Metzner GmbH
Zur Kiesgrube 11, 01920 Oßling, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Constanze Simon seit 25.9.2023 | Prokura |
Kerstin Peter seit 25.9.2023 | Prokura |
Justus Joachim Dr. Metzner seit 20.3.2007 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (4)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 72.50% | |
| 13.80% | |
| 8.80% |
GesellschafterBeta
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
4 von 5 Anteilseignern sichtbar
BeteiligungenBeta
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Metzner GmbHOßlingJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht1. Grundlagen des Unternehmens 1.1 Geschäftsmodell des Unternehmens Die Metzner GmbH ist in den Branchen Abbruch, Transport, Rückbau, Entsorgung, Handel mit Bau- und Zuschlagsstoffen, Containerdienstbetrieb, Spezialtiefbau, Tief- und Erdbau sowie im Wasserbau tätig und betreibt außerdem eine Kiesgrube, zwei bergrechtliche Verwertungseinrichtungen sowie mehrere nach BlmSchG genehmigte Recyclinganlagen. Das Geschäftsgebiet umfasst die gesamte Bundesrepublik Deutschland. Das Unternehmen betreibt keine eigenen Forschungs- oder Entwicklungsaktivitäten. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Auswirkungen der Corona-Pandemie waren verspätet im Jahr 2021/2022 und auch teilweise noch im Jahr 2023 aufgrund der Bauzeiten unserer Projekte, welche in der Regel 6 - 48 Monate dauern, spürbar. Die Auftragslage ist in 2021 gesunken und lag deutlich unter dem Auslastungsgrad des Jahres 2020. In 2022 und auch 2023 war ein leichter Anstieg zu verzeichnen. Das Niveau aus dem Jahr 2020 konnte nun wieder erreicht werden. Die Ertragslage kann als positiv angesehen werden. Besonders im Bereich des Tief- und Wasserbaus sowie der Entsorgung ist mit einer stabilen Ertragslage zu rechnen. Die Wirtschaftslage ist insgesamt angespannt. Die Inflation und die damit verbundenen Kostensteigerungen, besonders im Energiesektor wie auch der Anstieg der Zinsen reduzieren die Investitionstätigkeit der Unternehmen wie auch der privaten Kunden enorm. Dies wird sich bei der Metzner GmbH in 2024 und auch im Jahr 2025 bemerkbar machen. Im öffentlichen Sektor gibt es weitaus weniger Ausschreibungen und die Bewerberzahl der Unternehmen hat sich stark erhöht. Auch durch die fehlenden Gewerbesteuereinnahmen fehlen den Kommunen die erforderlichen Investitionsmittel. Aus jetziger Sicht werden die Einschnitte in den Projekten der Infrastruktur einschneidend sein, was durch Aktivitäten in der Rekultivierung und im begleitenden Bergbau kompensiert werden soll. Auch weiterhin werden Projekte im Bereich der Sanierung fokussiert, was folglich zu einer Umverlagerung der jeweiligen Umsatzhöhen führen kann. Preiserhöhungsspielräume konnten die negativen Auswirkungen der Inflation in 2023 teilweise kompensieren. Belastungen für die Erträge resultieren vor allem aus hohen Preisen für Baumaterial und Betriebsstoffen, welche nicht auf den Auftraggeber umgelegt werden konnten, sowie aus zunehmenden Personalkosten. Besonders durch das breit aufgestellte Leistungsspektrum wird die Metzner GmbH auch im Jahr 2024 wettbewerbsfähig bleiben. Das Anbieten von Gesamtaufträgen (Entsorgung, Tiefbau, Spezialtiefbau, Wasserbau, Abbruch und Transport) schätzen die Auftraggeber sehr. 2.2 Geschäftsverlauf Die Gesamtleistung ist im Vergleich zum Vorjahr von TEuro 17.057 um ca. TEuro 5.813 (+ 34,8 %) auf TEuro 22.871 gestiegen. Das Rohergebnis (ohne sonstige betriebliche Erträge) beträgt TEuro 15.540 und hat sich damit verbessert (+TEuro 1.642). Der Jahresüberschuss hat sich um TEuro 196 von TEuro 626 auf TEuro 822 erhöht (+31,3 %). Das gute Ergebnis in 2022 wurde beeinflusst durch die Auflösung von Einzelwertberichtigungen in Höhe von TEuro 211. Bei Betrachtung des Ergebnisses 2022 vor Steuern von TEuro 899 und der genannten Sondereinflüsse, hätte sich ohne diese Sondereinflüsse nur ein positives Ergebnis vor Steuern von ca. TEuro 688 ergeben. Ähnliche Sondereinflüsse in dieser Höhe gab es im Jahr 2023 nicht. Schlussendlich hat sich somit das Ergebnis 2023 im Vergleich zum Ergebnis 2022 wesentlich verbessert (71%). Mit der Geschäftsentwicklung sind wir zufrieden. Die Anzahl der im Jahr 2023 durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter hat sich im Berichtsjahr um 6 auf 91 erhöht (Vorjahr: 85). Um auch zukünftig über qualifiziertes Personal verfügen zu können, wurde unter anderem in diverse Weiterbildungen in 2021 bis 2023 für Mitarbeiter investiert. 