BTS GmbH
Selbe AdresseVermietung von Kraftwagen mit einem Gesamtgewicht von mehr als 3,5 t
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Andreas Bernhard Heinrich Berndmeyer seit 28.9.2010 | Geschäftsführer |
Caspar Martinus Johannes van Heertum seit 28.9.2010 | Geschäftsführer |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
BTS GmbHDortmundJahresabschluss zum 31. Dezember 2012LageberichtEntwicklung der Gesamtwirtschaft und der BrancheDie deutsche Wirtschaft erlebte nach einem starken Jahr 2011 in 2012 ein eher stagnierendes Jahr. Während die Entwicklung in den ersten drei Monaten noch dynamisch verlief, schwächte sich die gesamtwirtschaftliche Leistung im Laufe des Jahres teilweise deutlich ab. Die Gründe hierfür lagen vor allem in der Verunsicherung aufgrund der Verschuldungssituation einzelner Staaten, insbesondere im Euroraum. Darüber hinaus hat sich das Wachstum in Europa und anderen Regionen der Welt merklich verlangsamt. Trotz wichtiger politischer Weichenstellungen, die in den letzten Wochen und Monaten bei der Stabilisierung der Schuldenkrise im Eurogebiet erreicht werden konnten, bleiben die Risiken für die weitere wirtschaftliche Entwicklung auch in Deutschland allerdings nach wie vor hoch. Die Entschlossenheit aller Euroländer, die bestehenden Haushaltsprobleme und Wettbewerbsschwächen konsequent und konkret anzugehen, wird entscheidend sein, wenn es um die Rückkehr zu einem dynamischeren Wachstum in ganz Europa geht. (Quelle: BMWI) Nach einem guten Jahr 2011 hat der deutsche LKW-Markt einen deutlich spürbaren Rückgang bei den Neuzulassungen erfahren. Dies ist zum größten Teil auf die allgemeine Verunsicherung in Bezug auf die Gesamtwirtschaft, aber auch auf die nicht geklärte Mautsituation für die neuen Abgasnormen zurückzuführen. In dem schwierigen Marktumfeld mit rückläufigen Zulassungszahlen gelang es DAF in 2012, seine Position als drittstärkster LKW-Anbieter auf dem deutschen Markt zu behaupten. Der niederländische Nutzfahrzeughersteller erzielte mit 6.634 Neuzulassungen (2011: 7.821) ab 6,0 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht deutschlandweit einen Marktanteil von 8,47 %. Gegenüber 2011 sind dies lediglich 0,6 Prozentpunkte weniger. Der Gesamtmarkt beläuft sich auf nur noch 78.522 Fahrzeuge (2011: 87.334). Das entspricht einem Rückgang von rund 10 % im Vergleich zum Vorjahr. In der schweren Klasse über 16 Tonnen verbucht DAF einen Marktanteil von 11,3 % (11,9 % in 2011) deutschlandweit. Damit verteidigt DAF seinen dritten Platz auf dem hiesigen Nutzfahrzeugmarkt. (Quelle: DAF Trucks Deutschland GmbH). Geschäftsverlauf der BTSBTS betreibt als DAF-Vertragshändler den Handel mit Neufahrzeugen dieser Marke, ferner den Handel mit gebrauchten LKWs und bietet Wartungsdienstleistungen, sowie den Verkauf von Ersatzteilen an. Die Geschäftstätigkeit der BTS besteht ferner aus dem Betrieb von Vertragswerkstätten an drei Standorten in Dortmund (Hauptsitz), Hamm und Essen. Die BTS konnte die positive Entwicklung aus dem Vorjahr im Berichtsjahr 2012 nicht fortsetzen, zumindest wenn man das Ergebnis betrachtet. Im Überblick zeigt sich ein Rückgang des Gesamtumsatzes, der aus den einzelnen Geschäftsbereichen Verkauf, Wartung und Reparatur resultiert.
