Stammdaten

Register
Amtsgericht Ingolstadt HRB 3372
Vorher
IT - Isoliertechnik und Schallschutz GmbH
Eingetragen
3.1.2003
Branche
Reparatur und Instandhaltung von elektrischen AusrüstungenReparatur und Instandhaltung von MaschinenReparatur und Instandhaltung von sonstigen Ausrüstungen
Gegenstand
Wartung, Instandhaltung und Reparatur von gebäudetechnischen Anlagen, Wärmerückgewinnungs- und Elektro-Anlagen aller Art .

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Kai Hesseldieck
seit 27.4.2004
Geschäftsführer
Christoph Maier
seit 27.4.2004
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
50.00%
50.00%

Gesellschafter
Beta

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Kai Hesseldieck
Rhönstraße 3, 36364 Bad Salzschlirf
90.000 €
50.00%
Christoph Maier
Bruhnstraße 25, 85053 Ingolstadt
90.000 €
50.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

RGS Technischer Service GmbH

Ingolstadt

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Anhang zum 31. Dezember 2023

1. Allgemeines

Die RGS Technischer Service GmbH mit Sitz in Ingolstadt, eingetragen beim Amtsgericht Ingolstadt mit der Nummer HRB 3372, hat zum Gegenstand die Wartung, Installation und Reparatur von gebäudetechnischen Anlagen, Wärmerückgewinnungs- und Elektroanlagen aller Art.

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches unter Beachtung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

2. Angabe der angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Das Sachanlagevermögen sowie erworbene immaterielle Anlagenwerte wurden mit Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibung wurde nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer ermittelt. Bewegliche Vermögensgegenstände die einer selbstständigen Nutzung fähig sind und deren Anschaffungskosten EUR 800 nicht übersteigen, werden sofort in voller Höhe abgeschrieben. Sofern sich ein niedriger beizulegender Wert für Sachanlagevermögen oder immaterielle Vermögensgegenstände ergibt, erfolgt eine außerplanmäßige Abschreibung auf diesen Wert.

Der Ansatz des Finanzanlagevermögens erfolgt zu Anschaffungskosten. Außerplanmäßige Abschreibungen wegen dauerhafter Wertminderungen waren nicht erforderlich.

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, werden diese angesetzt. Die Herstellungskosten umfassen neben den Material- und Personaleinzelkosten auch angemessene Zuschläge für Gemeinkosten.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich mit ihrem Nominalbetrag bewertet. Bei den Forderungen werden erkennbare Einzelrisiken durch entsprechende Bewertungsabschläge berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko ist durch eine aktivisch abgesetzte Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Unverzinsliche langfristige Forderungen werden mit dem Barwert angesetzt.

Der Kassenbestand sowie die Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert angesetzt.

Rechnungsabgrenzungsposten werden zum Nennwert angesetzt.

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt. Nicht eingeforderte ausstehende Einlagen werden gemäß § 272 Abs. 1 HGB offen mit dem gezeichneten Kapital verrechnet.

Die Pensionsrückstellungen werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen entsprechend dem Teilwertverfahren gemäß § 253 Abs. 2 HGB ermittelt.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Die Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Sie sind so bemessen, dass sie nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung allen erkennbaren Risiken in ausreichendem Umfang Rechnung tragen. Sofern Rückstellungen abgezinst wurden, fand die Nettomethode Anwendung.

Die Verbindlichkeiten werden gemäß § 253 HGB mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt bzw. bewertet.

Die Bewertungsgrundsätze wurden nach den generellen Bewertungsvorschriften der §§ 252 bis 256 HGB vorgenommen.

Auf die Bildung von latenten Steuern wird gemäß § 274 Abs.1 Satz 2 HGB verzichtet.

Fremdwährungsguthaben sowie -verbindlichkeiten werden mit dem Devisenkassa-Mittelkurs zum Bilanzstichtag bewertet.

