
15. Sonstige finanzielle Verpflichtungen/Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte Sonstige finanziellen Verpflichtungen betreffen im Wesentlichen Miet- und Leasingverträge. Der Konzern hat hieraus finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 1.579 (Vorjahr TEUR 2.066). Die finanziellen Verpflichtungen haben einen innerhalb eines Jahres fälligen Betrag von TEUR 912 (Vorjahr TEUR 1.108), mit Fälligkeiten zwischen ein und fünf Jahren von TEUR 593 (Vorjahr TEUR 862) sowie mit Fälligkeiten von über fünf Jahren von TEUR 74 (Vorjahr TEUR 96). Vorteil dieser nicht in der Bilanz enthaltenen Geschäfte ist die geringere Kapitalbindung im Vergleich zum Erwerb dieser Anlagegegenstände. 16. Sicherungspolitik Unternehmenspolitik der Darling Ingredients Germany Gruppe ist es, sich gegen erhebliche Währungsrisiken durch Fristgestaltung und Sicherungsgeschäfte in wirtschaftlich vertretbarem Umfang zu schützen. Währungsrisiken bestehen sowohl auf der Absatz- als auch auf der Beschaffungsseite. Die Währungsentwicklung wird fortlaufend beobachtet und die Risiken werden, soweit ökonomisch sinnvoll, abgesichert. Es bestehen Devisentermingeschäfte für Zahlungsströme aus schwebenden Verkaufsgeschäften mit einem Volumen von TUSD 16.806. Diese Devisentermingeschäften bilden Bewertungseinheiten mit den dazugehörigen Grundgeschäften gemäß § 254 HGB. Zur Risikoabsicherung werden ausschließlich Micro Hedges verwendet, bei dem ein aus einem einzelnen Grundgeschäft resultierendes Risiko mittels eines einzelnen Sicherungsinstruments abgesichert wird. Der positive Marktwert (beizulegender Zeitwert) der abgeschlossenen Derivate beträgt am Stichtag TEUR 70. Auch zukünftig werden sich bei den jeweiligen abgesicherten Risiken die gegenläufigen Wertentwicklungen voraussichtlich weitgehend ausgleichen, da laut Risikopolitik Risikopositionen (Grundgeschäft) unverzüglich nach Entstehung in betraglich gleicher Höhe in derselben Währung und Laufzeit durch Devisentermingeschäfte abgesichert werden. Der Ausgleich der gegenläufigen Wertänderungen erfolgt je nach Fälligkeit der Grundgeschäfte. Die bilanzielle Abbildung erfolgt nach der Einfrierungsmethode. Weiterhin besteht zur Absicherung einer Fremdwährungsforderung mit einem Volumen von TPLN 4.259 ein Währungsswap. Bei dieser Forderung besteht keine Bewertungseinheit mit dem Derivat. Der positive Zeitwert des Swaps beträgt TEUR 273. 17. Nachtragsbericht Am 01. Januar 2018 wurde ein Anteil von 20% an der Best Hides GmbH veräußert. Aus diesem Grund besteht ab diesem Zeitpunkt kein beherrschender Einfluss der Muttergesellschaft auf die Gesellschaft. Aus diesem Grund erfolgt zu diesem Datum die Entkonsolidierung der Best Hides GmbH und der Hide Services GmbH. Darüber hinaus haben sich keine Ereignisse von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag ereignet, über die zu berichten wäre. 18. Zusammensetzung der Geschäftsführung:
Da im Geschäftsjahr nur zwei Geschäftsführer Bezüge vom Konzern erhalten haben, unterbleibt gemäß § 314 Abs. 3 S. 2 i.V.m. § 286 Abs. 4 HGB die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung. 19. Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl beträgt:
20. Das berechnete Gesamthonorar des Konzernabschlussprüfers beträgt:
21. Gewinnverwendungsvorschlag des MutterunternehmensDie Geschäftsleitung des Mutterunternehmens schlägt vor, den Jahresüberschuss mit dem Gewinnvortrag zu verrechnen und auf neue Rechnung vorzutragen 22. Konzernabschluss Das Mutterunternehmen und ihre Tochtergesellschaften werden in den Konzernabschluss der Darling Ingredients Inc., Irving/USA einbezogen, welche den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt. Der Konzernabschluss ist auf der Internetseite der Gesellschaft verfügbar. Das Mutterunternehmen und ihre Tochtergesellschaften werden in den Konzernabschluss der Darling International NL Holding B.V., Best/Niederlande einbezogen, welche den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt. Der Konzernabschluss wird bei der dortigen Handelskammer offengelegt.
