Marriott Hotel Services Berlin GmbH
Selbe AdresseVermittlungstätigkeiten für Beherbergungsdienstleistungen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Fotini Zafiri seit 8.10.2024 | Geschäftsführer |
Christine van Schalkwyk seit 17.11.2004 | Geschäftsführer |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Cologne MH Operating Company GmbHBerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31.12.2023Cologne MH Operating Company GmbH, BerlinAKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01.2023 bis 31.12.2023Cologne MH Operating Company GmbH, Berlin
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. ALLGEMEINE ANGABEN Der Jahresabschluss der Cologne MH Operating Company GmbH mit Sitz in Berlin (Handelsregister B, Amtsgericht Charlottenburg, HRB 93518) für das Geschäftsjahr 2023 entspricht den Gliederungs- und Bewertungsvorschriften des HGB und des GmbHG. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde unter Anwendung des Umsatzkostenverfahrens gemäß § 275 Abs. 3 HGB aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i.S. des § 267 Abs. 2 HGB. Auf die Erleichterung des § 276 Satz 1 HGB wurde bei der Aufstellung der Gewinn- und Verlustrechnung verzichtet. Die größenabhängigen Erleichterungen nach § 288 Abs. 2 HGB wurden teilweise in Anspruch genommen. II. WESENTLICHE BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend: Sachanlagen Die Sachanlagen sind gemäß § 253 Abs. 1 HGB i.V.m. § 253 Abs. 3 HGB mit den Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibung erfolgt linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 10 Jahren. Vorräte Die Bewertung der Vorräte erfolgt zu Anschaffungskosten oder dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennbetrag angesetzt. Sofern erforderlich, werden in angemessenem Umfang Einzelwertberichtigungen vorgenommen. Die Absicherung des allgemeinen Kreditrisikos bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erfolgt durch die Bildung einer Pauschalwertberichtigung in Höhe von 3 % auf den durchschnittlichen Forderungsbestand abzüglich der Kreditkartenforderungen. Liquide Mittel Die liquiden Mittel werden zum Nennwert bilanziert. Rückstellungen Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen. Diese wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Im Geschäftsjahr 2023 wurden der Rückstellung für Verpflichtungen aus dem Pachtvertrag 5 % des Umsatzes, einschließlich der Zinsen aus den finanziellen Mitteln zur Ersatzbeschafftung, zugeführt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die Abzinsungssätze gemäß § 253 Abs. 2 HGB wurden von der Bundesbank ermittelt und bekanntgegeben. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden, soweit notwendig, bei der Ermittlung des Erfüllungsbetrags entsprechend berücksichtigt. Der Erfolgsausweis aus einer Änderung des Abzinsungssatzes oder Zinseffekte einer geänderten Schätzung der Restlaufzeit werden im Finanzergebnis ausgewiesen. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Fremdwährungsumrechnung Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Tage des Geschäftsvorfalles umgerechnet. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden am Bilanzstichtag mit dem Devisenkassamittelkurs umgerechnet. III. ANGABEN ZUR BILANZ Entwicklung des Anlagevermögens Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in der Anlage zum Anhang dargestellt. Forderungen gegen verbundene Unternehmen Bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 2.177 (Vorjahr: TEUR 1.326) handelt es sich in Höhe von TEUR 2.173 (Vorjahr: TEUR 1.323) um Forderungen aus dem Finanzverkehr mit dem Gesellschafter. Gezeichnetes Kapital Das Stammkapital beträgt EUR 25.000. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Den Verpflichtungen aus dem Pachtvertrag für Ersatzbeschaffung und Instandhaltung in Höhe von TEUR 3.408 (Vorjahr: TEUR 2.900) stehen Sachanlagen in Höhe von TEUR 35 (Vorjahr: TEUR 58) sowie finanzielle Mittel auf einem separaten Bankkonto in Höhe von TEUR 3.289 (TEUR 2.931) gegenüber. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 66 (Vorjahr: TEUR 858) haben den Charakter von sonstigen Verbindlichkeiten. IV. ANGABEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG Umsatzerlöse
Materialaufwand
Personalaufwand