Im Bereich Verkauf von Nutzfahrzeugen erzielt die BTS GmbH 2012 mit 419 zugelassenen DAF-LKW von insgesamt 2.206 Neuzulassungen im Gebiet einen Marktanteil von 18,99 % (Quelle: Kraftfahrt-Bundesamt). Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einem Rückgang von 2,45 % Punkten (VJ: 537 zu 2.504 ). Im Segment ≥ 16t erreicht BTS einen Marktanteil von 25,30 % (VJ: 29,78 %). Den größten Anteil der Zulassungsstatistik machen für BTS nach wie vor die Sattelzugmaschinen aus. Mit 36,13 % bleibt dieses das stärkste Geschäftsfeld (VJ: 40,18 %). Im Segment Wartung und Reparatur ("Werkstatt"), konnte die BTS, ausgelöst durch den Standortwechsel in Essen und den Anbau in Dortmund, einige neue Kunden gewinnen. Der im Jahre 2010 bezogene Standort in Dortmund ermöglicht den Kunden die Nutzung des erweiterten Werkstattpotentials, insbesondere im Geschäftsfeld der Aufliegerreparaturen. Aus diesem Grunde sind auch vier weitere Bahnen angebaut worden. Der leicht gesunkene Umsatz in diesem Segment ist in erster Linie auf den Verlust eines stark defizitären Wartungsvertrages mit einem Großkunden zurückzuführen. Die Monteurstunden konnten trotzt sinkender Neufahrzeugverkäufe auf dem Niveau von 2011 gehalten werden. Umsätze aus der Vermietung von LKW sind im Berichtsjahr 2012 nicht mehr angefallen, da die Langfristmietverträge in 2011 ausgelaufen sind. Durch eine intensive Beobachtung des Marktes konnte die Effizienz des Debitorenmanagements in 2012 gesteigert werden. Aktuelle Informationen der Creditreform in Form von Bilanzen, Anhängen und Lageberichten wurden analysiert. Im Anschluss wurde der Umfang der Kreditlimitvergaben bei den Kunden überarbeitet. Der enge Kontakt zu den Abteilungen After Sales und Verkauf reduzierte ebenfalls das Risiko von Zahlungsausfällen. Die durchschnittliche Zahlungsfrist der Kunden konnte im Geschäftsjahr 2012 von 29 Tage im VJ auf 28 Tage reduziert werden. Mit der Truck Rent Europe GmbH, Dortmund, besteht seit dem 25.10.2011 ein Ergebnisabführungsvertrag. Erläuterungen zur Vermögens- Finanz- und ErtragslageDie Bilanzsumme stieg im Berichtsjahr 2012 auf € 19,6 Mio. Folgende Einflussfaktoren prägten dabei im Wesentlichen die Entwicklung der Bilanz. Die Aktiva erhöhten sich um € 5,2 Mio. gegenüber dem Bilanzstichtag 31.12.2011 und entfielen mit € 0,6 Mio. auf das Anlagevermögen und mit € 4,6 Mio. auf das Umlaufvermögen. Die Sachanlagen stiegen im Berichtsjahr um € 0,6 Mio. Diese Steigerung resultiert hauptsächlich aus den Neuanschaffungen für die Werkstatt in Essen mit € 0,5 Mio. und € 0,2 Mio. für den Erweiterungsanbau in Dortmund. Die Anlagenintensität stieg auf 9 % (VJ 8 %). Das Umlaufvermögen stieg zum VJ um € 4,6 Mio. Dies war hauptsächlich auf den hohen Neufahrzeugbestand zurückzuführen. Weiter hin lag eine Erhöhung um € 2,8 Mio. in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und gegen verbundene Unternehmen zum VJ vor. Der Bestand an flüssigen Mitteln betrug € 0,4 Mio. (VJ € 1,9 Mio.). Die Erhöhung der Passiva erfolgte im Wesentlichen aus dem Anstieg des Eigenkapitals um € 1,7 Mio. im Vergleich zum VJ. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich damit um 6,1 % auf 16 % (VJ 10 %). Die Verbindlichkeiten stiegen zum VJ (€ 11,4 Mio.) um € 3,6 Mio. auf € 15,0 Mio. an und entfielen im Wesentlichen auf Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen mit einem Anstieg von € 1,7 Mio. Die Erhöhung der übrigen Verbindlichkeiten ergab sich hauptsächlich aus den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen mit einem Anstieg um € 1,4 Mio. zum VJ. Die Finanzierung des Geschäftsbetriebes und der Investitionen erfolgten im Wesentlichen durch einen Kontokorrentkredit der FH - Holding B.V. und im Übrigen hauptsächlich durch Lieferanten. Die Zahlungsfähigkeit war während des gesamten Geschäftsjahres gesichert. Nach der Umsatzsteigerung im Jahr 2011 ist im Berichtsjahr 2012 ein Umsatzrückgang von -11,8 % zu verzeichnen. Dieser Rückgang resultiert hauptsächlich aus den Umsatzsegmenten Verkauf mit -13,5 % und Wartung und Reparatur mit -4,5 %. Die rückläufige Entwicklung im Verkauf ist auf die zurück gegangenen Anzahl der ausgelieferten Fahrzeuge von 753 Stck. im Jahr 2011 auf 647 Stck. im Jahr 2012 zurückzuführen. Hingegen stieg der Handel mit Ersatzteilen um 5,0 %. PersonalDer Personalbestand betrug im Geschäftsjahr