Belm-Icker, den 14. Dezember 2018 Darling Ingredients Germany Holding GmbH Die Geschäftsführung Erwin Werner, Geschäftsführer Stefan Niehaus, Geschäftsführer Entwicklung des Konzernanlagevermögensder Darling Ingredients Germany Holding GmbH, Belm-Icker
Konzernlagebericht 2017Darling Ingredients Germany Holding GmbH, Belm-Icker1. Grundlagen des Konzerns1.1. Geschäftsmodell des Konzerns Der Konzern wurde durch den Erwerb der ERS Germany GmbH, CTH Germany GmbH und der BestHides GmbH am 7. Januar 2014 begründet. Sämtliche Tochtergesellschaften sind im Bereich der Entsorgung sowie der Verarbeitung von tierischen Nebenprodukten tätig. Dabei reicht das Spektrum der verschiedenen Verarbeitungsbetriebe von Entsorgungsbetrieben für Tierkörper und Schlachtnebenprodukte der Kategorien 1 und 2 über Verarbeitungsbetriebe für Schlachtnebenprodukte der Kategorie 3 bis hin zu Fettschmelzen für lebensmitteltaugliche Fette. Kategorie 1 umfasst kontaminierte oder verseuchte Tierkörper und tierische Nebenprodukte. Die Kategorie 2 beinhaltet Tierkörper und Nebenprodukte mit geringerem Risiko, wie getötete oder gefallene Tiere mit nicht übertragbaren Krankheiten und Tierprodukte mit Medikamentenrückständen. Die Kategorie 3 umfasst Nebenprodukte aus der Schlachtung sowie Küchen- und Speiseabfälle. Weiterhin gibt es Spezialbetriebe für die Verarbeitung von Häuten (BestHides GmbH) sowie von Därmen (CTH GmbH). Die Konservierung, Aufbereitung, Logistik und Vertrieb von bei Schlachthöfen anfallenden frischen Rinderhäuten und von Abdeckerhäuten führt zu Vorprodukten, die als Rohware für die Lederherstellung dienen. Für die Wurstindustrie werden Naturdärme benötigt. Dazu werden die bei Schlachthöfen anfallenden Därme gereinigt, aufbereitet und in verschiedenen Größen zugeschnitten. Unser Ziel ist, durch eine Aufbereitung von Entsorgungsprodukten als hochwertige Energieträger und durch eine Verwertung von Schlachtnebenprodukten für die Futter- und Lebensmittelindustrie eine Wertschöpfung zu erzielen und so den Ernährungs- und Energiebedürfnissen einer wachsenden Weltbevölkerung gerecht zu werden. Der rechtliche Rahmen der Tätigkeit wird insbesondere in der EU-Verordnung 1069/2009 gesetzt. 2. Wirtschaftsbericht2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Rahmenbedingungen 2.1.1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Die deutsche Wirtschaft war im Jahr 2017 gekennzeichnet durch ein kräftiges Wirtschaftswachstum. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahresdurchschnitt um 2,2 % höher als im Vorjahr. Damit hat sich das Wirtschaftswachstum gegenüber den Vorjahren nochmal erhöht, nach 1,9 % in 2016 und 1,7 % in 2015. In einer langfristigen Betrachtung zeigt sich, dass das Wirtschaftswachstum in 2017 um 0,9 Prozentpunkte über dem Durchschnittswert der letzten zehn Jahre von 1,3 % lag. Kalenderbereinigt stieg das BIP sogar um 2,5 %, da im Jahr 2017 rechnerisch drei Arbeitstage weniger zur Verfügung standen als im Vorjahr. Der Grund für das starke Wirtschaftswachstum war primär die Inlandsnachfrage. Die Konsumausgaben stiegen um 1,7 %, wobei der private Konsum preisbereinigt um 1,8 % höher war als ein Jahr zuvor und die staatlichen Konsumausgaben unterdurchschnittlich um nur 1,5 % gestiegen sind. Insbesondere aber die Bruttoanlageinvestitionen legten 2017 um 3,3 % überdurchschnittlich stark zu. Hierbei sind besonders die Investitionen in Ausrüstung hervorzuheben, die um 4,0 % gestiegen sind, nach 2,2 % im Vorjahr. Die Investitionen in Bauten stiegen um den Vorjahreswert von 2,7 % und die Investitionen in sonstige Anlagen stiegen nur um 3,5 % nach 5,5 % im Vorjahr. Die deutschen Ausfuhren konnten 2017 weiter zulegen. Preisbereinigt stiegen die Exporte von Waren und Dienstleistungen im Jahr 2017 um 4,6 %. Die Importe legten im gleichen Zeitraum mit 5,2 % stärker zu. Der daraus resultierende Außenhandel trug rein rechnerisch +0,2 Prozentpunkte zum BIP-Wachstum bei. Die Wirtschafsleistung wurde in 2017 von 44,2 Millionen Erwerbstätigen erbracht, dies sind 625.000 Personen mehr als im Vorjahr. Das ist damit der höchste Stand seit der Wiedervereinigung. Dieser Anstieg resultiert