Ingenieurbüros für bautechnische Gesamtplanung von Ingenieurbauwerken und Verkehrsanlagen
Baustoffe Backes GmbH
Auf Zimmers 17, 54589 Stadtkyll, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Thomas Backes seit 8.2.2021 | Geschäftsführer |
Norbert Backes seit 5.4.2012 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (4)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 25.00% | |
| 25.00% | |
| 25.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
4 Gesellschafter
GmbH-Struktur
3 von 4 angezeigt
BeteiligungenBeta
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Baustoffe Backes GmbHStadtkyllJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtA. Grundlagen der Gesellschaft Unternehmensgegenstand der Baustoffe Backes GmbH ist die Ausbeute von Lavagrundstücken, Recycling, Herstellung von und Handel mit Beton und Baustoffen, Durchführung von Transporten, der Betrieb einer Werkstatt, sowie Holzeinschlag und Holzrücken. B. Wirtschaftsbericht (vergangenheitsorientierte Berichtserstattung) 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen 2023 Die deutsche Volkswirtschaft verzeichnete 2023 einen BIP-Rückgang von 0,5 %. Nach mehr als einem Jahrzehnt der Niedrigzinspolitik stellt sich die Wirtschaft nun wieder auf merklich höhere Zinsen ein. Im internationalen Vergleich noch immer hohe Energiepreise gingen mit anhaltend hoher Inflation einher. Gleichzeitig stellten nationale und europäische Regulierungen in puncto Klimaschutzmaßnahmen Unternehmen vor große Herausforderungen. Die deutsche Bauwirtschaft registrierte 2023 einen Rückgang der Bauleistung um 2,3 % - allen voran durch die Situation im Hochbau und hier vornehmlich im Wohnbau. Bauunternehmen mit diversifizierten Leistungsportfolien profitieren weiterhin von gut gefüllten Auftragsbüchern. Neben der Zinswende der EZB sah sich der Bausektor mit Fachkräftemangel, deutlich gestiegenen Baukosten und weiterhin hoher Inflation konfrontiert. Die Baustoff-Steine-Erden-Industrie ist der zentrale Zulieferer für den Bausektor. Ähnlich wie im Bauhauptgewerbe ist das Bild in der Baustoff-Steine-Erden-Industrie. Im Jahr 2023 insgesamt ist der Produktionsindex real um 16,7% gesunken. Der Konjunktureinbruch hat sich bis zum vierten Quartal weiter fortgesetzt, ausgehend von der sehr schwachen Wohnungsbaukonjunktur. Im Bereich Transportbeton reduzierte sich die gesamtdeutsche Produktion 2023 um ca. -17,0 %. Der Wert an Transportbeton erhöhte sich im vergangenen Jahr um ca. +5,1 %. Laut Statistischem Bundesamt ist bei Natursteinen die mengenmäßige Produktion 2023 um ca. -7,0 % zurückgegangen. Dem gegenüber steht ein wertmäßiger Zuwachs von knapp +8,0 % im Jahr 2023. 2. Geschäftsverlauf Die Baustoffe Backes GmbH erreichte in 2023 Umsätze, die um 5,7 % niedriger waren als in 2022. (Vorjahr +20,1% %). Die Hauptumsatzträger 2023 waren die Durchführung von Transporten, der Handel mit Baustoffen wie Beton, Lava und Basalt. Innerhalb der Umsätze hat sich der Bereich Frachten mit TEuro 7.081 um 2,6 % gegenüber dem Vorjahr (TEuro 7.267,3) zwar reduziert, bleibt jedoch Umsatzträger Nummer eins. Der Wettbewerb im Bereich Beton ist nach wie vor stark und beläuft sich, vor dem anhaltendem Hintergrund "Einbruch im Wohnungsbaubereich", auf einen Rückgang von nur TEuro 204 (-8,8 %). Die Umsätze aus Gewinnung von Lava und Basalt stiegen um 183 T€. Die Bauwirtschaft, und somit auch wir als Zulieferer, haben volle Auftragsbücher. Als Hauptzulieferer der Backes Bau- und Transporte GmbH partizipieren wir von deren hohem Auftragsbestand. Die Stärke durch unsere breite Diversifikation im Unternehmen konnte wieder einen hohen Nutzen erwirken. Die Kosten im Bereich