Stammdaten

Register
Amtsgericht Flensburg HRB 7893 FL
Eingetragen
21.12.2009
Branche
Großhandel mit Fisch und FischerzeugnissenEinzelhandel mit Fisch, Meeresfrüchten und FischerzeugnissenBeteiligungsgesellschaften
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist die Verarbeitung und der Handel mit Fischprodukten sowie alle hiermit im Zusammenhang stehenden Tätigkeiten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Prokura
Jacob Tidemand
seit 24.3.2020
Prokura
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
VEGA SALMON A/SDNK
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Vega Salmon Deutschland Holding GmbH
Germany
1.000.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

VEGA SALMON GmbH

Handewitt

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2022 bis zum 30.06.2023

(Amtsgericht Flensburg, HRB 7893 FL)

Bilanz

AKTIVA

30.06.2023 30.06.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 19.132,87 27.136,87
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 10.775,00 11.627,00
2. technische Anlagen und Maschinen 4.240.126,73 4.623.639,63
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 122.444,94 171.131,03
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 460.844,40 685.960,29
4.834.191,07 5.492.357,95
4.853.323,94 5.519.494,82
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 502.318,85 221.747,46
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 7.686.429,84 5.606.523,21
- davon Forderungen gegen verbundene Unternehmen EUR 7.336.672,94 (Vorjahr: EUR 4.882.954,10) -
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 38.370,10 17.401,57
8.227.118,79 5.845.672,24
C. Rechnungsabgrenzungsposten 115.644,21 41.797,93
13.196.086,94 11.406.964,99

PASSIVA

30.06.2023 30.06.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 1.000.000,00 1.000.000,00
II. Kapitalrücklage 2.000.000,00 2.000.000,00
III. Gewinnvortrag 3.013.791,32 2.371.948,14
IV. Jahresüberschuss 727.919,94 641.843,18
6.741.711,26 6.013.791,32
B. Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen 2.083.454,00 2.229.662,00
C. Rückstellungen 1.633.598,30 1.631.304,21
D. Verbindlichkeiten 2.737.323,38 1.532.207,46
- davon gegenüber verbundenen Unternehmen EUR 1.896.594,20 (Vorjahr: EUR 447.168,34)
13.196.086,94 11.406.964,99

(Amtsgericht Flensburg, HRB 7893 FL)

Gewinn- und Verlustrechnung

2022/2023 2021/2022
EUR EUR
1. Rohergebnis 35.234.184,69 30.565.625,32
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 13.334.000,02 8.472.711,74
b) soziale Abgaben 2.961.253,62 16.295.253,64 1.830.917,86 10.303.629,60
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 939.661,06 1.196.176,93
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 16.944.736,47 18.123.615,32
- davon aus der Währungsumrechnung EUR 713,71 (Vorjahr: EUR 1.668,18) -
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 30.008,34 191.454,89
- davon aus verbundenen Unternehmen EUR 27.137,60 (Vorjahr: EUR 191.454,89) -
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 27.397,00 208.472,36
- davon an verbundene Unternehmen EUR 26.203,93 (Vorjahr: EUR 18.029,67 ) -
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag - 329.224,92 283.342,82
8. Ergebnis nach Steuern bzw. Jahresüberschuss 727.919,94 641.843,18

(Amtsgericht Flensburg, HRB 7893 FL)

Anhang

1. Allgemeine Angaben einschließlich Angaben zum Unternehmen

Der Jahresabschluss der VEGA SALMON GmbH, Handewitt, (Amtsgericht Flensburg, HRB 7893) wurde nach den §§ 242 ff., 264 ff. des HGB und den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt.

Bei der Gesellschaft handelt es sich nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Angaben, die entweder in der Bilanz oder im Anhang zu machen sind (Wahlpflichtangaben), wurden in den Anhang aufgenommen.

Für die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt. Größenabhängigen Erleichterungsvorschriften wurden in Anspruch genommen.

Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgte unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB).

