TH Electronic Store Leipzig GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit Geräten der Unterhaltungselektronik
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ElectronicPartner Handel SEDüsseldorfKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2016Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2016der ElectronicPartner Handel SE1. Grundlagen des KonzernsDie ElectronicPartner Handel SE ist die Führungsgesellschaft der ElectronicPartner Verbundgruppe und betreibt selbst das Lagergeschäft. Die in der Verbundgruppe verankerten drei Geschäftsfelder Fachhandel, MEDIMAX-Fachmärkte und comTeam-Systemhäuser bieten den Kunden alles rund um die Bereiche Unterhaltungs- und Haushaltselektronik, IT und Telekommunikation. Unser Konzern umfasst 126 voll konsolidierte Gesellschaften und 5 assoziierte Unternehmen. Mit den MEDIMAX-Fachmärkten treten wir als Einzelhändler auf. ElectronicPartner bietet seinen angeschlossenen Mitgliedern Handels- und Logistikleistungen und darüber hinaus ein umfangreiches Angebot an Dienstleistungen. ElectronicPartner ist heute eine europäische Verbundgruppe mit Stammsitz in Düsseldorf. Mehr als 5.000 Unternehmerpersönlichkeiten organisieren sich in den strategischen Geschäftsfeldern Fachhandel, der Fachmarktlinie MEDIMAX und den comTeam-Systemhäusern. Sie bieten 200.000 Endkunden Tag für Tag maßgeschneiderten Service, kompetente Beratung und hochwertige Produkte. Rund 300 comTeam-Systemhäuser der Verbundgruppe ElectronicPartner betreuen kleine und mittelständische Firmen, Großunternehmen sowie den öffentlichen Sektor. Die Leistungen umfassen Komplettlösungen aus den Bereichen Informations- und Telekommunikationstechnologie sowie die Planung von Netzwerk- und Kommunikationsplattformen. Aus unserer Konzernzentrale in Düsseldorf sowie mittels unserer regionalen Vertriebsstruktur betreuen wir unsere über 3.000 Mitglieder in Deutschland. Unsere Landesgesellschaften in den Niederlanden, der Schweiz und Österreich bieten unsere Dienstleistungen unseren Mitgliedern im jeweiligen Land an. Aus Belgien haben wir uns im ersten Halbjahr 2016 zurückgezogen. International sind wir Mitglied der E-Square. E-Square ist eine der drei bedeutendsten Verbundgruppen im Bereich Consumer Electronics und Haushaltsgeräte in Westeuropa. 12.000 Mitgliedsunternehmen in 16 Ländern sind in ihrem Heimatmarkt renommierte Marktteilnehmer mit hohem Ansehen bei Endkunden und Lieferanten. Das E-Square Europateam unterstützt den unternehmerischen Erfolg der Landesgesellschaften durch strategische Partnerschaften mit Lieferanten auf europäischer Ebene und bündelt nationale Stärke zu internationaler Kompetenz. 2. Wirtschaftsbericht2 .1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Wir gehören zu den größten Handelsunternehmen für Unterhaltungs- und Haushaltselektronik, IT und Telekommunikation in Europa. Unsere Wettbewerber Expert und Euronics sowie unser Konzern bilden die drei größten europäischen Verbundgruppen für selbstständige Fachgeschäfte und Fachmärkte. Größter gemeinsamer Wettbewerber ist die Mediamarkt-Saturn-Gruppe. Mit über 80% Umsatzanteil ist der deutsche Markt für uns nach wie vor von wesentlicher Bedeutung. Die konjunkturelle Lage in Deutschland war auch im Jahr 2016 gekennzeichnet durch ein solides und stetiges Wirtschaftswachstum. Das Bruttoinlandsprodukt legte um 1,9% zu. Ausschlaggebend für diese positive Entwicklung waren vor allem die privaten Konsumausgaben, die im Vergleich zum Vorjahr um 2,0% stiegen. Die Umsätze im gesamten Einzelhandel sind nach schwachen Vorjahren in 2016 wieder stärker angestiegen und lagen um 2,2% höher als im Vorjahr. Der Markt für die klassische Unterhaltungselektronik konnte davon nicht profitieren und war mit minus 4,4% deutlich rückläufig. Trotz zweier sportlicher Großereignisse stagnierte der Umsatz im TV-Bereich. Der Bereich Informationstechnologie musste nochmal ein deutliches Minus hinnehmen und lag 8,6% unter dem Vorjahr. Digitalkameras hatten aufgrund der Substitution durch Smartphones ebenfalls weiterhin deutliche Rückgänge zu verzeichnen. Auch der in den letzten Jahren sehr umsatzstarke Bereich der Smartphones büßte 2,7% im Vergleich zum Vorjahr ein. In unseren Auslandsmärkten zeigte sich folgendes Bild: Während es in den Niederlanden mit 2,2% einen höheren Anstieg des BIP als in Deutschland gab, blieb das Wachstum in Österreich mit 1,5%, in der Schweiz mit 1,3% und in Belgien mit 1,2% hinter der Entwicklung in Deutschland zurück. 2 .2 Geschäftsverlauf Im Jahr 2016 wurde die Zusammenarbeit mit der SH Telekommunikation Deutschland GmbH (im folgenden SH GmbH genannt) im Bereich Mobilfunk weiter vertieft. Nachdem wir zum 1. September 2015 Einkauf, Vertrieb und Logistik der Mobilfunk-Hardware beider Unternehmen im modernen Logistikzentrum der SH GmbH am Standort Bochum gebündelt hatten, haben wir zum 1. Juli 2016 neben dem Produktmanagement auch nachgelagerte Prozesse zur Kartenfreischaltung bei der SH GmbH angesiedelt. Mit dem Verkauf dieses Geschäftsbereiches ist die Verlagerung der Mobilfunkaktivitäten abgeschlossen. Somit bietet die SH GmbH nunmehr alle Leistungen rund um das Thema Mobilfunk gebündelt an. Der Konzernumsatz in 2016 im Kernmarkt Deutschland war mit 961,2 Millionen Euro zwar deutlich rückläufig, unter Berücksichtigung der zum 1. September 2015 durchgeführten Verlagerung des Mobilfunk-Hardwaregeschäfts an die SH GmbH sowie der darauf folgend zum 1. Juli 2016 durchgeführten Verlagerung des Mobilfunkvertragsgeschäfts ebenfalls an die SH GmbH jedoch nahezu stabil. Durch die Auslagerung des Mobilfunk-Hardwaregeschäfts bedingt erzielte der Konzern im Bereich Mobilfunk deutlich niedrigere Umsatzerlöse. Im Bereich PC/Multimedia konnten wir uns dem Markttrend nicht entziehen und hatten somit deutliche Rückgänge zu verzeichnen. Auch im Bereich Kamera/Camcorder/Foto mussten weitere Umsatzeinbußen hingenommen werden. Der Bereich Elektrokleingeräte musste die Umsatzsteigerungen des Vorjahres zu einem großen Teil wieder abgeben. Eine erfreuliche Umsatzentwicklung konnte der Bereich Speichermedien verzeichnen. Bei unseren Auslandsgesellschaften zeigt sich ein differenziertes Bild. Unsere Landesgesellschaft in den Niederlanden hatte durch die Aufnahme des Einzelhandelsgeschäfts in Eigenregie eine deutliche Umsatzsteigerung zu verzeichnen. Die Landesgesellschaften in der Schweiz und in Österreich hatten Umsatzerlöse auf Vorjahresniveau zu verzeichnen. In Belgien haben wir uns im ersten Halbjahr aus dem Markt zurückgezogen. Insgesamt stieg der Umsatz in unseren Auslandsgesellschaften von 207,2 Mio. € auf 213,4 Mio. € Die Entwicklung unserer b2b-Sparte comTeam (business to business) war zufriedenstellend. Im Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2015 wurden für das Jahr 2016 Umsatzerlöse in der Größenordnung zwischen 1,05 und 1,15 Mrd. € bei einer Rohertragsquote zwischen 15% und 17% erwartet. Beide prognostizierten Werte wurden übertroffen, was jedoch an den stärker als erwartet ausgefallenen Umstellungseffekten aufgrund der erstmaligen Anwendung des Bilanzrichtlinie-Umstellungsgesetzes (BilRUG) lag. Der Rohertrag als absoluter Wert ist jedoch entgegen den Erwartungen gegenüber dem Vorjahreswert - nach BilRUG-Umstellungen - um 10,5 Mio. € gesunken. Weiterhin hatten wir für 2016 konstante operative Erträge, die allerdings im Ausweis aufgrund der BilRUG-Umstellungen deutlich reduziert sind, sowie leicht gestiegene operative Kosten und somit ein leicht verringertes operatives EBT erwartet. Während unsere Prognose zu den Erträgen eingetroffen ist, konnten die operativen Aufwendungen entgegen der Prognose leicht reduziert werden. Zusammengefasst wurde wie erwartet ein operatives EBT leicht unter Vorjahresniveau erzielt. Das operative EBT beträgt 12,1 Mio. € nach 14,8 Mio. € im Vorjahr (siehe auch Ermittlung auf S.6). Das Net Working Capital liegt wie erwartet auf dem Niveau des Jahres 2015. Im ersten Quartal des Jahres 2017 lag die Umsatzentwicklung leicht unterhalb unserer Planungen. 2 .3 Lage 2.3.1 Vorbemerkungen Die folgenden Analysen, insbesondere unserer finanziellen Leistungsindikatoren (Rohertragsquote, EBT und operatives EBT sowie Eigenkapitalquote und Net Working Capital), beziehen sich bei den Vorjahreszahlen jeweils auf die aufgrund der neuen Ausweisvorschriften des BilRUG geänderten Werte des Jahres 2015. Dies dient dazu, gleiche Sachverhalte sinnvoll zu vergleichen. Zur besseren Vergleichbarkeit haben wir die Gewinn- und Verlustrechnung in einer "3-Spalten-Darstellung" erstellt, in der die Vorjahreszahlen auf die neuen Gliederungsvorschriften des BilRUG angepasst wurden. Die Änderungen in der Bilanz werden im Folgenden erläutert (siehe Punkt 2.3.6). 2.3.2 Ertragslage Die in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen Umsatzerlöse, die keine Streckenumsätze enthalten, sanken von 1.412,9 Mio. € auf 1.174,6 Mio. €. Dies resultiert vor allem aus der Ausgliederung des Mobilfunkhardwarebereichs zum 1. September 2015 sowie der darauf folgend zum 1. Juli 2016 durchgeführten Verlagerung des Mobilfunkvertragsgeschäfts. In den Umsatzerlösen sind Sondereffekte in Höhe von 5,6 Mio. € aus der Verlagerung des Mobilfunkgeschäfts enthalten. Der Wareneinsatz sank von 1.172,1 Mio. € auf 944,3 Mio. € überproportional. Der Rohertrag verringerte sich somit von 240,8 Mio. € um lediglich 4,4 % auf 230,3 Mio. €. Die sonstigen betrieblichen Erträge verringerten sich von 34,3 Mio. € auf 13,0 Mio. €. Überwiegend resultiert dieser Rückgang aus den im Vorjahr hier ausgewiesenen Buchgewinnen aus dem Abgang unserer Beteiligungen an der notebooksbilliger.de AG sowie der SH GmbH in Höhe von 20,4 Mio. €. Im Wesentlichen beinhaltet dieser Posten Erträge aus der Auflösung nicht mehr benötigter Rückstellungen, Erträge aus abgeschriebenen Forderungen und sonstige neutrale Erträge. Der Personalaufwand blieb mit 114,8 Mio. € nach 114,5 Mio. € im Vorjahr nahezu konstant. Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen stiegen von 8,8 Mio. € auf 11,9 Mio. € deutlich, was auf unsere hohen in Vorjahren durchgeführten Investitionen im IT-Bereich zurückzuführen ist, die im Laufe des Jahres 2015 aktiviert wurden. Darüber hinaus sind hier außerplanmäßige Abschreibungen auf Firmenwerte unserer erworbenen Einzelhandelsaktivitäten in den Niederlanden in Höhe von 0,9 Mio. € enthalten. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sanken deutlich von 123,8 Mio. € auf 112,0 Mio. €. Einem höheren Aufwand für Risikovorsorge in Form von Wertberichtigungen auf Forderungen und Zuführungen zu Rückstellungen sowie einem Anstieg bei den EDV-Kosten standen verringerte Raum-, Werbe- und Vertriebskosten gegenüber. Im Vorjahr waren hier ferner Restrukturierungskosten in Höhe von 5,1 Mio. € enthalten. Der Posten umfasst im Wesentlichen Raumkosten, Vertriebskosten und Werbekosten. Im Berichtsjahr sind hier 0,8 Mio. € (Vorjahr 0,9 Mio. €) periodenfremde Aufwendungen enthalten. Im Ergebnis aus assoziierten Unternehmen waren die im Vorjahr verkauften Gesellschaften ursächlich dafür, dass dort im Vorjahr insgesamt ein Aufwandssaldo von 5,9 Mio. € ausgewiesen wurde. Das übrige Zins- und Beteiligungsergebnis war mit 0,2 Mio. € positiv, nachdem im Vorjahr ein negatives Ergebnis in Höhe von 0,4 Mio. € erzielt wurde. Die Verbesserung resultiert im Wesentlichen daraus, dass im Vorjahr höhere Zinsbelastungen aus der Auf- und Abzinsung von Rückstellungen hier enthalten waren. Bereinigt um Sonderaufwendungen und Sondererträge wurde ein operatives Ergebnis vor Steuern in Höhe von 12,1 Mio. € erzielt, das wie erwartet unter dem vergleichbaren Ergebnis des Vorjahres liegt. Im Einzelnen ermittelt sich das für unsere interne Steuerung maßgebliche operative EBT wie folgt:
* im Vorjahr beeinflusst durch Auflösung von Rückstellungen Die Steuern vom Einkommen und Ertrag betragen 2,5 Mio. € nach 1,8 Mio. € im Vorjahr. Hier hat sich letztmalig der Verlustvortrag aus dem Jahr 2013 ausgewirkt. Das Ergebnis nach Steuern beläuft sich auf 2,5 Mio. € nach 20,8 Mio. € im Vorjahr. Der Aufwand aus Teilgewinnabführungen betrug im Saldo 0,7 Mio. € nach 0,8 Mio. € im Vorjahr. Somit wurde in der Konzern- Gewinn- und Verlustrechnung ein Konzernjahresüberschuss von 1,7 Mio. € nach 19,9 Mio. € im Vorjahr erzielt. 2.3.3 Finanzlage Kapitalstruktur Die Eigenkapitalquote beträgt 40,5% nach 43,7% im Vorjahr. Sie drückt die sehr solide Finanzkraft des Unternehmens aus. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten resultieren in Höhe von 3,8 Mio. € aus den Finanzanlageinvestitionen des Jahres 2012. Sie beinhalten Tilgungsdarlehen und haben eine Laufzeit bis zum Jahr 2017. Alle übrigen Verbindlichkeiten resultieren aus dem laufenden Geschäftsverkehr, sind branchenüblich fällig, lauten auf Euro bzw. Schweizer Franken und sind unverzinslich. Das Net Working Capital hat sich zum Stichtag von 111,6 Mio. € auf 112,1 Mio. € minimal erhöht. Während die Verbindlichkeiten stabil blieben und die Vorräte leicht verringert werden konnten, stiegen die Forderungen an. Hierbei ist das Net Working Capital wie folgt definiert:
Die Zahlen des Jahres 2015 wurden an den geänderten Ausweis gemäß BilRUG angepasst. Die Änderung betraf die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die sich im Vergleich zu dem im Vorjahresabschluss ausgewiesenen Wert von 77,2 Mio. € auf 88,6 Mio. € erhöhten. Die Investitionen ins Anlagevermögen konnten in 2016 in voller Höhe finanziert werden, ohne weitere Darlehen bei Kreditinstituten aufnehmen zu müssen. Derzeit bestehen keine weiteren Finanzierungsvorhaben. Die außerbilanziellen Verpflichtungen bestehen aus den im Anhang angegebenen Haftungsverhältnissen sowie den sonstigen finanziellen Verpflichtungen, die im Anhang erläutert werden. Bei den sonstigen finanziellen Verpflichtungen wirkt sich im Wesentlichen die Beendigung des Mietvertrages für die Lagerflächen in Genshagen aus. Die Verpflichtungen sanken von 115,3 Mio. € auf 99,4 Mio. €. 2.3.4 Investitionen Die Investitionen betreffen mit 3,4 Mio. € die immateriellen Vermögensgegenstände. Sie beinhalten mit 2,3 Mio. € Investitionen in Software, insbesondere Investitionen in unsere zentrale eCommerce-Plattform und Investitionen in die Einzelhandelsstandorte in den Niederlanden. Die Investitionen in das Sachanlagevermögen in Höhe von 4,9 Mio. € umfassen vor allem die Modernisierung der Ladeneinrichtung unserer MEDIMAX-Fachmärkte sowie Investitionen in die Ladeneinrichtung einer erworbenen Einzelhandelskette mit 16 Standorten in den Niederlanden. Weitere Beträge betreffen die Erneuerung der IT-Infrastruktur. Die Investitionen in das Finanzanlagevermögen belaufen sich auf 1,3 Mio. €. Sie betreffen mit 0,1 Mio. € die Zugänge zu unseren assoziierten Unternehmen. Hier sind die gemäß der Equity-Methode nach § 312 Abs. 4 HGB berücksichtigten anteiligen Ergebnisse des Jahres 2016 der Beteiligungsgesellschaften ausgewiesen. Darüber hinaus sind hier gewährte Ausleihungen ausgewiesen. Wesentliche Investitionsverpflichtungen bestehen nicht. 2.3.5 Liquidität Die liquiden Mittel blieben mit 49,7 Mio. € nach 49,5 Mio. € im Vorjahr konstant. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit lag bei 16,5 Mio. € und somit um 3,9 Mio. € höher als im Vorjahr. Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit war mit -11,9 Mio. € um 6,7 Mio. € höher als im Vorjahr (-18,6 Mio. €). Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit war aufgrund der planmäßigen Tilgung der 2012 aufgenommenen Kredite mit 4,1 Mio. € negativ (Vorjahr -4,3 Mio. €). Insgesamt erhöhte sich der Finanzmittelfonds unter Berücksichtigung als Sicherheit verpfändeter Termingeldeinlagen von 48,2 Mio. € auf 48,4 Mio. €. Aufgrund unserer vorausschauenden jederzeit aktuellen Finanzplanung, der wir eine sehr hohe Bedeutung beimessen, stellen wir sicher, dass wir sämtliche Zahlungsverpflichtungen jederzeit unter Ausnutzung der für uns maximal möglichen Zahlungskonditionen erfüllen können. Die zum Bilanzstichtag nicht ausgenutzten Kreditlinien belaufen sich auf insgesamt 34,0 Mio. € nach 7,0 Mio. € im Jahr 2015. 2.3.6 Vermögenslage Die immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen nahmen von 28,3 Mio. € im Vorjahr auf 24,0 Mio. € ab. Den Investitionen in Höhe von 8,4 Mio. € standen Abschreibungen von 11,9 Mio. € sowie Abgänge mit Buchwerten von insgesamt 0,7 Mio. € gegenüber. Die Finanzanlagen blieben mit 2,1 Mio. € konstant. Zugängen von 1,3 Mio. € stehen Abschreibungen von 0,7 Mio. € sowie Abgänge mit Buchwerten von 0,6 Mio. € gegenüber. Die Vorräte konnten nochmals leicht reduziert werden, sie betragen 115,1 Mio. € nach 120,5 Mio. € im Vorjahr. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich stichtagsbedingt von 88,6 Mio. € auf 93,8 Mio. €. Die Vorjahreszahl hat sich durch Ausweisänderungen gemäß BilRUG um 11,4 Mio. € erhöht. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen verringerten sich deutlich von 43,7 Mio. € auf 4,6 Mio. €. Der Rückgang ist überwiegend auf den im Jahr 2015 erfolgten Verkauf von zwei Tochtergesellschaften zurückzuführen, der zu unter den Forderungen gegen verbundene Unternehmen bilanzierten Kaufpreisforderungen führte. Im Jahr 2016 wurde zusätzlich zu der bereits im Konzernabschluss zum 31.12.2015 berücksichtigten Gewinnausschüttung eine weitere Gewinnausschüttung von 32 Mio. € beschlossen, die unbar mit diesen Forderungen verrechnet wurde. Die sonstigen Vermögensgegenstände sanken um 2,8 Mio. € auf 23,6 Mio. €. Der Posten umfasst im Wesentlichen Steuerforderungen. Die Vorjahreszahl hat sich durch die Ausweisänderungen gemäß BilRUG um 11,4 Mio. € vermindert. Aktive Steuerlatenzen werden in Ausübung des Wahlrechts des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB in den lokalen Handelsbilanzen nicht aktiviert. Der Ausgleichsposten für erhaltene Zuzahlungen wurde in 2013 erstmalig gebildet. In diesen wurden erhaltene Zuzahlungen zur Abdeckung zukünftiger Verluste für durch MEDIMAX übernommene Märkte erfolgsneutral eingestellt. Der Posten wird in den Folgejahren in Höhe der eingetretenen Verluste erfolgswirksam aufgelöst; im Jahr 2016 wurden 0,2 Mio. € aufgelöst. Die Steuerrückstellungen verringerten sich von 0,4 Mio. € auf 0,1 Mio. €. Die sonstigen Rückstellungen sanken um 2,9 Mio. € auf 50,7 Mio. €. Sie berücksichtigen im Rahmen der gewohnt vorsichtigen Bilanzierung sämtliche erkennbaren Risiken. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten verringerten sich aufgrund planmäßiger Tilgungen von 7,5 Mio. € auf 3,8 Mio. €. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen blieben mit 96,8 Mio. € nach 97,5 Mio. € im Vorjahr stabil. Die sonstigen Verbindlichkeiten nahmen, im Wesentlichen durch die Verlagerung des Mobilfunkgeschäfts, um 7,3 Mio. € auf 25,5 Mio. € ab. Sie beinhalten überwiegend Steuerverbindlichkeiten. Der passive Rechnungsabgrenzungsposten verringerte sich von 1,3 Mio. € auf 0,9 Mio. €. Hier sind erhaltene Provisionen ausgewiesen, die über die Laufzeit des jeweiligen Vertrages aufgelöst werden. 2.3.7 Zusammenfassendes Ergebnis Insgesamt liegt die Ertragslage unter Berücksichtigung der Sondereffekte innerhalb unserer Erwartungen und wird im Rahmen des weiterhin extrem schwierigen Marktumfeldes als zufriedenstellend angesehen. Die Vermögens- und Finanzlage zeigt weiterhin ein stabiles Bild und ist geprägt durch ein aktives Working Capital-Management wie auch durch einen weiteren Rückgang der Bilanzsumme. Wesentlicher Aspekt hierfür ist der im Vorjahr vorgenommene Verkauf der Anteile an der notebooksbilliger.de sowie der SH GmbH, der nunmehr auch zahlungstechnisch abgewickelt ist. 2.3.8 Nicht-finanzielle Leistungsindikatoren Kundenbelange Ein nachhaltiges Kooperationsmodell für unsere Mitglieder ist von übergeordneter Bedeutung für deren und unseren Geschäftserfolg. Die Verbundgruppe ElectronicPartner unterstützt die Eigenständigkeit ihrer Partner, indem sie ihnen die Vorteile einer starken Gemeinschaft bietet. Dazu zählen umfassende Dienstleistungen, die den Geschäftsalltag unserer Partner erleichtern, und günstige Einkaufskonditionen, die deren Wettbewerbsfähigkeit sichern. Gemeinsam sichern sich die Unternehmer durch die Kooperation mit ElectronicPartner eine starke Marktposition und erschließen sich attraktive Zukunftspotentiale. Der Anspruch, täglich "besten Service für unternehmerischen Erfolg" zu bieten, ist dabei unser Antrieb. Unsere Kunden haben individuelle Bedürfnisse. Um diese zu erfüllen und unterschiedliche Zielgruppen zu erreichen, setzen wir bei ElectronicPartner auf enge und langfristige Kooperationen mit unseren Industriepartnern. Dabei führen wir Marken und Produkte, die unsere hohen Ansprüche an Qualität, Innovation und Design erfüllen. Wir setzen auf eine Mehrmarkenstrategie, damit wir Verbraucherwünsche individuell über verschiedene Kanäle mit unterschiedlichen Serviceleistungen erfüllen können - so wie es am besten zu den Bedürfnissen des Einzelnen passt. Mit unseren Marken EP:, MEDIMAX und comTeam sowie unseren hochwertigen Sortimenten und Dienstleistungen bieten wir unseren Kunden sowohl ein breites als auch ein tiefes Portfolio. Die Zufriedenheit unserer Mitglieder mit unseren Leistungen ist für uns wesentlicher Gradmesser für unser verantwortliches Handeln. Umweltbelange Der verantwortungsvolle Umgang mit Ressourcen ist für uns als aktives Mitglied der Gesellschaft eine Selbstverständlichkeit. So wird jeder MEDIMAX-Markt nach seinem Umbau mit verbrauchsfreundlicher LED-Beleuchtung wiedereröffnet. Der ressourcensparende Umgang mit Druckern und Scannern im Verwaltungsbereich ist genauso selbstverständlich wie das Recycling von Altpapier, Batterien und sonstigen Rohstoffen. Der von uns bezogene Strom wird zum ganz überwiegenden Teil aus regenerativen Energiequellen gewonnen. Arbeitnehmerbelange Wir bieten den Menschen bei ElectronicPartner ein Umfeld, in dem sie sich entfalten und gleichzeitig Verantwortung für ihre Aufgaben übernehmen. Dazu gehören ein lebendiger Austausch und eine offene Kommunikation ebenso wie das individuelle Fordern und Fördern aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Es ist unser Ziel, jeden Einzelnen durch individuelle Weiterbildungsmaßnahmen zu unterstützen, seine Fähigkeiten und Fertigkeiten zu entwickeln. Sie ermöglichen es, aktiv und eigenverantwortlich die berufliche Zukunft - durch Persönlichkeit und Fachkompetenz - mitzugestalten und damit einen Teil zum Unternehmenserfolg beizutragen. Wir setzen dabei auf die fundierte Erfahrung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die seit vielen Jahren bei uns an Bord sind, und auf frischen Wind durch unsere Auszubildenden sowie durch neue Mitglieder in unserem Team. Das Thema Aus- und Weiterbildung ist uns sehr wichtig. Daher investieren wir hier in hohem Maße. Gesellschaftliches Engagement 80 Jahre Firmengeschichte zeichnen ein klares Bild: In einem dynamischen Markt steht unsere in Düsseldorf verwurzelte Verbundgruppe gleichermaßen für Kontinuität und Innovation. Wir sind ein lokalverbundenes Familienunternehmen mit europäischer Ausrichtung. Wir orientieren uns an den Wünschen und Bedürfnissen der Verbraucher und bedienen diese mit einem ausgeprägten Trendbewusstsein. Wir sind ein Partner, der für Beständigkeit und Zuverlässigkeit steht. Wir fördern die Ausbildung und Qualifizierung des Nachwuchses im Sozial-, Gesundheits- und Bildungsbereich, dies bedeutet einen Mehrwert für die Gesellschaft. Wir engagieren uns durch Spenden, Sponsoring und andere Formen der Unterstützung. 