2.3 Darstellung, Analyse und Beurteilung der Lage der Gesellschaft 2.3.1 Ertragslage Das Ziel für 2023 mit einer Leistung i. H. v. TEuro 18.000 konnte erreicht werden. Die Gesamtleistung erreichte eine Höhe von TEuro 22.871 und lag damit 21% über Plan. Die Material- und Personalkostenquote ist mit ca. 48,8 % der Gesamtleistung im Vergleich zum Vorjahr angestiegen (Vorjahr: 38,5 %). Dies ist vor allem durch die gestiegenen Preise begründet, welche nicht vollumfänglich an den Kunden weiterberechnet werden konnten. Der Jahresüberschuss in Höhe von ca. TEuro 822 ist gestiegen (TEuro + 196). Dies ist in erster Linie durch die verbesserte Auftragslage begründet. Preissteigerungen in der Materialbeschaffung und der Leistungen von Subunternehmern haben sich mindernd auf den Jahresüberschuss ausgewirkt. Da das Unternehmen ausschließlich in Euro einkauft und fakturiert, ist es von Wechselkursschwankungen nicht direkt betroffen. 2.3.2 Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Zum Jahresende 2023 beträgt das Eigenkapital rund TEuro 4.668. Damit beträgt die Eigenkapitalquote ca. 43,5 % (Vorjahr ca. 45,4 %) und kann weiterhin als überdurchschnittlich bezeichnet werden (Branchendurchschnitt 13 %). Die in 2023 getätigten Investitionen beziehen sich im großen Umfang auf Vermessungstechnik, Anbaugeräte und nachträgliche Anschaffungskosten des neuen Bürogebäudes in Oßling (Anschaffungskosten gesamt TEUR 681), welche zum 31.12.2023 aktiviert wurde. Dem stehen Abschreibungen i.H.v. TEuro 771 gegenüber. Das Unternehmen hat Bankverbindlichkeiten i. H. v. TEuro 227. Die Verbindlichkeiten werden entsprechend den Tilgungsplänen getilgt und haben eine Restlaufzeit von unter 5 Jahren. Der Bestand an Bankguthaben und liquiden Mitteln beträgt TEuro 1.561. Das Unternehmen war jederzeit in der Lage, die fälligen Verbindlichkeiten zu bedienen. Die Fluktuation im Unternehmen ist weiterhin durchschnittlich. Durch den verschärften Fachkräftemangel kommt es nicht selten zu Mitarbeiterwechseln. 2.3.3 Vermögenslage Die Bilanzsumme des Unternehmens hat sich von TEuro 10.017 auf TEuro 10.741 erhöht. Dies kann insbesondere mit dem Jahresergebnis von TEuro 821 und dem Anstieg der Forderungen aus Lieferung und Leistung begründet werden. Gegenläufig wirken die Ausschüttung von insgesamt TEuro 700, die Minderung der Rückstellungen und des Anlagevermögens und die Abnahme von Darlehen. Das Anlagevermögen beläuft sich auf rund TEuro 2.969 (ca. 27,6 % der Bilanzsumme); davon sind TEuro 616 Beteiligung an einer Personengesellschaft. 2.4 Gesamtaussage Die Leistungs- und Ertragsziele für 2023 konnten weitestgehend erreicht werden. Die Bilanzstruktur ist weiterhin sehr solide, die Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft ist insgesamt gut. 3. Prognosebericht Aufgrund der grundsätzlichen Unsicherheiten von Planungszahlen weisen wir darauf hin, dass die tatsächlichen Ergebnisse von den Erwartungen über die voraussichtliche Entwicklung abweichen können. Die Frühjahrsprojektion 2024, welche Ende April 2024 veröffentlicht wurde, verzeichnet einen leichten Zugang des Bruttoinlandsprodukts um 0,3 Prozent (preisbereinigt). Für das Jahr 2025 wird im Zuge des Aufholprozesses weiterhin mit einem Zuwachs des Bruttoinlandsproduktes von 1,0 Prozent gerechnet. Ende 2023 verkündete der Zentralverband des deutschen Baugewerbes einen Umsatzrückgang von 5%. Hohe Baustoffpreise, steigende Zinsen, die damit einhergehende geringere Nachfrage von Bauleistungen und vieles mehr wirkt sich negativ auf die Baukonjunktur im Jahr 2024 in Deutschland aus. Insbesondere im Wohnungsbau sind - trotz ambitionierter Ziele der Bundesregierung - die Prognosen für das kommende Jahr nicht rosig. Wie bereits in 2023 wird zudem ein Rückgang der Anzahl der Beschäftigten erwartet. (Quelle: https://www.zdb.de/baukonjunktur/konjunkturprognose-2023) Die