Stammdaten

Register
Amtsgericht Köln HRB 56274
Vorher
MOVIEMENT GmbHfilmpool Film- und Fernsehproduktionsgesellschaft mbHfilmpool Film- und Fernsehproduktion GmbH
Eingetragen
19.10.1999
Branche
Vermarktung und Vermittlung von Werbezeiten und WerbeflächenFernsehveranstalter und Verbreitung von VideoinhaltenFilmverleih und -vertrieb, nicht an private Haushalte
Gegenstand
die Herstellung, der Vertrieb und die Verwertung von Fernseh-, Film-, Musik, online- und jedweden sonstigen Multimediaproduktionen über alle Print- und elektronischen Medien und die Vermarktung von Künstlern und Merchandisingprodukten.

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Vittorio Valente
seit 16.8.2012
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
25.000 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

filmpool Film- und Fernsehproduktion GmbH

Köln

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2006

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2006

1. Geschäft und Rahmenbedingungen

Die filmpool Film- und Fernsehproduktion GmbH (nachstehend auch: filmpool GmbH oder Gesellschaft) ist eine 100%-ige Tochtergesellschaft der börsennotierten MME MOVIEMENT AG, Berlin. Aufgrund des Rumpfgeschäftsjahres 01. September bis 31. Dezember 2005 und der damit verbundenen Unvergleichbarkeit der Zahlen zum vorliegenden Berichtsjahr wird auf den Ausweis der Vorjahreszahlen im Lagebericht weitgehend verzichtet.

Die Gesellschaft besitzt 60% der Geschäftsanteile an der PARK Fernsehen GmbH, Köln, und 100% der Geschäftsanteile der DIE ANDERE Filmproduktion GmbH, München. Mit letztgenannter Gesellschaft besteht ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit der filmpool GmbH als herrschender Gesellschaft. Mit der MME MOVIEMENT AG besteht ein weiterer Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit der filmpool GmbH als beherrschte Gesellschaft.

Die filmpool GmbH erzielte im Geschäftsjahr 2006 Umsatzerlöse in Höhe von 43,1 Millionen Euro und erreichte ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von 5,2 Millionen Euro. Sowohl umsatzseitig als insbesondere auch ertragsseitig verlief das Geschäftsjahr für die Gesellschaft damit planmäßig. Es ist der Gesellschaft gelungen, die fünf täglichen Programmformate "Zwei bei Kallwass", "Richterin Barbara Salesch", "Das Jugendgericht", "Das Familiengericht" und "Niedrig und Kuhnt" on-air zu halten und damit das stabile Produktionsfundament beizubehalten. Gleichzeitig wurden jedoch erhöhte Aufwendungen getätigt, um die Programminhalte zu erneuern bzw. beim "Jugendgericht" eine völlig neues Programmformat entstehen zu lassen ("Staatsanwalt Posch ermittelt"). Diese Investitionen, die im laufenden Aufwand der Berichtsperiode verbucht worden sind, haben das Ergebnis im Vergleich zu den Vorperioden belastet.

Durch weitere Produktionsaufträge für nachmittägliche Sendeplätze wurde das Vertrauen der Sender in die Kernkompetenz von filmpool GmbH bestätigt. Die zweite Staffel der Serie "Tierarzt Dr. Dreesen" (Animal Planet - Discovery) sowie 19 Folgen der Doku-Soap "Unser Neues Leben" wurden fertig produziert und abgeliefert. Weitere erfolgversprechende Programme wie "Unser Bauerhof" (RTL) sowie "Endlich Urlaub" (RTL) wurden in weiten Teilen produziert und gehen in 2007 auf Sendung.

Im Programmbereich Fiction konnte entgegen der Erwartungen keine Verlängerung für die Krimi-Serie "Die Sitte" bei RTL erreicht werden. Das Umfeld für deutsche fiktionale Serien bei den werbefinanzierten TV-Sendern ist unverändert schwierig, da die Zuschauer weiterhin die US-amerikanischen TV-Serien (z.B. CSI, Monk, Dr. House, Desparate Housewives) vorziehen.