3. Prognose- Chancen- und Risikobericht3 .1 Chancen und Risikobericht Nachfolgende Chancen und Risiken sind nach gleichartigen Risiken kategorisiert für unseren Konzern aufgeführt. Strategische Risiken und Chancen Ein strategisches Risiko besteht darin, bei der Ausrichtung des Vertriebs und der übrigen Organisation nicht die zukünftigen Wachstumsfelder zu berücksichtigen. Durch fortlaufende Marktanalysen, der Identifikation von Wachstumsfeldern, der daraus abgeleiteten Strategiedefinition und nicht zuletzt durch eine konsequente Ergebnissteuerung auf Ebene der Vertriebskanäle und Vertriebslinien beugen wir diesen Risiken vor und schaffen Chancen für das Unternehmen. Ein weiteres strategisches Risiko liegt im Lieferantenportfolio. Mit der Pflege unserer langjährigen und verlässlichen Beziehungen zu unseren Lieferanten begegnen wir dem Risiko, wichtige Marken und Produkte nicht zu marktgerechten Preisen anbieten zu können. Die Vermeidung der Abhängigkeit von wenigen großen Lieferanten betrachten wir dabei als ein wesentliches Instrument der Risikominderung. Eine punktgenaue Warenverfügbarkeit und eine schnelle und zuverlässige Logistik sind heute entscheidend für die Zufriedenheit der Endkunden und damit für den Erfolg der Unternehmer vor Ort. Viele unserer Lieferanten können heute eine direkte Belieferung nicht mehr garantieren, insbesondere dann, wenn es sich um kleine Warenmengen handelt. Hier nehmen wir unseren Geschäftspartnern eine wesentliche Aufgabe ab und sichern unseren Mitgliedern einen nachhaltigen Geschäftserfolg. Marktbezogene Risiken und Chancen Der forcierte Preiswettbewerb, nicht zuletzt verursacht durch den Online-Kanal sowie Veränderungen des Warengruppenmixes bergen das Risiko weiter sinkender Deckungsbeiträge. Durch Stabilisierung der Absatzwege, eine zu Beginn des Jahres 2014 komplett neu gestaltete Absatzpreiskalkulation sowie regelmäßig vorgenommene Kalkulationsanpassungen in den betroffenen Produktgruppen versuchen wir, diesem Trend entgegenzuwirken. Chancen bieten sich durch die verstärkte Vermarktung von Dienstleistungen wie Finanzierung, Garantieverlängerung, Installation, Heimvernetzung, Vertrieb von Mobilfunkverträgen etc., die zur Generierung von Zusatzerträgen führt. Ein weiteres Risiko ergibt sich aus dem Strukturproblem des mittelständischen Einzelhandels. Sowohl die fehlende Unternehmensnachfolge bei Mitgliedern als auch die Verschlechterung einzelner Standorte führt zu einem Abschmelzen unserer Mitgliedsbasis. Dieser wirken wir durch eine aktive, umfassende betriebswirtschaftliche Unterstützung unserer Mitglieder bzw. potentieller neuer Mitglieder entgegen. Für unsere Fachmarktlinie MEDIMAX besteht das Risiko, dass die Marktanteilsverschiebung vom Fachmarkt zum Internet weiter fortschreitet bzw. an Intensität zunimmt. Dem begegnen wir durch den Ausbau unserer Online-Aktivitäten, der Fokussierung auf Zusatzerträge aus weiteren Dienstleistungen sowie die Verstärkung unserer Beratungskompetenz mit der Folge margenstärkerer Umsätze. Die Insolvenz eines großen Lieferanten, wie sie z.B. im Jahr 2013 bei der Firma Loewe und im Jahr 2014 bei der Firma Metz eingeleitet wurde, ist ein weiteres marktbezogenes Risiko. Neben dem dadurch verursachten Umsatzverlust bei uns und unseren Mitgliedern besteht insbesondere das Risiko, dass vereinbarte Bonus- sowie Garantie- und Gewährleistungsansprüche seitens des Lieferanten nicht mehr erfüllt werden. Dem beugen wir neben den kontinuierlichen Marktbeobachtungen und Gesprächen mit unseren Lieferanten durch regelmäßige, zeitnahe Verrechnung von Bonusansprüchen einerseits und der Bildung ausreichend dotierter Rückstellungen für Garantie- und Gewährleistungsfälle andererseits vor. Dem Risiko der Insolvenz eines wichtigen IT-Dienstleistungspartners begegnen wir mit unserer IT-Strategie mit konsequenter Standardisierungsausrichtung sowie dem konsequenten Einsatz von A-Lieferanten im IT-Umfeld. Dem Risiko von Forderungsausfällen bzw. der Inanspruchnahme unserer Delkrederezusagen durch die Lieferanten begegnen wir bilanziell durch Bildung entsprechender Einzel- und Pauschalwertberichtigungen auf Forderungen sowie Rückstellungen für Delkredererisiken. Ein professionelles Forderungsmanagement ist Bestandteil unserer Geschäftstätigkeit. Bereits bei der Aufnahme neuer Mitglieder in die Verbundgruppe erfolgt eine intensive Prüfung der wirtschaftlichen Verhältnisse. Im laufenden Geschäftsverkehr werden zeitnah wichtige betriebswirtschaftliche Kennzahlen ermittelt, ausgewertet und von der Geschäftsführung beurteilt und ggf. entsprechende Handlungsanweisungen entwickelt. Leistungswirtschaftliche Risiken Das Risiko einer zu geringen Lagerumschlagsgeschwindigkeit der Bestände, das zu einer erhöhten Kapitalbindung führt, steuern wir durch die Ende 2013 erfolgte Neuausrichtung der Lagerhaltungs- und Logistikstruktur, die zu verringerten Beständen geführt hat. Darüber hinaus wird eine aktive Bestandssteuerung betrieben, die durch Zielvereinbarungen mit den verantwortlichen Personen unterstützt wird. Finanzwirtschaftliche Risiken/Risikoberichterstattung Finanzinstrumente Die verwendeten Finanzinstrumente beinhalten aufgrund der sehr vorsichtigen Anlagepolitik nahezu keine Marktrisiken. Währungsrisiken spielen aufgrund der Konzentration auf den Euroraum nur eine untergeordnete Rolle. Zinsänderungsrisiken wird durch Marktbeobachtungen sowie entsprechend daraus abgeleiteten Anlagehorizonten Rechnung getragen. Zinsrisiken aus mit Kreditinstituten abgeschlossenen Darlehensverträgen mit variabler Verzinsung sichern wir durch den Abschluss von Zinsswaps betrags- und fristenkongruent ab, um das Risiko steigender Zinsen gänzlich auszuschalten. Möglichen Liquiditätsrisiken wird durch eine jederzeit aktuelle Finanzplanung sowie ein aktives Liquiditätsmanagement begegnet. Durch den konzerninternen Finanzausgleich (Cash Pooling) wird eine Optimierung der Geldanlagen erreicht. Zusammenfassendes Ergebnis zur Risikotragfähigkeit Im Laufe des Jahres 2016 wurden mit unseren Hausbanken neue Kreditlinien vereinbart. Die gegenwärtige Liquidität in Verbindung mit diesen Kreditlinien ist zur Risikodeckung ausreichend. Insgesamt hat sich die Risikolandschaft gegenüber dem Vorjahr nicht wesentlich geändert. Die Einschätzung der Gesamtrisikosituation ist das Ergebnis der konsolidierten Betrachtung aller Einzelrisiken. Aus heutiger Sicht zeichnen sich keine den Fortbestand unseres Konzerns gefährdenden Risiken, auch nicht in Verbindung mit anderen Risiken, ab. 3 .2 Prognosebericht Für das Jahr 2017 rechnen wir mit einer weiteren Fortsetzung des derzeitig feststellbaren Trends der starken Verschiebung vom stationären Handel zum Onlinehandel. Auf die angespannte Marktsituation haben wir uns durch die Neuaufstellung unseres Unternehmens eingestellt. Im Jahr 2013 wurde eine Vielzahl von Initiativen und Maßnahmen begonnen, um die Zukunft aktiv zu gestalten, die auch im Berichtsjahr weiter umgesetzt wurden. So steht die Stärkung des EP:Fachhandels in der Region und vor Ort im Mittelpunkt. Die Händler sollen als "local-hero" vor Ort mit ihrer Beratungskompetenz die Kunden überzeugen und neue Kunden gewinnen. Ein 360-Grad-Marketing Ansatz unterstützt die Händler durch Print, Online und POS-Maßnahmen dabei, ihre Position auszubauen. Instrumente, die ausschließlich in der Kooperation ElectronicPartner zur Verfügung stehen, wie ein umfassender Online-Katalog oder das digitale Verkaufs- und Beratungstool "Virtual Shelf" erhöhen vor allem die Sortimentsvielfalt der Fachhändler. Mit unserer Qualitätsoffensive für die Marke EP:, die unter anderem Sortimentsverbesserungen, Ladenumbauten und die Forcierung von Multichannel-Konzepten vorsieht, sind unsere Händler klar auf Erfolgskurs. Insbesondere Fachhändler, die im Rahmen ihres Umbaus wertstabile Produktgruppen wie die Weiße Ware oder zukunftsgerichtete Segmente wie den Mobilfunk ins Portfolio aufgenommen haben verzeichnen eine deutliche Verbesserung ihrer Umsatz- und Ertragssituation. Durch den Ausbau der Multichannel-Strategie unterstützen wir unsere EP:Markenhändler darin, auch den mittlerweile für einen Händler unverzichtbaren Internetauftritt zu realisieren. Seit dem 06. April 2016 bieten wir den EP:Fachhändlern einen neuen Webauftritt inklusive Onlineshop. Ein weiterer Fokus ist der Ausbau unserer Multichannel-Strategie für MEDIMAX, die im Herbst 2016 mit einem zentralen Online-Shop umgesetzt wurde. Mit der Möglichkeit der Vermarktung von Diensten im Finanz- und Versicherungssektor bieten wir unseren Mitgliedern attraktive Angebote aus unserem Haus. Da sich die Verlagerung des Mobilfunkvertragsgeschäfts erst im Jahr 2017 für volle 12 Monate auswirkt, rechnen wir mit Umsatzerlösen, die leicht unter denen des Jahres 2016 liegen werden. Beim Rohertrag rechnen wir mit einer stabilen Rohertragsquote. Weiterhin erwarten wir konstante operative Erträge. Darüber hinaus rechnen wir mit leicht ansteigenden operativen Kosten, insbesondere bei den Kosten im Bereich IT. Somit erwarten wir insgesamt für das Jahr 2017 ein operatives EBT, das leicht unterhalb des operativen EBT des Geschäftsjahres 2016 in Höhe von 12,1 Mio. € liegen wird (vgl. Gliederungspunkt 2.3.2). Ein weiterhin aktives Working-Capital-Management soll dazu führen, dass der Saldo des Net Working Capital Ende 2017 wiederum das Niveau des Berichtsjahres erreicht (vgl. Gliederungspunkt 2.3.3).