Materialkosten beharren weiterhin auf historischem Niveau. Ein weiterer Anstieg wird im Moment nicht erwartet. Negativen gesamtwirtschaftlichen Entwicklungen konnten wir uns weiterhin entziehen. Zwar waren die Auswirkungen auch bei uns spürbar, jedoch nur im geringem Ausmaß. In 2024 planen wir mit einem ähnlichen Leistungsumfang wie in 2023. Die Auftragslage insgesamt kann als stabil betrachtet werden. Die Investitionsmittel der Städte und Gemeinden sind wesentlich geringer, aber auch Unternehmen investieren deutlich weniger. Dennoch planen wir ein Betriebsergebnis in ähnlicher Größenordnung wie in 2023 zu erzielen. Das Ansteigen der Materialpreise, der Energiepreise wie auch der Personalkosten erschwert es uns, dieses Ziel zu erreichen. Durch geeignete Umstrukturierungen sind wir jedoch optimistisch, diese Zielvorstellung umzusetzen. 4. Chancen- und Risikobericht Unser Unternehmen hat aufgrund seiner bisherigen Stärken, Qualität und Termintreue sowie der hohen Kundenzufriedenheit die Chance, bei einer weiteren Expansion unserer Auftraggeber mitzuwirken und hierdurch weiterhin Wachstum zu generieren. Daneben bietet der generell weitergehende Ausbau der Infrastruktur eine weiter ansteigende Nachfrage. Diese positive Entwicklung gibt uns langfristig die Chance, Umsatzsteigerungen zu realisieren und am allgemeinen Aufschwung zu partizipieren. Risiken der zukünftigen Entwicklung sind vor allem im Auftraggeber- und im Personalbereich zu sehen. Zwar besteht keine Abhängigkeit von einzelnen Auftraggebern, doch könnte der Ausfall einzelner Kunden auch Auswirkungen auf unser Unternehmen haben. Durch staatliche Auftraggeber kann das Risiko minimiert werden. Im Personalbereich besteht das Risiko, dass der Ausfall von Fachpersonal nicht zeitnah kompensiert werden kann, was zu Verzögerungen bei der Fertigstellung mit entsprechenden Konventionalstrafen bzw. zum Abwandern von Kunden führen könnte. Zudem gestaltet sich die Suche nach qualifiziertem Fachpersonal als immer schwieriger. Durch die gesamtwirtschaftlichen Minderungen der Auftragslage in der Baubranche hoffen wir jedoch in 2024 qualifiziertes Personal für unser Unternehmen zu gewinnen. Die Risiken aus der Corona-Pandemie betrachten wir als auslaufend. Die Auswirkungen des Ukrainekrieges haben wir zu spüren bekommen und gehen davon aus, dass dies eine anhaltende Tendenz für die Jahre 2024 und 2025 darstellt. Die nahezu Verdopplung des Dieselpreises sowie die Preisexplosion in allen Bereichen, lässt die Gesamtkosten in unserem Unternehmen seit 2022 stark ansteigen. Auch deutet sich durch diese äußeren Faktoren eine verminderte Bonität bei Auftraggebern an. Das Management versucht durch unterschiedliche Hebel und schnelle Reaktionen auf diese Gegebenheiten die Auswirkungen abzumildern, was nicht vollendens gelingen kann. Gemessen am Markt sind die Auswirkungen auf die Metzner GmbH vergleichsweise gering. Nichtsdestotrotz wird die Ergebnislage dadurch beeinflusst. Neben den dargestellten Risiken bestehen aus heutigem Wissenstand keine Risiken mit wesentlichem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie Risiken mit bestandsgefährdendem Charakter. Es sind uns darüber hinaus keine wesentlichen Ereignisse in 2024 bekannt, welche Einfluss auf das Geschäftsjahr 2023 hatten. Unterschrift der Geschäftsführung
Oßling, 21. Mai 2024 Dr. Justus Metzner BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Dritten Buches des Handelsgesetzbuches (HGB) für Kapitalgesellschaften sowie der ergänzenden Bestimmungen des GmbHG erstellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden im Vergleich zum Vorjahr grundsätzlich beibehalten. Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgt unter der Annahme der Unternehmensfortführung. Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewandten Gliederungsgrundsätze nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 Abs. 2, 266 ff. HGB). Des Weiteren verweisen wir auf die Ausführung unter "Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden". Um die Klarheit und Übersichtlichkeit der Darstellung im Jahresabschluss zu verbessern, werden die Davon-Vermerke der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung teilweise im Anhang gemacht. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Änderungen in den Bewertungsmethoden einschließlich der Ausübung von Bilanzierungs- und Bewertungswahlrechten mit Auswirkungen auf die durch den Jahresabschluss vermittelte Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ergaben sich im Berichtsjahr nicht. Die Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen werden linear vorgenommen. Grundlage der planmäßigen Abschreibung war die voraussichtliche Nutzungsdauer des Vermögensgegenstandes. Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Finanzanlagen wurden zu den Anschaffungskosten angesetzt und bewertet. Die bei unfertigen Leistungen und fertigen Erzeugnissen in Ansatz gebrachten Herstellungskosten beinhalten die Materialkosten, die Fertigungskosten und die Sonderkosten der Fertigung sowie angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände, Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten, sowie Wertpapiere wurden zum Nennwert angesetzt. Forderungen wurden mit einem individuellen Ausfallrisiko bewertet und in die Einzelwertberichtigung eingestellt. Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Pensionsrückstellungen betragen Euro 688.713,00 (Vorjahr: Euro 651.367,00). Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen enthalten alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind ausreichend bemessen. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Angaben zur Bilanz Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Forderungen gegenüber GmbH-Gesellschaftern betragen Euro 1.685.693,14 (Vorjahr: EUR 830.327,75). Die sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von Euro 5.727,00. Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen: Zinssatz 1,74% (7-Jahresdurchschnitt) Die sonstigen Rückstellungen betreffen insbesondere: Rückstellungen für Personal (350 TEUR), Verpflichtungen aus verschiedenen, noch laufenden Rechtsstreitigkeiten inkl. Prozesskosten und im Übrigen: Rückstellungen für Rekultivierungsverpflichtungen, Entsorgung, unterlassene Instandhaltungen sowie Abschluss- und Beratungskosten. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen unterliegen den üblichen Eigentumsvorbehalten. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern von TEuro 230 (Vorjahr: TEuro 161) ausgewiesen. Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt Euro 0,00 (Vorjahr: Euro 0,00). Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt Euro 227.124,57 (Vorjahr: Euro 455.338,96). Haftungsverhältnisse im Sinne von § 251 HGB bestanden zum Abschlussstichtag nicht. Es bestehen folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Dauerschuldverhältnissen:
Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Der Ausweis der Steuern vom Einkommen betrifft im Wesentlichen die bereits gezahlten und noch zu zahlenden Ertragsteuern für das Jahr 2023. Sonstige Angaben Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt: Arbeiter 61 Angestellte 30 Die Geschäftsführung wurde im Geschäftsjahr 2023 durch folgende Personen wahrgenommen: • Herrn Dr. Justus Metzner, Geschäftsführer Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Nach dem Schluss des Geschäftsjahres sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die weder in der Bilanz noch in der Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt wurden. Die Geschäftsleitung schlägt vor, das Ergebnis auf neue Rechnung vorzutragen. Unterschrift der Geschäftsführung
Oßling, den 21. Mai 2024 Dr. Justus Metzner Anlagenspiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 04.07.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkPrüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Metzner GmbH, Oßling - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Metzner GmbH, Oßling, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 III 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen und Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen und Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bautzen, den 28. Juni 2024 REANDA
AMC GmbH
Prof. Dr. Robert Lehleiter, Wirtschaftsprüfer |
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