Stammdaten

Register
Amtsgericht Düsseldorf HRB 57632
Eingetragen
26.11.2007
Branche
Herstellung von Schlössern und Beschlägen aus unedlen MetallenSonstige Überlassung von ArbeitskräftenHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Gegenstand
Die Durchführung von Korrosionsschutzarbeiten, Industrieanstrich und Finishing im In- und Ausland sowie alle damit im Zusammenhang stehenden Tätigkeiten, einschließlich der Überlassung von Arbeitnehmern, sowie ferner die Beratung von Unternehmen in den vorgenannten Bereichen, ausgenommen erlaubnispflichtige Tätigkeiten aller Art, die nicht Arbeitnehmerüberlassung sind; ausgenommen sind ferner Tätigkeiten i.S.d. Handwerksordnung.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Chousein Giourouk
seit 2.7.2021
Prokura
Ekrem Toumpar
seit 9.10.2013
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
Sanie Chatzi Nteli Chasan
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Sanie Chatzi Nteli Chasan
Papenburg
25.050 €
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

PHERECLUS INTERNATIONAL GmbH

Düsseldorf

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

A. Grundlagen des Unternehmens

Die Gesellschaft ist im Korrosionsschutz beim Schiffbau und bei Windkraftanlagen sowie im Bereich Transportdienstleistungen und Vermietung tätig. Sie beschichtet und lackiert Schiffe (neben Containerschiffen auch Tanker, Fähren, Kreuzfahrtschiffe, Yachten, RoRo-Schiffe sowie U-Boote) und Bauten (Brücken und Gebäude).

Die Schiffe werden in den Werften bearbeitet.

Im Jahresdurchschnitt waren bei der PHERECLUS INTERNATIONAL GmbH 56 Mitarbeiter tätig.

B. Wirtschaftsbericht

1. Entwicklung Gesamtwirtschaft

Die konjunkturelle Lage in Deutschland war im Jahr 2023 weiterhin gekennzeichnet durch die Folgen des Kriegs in der Ukraine. Hinzu kamen verschärfte Material- und Lieferengpässe, massiv steigende Preise sowie der Fachkräftemangel. Lt. Bundeswirtschaftsminister zählten dazu auch das historisch niedrige Wachstum des Welthandels, dies treffe die starke Exportwirtschaft in Deutschland besonders. Hinzu kämen Kaufkraftverluste durch hohe Inflation und weniger Investitionen wegen hoher Zinsen. Zudem sei die Sparquote gestiegen, die Binnennachfrage gesunken.

Das Bruttoinlandsprodukt dürfte 2024 real, also preisbereinigt, um 0,2 % zurückgehen. Für 2025 rechnet die Bundesregierung mit einer Steigerung um 1,1 %, für 2026 um 1,6 %.

Die Preissteigerung dürfte sich 2024 auf 2,2 % verringern und in den Folgejahren weiter zurückgehen. Zusammen mit einer erwarteten Steigerung von 5,0 % bei den Bruttolöhnen und -gehältern ist daher wieder mit steigenden Reallöhnen zu rechnen.

Insbesondere die Erwartung, dass den Bürgerinnen und Bürgern dank Lohnsteigerungen und geringerer Inflation real wieder mehr Geld zur Verfügung steht, könnte zu einer stärkeren Binnennachfrage führen. Diese Erholung wird aber gebremst durch internationale Krisen und hohe Zinsen. Insgesamt zeigt sich, dass der Wirtschaftsstandort Deutschland weiter unter erheblichem Druck steht. Dieser aktuellen Schwächephase will die Bundesregierung mit umfassenden und zielgerichteten Maßnahmen begegnen. Das Ziel ist es, den Wirtschaftsstandort nachhaltig zu stärken. Trotz der aktuell gescheiterten Regierung und den bevorstehenden Neuwahlen ist anzunehmen, dass auch die neue Regierung dieses Ziel verfolgen wird.

2. Geschäftsverlauf und Umsatzentwicklung

Die Umsätze sind im Vergleich zum Vorjahr leicht gestiegen. Von 8,4 Mio. € im Geschäftsjahr 2022 auf 8,9 Mio. € im Geschäftsjahr 2023. Sie liegen damit über den Erwartungen des Vorjahres. Dies betrifft vor allem den Bereich der Kreuzschifffahrt.