Düsseldorf, den 24. Mai 2017 Michael Haubrich Frank Kretzschmar Friedrich Sobol Karl Trautmann Konzernbilanz zum 31. Dezember 2016Aktiva
* Nach Anpassung an den Ausweis gem. BilRUG Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016
* Nach Anpassung an den Ausweis gem. BilRUG Konzernanhang zum 31. Dezember 2016Allgemeine ErläuterungenDie ElectronicPartner Handel SE hat ihren Sitz in Düsseldorf und ist im Handelsregister beim Amtsgericht Düsseldorf unter der Register-Nr. HRB 61492 eingetragen. Der Konzernabschluss der ElectronicPartner Handel SE ist nach den Vorschriften des deutschen Handelsgesetzbuches (HGB) und des Aktiengesetzes (AktG) aufgestellt worden. Im Jahr 2016 wurde die Zusammenarbeit mit der SH Telekommunikation Deutschland GmbH (im Folgenden SH GmbH genannt) im Bereich Mobilfunk weiter vertieft. Nachdem wir zum 1. September 2015 Einkauf, Vertrieb und Logistik der Mobilfunk-Hardware beider Unternehmen im modernen Logistikzentrum der SH GmbH am Standort Bochum gebündelt hatten, haben wir zum 1. Juli 2016 neben dem Produktmanagement auch nachgelagerte Prozesse zur Kartenfreischaltung bei der SH GmbH angesiedelt. Somit bietet die SH GmbH nunmehr alle Leistungen rund um das Thema Mobilfunk gebündelt an. Dadurch ergibt sich eine Einschränkung der Vergleichbarkeit der Zahlen des Geschäftsjahres 2016 mit dem Vorjahr. So ergeben sich insbesondere Einschränkungen der Vergleichbarkeit bei den Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie bei den Umsatzerlösen und dem Wareneinsatz. Die Verlagerung des Mobilfunkgeschäfts ist der wesentliche Grund für den Rückgang der Umsatzerlöse, des Wareneinsatzes sowie der Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Ferner haben wir über eine unserer niederländischen Gesellschaften im abgelaufenen Geschäftsjahr im Rahmen eines Asset-Deals 16 Einzelhandelsstandorte von der Maxwell Retail BV/Maxwell Helden BV übernommen. Zu den Auswirkungen auf den Konzernabschluss siehe IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung. I. Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ausweismethoden1. Allgemeine Angaben Für das Geschäftsjahr 2016 wurde der Konzernabschluss der Gesellschaft erstmals nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) aufgestellt, das am 23.07.2015 in Kraft trat. Die Vorjahreszahlen wurden an die neuen Ausweisvorschriften des BilRUG angepasst. Wesentliche Änderungen ergeben sich dadurch bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, sonstigen Vermögensgegenständen, Umsatzerlösen, sonstigen Erträgen, Leistungsbezügen und den sonstigen Aufwendungen. Zur besseren Vergleichbarkeit haben wir die Gewinn-und Verlustrechnung in einer "3-Spalten-Darstellung" erstellt, in der die Vorjahreszahlen auf die neuen Gliederungsvorschriften des BilRUG angepasst wurden. Die Änderungen in der Bilanz werden im Folgenden erläutert (siehe III. Bilanzerläuterungen). Sofern in den folgenden Ausführungen Vorjahreswerte genannt werden, beziehen sie sich auf die nach BilRUG angepassten Werte, um eine Vergleichbarkeit herzustellen. Übrige langfristige Rückstellungen, die nach dem 1. Januar 2010 neu gebildet wurden, wurden zum 31. Dezember 2015 mit einem fristenkongruenten durchschnittlichen Marktzins der letzten sieben Jahre, der von der Deutschen Bundesbank monatlich veröffentlicht wird, abgezinst. In 2016 wurde erstmals das am 17.03.2016 in Kraft getretene "Gesetz zur Umsetzung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie und zur Änderung der handelsrechtlichen Vorschriften" angewandt, wonach die Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen erstmals nach Maßgabe des durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen 10 Geschäftsjahren erfolgte (im Vorjahr 7 Geschäftsjahre). Der daraus resultierende Unterschiedsbetrag beträgt für 2016 T€ 186. Der Betrag ist gemäß § 253 Abs. 6 HGB ausschüttungsgesperrt. In Anwendung des Beibehaltungswahlrechts nach Art. 67 Abs. 1 Satz 4 EGHGB wurde in den Jahresabschlüssen der konsolidierten Gesellschaften auf eine Abzinsung der langfristigen Rückstellungen verzichtet, da der jeweils aufzulösende Betrag der einzelnen Rückstellungen bis spätestens zum 31. Dezember 2024 wieder zugeführt werden müsste. In Anwendung eines weiteren Wahlrechts nach Art. 67 Abs. 4 EGHGB wurden die bisherigen Wertansätze der beweglichen Gegenstände des Anlagevermögens, für die in Vorjahren aus steuerlichen Gründen (§§ 254, 279 Abs. 2 HGB a.F.) die degressive Abschreibungsmethode angewandt wurde, unter Anwendung der für sie bis zum Inkrafttreten des BilMoG geltenden Vorschriften beibehalten. Die degressive Abschreibung dieser Vermögensgegenstände wird daher fortgeführt. 2. Bilanzierung und Bewertung Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr mit folgenden Ausnahmen beibehalten:
Die Sachanlagen und immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten abzüglich der kumulierten planmäßigen Abschreibungen bilanziert. Die planmäßigen Abschreibungen auf Zugänge zum beweglichen Sachanlagevermögen werden linear vorgenommen. Handelsrechtlich wird die steuerrechtliche Regelung des § 6 Abs. 2 EStG angewendet, wonach geringwertige abnutzbare, bewegliche Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungskosten € 410 nicht übersteigen, bereits im Jahr der Anschaffung in voller Höhe abgeschrieben werden. Geschäfts- oder Firmenwerte, die bis 2009 aus der Kapitalkonsolidierung entstanden sind, wurden ab dem Folgejahr über vier Jahre linear abgeschrieben. Ab 2010 entstandene Geschäfts- oder Firmenwerte werden über fünf Jahre, beginnend mit dem Jahr der Entstehung, linear abgeschrieben. Ab 2016 entstandene Geschäfts- oder Firmenwerte werden entsprechend der Neuregelung nach BilRUG nach individueller Einschätzung und sofern diese nicht verlässlich bestimmt werden kann über zehn Jahre, beginnend mit dem Jahr der Entstehung, linear abgeschrieben. In Einzelabschlüssen bilanzierte Geschäfts- oder Firmenwerte werden planmäßig über fünf Jahre linear abgeschrieben. Anteile an nicht konsolidierten verbundenen Unternehmen und Beteiligungen werden zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Assoziierte Unternehmen werden nach der Equity-Methode auf Basis der Buchwertmethode bewertet. Die Ausleihungen sind zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Die Bewertung der Vorräte erfolgt zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips nach konzerneinheitlichen Richtlinien. Vorräte aus Lieferungen von konsolidierten Gesellschaften sind zu den nach handelsrechtlichen Vorschriften aktivierungspflichtigen Anschaffungskosten angesetzt. Für Wertminderungen werden angemessene Abschläge vorgenommen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit den Nennwerten abzüglich Einzelwertberichtigungen und Pauschalwertberichtigungen bzw. zum Barwert angesetzt. Erkennbare Risiken im Forderungsbestand sind durch ausreichende Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wurden Pauschalwertberichtigungen gebildet. Wertpapiere des Umlaufvermögens werden zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren Kurswert ausgewiesen. Der Kassenbestand sowie Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks wurden mit dem Nennwert angesetzt. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Der Ausgleichsposten für erhaltene Zuzahlungen wurde in 2013 erstmalig gebildet. In diesen wurden erhaltene Zuzahlungen zur Abdeckung zukünftiger Verluste für durch MEDIMAX übernommene Märkte erfolgsneutral eingestellt. Der Posten wird in den Folgejahren in Höhe der eingetretenen Verluste erfolgswirksam aufgelöst; im Jahr 2016 wurden 0,2 Mio. € (Vorjahr 0,1 Mio. €) aufgelöst. Die Berechnung der Pensionsrückstellungen erfolgte nach der Projected Unit Credit Methode (PUC) auf der Grundlage der Richttafeln 2005 G von Prof. Klaus Heubeck unter Zugrundelegung eines Rechnungszinssatzes von 4,01 % und eines Rententrends von 2,4 % bzw. 2 %. Aktive Anwärter sind nicht vorhanden. Bei dem Rechnungszinssatz von 4,01 % handelt es sich um einen fristenkongruenten, durchschnittlichen Marktzins der letzten zehn Jahre, der von der Deutschen Bundesbank monatlich veröffentlicht wird. Es wird eine pauschale Restlaufzeit der Verpflichtungen von 15 Jahren angenommen. Die anderen Rückstellungen decken alle erkennbaren Risiken und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags ermittelt worden. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert. Der passive Rechnungsabgrenzungsposten enthält Einnahmen vor dem Bilanzstichtag, die Erträge für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag darstellten. Passive latente Steuern sind in den lokalen Handelsbilanzen nicht entstanden. Aktive Steuerlatenzen werden in Ausübung des Wahlrechts des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht aktiviert. Passive latente Steuern auf Unterschiedsbeträge aus der Anpassung der nationalen Ergebnisse an die Handelsbilanzen II werden mit den landesspezifischen Steuersätzen gerechnet, im Geschäftsjahr kam der Steuersatz von 21 % zur Anwendung. Die passiven latenten Steuern resultieren aus unterschiedlichen Ansätzen im Vorratsvermögen sowie bei Forderungen. Aktivüberhänge an latenten Steuern auf solche Unterschiedsbeträge werden nicht angesetzt. Soweit sich aufgrund von Konsolidierungsvorgängen aktive oder passive latente Steuern ergeben, werden diese mit einem Steuersatz von 30 % gerechnet und saldiert ausgewiesen. Aktive latente Steuern entstanden aus der Zwischengewinneliminierung. Ende 2012 wurden im Zusammenhang mit unseren Investitionen in das Finanzanlagevermögen Darlehen über insgesamt 15,0 Mio. € bei Kreditinstituten aufgenommen, von denen 12,0 Mio. € variabel verzinst werden. Nach den planmäßig erfolgten Tilgungen in 2016 in Höhe von insgesamt 3,75 Mio. € beläuft sich die variabel verzinste Verbindlichkeit per 31.12.2016 noch auf 1,75 Mio. €. Der Zinssatz wird auf Basis des EURIBOR ermittelt. Zur Absicherung der Zinsrisiken haben wir ebenfalls Ende 2012 zeitgleich betrags- und fristenkongruente Zinsswaps (Laufzeit Dezember 2012 - November 2017) im Sinne von Micro Hedges abgeschlossen, mittels derer wirtschaftlich gesehen die variable Verzinsung zu einer festen Verzinsung wird. Die Swaps und die damit abgesicherten Zinsverpflichtungen aus abgeschlossenen Darlehen wurden als Bewertungseinheiten gemäß § 254 HGB bilanziert, da es sich um vollständig geschlossene Positionen handelt. Die Verbuchung erfolgt nach der Einfrierungsmethode. II. KonsolidierungsgrundsätzeDie folgenden Konsolidierungsgrundsätze werden soweit nicht anders aufgeführt gegenüber dem Vorjahr unverändert angewandt. Der Stichtag der Jahresabschlüsse aller einbezogenen Unternehmen entspricht dem Konzernabschlussstichtag (31. Dezember 2016). 