durchschnittlich 105 Mitarbeiter (Vorjahr 91), davon 22 Aushilfskräfte (VJ 19 Aushilfskräfte) und 8 Auszubildende. (VJ 5 Auszubildende). Die nachhaltige Schulung und Ausbildung der BTS Mitarbeiter wurde im Geschäftsjahr 2012, beim DAF Service Cup, prämiert. Ein Mitarbeiter der BTS Dortmund war unter den Top 3 in Deutschland und belegte den 2. Platz. Außerdem belegte BTS dort den 1. Platz als bestes Werkstattteam. InvestitionenDie Investitionen im Anlagevermögen im Berichtsjahr 2012 betrugen € 1,0 Mio. Davon entfielen € 0,5 Mio. für die Betriebs- und Geschäftsausstattung der neuen Werkstatt in Essen und € 0,2 Mio. für den Erweiterungsanbau in Dortmund an. Chancen und RisikenChancen sehen wir in erster Linie in der weiter zu verbessernden Marktbearbeitung, sowohl für den Verkauf, als auch für den Service. In beiden Bereichen haben wir weiteres Verkaufspersonal eingestellt, um die Ziele zu erreichen. Die größten Risiken sind zur Zeit die schlechte Liquiditätssituation unserer Kunden. Es sind einige, weitere Insolvenzen in 2013 zu erwarten. Ferner die von der Regierung immer noch nicht entschiedene Mautspreizung und -höhe. Das führt zu starker Unsicherheit bei unseren Kunden in Bezug auf die Beschaffung. Des Weiteren werden Risiken in den verbliebenen Lagerbeständen bei Neu- und Gebrauchtfahrzeugen gesehen. Diesen begegnet die Gesellschaft mit entsprechenden Wertberichtigungen. Erläuterungen zum RisikomanagementZiel unseres Risikomanagementsystems, über die Einbindung bei der Muttergesellschaft, ist es, den wirtschaftlichen Erfolg der Gesellschaft sicherzustellen und etwaige entwicklungsbeeinträchtigende Tatsachen oder bestandsgefährdende Entwicklungen frühzeitig zu erkennen. Das Risikomanagementsystem ist an den Belangen der Geschäftsleitung unserer Muttergesellschaft ausgerichtet und umfasst dabei zunächst die Budgetplanung für das beginnende Geschäftsjahr. Die Planung erfolgt im Rahmen einer fortlaufenden monatlichen Periodenrechnung und wird an die Änderungen in der Geschäftstätigkeit sowie die Branchenentwicklung und Entwicklung des wirtschaftlichen Umfeldes gegebenenfalls angepasst. Im Rahmen der Erstellung der Monatsberichte werden die Soll/Ist-Abweichungen zu den Plan- bzw. Vorjahreszahlen analysiert, um mögliche Risiken in den Geschäfts- und Funktionsbereichen frühzeitig zu erkennen und Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Die Gesellschaft ist neben konjunkturbedingten Absatzrisiken insbesondere folgenden Risiken ausgesetzt:
Zur Begrenzung der Marktpreisänderungsrisiken aus dem operativen Geschäft, wird ein systematisches Finanz- und Risikomanagement betrieben; durch möglichst rechtzeitige Identifizierung der Risiken werden daraus Gegensteuerungsmaßnahmen abgeleitetet. Etwaige Ausfall-, Liquiditätsrisiken und Zahlungsstromschwankungen werden im Rahmen der fortlaufenden Finanzplanung frühzeitig erkannt und durch entsprechende Finanzierungsmaßnahmen minimiert. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des GeschäftsjahresVorgänge von besonderer Bedeutung nach Geschäftsjahresende sind nicht eingetreten. Voraussichtliche Entwicklung und AusblickDie Geschäftsführung erwartet für die Geschäftsjahre 2013 und 2014 leicht steigende Umsätze und Geschäftsergebnisse, die aufgrund der Marktentwicklungen dem Niveau des abgelaufenen Geschäftsjahres entsprechen, oder darüber liegen. Unsere Gesellschaft wird die Kunden- und Lieferantenbeziehungen weiter ausbauen, um in Zukunft den Marktänderungen frühzeitig begegnen zu können. Des Weiteren investieren wir in die fachliche Weiterentwicklung unserer Mitarbeiter, woraus wir uns eine weitere Qualitätssteigerung versprechen. Im Werkstattbereich gehen wir von steigenden Umsätzen aus; es wird erwartet, dass das Reparaturangebot und die Kundenanfragen, durch die Neupräsenz in Essen, den Ausbau in Dortmund und den Umbau in Hamm, bei den Fahrzeugen in den kommenden Jahren stark zunehmen wird. Der Umbau und die Erweiterung des Standortes in Hamm, u. a. Bau einer Getriebehalle, Schaffung eines kundenfreundlichen Empfangbereichs, werden zur weiteren Verbesserung des Standortes beitragen. Diese Investitionen sind in 2012 nicht realisiert worden und stehen für 2013 wiederum im Budget. Neben den drei Standorten in Dortmund, Hamm und Essen strebt die Gesellschaft in naher Zukunft die Eröffnung weiterer Niederlassungen an.