3. Ertragslage

Das Jahr 2023 endet mit einem Jahresfehlbetrag von 0,8 Mio. € und liegt damit deutlich unter den Erwartungen. Dies ist u.a. auf den von 3,5 Mio. € auf 4,7 Mio. € gestiegenen Materialaufwand zurückzuführen. Hierfür ist vor allem der Einsatz von Leiharbeitern und die Anmietung von Unterkünften für die Mitarbeiter verantwortlich, der mit einem Anstieg von 3,0 Mio. € auf 3,9 Mio. € zu Buche schlägt. Positiv wirkte sich der Rückgang der Mitarbeiterzahl aus; der Personalaufwand liegt deutlich unter dem Vorjahresniveau. Des Weiteren konnte im Geschäftsjahr 2023 kein Beteiligungsertrag der Tecton Service GmbH vereinnahmt werden, da der Ausschüttungsbeschluss erst im Geschäftsjahr 2024 gefasst wurde.

4. Vermögenslage

Die Bilanzsumme der PHERECLUS INTERNATIONAL GmbH betrug zum 31. Dezember 2023 10,9 Mio. € und ist damit auf Vorjahresniveau.

Es haben sich vor allem die flüssigen Mittel von 2,0 Mio. € auf 2,3 Mio. € und die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von 3,6 Mio. € auf 3,8 Mio. € erhöht. Dagegen sind die sonstigen Vermögensgegenstände deutlich von 3,8 Mio. € auf 3,3 Mio. € gesunken.

5. Finanzlage

Die Finanzierung aus Eigenmitteln (Eigenkapitalquote) ist in 2023 auf Grund des Verlustes auf 82,6 % (Vorjahr 89,9 %) gesunken. Sie ist aber weiterhin überdurchschnittlich hoch. Langfristige Bankdarlehen kamen nur im geringem Maße zum Einsatz. Ferner ist das Unternehmen weiterhin mit einem hohen Bankguthaben ausgestattet.

Die Gesellschaft war jederzeit in der Lage, ihre Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen.

C. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

1. Prognosebericht

Das Wachstum der PHERECLUS INTERNATIONAL GmbH ist gekoppelt an die geschäftliche Entwicklung der Auftraggeber überwiegend aus dem Schiffbau. Auf Grund der generell schlechten konjunkturellen Entwicklung rechnet die PHERECLUS INTERNATIONAL GmbH aktuell nach vorsichtigen Schätzungen mit einem Jahresergebnis (vor Beteiligungserträgen) im Geschäftsjahr 2024 von -0,2 Mio. €. Es wird zwar vorsichtig mit einem Anstieg der Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2023 um rd. 1,0 Mio. € auf 10,0 Mio. € gerechnet, jedoch mit einem gleichzeitigen Anstieg von Fremdleistungen und allgemeinen Kosten, meist verursacht durch inflationäre Tendenzen. Die Beteiligungserträge werden 1,6 Mio. € betragen.

Der Ausblick auf die Jahre 2024 ff. ist für PHERECLUS INTERNATIONAL GmbH als leicht negativ zu bewerten, unter der Annahme, dass sich die aus den kriegsbedingten und konjunkturellen Krisen und den politischen Entwicklungen des Verhältnisses des Westens zu Russland und China resultierenden negativen Auswirkungen weiterhin die Konjunktur negativ beeinflussen.

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im 3. Quartal 2024 gegenüber dem 2. Quartal 2024

- preis-, saison- und kalenderbereinigt - um 0,2 % gewachsen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, nahmen im 3. Quartal 2024 vor allem die staatlichen und die privaten Konsumausgaben zu. Im 2. Quartal 2024 ging die Wirtschaftsleistung nach den neuesten Berechnungen um 0,3 % zurück (bisher: -0,1 %), nach einem Plus zum Jahresbeginn (+0,2 %).

In der im Herbst 2024 veröffentlichten ifo-Konjunkturprognose wird für 2024 eine Stagnation der Wirtschaftsleistung erwartet, im folgenden Jahr 2025 soll das BIP um 0,9 % und im Jahr 2024 um 1,5 % steigen.

Die PHERECLUS INTERNATIONAL GmbH ist durch den Inhaber international aufgestellt, so dass auch Aufträge in anderen europäischen Ländern weiterhin vermehrt angestrebt werden, um eventuell auftretende Defizite in Deutschland besser ausgleichen zu können.