aus einer Zunahme der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung. Eine höhere Erwerbsbeteiligung sowie die Zuwanderung von Arbeitskräften aus dem Ausland glichen altersbedingte demografische Effekte aus. Die staatlichen Haushalte, also Bund, Länder, Gemeinden und Sozialversicherungen, beendeten das Jahr 2017 mit einem Überschuss von 61,9 Milliarden Euro. Absolut gesehen ist dies der höchste Überschuss seit der Wiedervereinigung und bezogen auf das Bruttoinlandsprodukt ergibt sich daraus eine Maastrichtquote von + 1,2 %. Damit wurde das vierte Jahr in Folge mit einem Überschuss abgeschlossen. Die Verbraucherpreise in Deutschland erhöhten sich im Jahr 2017 um durchschnittlich 1,8 %. Das ist die höchste Teuerungsrate seit fünf Jahren (2012: + 2,0 %). In den beiden Vorjahren war die Teuerung auf die Verbraucherpreise mit 0,5 % in 2016 und mit 0,3 % in 2015 noch spürbar schwächer ausgefallen. Über die einzelnen Monate bewegte sich die Teuerungsrate recht gleichmäßig mit dem niedrigsten Wert im Mai von 1,5 % und dem höchsten Wert im Februar von 2,2 %. Der Februar verblieb der einzige Monat in dem die Zwei-Prozent-Marke überschritten wurde. Das letzte Mal, das diese Marke überschritten wurde war im August 2012. Energie hat sich im Jahresdurchschnitt 2017 um 3,1 % verteuert und steuerte 0,2 Prozentpunkte zum Anstieg der Verbraucherpreise von 1,8 % bei. Im Vorjahr hatte Energie einen deutlich größeren und umgekehrten Effekt von -0,7 Prozentpunkte auf die Teuerungsrate von 0,5 %. Am stärksten stiegen die Preise für leichtes Heizöl mit 16,0 % und Kraftstoffe um 6,0 %. Strom als bedeutender Haushaltsenergieträger hat sich mit +1,7 % stärker als noch 2016 mit 0,6 % verteuert. Einen Rückgang der Energiekosten gab es dagegen bei Gas mit -2,8 % und Zentralheizung und Fernwärme von -1,5 %. Nahrungsmittel haben sich im Jahresdurchschnitt 2017 um 3,0 % verteuert gegenüber 0,8 % im Vorjahr. Preistreiber waren hier besonders tierische Produkte. Speisefette und Speiseöle stiegen um 21,4 %, Molkereiprodukte um 9,7 %, Fisch und Fleischwaren verteuerten sich um 3,8 %. (Quelle: Statistisches Bundesamt, DESTATIS) 2.1.2. Branchenspezifische Rahmenbedingungen Die Verfügbarkeit des Rohmaterials ist die Basis unseres Geschäfts. Diese Verfügbarkeit wird maßgeblich durch die Fleischproduktion und damit einhergehend durch die Schlachtzahlen beeinflusst. Im Jahr 2017 war die Fleischerzeugung durch deutsche gewerbliche Schlachtunternehmen nach zuletzt leicht steigenden Werten rückläufig. Die Fleischproduktion sank um 1,4 % auf 8,16 Millionen Tonnen. Mit 58,3 Millionen geschlachteten Tieren gingen die Schlachtungen der Schweine gegenüber dem Vorjahr um 1,8 Prozent zurück. Aufgrund eines etwas höheren Schlachtgewichtes gingen die erzeugten Mengen dagegen nur um 1,5 % auf 5,5 Millionen Tonnen zurück. Die Anzahl von Schlachtrindern verringerte sich gegenüber dem Vorjahr 2,5 % auf insgesamt 3,52 Millionen Tiere. Aufgrund eines spürbar höheren durchschnittlichen Schlachtgewichtes der Rinder sank die erzeugte Schlachtmenge gegenüber dem Vorjahr nur um 1,6 % auf 1,13 Millionen Tonnen. Besonders die Schlachtzahlen bei Kühen sind mit 6,4 % sehr deutlich zurückgegangen. Die Menge an Geflügelfleisch war mit 1,51 Millionen Tonnen um 0,8 % niedriger als im Vorjahr mit 1,53 Millionen Tonnen. Zwar wurde 1,3% mehr Jungmasthühnerfleisch erzeugt, bei der Produktion von Entenfleisch mit -12,7 % und Truthühner mit -3,7 % gab es jedoch einen Rückgang. (Quelle: Statistisches Bundesamt, DESTATIS) 2.2. Geschäftsverlauf Der Geschäftsverlauf im Jahr 2017 ist insgesamt zufriedenstellend. Wir konnten uns erfolgreich im Markt behaupten und die Ertragskraft steigern. Große Herausforderungen in 2017 waren zum einen die aus dem veränderten BSE Risikostatus resultierende Mengenverschiebung von Material der Kategorie 1 zu Material der Kategorie 3, zum anderen die seit Jahren voranschreitende Konsolidierung der gewerblichen Schlachtunternehmen. Viele der kleinen und mittleren Unternehmen sind in finanziellen Schwierigkeiten und gezwungen ihr Geschäft aufzugeben oder an die großen Gesellschaften zu verkaufen, wodurch