Wareneingang Baustoffe sind gegenüber dem Vorjahr um 40,6 % gesunken. Ursächlich sind höhere Baustoffbestände in Tagebauten am Jahresende. Die externen Frachtenkosten sind um TEuro 154,9 gesunken. Der Anstieg der bezogenen Fremdleistungen resultiert aus erhöhter Tätigkeit in Steinbrüchen - Kosten für Sprengungen und Bohrungen. Die Personalkosten sind im Vorjahresvergleich unverändert. Die Aufwendungen für Abschreibungen haben sich im Vergleich zum Vorjahr unwesentlich verändert. Der Bereich der sonstigen betrieblichen Aufwendungen hat sich saldiert um ca. 12,1% reduziert. Die Hauptkosten entfallen wie in den Vorjahren auf Treibstoffe, Reparaturen und Instandhaltungen. Die 50 % Beteiligung an der Stadtkyller Asphaltwerke GmbH & Co. KG trug in geringem Maß zum Betriebsergebnis bei. Dieses Ergebnis entsprach den Erwartungen und spiegelt das Branchenergebnis Asphalt wieder. Die Aufwendungen für Zinsen sind auf Grund der geänderten Zinspolitik der EZB erwartungsgemäß gestiegen. Die Kreditlinien waren 2023 ausreichend. 3. Lage 3.1 Ertragslage Das Betriebsergebnis (EBIT) inklusive des Ertrags aus der Beteiligung an der Stadtkyller Asphaltwerke GmbH & Co. KG beträgt TEuro 3.133,1 (Vorjahr TEuro 2.541,7). Die Eigenkapitalrendite liegt aufgrund des Ergebnisses bei 21,3 % (Vorjahr 22,9 %). Die Gesamtkapitalrendite liegt bei 10,8 % (Vorjahr 11,0 %) und liegt über Kapitalmarktniveau. Sie ist als ausreichend einzustufen. Die Abschreibungsquote ist mit 8,9 % gleich dem Vorjahr. Wir stufen unsere Ertragslage unter Berücksichtigung der Gesamtsituation der Baubranche als stabil ein. 3.2 Finanzlage Unsere Erlöse erzielen wir zum überwiegenden Teil mit der Backes Bau- und Transporte GmbH als Verbundpartner in der Firmengruppe Backes und mit verlässlichen und etablierten Geschäftspartnern im Baustoffhandel. Durch die Beteiligung an der Stadtkyller Asphaltwerke GmbH & Co. KG haben wir einen zusätzlichen verlässlichen Partner. Wir sehen uns in der Lage skontierfähige und fällige Verbindlichkeiten zu begleichen. Durch Einstellung des Jahresüberschusses in Höhe von TEuro 2.048,7 (Vorjahr TEuro 1.733,6) in die Gewinnrücklagen erhöht sich das Eigenkapital auf einen Betrag von TEuro 9.601,0 und es errechnet sich eine Eigenkapitalquote von 46,9 % (Vorjahr 44,7 %). Die liquiden Mittel sind um TEuro 120,6 auf TEuro 783,6 gestiegen. Eine sichere Kapitaldienstfähigkeit war jederzeit gegeben. Wir erachten unsere Finanzlage als stabil. 3.3 Vermögenslage Die Anlagenintensität ist mit 43,4 % (Vorjahr 45,6 %) um 2,2 %-Punkte gesunken. Der größte Teil unseres Anlagevermögens entfällt auf Grundstücke (Lava- und Steinbrüche), Anlagen und Maschinen im Tagebau sowie auf den eigenen Fuhrpark. Dies sichert uns Flexibilität bei der Versorgung mit Baustoffen und deren Transport. Im Bedarfsfall können Fremdspediteure eingesetzt werden. Die Kapazitätsauslastung des eigenen Fuhrparks hat Vorrang. In 2023 wurden TEuro 3.057,2 (Vorjahr TEuro 2.674,1) in Sachanlagevermögen investiert. Die größten Investitionen entfielen auf die Bereiche Technische Anlagen und Maschinen sowie LKW. Das Anlage- und Vorratsvermögen ist zu 108,0 % (Vorjahr 98,1 %) durch Eigenkapital gedeckt. Das Gesamtvermögen ist um TEuro 3.594,6 auf TEuro 20.488,0 gestiegen. Wir erachten unsere Vermögenslage als zukunftssicher. 3.4 Auftragslage In Sachen Auftragslage verweisen wir auf unsere Gruppengesellschaft Backes Bau- und Transport GmbH. Einhergehend mit einer als auskömmlich eingestuften Auftragslage konnten wir entsprechende Umsätze generieren. Zudem sind die vom Firmenverbund Backes unabhängigen regionalen Baustoffhändler zuverlässige Abnehmer der produzierten und gehandelten Baurohstoffe. C. Nachtragsbericht Hinsichtlich der Auswirkungen der anhaltenden Ukraine Konflikts auf unsere Geschäftstätigkeit im Jahr 2024 verweisen wir auf den nachfolgenden Bericht zur voraussichtlichen Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken. Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung sind nach dem Bilanzstichtag nicht eingetreten. D. Bericht zur voraussichtlichen Entwicklung mit Ihren wesentlichen Chancen und Risiken 1. Prognosebericht Nicht nur die Zinswende und die massiven Baupreissteigerungen, auch die durch die hohe Inflation ausgelösten Kaufkraftverluste der Privathaushalte und das nur mäßige Wirtschaftswachstum haben negative Folgen für die Hochbaunachfrage. Nach den kräftigen Zuwächsen der Wirtschaftsleistung in den Jahren 2021 und 2022 war vergangenes Jahr ein kleines Minus von rund 0,5 % zu verzeichnen. Der Ausblick für das Jahr 2024 bleibt mit 1,3 % gedämpft. Überdies dürfte die Konjunktur in den meisten Mitgliedsländern EU im restlichen Prognosezeitraum bis 2026 kaum wesentlich besser in Schwung kommen. Die unterstellten Jahresraten von 1,6 % entsprechen dabei ungefähr den vorhergesagten Wachstumsraten für den Bausektor. Insgesamt geht die Branche Steine und Erden selbst weiterhin von rückläufigen Absätzen aus. Wir selbst sehen auf Grund unserer Diversifikation keinen Grund zu Besorgnis. Die Aufarbeitung von Restmassen, Bauschutz und Straßenaufbruch im Rahmen des nachhaltigen Recycling, sowie Holzaufarbeitung für Hackschnitzel und die Durchführung von Transporten stellen gute Ausweichmöglichkeiten für unseren Erfolg dar. Für 2024 werden wir als Marktfolge der Aufträge aus der Baubranche insbesondere unseres Gruppenunternehmens Backes Bau- und Transporte GmbH Folgeaufträge generieren können. Die Verbundunternehmen der Backes Gruppe sind in der Hauptsache im Tiefbau/Straßenbau tätig und daher nicht von den Auftragseinbrüchen im Wohnungsbau betroffen. Der Auftragsbestand wird fortlaufend auf hohem Niveau gehalten. Für 2024 ist die Investition in eine Kapazitätserweiterung im Tagebau geplant. Unsere Geschäftspartner aus dem Baustoffhandel sind zuverlässige Abnehmer und gleichzeitig auch zuverlässige Lieferanten. Die Finanz- und Investitionsplanung wird angemessen und zukunftsgerichtet vorgenommen. Im mittelfristigen Planungshorizont sind wir weiter bestrebt die Liquidität zu erhalten, auch wenn aufgrund der Inflationslage in 2024 nicht mit einer Absenkung der Zinsen zu rechnen ist. Wir gehen von einer auskömmlichen Geschäftsentwicklung im Bereich Baustoffhandel aus. 2. Risikobericht 2.1 Risikobericht zur gewöhnlichen Geschäftstätigkeit Der Baubedarf ist weiterhin hoch - etwa in den Bereichen Wohnungsbau, energetische Modernisierung und Infrastrukturausbau. Allerdings ist es angesichts der aktuellen Krisensituation im Hinblick auf den Ukraine-Krieg, Zinsniveau, Haushaltslage der öffentlichen Auftraggeber und die damit verbundenen wirtschaftlichen Folgen fraglich, ob die Aufträge ausgeschrieben werden. Die energie- und rohstoffpreisgetriebenen Steigerungen der Baukosten wirken sich negativ auf die Kalkulierbarkeit vieler Bauprojekte aus. Zudem verschlechtert sich das Finanzierungsumfeld durch die gestiegenen Zinsen. Die stark gestiegenen Grundstückspreise geben dem Mehrfamilienhausbau Auftrieb, der im Vergleich zum Bau von Ein- und Zweifamilienhäusern einen geringeren Baustoffeinsatz erfordert und damit zu Absatzeinbußen der Baustoffindustrie führt. Weiterhin ist das Risiko für den öffentlichen Bau in der anhaltenden wachsenden finanziellen Belastung der öffentlichen Hand gegeben. Vergebene Aufträge müssen über den jeweiligen Haushalt abgesichert sein. Das