Nodisco UG (haftungsbeschränkt)
Selbe AdresseEinzelhandel mit bespielten Ton- und Bildträgern (ohne Audiobooks)
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Emmanuel de Bayser seit 14.10.2016 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
LPM T Management GmbH (künftig firmierend: LPM TCB Management GmbH) | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
The Corner GmbHBerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell The Corner Berlin öffnete seine Türen im Februar 2006 am Gendarmenmarkt. In Kürze entwickelte sich der Store zum Treffpunkt für Liebhaber und Entdecker individueller Mode. Die Gründer Josef Voelk und Emmanuel de Bayser bemerkten die Entwicklung und das Potential Berlins und expandierten in. Mit dem Umzug des Weststores an den Kurfürstendamm im Oktober 2018 wurde ein weiterer Meilenstein in der Geschäftsentwicklung gesetzt. 2022 folgte ein Relaunch des Flagshipstores am Gendarmenmarkt mit zeitgleichem Namenswechsel der Einzelhandelssparte zu The Square, was für internationale Resonanz sorgte. Die Zusammenarbeit mit Künstlern, Galerien und Auktionshäusern ist von Anfang an, genau wie die Kooperationen mit bedeutenden Persönlichkeiten des Fashion Business ein wichtiger Bestandteil des Konzeptes. Die The Corner GmbH positioniert sich mit ihren derzeit 2 Stores jeweils 1a-Lage und verschiedenen Onlinepräsenzen als Multi-Channel Concept Store und verfügt nicht zuletzt aufgrund der individuellen Styles über einen stabilen Kundenstamm. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Konjunktur Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3% niedriger als im Vorjahr. Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Jahr 2023 geprägt von dem anhaltendem Krieg in der Ukraine, welcher weiterhin hohe Energiepreise mit sich bringt und ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringe Nachfrage aus dem In- und Ausland. Zusätzlich kamen verschärfte Material- und Lieferengpässe, stark steigende Preise sowie der Fachkräftemangel. Textilbranche Durch die hohe Inflation wurde das Konsumverhalten im vergangenen Jahr in vielerlei Hinsicht beeinflusst. Dies spiegelt sich in den Einzelhandelsumsätzen wider. Laut des Statistischem Bundesamts (Destatis) legte der Einzelhandelsumsatz insgesamt nominal um 2,3% zu, wobei er real 3,3% verloren hat. Daraus lässt sich schließen, dass die Konsumentinnen und Konsumenten preisbereinigt weniger konsumiert haben als 2022. Der Einzelhandel mit Bekleidung konnte gegen den generellen Trend im vergangenen Jahr im Einzelhandel einen realen Umsatzzuwachs verzeichnen. (Quelle:https://www.textilwirtschaft.de/business/news/destatis-jahresabschluss-fuer-die-einzelhandelsumsatzstatistik-so-haben-sich-die-umsaetze-im-modehandel-2023-entwickelt). Die deutsche Bekleidungsindustrie hat ihren Umsatz in 2023 nach Zahlen des Statistischen Bundesamtes - berücksichtigt sind in der Statistik alle Betriebe ab 50 Mitarbeitenden - um 10,8% auf 6,8 Mrd. Euro gesteigert. Somit konnte wieder das Niveau von vor der Corona-Pandemie erreicht werden. (Quelle: https://www.textilwirtschaft.de/business/news/vor-pandemie-niveau-erreicht-deutsche-modeindustrie-legt-2023-zu-244366 Der Wegfall der russischen Klienten wurde durch das gestiegene Kaufinteresse des amerikanischen Marktes ausgeglichen. Die allgemeine Konsumzurückhaltung ist im Bereich Luxury Fashion weniger ausgeprägt, sodass The Corner durch flexible Vertriebswege den Vorjahresumsatz halten konnte. Durch den nach wie vor wachsenden Einfluss der sozialen Medien und den Wunsch, sich gegenüber der Allgemeinheit zu differenzieren, beziehungsweise Influencer und Prominente als Vorbild zu nehmen, steigt auch das Interesse an Luxuskleidung. 