die Bindung an diese großen Unternehmen für uns von großer Bedeutung ist. Aber auch bei den großen Unternehmen gibt es eine Konsolidierung wie z. B. die Schließung des Schlachthofes VION Zeven. Hinzu kommen die in diesem Jahr deutlich um 1,4 % gesunkenen Schlachtzahlen. Das temporäre Exportverbot von Schweineprodukten zweier großer Schweinefleischproduzenten in Deutschland nach China hat im ersten und zweiten Quartal 2017 die verarbeitete Menge in unseren Fettschmelzen stark erhöht. Nach der Aufhebung des Exportverbotes haben sich unsere verarbeiteten Mengen wieder normalisiert. Im Bereich der Geflügelfette konnten wir durch die Akquirierung neuer Lieferanten unsere verarbeiteten Mengen weiter steigern. Auf der Absatzseite war es ein gutes Jahr für unsere Fette. Anfang des Jahres war der Preis für Palmöl sehr hoch, wodurch auch wir am Markt höhere Preise durchsetzen konnten. Im Verlauf des Jahres normalisierte sich der Preis für das Palmöl jedoch wieder. Insgesamt waren wir in der Lage auf Grund der hohen Qualität unserer Produkte einen sehr guten Aufschlag gegenüber dem Palmfettpreis erzielen zu können. Des Weiteren waren wir in der Lage unsere Kundenbasis weiter zu diversifizieren und uns somit etwas unabhängiger von einzelnen Abnehmern zu machen. Auch der Biodieselmarkt ist in 2017 weiter gewachsen und ist mittlerweile ein großer Abnehmer unserer Fette der Kategorie 1. Unsere Verkaufspreise für Proteine waren in der ersten Jahreshälfte sehr stabil und wurden in der zweiten Jahreshälfte etwas volatiler. Steigende Nachfrage kam besonders aus der Futtermittelindustrie, welche für unsere Proteine der wichtigste Absatzmarkt ist. Auch die nord- und osteuropäische Nerzindustrie hatte in 2017 eine hohe Nachfrage nach unseren Proteinen und wir konnten hier gute Preise erzielen. Nach dem nicht zufriedenstellenden Jahr 2016 für unsere Blutprodukte, war 2017 ein Jahr der Erholung. Die Qualitätsprobleme bei der Produktion wurden behoben und wir waren in der Lage unseren hohen Lagerbestand an Blutplasma abzubauen. Außerdem wurden neue Märkte in der amerikanischen Futtermittelindustrie hinzugewonnen und mit der Fertigstellung unserer neuen Blutverarbeitungslinie in Mering ist das Jahr 2017 zufriedenstellend für unser Blutgeschäft verlaufen. Wie im Vorjahr war auch 2017 ein schwieriges Jahr für den Absatz von frischen Häuten. Die Rohhautmärkte leiden weiter unter dem allgemeinen Verfall der Rohstoffpreise wie der des Erdöls, der erst gegen Ende des Jahres gestiegen ist. Der geringe Erdölpreis und der Preisverfall von Faserstoffen befördern weiterhin den Trend, Leder im Modebereich und der Möbelindustrie zunehmend zu ersetzen. Weiterhin auf starkem Niveau bleibt dagegen die Nachfrage aus dem Luxusbereich, hier ist die Nachfrage sowohl der Möbelhersteller, der Täschnereien und der Automobilindustrie hoch. Der Markt für Abdeckerhäute leidet besonders unter dem Trend in der Schuhindustrie weg vom Leder und hin zu Sneakern aus Kunststoff und zu Leinenschuhen. 2.3. Vermögens-, Finanz und Ertragslage 2.3.1. Ertragslage
Der Umsatz des Konzerns ist von EUR 494,8 Mio. auf EUR 533,9 Mio. gestiegen. Dies liegt vor allem an gestiegenen Verkaufspreisen im Bereich der Kategorie 3 und von Food Grade Produkten. Die Umsätze aus Dienstleistungen waren dagegen rückläufig. Von den EUR 533,9 Mio. Umsatzerlösen wurden EUR 177,8 Mio. in Deutschland und EUR 356,1 Mio. im Ausland erzielt. Der Materialaufwand ist um EUR 21,7 Mio. auf EUR 304,1 Mio. gestiegen, was an höheren Einkaufspreisen für unser Rohmaterial lag, die Preise für die Hilfs- und Betriebsstoffe stiegen dagegen kaum. Auch die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um EUR 8,8 Mio. auf EUR 142,8 Mio. gestiegen. Dies lag vor allem an höheren Aufwendungen für Reparaturen, Frachten und Energie. Das operative Geschäft (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA)), als wichtige Ertragsgröße, hat sich sehr positiv entwickelt, da die Verkaufspreise gestiegen sind und sich die Einkaufspreise erst mit zeitlicher Verzögerung diesen angepasst haben. Die Ertragslage wurde wie im Vorjahr durch die Effekte aus dem Erwerb der