Zur Verbesserung der Darstellung wurden die in der Bilanz zu vermerkenden Angaben zu den Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten in den Anhang aufgenommen.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bewertung der immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und der Sachanlagen erfolgte mit den Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen. Im Jahr des Zugangs erfolgten die Abschreibungen zeitanteilig.

Die planmäßigen Abschreibungen werden über folgende Nutzungsdauer vorgenommen:

Anlagengruppe Nutzungsdauern
entgeltlich erworbene Software und Lizenzen 3-8 Jahre
Bauten auf fremden Grundstücken 15 Jahre
technische Anlagen und Maschinen 2-20 Jahre
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3-15 Jahre

Im Geschäftsjahr zugegangene Gegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten über EUR 800,00 wurden aktiviert und werden über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Zugegangene Gegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 wurden in entsprechender Anwendung des § 6 Abs. 2 EStG im Jahr des Zugangs aktiviert und vollständig abgeschrieben.

Die unter dem Posten "Vorräte" ausgewiesenen Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen wurden mit den Anschaffungskosten oder mit dem niedrigeren Wert, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen ist, bewertet (§ 253 Abs. 1 und Abs. 4 HGB). Die Bewertung erfolgte dabei nach dem vereinfachten Bewertungsverfahren des gleitenden gewogenen Durchschnittspreises (Bewertungsvereinfachungsverfahren, § 240 Abs. 4 HGB). Posten mit verminderter Marktgängigkeit (niedrigeren Tageswerten, Marktpreisen) wurden auf den niedrigeren Wert, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen ist, abgeschrieben. Als solche wurden die Wiederbeschaffungskosten herangezogen. Die Ermittlung des beizulegenden Wertes erfolgte mittels Pauschalverfahren.

Alle übrigen Vermögensgegenstände wurden mit ihrem Nennwert angesetzt.

Unter dem aktiven Rechnungsabgrenzungsposten wurden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen.

Der Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen wird entsprechend der Nutzungsdauer der bezuschussten Anlagegüter linear aufgelöst.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen haben den Erfüllungsbetrag nicht beeinflusst.

Die Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden in fremder Währung mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr erfolgte zum Abschlussstichtag mit dem Devisenkassamittelkurs.

3. Erläuterungen zur Bilanz

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens gemäß § 284 Abs. 3 HGB sowie die Aufgliederung der Abschreibungen sind in der Anlage zum Anhang dargestellt.

Aufgrund einer Verrechnungsvereinbarung mit einem verbundenen Unternehmen wurden Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 42.496 (Vorjahr: TEUR 14.451) gegen dieses Unternehmen mit sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 41.296 (Vorjahr: TEUR 9.668) gegenüber diesem Unternehmen verrechnet.

In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 33 (Vorjahr: TEUR 28) enthalten.

Sämtliche Forderungen sind, wie im Vorjahr, innerhalb eines Jahres fällig.

Der Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen ist an die Schaffung von Dauerarbeitsplätzen geknüpft. Da dieser in Abhängigkeit der getätigten Investitionen gewährt wurde, wird er analog zur Abschreibung der bezuschussten Vermögensgegenstände aufgelöst.

Wesentliche sonstige Rückstellungen entfallen auf Personalverpflichtungen in Höhe von TEUR 974 (Vorjahr: TEUR 713) sowie auf ausstehende Rechnungen in Höhe von TEUR 491 (Vorjahr: TEUR 454).

Die Restlaufzeiten der ausgewiesenen Verbindlichkeiten stellen sich wie folgt dar:

Restlaufzeit bis zu einem Jahr Restlaufzeit von mehr als einem Jahr Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren Gesamtbetrag 30.06.2023
EUR EUR EUR EUR
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.896.594,20 0,00 0,00 1.896.594,20
(Vorjahr: 447.168,34 0,00 0,00 447.168,34 )
übrige Verbindlichkeiten 840.729,18 0,00 0,00 840.729,18
(Vorjahr: 1.085.039,12 0,00 0,00 1.085.039,12 )
Gesamtsumme 2.737.323,38 0,00 0,00 2.737.323,38
(Vorjahr: 1.532.207,46 0,00 0,00 1.532.207,46 )

4. Haftungsverhältnisse

Für Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten der VEGA SEA A/S-Konzerngesellschaften wurde eine gesamtschuldnerische Bürgschaft abgegeben. Das maximale Risiko der Inanspruchnahme beläuft sich auf TEUR 4.760.