2. Geschäftsverlauf und Lage Der Relaunch der Stores in der Französischen Straße, das Rebranding der Einzelhandelsgeschäfte und der Launch des Onlineshops "thesquareberlin", haben sich im Gesamtkonzept als absoluten Erfolg erwiesen. Der Zuspruch der Presse, von Social Media und vor allem durch unsere Kunden ist als sehr positiv zu bewerten. Auch der Kontakt zu unseren Lieferanten wurde durch das neue Erscheinungsbild und das exklusive Image weiter gefestigt. Besondere Kooperationen mit Partner wie Moncler, Loewe usw., und Crossover Projekte mit Rick Owens und Balenciaga tragen ebenfalls dazu bei. Die Verbindung von Damen- und Herrenkollektionen, auf einer Fläche in der Französischen Straße, erweist sich als befruchtend und wird von den Kunden als Neuerung sehr geschätzt. Das erste Quartal 2023 verlief noch ungebrochen enthusiastisch, bevor es in der zweiten Hälfte des ersten Halbjahres zu einem leicht veränderten Kaufverhalten kam, das bis zum Jahresende anhielt. Die geplante Schließung der Ladurée-Stände im Frühjahr 2023 führte zu einer Umsatzsenkung, hat sich aber auf das Gesamtergebnis eher positiv ausgewirkt, da die Konzentration auf unsere Kernkompetenz zu einer Effizienzsteigerung innerhalb der Firma führte, die sich durch Stabilisierung unserer Stammkundenkontakte manifestierte. Im Verlauf des Jahres wurden Kooperationen mit allen relevanten 5 Sterne Hotels in Berlin auf- und ausgebaut, die sich als höchst lukrativ erwiesen. Die verstärkte Investition in Marketingtools zeigte ihre positiven Auswirkungen in allen Vertriebskanälen. a) Ertragslage
Die Umsatzerlöse sind im Vergleich zum Vorjahr um 5,3% gestiegen. Der Materialaufwand ist überproportional angestiegen, daher ist der Rohertrag im Vergleich zum Vorjahr leicht rückläufig. b) Finanzlage Aufgrund der vorhandenen Eigenmittel ist die Liquiditätslage der Gesellschaft geordnet. Das bilanzielle Eigenkapital beträgt am Jahresende TEUR 2.597 bzw. 18,5 % der Bilanzsumme. Den Zahlungsverpflichtungen konnte jederzeit nachgekommen werden. c) Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um ca. TEUR 839 bzw. 6,4% auf TEUR 14.036 erhöht. Das Sachanlagevermögen ist im Vergleich zum Vorjahr um ca. TEUR 278 gesunken. Die liquiden Mittel liegen zum Bilanzstichtag ca. TEUR 76 (8,3%) unter dem Vorjahresniveau. 3. Finanzielle Leistungsindikatoren Die finanziellen Leistungsindikatoren sind die Umsatzerlöse sowie der Rohertrag. Der Umsatz 2023 konnte im Vergleich zu 2022 wieder gesteigert werden. Es war eine erneute Erhöhung des Wareneinsatzes notwendig, um die angestrebte Marge zu realisieren. Der Rohertrag lag damit leicht unter dem Vorjahresniveau. 4. Gesamtaussage Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir insgesamt als gut ein. Der Umsatz ist in 2023 gestiegen. Der Rohertrag ist in etwa auf Vorjahresniveau bzw. leicht gesunken. Wir haben im Vorjahr ein Umsatzwachstum und eine Steigerung des Ertrags aufgrund der Diversifizierung der Vertriebskanäle prognostiziert. III. Zweigniederlassungen Wir unterhalten zwei Stores in verschiedenen Stadtteilen von Berlin, die jeweils unterschiedliche Sortimente anbieten. Im Einzelnen sind dies: Französische Straße 40 Schwerpunkt Damen und Herren High End Fashion und Kunst Schlüterstraße 45 Damen und Herren, plus Ladurée Counter (Endet zum 31.12.2023) IV. Prognosebericht Weitere Schnittstellen zu Onlineplattformen sind für das erste Quartal 2024 geplant und führen zum Ausbau des erfolgreichen Multi-Channel Vertriebsansatzes. Durch die breitere Aufstellung im Vertrieb und einen noch stärker kuratierten Einkauf soll auch eine Steigerung der Rohertragsmarge erzielt werden. Auch in 2024 soll die Effizienz weiter erhöht werden, um die sonstigen Kosten nicht stark ansteigen zu lassen. Neue Partnerschaften auf dem attraktiven asiatischen Markt werden sukzessive ausgebaut. V. Chancen- und Risikobericht Risiken Die infrastrukturelle Anbindung Berlins sollte weiter verbessert werden, um weiterhin auch internationale Käufer anzuziehen. Schwankende Trends und Geschmacksrichtungen in der Luxusmode können zu einer Wertminderung der Lagerbestände führen, wenn diese nicht mehr gefragt sind. Luxusgüter sind besonders anfällig für Beschädigung und Diebstahl, was zu weiteren Verlusten führen kann. Chancen Das Alleinstellungsmerkmal