Stammdaten

Register
Amtsgericht Düsseldorf HRB 56489
Vorher
Ericsson Transmission Germany GmbH
Eingetragen
18.6.2007
Branche
Herstellung von Geräten und Einrichtungen der TelekommunikationstechnikVermietung von Büromaschinen, Datenverarbeitungsgeräten und -einrichtungenErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Gegenstand
Die Forschung und Entwicklung, Herstellung, Einkauf, Vertrieb, Vermietung, Wartung, Instandhaltung, Montage und Inbetriebnahme von Hardware, Software und Systemen und Anlagen auf dem Gebiet der Telekommunikation, Datenkommunikation, Elektrotechnik und elektronischen Datenverarbeitung und alle damit im Zusammenhang stehenden Geschäfte, einschließlich der Bereitstellung und Vermietung von Netz- und Rechnerkapazität sowie der Gründung oder dem Erwerb von Gesellschaften oder Anteilen daran.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Sven Körfer
seit 9.4.2026
Prokura
Daniela Schneider
seit 29.7.2024
Prokura
Daniel Leimbach
seit 31.10.2022
Geschäftsführer
Regine Nürenberg
seit 19.12.2018
Geschäftsführer
Frank Augustin
seit 19.12.2018
Prokura
Tobias Hermann Breier
seit 9.11.2018
Prokura
Erik Rijks
seit 13.5.2015
Geschäftsführer
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Telefonaktiebolaget LM EricssonSWE
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
1.000.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Ericsson Services GmbH

Düsseldorf

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1. Grundlagen der Gesellschaft

1.1. Organisatorische Struktur des Konzerns und Geschäftsmodell

Die in Deutschland von der Ericsson Germany GmbH geführte Ericsson-Gruppe ist zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses wie folgt strukturiert:

Die Ericsson Services GmbH (EMG) ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der Ericsson GmbH, Düsseldorf (EDD), mit der ein Ergebnisabführungsvertrag besteht.

Zum Geschäft der EMG gehört unter anderem der Betrieb eines konzerninternen Logistikzentrums, das für das Antennen-Portfolio der Ericsson Antenna System (EAS) verwendet wird. Darüber hinaus wird ein Lager in Duisburg, welches vorher in Neuss war, für die Belieferung in den europäischen und außereuropäischen Markt bzw. an die EDD für den deutschen Markt betrieben.

Gemäß Service Agreement verrechnet die EMG die ihr entstandenen sonstigen betrieblichen Aufwendungen mit einem Gewinnaufschlag von 7,83 % (Vorjahr: 7,11 %) an die Ericsson AB, Stockholm/Schweden, (EAB) weiter. Diese erstattungsfähigen sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen insbesondere Miete und Mietnebenkosten sowie weitere logistikspezifische Aufwendungen. Zudem werden der EMG notwendige Finanzierungskosten von der EAB erstattet.

Des Weiteren erbringt die EMG verschiedene Dienstleistungen für die Muttergesellschaft EDD. Unter anderem erfolgt hier durch die EMG die Bereitstellung und der Betrieb eines Richtfunknetzes und die Bereitstellung von Übertragungskapazitäten für die Deutsche Telekom als Kunde der Muttergesellschaft; für weitere Kunden der Muttergesellschaft werden technische Serviceleistungen erbracht. Diese Serviceleistungen umfassen neben der klassischen Netzwerktechnologie auch Leistungen im Bereich der Digital Services, Operations Support System (OSS)/Base Station System (BSS) und Configuration Resource Module (Core).

Aufgrund der Konzerneinbindung beider Geschäftsbereiche sind für den Geschäftserfolg der Gesellschaft einerseits die Vertriebsaktivitäten der Muttergesellschaft und andererseits das erfolgreiche internationale Logistikgeschäft der Ericsson-Gruppe ausschlaggebend.

Operativ ist die Gesellschaft in die Customer Unit Western Europe (CU WE) eingebunden, die ihrerseits zu der Market Area Europe and Latin America (MELA) gehört.

2. Wirtschaftsbericht

2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die gesamtwirtschaftliche Ausgangslage stellt sich zum Jahreswechsel 2023 im Zuge der Nachwirkungen der vorangegangenen Krisen, insbesondere den erheblichen Kaufkraftverlusten als Folge des massiven Energie- und Nahrungsmittelpreisanstiegs, der schwachen weltwirtschaftlichen Entwicklung, der geopolitischen Krisen sowie den geldpolitischen Straffungen weiterhin sehr schwach dar: Das Bruttoinlandsprodukt ist zum Jahresende nach ersten, vorläufigen Informationen des Statistischen Bundesamtes preis -, saison- und kalenderbereinigt um rund 0,25 % gegenüber dem Vorquartal gesunken. Für das Gesamtjahr ergibt sich damit ein Rückgang des BIP um 0,3 %. Dieses Ergebnis war weitgehend erwartet worden. Insbesondere der private Konsum ist im vergangenen Jahr aufgrund der nachwirkenden Kaufkraftverluste und der Kaufzurückhaltung, auch im Zuge der erhöhten Unsicherheit infolge der geopolitischen Konflikte, preisbereinigt um 0,8 % zurückgegangen. Damit lag er immer noch etwas unter dem Niveau des Vor-Corona-Jahres 2019. Auch die staatlichen Konsumausgaben waren mit -1,7% gegenüber dem Vorjahr rückläufig. Darin spiegelt sich die Normalisierung der Staatsausgaben nach der deutlichen Ausweitung während Corona-Pandemie. Die Bruttoanlageinvestitionen gingen mit -0,3 % etwas zurück, vor allem da die Bauinvestitionen infolge der gestiegenen Finanzierungs- und Materialkosten im Jahresdurchschnitt 2023 preisbereinigt erneut um rund zwei Prozent sanken. Dagegen konnten die Investitionen in Maschinen und Anlagen mit +3,0 % deutlich zulegen. Dazu dürften neben den immer noch hohen Auftragsbeständen und der guten Eigenkapitalausstattung der Unternehmen auch steigende - durch staatliche Maßnahmen gestützte - Investitionen in die Transformation bestimmter Bereiche, bspw. der Energieversorgung, beigetragen haben. Die Exporte nahmen infolge der schwachen Nachfrage aus dem Ausland um 1,8 % ab. Die Importe fielen im Zuge der schwachen Binnennachfrage mit -3,0 % sogar noch kräftiger, weshalb der Außenhandel rechnerisch +0,6 Prozentpunkte zum BIP -Wachstum beitrug. 1

1 Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

2.2. Mitarbeiter

Zum Stichtag 31.12.2023 betrug die Zahl der Mitarbeiter 449 (Vorjahr 447 Mitarbeiter). Die Mitarbeiterzahl lag im Durchschnitt in 2023 mit 446 Mitarbeitern leicht über dem Vorjahr mit 442 Mitarbeitern.

Die Belegschaft teilt sich auf in 402 männliche und 47 weibliche Mitarbeiter.