Erfreulicherweise konnten jedoch drei Fernsehspiele für die ARD und RTL fertig gestellt werden, in denen u. a. die renommierten Schauspieler Götz George und Uwe Ochsenknecht Hauptrollen übernahmen. Das reputationsträchtige Fernsehspiel "Prager Botschaft" (RTL), welches die Ereignisse in der Prager Botschaft von 1989 nachzeichnet, wurde in weiten Teilen fertig gestellt und ist seitens des Senders für eine Ausstrahlung im Herbst 2007 fest eingeplant.

Die filmpool GmbH produziert ausschließlich Programme für die Sparte Unterhaltung. Die von der Gesellschaft produzierten Programme lassen sich innerhalb dieser Sparte in die Programmbereiche Fiction und Non-Fiction aufteilen. Es wird für alle großen Fernsehsender Deutschlands produziert, wobei die werbefinanzierten Sender auch im abgelaufenen Geschäftsjahr die Hauptkunden waren. Vom Gesamtumsatz entfielen im Berichtszeitraum 36% auf die RTL-Gruppe mit den Sendern RTL, Vox, RTL II und n-tv. Mit der ProSiebenSAT.1-Gruppe (Sender Pro7, SAT.1, Kabel1, n24 sowie 9live) wurden 53% des Umsatzes generiert. Auf die öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten (ARD-Verbund, ZDF, arte) entfielen 10% des Umsatzes im abgelaufenen Geschäftsjahr.

Zum 31. Dezember 2006 waren bei der filmpool GmbH insgesamt 406 Mitarbeiter inklusive Auszubildende, Praktikanten und Volontäre beschäftigt. Hiervon waren 45 Mitarbeiter im Bereich Verwaltung und 361 in den Bereichen Produktion und Redaktion tätig.

Zum Bilanzstichtag waren Gisela Marx und Dr. Christian Franckenstein Geschäftsführer der Gesellschaft. Beide Personen sind außerdem Mitglieder des Vorstandes der MME MOVIEMENT AG, Berlin.

Für das Geschäft der filmpool GmbH sind die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Deutschland relevant, da bisher keine nennenswerten Erlöse im Ausland erzielt werden. Das Geschäftsjahr 2006 war insgesamt gekennzeichnet durch positive gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen in Deutschland (BIP-Wachstum von 2,5%) und einem deutlichen Anstieg der Brutto-Werbeerlöse der TV-Sendeanstalten (+5,1%) im Vergleich zum Vorjahr.

Auf Projektebene wurde mit der Internationalisierung begonnen. Es werden sowohl Auslandslizenzen eingekauft als auch Lizenzen für Programme der Gesellschaft an ausländische Produktionsunternehmen vergeben. Nennenswerte Umsatzerlöse wurden jedoch auch im abgelaufenen Geschäftsjahr aus dem internationalen Lizenzgeschäft nicht generiert. Über die Mitgliedschaft im Sparks Network soll dieser Bereich weiter ausgebaut werden.

2. Ertrags- Finanz- und Vermögenslage

2.1 Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Vergleichbarkeit des Jahresabschlusses der filmpool GmbH mit dem Vorjahresabschluss (Rumpfgeschäftsjahr vom 01.09.2005 bis 31.12.2005) ist nicht gegeben, weswegen die Darstellung der Vorjahreswerte nur deklaratorische Bedeutung hat.

Im Geschäftsjahr 2006 erzielte die Gesellschaft Umatzerlöse von insgesamt 43,1 Millionen Euro (Vj.: 25,3 Millionen Euro). Der Rohertrag (Umsatz +/- Bestandsveränderungen zzgl. sonstige betriebliche Erträge abzüglich Filmherstellungsaufwand) betrug 9,4 Millionen Euro (Vj.: 6,9 Millionen Euro). Dies entspricht einer Rohmarge von 21,8% (Vj.: 27,3%).

Die nicht projektbezogenen Lohn- und Gehaltskosten betrugen 2,8 Millionen Euro (Vj.: 1,2 Millionen Euro). Die Gesamtsumme setzt sich zusammen aus 2,3 Millionen Euro Fixgehältern (82%) und 0,5 Millionen Euro variablen, erfolgsabhängigen Tantiemen und Boni (18%). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betrugen 1,0 Million Euro (Vj.: 0,5 Millionen Euro). Hiervon entfielen 0,3 Millionen Euro auf Dienstleistungen, die von verbundenen Unternehmen, insbesondere der MME MOVIEMENT AG, in Anspruch genommen wurden.