Tochterunternehmen im Januar 2014 beeinträchtigt. Im Rahmen der Erstkonsolidierung wurden sowohl stille Reserven im Sachanlagevermögen aufgedeckt, als auch identifizierte immaterielle Vermögensgegenstände sowie der verbleibende positive Unterschiedsbetrag als Geschäfts- und Firmenwert aktiviert. Hervorzuheben sind in diesem Zusammenhang die planmäßigen Abschreibungen auf den Geschäfts- und Firmenwert in Höhe von EUR 9,3 Mio., die planmäßigen Abschreibungen auf das sonstige immaterielle Anlagevermögen von EUR 6,7 Mio. und das negative Zinsergebnis in Höhe von EUR 5,6 Mio. infolge der teilweise fremdfinanzierten Akquisition von Tochtergesellschaften. Das Jahresergebnis hat sich sehr positiv entwickelt. Es wurde ein Jahresüberschuss von EUR 4,5 Mio. erzielt, nach einem Jahresfehlbetrag von EUR 5,8 Mio. im Vorjahr. Dies ist besonders auf die Erträge aus dem operativen Geschäft zurückzuführen, aber auch auf eine Reduzierung des Refinanzierungszinssatzes, wodurch sich das Zinsergebnis von EUR -8,6 Mio. auf EUR -5,6 Mio. reduziert hat. 2.3.2. Finanzlage Der Konzern verfügt über ein zentrales Finanzmanagement um allen Verpflichtungen jeder Zeit nachkommen zu können. Zur Sicherstellung der Zahlungsfähigkeit werden durch Konzerngesellschaften Darlehen zur Verfügung gestellt. Außerdem werden im Rahmen des Cash Pooling liquide Mittel zusammengefasst und den Konzerngesellschaften bereitgestellt, um sämtliche Zahlungsverpflichtungen zur jeweiligen Fälligkeit erfüllen zu können. Im Geschäftsjahr konnten Darlehen von Konzerngesellschaften zur langfristigen Finanzierung um EUR 2,5 Mio. auf nun EUR 167,5 Mio. reduziert werden. Zur Absicherung von Währungsrisiken bei Fremdwährungsdarlehen wurden Devisenswapgeschäfte abgeschlossen. Im Geschäftsjahr 2017 konnte ein Mittelzufluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit von EUR 44,5 Mio. erzielt werden. Der Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit betrug in 2017 EUR 25,7 Mio. Dies ist im Wesentlichen auf Investitionen in das Anlagevermögen (EUR 21,9 Mio.) zurück zu führen. Die Investitionen des Geschäftsjahres betrafen im zum größten Teil Ersatzinvestitionen aber auch eine größere Erweiterungsinvestition an unserem Standort in Mering. Der Mittelabfluss aus der Finanzierungstätigkeit von EUR 17,1 Mio. in 2017 resultiert im Wesentlichen aus der Tilgung von Finanzkrediten bei verbundenen Unternehmen (EUR 2,5 Mio.) und der Tilgung von Bankdarlehen (EUR 4,2 Mio.) als auch aus den gezahlten Zinsen des Geschäftsjahres (EUR 10,3 Mio.). 2.3.3. Vermögenslage Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Bilanzsumme um EUR 7,4 Mio. auf EUR 414,0 Mio. Dies ist vor allem auf höhere Cash-Pool Forderungen gegen verbundene Unternehmen zurückzuführen. Das Anlagevermögen sank um EUR 9,3 Mio. auf EUR 293,9 Mio., was insbesondere auf die planmäßigen Abschreibungen der immateriellen Vermögensgegenstände zurück zu führen ist. Der Anteil des Anlagevermögens am Gesamtvermögen des Konzerns liegt bei 71,0 % nach 74,6 % im Vorjahr. Die Eigenkapitalquote stieg von 32,0 % im Vorjahr auf 33,0 % zum 31. Dezember 2017. Die Rückstellungen sind von EUR 22,5 Mio. auf EUR 26,3 Mio. gestiegen. Dies liegt vor allem an gestiegenen Rückstellungen für Steuern, Boni und Energie. Die Verbindlichkeiten sind von EUR 224,2 Mio. im Vorjahr auf EUR 224,4 Mio. zum 31. Dezember 2017 nahezu unverändert. Die Verbindlichkeiten aus der Finanzierung konnte reduziert werden, die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Dritten haben dagegen zugenommen. Die Investitionen in das Sachanlagevermögen sowie in das immaterielle Anlagevermögen beliefen sich in 2017 auf EUR 21,9 Mio. Bei den Investitionen handelte es sich vor allem um Ersatzinvestitionen in die technischen Anlagen und den Fuhrpark sowie einer großen Erweiterungsinvestition in eine neue Produktionslinie in Mering. 