Zur Förderung der Gleichstellung von Frauen und Männern verpflichtet Ericsson seine Mitarbeiter weltweit, ihre Arbeit an ethischen und moralischen Standards auszurichten. Der Konzern wendet hierzu einen Ethikkodex an, der diese ethischen und moralischen Standards formuliert. Ein Teil davon ist die Ablehnung jeglicher Diskriminierung aufgrund des Geschlechtes und das Schaffen eines Bewusstseins unter den Mitarbeitern, eine solche Diskriminierung vorzubeugen sowie die Gleichstellung von Frauen und Männern weiter zu fördern. Um dies in der täglichen Praxis zu erreichen, werden Mitarbeiter nach weltweit einheitlichen Standards in der Anwendung des Ethikkodexes geschult und durch Schulungen fortgebildet.

Zur Herstellung der Entgeltgleichheit für Frauen und Männer hat Ericsson in Deutschland mit Zustimmung seiner Mitarbeitervertretungen ein unternehmenseinheitliches, geschlechts-neutrales Vergütungssystem eingeführt. Die Mitarbeiter des Unternehmens werden ohne Ansehung ihres Geschlechtes, allein nach berufsbezogenen Kriterien, in das Vergütungssystem eingruppiert und vergütet. Eine sich auf das Entgelt beziehende Ungleichbehandlung wird damit vorgebeugt; die Gleichstellung von Frauen und Männern wird weiter gefördert.

2.3. Analyse des Geschäftsverlaufs

Trotz rückläufiger Umsatzerlöse konnten wir auch im Geschäftsjahr 2023 ein positives Jahresergebnis vor Ergebnisabführung erzielen. Es hat sich weiterhin gezeigt, dass leistungsfähige, bestens ausgebaute Netze, die Grundlage für moderne Volkswirtschaften sind. Daher war das vergangene Jahr durch eine fortgesetzte, massive Modernisierung bestehender Mobilfunkstandorte geprägt.

Die Muttergesellschaft konnte mit der Vodafone-Gruppe aufgrund verschiedener Projekte den Fokus auf den Aufbau von 5G legen. Unter anderem konnten 600 neue M-MIMO (massive mulitple-input, multiple-output) Standorte im letzten Jahr errichtet werden. Darüber hinaus wurden die Kapazitäten an über 1.000 LTE Standorten erweitert. Im ,Core'-Bereich wurden Aufträge entsprechend bestehenden Rahmenvereinbarungen, insbesondere im Bereich 5G, ausgeführt.

Ende 2023 schloss Vodafone eine vertragliche Vereinbarung mit 1&1 für die Übertragung von ca. 12 Mio. Kunden in das Vodafone Netz ab. Wir gehen daher davon aus, dass es die nächsten Jahre zu Kapazitätserweiterungen im Radio und im Core-Netzwerk kommen wird.

Des Weiteren konnte das Netzwerk Geschäft mit der Deutschen Telekom in 2023 wie auch im letzten Jahr für weitere Standorte modernisiert und für 5G tauglich aufgerüstet werden. Der Fokus lag auch hier auf dem Verdichten des Radio-Netzwerkes, der Erhöhung der Kapazitäten im LTE-Netzwerk und der Verbreiterung der 5G-Abdeckung. Dieser Geschäftsverlauf der Muttergesellschaft hat sich ebenfalls bei der EMG im Bereich der Serviceleistungen entsprechend ausgewirkt.

Im Geschäftsjahr 2023 hat die EMG ihre Aufgabe im Unternehmensverbund der Ericsson- Gruppe erfüllt. Diese besteht einerseits darin, kosteneffizient technische Serviceleistungen im Rahmen ihres Kompetenzprofils zu erbringen, die von den Kunden der Muttergesellschaft nachgefragt werden. Der Umsatz im Servicegeschäft hat sich jedoch im Geschäftsjahr von € 65,6 Mio. auf € 61,2 Mio. verringert. Grund für den Rückgang sind geringere Investitionen von Großkunden in die Netzwerk-Infrastruktur bei der Muttergesellschaft. Dabei steht das Ziel im Vordergrund, die Serviceleistungen für die unterschiedlichen Geschäftsbereiche auf hohem Qualitätsniveau effizient und kostengünstig auszuführen, um somit einen wichtigen Beitrag zum Erfolg der Ericsson-Gruppe in Deutschland zu leisten.

Darüber hinaus hat die EMG aus dem Betrieb des Logistikzentrums Umsatzerlöse von € 97,9 Mio. (Vorjahr € 125,0 Mio.) realisiert. Dem stehen die Materialaufwendungen der ver- äußerten Produkte von € 88,3 Mio. (Vorjahr € 112,8 Mio.) entgegen. Der Rückgang der Umsatzerlöse sowie Materialaufwendungen im Vergleich zum Vorjahr ist auf den Rückgang der weltweiten Nachfrage zurückzuführen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen aus dem Betrieb des Supply Hub werden auf Grundlage des Toll-Manufacturing-Vertrags mit 7,83 % (Vorjahr 7,11 %) an die EAB weiterverrechnet. Somit ergibt sich hieraus bei sonstigen betrieblichen Aufwendungen von € 6,9 Mio. (Vorjahr € 8,7 Mio.) ein Netto-Ertrag aus dem Betrieb des ESH von € 0,5 Mio. (Vorjahr € 0,6 Mio.).

2.4. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Die Steuerung der Gesellschaft erfolgt im Wesentlichen durch finanzielle Leistungsindikatoren. Die zentralen Leistungsindikatoren sind die Umsatzerlöse sowie der Return on Sales (RoS), d.h. das Jahresergebnis vor Ergebnisabführung bezogen auf die Umsatzerlöse.

2.5. Umsatz- und Ertragslage

Der Umsatz der Gesellschaft (entspricht der Gesamtleistung) für das abgelaufene Geschäftsjahr beträgt 159,1 und liegt erneut mit einem Rückgang von € 31,5 Mio. unter dem Vorjahr mit € 190,6 Mio. Im Geschäftsjahr 2023 ist der Umsatz im Servicebereich mit € 61,2 Mio. (Vorjahr € 65,6 Mio.) sowie im Bereich des Logistikgeschäftes mit € 97,9 Mio. (Vorjahr € 125,0 Mio.) gesunken.

Die sonstigen betrieblichen Erträge betragen € 1,8 Mio. (Vorjahr € 1,6 Mio.) und weisen für das Geschäftsjahr Erträge aus abgeschlossenen Währungsderivaten in Höhe von € 0,8 Mio. (Vorjahr 0,1 Mio.) sowie Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von € 0,8 Mio. aus.

Die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren betragen € 88,3 Mio. (Vorjahr € 112,8 Mio.) und stehen insbesondere in Verbindung mit dem Logistikgeschäft. Die Aufwendungen für bezogene Leistungen im Zusammenhang mit den von der EMG erbrachten technischen Dienstleistungen liegen mit € 5,8 Mio. um € 4,2 Mio. unter dem Vorjahr.

Die Personalaufwendungen sind mit € 41,5 Mio. im Geschäftsjahr um € 1,1 Mio. höher ausgefallen als im Vorjahr mit € 40,4 Mio. und entsprechen den Erwartungen. Grund für den Anstieg ist eine Gehaltssteigerung.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von € 18,9 Mio. lagen um € 3,4 Mio. weit unter dem Vorjahr mit € 22,4 Mio. Im Wesentlichen konnten die Kosten für an die Bundesnetzagentur zu entrichtende Frequenzgebühren für das Servicegeschäft und die Frachtkosten in Verbindung mit dem Logistikgeschäft reduziert werden. Im Gegenzug sind die Kosten für Mieten und Firmenfahrzeuge leicht angestiegen.

Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge sind von € 0,7 Mio. um € 0,4 Mio. auf € 0,3 Mio. gesunken und beinhalten im Wesentlichen die Zinserträge im Zusammenhang mit Erträgen aus verbundenen Unternehmen.

Die Zinsaufwendungen betragen € 3,1 Mio. gegenüber dem Vorjahr mit € 0,4 Mio. und liegen somit mit € 2,7 Mio. weit über dem Vorjahr. Im Wesentlichen enthalten diese Zinsaufwendungen Zinsen im Zusammenhang mit den gewährten Darlehen von der Ericsson Telefonaktiebolaget LM Ericsson, Stockholm/Schweden, in Höhe von 2,2 Mio. gegenüber dem Vorjahr mit € 0,3 Mio. sowie Zinsen aus der Pensionsverpflichtung in Höhe von € 0,8 Mio., die im Vorjahr zu einem Zinsertrag geführt haben.

Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr ein Ergebnis vor Ergebnisabführung in Höhe von € 3,1 Mio. erwirtschaftet, welches an die Muttergesellschaft aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrags abgeführt wurde.

Die Geschäftsentwicklung liegt unter den Erwartungen der Geschäftsleitung. Die EMG musste einen weiteren Rückgang des Umsatzvolumens von € 125,0 Mio. um € 27,4 Mio. auf € 97,6 Mio. für das Logistikzentrum in Duisburg mit dem Antennen-Portfolio verzeichnen, der Umsatz im Servicegeschäft hat sich von € 65,6 Mio. auf € 61,2 Mio. verringert, in beiden Bereichen wurde die Prognose des Vorjahres nicht erfüllt. Dies führte zu einer Senkung der Kennzahl Return on Sales im Geschäftsjahr von 3,4 % auf 2,0 %, welche somit unter der Prognose des Vorjahres von einer gleichbleibenden Marge lag. Hauptgrund für den Rückgang des Return on Sales ist die Veränderung der konzerninternen Materialeinkaufs- und Verkaufspreise.

2.6. Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme der Gesellschaft liegt mit € 74,6 Mio. um € 29,1 Mio. weit unter dem Vorjahreswert von € 103,7 Mio. Der Rückgang der Forderungen gegen verbundene Unternehmen um € 2,9 Mio. auf € 25,5 Mio. (Vorjahr € 28,4 Mio.) sowie der Rückgang der Vorräte um € 26,0 Mio. auf € 47,6 Mio. (Vorjahr € 73,6 Mio.) sind hierfür die wesentlichen Treiber. Der Rückgang der Vorräte ist darauf zurückzuführen, dass in 2023 zeitweise keine Bestellungen bei der Schwestergesellschaft Ericsson Antenna Technology Romania, Sat Cisoda/Rumänien getätigt wurden, um den erhöhten Bestand aus dem Geschäftsjahr 2022 zu verringern. Ein weiterer Faktor für den Rückgang der Vorräte ist die Verschrottung der "Legacy" Antennen im Geschäftsjahr. Hierbei handelt es sich um Antennen, die das Branding von Kathrein haben und in naher Zukunft nicht mehr unter diesen Namen verkauft werden dürfen.

Die Investitionen in das Anlagevermögen lagen im Geschäftsjahr 2023 mit € 0,4 Mio. unter dem Vorjahr mit € 0,5 Mio. und beinhalten Investitionen in technische Anlagen, geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau und Konzessionen und gewerbliche Schutzrechte. Das Anlagevermögen hat sich damit unter Berücksichtigung der planmäßigen Abschreibungen unwesentlich reduziert.

Die Gesellschaft hat ein unverändertes Eigenkapital in Höhe von € 2,0 Mio. mit einem Stammkapital sowie einer Kapitalrücklage in Höhe von jeweils € 1,0 Mio. Die Eigenkapitalquote liegt im Geschäftsjahr bei 2,7 % (Vorjahr 1,9 %).

Die Rückstellungen liegen im Geschäftsjahr mit € 22,8 Mio. um € 1,5 Mio. unter dem Vorjahr in Höhe von € 24,3 Mio. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen belaufen sich zum Bilanzstichtag auf € 15,3 Mio ., ähnlich zum Vorjahresniveau in Höhe von € 15,7 Mio. Bei den sonstigen Rückstellungen ergibt sich eine Veränderung im Bereich der umsatzbezogenen Rückstellungen. Hier ist ein Rückgang um € 1,7 Mio. auf € 1,1 Mio. im laufenden Geschäftsjahr zu verzeichnen. Im Gegenzug sind die personalbezogenen Rückstellungen um € 0,9 Mio. auf € 6,3 Mio. leicht angestiegen.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen belaufen sich zum Bilanzstichtag auf € 4,7 Mio. und liegen somit um € 6,6 Mio. unter dem Vorjahr mit € 11,3 Mio.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen weisen zum Bilanzstichtag € 44,4 Mio. aus und liegen damit um € 21,2 Mio. unter dem Vorjahr mit € 65,6 Mio. Die Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus der Ergebnisabführung an die Muttergesellschaft in Höhe von € 3,1 Mio. (Vorjahr € 6,5 Mio.) für das Geschäftsjahr 2023. Ebenfalls konnte das Darlehen um € 15,1 Mio. auf € 33,2 Mio. im laufenden Geschäftsjahr reduziert werden. Weiterhin konnten die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber verschiedenen verbundenen Unternehmen von € 7,4 Mio. im Vorjahr um € 0,9 Mio. auf € 6,5 Mio. reduziert werden.

Zur Sicherstellung der Liquidität ist die Gesellschaft zusammen mit ihrer Muttergesellschaft EDD in das Cash-Pooling-System der Ericsson-Gruppe eingebunden. Die Anlagen auf den Cash-Pool-Konten werden gemäß den bestehenden Rahmenvereinbarungen verzinst. Zudem erwirtschaftet die Gesellschaft derzeit positive operative Cashflows und verfügt über eine aus unserer Sicht angemessene Eigenkapitalquote. Eine Finanzierung über externe Bankdarlehen ist dadurch nicht notwendig.

2.7. Derivative Finanzinstrumente

Als derivative Finanzinstrumente werden Devisenswaps zur Steuerung des Währungsrisikos, im Wesentlichen im Zusammenhang mit dem Liefer- und Leistungsverkehr mit ausländischen Lieferanten, hier USD und CNY, eingesetzt. Die Kontrakte werden über die Konzernobergesellschaft Telefonaktiebolaget LM Ericsson AB, Stockholm/Schweden, abgewickelt.

Der Einsatz von Finanzderivaten erfolgt bei der EMG zur Steuerung von Risiken aus Währungsschwankungen und dient grundsätzlich zu Sicherungszwecken. Reine Handelspositionen mit dem Ziel der Ertragsoptimierung werden nicht eingegangen.

Zum Stichtag bestanden keine offenen Finanzderivate.