Ertragsposten von außergewöhnlicher Bedeutung Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen wurden die für die Gesellschaft und für die verbundenen Unternehmen, Munich CY Schwanthaler Operating GmbH und Hamburg Marriott Hotel Management GmbH, beantragten Corona-Hilfen in Höhe von TEUR 1.070 (Vorjahr: TEUR 1.660) ausgewiesen. Diese Erträge sind - sowohl hinsichtlich der Größenordnung, als auch hinsichtlich der Bedeutung - für die Gesellschaft außergewöhnlich. Die Corona-Hilfen standen nicht mit der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit des Hotels sondern mit der Covid-19 Pandemie und der damit notwendigen Schließung des Hotels bzw. dem eingeschränkten Geschäftsbetrieb in den Jahren 2021 und 2022 im Zusammenhang. Darüber hinaus wurde unter den sonstigen betrieblichen Erträgen der Zuschuss nach dem Strompreisbremsengesetz bzw. nach dem Erdgas-Wärme-Preisbremsengesetz in Höhe von TEUR 363 ausgewiesen. Aufwandsposten von außergewöhnlicher Bedeutung Die der Gesellschaft gewährten Corona-Hilfen, welche in Höhe von TEUR 684 (Vorjahr: TEUR 857) auf die verbundenen Unternehmen entfallen, wurden unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen. Diese Aufwendungen sind - sowohl hinsichtlich der Größenordnung, als auch hinsichtlich der Bedeutung - für die Gesellschaft außergewöhnlich. V. SONSTIGE ANGABEN Geschäftsführung Im Geschäftsjahr 2023 waren zu Geschäftsführern bestellt:
Von der Gesellschaft wurde den Geschäftsführern keine Vergütung gezahlt. Muttergesellschaft Die Gesellschaft ist eine 100 %-ige Tochtergesellschaft der Marriott European Hotel Operating Company Ltd., London, Großbritannien. Den Konzernabschluss für den größten Konsolidierungskreis erstellt die Marriott European Holdings Ltd., Jersey, Großbritannien. Den Konzernabschluss für den kleinsten Konsolidierungskreis erstellt die Marriott European Hotel Operating Company Ltd., London, Großbritannien. Diese werden beim Companies House, London, eingereicht und sind dort erhältlich. Mitarbeiterzahl Im Geschäftsjahr 2023 waren durchschnittlich 116 Mitarbeiter (Vorjahr: 97) beschäftigt. Diese setzten sich aus 34 Managern (Vorjahr: 31) und 82 Angestellten (Vorjahr: 66) zusammen. Darüber hinaus waren 26 Auszubildende (Vorjahr: 24) beschäftigt. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Zum 31. Dezember 2023 betragen die sonstigen finanziellen Verpflichtungen im Zusammenhang mit der Pacht des Hotelgebäudes bis zum Jahr 2029 TEUR 19.534. Der Festpachtzins ist ab dem fünften Pachtjahr an den Lebenshaltungsindex gekoppelt. Gemäß der zweiten Nachtragsvereinbarung vom 30. Juli 2008 wird die Ertragspacht ab dem 1. Januar 2008 in Abhängigkeit des Bruttobetriebsgewinns, unter Heranziehung des adjustierten Nettobetriebsgewinns des jeweiligen Geschäftsjahres, ermittelt. Die Gesellschaft ist verpflichtet, das Hotel und die Parkplätze auf dem Standard eines internationalen Hotels zu erhalten und alle dafür notwendigen Instandhaltungen, Wartungen und Neuerungen vorzunehmen. Die Ausgaben belaufen sich durchschnittlich auf 5 % der jährlichen Brutto-Erträge des Hotels und der Zinsen aus den finanziellen Mitteln der Ersatzbeschaffung. Darüber hinaus hat die Gesellschaft Dienst- und Lizenzverträge mit der Global Hospitality Licensing S.A.R.L., Luxemburg (GHL) (vormaliger Lizenzgeber: International Hotel Licensing Company S.A.R.L., Luxemburg), einer zu 100 % im Eigentum von Marriott International stehenden Gesellschaft, abgeschlossen. Die im Rahmen dieser Verträge vereinbarte Vergütung beläuft sich auf einen branchenüblichen Prozentsatz der Umsatzerlöse des Hotels. Gemäß dem Managementvertrag mit der Marriott Hotelmanagement GmbH, Berlin, ist für das Management des Hotels eine Vergütung von 0,25 % der Brutto-Erträge zu entrichten. Die oben genannten Verträge haben eine Restlaufzeit von fünf Jahren und sieben Monaten. Jahresergebnis Das Geschäftsjahr 2023 schließt mit einem Jahresüberschuss von EUR 1.272.316,81 ab. Die Geschäftsleitung schlägt vor, den Jahrüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag Mit Gesellschafterbeschluss vom 13. August 2024 wurde Herr Michel Miserez als Geschäftsführer abberufen und Frau Fotini Zafiri zur Geschäftsführerin bestellt. Die Eintragung in das Handelsregister erfolgte am 8. Oktober 2024. Am 2. September 2024 hat die Gesellschaft eine Vorabausschüttung in Höhe von EUR 2.707.802,32 beschlossen. Es gab keine weiteren Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind.