Im Geschäftsjahr 2006 realisierte die Gesellschaft insgesamt ein Finanzergebnis von 0,1 Millionen Euro. Hierin enthalten sind Zinserträge von 0,05 Millionen Euro aus der unterjährigen Bereitstellung von Finanzierungsmitteln für die MME MOVIEMENT AG.

Aufgrund des bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages mit der MME MOVIEMENT AG wurde im Geschäftsjahr 2006 ein Gewinn in Höhe von 5,2 Millionen Euro (Vj.: 5,3 Millionen Euro) abgeführt. Die Verpflichtung aus der Gewinnabführung wurde mit den Forderungen gegenüber der MME MOVIEMENT AG aufgerechnet.

2.2 Erläuterungen zum Cashflow

Die Gesellschaft finanziert sich - mit Ausnahme der bankseitigen Zwischenfinanzierung für einen Fernsehfilm im Auftrag des WDR - aus dem operativen Geschäftsbetrieb selbst und war im Berichtsjahr regelmäßig in der Lage, im Wege von Darlehensausreichung verzinsliche Finanzierungsmittel für die Muttergesellschaft MME MOVIEMENT AG bereitzustellen.

2.3 Erläuterungen zur Bilanz

Die Bilanzsumme der Gesellschaft zum 31. Dezember 2006 beträgt 13,9 Millionen Euro (Vj.: 9,4 Millionen Euro).

Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen der Gesellschaft betragen zusammen 0,3 Millionen Euro (Vj.: 0,3 Millionen Euro) und enthalten im Wesentlichen die mobilen Einrichtungen in den Büroräumen der Gesellschaft am Standort Köln. Die Finanzanlagen belaufen sich unverändert zum Vorjahr auf 0,1 Millionen Euro und enthalten die Beteiligungen an den Tochtergesellschaften DIE ANDERE Filmproduktion GmbH (100%) und PARK Fernsehen GmbH (60%).

Die kurzfristigen Vermögensgegenstände belaufen sich zusammen auf 13,4 Millionen Euro (Vj.: 9,0 Millionen Euro). Darin enthalten sind im Wesentlichen unfertige Erzeugnisse in Höhe von 3,5 Millionen Euro (Vj.: 2,1 Millionen Euro), Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von 5,8 Millionen Euro (Vj.: 3,0 Millionen Euro), Sonstige Vermögensgegenstände von 0,4 Millionen Euro (Vj.: 0,6 Millionen Euro) und liquide Mittel von 3,7 Millionen Euro (Vj.: 3,3 Millionen Euro).

Zum Bilanzstichtag wurde die Aufrechnung von Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber der MME MOVIEMENT AG erklärt.

Das Eigenkapital betrug zum Bilanzstichtag aufgrund der Gewinnabführung zur Muttergesellschaft unverändert 2,8 Millionen Euro. Die Eigenkapitalquote betrug somit 20,3% (Vj.: 30%).

Zum Bilanzstichtag weist die Gesellschaft Rückstellungen und Verbindlichkeiten von insgesamt 10,5 Millionen Euro aus (Vj.: 6,4 Millionen Euro). Die Rückstellungen von insgesamt 0,9 Millionen Euro (Vj.: 1,3 Millionen Euro) beinhalten im Geschäftsjahr ausschließlich Sonstige Rückstellungen.

Die Verbindlichkeiten von insgesamt 9,5 Millionen Euro (Vj.: 5,1 Millionen Euro) enthalten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten von 1,2 Millionen Euro, Erhaltene Anzahlungen in Höhe von 2,5 Millionen Euro (Vj.: 1,5 Millionen Euro), Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 3,2 Millionen Euro (Vj.: 2,1 Millionen Euro), Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen von 2,2 Millionen Euro (Vj.: 0,8 Millionen Euro), sowie Sonstige Verbindlichkeiten von 0,4 Millionen Euro (Vj.: 0,7 Millionen Euro).

Es wurde im Geschäftsjahr ein Passiver Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von 0,6 Millionen Euro (Vj.: 0,2 Millionen Euro) gebildet.