Die Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme aus den oben aufgeführten Bürgschaften wird aufgrund der gegenwärtigen Bonität und des bisherigen Zahlungsverhaltens der Begünstigten als gering eingeschätzt. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden, liegen uns zurzeit nicht vor.

5. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen beträgt zum Abschlussstichtag TEUR 1.807 p. a.

Gegenüber der VEGA SALMON Gebäude GmbH als verbundenes Unternehmen bestehen Verpflichtungen aus der Grundstücks- und Gebäudepacht in Höhe von TEUR 1.226 p. a. Der Mietvertrag kann mit einer Frist von 6 Monaten zum Geschäftsjahresende gekündigt werden. Aus Service-, Leasing- und Wartungsverträgen bestehen finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 581 p. a. Die überwiegende Anzahl der Verträge hat eine unbestimmte Laufzeit und kann unter Einhaltung einer vereinbarten Kündigungsfrist zum Ende eines Jahres gekündigt werden.

6. Sonstige Angaben

Alleiniger Geschäftsführer im abgelaufenen Geschäftsjahr war Herr Jakob Graasbøll Enemark, Haderslev/Dänemark. Sein ausgeübter Beruf entspricht seiner Organstellung bei der Gesellschaft.

Im Jahresdurchschnitt waren bei der Gesellschaft insgesamt 464 Mitarbeiter beschäftigt, davon 41 Angestellte und 423 gewerbliche Mitarbeiter.

Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt, ist die VEGA SEA A/S mit Sitz in Kolding, Dänemark.

Die Offenlegung des Konzernabschlusses erfolgt bei der hierfür in Dänemark zuständigen Behörde "Erhvervsstyrelsen" Erhvervsministeriet, Dahlerups Pakhus, Langelinie Allee 17, 2100 København Ø/Dänemark.

Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt, ist die COAST SEAFOOD A/S mit Sitz in Norwegen.

Die Offenlegung des Konzernabschlusses erfolgt bei der hierfür in Norwegen zuständigen Behörde "Brønnøysundregistrene" Brønnøysund: Havnegata 48, 8900 Brønnøysund, Norwegen.

7. Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 in Höhe von TEUR 728 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Handewitt, den 7. November 2023

VEGA SALMON GmbH

gez. Jakob Graasbøll Enemark, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023

Anschaffungskosten
Stand 01.07.2022 Zugänge Abgänge Stand 30.06.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 205.224,22 0,00 0,00 205.224,22
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 12.702,00 0,00 0,00 12.702,00
2. technische Anlagen und Maschinen 15.869.899,00 851.897,72 504.497,22 16.217.299,50
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.123.634,42 61.728,86 63.423,44 1.121.939,84
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 715.960,29 0,00 255.115,89 460.844,40
Summe II.: 17.722.195,71 913.626,58 823.036,55 17.812.785,74
Summe I. u. II.: 17.927.419,93 913.626,58 823.036,55 18.018.009,96
Abschreibungen
Stand 01.07.2022 Zugänge Abgänge Stand 30.06.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 178.087,35 8.004,00 0,00 186.091,35
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 1.075,00 852,00 0,00 1.927,00
2. technische Anlagen und Maschinen 11.246.259,37 822.729,11 91.815,71 11.977.172,77
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 952.503,39 108.075,95 61.084,44 999.494,90
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 30.000,00 0,00 30.000,00 0,00
Summe II.: 12.229.837,76 931.657,06 182.900,15 12.978.594,67
Summe I. u. II.: 12.407.925,11 939.661,06 182.900,15 13.164.686,02
Buchwerte
Stand 30.06.2023 Stand 30.06.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 19.132,87 27.136,87
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 10.775,00 11.627,00
2. technische Anlagen und Maschinen 4.240.126,73 4.623.639,63
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 122.444,94 171.131,03
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 460.844,40 685.960,29
Summe II.: 4.834.191,07 5.492.357,95
Summe I. u. II.: 4.853.323,94 5.519.494,82