3. Erläuterungen zu den Posten der Bilanz sowie zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagewerte sowie die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem beigefügten Anlagenspiegel zu entnehmen.

Der Anlagenspiegel setzt sich wie folgt zusammen:

Anschaffungs- Herstellungskosten 01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen Anschaffungs- Herstellungskosten 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 253.103,77 2.177,50 2.324,00 252.957,27
Immaterielle Vermögensgegenstände 253.103,77 2.177,50 2.324,00 252.957,27
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 594.125,61 594.125,61
2. technische Anlagen und Maschinen 322.409,75 5.869,78 19.044,60 309.234,93
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.657.553,91 354.113,95 122.409,23 6.889.258,63
Sachanlagen 7.574.089,27 359.983,73 141.453,83 7.792.619,17
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 675.000,00 937.900,75 1.612.900,75
Finanzanlagen 675.000,00 937.900,75 1.612.900,75
Anlagevermögen 8.502.193,04 1.300.061,98 143.777,83 9.658.477,19
kumulierte Abschreibungen 01.01.2023 Abschreibungen Geschäftsjahr Abgänge Umbuchungen kumulierte Abschreibungen 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 169.054,77 33.385,50 2.324,00 200.116,27
Immaterielle Vermögensgegenstände 169.054,77 33.385,50 2.324,00 200.116,27
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 158.502,11 36.234,50 194.736,61
2. technische Anlagen und Maschinen 277.257,75 13.556,78 18.967,60 271.846,93
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.636.011,51 402.481,35 119.723,23 2.918.769,63
Sachanlagen 3.071.771,37 452.272,63 138.690,83 3.385.353,17
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen
Finanzanlagen
Anlagevermögen 3.240.826,14 485.658,13 141.014,83 3.585.469,44
Zuschreibungen Geschäftsjahr Buchwert 31.12.2023
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 52.841,00
Immaterielle Vermögensgegenstände 52.841,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 399.389,00
2. technische Anlagen und Maschinen 37.388,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.970.489,00
Sachanlagen 4.407.266,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.612.900,75
Finanzanlagen 1.612.900,75
Anlagevermögen 6.073.007,75

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben eine Restlaufzeit von einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben ebenfalls eine Restlaufzeit von einem Jahr.

Die sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr liegen in Höhe von TEUR 1.223 (Vorjahr TEUR 1.269) vor. Darin enthalten sind im Wesentlichen in Höhe von TEUR 600 (Vorjahr TEUR 710) Forderungen gegen die Kai Hesseldieck & Christoph Maier Grundstücksverwaltung GbR II, in Höhe von TEUR 327 (Vj. TEUR 287) Forderungen gegen die Kai Hesseldieck & Christoph Maier GbR und in Höhe von TEUR 253 (Vj. TEUR 214) Forderungen gegen die Kai Hesseldieck & Christoph Maier Grundstücksverwaltung GbR I.

Die Forderungen gegenüber Gesellschaftern betragen TEUR 193(Vorjahr TEUR 133).

Der Bilanzgewinn in Höhe von insgesamt TEUR 2.599 (Vorjahr TEUR 2.383) ergibt sich aus dem Gewinnvortrag in Höhe von TEUR 2.383 und dem Jahresüberschuss aus 2023 in Höhe von TEUR 216.

Die Rückstellungen für Pensionen wurden nach der Projected Unit Credit Methode ermittelt. Dabei sind folgende grundlegende Annahmen in die Berechnung mit eingeflossen:

Zinssatz gem. Dt. Bundesbank 1,82%
Erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen p. a. 2,5 %
Zugrunde gelegte Sterbetafeln Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck

Als Zinssatz wurde der 10-Jahresdurchschnittszinssatz bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren herangezogen. Die Gesellschaft hat von der Vereinfachungsregel nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB Gebrauch gemacht.

Der Unterschiedsbetrag aus der Berechnung der Pensionsrückstellung mit dem Durchschnittszinssatz der letzten 10 Jahre und dem Durchschnittszinssatz der letzten 7 Jahre beträgt TEUR 199.