Berlin, den 5. November 2024 gez. Christine van Schalkwyk, Geschäftsführerin gez. Fotini Zafiri, Geschäftsführerin
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023A. WIRTSCHAFTLICHE RAHMENBEDINGUNGEN Insbesondere der Krieg in der Ukraine hat die globalen Lieferketten beeinträchtigt und zu Unsicherheiten auf den Märkten geführt. So ist im Geschäftsjahr 2023 die Weltwirtschaft nur um 3,0 % gewachsen (Internationaler Währungsfonds). Im Geschäftsjahr 2023 kam die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland nach wie vor durch das krisengeprägte Umfeld ins Stocken. Die hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen, steigende Zinsen und die geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland haben die Konjunktur gedämpft. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 um 0,3 % niedriger als im Vorjahr (Destatis). Im Jahr vor dem Beginn der Corona-Pandemie (2019) war das BIP um 0,7 % höher als im Geschäftsjahr 2023. Bei dem aus den Mitwettbewerbern auf dem Kölner Hotelmarkt gebildeten Competitive Set, bestehend aus vier weiteren Hotels der 4 Sterne Kategorie, ist die Belegungsquote gegenüber dem Vorjahr um 13,4 % (Vorjahr: + 94,9 %) gestiegen. Der Zimmerdurchschnittspreis hat sich um 19,7 % (Vorjahr: + 17,4 %) erhöht. Insgesamt haben sich die Erlöse pro verfügbarem Zimmer (RevPar) gegenüber dem Vorjahr um 35,7 % (Vorjahr: + 128,7 %) erhöht. B. WIRTSCHAFTSBERICHT GESCHÄFTSVERLAUF UND VERMÖGENS-, FINANZ- UND ERTRAGSLAGE Trotz der positiven Umsatzentwicklung hatte das Hotelgeschäft insbesondere im ersten Quartal 2023 noch mit den negativen Nachwirkungen der Corona-Pandemie zu kämpfen. Das betrifft auch das Hotelgeschäft der Cologne MH Operating Company GmbH (kurz: Köln Marriott). Die Umsatzerlöse haben sich wie folgt entwickelt:
Die Umsatzerlöse haben sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 6.944 auf TEUR 24.367 erhöht. Während im Geschäftsjahr 2022 noch vom Januar bis zum März 2022 Corona-Beschränkungen bestanden, gab es im Geschäftsjahr 2023 keine Corona-Beschränkungen mehr. Dadurch konnten die Erlöse aus der Zimmervermietung wesentlich verbessert werden. Die Umsatzerlöse 2023 liegen damit erstmal leicht über den Umsatzerlösen des letzten Jahres vor dem Ausbruch der Corona-Pandemie (in 2019: TEUR 23.744). Gegenüber dem Vorjahr haben die Verbesserung der Belegungsquote um 17,0 % (Vorjahr: + 73,8 %) und die Verbesserung des Zimmerdurchschnittspreises um 27,2 % (Vorjahr: + 28,1 %) insgesamt zu einer Steigerung der Erlöse pro verfügbarem Zimmer (RevPAR) um 48,9 % (Vorjahr: + 122,7 %) geführt. Während die Umsatzerlöse um TEUR 6.944 auf TEUR 24.367 gestiegen sind, haben sich die Herstellungskosten um TEUR 4.946 auf TEUR 19.127 erhöht, so dass die Gesellschaft ein Bruttoergebnis vom Umsatz in Höhe von TEUR 5.240 (Vorjahr: TEUR 3.242) erzielt hat. Insbesondere die Besetzung offener Positionen in der Verwaltung und im Personalmanagement sowie gestiegene Security Kosten haben insgesamt zu einem Anstieg der Verwaltungskosten gegenüber dem Vorjahr um TEUR 367 auf TEUR 2.234 geführt. Der starke Anstieg der Umsatzerlöse hat, insbesondere durch den Anstieg der Sales- und Marketingkosten sowie der Kosten für das Kundenbindungsprogramm, zu einer Erhöhung der Vertriebskosten um TEUR 462 auf TEUR 1.825 