3. Risiko- und Chancenbericht

Grundsätzlich unterliegt die filmpool GmbH einer Reihe von internen und externen Risiken, die einzeln oder in der Summe bestandsgefährdend sein können. Durch regelmäßige Abstimmung in den unterschiedlichen Gremien der Gesellschaft und innerhalb des MME MOVIEMENT-Konzerns sowie durch die Etablierung und Weiterentwicklung des auf die Bedürfnisse der Branche angemessenen Risikomanagementsystems soll vermieden werden, dass Risiken nicht oder zu spät erkannt werden. Es ist hierbei zu bedenken, dass Programmentscheidungen ausschließlich von den TV-Sendeanstalten getroffen werden und spontane und unvorhersehbare Entscheidungen mit negativen Konsequenzen für den Auftragnehmer nicht auszuschließen sind.

Durch das diversifizierte Programmportfolio und die ständige Weiterentwicklung neuer Formate ist es der filmpool GmbH gelungen, die Abhängigkeit von einzelnen Programmformaten sukzessive zu reduzieren.

Das serielle Programmportfolio bildet das Fundament der filmpool GmbH. Für die Risikobetrachtung ist es daher wesentlich, die Quotenentwicklung dieser Programme zu beobachten. Für die bei den werbefinanzierten Sendern ausgestrahlten seriellen Formate ist die Zuschauerquote in der sogenannten werberelevanten Zielgruppe der 14-49 jährigen entscheidend für die anhaltende Programmierung und damit die Beauftragung seitens der Sender. Es ist festzustellen, dass sich die Einschaltquoten der nachmittäglichen Formate in den letzten Monaten tendenziell rückläufig entwickelt haben. Seitens filmpool GmbH sind die Anstrengungen verstärkt worden, sowohl Neuerungen bei den bestehenden Formaten einzuführen (on-air-relaunch) als auch neue Programme zu entwickeln, die aus Kosten-/Nutzengesichtspunkten für eine nachmittägliche Ausstrahlung im Privatfernsehen geeignet sind.

Bei anhaltend im Vergleich zum Vorjahr schwächerer Quotenentwicklung ist nicht auszuschließen, dass die Deckungsbeiträge dieser Programme im Laufe des Jahres 2007 abnehmen, da die quotenabhängigen Prämienerlöse geringer ausfallen würden und die Aufwendungen zu Umstellungen und Adaptionen steigen würden.

Für die laufenden täglichen Sendungen "Zwei bei Kallwass", "Richterin Barbara Salesch", "Niedrig und Kuhnt" (jeweils SAT1) sowie für "Das Familiengericht" und "Staatsanwalt Posch ermittelt" als Fortsetzung der Sendung "Das Jugendgericht" (jeweils RTL), liegen vertragliche Vereinbarungen mit dem auftraggebenden Sender mindestens bis zur Mitte 2007 vor.

Die filmpool-Programme sind teilweise durch formatprägende Persönlichkeiten präsentiert. Ein Ausfall dieser Personen - sei es aus Verhinderungsgründen oder wegen der Nichtverlängerung bestehender Verträge mit diesen Mitwirkenden - könnte die Zuschauerakzeptanz des jeweiligen Programms beeinflussen und damit die Parameter für die Beauftragung modifizieren, falls es der filmpool GmbH in solch einem Fall nicht gelingen würde, gleichwertigen Ersatz zu verpflichten.

Insgesamt herrscht im deutschen Fernsehmarkt ein intensiver Wettbewerb, sowohl zwischen den einzelnen Sendeanstalten als auch zwischen den Produzenten. Der geringen Anzahl von Sendern steht eine große Anzahl von Produktionsfirmen gegenüber. Darüber hinaus besteht bei einigen Sendeanstalten die Tendenz, Produktionsaufträge von ihren eigenen Tochtergesellschaften durchführen zu lassen. Unter Einbeziehung eines derzeit stagnierenden bis nur moderat wachsenden Gesamtmarktes unterliegt die Gesellschaft einem permanenten Wettbewerbsrisiko.

Für TV-Produktionsfirmen besteht das Risiko, dass Aufträge nicht verlängert werden bzw. neue Aufträge nicht oder nur zeitversetzt erteilt werden. Die Gesellschaft trägt durch eine verstärkte Entwicklungstätigkeit dazu bei, frühzeitig neue Projekte zu generieren und somit einem modifizierten Nachfrageverhalten der TV-Sender mit einem entsprechenden Angebot begegnen zu können.