1. Kapitalkonsolidierung Die Kapitalkonsolidierung nach den §§ 300, 301 HGB wird nach der Neubewertungsmethode durchgeführt. Hierbei werden die Wertansätze der Beteiligungen an verbundenen Unternehmen mit den hierauf entfallenden Anteilen am Eigenkapital des Unternehmens verrechnet. Die Konsolidierung erfolgt auf Grundlage der Wertansätze zum Zeitpunkt des Erwerbs. Soweit sich bei der Konsolidierung aktive oder passive Unterschiedsbeträge ergeben, wurden sie bis einschließlich 1999 grundsätzlich mit den Rücklagen verrechnet. Der Aktivsaldo dieser Unterschiedsbeträge (saldiert mit passiven Unterschiedsbeträgen von unverändert T€ 41) beträgt unverändert T€ 207. Weiterhin sind Passivbeträge aus Veränderungen im Konsolidierungskreis aus 2010 in Höhe von T€ 84 saldiert. Aus Veränderungen im Konsolidierungskreis 2013 resultieren Passiv-Zugänge in Höhe von T€ 25. Seit dem Jahr 2000 ist der Konzern dazu übergegangen, aktive Unterschiedsbeträge als Firmenwert gesondert auszuweisen und nach § 309 Abs. 1 HGB grundsätzlich über vier Jahre abzuschreiben. Ab 1. Januar 2010 erfolgt die planmäßige Abschreibung neu entstehender Firmenwerte nach BilMoG über eine Nutzungsdauer von fünf Jahren, beginnend im Entstehungsjahr. Ab 2016 entstandene Geschäfts- oder Firmenwerte werden gemäß § 253 Abs.3 HGB nach individueller Einschätzung und sofern diese nicht verlässlich bestimmt werden kann über zehn Jahre, beginnend mit dem Jahr der Entstehung, linear abgeschrieben. Abweichend davon wurde der in 2006 aus dem Erwerb weiterer Anteile der Expert Holding AG/Schweiz entstandene Firmenwert von T€ 228 mit den Gewinnrücklagen verrechnet, er ist in den oben genannten Unterschiedsbeträgen (T€ 207) enthalten. 2. Equity Bilanzierung Die Equity Bilanzierung erfolgte gem. § 312 HGB nach der Buchwertmethode. Der jeweilige Unterschiedsbetrag zwischen dem Buchwert und dem anteiligen Eigenkapital des assoziierten Unternehmens wird als Firmenwert über fünf Jahre, ab 2016 über zehn Jahre, beginnend im Jahr seiner Entstehung, abgeschrieben. Auf eine Anpassung an die konzerneinheitlichen Bewertungs- und Bilanzierungsrichtlinien wird verzichtet. Ebenso wird auf die Eliminierung von Zwischenergebnissen im Rahmen der Equity Bilanzierung verzichtet, da die für die Beurteilung maßgeblichen Sachverhalte nicht zugänglich sind. Die Beteiligung an der MEDIMAX Electronic Frankfurt/Oder GmbH wurde zum 1. Januar 2014 erstmals nach der Equity Methode erfasst. Aus der erstmaligen at Equity Bilanzierung assoziierter Unternehmen, die zuvor mit den Anschaffungskosten bilanziert wurden, ist in 2014 ein passiver Unterschiedsbetrag in Höhe der thesaurierten Gewinne entstanden, der erfolgsneutral in die Gewinnrücklagen eingestellt wurde (T€ 242). 3. Währungsumrechnung Die Umrechnung der Bilanzposten der ausländischen Tochtergesellschaften erfolgt gemäß § 308a HGB zum Devisenkassamittelkurs bzw. für das Eigenkapital mit historischen Kursen. Für die Umrechnung in der Gewinn- und Verlustrechnung wird mit den Jahresdurchschnittskursen gerechnet. Die sich ergebenden Differenzen aus der Bewertung zum Stichtagskurs gegenüber der Bewertung zum historischen Kurs einerseits sowie gegenüber dem Jahresdurchschnittskurs andererseits werden unter dem Posten Eigenkapitaldifferenz aus der Währungsumrechnung innerhalb des Eigenkapitals ausgewiesen. Auf fremde Währung lautende Forderungen und Verbindlichkeiten der jeweiligen Einzelabschlüsse mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr sind zum Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Somit werden neben den unrealisierten Aufwendungen in 2016 auch unrealisierte Erträge erfolgswirksam erfasst. 4. Schuldenkonsolidierung Bei der Schuldenkonsolidierung werden in der konsolidierten Bilanz die sich entsprechenden Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den Konzernunternehmen aufgerechnet. In den Jahresabschlüssen vermerkte Eventualverbindlichkeiten aus dem Rechtsverkehr zwischen den einbezogenen Unternehmen werden im Konzernabschluss eliminiert. 5. Drittschuldenkonsolidierung Bei der Drittschuldenkonsolidierung werden in den Einzelabschlüssen ausgewiesenen Forderungen und Verbindlichkeiten auf Konzernebene saldiert, sofern diese gegenüber denselben Lieferanten bestehen. 6. Aufwands- und Ertragskonsolidierung In der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung sind bei den Umsatzerlösen die Erlöse aus Lieferungen und Leistungen zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen gegen die entsprechenden Aufwendungen für bezogene Waren und Leistungen aufgerechnet worden. Die anderen Erträge aus Leistungen zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen sind ebenfalls mit den entsprechenden Aufwendungen verrechnet worden. Eliminiert wurden die Erträge und Aufwendungen aus Beteiligungen, die Zinsen aus gruppeninternen Kreditgewährungen sowie Kostenumlagen. 7. Zwischengewinneliminierung Zwischengewinne aus konzerninternen Veräußerungsvorgängen der Tochtergesellschaften werden vollständig eliminiert. Auf die Eliminierung von Zwischengewinnen wird im Rahmen der Equity Bilanzierung verzichtet. III. BilanzerläuterungenAnlagevermögen Gliederung und Entwicklung des Konzernanlagevermögens sind im Anlagenspiegel (siehe Anlage zum Konzernanhang) dargestellt. Geschäfts- oder Firmenwerte mit Restbuchwerten in Höhe von T€ 356 werden entsprechend der damaligen Gesetzeslage planmäßig über 5 Jahre abgeschrieben. Geschäfts- oder Firmenwerte mit Restbuchwerten von T€ 106 werden entsprechend der aktuellen Gesetzeslage nach individueller Einschätzung und da diese nicht verlässlich bestimmt werden kann planmäßig über 10 Jahre abgeschrieben. Die im Anlagenspiegel unter den kumulierten Abschreibungen ausgewiesenen Währungsanpassungen beinhalten auch die Differenzen aus der Anpassung an den Durchschnittskurs in der Gewinn- und Verlustrechnung. Auf Firmenwerte, die aus den Einzelhandelsaktivitäten in den Niederlanden resultieren, erfolgte eine außerplanmäßige Abschreibung von 0,9 Mio. €. Auf die Finanzanlagen erfolgten außerplanmäßige Abschreibungen bei sonstigen Ausleihungen in Höhe von T€ 675. Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen und Forderungen gegenüber Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht Forderungen gegen verbundene Unternehmen und Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht resultieren im Wesentlichen aus Lieferungen und Leistungen. Sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten mit T€ 588 (Vorjahr T€ 1.153) den abgezinsten Barwert des auf den 31. Dezember 2006 letztmalig ermittelten Körperschaftsteuerguthabens aus dem ehemaligen Anrechnungsverfahren gemäß § 37 Abs. 4 und Abs. 5 KStG. Entsprechend dem Gesetz über steuerliche Begleitmaßnahmen zur Einführung der Europäischen Gesellschaft und zur Änderung weiterer steuerlicher Vorschriften (SEStEG) wird dieses Körperschaftsteuerguthaben über einen Zeitraum von zehn Jahren (2008 bis 2017) in gleichen Jahresbeträgen ausgezahlt. Es handelt sich somit um einen Posten im Sinne von § 298 Abs. 1 HGB in Verbindung mit § 268 Abs. 4 S. 2 HGB. Der ursprüngliche Gesamtanspruch betrug T€ 5.960. Aufgrund der Unverzinslichkeit des Anspruchs erfolgte die erfolgswirksame Aktivierung zum 31. Dezember 2006 zum Barwert. Die Abzinsung erfolgte mit einem Zinssatz von 4 %. Der Ertrag aus der Aufzinsung in 2016 ist im Zinsergebnis ausgewiesen. Durch den geänderten Ausweis gemäß BilRUG ergibt sich bei den Vorjahreszahlen eine Verschiebung von 11,4 Mio. € von den sonstigen Vermögensgegenständen in die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Eigenkapital Das Grundkapital unserer Gesellschaft beträgt unverändert € 31.000.000,00. Es ist eingeteilt in 31.000.000 auf den Namen lautende Stückaktien. Gewinnrücklagen Die Gewinnrücklagen enthalten neben den Gewinnrücklagen der Muttergesellschaft auch die in der Vergangenheit verrechneten Ausgleichsposten aus der Kapitalkonsolidierung. Gewinnvortrag Im Gewinnvortrag werden die während der Konzernzugehörigkeit bisher erwirtschafteten, noch nicht ausgeschütteten Ergebnisse der Konzerngesellschaften und die Vorträge der Zwischengewinneliminierung bei den Vorräten und anderen konzerninternen Transaktionen ausgewiesen. In 2016 wurden T€ 32.000 aus dem Gewinnvortrag an die Gesellschafterin ausgeschüttet. Ein Liquiditätsabfluss ergibt sich für uns daraus nicht. Die Ausschüttung diente der Finanzierung der Kaufpreisverbindlichkeiten unserer Muttergesellschaft bzw. unserer Schwestergesellschaft gegenüber uns aus dem Kauf der Beteiligungen an der noteboksbilliger.de AG sowie der SH Telekommunikation Deutschland GmbH. Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung In Anwendung von § 308a HGB werden Veränderungen des Eigenkapitals aufgrund der Währungsumrechnung gesondert als "Eigenkapitaldifferenz aus der Währungsumrechnung" innerhalb des Eigenkapitals ausgewiesen. Eigenkapitalspiegel Die Darstellung der Veränderung des Konzerneigenkapitals erfolgt nach DRS 7 (siehe Seite 35 f.). Sonstige Rückstellungen Sonstige Rückstellungen, die einen nicht unwesentlichen Umfang haben, bestehen für Aufwendungen im Personalbereich (T€ 13.333; Vorjahr T€ 12.722), Garantieverpflichtungen (T€ 7.890; Vorjahr T€ 8.934), für Delkredere-Risiken (T€ 4.925; Vorjahr T€ 6.172), für Risiken aus Lieferantenabrechungen (T€ 4.692; Vorjahr T€ 4.564) sowie für nicht abgerechnete Kundenansprüche (T€ 3.747; Vorjahr T€ 5.172). Aus der Umstellung der langfristigen Rückstellungen für die Archivierung von Geschäftsunterlagen sowie für die Wiederherstellung von Geschäftsräumen aufgrund der geänderten Bewertung durch das BilMoG resultierte zum 1. Januar 2010 eine Überdeckung von insgesamt T€ 826. Da der eigentlich aufzulösende Betrag bis spätestens zum 31. Dezember 2024 wieder zugeführt werden müsste, wird von dem Wahlrecht des Art. 67 Abs. 1 Satz 2 EGHGB Gebrauch gemacht und die Rückstellung beibehalten. Der Betrag der Überdeckung beläuft sich zum 31. Dezember 2016 auf T€ 6. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind vollständig innerhalb eines Jahres fällig. Im Vorjahr hatten T€ 3.750 eine Laufzeit von mehr als einem Jahr. Von den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben T€ 115 (Vorjahr T€ 96) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr und davon T€ 67 (Vorjahr T€ 0) eine Restlaufzeit über 5 Jahre. Die sonstigen Verbindlichkeiten sind wie im Vorjahr vollständig innerhalb eines Jahres fällig. Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen sowie Verbindlichkeiten gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, resultieren überwiegend aus Lieferungen und Leistungen. Latente Steuern Im Konzernabschluss sind passive latente Steuern von T€ 574 (Vorjahr T€ 609) auf Unterschiedsbeträge aus der Anpassung der nationalen Ergebnisse an die Handelsbilanzen II enthalten. Darüber hinaus sind aktive latente Steuern aus Konsolidierungsmaßnahmen von T€ 566 (Vorjahr T€ 503) entstanden. Im Vorjahr waren außerdem passive latente Steuern aus Konsolidierungsmaßnahmen in Höhe von T€ 253 entstanden. Die aktiven latenten Steuern aus Konsolidierungsmaßnahmen werden mit den passiven latenten Steuern saldiert ausgewiesen. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungGliederung Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach § 275 Abs. 2 HGB (Gesamtkostenverfahren) in der Fassung des BilRUG gegliedert. Auf die bis 2015 erfolgte Änderung der Reihenfolge in der Gewinn- und Verlustrechnung zur Darstellung des Rohertrages wird im Zuge der Umstellung auf die neuen Vorschriften des BilRUG ab 2016 verzichtet. Umsatzerlöse