geführt. Im Zusammenhang mit der Beantragung der äußerst wichtigen Corona-Hilfen für die Gesellschaft und für die verbundenen Unternehmen ist der Gesellschaft ein steuerpflichtiger sonstiger betrieblicher Ertrag in Höhe von TEUR 1.070 (Vorjahr: TEUR 1,660) entstanden. Dem steht ein sonstiger betrieblicher Aufwand in Höhe von TEUR 684 (Vorjahr: TEUR 857) aus der Weiterleitung der Corona-Hilfen an die verbundenen Unternehmen gegenüber. Weiterhin hat die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 einen Zuschuss nach dem Strompreisbremsengesetz und dem Erdgas-Wärme-Preisbremsengesetz (kurz: Energiepreisbremse) in Höhe von TEUR 363 erhalten. Die Abzinsung der langfristigen Rückstellungen, mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, hat im Geschäftsjahr 2023 zu einem Zinsertrag von TEUR 40 (Vorjahr: Zinsaufwand, TEUR 4) geführt. Die oben beschriebenen Effekte führen zu einem positiven Ergebnis vor Ertragsteuern von TEUR 2.056 (Vorjahr: TEUR 790). Das Ergebnis vor Ertragsteuern hat sich somit gegenüber dem Geschäftsjahr 2022 um TEUR 1.266 (Vorjahr: 1.028) verbessert. Ohne die Corona-Hilfen und ohne den Zuschuss aus der Energiepreisbremse wäre der Gesellschaft ein Gewinn vor Steuern in Höhe von TEUR 1.307 (Vorjahr: Verlust von TEUR 13) entstanden. In 2019, dem letzten Geschäftsjahr vor dem Ausbruch der Corona-Pandemie, belief sich der Gewinn vor Steuern noch auf TEUR 2.213. Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 2.201 auf TEUR 12.839 erhöht. Dies ist insbesondere auf die Zunahme des Bankguthabens (TEUR 2.288) zurückzuführen. Das Vermögen der Gesellschaft setzt sich nahezu ausschließlich aus kurzfristig gebundenem Vermögen zusammen, wobei ein Teil der liquiden Mittel in Höhe von TEUR 3.289 (Vorjahr: TEUR 2.931) zur Erfüllung der Verpflichtung aus dem Pachtvertrag für Ersatzbeschaffung und Instandhaltung bestimmt ist. Die Verpflichtung der Gesellschaft zur Weiterleitung der beantragten Corona-Hilfen an die verbundenen Unternehmen hat sich zum Bilanzstichtag um TEUR 792 auf TEUR 66 verringert. Die Rückstellungen haben sich um TEUR 1.377 (Vorjahr: TEUR 198) erhöht und das Eigenkapital ist um TEUR 1.272 (Vorjahr: TEUR 542) gestiegen. FINANZIERUNG Das Eigenkapital beträgt TEUR 3.505 (Vorjahr: TEUR 2.233). Der Jahresüberschuss 2023 in Höhe von TEUR 1.272, die Verringerung des Anlagevermögens, die Verringerung des kurzfristig gebundenen Vermögens und die Erhöhung der Verpflichtungen haben insgesamt zu einer Erhöhung des Finanzmittelbestandes gegenüber dem Vorjahr um TEUR 2.288 auf TEUR 8.874 geführt. INVESTITION Das Köln Marriott wird auf der Basis eines langfristigen Pachtvertrages betrieben. Um das Hotel auf dem Standard eines internationalen First-Class Hotels zu erhalten, zur Steigerung des Kundennutzens und zur Optimierung der Betriebskosten wurden im Geschäftsjahr 2023 Instandhaltungen in Höhe von TEUR 798 (Vorjahr: TEUR 506) getätigt. Ein wesentlicher Teil wurde für die Modernisierung des Restaurant verwendet. Das Köln Marriott hat darüber hinaus Rückstelllungen für Verpflichtungen aus dem Pachtvertrag für zukünftige Investitionen und Instandhaltungen in Höhe von TEUR 3.408 (Vorjahr: TEUR 2.900) gebildet. EINKAUF Durch größtenteils zentral verhandelte Sonderkonditionen für Waren und Dienstleistungen erfolgt