Die Auftragsproduktionen der filmpool GmbH unterliegen einem Produktionsrisiko, da die Entwicklung und Produktion in der Regel sehr kostenintensiv sind. Die Verfügbarkeit von ausreichenden Finanzmitteln für die Entwicklung von Programmen sowie für deren Herstellung sowie die Fähigkeit, eine Produktion im Rahmen der zur Verfügung stehenden Finanzierung zu realisieren, ist existenziell. Die filmpool GmbH verfügt über langjährig aufgebautes Know How, um das Produktionsrisiko bei der Herstellung von Formaten, Serien und Fernsehfilmen kontrollieren zu können. In der Regel wird erreicht, dass das Finanzierungsrisiko auf die auftraggebende Sendeanstalt übergeht, so dass die Gesellschaft nur im begrenzten Rahmen in die Vorfinanzierung zu gehen hat. Hierfür stehen bisher ausreichende Projektkreditlinien seitens Kreditinstituten zur Verfügung.

Im Rahmen der Verträge, die die filmpool GmbH mit Kunden, Dienstleistern und Mitwirkenden eingeht, bestehen die allgemeinen vertraglichen Risiken, wie z. B. das Vertragserfüllungsrisiko. Darüber hinaus müssen im Rahmen der Verträge eine Reihe von Urheber- und Leistungsschutzrechten von der Gesellschaft an die jeweiligen Sender bzw. von den Dienstleistern und Mitwirkenden an die filmpool GmbH übertragen werden. Um die daraus entstehenden rechtlichen Risiken zu minimieren, nutzt die filmpool GmbH sowohl die interne Rechtsabteilung als auch externe juristische Kapazitäten.

Der wirtschaftliche Erfolg der Gesellschaft hängt in hohem Maße von den Leistungen einzelner Mitarbeiter ab. Der Erfolg der einzelnen Projekte hängt insbesondere auch von der Qualität der an der Entwicklung und Produktion beteiligten Personen, sowohl im kreativen als auch im organisatorischen Bereich, ab. Die Fähigkeit, qualifizierte Mitarbeiter zu halten, neu anzuwerben und langfristig zu binden, ist auch eine wesentliche Voraussetzung für die weitere Entwicklung der Gesellschaft.

Der Grad der Digitalisierung der TV- und Kommunikationslandschaft nimmt stetig zu. Aus Sicht der filmpool GmbH ist diese Entwicklung zweiseitig zu beurteilen. Auf der einen Seite ist festzustellen, dass sich die Einnahmensituation der aktuellen Abnehmer (Free-TV-Sendeanstalten) in naher Zukunft wohl nur unwesentlich verbessern wird. Hieraus wird für die Produzentenseite tendenziell eher Preisdruck auf bestehende bzw. neue Programme entstehen. Die sich aus dieser voraussichtlichen Entwicklung ableitbare anhaltende Konsolidierungsbewegung auf Produzentenseite kann von der Gesellschaft und ihrer Muttergesellschaft, der MME MOVIEMENT AG, zum Ausbau der Marktposition mittels Akquisition genutzt werden.

Auf der anderen Seite besteht Grund zu der Annahme, dass durch die Digitalisierung neue bzw. mehr Vertriebskanäle (z. B. Sparten-TV, Video on Demand Services, Mobiltelefon) entstehen werden, für die Inhalte zur Verfügung gestellt werden müssen. Hier sieht die Gesellschaft aufgrund ihrer Kernkompetenz als Content-Anbieter für Bewegtbilder in der Programmsparte Entertainment gute Wachstumschancen. Für deren Nutzung werden jedoch Investitionen getätigt werden müssen, die mit Risiken behaftet sein werden.

Zusammengefasst konnte zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Jahresberichtes festgestellt werden, dass keine bestandsgefährdenden Risiken für die filmpool GmbH erkennbar waren. Vor dem Hintergrund der aufgezeigten branchentypischen Risiken ist es der Gesellschaft im abgelaufenen Geschäftsjahr 2006 gelungen, ihren vielfältigen Verpflichtungen, insbesondere gegenüber Arbeitnehmern, Banken, Steuerbehörden und der Gesellschafterin vollumfänglich nachzukommen.