Der sich aus der Änderung des Diskontierungszinssatzes ergebende Aufwand wird im Personalaufwand und somit im operativen Ergebnis erfasst.

Die Steuerrückstellung wurde in Höhe der voraussichtlichen Steuerbelastung gebildet.

Die Zusammensetzung der sonstigen Rückstellungen zeigt folgender Rückstellungsspiegel:

Anlass Stand 31.12.2022 Verbrauch Auflösung Zuführung Aufzinsung Abzinsung Stand 31.12.2023
./. ./. + ./. + =
Aufbewahrung Geschäftsunterlagen 134.287,08 -102.237,72 0,00 58.864,90 0,00 0,00 90.914,26
Pensionsrückstellungen 2.938.488,00 0,00 0,00 147.157,00 -22.725,00 54.925,00 3.117.845,00
Berufsgenossenschaft 23.000,00 -141,49 0,00 0,00 0,00 0,00 22.858,51
Provisionen/Prämien 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Tantieme 48.000,00 -40.049,2 0,00 72.000,00 0,00 0,00 79.950,80
Ausstehender Urlaub 1.054.380,24 -71.508,47 0,00 0,00 0,00 0,00 982.871,77
Arbeitszeitkonto 307.310,70 -307.310,70 0,00 326.150,48 0,00 0,00 326.150,48
Gewährleistung 132.397,98 0,00 0,00 77.921,06 0,00 0,00 210.319,04
Abschluss- und Prüfungskosten 25.783,17 -15.000,00 0,00 15.916,83 0,00 0,00 26.700,00
Rückstellungen gesamt 4.663.647,17 4.857.609,86

Über die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten gibt folgender Verbindlichkeitsspiegel (Angaben in TEUR) Aufschluss:

Art bis 1 Jahr 1-5 Jahre über 5 Jahre
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 759 TEUR 2.128 TEUR 0 TEUR
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 1.893 TEUR 0 TEUR 0 TEUR
Verb. aus Lieferungen u. Leistungen 940 TEUR 0 TEUR 0 TEUR
sonstige Verbindlichkeiten 845 TEUR 0 TEUR 0 TEUR
Verbindlichkeiten gesamt 4.437 TEUR 2.128 TEUR 0 TEUR

Die Verbindlichkeiten aus Steuern betragen im Berichtsjahr TEUR 578 (Vorjahr: TEUR 492). Die Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit betragen zum Bilanzstichtag TEUR 2 (Vorjahr: TEUR 14).

Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt TEUR 2.860.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind über eine Grundschuld, welche auf das Objekt Ferdinand-Braun-Straße 28 in Höhe von TEUR 4.600 eingetragen ist, über eine Grundschuld, welche auf das Objekt Ferdinand-Braun-Straße 30 in Höhe von TEUR 2.700 eingetragen ist, über eine Grundschuld, welche auf das Objekt Ferdinand-Braun-Straße 32 in Höhe von TEUR 2.300 eingetragen ist, über eine Bürgschaft der Gesellschafter Kai Hesseldieck und Christoph Maier bis zum Höchstbetrag von TEUR 3.550, über eine Sicherungsübereignung des Warenlagers der Hauptniederlassung Ingolstadt sowie über eine Globalzession gegen Schuldner A-Z gesichert.

4. Sonstige Angaben

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen setzen sich wie folgt zusammen:

Mietverträge 2023 2024 Ab 2025
jährlich TEUR 735 TEUR 735 TEUR 735
Leasingverträge 2023 2024 Ab 2025
jährlich TEUR 842 TEUR 645 TEUR 525

Zum 31.12.2021 sind folgende Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB i. V. m. § 268 Abs. 7 HGB - vermerkpflichtige Haftungsverhältnisse - zu vermerken:

Im Zusammenhang mit Immobilienfinanzierungen der Gesellschafter übernahm die RGS Technischer Service GmbH Höchstbürgschaften i. H. v. TEUR 1.366. Das Risiko der Inanspruchnahme aus diesen Bürgschaften schätzt die Gesellschaft grundsätzlich als sehr gering ein, da der Kapitaldienst seit Aufnahme dieser Finanzierungen seitens der Grundbesitzgesellschaften geleistet wird und weil den gewährten Bürgschaften entsprechende Vermögenswerte (Grundvermögen) in mindestens gleichwertiger Höhe gegenüberstehen.