3. Internes Kontrollsystem und Risikomanagementsystem

Das Risikomanagementsystem der Gesellschaft stützt sich wie in den Vorjahren auf das konzerninterne Berichtswesen und auf standardisierte Geschäftsprozesse. Diese entsprachen auch in 2023 den Anforderungen des Sarbanes Oxley Act. Ziel ist es, den Erfolg der Gesellschaft sicherzustellen und etwaige ergebnisbeeinträchtigende Tatsachen oder bestandsgefährdende Entwicklungen frühzeitig zu erkennen.

4. PROGNOSE-, CHANCEN- UND RISIKOBERICHT

4.1. Chancenbericht

Wie in den letzten Jahren gehen wir auch für 2024 davon aus, dass unsere Kunden bestehende Mobilstandorte weiterhin modernisieren, aber auch in den weiteren Ausbau neuer Standorte investieren, um flächendeckend die 5G -Infrastruktur auszubauen.

Die Chancen werden stark durch die Entwicklung der Muttergesellschaft sowie des Ericsson- Konzerns insgesamt bestimmt.

Chancen werden dort insbesondere in einer weiteren Steigerung der Investitionen in die Telekommunikations-Infrastruktur sowie in der Erhöhung des Marktanteils gesehen.

Die 5G-Technologie eröffnet eine Reihe von neuen Anwendungen. Es wird von hoher Bedeutung für moderne Volkswirtschaften sein, die 5G -Infrastruktur zügig auszubauen, um diese Anwendungen (weiter-)entwickeln und in der Breite umsetzen zu können. Somit ist die Positionierung im 5G-Umfeld insgesamt von strategischer Bedeutung für unsere Gesellschaft. Unverändert gehen wir davon aus, dass der mit der Deutschen Telekom geschlossene Vertrag über ein 5G-fähiges Mobilfunknetz in zwei von fünf deutschen Netzbereichen fortgesetzt wird. Chancen ergeben sich ebenfalls aus der bestehenden Partnerschaft mit der Vodafone Group, die einen Marktanteil von etwa 50 % der Netzbereiche in Deutschland umfasst. Zusätzlich wurde die Muttergesellschaft im Februar 2024 mit der Einführung von Cloud RAN an einigen Standorten durch die Telefonica Deutschland (02 Deutschland) beauftragt. Die Technologie unterstützt 5G-Standalone (SA) und markiert den ersten Einsatz von Ericssons Cloud RAN- Portfolio in Europa. Die Cloud RAN-Lösung nutzt die neuesten Entwicklungen bei Virtualisierung- und Cloud-Technologien und ermöglicht eine höhere Flexibilität, eine schnellere Servicebereitstellung und eine bessere Skalierbarkeit des Netzes.

Aufgrund bestehender Ausbauverpflichtungen unserer Kunden gehen wir davon aus, dass besonders im mittleren Frequenzbereich verstärkt investiert wird.

Klimawandel und Umweltzerstörung sind existenzielle Bedrohungen für die Welt. Unternehmen sind daher gefordert, ihre Energie- und Ressourceneffizienz deutlich zu steigern und den absoluten Energieverbrauch zu begrenzen. Für Anbieter in der Telekommunikationstechnologie wird dieser Aspekt immer wichtiger. Die oft formulierte Erwartung an die Branche ist, dass der Grundverbrauch an Energie bei gleichzeitigem Ausbau des Telekommunikationsnetzes mittelfristig mindestens stabil bleibt oder sogar leicht sinkt. Wir sind davon überzeugt, als Ericsson hier gut positioniert zu sein und sind vor diesem Hintergrund zuversichtlich, unseren Marktanteil mittelfristig ausbauen zu können.

4.2. Risikobericht

Die EMG ist wie die anderen Gesellschaften des Ericsson-Konzerns verschiedenen Risiken ausgesetzt, die die Geschäftstätigkeit sowie die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich beeinflussen könnten.

Die Ericsson Services GmbH und die Ericsson-Gruppe umfassende Risiken sind unter anderem:

Die Herausforderungen der geopolitischen und handelsbezogenen Unsicherheiten könnten zu negativen Auswirkungen auf die bestehenden Strukturen von Nachfrage, Kosten und Preisgestaltungen unserer Produkte und Dienstleistungen und damit auf die Geschäftsergebnisse und Wachstumsmöglichkeiten führen.

Unser Geschäft ist abhängig vom kontinuierlichen Wachstum der mobilen Kommunikation und vom Erfolg unserer Kunden. Bei Stagnation des Wachstums oder in dem Falle, dass unsere Kunden bei der Generierung der digitalen Wertschöpfungskette nicht erfolgreich sind, wird das Ergebnis der Gesellschaft negativ beeinflusst.

Bei unzureichender Umsetzung unserer Strategie, das Potential der 5G -Märkte in Bezug auf Skalierung, Zeitrahmen und das Marktvolumen auszuschöpfen, wird das Ergebnis negativ beeinflusst.

Weitere Branchenkonsolidierung bei unseren Kunden sowie zwischen unseren größten Konkurrenten können verschobene Investitionen und verschärften Preiswettbewerb als Folge haben.

Vorfälle im Bereich der Cybersicherheit können einen bedeutenden negativen Einfluss auf das Unternehmen haben.

Störungen der Lieferketten sowie Materialengpässe können sich aufgrund einer möglichen Nicht-Verfügbarkeit von bestimmten Produkten negativ auf unsere Umsatzerlöse auswirken. Der Ericsson-Konzern hat Unregelmäßigkeiten in der Lieferkette antizipiert und proaktiv an der Resilienz und Flexibilität der Lieferketten für diese Produkte gearbeitet. Wir bewerten regelmäßig die Situation und nehmen erforderliche Anpassungen vor, um den Anforderungen unserer Kunden zu entsprechen. Daher gehen wir von einem weiterhin sehr begrenzten Risiko in dem Bereich aus.

Als Bestandteil des Ericsson-Konzerns sind wir auch von der Entwicklung des Konzerns insgesamt abhängig, bspw. im Hinblick auf die Wettbewerbsfähigkeit der angebotenen Produkte. Schnelle technologische Änderungen und die Fähigkeit von Ericsson, Produkte an den Märkten zu platzieren, können negative Auswirkungen auf das Geschäft haben.

Im Rahmen der fokussierten Geschäftsstrategie des Konzerns wird verstärkt auf die Generierung von profitablen Umsätzen mit Großkunden geachtet. Bestehende Verträge werden aktiv nachverhandelt, wenn die erzielten Ergebnisse nicht den Konzernvorgaben entsprechen. Hierbei muss das Risiko der Auftragsstornierung mit der Chance der Ergebnisverbesserung abgewogen werden. Der Preisdruck des chinesischen Wettbewerbs ist wie in den Vorjahren spürbar, wobei Tendenzen auf Kundenseite erkennbar sind, Entscheidungen nicht mehr ausschließlich auf den Preis zu begründen. Auf der Kundenseite wird vermehrt auf eine breite Lieferantenbasis gesetzt. Wir betrachten dieses Risiko als ein mittleres Risiko, auch vor dem Hintergrund, dass durch die enge Zusammenarbeit auch eine gewisse Bindung der Kunden an uns als Lieferanten gefestigt wird.