Dortmund, den 19. März 2013 Andreas Berndmeyer Caspar van Heertum BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine AngabenDie Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 2 und 4 HGB. Von den Erleichterungen nach § 286 Abs. 4 sowie § 288 Abs. 2 HGB wird insofern Gebrauch gemacht, als bestimmte Anhangsangaben unterbleiben. Die Gliederung der Bilanz erfolgte entsprechend den Vorschriften des § 266 Abs. 2 und 3 HGB. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gliederungsschema des Gesamtkostenverfahrens angewendet (§ 275 Abs. 2 HGB). II. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDas Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten einschließlich aktivierungspflichtiger Anschaffungsnebenkosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bilanziert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear (Bauten auf fremden Grundstücken, andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung) vorgenommen. Seit 1. Januar 2008 werden die Anschaffungskosten für bewegliche abnutzbare Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis 150 € im Zugangsjahr in voller Höhe abgeschrieben. Die Anschaffungskosten für bewegliche abnutzbare Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungskosten 150,00 €, nicht aber 1.000,00 € übersteigen, werden in Übereinstimmung mit den steuerlichen Vorschriften in jährlichen Sammelposten erfasst und über fünf Jahre gewinnmindernd aufgelöst. Für die Anschaffungen ab dem Jahre 2008 und 2009 wird so entsprechend verfahren; für die Anschaffungen ab dem Geschäftsjahr 2010 wird für solche mit einer Anschaffung bis € 410,00 von dem Wahlrecht der Sofortabschreibung Gebrauch gemacht. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten angesetzt. Die Roh-, Hilfs- und Betriebstoffe sowie die Waren (Fahrzeuge) werden zu Anschaffungskosten bzw. den niedrigeren beizulegenden Werten bewertet. Lager- und Verkaufsrisiken sind durch entsprechende Bewertungsabschläge berücksichtigt. Die Bewertung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt grundsätzlich zum Nominalbetrag. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind zweifelhafte Forderungen mit dem wahrscheinlichen Wert angesetzt und uneinbringliche abgeschrieben. Das allgemeine Kreditrisiko ist durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % des Nominalbetrags der Forderungen zum Bilanzstichtag abgedeckt. Flüssige Mittel werden zum Nennwert bewertet. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten betrifft Ausgaben vor dem Abschlussstichtag (im Wesentlichen im Voraus gezahlte KfZ- Steuer, Werbungs- und Versicherungskosten), die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen. Die sonstigen Rückstellungen werden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Künftige Preis- und Kostenänderungen werden berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden gemäß § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB mit dem ihrer Laufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst. Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen einen Kontokorrentkredit der F.H. Holding B.V. (T€ 8.000, Vorjahr T€ 6.500), mit T€ 298 (Vorjahr T€ 123) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und mit T€ 1.111 (Vorjahr T€ 1.195) sonstige Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen, insbesondere aus der Ergebnisabführung an die Truck Rent Europe GmbH als Gesellschafterin von T€ 1.111 (Vorjahr T€ 1.694). Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter betragen T€ 1.075 (Vorjahr T€ 1.075). Der Kontokorrentkredit der FH-Holding B.V. wird mit einem variablen Zinssatz in Abhängigkeit vom Euribor-Satz verzinst; im Berichtsjahr betrug der Zinssatz im Durchschnitt 2,07% (Vorjahr 2,89%). Er verlängert sich jeweils um ein weiteres Jahr, sofern er nicht vorzeitig gekündigt wird; er wurde bisher nicht gekündigt. Sicherheiten im Rahmen der Verbindlichkeiten wurden nicht geleistet. Forderungen bzw. Verbindlichkeiten in fremder Währung bestanden am Bilanzstichtag nicht. III. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der BilanzAnlagevermögen Die Zusammensetzung sowie die Bewertung des Anlagevermögens im Sinne des § 268 Abs. 2 HGB sind dem Anlagengitter (Anlage zum Anhang) zu entnehmen. Die Nutzungsdauern des Anlagevermögens gliedern sich wie Folgt:
Vorräte Der Bestand an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen enthält im Wesentlichen Ersatzteile für LKW. Diese sind im Berichtsjahr aufgrund von Altersabschlägen um 136 T€ abgewertet worden. Der Bestand an Neufahrzeugen wurde mit T€ 63 (Vorjahr T€ 41) wertberichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind hauptsächlich Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen BTL GmbH & Co. KG, Dortmund, (T€ 678) und BAS Trucks B.V., Veghel (NL), (T€ 108) enthalten. Die sonstige Vermögensgegenstände enthalten im Wesentlichen Forderungen aus Boni (T€ 937), und debitorische Kreditoren (T€ 104). Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten Im aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Bilanzstichtag für Aufwendungen des Folgejahres für Kraftfahrzeugsteuer, Werbungs- und Versicherungskosten enthalten. Eigenkapital Das Eigenkapital hat sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 1.700 auf T€ 3.132 erhöht. Es setzt sich aus dem gezeichneten Kapital (T€ 25), der Kapitalrücklage (T€ 1.700), den Gewinnrücklagen (T€ 304) und dem Gewinnvortrag (T€ 1.103) zusammen. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Verpflichtungen aus Wartungsverträgen (T€ 766), Garantieverpflichtungen (T€ 336), aus Urlaubsansprüchen (T€ 115), Archivierungsrückstellung (T€ 66), Jahresabschluss- Prüfungs- und Steuerberatungskosten (T€ 53), Rückkaufverpflichtungen (T€ 18) und sonstigen Rückstellungen (T€ 94). Verbindlichkeiten Zum Abschlussstichtag gliedern sich die Verbindlichkeiten wie folgt:
Für die Verbindlichkeiten bestehen keine Pfandrechte oder ähnliche Rechte. IV. Angaben zu einzelnen Posten der Gewinn- und VerlustrechnungUmsatzerlöse Der Gesamtumsatz setzt sich nach Tätigkeitsbereichen und geographisch bestimmten Märkten wie folgt zusammen:
Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten mit T€ 97 periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen. Personal Im Jahresdurchschnitt waren bei der Gesellschaft 105 Personen (VJ 91) beschäftigt, davon 22 Aushilfskräfte (VJ 19) und 8 Auszubildende (VJ 5). V. Sonstige AngabenSonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen Mietverträge für die Betriebsgrundstücke und Leasingverträge für Nutzfahrzeuge. Für die Jahre 2013 und 2014 betragen die jährliche Miete jeweils T€ 988 und T€ 1.008. Bei den Mietverträgen war im Geschäftsjahr 2012 von der Verlängerungsoption Gebrauch gemacht worden. Gesellschaftsverhältnisse, Mutterunternehmen BTS GmbH gehört, über die Muttergesellschaft der Truck Rent Europe GmbH, zur FH-Holding B.V. (Veghel, Niederlande) einer Gruppe von Unternehmen, deren oberste Konzern-Muttergesellschaft die EXA Holding B.V. (Veghel, Niederlande), ist. Der Jahresabschluss der BTS GmbH wird über die Truck Rent Europe GmbH in den Konzernabschluss der EXA Holding B.V. einbezogen; dieser ist bei der Kamer van Koophandel Oost-Brabant, Nr. 17103212, Eindhoven/Niederlande, erhältlich. Mitglieder der Geschäftsführung Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Geschäftsjahr 2012 die Herren
zum Geschäftsführer bestellt. Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird in Anwendung von § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.
Dortmund, den 19. März 2013 Die Geschäftsführung Andreas Berndmeyer Caspar van Heertum Entwicklung des Anlagevermögens
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der BTS GmbH, Dortmund, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2012 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Düsseldorf, den 22. März 2013 PricewaterhouseCoopers
Peter Weiler, Wirtschaftsprüfer ppa. Dr. Michael Wittekindt, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss wurde am 24.04.2013 festgestellt. |
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