2. Chancen- und Risikobericht

Wir werden unsere spezifizierten Dienstleistungen weiterhin fortlaufend europaweit anbieten. Die PHERECLUS INTERNATIONAL GmbH setzt weiterhin auf Qualität und kann sich durch ihre Erfahrung gegenüber Billiganbietern regelmäßig durchsetzen. Weiterhin ist, verursacht durch Kriege, erhöhten Inflationsraten und stagnierenden Wirtschaftswerten, eine Unsicherheit in den Märkten gegeben. Der zukünftige Bedarf an Infrastruktur und Sanierungsmaßnahmen in Deutschland und in den europäischen Ländern ist vorhanden, die Bereitwilligkeit zur Umsetzung dieser Investitionen jedoch momentan nicht absehbar.

Der Geschäftsverlauf der PHERECLUS INTERNATIONAL GmbH ist weiterhin maßgeblich von der Entwicklung im Schiffbau in Deutschland und Europa abhängig. Dieser stand bis zum Beginn der Corona-Krise glänzend da, wenngleich asiatische Wettbewerber bereits in den High-Tech-Schiffbau vordrangen (Zuletzt gingen Aufträge für Ostsee-Fähren fast ausschließlich an chinesische Werften.). Ursächlich hierfür war und ist eine unrealistische, stark subventionierte Preispolitik. Von der EU erwartet man weiterhin, an der Herstellung eines fairen Welthandels im Schiffbau zu arbeiten, so dass diese Risiken für die Hauptauftraggeber eingedämmt werden und mittel- bis langfristig, nach Bewältigung der Corona-Krise, zumindest wieder gute Ergebnisse erzielbar bleiben.

 

Düsseldorf, den 19. November 2024

Ekrem Toumpar, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 1.204.938,00 1.453.222,00
I. Sachanlagen 1.154.938,00 1.403.222,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.154.938,00 1.403.222,00
II. Finanzanlagen 50.000,00 50.000,00
1. Beteiligungen 50.000,00 50.000,00
B. Umlaufvermögen 9.337.821,20 9.413.963,12
I. Vorräte 0,00 83.000,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 7.047.635,03 7.374.041,15
1. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1.940,89 1.166,38
2. sonstige Vermögensgegenstände 7.045.694,14 7.372.874,77
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 1.533.103,52 1.622.658,17
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.290.186,17 1.956.921,97
C. Rechnungsabgrenzungsposten 382.169,51 31.098,20
Aktiva 10.924.928,71 10.898.283,32

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 9.023.266,98 9.795.549,17
I. Gezeichnetes Kapital 25.050,00 25.050,00
II. Gewinnvortrag 9.770.499,17 9.409.244,18
III. Jahresfehlbetrag 772.282,19 -361.254,99
B. Rückstellungen 106.480,00 110.935,00
C. Verbindlichkeiten 1.795.181,73 991.799,15
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 125.996,48 170.242,02
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 125.996,48 170.242,02
2. sonstige Verbindlichkeiten 1.669.185,25 821.557,13
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.669.185,25 821.557,13
Passiva 10.924.928,71 10.898.283,32

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 4.337.648,58 5.813.681,15
2. Personalaufwand 2.586.541,38 3.095.904,29
a) Löhne und Gehälter 2.059.557,37 2.593.179,01
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 526.984,01 502.725,28
davon für Altersversorgung 180.254,89 2.415,02
3. Abschreibungen 468.422,04 436.160,48
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 468.422,04 436.160,48
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.120.040,55 2.329.104,95
5. Erträge aus Beteiligungen 0,00 390.807,57
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 102.331,07 75.208,73
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 4.826,10 4.003,55
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,77 23.755,00
9. Ergebnis nach Steuern -739.851,19 390.769,18
10. sonstige Steuern 32.431,00 29.514,19
11. Jahresfehlbetrag 772.282,19 -361.254,99

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

A. Allgemeines

Die PHERECLUS INTERNATIONAL GmbH mit Sitz in Düsseldorf ist unter der Nummer HRB 57632 beim Amtsgericht Düsseldorf in das Handelsregister eingetragen.

Der Jahresabschluss der Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf.

Der Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie der einschlägigen Vorschriften des GmbHG des Gesellschaftsvertrages aufgestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die auf den vorstehenden Jahresabschluss angewendeten Ansatz- und Bewertungsmethoden werden stetig angewendet.

Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgt unter der Annahme der Unternehmensfortführung nach § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Bei den Anschaffungskosten werden Anschaffungsnebenkosten und Anschaffungskostenminderungen berücksichtigt.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Für die angeschafften geringwertigen Anlagegüter wird die Bewertungsfreiheit gemäß § 6 Abs. 2 EStG in Anspruch genommen, d.h. geringwertige Wirtschaftsgüter bis zu einem Wert in Höhe von € 800,00 werden in voller Höhe als Betriebsausgaben abgesetzt.

Die Finanzanlagen sind mit ihren Anschaffungskosten bewertet.

Unfertige Leistungen werden zu Herstellungskosten bewertet. Sie werden retrograd, ausgehend vom jeweiligen Abrechnungswert, durch angemessene Abschläge für Verwaltungs- und Vertriebskosten sowie für den Gewinnzuschlag bewertet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zum Nominalwert angesetzt. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von unverändert 1,5 % auf die Netto-Forderungen Rechnung getragen.

Die flüssigen Mittel werden mit dem Nennbetrag angesetzt.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten betrifft Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen.

Die Steuerrückstellungen beinhalteten im Vorjahr Steuern auf Grund einer Betriebsprüfung.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Diese wurden mit den Erfüllungsbeträgen bewertet, die nach kaufmännischer Beurteilung notwendig sind (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB).

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

C. Angaben zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagengegenstände ist im Anlagenspiegel dargestellt.

Die Geschäftsjahresabschreibungen je Posten der Bilanz sind im Anlagenspiegel dargestellt.

Die Gesellschaft ist an der Tecton Service GmbH, Düsseldorf, zu 50 % beteiligt. Das Eigenkapital beträgt zum 31. Dezember 2023 € 7.842.489,32. Das Jahresergebnis betrug € 1.908.032,45.

Forderungen

Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten mit T€ 14 (Vorjahr T€ 102) ein Verrechnungskonto des Geschäftsführers. Es wird mit 6,0 % p.a. verzinst.

Eigenkapital

Die Darstellung des Eigenkapitals erfolgt gemäß § 272 HGB unter Berücksichtigung des Gesellschaftsvertrages. Das voll eingezahlte Stammkapital der PHERECLUS INTERNATIONAL GmbH beträgt € 25.050,00.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten vor allem Rückstellungen für Gewährleistungen, Urlaubsansprüche der Arbeitnehmer und Jahresabschlusskosten.

Angabe zu Restlaufzeitvermerken

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt T€ 2.263 (Vorjahr T€ 1.553). Dieser betrifft ausschließlich die sonstigen Vermögensgegenstände.

31.12.2023
(31.12.2022) Restlaufzeit
Gesamt
T€
bis 1 Jahr
T€
1 - 5 Jahre
T€
über 5 Jahre
T€
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 126 67 59 0
(170) (44) (126) (0)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.445 1.445 0 0
(365) (365) (0) (0)
Sonstige Verbindlichkeiten 224 224 0 0
(457) (457) (0) (0)
1.795 1.736 59 0
(992) (866) (126) (0)

D. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen Leasingverpflichtungen für Kraftfahrzeuge in Höhe von rd. T€ 700 für die Jahre 2024 bis 2026.

Mitarbeiter

Im Jahresdurchschnitt waren im Geschäftsjahr 2023 4 (Vorjahr 15) Angestellte und 52 (Vorjahr 92) Arbeiter beschäftigt.

Geschäftsführung

Im Geschäftsjahr 2023 erfolgte die Geschäftsführung durch Herrn Ekrem Toumpar, Kaufmann.

Der Geschäftsführer ist von der Beschränkung des § 181 BGB befreit und befugt, die Gesellschaft allein zu vertreten.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den ausgewiesenen Jahresfehlbetrag zusammen mit dem Gewinnvortrag auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Düsseldorf, den 19. November 2024

sonstige Berichtsbestandteile

Die Geschäfte des Jahres 2023 führte Herr Ekrem Toumpar.

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 17.12.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die PHERECLUS INTERNATIONAL GmbH, Düsseldorf

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der PHERECLUS INTERNATIONAL GmbH, Düsseldorf, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der PHERECLUS INTERNATIONAL GmbH, Düsseldorf, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

- vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen auf Grund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen auf Grund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht auf Grund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

- gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

- beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

- beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

- beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

- führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Köln, den 2. Dezember 2024

Felicitas GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Michael Meyerhof, Wirtschaftsprüfer

Jana Hilgenhof, Wirtschaftsprüferin

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