Vorratsrisiken werden durch eine systemgestützte, permanente Beobachtung der Bestände begrenzt. Prinzipiell werden keine freien Lagerbestände in der Gesellschaft vorgehalten. Mögliche Preissteigerungen bei Rohstoffen werden nicht als finanzielles Risiko für die Gesellschaft gesehen, da der Preiseffekt als Risiko bei der EAB verbleibt.

Dem Risiko eines Ausfalls unserer IT-Anwendungen wird durch eine Betriebsunterbrechungsversicherung sowie Vorkehrung zum Ausweichen auf eine andere IT-Plattform Rechnung getragen. Durch ständige interne wie externe Schulungen bemühen wir uns, die Qualifikation unserer Mitarbeiter zu erhalten und auszubauen und sie dadurch auch längerfristig an unsere Gesellschaft zu binden.

Insgesamt sieht die Geschäftsführung derzeit keine bestandsgefährdenden Risiken.

4.3. Prognosebericht

Die Prognose des Vorjahres für die Umsatzerlöse im Logistikgeschäft wurde mit Umsatzerlösen in Höhe von € 97,9 Mio. im Geschäftsjahr 2023 nicht erreicht und spiegelt somit nicht die Prognose vom Vorjahr wider, hier wurde von einem Umsatz von mindestens € 120 Mio. ausgegangen. Die Abweichung ist auf ein geringeres Absatzvolumen sowie niedrigere Verkaufspreise zurückzuführen. Für das Geschäftsjahr 2024 wird mit einem etwa gleichbleibenden Umsatzvolumen von € 90 Mio. bis € 110 Mio. gerechnet. Die Zukunftsprognose ist einerseits abhängig vom Umrechnungskurs Euro in Schwedische Kronen sowie auch von der Durchlaufmenge der Vorräte im verbleibenden Inventory Supply Hub in Duisburg.

Die Vorjahresprognose der leicht steigenden Umsatzerlöse aus dem Servicegeschäft wurden ebenfalls nicht erfüllt. Die im Vorjahr prognostizierten Umsätze in einem Korridor von € 63 Mio. bis € 67 Mio. wurden im Geschäftsjahr 2023 mit Umsätzen von € 61,2 Mio. nicht erreicht. Der Rückgang begründet sich durch das geringere Roll-out Geschäft in der Muttergesellschaft. Für das Geschäftsjahr 2024 wird weiterhin mit sinkenden Umsatzerlösen in einem Korridor von € 53 Mio. bis € 58 Mio. aus dem Servicegeschäft gerechnet. Der Grund hierfür ist die Beendigung von Serviceleistungen Ende Q1 2024 von zwei Kundenverträgen bei der Muttergesellschaft. Die Konsequenz daraus ist ein Restrukturierungsprogramm bei der EMG im Geschäftsjahr 2024.

Deutschlands digitale Wirtschaft ist auf Wachstumskurs. Trotz eines schwierigen konjunkturellen Umfelds erwartet der Digitalverband Bitkom für die Unternehmen der IT und Telekommunikation (ITK) für 2024 ein Umsatzplus von 4,4 Prozent auf 224,3 Milliarden Euro. Der ITK- Sektor würde damit um den Faktor drei bis vier stärker wachsen als die Wirtschaft insgesamt. Im Jahr 2023 hatten die ITK-Umsätze um 2,0 Prozent auf 215 Milliarden Euro zugelegt. Das Umsatzwachstum hat auch positive Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt. Die Zahl der Beschäftigten in der ITK-Branche soll laut Bitkom im Jahresverlauf 2024 um 36.000 wachsen, auf 1,368 Millionen. Bereits 2023 sind 28.000 neue Arbeitsplätze entstanden.

Die Geschäftsleitung geht weiterhin davon aus, einen positiven Return on Sales zu erwirtschaften. Dieser wird prozentual vom Umsatz mit dem Geschäftsjahr 2023 vergleichbar sein.

Wir weisen darauf hin, dass bei zukunftsbezogenen Aussagen die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den Erwartungen über die voraussichtliche Entwicklung abweichen können, wenn eine oder mehrere der genannten oder andere Unsicherheiten eintreten oder sich die den Aussagen zugrundeliegenden Annahmen als unzutreffend erweisen.

 

Düsseldorf, den 5. Juli 2024

Ericsson Services GmbH

Geschäftsführung

Stefan Koetz

Erik Rijks

Regine Nürenberg

Daniel Leimbach

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
T€ T€
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte 9 0
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 904 1.087
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 126 167
1.039 1.254
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Waren 47.574 73.640
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2 332
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 25.520 28.403
3. Sonstige Vermögensgegenstände 386 33
25.908 28.768
III. Guthaben bei Kreditinstituten 0 1
73.482 102.409
C. Rechnungsabgrenzungsposten 36 31
74.557 103.694

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
T€ T€
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 1.000 1.000
II. Kapitalrücklage 1.000 1.000
2.000 2.000
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 15.322 15.739
2. Sonstige Rückstellungen 7.461 8.541
22.783 24.280
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.713 11.293
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 44.390 65.572
3. Sonstige Verbindlichkeiten 671 549
(davon aus Steuern T€ 629; Vj: T€ 502)
49.774 77.414
74.557 103.694

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023 2022
T€ T€
1. Umsatzerlöse 159.080 190.559
2. Andere aktivierte Eigenleistungen 30 41
3. Sonstige betriebliche Erträge 1.776 1.647
davon Erträge aus Währungsumrechnung TEUR 1.003; Vj: TEUR 889
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -88.305 -112.795
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -5.811 -9.970
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -34.597 -31.829
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -6.899 -8.537
davon für Altersversorgung TEUR 489 Vj: TEUR 2.291
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -434 -536
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -18.902 -22.349
davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung TEUR 1.113; Vj: TEUR 1.803
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 261 685
davon aus verbundenen Unternehmen TEUR 246; Vj: TEUR 149
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -3.096 -372
davon an verbundene Unternehmen TEUR 2.27946; Vj: TEUR 356
10. Ergebnis nach Steuern 3.103 6.544
11. Aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrages abgeführter Gewinn -3.103 -6.544
12. Jahresüberschuss 0 0

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

A. ALLGEMEINE ANGABEN

Die Ericsson Services GmbH (EMG) hat ihren Sitz in Düsseldorf und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Düsseldorf (HRB Reg. Nr. 56489).

Die Gesellschaft ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB.

Der Jahresabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, weitestgehend im Anhang aufgeführt.

B. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZE

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Herstellungskosten umfassen die Einzelkosten sowie anteilige Gemeinkosten. Die beweglichen Anlagegüter werden linear über die folgende jeweilige Nutzungsdauer abgeschrieben:

Nutzungsdauer
Technische Anlagen und Maschinen 3, 5, 8 und 10 Jahre
Betriebs- und Geschäftsausstattung 2 und 3 Jahre

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von nicht mehr als € 800 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben und im Anlagespiegel als Zu- und Abgang behandelt.

Die in den Sachanlagen aktivierten Eigenleistungen werden mit Hilfe der projektbezogenen Stundenschreibung und Materialeinsatzerfassung in SAP ermittelt und umfassen direkt zurechenbare Einzelkosten sowie anteilige Gemeinkosten. Ein Ansatz von Fremdkapitalkosten erfolgt nicht.