eine effiziente Versorgung der mit Marriott International über verschiedene Arten von Betreiberverträgen verbundenen Hotels. Hierzu werden bestimmte Produkte und Dienstleistungen zusammen mit den lokalen Hotels der Marriott Gruppe mit dem gemeinsamen größeren Volumen verhandelt. Trotz der günstigen Einkaufsmöglichkeiten kam es bei bestimmten Produkten zu einem extremen Anstieg der Einkaufspreise. Durch den Beginn des Krieges zwischen Russland und der Ukraine am 24. Februar 2022 hat sich der Neuabschluss von Strombeschaffungsverträgen extrem schwierig gestaltet, da die Strompreise explosionsartig gestiegen sind. DIENSTLEISTUNG Ein wesentlicher Erfolgsfaktor der Gesellschaft sind ihre Mitarbeiter. Qualifiziertes und serviceorientiertes Personal ist für die Reputation unseres Hauses von zentraler Bedeutung. In diesem Zusammenhang steht auch die erfolgreiche Erweiterung des Bonusprogrammes der Gesellschaft im Juli 2022 auf die Manager. Besondere Anforderungen stellt die Gesellschaft hierbei an ihre Führungskräfte in Bezug auf Motivation, Qualität, Fachkenntnisse und Flexibilität. Das Know-how der Mitarbeiter und die Servicequalität des Köln Marriott werden durch gezielte Fortbildungsmaßnahmen permanent verbessert und optimiert. Die noch im ersten Halbjahr 2023 bestehenden Personallücken konnten im zweiten Halbjahr 2023 weitestgehend geschlossen werden. Unabhängig davon setzt die Gesellschaft weiterhin Mitarbeiter von Fremdfirmen ein. VERTRIEB Der Verkauf, die Vermarktung und die Veranstaltungsbuchungen erfolgten überwiegend lokal für die zum Köln Market Cluster gehörenden Hotels. Zur Schaffung von Synergieeffekten findet die Reservierung zentral durch eine konzerneigene Reservierungszentrale statt. Um den Hotelgästen auch bei der Reservierung oder bei gesonderten Anfragen einen lokalen Service bieten zu können, hat die Gesellschaft bereits im Geschäftsjahr 2022 eine Mitarbeiterin für Gästebelange eingestellt, um dadurch Kontinuität beim Ansprechpartner zu gewährleisten. C. WESENTLICHE CHANCEN UND RISIKEN DER VORAUSSICHTLICHEN ENTWICKLUNG Der Internationale Währungsfonds rechnet für 2024 noch mit einem Wachstum von 3,2 % (IWF). Für die Deutsche Wirtschaft wird hingegen nur ein Wachstum zwischen 0,2 % bis 0,4 % erwartet. Im Segment des Köln Marriott ist für 2024 auf dem Kölner Hotelmarkt kein weiteres Angebotswachstum zu erwarten, was sich positiv auf die Umsatzentwicklung auswirken könnte. Das Angebotswachstum des Hotelmarktes in Düsseldorf beeinflusst die Zimmerpreise in Köln weiterhin negativ. Für das Hotelgeschäft in Köln hat das Messe- und Eventgeschäft eine große Bedeutung. Auch für das Geschäftsjahr 2024 erwarten wir ein gutes Messejahr, obwohl die attraktiven und besucherstarken Messen in den ungeraden Kalenderjahren stattfinden. Diverse attraktive Konzerte und die Austragung zahlreicher Fußballspiele der Europameisterschaft 2024 in Düsseldorf und Köln haben den Umsatz positiv beeinflusst. Darüber hinaus gehen wir von einer weiteren Verbesserung des amerikanischen und asiatischen Reisemarktes aus, was sich ebenfalls positiv auf das Messegeschäft auswirken könnte. Der coronabedingte Nachholbedarf an Großveranstaltungen ist weggefallen. Weiterhin drückt die Möglichkeit von digitalen Veranstaltungen auf die Durchführung von