2.4. Wesentliche Leistungsindikatoren 2.4.1 Finanzielle Leistungsindikatoren Die wesentlichen Leistungsindikatoren des Konzerns sind die Umsatzerlöse und das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA). Die Umsatzerlöse haben sich Aufgrund gestiegener Verkaufspreise um EUR 39,1 Mio. deutlich auf EUR 533,9 Mio. erhöht. Das EBITDA hat sich gegenüber dem Vorjahr von EUR 34,9 Mio. auf EUR 44,4 Mio. erhöht. Hauptgrund hierfür war, dass in unserem Geschäft sich die Einkaufspreise erst mit zeitlicher Verzögerung den Verkaufspreisen anpassen. Da die Verkaufspreise in 2017 gestiegen sind, konnte hierdurch ein Überschuss erzielt werden. Im Geschäftsjahr 2017 wurden Umsatzerlöse und EBITDA gegenüber 2016 deutlich gesteigert. Auch das Konzernjahresergebnis 2017 hat sich gegenüber dem Vorjahr gesteigert trotz der nach wie vor hohen Belastungen aus dem Erwerb der Tochterunternehmen. Durch die gestiegenen Absatzpreise wurde die Vorjahresprognose in Bezug auf die Umsatzerlöse und des EBITDA leicht übertroffen. Aufgrund der erwarteten gesunkenen Zinsaufwendungen in 2017 hat sich das Konzernjahresergebnis, wie prognostiziert, erheblich verbessert. 2.4.2 Nicht finanzieller Leistungsindikator Für unseren Erfolg sind unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wesentlicher Garant. Durch ihre Motivation und ihr Engagement ermöglichen sie das Erreichen unserer Ziele. Da sich unser Geschäft in einer Branche mit hohen und stetig zunehmenden Regularien bewegt, sind hoch qualifizierte Mitarbeiter ein wichtiger Erfolgsfaktor. Erfahrung und ein detailliertes Fachwissen sind dafür unerlässlich. Bisher blieben unsere Mitarbeiter der Unternehmensgruppe zumeist lange verbunden, die durchschnittliche Betriebszugehörigkeit im Berichtsjahr 2017 betrug 11,79 Jahre nach 11,65 Jahren im Vorjahr. Damit wurde das Ziel einer stabilen Betriebszugehörigkeit erreicht. Auch in der Zukunft wird eine hohe durchschnittliche Betriebszugehörigkeit eines unserer Ziele sein, um den Unternehmenserfolg sicherzustellen 3. Prognose-, Chancen- und RisikoberichtDie wirtschaftlichen Chancen und Risiken und ihre potenziellen Auswirkungen werden im Rahmen des Risikomanagements laufend erhoben, analysiert und minimiert. Die Risiken und Chancen aus der Rohmaterialverfügbarkeit stellen die für den Darling Ingredients Germany Holding GmbH Konzern bedeutsamsten Chancen und Risiken dar: Rohmaterialverfügbarkeit Chancen als auch Risiken ergeben sich aus der Entwicklung des allgemeinen Fleischkonsums, der sich direkt auf die Schlachtzahlen und somit auf die Verfügbarkeit von Rohmaterial auswirkt. Die Menge des verfügbaren Rohmaterials wirkt sich auf die Auslastung der Kapazität der Produktionsanlagen aus. Es ergeben sich auch Risiken aus der zunehmenden Internationalisierung der Fleischbranche und einer erhöhten Markttransparenz, was sich auf die zu verarbeitenden Rohmaterialmengen als auch die Bezugspreise auswirken würde. Des Weiteren ergeben sich Chancen und Risiken aus der Gewinnung und dem Verlust von Marktanteilen. Dies bezieht sich zum einen auf die Gewinnung weiterer gewerblicher Schlachtunternehmen als Lieferanten als auch auf die Erweiterung der Entsorgungsleistungen für tierische Nebenprodukte der Kategorie 1 und 2, die öffentlich ausgeschrieben werden. Weiterhin ergeben sich hier Chancen durch die enge Bindung an expandierende gewerbliche Schlachtunternehmen und die Intensivierung der Geschäftsbeziehungen die zu verarbeitenden Mengen zu steigern. Auf der anderen Seite besteht das Risiko einen wichtigen Lieferanten zu verlieren. Sonstige allgemeine Risiken Absatzrisiken Absatzrisiken bestehen für den Konzern durch den Verlust oder der Insolvenz von Großkunden, was sich auf die Umsatzerlöse des Konzerns auswirken könnte. Finanzwirtschaftliche Risiken a) Forderungsverluste Durch ein zentrales Forderungsmanagement wird das Risiko von Forderungsverlusten minimiert. In einem standardisierten Prozess werden Kreditlimits festgelegt und deren Einhaltung überwacht. Überschreitungen des Kreditlimits sind nur nach Durchlaufen eines Genehmigungsverfahrens möglich. b) Schwankungen von Währungsumrechnungskursen Verkäufe werden nahezu ausschließlich in Euro fakturiert, was das Risiko von Kursschwankungen minimiert. Verbleibende Wechselkursrisiken werden mit Derivaten minimiert. Durch eine Kursveränderung des Euros ergeben sich allerdings Chancen und Risiken für die Wettbewerbsfähigkeit unserer