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023

Inhaltsverzeichnis

A. Grundlagen des Unternehmens

B. Wirtschaftsbericht

C. Ertragslage

D. Finanzlage

E. Vermögenslage

F. Finanzielle Leistungsindikatoren

G. Risiko-, Chancen- und Prognosebericht

1. Risikobericht

2. Chancenbericht

3. Prognosebericht

A. Grundlagen des Unternehmens

Die VEGA SALMON GmbH ist als Dienstleistungsunternehmen in den Konzernverbund der Vega Sea A/S mit Sitz in Kolding/Dänemark eingebunden (im Folgenden kurz "Unternehmensgruppe" genannt). Mit der im Jahre 2012 in Betrieb genommenen Lachsveredelungsfabrik wird am Standort Handewitt Lachs im Auftrag der Vega Salmon A/S, Kolding/Dänemark, in verschiedene Lachsprodukte veredelt.

Dabei werden am Standort Handewitt alle Veredelungsschritte vom rohen Fisch bis hin zum fertigen Produkt für den Verkauf im Einzelhandel vorgenommen.

Die Unternehmensgruppe hat einen hohen Qualitätsanspruch an die eigenen Produkte. Zugleich wird großer Wert daraufgelegt, die Produkte termingerecht und zu einem attraktiven Preis an die Kunden zu veräußern. Die Zusammenarbeit mit den Lieferanten sowie den übrigen Geschäftspartnern erfolgt dabei mit dem Ziel, einen Mehrwert für alle involvierten Partner zu schaffen, der dazu führt, dass die Endkunden ein Produkt höchster Qualität erwerben. Darüber hinaus wird ständig an einer Ausweitung der Produktpalette gearbeitet, um den Kunden attraktive, innovative Erzeugnisse in einer hohen Qualität anbieten zu können.

Die VEGA SALMON GmbH trägt insbesondere mit ihrem Wissen und ihrer Erfahrung in der Veredelung des Lachses zum Erfolg der Unternehmensgruppe bei.

B. Wirtschaftsbericht

Die weltweit größten Absatzmärkte für Lachs sind die Europäische Union einschließlich des Vereinigten Königreichs und die USA. Der größte Abnehmer ist dabei die Europäische Union (inkl. Vereinigtes Königreich). In der Europäischen Union wurden im Jahr 2022 rund 1,2 Mio. Tonnen Lachs konsumiert. Damit konnte der Absatz gegenüber dem Jahr 2021 um 1,2% gefallen werden. In den USA wurden im Jahr 2022 0,6 Mio. Tonnen Lachs konsumiert. Hier konnte der Absatz gegenüber dem Jahr 2021 sogar um 2,6% gesteigert werden (Quelle: Statista - Absatz von Lachs in ausgewählten Regionen weltweit in den Jahren 2021 und 2022).

Der Geschäftsverlauf unseres Unternehmens ist aufgrund des mit der Vega Salmon A/S bestehenden Lohnfertigungsvertrags im Wesentlichen durch die Kundennachfrage und Auftragslage der Vega Salmon A/S und die damit verbundene Auslastung unserer Veredelungsanlagen beeinflusst.

Die durch die Lohnfertigung entstehenden Aufwendungen einschließlich eines vertraglich vereinbarten prozentualen Gewinnaufschlags werden unserem Unternehmen durch den Auftraggeber vergütet.

Die Personalaufwendungen haben sich im Geschäftsjahr 2022/2023 insbesondere durch die Übernahme von Arbeitnehmern aus der Arbeitnehmerüberlassung und aus Werkverträgen als eigene Mitarbeiter unseres Unternehmens und die Steigerung des Mindestlohns erhöht.

Dies hat dazu geführt, dass die unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesenen Aufwendungen aus Arbeitnehmerüberlassung und Werkverträgen im Geschäftsjahr 2022/2023 zurückgegangen sind, dieser Rückgang aber durch die gestiegenen Energiekosten teilweise kompensiert worden ist.