Investitionsverhalten dieser öffentlichen Auftraggeber dürfte sich auf Grund des vorgenannten Nachholbedarfs nicht wesentlich verändern. Da die Baustoffe Backes GmbH jedoch Rohstoffe in Eigenregie abbaut und die größten Abnehmer sich innerhalb die der Backes-Gruppe befinden bzw. angeschlossene Unternehmen sind, werden sich voraussichtlich sich keine größeren Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ergeben. Andere Zulieferer sind in ausreichender Anzahl zum Beziehen von Waren vorhanden und können bei vorteilhafter Logistik und besseren Vergleichspreisen jederzeit in Anspruch genommen werden. Forderungsausfälle sind in größerem Umfang nicht zu erwarten, weil der Großteil der Aufträge von öffentlichen Auftraggebern wie Kreis, Stadt, Land oder Bund erteilt wurden. Liquiditätsschwierigkeiten sind auf Grund ausreichender Kreditlinien und großzügiger Zahlungsziele von Hauptzulieferern nicht zu erwarten. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. 2.2. Risikobericht über Beteiligungsrisiken Die Baustoffe Backes GmbH hält jeweils eine 50 % Beteiligung an der Stadtkyller Asphaltwerke GmbH & Co. KG sowie an deren Komplementärin, der Stadtkyller Asphaltwerke Verwaltungs-GmbH. Der Jahresabschluss des Geschäftsjahres 2023 der Stadtkyller Asphaltwerke GmbH & Co. KG weist einen Jahresüberschuss von Euro 3.009 (Vorjahr Euro 283.183) aus. In2024/2025 wird die Asphaltmischanlage erneuert. Wir sehen kein Risiko beim Fortbestand dieser Beteiligung. 3. Chancenbericht Die EZB hat sich zur Bekämpfung der Inflation von ihrer Nullzinspolitik verabschiedet. Nach langen Jahren der ultralockeren Geldpolitik wurde der Leitzins deutlich angehoben und liegt zuletzt bei 4,5%. Die Zinskonditionen für Baukredite haben sich durch diese Anhebungen wesentlich verschlechtert. Die rückläufigen Baugenehmigungen führen zu einem Rückgang des Sektors Wohnungsbau. Die Backes-Gruppe ist jedoch überwiegend im Tiefbausektor tätig. Aufgrund des schlechten Zustands des Straßennetzes und der daraus resultierenden Notwendigkeit der Sanierung erwarten wir weiterhin einen positiven Geschäftsverlauf. E. Risikoberichterstattung in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten Die langfristigen Finanzierungen werden über Gewinnrücklagen gedeckt. Die mittel-und kurzfristigen Finanzierungen werden über Lieferantenkredite und Kreditlinien von Kreditinstituten gewährleistet. Wir unterliegen keinen Währungsschwankungen und nutzen nur konservative Finanzierungsinstrumente. Wir verzichten auf den Verkauf von Forderungen. HandelsbilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben
Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 Handelsgesetzbuch (HGB). Der Jahresabschluss der Baustoffe Backes GmbH zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) über die Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften und den ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) sowie den Regelungen des Gesellschaftsvertrages aufgestellt. II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Ansatzvorschriften der §§ 246-251 HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Ansatzvorschriften für Kapitalgesellschaften, §§ 265, 268-274a, §§ 276-277 HGB, und unter Beachtung der generellen Bewertungsvorschriften der §§ 252-256a HGB aufgestellt. Auf die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung finden die Vorschriften der § 266 HGB und § 275 HGB sowie § 42 GmbHG Anwendung. Die Bilanzierung- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten. Entgeltlich erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterliegen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten oder Herstellungskosten