Fertigprodukte auf dem Weltmarkt. c) Liquiditätsrisiko Das Liquiditätsrisiko wird zentral im Bereich Konzern-Treasury überwacht. Als Teil der Darling Ingredients International Gruppe werden dem Konzern jederzeit liquide Mittel zur Verfügung gestellt, um alle Zahlungsverpflichtung erfüllen zu können. Somit ist auch zukünftig die Liquiditätsversorgung sichergestellt. Umweltrisiken Im Rahmen der Minimierung von Umweltrisiken nimmt der Konzern sowohl bei der Strategie, als auch bei der Unternehmensführung, eine auf Nachhaltigkeit zielende Abwägung zwischen wirtschaftlichen, sozialen und umweltbezogenen Aspekten vor. Diesbezügliche Maßnahmen in den einzelnen Bereichen erstrecken sich u.a. auf die Bereiche Energiereduzierung an den Standorten, sowie auf eine Senkung des Schadstoffausstoßes durch optimierte Logistikplanung. IT/Logistische Risiken Eine effiziente Leitung und Lenkung der Geschäftstätigkeit erfordert ein umfassendes und komplexes Informationssystem, basierend auf moderner Informationstechnologie. Die laufende Pflege, Aktualisierung und Optimierung unserer IT-Systeme obliegt qualifiziertem internem und externem Fachpersonal. Personalrisiken Personalrisiken bestehen vor allem im Verlust von qualifizierten Mitarbeitern und dem damit entstehenden Wissensverlust. Eine möglichst langfristige Bindung zu unseren Fach- und Führungskräften zu pflegen und gleichzeitig erfolgreich neue Mitarbeiter zu gewinnen und zu integrieren, ist daher ein wesentlicher Bestandteil unserer Personalpolitik. So bieten wir unseren Mitarbeitern umfangreiche Qualifizierungs- und Weiterbildungsangebote sowie leistungsbezogene Vergütungssysteme. Rechtliche Chancen und Risiken Chancen und Risiken können sich aus Änderungen der bestehenden Rechtsordnungen ergeben. Diese beeinflussen sowohl die Zusammensetzung von Rohmaterial als auch den Absatz von Fertigprodukten. Die Definitionen der verschiedenen Rohmaterialkategorien sowie die jeweils vorgeschriebenen Verarbeitungsmethoden haben maßgeblichen Einfluss darauf, inwieweit eine auf bestimmte Rohmaterialarten spezialisierte Verarbeitung in getrennten Verarbeitungslinien wirtschaftlich vorteilhaft ist. Die Verwendungsmöglichkeiten unserer Fertigprodukte sind ebenfalls von den Rechtsverordnungen abhängig und können somit infolge von Rechtsänderungen erhöht oder eingeschränkt werden, was sich dann in höheren oder niedrigeren Preisen niederschlägt. Zusammenfassung Die wesentlichste Chance für unsere Unternehmensgruppe ist eine enge Bindung an die expandierenden gewerblichen Schlachtunternehmen. In den vergangenen Jahren gab es eine starke Konzentration unter den gewerblichen Schlachtunternehmen welche sich auch in den nächsten Jahren fortsetzen wird. Diese Konzentration erwarten wir vor allem unter Schweinefleischproduzenten, die derzeit unter einer schlechten Rentabilität leiden. Aber auch die Geflügelbranche wird sich noch weiter konzentrieren. Für unsere Unternehmensgruppe ergibt sich hieraus die Chance, durch eine Intensivierung der Geschäftsbeziehungen zu diesen expandierenden Unternehmen unsere verarbeiteten Mengen zu steigern. Für den Konzern ergeben sich die wesentlichsten Risiken aus der zunehmenden Internationalisierung der Fleischbranche, einer erhöhten Markttransparenz, als auch durch den Verlust oder der Insolvenz von wichtigen Lieferanten. Dies würde die Rohmaterialverfügbarkeit, bzw. den Einkaufspreis für Rohmaterialen erheblich beeinflussen. Dies würde unsere Geschäftsentwicklung als auch unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage maßgeblich beeinflussen. Darüber hinaus sind wir Risiken ausgesetzt, die uns derzeit noch nicht bekannt sind oder die wir als weniger signifikant erachten, die sich bei veränderter Sachlage aber gegebenenfalls nachteilig auf unser Unternehmen auswirken können. Insgesamt hat die Beurteilung der gegenwärtigen Risikosituation ergeben, dass keine den Fortbestand des Unternehmens gefährdenden Risiken bestehen und zukünftige bestandsgefährdende Risiken unserer Einschätzung nach nicht vorliegen. Prognose Aufgrund der Entkonsolidierung der BestHides GmbH im Januar 2018 erwarten wir für 2018 