Im Geschäftsjahr 2023 waren im Durchschnitt (ohne Geschäftsführer) 211 Mitarbeiter im Unternehmen beschäftigt, davon 99 Angestellte, 103 gewerbliche Mitarbeiter sowie 13 geringfügig Beschäftigte.

Als Geschäftsführer sind bestellt:

Herr Christoph Maier, Kaufmann, Ingolstadt

Herr Kai Hesseldieck, Kaufmann, Bad Salzschlirf

Auf die Aufstellung des Anteilsbesitzes nach § 285 Nr. 11 HGB wird verzichtet, da diese Angaben gemäß § 286 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 HGB für die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von untergeordneter Bedeutung sind.

Bezüglich der Bezüge der Geschäftsführung, für die Tätigkeit im Geschäftsjahr 2023, wird von der Befreiungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

Die Gesellschaft hat weder einen Aufsichtsrat noch einen Beirat.

Es haben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag ereignet.

Es wird vorgeschlagen, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Ingolstadt, 30.09.2023

Christoph Maier, Geschäftsführer

Kai Hesseldieck, Geschäftsführer

BILANZ zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 52.841,00 84.049,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 399.389,00 435.623,50
2. technische Anlagen und Maschinen 37.388,00 45.152,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.970.489,00 4.021.542,40
4.407.266,00 4.502.317,90
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.612.900,75 675.000,00
Summe Anlagevermögen 6.073.007,75 5.261.366,90
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 2.820.154,59 6.206.789,73
2. fertige Erzeugnisse und Waren 888.187,59 851.003,05
3. geleistete Anzahlungen 5.622,16 53.606,76
4. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 2.820.154,59- 6.300.760,00-
893.809,75 810.639,54
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.058.325,97 2.485.580,14
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 343.237,99 442.815,36
3. Forderungen gegen Gesellschafter 193.381,48 132.798,86
4. sonstige Vermögensgegenstände 3.560.468,25 3.566.661,72
7.155.413,69 6.627.856,08
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 60.459,59 61.517,17
Summe Umlaufvermögen 8.109.683,03 7.500.012,79
C. Rechnungsabgrenzungsposten 75.744,73 46.427,34
14.258.435,51 12.807.807,03

PASSIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro Euro
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 180.000,00 180.000,00
nicht eingeforderte ausstehende Einlagen 60.000,00- 60.000,00-
eingefordertes Kapital 120.000,00 120.000,00
II. Gewinnvortrag 2.383.362,22 2.415.515,45
III. Jahresüberschuss 216.553,41 32.153,23-
Summe Eigenkapital 2.719.915,63 2.503.362,22
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 3.117.845,00 2.938.488,00
2. Steuerrückstellungen 113.999,15 177.500,00
3. sonstige Rückstellungen 1.739.764,86 1.725.159,17
4.971.609,01 4.841.147,17
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.887.365,05 3.227.484,24
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 1.893.319,13 0,00
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 940.235,54 1.499.058,14
4. sonstige Verbindlichkeiten 845.466,67 702.035,08
6.566.386,39 5.428.577,46
D. Rechnungsabgrenzungsposten 524,48 34.720,18
14.258.435,51 12.807.807,03

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die RGS Technischer Service GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der RGS Technischer Service GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der RGS Technischer Service GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, den 21. Oktober 2024

VEDA WP GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Roland Weigl, Wirtschaftsprüfer