4. Prognosebericht

Auch für 2007 sind die gesamtwirtschaftlichen Aussichten in Deutschland und insbesondere für die Werbeumsätze der TV-Sendeanstalten positiv.

Vor diesem Hintergrund rechnet die Gesellschaft 2007 mit einer insgesamt zufrieden stellenden Entwicklung bei Umsatz und Ergebnis, sofern es gelingt, die Programmplätze am Nachmittag im Wesentlichen zu halten und gleichzeitig die geplanten Fernsehspiele herzustellen.

Die filmpool GmbH verfügt zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts über die notwendigen personellen und finanziellen Ressourcen zur Umsetzung der operativen und strategischen Ziele.

5. Nachtragsbericht

Weitere im Nachtragsbericht erwähnenswerte Vorfälle nach dem Bilanzstichtag ergaben sich nicht.

 

Köln, den 12. Februar 2007

Die Geschäftsführung

Bilanz zum 31. Dezember 2006

AKTIVA

EUR EUR 31.12.2005
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 19.722,05 25.233,56
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,51 1,02
2. Technische Anlagen und Maschinen 1,51 2.384,51
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 320.547,74 282.679,36
320.549,76 285.064,89
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 115.000,00 115.000,00
455.271,81 425.298,45
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 3.471.451,00 2.093.999,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 5.853.308,82 2.974.241,78
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 5.977,30 0,00
3. Sonstige Vermögensgegenstände 401.010,57 616.105,64
6.260.296,69 3.590.347,42
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 3.693.579,39 3.284.230,01
13.425.327,08 8.968.576,43
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 24.942,06 9.648,20
13.905.540,95 9.403.523,08

PASSIVA

EUR EUR 31.12.2005
EUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 569.067,86 569.067,86
III. Gewinnrücklage 2.229.960,62 2.229.960,62
2.824.028,48 2.824.028,48
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Steuerrückstellungen 0,00 82.500,00
2. Sonstige Rückstellungen 941.360,00 1.250.000,00
941.360,00 1.332.500,00
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.251.792,37 0,00
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 2.488.980,38 1.460.166,15
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.202.870,65 2.112.107,22
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.173.455,31 808.016,38
5. Sonstige Verbindlichkeiten 407.803,76 701.742,23
davon aus Steuern EUR 339.918,52 (Vj. EUR 312.412,88)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 5.119,86 (Vj. EUR 252.956,80)
9.524.902,47 5.082.031,98
D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 615.250,00 164.962,62
13.905.540,95 9.403.523,08

Gewinn- und Verlustrechnung für 2006

EUR EUR 2005
EUR
1. Umsatzerlöse 43.126.816,47 25.324.959,15
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 1.377.452,00 - 5.609.676,56
3. Sonstige betriebliche Erträge 75.617,48 7.731,33
44.579.885,95 19.723.013,92
4. Filmherstellungsaufwand 35.140.810,21 12.776.391,20
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 2.844.847,61 1.163.138,03
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 411.601,39 131.483,35
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 115.414,58 24.662,82
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.008.531,19 466.172,97
39.521.204,98 14.561.848,37
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 131.715,87 122.237,27
davon aus verbundenen Unternehmen EUR 49.593,00 (Vj. EUR 75.305,55)
9. Aufwendungen aus Verlustübernahme 657,20 8.687,29
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 3.081,92 15.794,75
davon an verbundene Unternehmen EUR 0,00 (Vj. EUR 8.687,29)
127.976,75 97.755,23
11. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 5.186.657,72 5.258.920,78
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 3.474,87 0,00
13. Sonstige Steuern - 3.397,92 - 41,80
76,95 - 41,80
14. Aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrages abgeführte Gewinne - 5.186.734,67 - 5.258.878,98
15. Jahresüberschuss 0,00 0,00

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR VOM 01. JANUAR 2006 BIS ZUM 31. DEZEMBER 2006

1. Vorbemerkung

Der Jahresabschluss der filmpool Film- und Fernsehproduktion GmbH, Köln, zum 31. Dezember 2006 wurde nach den Vorschriften des HGB und des GmbHG aufgestellt. Die Gliederung der Bilanz entspricht dem in § 266 Abs. 2 und 3 HGB vorgeschriebenen Gliederungsschema. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist in Übereinstimmung mit dem in § 275 Abs. 2 HGB dargestellten Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Die filmpool Film- und Fernsehproduktionsgesellschaft mbH hat am 11. April 2005 mit der MME MOVIEMENT AG, Berlin, (vormals: MME ME, Myself & Eye Entertainment AG, Hamburg), einen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit Wirkung ab dem 01. September 2004 abgeschlossen. Die Eintragung ins Handelsregister erfolgte am 20. Juni 2005.