Am 31. Dezember 2022 wurde die Muttergesellschaft der Vega Salmon Group, Vega Sea A/S, an COAST Seafood verkauft, die 100 % der Anteile an Vega Sea A/S übernommen hat.

Insgesamt ist der Geschäftsverlauf im Geschäftsjahr 2022/2023 zufriedenstellend verlaufen.

C. Ertragslage

Die Umsatzerlöse sind gegenüber dem Vorjahr um TEUR 3.721 gestiegen. Die Vorjahresprognose eines leicht gestiegenen Umsatzes wurde damit übertroffen.

Aufgrund der getroffenen Vereinbarungen im Lohnfertigungsvertrag wird die Höhe der Umsatzerlöse durch die Entwicklung der Aufwendungen beeinflusst. Dies bedeutet für uns, dass die Lachsveredelung durchgehend zu auskömmlichen Konditionen abgerechnet werden kann.

Bei den Aufwendungen sind insbesondere die Personalaufwendungen (TEUR 16.295) sowie die sonstigen betrieblichen Aufwendungen (TEUR 16.945) hervorzuheben.

Der Anstieg der Personalaufwendungen in Höhe von TEUR 5.992 im Vergleich zum letzten Geschäftsjahr 2021/2022 ist zum einen auf den gestiegenen Anteil eigener Mitarbeiter aus der Übernahme von Mitarbeitern aus der Arbeitnehmerüberlassung und Werkverträgen sowie der Erhöhung des Mindestlohns zurückzuführen.

Zum anderen ergab sich ein höherer Personalbedarf durch den Anstieg der Produktion von geräucherten Produkten. Wir haben in April und Mai 2023 Kurzarbeit durchgeführt und Kurzarbeitergeld von TEUR 253 erhalten.

Der Rückgang der sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 1.179 betrifft im Wesentlichen die vorgenannte Übernahme von Mitarbeitern aus der Arbeitnehmerüberlassung und Werkverträgen. Diese Aufwendungen haben sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 2.986 reduziert. Demgegenüber verzeichneten die Aufwendungen für Strom und Wasser einen Anstieg von TEUR 213, Reparatur- und Wartungskosten einen Anstieg von TEUR 219, Reinigung und Reinigungsmittel einen Anstieg von TEUR 257, die Lagermiete einen Anstieg von TEUR 189, die sonstigen Personal- und Verwaltungskosten einen Anstieg von TEUR 191 sowie die konzerninternen Aufwendungen einen Anstieg von TEUR 491.

Das EBITDA ist gegenüber dem Vorjahr von TEUR 2.138 um TEUR 144 auf TEUR 1.994 zurückgegangen. Die Vorjahrsprognose eines leicht gegenüber dem Vorjahr gestiegenen EBITDA wurde damit verfehlt.

Unter Berücksichtigung des Rückgangs der Abschreibungen auf das Anlagevermögen schloss das Geschäftsjahr 2022/2023 mit einem gegenüber dem Vorjahr höheren Jahresüberschuss von TEUR 728 ab. Dies bedeutet gegenüber dem Vorjahr einen Anstieg von TEUR 86.

D. Finanzlage

Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2022/2023 wurde aus der laufenden Geschäftstätigkeit ein positiver Cashflow erzielt. Mit diesen Finanzmitteln wurden zum Teil die Investitionen in die Immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen in Höhe von TEUR 914 finanziert.

Die Finanzierung erfolgt im Wesentlichen über den im Konzernverbund eingerichteten Cash-Pool.

E. Vermögenslage

Die Bilanzsumme hat sich um TEUR 1.789 von TEUR 11.407 auf TEUR 13.196 erhöht.

Das Anlagevermögen hat sich durch die Abschreibungen auf das Anlagevermögen in Höhe von TEUR 940 und Anlagenabgängen in Höhe von TEUR 415, denen Investitionen in Höhe von TEUR 689 gegenüberstehen, um TEUR 666 verringert. Investitionen wurden insbesondere in technische Anlagen und Maschinen sowie geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau für technische Anlagen und Maschinen getätigt.