unseres Einkaufskonzepts macht uns nach wie vor zu einer besonderen Shoppingdestination. Daher verfolgen wir weiter die Stärkung unserer Position in Berlin und international durch gute Produktauswahl und Kooperationen. Die engen Kontakte zu Handelspartnern und Lieferanten ermöglichen ein gezieltes Warenmanagement. Der asiatische Markt ist stabil und unsere Handelspartner im europäischen Ausland sind verlässlich. Durch die Vorortakquise unseres Teams in Asien möchten wir die Geschäftskontakte zu unseren asiatischen Kunden weiter vertiefen. In dem weiteren Ausbau der Schnittstellen mit Onlineplattformen, sowie der Stärkung des eigenen Onlineshops und der Marketingmöglichkeiten in sozialen Medien sehen wir weitere Chancen. Des Weiteren wird das Potenzial des Kosmetik- und Homeware-Sektors als Teil des Concept Store Ansatzes geprüft. Gesamtaussage Europaweit betrachtet sind wir mit unserer Einzelhandelssituation in der Nische Luxus sehr gut aufgestellt. Durch die straffe Organisation unsere Firma sind wir sehr flexibel und können uns, wie in den vergangenen Jahren im Zuge von Corona oder dem Konflikt in der Ukraine bewiesen, neuen Situationen schnell stellen. Unsere Handelspartner stehen stabil an unserer Seite, Umsätze konnten gehalten und gesteigert werden. VI. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Zur Minimierung von Ausfallrisiken ist ein umfassendes Forderungsmanagement eingerichtet. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eintritt einer neuen wesentlichen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden. Forderungsausfälle aus den neu eingegangenen Geschäftsbeziehungen sind die Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt.
Berlin, den 30. April 2024 The Corner GmbH BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die The Corner GmbH hat ihren Sitz in Berlin und ist in das Handelsregister beim Amtsgericht Charlottenburg mit der Nummer HRB 97982 eingetragen. Der Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Gesellschaft wendet die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften im Sinne von §267 Abs. 2 HGB an. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Ausweis-, Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften entsprechen denen des Vorjahres. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, vermindert um lineare Abschreibungen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer bewertet. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten und soweit abnutzbar vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer angesetzt. Sofern bei den Vermögensgegenständen des Anlagevermögens zum Abschlussstichtag von einer voraussichtlich dauernden Wertminderung auszugehen ist, werden außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Wertaufholungen werden vorgenommen, vorausgesetzt der Grund für die ursprüngliche Wertminderung besteht nicht mehr. Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden erkennbare Einzelrisiken durch angemessene Wertberichtigungen berücksichtigt. Die liquiden Mittel werden mit dem Nominalbetrag angesetzt. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen auf der Grundlage einer vorsichtigen kaufmännischen Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Abschlussstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der deutschen Bundesbank monatlich bekannt gegeben werden. Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Verbindlichkeiten in fremder Währung wurden mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter der Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen (§ 42 Abs. 3 GmbHG) Gegenüber der alleinigen Gesellschafterin, der LPM TCB Management GmbH, bestanden Darlehensforderungen in Höhe von EUR 800.000,00 (VJ: EUR 800.00,00). Des Weiteren bestanden Forderungen aus Weiterbelastungen von EUR 2.624.082,54 (VJ: EUR 2.159.159,74). Sonstige Vermögensgegenstände In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen in Höhe von EUR 303.783,43 (VJ: EUR 271.536,89) gegenüber dem Geschäftsführer enthalten. Diese sind innerhalb eines Jahres fällig. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für ausstehende Rechnungen EUR 46.000,00, Rückbauverpflichtungen EUR 76.000 (VJ: EUR 60.000), Abschluss- und Prüfung EUR 40.000,00 (VJ: EUR 37.000,00), Personalkosten EUR 40.000,00 (VJ: EUR 0,00) und ungewisse Verbindlichkeiten bei The Row EUR 30.000 (VJ: EUR 20.660,00) und Ladurée EUR 70.000,00 (VJ: EUR 0,00) gebildet. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten EUR 781.419,96 (VJ: EUR 909.749,40), die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen EUR 2.977.974,52 (VJ: EUR 3.383.953,61), die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen der LPM TCB Management GmbH EUR 6.658.925,49 (VJ: EUR 5.348.752,12), sowie die sonstigen Verbindlichkeiten EUR 690.170,60 (VJ: EUR 786.187,20) sind alle innerhalb eines Jahres fällig. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge mit EUR 157.036,34 (VJ: EUR 151.845,70) enthalten Währungsgewinne in Höhe von EUR 280,42 (VJ: EUR 0,00). Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen mit EUR 1.906.977,56 (VJ: EUR 1.849.078,70) enthalten Währungsverluste in Höhe von EUR 13,97 (VJ: EUR 6.440,51). Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Die sonstigen Zinsen und ähnliche Erträge in Höhe von EUR 32.041,69 bestehen ausschließlich gegenüber der Gesellschafterin LPM TCB Management GmbH. Sonstige Angaben Haftungsverhältnisse und Sonstige finanzielle Verpflichtungen Haftungsverhältnisse sind zum Bilanzstichtag nicht auszuweisen. Zum Bilanzstichtag bestehen keine sonstigen finanziellen Verpflichtungen, die anzugeben wären. Konzernzugehörigkeit Der Jahresabschluss der The Corner GmbH wird in den Konzernabschluss der LPM TCB Management GmbH mit Sitz in Hamburg einbezogen. Die LPM TCB Management GmbH stellt den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis der Unternehmen zum 31. Dezember 2023 auf. Der Konzernabschluss wird nach HGB erstellt und wird im Bundesanzeiger offengelegt. Ergebnisabführungsvertrag Mit Ergebnisabführungsvertrag vom 30. Juni 2017 hat sich die The Corner GmbH verpflichtet, ihren gesamten Gewinn mit Wirkung zum 1. Januar 2018 an die LPM TCB Management GmbH abzuführen. Diese hat sich im Gegenzug verpflichtet, während der Vertragsdauer entstehende Jahresfehlbeträge der Gesellschaft auszugleichen. Geschäftsführung Mitglieder der Geschäftsführung waren im Jahr 2023: Emmanuel de Bayser, Geschäftsführer im Einzelhandel, Berlin Mitarbeiter Die Gesellschaft beschäftigte im Berichtsjahr durchschnittlich 38 Mitarbeiter (VJ: 35 Mitarbeiter). Gesamtbezüge der Geschäftsführung Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Nachtragsbericht Nach dem 31. Dezember 2023 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung für die Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage eingetreten. Vorschlag für die Verwendung des ErgebnissesGemäß des Ergebnisabführungsvertrages wird der gesamte Gewinn an die LPM TCB Management GmbH abgeführt.
Berlin, den 30.04.2024 The Corner GmbH gez. Emmanuel de Bayser, Geschäftsführer Die Gesellschafterversammlung hat beschlossen den Bilanzgewinn aufgrund eines Gewinnabführungsvertrags an die LPM TCB Managment GmbH abzuführen oder auf neue Rechnung vorzutragen. Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 13.08.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkBei dem Jahresabschluss handelt es sich um eine nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt: An die The Corner GmbH: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der The Corner GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der The Corner GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. • Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von der Gesellschaft unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, 4. Juni 2024 Cordes
+ Partner GmbH
gez. Christian Harms, Wirtschaftsprüfer gez. Torben Schaaf, Wirtschaftsprüfer |
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