einschließlich Nebenkosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. In die Herstellungskosten werden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Bewegliche selbständig nutzbare Vermögensgegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten bis zu einem Wert von Euro 800,00 werden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben. Die unter den Finanzanlagen ausgewiesenen Beteiligungen und Genossenschaftsanteile wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Als Aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben, soweit sie Aufwand für das Folgejahr darstellen, ausgewiesen. Das Eigenkapital ist zum Nennwert angesetzt. Der Jahresabschluss wurde unter vollständiger Ergebnisverwendung aufgestellt Die Rückstellungen umfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben bzw. acht Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung bekannt gegeben werden. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Bruttoanlagenspiegel Die Aufgliederung und Entwicklung des Anlagevermögens ist dem nachfolgenden Anlagenspiegel zu entnehmen. Beteiligungen Stadtkyller Asphaltwerke GmbH & Co. KG, Stadtkyll, Anteil am Kommanditkapital Euro 200.000,00 (50 %) Eigenkapital zum 31. Dezember 2023 Euro 600.000,00 Jahresüberschuss Geschäftsjahr 2023: Euro 3.009,48 Stadtkyller Asphaltwerke Verwaltungs-GmbH, Stadtkyll, Anteil am Stammkapital Euro 12.500,00 (50 %) Eigenkapital zum 31. Dezember 2023 Euro 44.024,96 Jahresüberschuss Geschäftsjahr 2023: Euro 2.100,87 Sonstige Vermögensgegenstände Von den Sonstigen Vermögensgenständen haben TEuro 8,1 (Vorjahr TEuro 7,7) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt DM 100.000,00. Rückstellungen Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEuro 1.370,3 beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Rekultivierungskosten (TEuro 1.258,0) und Entsorgungskosten (TEuro 38,2). Verbindlichkeitenspiegel
Rundungsdifferenzen TEuro 0,1 Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt TEuro 4.778,9. Hierbei handelt es sich um Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (TEuro 4.430,7) und um sonstige Verbindlichkeiten (TEuro 348,3). Folgende Sicherungsarten und Sicherungsformen sind mit diesen Verbindlichkeiten verbunden: - Grundschulden - Sicherungsübereignung von Maschinen und Fahrzeugen Daneben bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte aus der Lieferung von Waren. IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. V. Andere Angaben und Erläuterungen Geschäftsführung Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Herr Norbert Backes, Auw Herr Thomas Backes, Dahlem Durchschnittliche Anzahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer:
Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung sind nach dem Bilanzstichtag nicht eingetreten. Hinsichtlich der Auswirkungen des Ukraine Konflikts verweisen wir auf unsere Ausführungen im Lagebericht unter Punkt D. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss in Höhe von Euro 2.048.667,03 wird in die Gewinnrücklagen eingestellt.
sonstige Berichtsbestandteile
Stadtkyll, den 17. März 2025 gez. Norbert Backes gez. Thomas Backes Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 31.03.2025 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Baustoffe Backes GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Baustoffe Backes GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Baustoffe Backes GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bitburg, den 31. März 2025 Heinrichs
& Partner Treuhand GmbH
Hilgenfeld, Wirtschaftsprüfer Begon, Wirtschaftsprüfer |
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