Präsenzveranstaltungen. So rechnen wir im Geschäftsjahr 2024 insgesamt mit einer geringeren Anzahl von Präsenzveranstaltungen. Trotz dieses schwachen Marktumfeldes gehen wir von stabilen Umsätzen aus. Die Einstellung zahlreicher neuer Mitarbeiter in 2023 und der damit verbundene Rückgang der offenen Stellen wird auch zukünftig zu einer wesentlichen Entspannung im Hotelgeschäft beitragen. Durch den Wegfall der Energiepreisbremse liegen die Strompreise im Geschäftsjahr 2024 ca. 10 % über dem Niveau des Vorjahres. Für frisches Gemüse erwarten wir stabile Preise auf dem hohen Vorjahresniveau. Nach den Tariferhöhungen vom Januar 2023 und Mai 2023 hat die Tariferhöhung vom September 2024 zu einer weiteren Kostenbelastung der Gesellschaft geführt. Ein Abwerten des Euro gegenüber dem US-Dollar erhöht das Risiko von Währungsverlusten aus in Fremdwährung fakturierten bezogenen Leistungen. Wir schätzen das Währungsrisiko für das Köln Marriott als überschaubar ein. Kurssicherungsgeschäfte werden nicht abgeschlossen. Das Köln Marriott begegnet Ausfallrisiken durch Vorauskassenzahlung und Kreditkartenhinterlegung. D. PROGNOSEBERICHT Die Erlöse im Hotelgeschäft haben sich im Geschäftsjahr 2023, trotz der negativen Nachwirkungen der Corona-Pandemie im ersten Quartal 2023, sehr gut entwickelt. Wir nehmen an, dass die Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten nicht weiter eskalieren. So gehen wir für das Geschäftsjahr 2024 von einer geringen Steigerung des Umsatzes gegenüber dem Vorjahr aus. Vor Berücksichtigung möglicher Zuschüsse und vor Steuern erwarten wir im Geschäftsjahr 2024, trotz Kostensteigerungen im Personalbereich und durch Versorgungsunternehmen, einen Anstieg des Gewinns von TEUR 1.307 auf TEUR 1.765. Dieser Gewinn liegt immer noch deutlich unter dem Niveau vor der Corona- Krise. Gegenüber dem Geschäftsjahr 2024 erwarten wir im Kalenderjahr 2025 eine moderrate Steigerung der Umsatzerlöse und damit einhergehend eine geringe Steigerung des Gewinns. Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, sind derzeit aufgrund unserer aktuellen Fortführungsprognose nicht erkennbar. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass der tatsächliche Geschäftsverlauf aufgrund einer Verschlechterung der konjunkturellen Rahmenbedingungen, einer weiteren Eskalation des Kriegs in der Ukraine oder nicht vorhersehbaren Entwicklungen im wirtschaftlichen und geschäftlichen Umfeld der Gesellschaft von den Erwartungen abweicht.
Berlin, den 5. November 2024 gez. Christine van Schalkwyk, Geschäftsführerin gez. Fotini Zafiri, Geschäftsführerin BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Cologne MH Operating Company GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Cologne MH Operating Company GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Cologne MH Operating Company GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Köln, den 14. November 2024 PKF
Fasselt Partnerschaft mbB
gez. M. Herrlein, Wirtschaftsprüfer gez. R. Schröder, Wirtschaftsprüfer Der vorstehende Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 (Bilanzsumme 12.839.114,67 EUR; Jahresüberschuss 1.272.316,81 EUR) und den Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 der Cologne MH Operating Company GmbH. |
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