Die Vergleichbarkeit des Jahresabschlusses der filmpool Film- und Fernsehproduktion GmbH, Köln, mit dem Vorjahresabschluss (Rumpfgeschäftsjahr vom 01.09.2005 bis 31.12.2005) ist nur eingeschränkt gegeben und wird daher in Bezug zum Kalenderjahr 2005 gesehen.

Gemessen an den für Kapitalgesellschaften geltenden Größenklassen des § 267 HGB handelt es sich um eine große Kapitalgesellschaft.

2. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Im Einzelnen waren dies folgende Grundsätze und Methoden:

Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis EUR 410,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

Die Bewertung von Finanzanlagen erfolgt zu den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten.

Die Bewertung des Vorratsvermögens, unter das teilfertige und fertige Film- und Fernsehproduktionen fallen, erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des Imparitätsprinzips. Die Herstellungskosten beinhalten Material- und Fertigungseinzelkosten.

Darüber hinaus werden Verwaltungsgemeinkosten in Höhe von 7,5% der direkt zurechenbaren Einzelkosten aus der Filmbuchhaltung in die Herstellungskosten einbezogen. Bestands- und Verkaufsrisiken werden durch entsprechende Bewertungsabschläge berücksichtigt. Abschreibungen auf den niedrigeren am Abschlussstichtag beizulegenden Wert werden in entsprechender Weise vorgenommen.

Fallen Entwicklungs- und Produktionskosten für Film- und Fernsehproduktionen an, für die keine Auftragsproduktionen vorliegen oder Verträge über Auftragsproduktionen in absehbarer Zeit voraussichtlich nicht abgeschlossen werden, erfolgt eine sofortige Erfassung der Kosten als Aufwand.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben.

Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert bilanziert.

Das gezeichnete Kapital wird gemäß § 283 HGB zum Nennbetrag angesetzt.

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen mit dem Betrag ihrer voraussichtlichen Inanspruchnahme. Die Höhe der Rückstellungen ergibt sich aufgrund vernünftiger kaufmännischer Beurteilung.

Verbindlichkeiten werden zum Rückzahlungsbetrag angesetzt.

Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen werden gemäß der zum Bilanzstichtag geschlossenen Aufrechnungsvereinbarung verrechnet, soweit diese die MME MOVIEMENT AG betreffen.

3. Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in EUR

Die Umrechnung der Vorsteuerforderungen aus Fremdwährungsrechnungen wurde zum Tageskurs vorgenommen. Die Umrechnung der Auslandsbanksalden wurde zum Umrechnungskurs des Bilanzstichtages vorgenommen.

4. ERLÄUTERUNGEN ZUM JAHRESABSCHLUSS

4.1 Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus der diesem Anhang beigefügten Aufstellung.

4.2 Anteile an verbundenen Unternehmen

Die filmpool Film- und Fernsehproduktion GmbH, Köln, ist Mutterunternehmen für folgende Tochterunternehmen i. S. d. § 290 HGB, die damit auch verbundene Unternehmen i. S. d. § 271 Abs. 2 HGB sind:

Anteile in
%
Eigenkapital zum 31. Dezember 2006
EUR
davon Jahresergebnis 2006
EUR
Park fernsehen GmbH, Köln 60,00 21.431,02 - 961,77
DIE ANDERE Filmproduktion GmbH, München 100,00 98.773,00 - 657,20 1

4.3 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die in der Bilanz ausgewiesenen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind vor Ablauf eines Jahres fällig.