In den Umsatzerlösen sind periodenfremde Erlöse aus Zahlungen von Lieferanten für Vorjahre in Höhe von T€ 1.443 enthalten. Außergewöhnliche Erträge und Aufwendungen Im Geschäftsjahr ergaben sich durch außergewöhnliche Posten folgende Auswirkungen auf das Ergebnis:
Periodenfremde Erträge und Aufwendungen Die periodenfremden betrieblichen Erträge belaufen sich auf T€ 8.047 (Vorjahr T€ 12.558). Sie betreffen im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen und Erträge aus Auflösungen von Wertberichtigungen auf Forderungen sowie dem Zahlungseingang von abgeschriebenen Forderungen. Die periodenfremden Aufwendungen betragen T€ 839 (Vorjahr T€ 889), die in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten sind. In den Steuern vom Einkommen und Ertrag sind insgesamt periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 53 (Vorjahr T€ 19) enthalten. Abschreibungen auf Finanzanlagen Es handelt sich mit T€ 675 (Vorjahr T€ 740) um Abschreibungen und Wertberichtigungen auf sonstige Ausleihungen. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag In diesem Posten sind Erträge aus latenten Steuern in Höhe von T€ 356 (im Vorjahr Erträge in Höhe von T€ 47) verrechnet. Zum 31.12.2015 wurden passive latente Steuern in Höhe von T€ 359 ausgewiesen. Unter Berücksichtigung von Währungseffekten in Höhe von T€ 5 hat sich der Saldo um T€ 351 verändert, sodass zum 31.12.2016 T€ 8 passivisch ausgewiesen werden. Ertrag aus Teilverlustübernahmen / Aufgrund eines Teilgewinnabführungsvertrags abgeführter Gewinn In diesen Posten werden die aufgrund von stillen Beteiligungen an Tochterunternehmen an die stillen Gesellschafter abgeführten Gewinne bzw. die von den stillen Gesellschaftern übernommenen Verluste ausgewiesen. V. KonsolidierungskreisIm Jahr 2016 sind die MEDIMAX Electronic Objekt Sangerhausen GmbH, die MEDIMAX Electronic Glauchau GmbH und die MEDIMAX Electronic Objekt Duderstadt GmbH durch Anteilsveräußerung zum 01.01.2016 aus dem Konsolidierungskreis ausgeschieden. Die easyTel Telefongesellschaft mbH ist durch Anteilsveräußerung zum 30.09.2016 aus dem Konsolidierungskreis ausgeschieden. Mit Wirkung zum 30.05.2016 wurde die Beteiligung an der comTeam Business Solutions GmbH von 51% auf 100% aufgestockt. Unsere Landesgesellschaft in Polen ist in 2016 liquidiert worden. Aus den Veränderungen des Konsolidierungskreises haben sich keine wesentlichen Auswirkungen hinsichtlich der Vergleichbarkeit ergeben. Der Stichtag des Konzernabschlusses stimmt mit dem Stichtag des Einzelabschlusses des Mutterunternehmens ElectronicPartner Handel SE, Düsseldorf, überein. Sämtliche voll konsolidierten Unternehmen haben ebenfalls das gleiche Geschäftsjahr. In den Konsolidierungskreis (§ 294 Abs. 1 HGB) des ElectronicPartner Handel - Konzerns wurden neben dem Mutterunternehmen folgende unmittelbaren oder mittelbaren Mehrheitsbeteiligungen einbezogen: Tochterunternehmen 1. Inländische Unternehmen ElectronicPartner Logistik GmbH, Düsseldorf ElectronicPartner International GmbH & Co. KG, Düsseldorf (Anteil 81,8%) ElectronicPartner International Beteiligungs-GmbH, Düsseldorf (Anteil 81,8%) ElectronicPartner Media Agentur GmbH, Düsseldorf ElectronicPartner GmbH, Düsseldorf comTeam Systemhaus GmbH, Düsseldorf ElectronicPartner Deutschland GmbH, Düsseldorf comTeam ITServices GmbH, Düsseldorf Plusanschluss GmbH, Düsseldorf comTeam Business Solutions GmbH, Düsseldorf GVK Garantie- und Versicherungskonzept GmbH, Korschenbroich (Anteil 51%) comTeam Portal GmbH, Düsseldorf EP:Netshop GmbH, Düsseldorf MEDIMAX Electronic Objekt Monschau GmbH, Düsseldorf MEDIMAX Electronic Objekt Hamburg-Farmsen GmbH, Düsseldorf MEDIMAX Electronic Objekt Goch GmbH, Düsseldorf MEDIMAX Electronic Objekt Freital GmbH, Düsseldorf MEDIMAX Electronic Objekt Berlin-Pankow GmbH, Düsseldorf MEDIMAX Electronic Objekt Hamburg-Barmbek GmbH, Düsseldorf MEDIMAX Electronic Objekt Berlin-Weißensee GmbH, Düsseldorf MEDIMAX Electronic Objekt Hamburg-Rahlstedt GmbH, Düsseldorf MEDIMAX Electronic Objekt Geldern GmbH, Düsseldorf MEDIMAX Electronic Objekt Schwentinental GmbH, Düsseldorf MEDIMAX Electronic Objekt Nettetal GmbH, Düsseldorf MEDIMAX Electronic Objekt Waldkirch GmbH, Düsseldorf MEDIMAX Electronic Objekt Jena-Burgau GmbH, Düsseldorf MEDIMAX Electronic Objekt Wolfen-Bobbau GmbH, Düsseldorf MEDIMAX Electronic Objekt Mettmann GmbH, Düsseldorf MEDIMAX Electronic Objekt Elsterwerda GmbH, Düsseldorf MEDIMAX Electronic Objekt Osterholz-Scharmbeck GmbH, Düsseldorf MEDIMAX Electronic Objekt Limburg-City GmbH, Düsseldorf MEDIMAX Electronic Objekt Fulda GmbH, Düsseldorf MEDIMAX Electronic Objekt Halberstadt GmbH, Düsseldorf MEDIMAX Electronic Objekt Waldshut-Tiengen GmbH, Düsseldorf MEDIMAX Electronic Objekt Heinsberg GmbH, Düsseldorf MEDIMAX Electronic Objekt Eberswalde GmbH, Düsseldorf MEDIMAX Electronic Objekt Cottbus GmbH, Düsseldorf MEDIMAX Electronic Objekt Gotha GmbH, Düsseldorf MEDIMAX Electronic Objekt Bochum GmbH, Düsseldorf MEDIMAX Electronic Objekt Dortmund GmbH, Düsseldorf MEDIMAX Electronic Objekt Groß-Gerau GmbH, Düsseldorf MEDIMAX Electronic Objekt Pfungstadt GmbH, Düsseldorf MEDIMAX Electronic Objekt Haltern GmbH, Düsseldorf MEDIMAX Electronic Objekt Bad Camberg GmbH, Düsseldorf MEDIMAX Electronic Objekt Dresden-Neustadt GmbH, Düsseldorf MEDIMAX Electronic Objekt Stein GmbH, Düsseldorf MEDIMAX Electronic Objekt Bottrop GmbH (vormals MEDIMAX Electronic Objekt Frechen GmbH), Düsseldorf MEDIMAX Electronic Objekt Görlitz GmbH (vormals MEDIMAX Electronic Objekt Berlin-Neukölln GmbH), Düsseldorf MEDIMAX Electronic Kaiserslautern GmbH & Co. KG, Kaiserslautern MEDIMAX Electronic Beteiligungsgesellschaft Kaiserslautern mbH, Kaiserslautern MEDIMAX Electronic Handelsgesellschaft Rhede mbH, Düsseldorf MEDIMAX Electronic Hildesheim GmbH, Hildesheim MEDIMAX Electronic Lüneburg GmbH, Lüneburg MEDIMAX Electronic Objekt Marl GmbH, (vormals MEDIMAX Electronic Marl GmbH), Düsseldorf MEDIMAX Electronic Berlin-Marzahn GmbH, Berlin MEDIMAX Electronic Dessau GmbH, Dessau MEDIMAX Electronic Objekt Magdeburg-City GmbH, Düsseldorf MEDIMAX Electronic Wildau GmbH, Wildau MEDIMAX Electronic Berlin-Köpenick GmbH, Berlin MEDIMAX Electronic Handel Limburg GmbH, Limburg MEDIMAX Electronic Berlin-Prenzlauer Berg GmbH, Berlin MEDIMAX Electronic Andernach GmbH, Andernach MEDIMAX Electronic Senftenberg GmbH, Senftenberg MEDIMAX Electronic Meißen GmbH, Meißen MEDIMAX Electronic Offenburg GmbH, Offenburg MEDIMAX Electronic Teltow GmbH, Teltow MEDIMAX Electronic Regensburg GmbH, Regensburg MEDIMAX Electronic Stralsund GmbH, Lüssow MEDIMAX Electronic Weißenfels GmbH, Weißenfels MEDIMAX Electronic Berlin-Reinickendorf GmbH, Berlin MEDIMAX Electronic Kiel GmbH, Kiel MEDIMAX Electronic Hamburg-Bergedorf GmbH, Hamburg MEDIMAX Electronic Hamburg-Wandsbek GmbH, Hamburg MEDIMAX Electronic Objekt Dresden-Seidnitz GmbH, Düsseldorf MEDIMAX Electronic Würselen GmbH, Würselen MEDIMAX Electronic Albstadt GmbH, Albstadt MEDIMAX Electronic Sigmaringen GmbH, Sigmaringen MEDIMAX Electronic Wismar GmbH, Gägelow MEDIMAX Electronic Objekt Duisburg GmbH, Düsseldorf MEDIMAX Electronic Objekt Schwerin GmbH, Düsseldorf MEDIMAX Electronic Objekt Coesfeld GmbH, Düsseldorf MEDIMAX Electronic Objekt Berlin-Charlottenburg GmbH, Düsseldorf MEDIMAX Electronic Objekt Strausberg GmbH, Düsseldorf MEDIMAX Electronic Objekt Schenefeld GmbH, Düsseldorf MEDIMAX Electronic Dinslaken GmbH, Dinslaken MEDIMAX Electronic Oberhausen GmbH, Oberhausen MEDIMAX Electronic Objekt Plauen GmbH, Düsseldorf MEDIMAX Electronic Objekt Kempen GmbH, Düsseldorf MEDIMAX Electronic Objekt Halle GmbH, Düsseldorf MEDIMAX Electronic Objekt Oranienburg GmbH, Düsseldorf MEDIMAX Electronic Objekt Stendal GmbH, Düsseldorf MEDIMAX Electronic Objekt Lutherstadt-Wittenberg GmbH, Düsseldorf MEDIMAX Electronic Objekt Wernigerode GmbH, Düsseldorf MEDIMAX Electronic Objekt Aschersleben GmbH, Düsseldorf MEDIMAX Electronic Objekt Merseburg GmbH, Düsseldorf MEDIMAX Electronic Objekt Berlin-Lichtenberg GmbH, Düsseldorf MEDIMAX Electronic Objekt Dallgow GmbH, Düsseldorf MEDIMAX Electronic Objekt Annaberg-Buchholz GmbH, Düsseldorf MEDIMAX Electronic Objekt Riesa GmbH, Düsseldorf MEDIMAX Electronic Objekt Bautzen GmbH, Düsseldorf MEDIMAX Electronic Objekt Hamburg-Stellingen GmbH, Düsseldorf MEDIMAX Electronic Objekt Magdeburg GmbH, Düsseldorf MEDIMAX Electronic Objekt Hannover-Döhren GmbH, Düsseldorf MEDIMAX Electronic Objekt Hannover-Brink-Hafen GmbH, Düsseldorf MEDIMAX Electronic Objekt Mülheim GmbH, Düsseldorf MEDIMAX Electronic Objekt Bernau GmbH, Düsseldorf MEDIMAX Electronic Objekt Halle-Südstadt GmbH, Düsseldorf MEDIMAX Süd-Ost GmbH, Düsseldorf MEDIMAX West GmbH, Düsseldorf MEDIMAX Nord-Ost GmbH, Düsseldorf MEDIMAX Zentrale Electronic SE, Düsseldorf MEDIMAX Online GmbH (vormals MEDIMAX Electronic Objekt Prisdorf GmbH), Düsseldorf ElectronicPartner Entertainment GmbH, Düsseldorf 2. Ausländische Unternehmen ElectronicPartner Nederland B.V., Vianen/Niederlande Feruton B.V., Vianen/Niederlande ElectronicPartner Belgium N.V., Zaventem/Belgien Euromasters B.V.B.A., Zaventem/Belgien ElectronicPartner Austria GmbH, Wiener Neudorf/Österreich ElectronicPartner Austria Handel GmbH, Wiener Neudorf/Österreich ElectronicPartner Holding GmbH, Wiener Neudorf/Österreich Elettromilanese S.r.l.i.L., Mailand/Italien ElectronicPartner Schweiz AG, Dietlikon/Schweiz EP ElectronicPartner AG, Dietlikon/Schweiz Expert Holding AG, Dietlikon /Schweiz (Anteile 99,84%, aus Vereinfachungsgründen 100% konsolidiert), ElectronicPartner Ic ve Dis Ticaret A.S. i.L., Istanbul/Türkei An den einbezogenen Unternehmen werden, soweit nicht anders vermerkt, 100% der Anteile gehalten. Es liegen mit Ausnahme der