Das mittel- und langfristig gebundene Anlagevermögen ist unter Berücksichtigung des Sonderpostens für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen unverändert zum Vorjahr in voller Höhe durch mittel- und langfristig gebundenes Eigen- und Fremdkapital gedeckt.

Die Fertigstellung der Erweiterung der Produktionsfläche um ca. 1000 m 2 durch unsere Schwestergesellschaft und Verpächterin VEGA SALMON Gebäude GmbH verschiebt sich auf die zweite Hälfte des Geschäftsjahres 2023/2024. Dies ist auf die gestiegenen Aktivitäten, aber auch auf die Prüfung der bestmöglichen Einrichtung für künftiges Wachstum unter Berücksichtigung der rechtlichen Anforderungen, Bedürfnisse und Kosten zurückzuführen.

Das Umlaufvermögen hat sich gegenüber dem Vorjahr insbesondere durch die Zunahme der Forderungen gegen verbundene Unternehmen um TEUR 2.381 erhöht.

Das Eigenkapital konnte gegenüber dem Vorjahr um rund TEUR 728 gesteigert werden, was allein auf das Jahresergebnis 2022/2023 zurückzuführen ist. Die Eigenkapitalquote beträgt 2022/2023 51,1%.

Die Rückstellungen sind mit TEUR 1.634 auf demselben Niveau wie letztes Jahr.

Die Verbindlichkeiten betragen zum 30. Juni 2023 insgesamt TEUR 2.737 und sind damit gegenüber dem Vorjahr um TEUR 1.205 gestiegen. Der Steigerung entfällt im Wesentlichen auf die um TEUR 1.449 gestiegenen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen.

F. Finanzielle Leistungsindikatoren

Zur Steuerung der laufenden Geschäftstätigkeit werden die folgenden Kennzahlen (finanziellen Leistungsindikatoren) herangezogen, um die Geschäftsentwicklung zu beurteilen und bei Fehlentwicklungen frühzeitig reagieren zu können:

Umsatzerlöse

EBITDA

Das EBITDA ergibt sich aus dem Periodenergebnis vor Berücksichtigung von Abschreibungen, Steuern und Zinsen.

G. Risiko-, Chancen- und Prognosebericht

Im Wirtschaftsbericht haben wir bereits dargelegt, dass unser Geschäftsverlauf im Wesentlichen durch die Auftragslage der Vega Salmon A/S beeinflusst wird. Dementsprechend wirken sich Chancen, Risiken sowie Prognosen grundsätzlich überwiegend nur mittelbar auf unsere Geschäftsentwicklung aus.

1. Risikobericht

Wie bereits erläutert, ist die VEGA SALMON GmbH als Dienstleistungsunternehmen nur innerhalb der Vega Sea-Unternehmensgruppe aktiv. Daraus resultiert, dass die Auslastung der Fabrik am Standort Handewitt im Wesentlichen von den Veredelungsaufträgen der Vega Salmon A/S abhängig ist. Dadurch könnte sich bei schlechter Absatzlage bei diesem Unternehmen das Risiko ergeben, kurzfristig Kosten reduzieren zu müssen.

Die Liquidität der Gesellschaft ist in großen Teilen von der Solidität und Solvenz des gesamten Konzernverbundes abhängig, da es sich bei den Kunden ausschließlich um verbundene Unternehmen handelt. Sollte es hier zu Forderungsausfällen kommen, hat dies auch direkten Einfluss auf unsere Fähigkeit, den laufenden Zahlungsverpflichtungen nachzukommen.

Die hohen Energiepreise für Gas und Strom als Folge des Krieges in der Ukraine haben einen direkten Einfluss auf das Unternehmen. Steigende Preise können zwar aufgrund der bestehenden vertraglichen Vereinbarung 100% weiterberechnet werden, eine mangelnde Versorgung mit Gas bringt das Risiko von Produktionsausfällen. Darum haben wir in dem Geschäftsjahr Ölheizung installiert, um dieser Risko zu vermeiden.