Die Bewertung der von Fremdfertigungsunternehmen bezogenen Waren erfolgt zu Anschaffungskosten. Zum Bilanzstichtag erfolgt die Bewertung zu gleitenden Durchschnittspreisen. Die bezogenen Waren werden unter dem Bilanzposten Waren ausgewiesen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert angesetzt.

Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert angesetzt.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Heubeck bewertet. Die Rückstellungen für Pensionen wurden pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank im Monat Dezember 2023 veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Dieser Zinssatz beträgt 1,83 % (Vorjahr 1,78 %). Der veröffentlichte durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre hingegen liegt bei 1,75 % (Vorjahr 1,44 %).

Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden jährliche Lohn- und Gehaltssteigerungen von 2,50 %, Rentensteigerungen von jährlich 1,00 % bzw. 2,40 % und der jährliche BBG-Trend von 3,40 % zugrunde gelegt sowie für die Fluktuation abhängig von Alter und Geschlecht Fluktuationswahrscheinlichkeiten angesetzt. Im Geschäftsjahr 2023 wurden weiterhin die Regelungen des IDW RH FAB 1.021 berücksichtigt. Der Wert des Deckungsvermögens wird somit nicht mehr zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet, sondern in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrags der korrespondierenden Pensionsrückstellungen angesetzt ("Primat der Passivseite").

Die EMG weist auf Basis der vorstehend benannten Parameter zum 31. Dezember 2023 eine Brutto-Pensionsrückstellung in Höhe von T€ 20.179 (Vorjahr T€ 20.724) aus.

Die Verpflichtungen aus Pensionen werden mit den Vermögensgegenständen, die ausschließlich der Erfüllung der jeweiligen Verpflichtungen dienen und dem Zugriff fremder Dritter entzogen sind (sog. Deckungsvermögen), verrechnet. Die Bewertung des zweckgebundenen, verpfändeten und insolvenzgesicherten Deckungsvermögens erfolgt zum beizulegenden Zeitwert (Aktivwert der entsprechenden Rückdeckungsversicherungsansprüche; entspricht den fortgeführten Anschaffungskosten).

Aktivwert davon Deckungsvermögen, d.h. saldiert (§ 264 HGB)
T€ T€
Rückdeckungsversicherung Pensionen 4.857 4.857
Rückdeckungsversicherung Langzeiturlaub 2.955 2.955
Rückdeckungsversicherung Altersteilzeit 381 381
8.193 8.193

Die Verpflichtungen aus Pensionen wurden mit dem verrechnungsfähigen Anteil des Deckungsvermögens in Höhe von T€ 4.857 (Vorjahr T€ 4.985) gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB verrechnet. Gleiches gilt für die Rückstellungen Langzeiturlaub und Altersteilzeit, hier erfolgte ebenfalls eine Saldierung in Höhe der in der obigen Tabelle enthaltenen Werte.

Der Altersversorgungsplan 1, die Übergangsregelung und der Altersversorgungsplan 2 werden über die rückgedeckte Ericsson-Unterstützungskasse finanziert. Es handelt sich hierbei um mittelbare Pensionsverpflichtungen für die EMG. Bei allen mittelbaren Pensionsplänen besteht eine Unterdeckung, die als Rückstellung bei der EMG erfasst ist.

Die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages gebildet. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten.

Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden, von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Rückstellungen für Verpflichtungen aus Jubiläumsleistungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Heubeck bewertet. Die Rückstellungen für Jubiläumsleistungen wurden pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank im Monat Dezember 2023 veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Der angewandte Zinssatz beträgt 1,75 % (Vorjahr 1,44 %). Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Jubiläumsleistungen wurden jährliche Lohn- und Gehaltssteigerungen von 2,50 % sowie ein BBG-Trend von 3,40 % zugrunde gelegt. Für die Berücksichtigung der Fluktuation wurden alters- und geschlechtsabhängige Fluktuationswahrscheinlichkeiten angesetzt.

Rückstellungen für Verpflichtungen aus Altersteilzeit werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach Maßgabe des Blockmodells unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Heubeck bewertet. Die Rückstellungen für Altersteilzeit wurden pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank im Monat Dezember 2023 veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst, der sich bei einer fristadäquaten Restlaufzeit ergibt (§ 253 Abs. 2 HGB). Die Rückstellungen für Altersteilzeit wurden zum Bilanzstichtag für bereits am Bilanzstichtag abgeschlossene Altersteilzeitvereinbarungen gebildet. Sie enthalten Aufstockungsbeträge und bis zum Bilanzstichtag aufgelaufene Erfüllungsverpflichtungen der Gesellschaft. Der angewandte Rechnungszinssatz beträgt 1,00 %. Ein aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung in Bezug auf die Verpflichtungen aus Altersteilzeit liegt im Geschäftsjahr nicht vor.

Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag bilanziert.

Fremdwährungsumrechnung

Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Bilanzposten werden zum Stichtag wie folgt bewertet:

Kurzfristige Fremdwährungsforderungen und kurzfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) sowie liquide Mittel und andere kurzfristige Vermögensgegenstände in Fremdwährungen werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Langfristige Fremdwährungspositionen existieren zum Bilanzstichtag nicht.

Steuern

Nach der formalen Betrachtungsweise ist die Ericsson Facilities GmbH, Frankfurt, als Organträgerin und Alleingesellschafterin der Ericsson GmbH, Düsseldorf, die wiederum alleinige Gesellschafterin der Ericsson Services GmbH ist, alleinige Steuerschuldnerin, d.h. tatsächliche und latente Steuern der Ericsson Services GmbH als Organgesellschaft sind vollständig in dem Jahresabschluss der Organträgerin auszuweisen, da sie allein die Besteuerungsfolgen treffen. Dementsprechend werden die temporären Differenzen der Gesellschaft im Jahresabschluss der Ericsson Facilities GmbH als Organträgerin bei der Ermittlung von dort zu bilanzierenden latenten Steuern mitberücksichtigt.

Die Ericsson Services GmbH unterliegt als Teil einer multinationalen Firmengruppe den Regelungen der Pillar 2. Die Regelungen der Mindestbesteuerung finden somit Anwendung auf die aggregierten Ergebnisse aller deutschen Ericsson Gesellschaften.

Das Ericsson Management bewertet durchgehend die Auswirkungen dieser neuen Gesetzgebung. Hierauf basierend erwartet das Ericsson Management keine wesentlichen Auswirkungen.

C. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist dem Anlagenspiegel (Bestandteil des Anhangs) zu entnehmen.

Die Vorräte bestehen zum Bilanzstichtag in Höhe von T€ 47.574 (Vorjahr T€ 73.640). Der Rückgang der Vorräte ist darauf zurückzuführen, dass im Jahr 2023 zeitweise keine Bestellungen bei der Schwestergesellschaft Ericsson Antenna Technology Romania, Sat Cisoda/Rumänien getätigt wurden, um den erhöhten Bestand aus dem Geschäftsjahr 2022 zu verringern. Ein weiterer Faktor für den Rückgang der Vorräte ist die Verschrottung der "Legacy" Antennen. Hierbei handelt es sich um Antennen, die das Branding von Kathrein haben und in naher Zukunft nicht mehr unter diesen Namen verkauft werden dürfen.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten im Geschäftsjahr Forderungen aus dem Finanzverkehr mit der Konzernobergesellschaft Telefonaktiebolaget LM Ericsson, Stockholm/Schweden, in Höhe von T€ 2.050 (Vorjahr T€ 4.937). Darüber hinaus bestehen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 23.445 (Vorjahr T€ 23.445) und übrige Forderungen von T€ 25 (Vorjahr T€ 21). Davon bestehen Forderungen gegen die Gesellschafterin in Höhe von T€ 7.414 (Vorjahr T€ 8.991).