für alle aufgeführten inländischen Konzerngesellschaften Beschlüsse der Gesellschafter vor, für das Geschäftsjahr 2016 die Befreiungsvorschrift § 264 Abs. 3 HGB bzw. § 264b HGB in Anspruch zu nehmen und den Jahresabschluss nicht offen zu legen. 3. Assoziierte Unternehmen (Erfassung nach der Equity-Methode) Im Konzernabschluss zum 31. Dezember 2016 wurden die E-Square EWIV, Brüssel, Belgien (40,91%) A. Günther GmbH & Co. KG, Saalfeld (38%) André Günther Verwaltungs- und Beteiligungs GmbH, Saalfeld (38%) C&P Consulting GmbH i.L., Potsdam (25,1%) MEDIMAX Electronic Frankfurt/Oder GmbH, Frankfurt/Oder (20%) nach der Equity-Methode erfasst. In den Beteiligungsbuchwerten sind Firmenwerte (=Unterschiedsbeträge) in Höhe von insgesamt T€ 4 enthalten. Die Firmenwerte werden linear über 5 Jahre abgeschrieben. 4. Nicht konsolidierte s Unternehmen
Von der Einbeziehung dieses Unternehmens wurde abgesehen, da die Gesellschaft für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von untergeordneter Bedeutung ist (Anwendung des § 296 Abs. 2 Satz 1 und 2 HGB). VI. Sonstige Angaben1. Haftungsverhältnisse Es bestehen folgende Haftungsverhältnisse:
Für die übernommene Delkrederehaftung wurden in Höhe der voraussichtlichen Inanspruchnahme ausreichend Rückstellungen gebildet. Darüber hinaus ist mit einer Inanspruchnahme nicht zu rechnen. Wesentliche Ausfallrisiken sind derzeit nicht erkennbar. Die übernommenen Mietbürgschaften waren nicht zu passivieren, da die zugrunde liegenden Verpflichtungen durch die jeweiligen Schuldner voraussichtlich erfüllt werden können und daher mit einer Inanspruchnahme nicht zu rechnen ist. Die übernommenen Gewährleistungsverpflichtungen stehen im Zusammenhang mit dem laufenden Geschäftsverkehr, hieraus wird kein besonderes Risiko gesehen, da die zugrunde liegenden Verpflichtungen durch die jeweiligen Schuldner voraussichtlich erfüllt werden können. Zur Besicherung eines Teils der Gewährleistungsverpflichtungen hat die ElectronicPartner Handel SE Termingeldeinlagen in Höhe von T€ 1.350 (Vorjahr T€ 1.350) verpfändet. 2. Art und Zweck sowie Risiken und Vorteile von nicht in der Bilanz enthaltenen Geschäften sowie sonstige finanzielle Verpflichtungen Wir haben von der obersten Konzernmutter, der Haubrich Zentrale GmbH & Co. KG, Düsseldorf, diverse Verwaltungs- und Lagergebäude angemietet. Von fremden Dritten haben wir diverse Einzelhandelsgeschäfte an den Standorten der MEDIMAX-Häuser angemietet. Besondere Risiken oder Vorteile ergeben sich mit Ausnahme eines möglichen Leerstandrisikos daraus nicht. Darüber hinaus werden seit Oktober 2011 Firmen-PKW geleast. Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen somit zum 31. Dezember 2016 in Form von Miet- und Leasingverpflichtungen in Höhe von T€ 99.403 (Vorjahr T€ 115.258); hierin enthalten sind sonstige finanzielle Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 6.397 (Vorjahr T€ 25.173). Diese genannten Geschäfte dienen der Verbesserung der Liquiditätssituation und der Eigenkapitalquote. Risiken sind lediglich in der Vertragsbindung zu sehen. Das Bestellobligo liegt im üblichen Rahmen der Geschäftstätigkeit. 3. Honorar der Abschlussprüfer Der Aufwand für den Abschlussprüfer setzt sich wie folgt zusammen:
4. Arbeitnehmer Die Zahl der Mitarbeiter (ohne Auszubildende) betrug im Jahresdurchschnitt:
5. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen Wesentliche Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen oder Personen zu nicht marktüblichen Bedingungen sind im Geschäftsjahr 2016 nicht zustande gekommen. VII. NachtragsberichtVorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach dem Bilanzstichtag nicht ergeben. VIII. GewinnverwendungsvorschlagLaut Vorschlag der Geschäftsführung soll der Jahresüberschuss 2016 der Muttergesellschaft in Höhe von T€ 13.831 auf neue Rechnung vorgetragen werden. IX. Angaben zu Gesellschaftsorganen1. Geschäftsführende Direktoren
In Anwendung von § 286 Abs.4 HGB wird auf die Angabe der Bezüge der geschäftsführenden Direktoren sowie auf die Angabe der Bezüge und Pensionsrückstellungen der ehemaligen Geschäftsführer verzichtet, da lediglich die drei erstgenannten geschäftsführenden Direktoren ihre Bezüge von der Muttergesellschaft erhalten. 2. Mitglieder des Verwaltungsrats
Vergütungen an die Mitglieder des Verwaltungsrats wurden im Geschäftsjahr 2016 in Höhe von T€ 221 (Vorjahr T€ 260) gezahlt. Die ElectronicPartner Handel SE stellt den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen auf. Sie gehört zum Konzern der Haubrich Zentrale GmbH & Co. KG, Düsseldorf, die zum 31. Dezember 2016 einen Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt; beide Konzernabschlüsse werden im Bundesanzeiger offengelegt.
Düsseldorf, den 24. Mai 2017 Michael Haubrich Frank Kretzschmar Friedrich Sobol Karl Trautmann Entwicklung
des Konzern-Anlagevermögens
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| Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten | ||||
|
31.12.2015
€ |
Währungs-
anpassung 1 € |
01.01.2016
€ |
Zugang
€ |
|
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||
| 1. Entgeltlich erworbene Software und Markenrechte | 32.676.467,12 | 11.867,63 | 32.688.334,75 | 2.319.528,87 |
| 2. Geschäfts- oder Firmenwert | 4.850.816,02 | 0,00 | 4.850.816,02 | 1.112.511,08 |
| 3. Geleistete Anzahlungen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 12.212,25 |
| 37.527.283,14 | 11.867,63 | 37.539.150,77 | 3.444.252,20 | |
| II. Sachanlagen | ||||
| 1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 8.984.306,95 | -0,01 | 8.984.306,94 | 1.019.464,32 |
| 2. Betriebs- und Geschäftsausstattung | 49.072.519,20 | 19.131,00 | 49.091.650,20 | 3.928.711,36 |
| 58.056.826,15 | 19.130,99 | 58.075.957,14 | 4.948.175,68 | |
| III. Finanzanlagen | ||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 92.398,88 | 0,00 | 92.398,88 | 0,00 |
| 2. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen | 837.268,91 | 0,00 | 837.268,91 | 145.736,69 |
| 3. Sonstige Beteiligungen | 148.634,51 | 0,00 | 148.634,51 | 0,00 |
| 4. Sonstige Ausleihungen | 2.437.332,89 | 1.048,58 | 2.438.381,47 | 1.140.040,86 |
| 3.515.635,19 | 1.048,58 | 3.516.683,77 | 1.285.777,55 | |
| 99.099.744,48 | 32.047,20 | 99.131.791,68 | 9.678.205,43 | |
| Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten | ||||
|
Abgang
€ |
Änderungen
im Konsoli- dierungs- kreis |
Umbuchung
€ |
31.12.2016
€ |
|
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||
| 1. Entgeltlich erworbene Software und Markenrechte | 577.317,51 | -5.657,42 | 0,00 | 34.424.888,69 |
| 2. Geschäfts- oder Firmenwert | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 5.963.327,10 |
| 3. Geleistete Anzahlungen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 12.212,25 |
| 577.317,51 | -5.657,42 | 0,00 | 40.400.428,04 | |
| II. Sachanlagen | ||||
| 1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 486.092,94 | -114.603,31 | 15.504,24 | 9.418.579,25 |
| 2. Betriebs- und Geschäftsausstattung | 8.230.512,15 | -644.629,10 | -15.504,24 | 44.129.716,07 |
| 8.716.605,09 | -759.232,41 | 0,00 | 53.548.295,32 | |
| III. Finanzanlagen | ||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 0,22 | 0,00 | 0,00 | 92.398,66 |
| 2. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen | 239.669,05 | 0,00 | 0,00 | 743.336,55 |
| 3. Sonstige Beteiligungen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 148.634,51 |
| 4. Sonstige Ausleihungen | 683.772,22 | 0,00 | 0,00 | 2.894.650,11 |
| 923.441,49 | 0,00 | 0,00 | 3.879.019,83 | |
| 10.217.364,09 | -764.889,83 | 0,00 | 97.827.743,19 | |
| Kumulierte Abschreibungen | |||||||
|
31.12.2015
€ |
Währungs-
anpassung 1 € |
01.01.2016
€ |
Zugang
€ |
Abgang
€ |
Änderungen
im Konsoli- dierungskreis |
31.12.2016
€ |
|
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | |||||||
| 1. Entgeltlich erworbene Software und Markenrechte | 19.328.604,91 | 11.867,63 | 19.340.472,54 | 4.847.889,47 | 506.175,51 | -5.657,42 | 23.676.529,08 |
| 2. Geschäfts- oder Firmenwert | 4.330.262,27 | 0,00 | 4.330.262,27 | 1.170.865,05 | 0,00 | 0,00 | 5.501.127,32 |
| 3. Geleistete Anzahlungen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 23.658.867,18 | 11.867,63 | 23.670.734,81 | 6.018.754,52 | 506.175,51 | -5.657,42 | 29.177.656,40 | |
| II. Sachanlagen | |||||||
| 1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 4.765.166,15 | 81,44 | 4.765.247,59 | 1.059.409,64 | 282.046,52 | -51.189,31 | 5.491.421,40 |
| 2. Betriebs- und Geschäftsausstattung | 38.869.123,31 | 18.973,19 | 38.888.096,50 | 4.774.379,73 | 7.804.057,11 | -545.557,10 | 35.312.862,02 |
| 43.634.289,46 | 19.054,63 | 43.653.344,09 | 5.833.789,37 | 8.086.103,63 | -596.746,41 | 40.804.283,42 | |
| III. Finanzanlagen | |||||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 2. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen | 11.089,07 | 0,00 | 11.089,07 | 3.696,35 | 0,00 | 0,00 | 14.785,42 |
| 3. Sonstige Beteiligungen | 66.002,15 | 0,00 | 66.002,15 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 66.002,15 |
| 4. Sonstige Ausleihungen | 1.319.181,74 | 713,69 | 1.319.895,43 | 674.685,90 | 307.742,03 | 0,00 | 1.686.839,30 |
| 1.396.272,96 | 713,69 | 1.396.986,65 | 678.382,25 | 307.742,03 | 0,00 | 1.767.626,87 | |
| 68.689.429,60 | 31.635,95 | 68.721.065,55 | 12.530.926,14 | 8.900.021,17 | -602.403,83 | 71.749.566,69 | |
| Nettowerte | ||
|
31.12.2016
€ |
31.12.2015
€ |
|
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| 1. Entgeltlich erworbene Software und Markenrechte | 10.748.359,61 | 13.347.862,21 |
| 2. Geschäfts- oder Firmenwert | 462.199,78 | 520.553,75 |
| 3. Geleistete Anzahlungen | 12.212,25 | 0,00 |
| 11.222.771,64 | 13.868.415,96 | |
| II. Sachanlagen | ||
| 1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 3.927.157,85 | 4.219.140,80 |
| 2. Betriebs- und Geschäftsausstattung | 8.816.854,05 | 10.203.395,89 |
| 12.744.011,90 | 14.422.536,69 | |
| III. Finanzanlagen | ||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 92.398,66 | 92.398,88 |
| 2. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen | 728.551,13 | 826.179,84 |