Zudem ergeben sich Risiken für den sich aufgrund einer Kaufzurückhaltung der Kunden aufgrund der derzeit hohen Inflation mit steigenden Kosten für den Einkauf von Nahrungsmitteln sowie Strom, Gas und Kraftstoff.

Zinsrisiken werden durch unsere Muttergesellschaft abgesichert. Im Jahresabschluss werden Sicherungsgeschäft und das dazugehörige Grundgeschäft zu einer Bewertungseinheit zusammengefasst.

2. Chancenbericht

Die Entwicklung des Geschäftsjahres 2022/2023 war stabil und wir erwarten durch die Fokussierung auf die Optimierung von Prozessen, kombiniert mit einem erhöhten Fokus auf die Marktentwicklung in der Unternehmensgruppe, eine gute Grundlage für zukünftiges Wachstum schaffen zu können. In diesem Zusammenhang sollte die Ausweitung der Produktionskapazitäten die Ertragslage stärken. Insbesondere können durch die größeren Kapazitäten geräucherte Produkte hergestellt werden.

Durch die bestehende vertragliche Vereinbarung zur Lohnfertigung ist sichergestellt, dass die VEGA SALMON GmbH zu jeder Zeit ihren Dienstleistungsbetrieb kostendeckend betreiben kann.

3. Prognosebericht

Durch den Gesellschafterwechsel von der Maj Invest zur COAST Seafood AS wird die Unternehmensgruppe eine stärkere Position auf dem Markt haben, von der auch unser Unternehmen profitieren wird. Weitere Investitionen und eine mögliche Ausweitung des Geschäftsbetriebs in Handewitt werden die künftigen Erträge des Unternehmens erhöhen.

Aufgrund der Ausweitung der Produktionsfläche für geräucherte Produkte im zweiten Halbjahr des Geschäftsjahrs 2023/2024 und der erwarteten Synergieeffekte mit dem neuen Gesellschafter unserer Muttergesellschaft, erwarten wir trotz der bestehenden Risiken aus dem hohen Preisniveau für Lachs auch für das Geschäftsjahr 2023/2024 eine gute Basis für ein geringfügiges Wachstum von Umsatz und EBITDA.

 

Handewitt, 7. November 2023

Jakob Graasbøll Enemark, Geschäftsführer

BESTÄTIGUNGSVERMERK

Nachfolgender Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss (ohne Offenlegungserleichterungen) sowie auf den Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 der VEGA SALMON GmbH, Handewitt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die VEGA SALMON GmbH, Handewitt

PRÜFUNGSURTEILE

Wir haben den Jahresabschluss der VEGA SALMON GmbH, Handewitt - bestehend aus der Bilanz zum 30. Juni 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.

Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der VEGA SALMON GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. Juni 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHT

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Flensburg, 22. Februar 2024

BDO AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Golz, Wirtschaftsprüfer

Marquardsen, Wirtschaftsprüfer

Auszug aus dem Protokoll über die Beschlussfassung der alleinigen Gesellschafterin der VEGA SALMON GmbH, Handewitt

Unter Verzicht auf alle Formen und Fristen für die Einberufung einer Gesellschafterversammlung fasste die alleinige Gesellschafterin der VEGA SALMON GmbH, Handewitt, die

VEGA SALMON Deutschland Holding GmbH, Handewitt

- vertreten durch Herrn Jakob Graasbøll Enemark -,

heute die folgenden Beschlüsse:

1.

Der von der BDO AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft geprüfte und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk vom 22. Februar 2024 versehene Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum Juni 2023 wird festgestellt.

2.

Der zum 30. Juni 2023 ausgewiesene Jahresüberschuss in Höhe von EUR 727.919,94 wird zusammen mit dem Gewinnvortrag aus Vorjahren in Höhe von EUR 3.013.791,32 auf neue Rechnung vorgetragen.

 

Handewitt, den 23. Februar 2024

gez. VEGA SALMON Deutschland Holding GmbH

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