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr insgesamt eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Das Stammkapital der Gesellschaft beläuft sich auf T€ 1.000 und ist voll einbezahlt. Die Kapitalrücklage beträgt T€ 1.000. Beide Beträge sind gegenüber dem Vorjahr unverändert.

Rückstellungspflichtige unmittelbare Pensionsverpflichtungen bestehen zum Bilanzstichtag in Höhe von T€ 14.489 (Vorjahr T€ 14.868). Daneben besteht bei drei mittelbaren Pensionsverpflichtungen eine Unterdeckung in Höhe von insgesamt T€ 833 (Vorjahr T€ 871). Die EMG bilanziert diese Unterdeckungsbeträge in ihrem Jahresabschluss. Im Ergebnis ergeben sich daraus zum 31. Dezember 2023 Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen in Höhe von T€ 15.322 (Vorjahr T€ 15.739).

Die Anwendung des Sieben-Jahres-Durchschnittszinssatzes würde zu einer höheren Pensionsrückstellung führen. Hieraus ergibt sich ein Unterschiedsbetrag in Höhe von T€ 186 (Vorjahr T€ 816) im Vergleich zur Anwendung des Zehn-Jahres-Durchschnittszinssatzes.

Dieser Unterschiedsbetrag unterliegt einer Ausschüttungssperre gemäß § 253 Abs. 6 HGB, aber keiner Abführungssperre.

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

31.12.2023 31.12.2022
T€ T€
-personalbezogen 6.270 5.345
-umsatzbezogen 1.135 2.874
-Restrukturierung 0 258
-übrige 56 64
7.461 8.541

Rückstellungspflichtige Langzeiturlaubsverpflichtungen bestehen zum Bilanzstichtag in Höhe von T€ 4.502 (Vorjahr T€ 3.536). Diese können mit dem verrechnungsfähigen Anteil des Deckungsvermögens in Höhe von T€ 2.955 (Vorjahr T€ 2.713) gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB verrechnet werden, sodass eine Rückstellung von T€ 1.547 (Vorjahr T€ 823) verbleibt.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 44.390 (Vorjahr T€ 65.572) resultieren mit T€ 6.535 (Vorjahr T€ 7.412) aus Lieferungen und Leistungen gegenüber verschiedenen verbundenen Unternehmen. Ebenfalls enthalten sind Verbindlichkeiten aus dem Finanzverkehr mit der Konzernobergesellschaft Telefonaktiebolaget LM Ericsson, Stockholm/Schweden, in Höhe von T€ 34.751 (Vorjahr T€ 51.616). Für die Finanzierung der Vorräte im Geschäftsjahr 2022 wurde ein Darlehen in Höhe von T€ 48.260 aufgenommen. Dieses konnte durch eine Teilrückzahlung im Geschäftsjahr 2023 auf T€ 33.162 reduziert werden. Die Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin Ericsson GmbH bestehen zum 31. Dezember 2023 in Höhe von T€ 3.103 (Vorjahr T€ 6.544) und betreffen die Verbindlichkeiten aus der Ergebnisabführung.

Alle Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

D. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt auf:

ESH Serviceleistungen Summe
T€ T€ T€
Ericsson AB 94.192 626 94.818
Ericsson GmbH 3.686 60.392 64.078
übrige 44 140 184
97.922 61.158 159.080

Die Umsatzerlöse werden in Höhe von T€ 159.080 (Vorjahr T€ 190.559) ausgewiesen. Hiervon waren T€ 94.192 (Vorjahr T€ 121.409) gegenüber der Ericsson AB, Stockholm/Schweden, T€ 3.686 (Vorjahr T€ 3.050) gegenüber der Ericsson GmbH sowie T€ 44 (Vorjahr T€ 539) gegenüber übrigen Ericsson-Gesellschaften aus dem konzerninternen Logistikzentrum für das Antennen-Portfolio zu verzeichnen. Somit resultieren die Umsatzerlöse in Höhe von T€ 97.922 (Vorjahr T€ 124.998) aus dem Geschäftsbereich des Logistikzentrums ESH ("Ericsson Supply Hub") sowie in Höhe von T€ 61.158 (Vorjahr T€ 65.561) aus dem Servicegeschäft.

Aus dem Servicegeschäft sind insgesamt Umsatzerlöse in Höhe von T€ 60.392 (Vorjahr T€ 64.882) gegenüber der Gesellschafterin Ericsson GmbH zu verzeichnen.

Die Umsatzerlöse mit der Ericsson GmbH werden ausschließlich im Inland erzielt; die Umsatzerlöse mit den übrigen Konzerngesellschaften werden überwiegend im Ausland realisiert.

Die aktivierten Eigenleistungen betreffen unverändert zum Vorjahr ausschließlich eigene Leistungen in Verbindung mit der Errichtung von Antennenanlagen.

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen Erträge aus Währungsumrechnung in Höhe von T€ 1.003 (Vorjahr T€ 889). Darüber hinaus enthält dieser Posten übrige sonstige betriebliche Erträge in Höhe von T€ 1 (Vorjahr T€ 758) sowie Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen vom Vorjahr in Höhe von T€ 772 (Vorjahr T€ 0).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten als wesentliche Posten Frequenz- und Betreibergebühren in Höhe von T€ 2.911 (Vorjahr T€ 4.419), Mieten für das Logistikzentrum und Gebäude in Höhe von T€ 3.764 (Vorjahr T€ 2.927). Die Information System/Information Technology- und Telekommunikationsaufwendungen betragen T€ 1.368 (Vorjahr T€ 1.655) und die Aufwendungen für Car Leasing T€ 2.708 (Vorjahr T€ 2.454). Darüber hinaus sind Aufwendungen für Fracht in Höhe von T€ 1.131 (Vorjahr T€ 3.982) enthalten. Zudem enthält der Posten Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von T€ 1.113 (Vorjahr T€ 1.803). Ferner enthalten sind Aufwendungen für Reisekosten, Rechts- und Beratungskosten, Instandhaltungen und andere betriebliche Aufwendungen.

Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge in Höhe von T€ 261 (Vorjahr T€ 685) enthalten im Wesentlichen Zinsen aus verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 246 (Vorjahr T€ 149). Im Vorjahr resultierte aus den Pensionsverpflichtungen ein Zinsertrag in Höhe von T€ 490, welcher gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB saldiert ausgewiesen wird. Im Geschäftsjahr 2023 resultieren Zinsen aus den Pensionsverpflichtungen in Höhe von T€ 786, die in den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen ausgewiesen sind. Die Zinsen aus den Jubiläumsverpflichtungen in Höhe von T€ 16 (Vorjahr T€ 14) sowie aus den ATZ Verpflichtungen in Höhe von T€ 14 (Vorjahr T€ 0) sind in den "Zinsen und ähnlichen Aufwendungen" ausgewiesen. Erfolgswirkungen aus der Änderung des Abzinsungssatzes werden im operativen Ergebnis ausgewiesen.

Aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrags mit der Alleingesellschafterin Ericsson GmbH wurde der sich ergebende Gewinn in Höhe von T€ 3.103 (Vorjahr T€ 6.544) abgeführt.

E. ERGÄNZENDE ANGABEN

a) Sonstige finanzielle Verpflichtungen/außerbilanzielle Geschäfte

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betreffen ausschließlich Leasingverträge für Kraftfahrzeuge. Die zukünftigen Mietverpflichtungen aus diesen Verträgen belaufen sich auf insgesamt T€ 3.613, von denen T€ 1.350 im Geschäftsjahr 2024 und T€ 2.263 danach fällig werden, aber vor Ablauf von 5 Jahren. Die Gesellschaft hat in all diesen Fällen die Anmietung einem Erwerb vorgezogen, um später nicht ggf. das Verwertungsrisiko der genutzten Vermögensgegenstände tragen zu müssen. Ein Risiko ergibt sich daraus nicht.

Als derivative Finanzinstrumente werden Devisenswaps zur Steuerung des Währungsrisikos, im Wesentlichen im Zusammenhang mit dem Liefer- und Leistungsverkehr mit ausländischen Lieferanten, hier USD und CNY, eingesetzt. Die Kontrakte werden über die Konzernobergesellschaft Telefonaktiebolaget LM Ericsson AB, Stockholm/Schweden, abgewickelt. Zum Stichtag bestanden keine offenen Finanzderivate.

b) Durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer

Im Geschäftsjahr 2023 beschäftigte die Gesellschaft durchschnittlich 446 angestellte Mitarbeiter (Vorjahr 442). Die Belegschaft teilt sich zum Stichtag 31.12.2023 auf in 402 (Vorjahr 395) männliche und 47 (Vorjahr 47) weibliche Mitarbeiter.

c) Gesamthonorar des Abschlussprüfers

Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers für das abgeschlossene Geschäftsjahr beträgt T€ 57 und betrifft ausschließlich Abschlussprüfungsleistungen.

d) Ereignisse nach dem Stichtag

Zum Ende des ersten Quartals des Geschäftsjahres 2024 wurde ein Restrukturierungsprogramm beschlossen. Anlass dafür war die Beendigung von Service-Leistungen im Rahmen zweier Kundenverträge bei der Muttergesellschaft Ericsson GmbH, Düsseldorf/Deutschland. Die finanziellen Auswirkungen sind derzeit noch nicht quantifizierbar.

F. BEZIEHUNGEN ZU VERBUNDENEN UNTERNEHMEN

Die Gesellschaft ist zu 100 % Tochterunternehmen der Ericsson GmbH (EDD). Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Telefonaktiebolaget LM Ericsson, Stockholm/Schweden, (größter und kleinster Kreis) einbezogen. Der Konzernabschluss dieser Gesellschaft wird von der EDD in englischer Sprache an die das Unternehmensregister führende Stelle übermittelt und unter der Nummer HRB 33012 (EDD) bekannt gemacht.

G. ANGABEN ZU GESELLSCHAFTSORGANEN

Mitglieder der Geschäftsführung

Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr 2023 und bis zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses die folgenden Personen:

 

Stefan Koetz, Muri/Schweiz,

 

Diplom-Ingenieur, operativer Geschäftsführer

 

Erik Rijks, Herentals/Belgien,

 

Diplom-Ingenieur, operativer Geschäftsführer

 

Regine Nürenberg, Bergheim/Deutschland,

 

Company Controller, kaufmännische Geschäftsführerin

 

Daniel Leimbach, Düsseldorf/Deutschland,

 

Head of Customer Unit Western Europe, operativer Geschäftsführer

Die Geschäftsführer sind bei anderen Gesellschaften des Konzerns angestellt und erhalten für ihre Tätigkeit in der Geschäftsführung der Ericsson Services GmbH keine separate Vergütung von der Gesellschaft.

 

Düsseldorf, den 5. Juli 2024

Ericsson Services GmbH

Geschäftsführung

Stefan Koetz

Erik Rijks

Regine Nürenberg

Daniel Leimbach

Entwicklung des Anlagevermögens zum 31.12.2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
1.1.2023 Zugänge Umbuchungen Abgänge 31.12.2023
Inmaterielle Vermögensgegenstände T€ T€ T€ T€ T€
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte 0 11 0 0 11
Sachanlagen
1. Technische Anlagen 15.062 330 83 -4.660 10.815
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 241 22 1 -18 246
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 167 43 -84 0 126
15.470 406 0 -4.678 11.198
Kumulierte Abschreibungen
1.1.2023 Zugänge Umbuchungen Abgänge 31.12.2023
Inmaterielle Vermögensgegenstände T€ T€ T€ T€ T€
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte 0 2 0 0 2
Sachanlagen
1. Technische Anlagen 13.975 409 0 -4.473 9.911
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 241 23 0 -18 246
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 0 0 0 0
14.216 434 0 -4.495 10.155
Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
Inmaterielle Vermögensgegenstände T€ T€
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte 9 0
Sachanlagen
1. Technische Anlagen 904 1.087
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 0 0
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 126 167
1.039 1.254

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Ericsson Services GmbH, Düsseldorf

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Ericsson Services GmbH, Düsseldorf, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Ericsson Services GmbH, Düsseldorf, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen des Unternehmens bzw. von dessen Teilbereichen ein, um Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Beaufsichtigung und Durchführung der Jahresabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, den 5. Juli 2024

Deloitte GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Christian Frank, Wirtschaftsprüfer

Patrick Schlicker, Wirtschaftsprüfer

Die unterzeichnende

Ericsson GmbH,

ist die alleinige Gesellschafterin der

Ericsson Services GmbH ("Gesellschaft")

mit Sitz in Düsseldorf und eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Düsseldorf unter HRB 56489.

Die Ericsson GmbH hält unter Verzicht auf alle durch Gesetz und/oder Gesellschaftsvertrag vorgegebenen Formen und Fristen der Ankündigung, Einberufung und Durchführung eine

außerordentliche Gesellschafterversammlung der Gesellschaft ab

und beschließt wie folgt:

1.

Der Jahresabschluss 2023 der Gesellschaft vom 05. Juli 2024 wird festgestellt.

2.

Der Jahresüberschuss in Höhe von € 3.103.245,92 wird gemäß Ergebnisabführungsvertrag an die Gesellschafterin abgeführt.

3.

Den Geschäftsführern Stefan Koetz, Erik Rijks, Regine Nürenberg und Daniel Leimbach wird hiermit Entlastung für das Geschäftsjahr 2023 erteilt.

4.

Der Jahresabschluss 2024 soll von Deloitte, Düsseldorf, geprüft werden.

Weitere Beschlüsse wurden nicht gefasst. Damit ist die Gesellschafterversammlung geschlossen.

 

Düsseldorf, 02. September 2024

Ericsson GmbH

Daniel Leimbach, Geschäftsführer

Bernd Mellinghaus, Geschäftsführer

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