| 3. Sonstige Beteiligungen | 82.632,36 | 82.632,36 |
| 4. Sonstige Ausleihungen | 1.207.810,81 | 1.118.151,15 |
| 2.111.392,96 | 2.119.362,23 | |
| 26.078.176,50 | 30.410.314,88 | |
1 Inkl. Anpassung an den Durchschnittskurs in der Gewinn- und Verlustrechnung.
| 2016 | |
| 1. Laufende Geschäftstätigkeit | |
| Periodenergebnis (Konzernjahresüberschuss einschließlich Ergebnisanteile anderer Gesellschafter) | 1.681 |
| Abschreibungen auf Sachanlagevermögen und immaterielle Vermögensgegenstände | 11.852 |
| Abschreibungen auf Finanzanlagen | 675 |
| Abnahme der Rückstellungen | -2.987 |
| Zahlungsunwirksame Veränderung des Ausgleichspostens | -176 |
| Sonstige zahlungsunwirksamen Erträge/Aufwendungen (Saldo) | -807 |
| Abnahme der Vorräte | 2.745 |
| Abnahme der Forderungen und übriger Aktiva | 5.514 |
| Abnahme der Verbindlichkeiten und übriger Passiva | -1.832 |
| Gewinn aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens (Saldo) | -31 |
| Zinserträge (Saldo) | -662 |
| Ergebnis aus assoziierten Unternehmen | -142 |
| Ertragsteueraufwand | 2.506 |
| Ertragsteuerzahlungen | -1.886 |
| Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit | 16.450 |
| 2. Investitionstätigkeit | |
| Einzahlungen aus Abgängen von immateriellen Vermögensgegenständen | 71 |
| Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen | -3.444 |
| Einzahlungen aus Abgängen von Sachanlagevermögen | 658 |
| Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen | -4.948 |
| Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevermögens | 616 |
| Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen | -1.140 |
| Einzahlungen aus Abgängen aus dem Konsolidierungskreis | 400 |
| Auszahlungen für Zugänge zum Konsoldierungskreis | 0 |
| Auszahlungen aus der Gewährung von Darlehen an verbundene Unternehmen | -4.500 |
| Erhaltene Zinsen | 359 |
| Cashflow aus der Investitionstätigkeit | -11.928 |
| 3. Finanzierungstätigkeit | |
| Auszahlung aus der Tilgung von Darlehen | -3.750 |
| Gewinnausschüttung an Minderheitsgesellschafter | -153 |
| Gezahlte Zinsen | -198 |
| Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit | -4.101 |
| 4. Finanzmittelfonds | |
| Veränderungen des Finanzmittelfonds | 421 |
| Wechselkurs-, konsolidierungskreis- und bewertungsbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds | -217 |
| Finanzmittelfonds am Jahresanfang | 48.153 |
| Finanzmittelfonds am Jahresende | 48.357 |
| Zusammensetzung des Finanzmittelfonds: | |
| Kurzfristig liquidierbare Wertpapiere | 1.218 |
| Guthaben bei Kreditinstituten | 44.070 |
| Übrige flüssige Mittel | 4.419 |
| Verpfändete Termingeldeinlagen | -1.350 |
| 48.357 |
Wesentliche zahlungsunwirksame Investitions- und Finanzierungsvorgänge und Geschäftsvorfälle:
Von dem Verkaufspreis aus der Übertragung des Mobilfunkvertragsgeschäftes sind T€ 5.600 noch nicht zahlungswirksam geworden.
Die Gewinnausschüttung an die Muttergesellschaft ist im Juni 2016 nicht zahlungswirksam verrechnet worden und somit in der Kapitalflussrechnung nicht berücksichtigt.
Die sonstigen nicht zahlungswirksamen Aufwendungen und Erträge betreffen die Veränderung der Wertberichtigungen auf Vorräte und Forderungen.
| Mutterunternehmen | ||||
| Erwirtschaftetes Konzerneigenkapital | ||||
|
Gezeichnetes Kapital
€ |
Kapitalrücklage
€ |
Gewinnrücklagen
€ |
Bilanzgewinn (Gewinnvortrag und
Konzerngewinn/-verlust)
€ |
|
| Stand am 31.12.2014 / 01.01.2015 | 31.000.000,00 | 449.470,81 | 92.630.035,18 | 39.943.507,57 |
| Gewinnausschüttung | 0,00 | 0,00 | 0,00 | -32.000.000,00 |
| Einstellung in gesetzliche Rücklage | 0,00 | 0,00 | 154.136,35 | -154.136,35 |
| Veränderung Konsolidierungskreis | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| Währungsanpassungen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| Übrige Veränderungen | 0,00 | 0,00 | -33.001.000,00 | 33.001.000,00 |
| Konzernjahresüberschuss | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 19.880.075,94 |
| Stand am 31.12.2015 / 01.01.2016 | 31.000.000,00 | 449.470,81 | 59.783.171,53 | 60.670.447,16 |
| Gewinnausschüttung | 0,00 | 0,00 | 0,00 | -32.000.000,00 |
| Veränderung Konsolidierungskreis | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| Währungsanpassungen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| Übrige Veränderungen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| Konzernjahresüberschuss | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 1.467.779,48 |
| Stand am 31.12.2016 | 31.000.000,00 | 449.470,81 | 59.783.171,53 | 30.138.226,64 |
| Mutterunternehmen | |||
| Kumuliertes übriges Ergebnis | |||
|
Ausgleichsposten aus der Fremdwährungsumrechnung
€ |
Andere neutrale Transaktionen (Gewinnrücklagen)
€ |
Eigenkapital gemäß Konzernbilanz
€ |
|
| Stand am 31.12.2014 / 01.01.2015 | 3.908.725,10 | -97.754,42 | 167.833.984,24 |
| Gewinnausschüttung | 0,00 | 0,00 | -32.000.000,00 |
| Einstellung in gesetzliche Rücklage | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| Veränderung Konsolidierungskreis | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| Währungsanpassungen | 1.948.168,83 | 0,00 | 1.948.168,83 |
| Übrige Veränderungen | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| Konzernjahresüberschuss | 0,00 | 0,00 | 19.880.075,94 |
| Stand am 31.12.2015 / 01.01.2016 | 5.856.893,93 | -97.754,42 | 157.662.229,01 |
| Gewinnausschüttung | 0,00 | 0,00 | -32.000.000,00 |
| Veränderung Konsolidierungskreis | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| Währungsanpassungen | 244.978,42 | 0,00 | 244.978,42 |
| Übrige Veränderungen | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| Konzernjahresüberschuss | 0,00 | 0,00 | 1.467.779,48 |
| Stand am 31.12.2016 | 6.101.872,35 | -97.754,42 | 127.374.986,91 |
| Minderheitsgesellschafter | Konzerneigenkapital | |||
|
Minderheitenkapital
€ |
kumuliertes übriges Ergebnis Andere neutrale
Transaktionen
€ |
Eigenkapital
€ |
Summe Eigenkapital
€ |
|
| Stand am 31.12.2014 / 01.01.2015 | 38.486,95 | 12.320,00 | 50.806,95 | 167.884.791,19 |
| Gewinnausschüttung | -167.834,57 | 0,00 | -167.834,57 | -32.167.834,57 |
| Einstellung in gesetzliche Rücklage | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| Veränderung Konsolidierungskreis | 35.101,62 | 0,00 | 35.101,62 | 35.101,62 |
| Währungsanpassungen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 1.948.168,83 |
| Übrige Veränderungen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| Konzernjahresüberschuss | 58.450,54 | 0,00 | 58.450,54 | 19.938.526,48 |
| Stand am 31.12.2015 / 01.01.2016 | -35.795,46 | 12.320,00 | -23.475,46 | 157.638.753,55 |
| Gewinnausschüttung | -152.961,69 | 0,00 | -152.961,69 | -32.152.961,69 |
| Veränderung Konsolidierungskreis | 88.595,89 | 0,00 | 88.595,89 | 88.595,89 |
| Währungsanpassungen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 244.978,42 |
| Übrige Veränderungen | 12.320,00 | -12.320,00 | 0,00 | 0,00 |
| Konzernjahresüberschuss | 213.528,37 | 0,00 | 213.528,37 | 1.681.307,85 |
| Stand am 31.12.2016 | 125.687,11 | 0,00 | 125.687,11 | 127.500.674,02 |
Wir haben den von der ElectronicPartner Handel SE, Düsseldorf, aufgestellten Konzernabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang, Kapitalflussrechnung und Eigenkapitalspiegel - und den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegt in der Verantwortung der geschäftsführenden Direktoren der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben im Konzernabschluss und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der geschäftsführenden Direktoren sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der Konzernlagebericht steht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Düsseldorf, den 12. Juni 2017
PricewaterhouseCoopers
GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Peter Weiler, Wirtschaftsprüfer
ppa. Dr. Dieter Hovenjürgen, Wirtschaftsprüfer
Der Verwaltungsrat hat sich von den geschäftsführenden Direktoren über Planung, Geschäftsentwicklung sowie wichtige Geschäftsvorfälle der ElectronicPartner Handel SE und wesentlicher Beteiligungsgesellschaften regelmäßig unterrichten lassen. Entscheidungen von grundlegender Bedeutung sind dem Verwaltungsrat zur Zustimmung vorgelegt worden.
Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2016 und der Lagebericht des Geschäftsjahres 2016 der ElectronicPartner Handel SE sind von der PricewaterhouseCoopers GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Düsseldorf, geprüft worden.
Der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2016 und der Konzernlagebericht des Geschäftsjahres 2016 der ElectronicPartner Handel SE sind ebenfalls von der PricewaterhouseCoopers GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Düsseldorf, geprüft worden.
Zum Jahresabschluss und zum Konzernabschluss wurde jeweils ein uneingeschränkter Bestätigungsvermerk erteilt.
Außerdem erstellten die geschäftsführenden Direktoren für das Geschäftsjahr 2016 einen Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen (Abhängigkeitsbericht). Der Abhängigkeitsbericht wurde ebenfalls von der PricewaterhouseCoopers GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Düsseldorf, geprüft. Es haben sich keine Beanstandungen ergeben.
Auch der Verwaltungsrat hat den Jahresabschluss und den Lagebericht, den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht sowie den Abhängigkeitsbericht eingehend geprüft. An der Verwaltungsratssitzung vom 21.06.2017 hat der Abschlussprüfer teilgenommen. Es bestanden keine Einwände. Der Verwaltungsrat stimmt dem Ergebnis der Abschlussprüfung zu.
Der Verwaltungsrat billigt den Jahresabschluss und den Konzernabschluss, die damit festgestellt sind. Mit dem Lagebericht und dem Konzernlagebericht und insbesondere der Beurteilung zur weiteren Entwicklung des Unternehmens und des Konzerns ist der Verwaltungsrat einverstanden. Dem Vorschlag, der den Vortrag des Jahresüberschusses in Höhe von € 13.830.581,57 auf neue Rechnung vorsieht, schließt sich der Verwaltungsrat an.
Düsseldorf, 21.06.2017
Der Vorsitzende des Verwaltungsrats:
Hartmut Haubrich
Der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2016 wurde am 21. Juni 2017 gebilligt.
Dem Vorschlag der geschäftsführenden Direktoren entsprechend wurde der Jahresüberschuss der Muttergesellschaft in Höhe von € 13.830.581,57 auf neue Rechnung vorgetragen.
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