4.4 Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen gliedern sich wie folgt:

2006
TEUR
2005
TEUR
Tantiemen 414 659
Bonus 122 291
Berufsgenossenschaft 105 117
Künstlersozialkasse 66 18
Urlaub 50 50
Ausstehende Rechnungen 61 30
Schwerbehindertenabgabe 43 42
Abschluss- und Prüfungskosten 30 18
Steuerberatung 21 0
Rechtsrisiken 29 10
Rückstellungen für Zinsen 0 15
941 1.250

1) vor Ergebnisübernahme

4.5 Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

4.6 Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen in Höhe von TEUR 2.157 gegenüber der MME MOVIEMENT GmbH, TEUR 16 gegenüber der MME Me, Myself & Eye Entertainment GmbH und TEUR 1 gegenüber der DIE ANDERE Filmproduktion GmbH. Im Berichtsjahr wurden die Forderungen gegen die MME MOVIEMENT AG in Höhe von TEUR 3.030 aufgrund der zum Bilanzstichtag geschlossenen Aufrechnungserklärung mit den Verbindlichkeiten gegen die Gesellschafterin aus Ergebnisabführung verrechnet.

5. SONSTIGE ANGABEN

5.1 Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen i. S. d. § 285 Nr. 3 HGB, die nicht in der Bilanz erscheinen und auch nicht nach § 251 HGB anzugeben sind, setzen sich im Einzelnen wie folgt zusammen:

TEUR
Mietverpflichtungen 410
Leasingverpflichtungen 61
471

Die zukünftigen Verpflichtungen verteilen sich vertragsgemäß auf folgende Jahre:

TEUR
2007 216
2008 210
2009 45
471

5.2. Haftungsverhältnisse

Zum Bilanzstichtag bestehen keine Haftungsverhältnisse.

5.3. Sicherheiten

Die Gesellschaft nimmt zum Bilanzstichtag keine Avalbürgschaften von Banken in Anspruch.

5.4 Gesellschaftsorgane

Der Geschäftsführung der Gesellschaft gehörten im Geschäftsjahr an:

 

Gisela Marx

Journalistin, Produzentin

 

Dr. Christian Franckenstein

Unternehmensberater

Da nur ein Geschäftsführer in der Gesellschaft vergütet wird, nimmt die Gesellschaft bezüglich der Angabe der Bezüge der Geschäftsführung die Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch.

5.5 Arbeitnehmer

Während des Geschäftsjahres waren durchschnittlich 28 produktionsunabhängige Arbeitnehmer beschäftigt.

Die Gagen und Honorare für produktionsabhängige Mitarbeiter werden im Filmherstellungsaufwand erfasst.

5.6 Konzernabschluss

Die filmpool Film- und Fernsehproduktion GmbH, Köln, und ihre Tochtergesellschaften werden im Geschäftsjahr 2006 in den Konzernabschluss der MME MOVIEMENT AG, Berlin, einbezogen. Der Konzernabschluss der MME MOVIEMENT AG, Berlin, wird bei der Gesellschaft erhältlich sein.

 

Köln, den 12. Februar 2007

Die Geschäftsführung

Entwicklung des Anlagevermögens 2006

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2006
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2006
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 115.492,86 11.237,65 7.215,25 119.515,26
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 9.268,69 0,00 0,51 9.268,18
2. Technische Anlagen und Maschinen 29.472,72 0,00 0,00 29.472,72
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 942.800,66 143.168,55 366.571,05 719.398,16
981.542,07 143.168,55 366.571,56 758.139,06
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 115.000,00 0,00 0,00 115.000,00
1.212.034,93 154.406,20 373.786,81 992.654,32
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2006
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2006
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 90.259,30 16.619,55 7.085,64 99.793,21
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 9.267,67 0,00 0,00 9.267,67
2. Technische Anlagen und Maschinen 27.088,21 2.383,00 0,00 29.471,21
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 660.121,30 96.412,03 357.682,91 398.850,42
696.477,18 98.795,03 357.682,91 437.589,30
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
786.736,48 115.414,58 364.768,55 537.382,51
Buchwerte
31.12.2006
EUR
31.12.2005
TEUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 19.722,05 25.233,56
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 0,51 1,02
2. Technische Anlagen und Maschinen 1,51 2.384,51
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 320.547,74 282.679,36
320.549,76 285.064,89
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 115.000,00 115.000,00
455.271,81 425.298,45

BESTÄTIGUNGSVERMERK

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der filmpool Film- und Fernsehproduktion GmbH, Köln, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2006 bis 31. Dezember 2006 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

München, den 16. Februar 2007

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