einen signifikanten Rückgang der Umsatzerlöse. Die BestHides GmbH hat in 2017 Umsatzerlöse in Höhe von EUR 138,8 Mio. erzielt. Der daraus entstehende Einfluss auf das EBITDA des Konzerns beläuft sich auf einen Rückgang von ca. EUR 2,3 Mio., aufgrund der weiterhin bestehenden Beteiligung von 40% an der BestHides GmbH erwarten wir aus der Entkonsolidierung der BestHides GmbH nur Effekte von weniger als EUR 0,5 Mio. auf das Konzernjahresergebnis. Darüber hinaus erwarten wir aufgrund der sinkenden Verkaufspreise in den anderen Geschäftsfeldern in 2018 deutlich sinkende Umsatzerlöse. Diese werden teilweise durch gesunkene Einkaufspreise kompensiert, allerdings erwarten wir auch einen deutlichen Rückgang beim EBITDA und beim Konzernjahresergebnis. Wir erwarten, dass sich die Betriebszugehörigkeit der Mitarbeiter in 2018 auf dem Niveau des Vorjahres bewegt. Für das Geschäftsjahr 2018 arbeiten wir weiter daran, unser Geschäftsmodell erfolgreich umzusetzen. 4. Internes Kontrollsystem und RisikomanagementsystemDas interne Kontrollsystem ist ein wichtiges Instrument, welches unter anderem dazu dient, Fehler und Unregelmäßigkeiten zu verhindern bzw. aufzudecken und dadurch vorhandenes Vermögen zu schützen und Gesetze und Vorschriften einzuhalten. Um diese Ziele zu erreichen verfügt der Konzern über ein Risikomanagementsystem, welches insbesondere aus den Elementen Unternehmensplanung, Controlling und Interne Revision besteht. Zeitnahe Berichterstattung und laufende Überwachung der Risiken durch die Geschäftsführung, sowie der Angemessenheit eingeleiteter Steuerungsmaßnahmen finden in den verschiedenen Risikobereichen der operativen Gesellschaften statt, um ein frühzeitiges Erkennen von sowohl positiven als auch negativen Entwicklungen zu gewährleisten. Da der Darling Ingredients Germany Holding GmbH Konzern zur Darling Gruppe gehört und die oberste Holding, Darling Ingredients Inc., an der US-Börse gelistet ist, sind alle Tochtergesellschaften dem Sarbanes-Oxley Act (SOX)-Rahmenwerk, einem weltweit verwendeten Modell zum Enterprise Risk Management, untergeordnet. Dieses zieht auch das Management stark in die Verantwortung für die Wirksamkeit des internen Kontrollsystems. Das Risikomanagement innerhalb der Darling Inc. wird auf allen organisatorischen Ebenen verwendet. Im Bereich der Verwendung von Finanzinstrumenten erfolgt eine ständige Überwachung der ausstehenden Forderungen, sodass wir nach wie vor keine nennenswerten Forderungsausfälle zu verzeichnen haben. Die Risikostreuung bei den Kunden ist hoch. Zur Absicherung von Zahlungsmittelzuflüssen in Fremdwährung nutzen wir Devisentermingeschäfte. Währungsrisiken und andere finanzielle Risiken werden zentral von der Treasury-Abteilung überwacht. Unser Ziel ist es, auf Basis einer umfassenden Kenntnis der Risiken und Risikozusammenhänge Handlungsspielräume durch den bewussten Umgang mit Risiken optimal zu nutzen. Daneben sollen bestehende Chancen erkannt werden, um zur Steigerung des Unternehmenswertes beizutragen.
Belm-Icker, 14. Dezember 2018 Darling Ingredients Germany Holding GmbH Erwin Werner, Geschäftsführer Stefan Niehaus, Geschäftsführer Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den von der Darling Ingredients Germany Holding GmbH, Belm-Icker, aufgestellten Konzernabschluss - bestehend aus Konzernbilanz, Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, Konzernkapitalflussrechnung, Konzerneigenkapitalspiegel und Konzernanhang, - sowie den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2017 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegt in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht abzugeben. Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben im Konzernabschluss und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der Konzernlagebericht steht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Düsseldorf, den 12. März 2019 KPMG
AG
Buchwald, Wirtschaftsprüfer Menke, Wirtschaftsprüfer Konzernkapitalflussrechnung für die Zeit vom 01. Januar 2017 bis 31. Dezember 2017der Darling Ingredients Germany Holding GmbH, Belm-Icker
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