Gewinn- und Verlustrechnung zum 31. Dezember 2023

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro
1. Umsatzerlöse 30.673.707,91 23.746.453,29
2. Verminderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 3.386.635,14- 2.095.399,24
3. andere aktivierte Eigenleistungen 2.622,76 93.281,03
4. sonstige betriebliche Erträge 225.497,50 234.930,79
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 7.188.884,96- 6.861.372,73-
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 2.809.848,58- 3.334.985,67-
9.998.733,54- 10.196.358,40-
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 9.018.325,51- 8.402.360,25-
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Alters-
versorgung und für Unterstützung 2.096.554,30- 2.014.687,41-
11.114.879,81- 10.417.047,66-
7. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 485.658,13- 473.526,31-
8. sonstige betriebliche Aufwendungen 5.288.170,89- 4.689.106,04-
9. Erträge aus Beteiligungen 233,13- 231,88
10. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 57.267,23 56.107,01
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 261.768,29- 186.715,78-
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 164.265,41- 263.907,27-
13. Ergebnis nach Steuern 258.751,06 258,22-
14. sonstige Steuern 42.197,65- 31.895,01-
15. Jahresüberschuss 216.553,41 32.153,23-

Lagebericht zum 31. Dezember 2023

A. Darstellung des Geschäftsverlaufs

Die RGS blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2023 zurück. Die Gesamtleistung konnte gegenüber dem Vorjahr um 5,2% gesteigert werden Entsprechend konnte der betriebliche Rohertrag des Unternehmens deutlich oberhalb der für 2023 von Destatis angegebenen Inflationsrate von 5,9% gesteigert werden und übertraf den Anstieg der Gesamtkosten des Unternehmens um 0,35%.

Das Unternehmen konnte sich damit in einem schwierigen Marktumfeld behaupten, das durch die Kriege in der Ukraine und Israel, die Energiekrise und die Inflation geprägt war.

Die positive Umsatzentwicklung ist auf mehrere Faktoren zurückzuführen: die erfolgreiche Umsetzung von Preiserhöhungen, die Gewinnung neuer Kunden sowie den Ausbau bestehender Kundenbeziehungen. Dabei konnte das Unternehmen die durch Kundenwechsel bedingten Verluste mehr als kompensieren. Der Ausbau des Geschäftsfeldes der energetischen Optimierung von Gebäuden stagniert aufgrund der gesunkenen Energiepreise und beginnenden Investitionszurückhaltung unserer Kunden.

Der operative Gewinn (vor Steuern) konnte ebenfalls gesteigert werden. Dies ist vor allem auf die Kostendisziplin des Unternehmens zurückzuführen. Das Unternehmen konnte die steigenden Material- und Energiekosten und auch einen Großteil der gestiegenen Personalkosten durch Preiserhöhungen an die Kunden weitergeben.

Der Erwerb der SV Haustechnik GmbH, Ottobrunn und der SV Haustechnik und Service GmbH, Ottobrunn ergänzt das Produktportfolie der RGS und erweitert perspektivisch den Kundenkreis der RGS, so dass ein gemeinsames Auftreten am Markt die Vertriebschancen sowohl der RGS als auch der SV stärkt. Die volumenmäßige Bündelung des Materialeinkaufs wird zu entsprechenden Kosteneinsparungen führen. Ebenso vergrößert sich für beide Firmen das Nachunternehmer-Portfolio mit dem Effekt der Verfügbarkeit größerer Ressourcen für die Ausführung von potentiellen Aufträgen im Anlagenbaubereich .

a. Investition

Die RGS Technischer Service GmbH investierte in immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen im Geschäftsjahr i. H. v. TEUR 812 und TEUR 937 in Finanzanlagen. Die Investitionen liegen damit leicht unter denen des Vorjahres. Dieser Summe stehen Abschreibungen von TEUR 486 gegenüber.

Der Schwerpunkt lag in der Besetzung neuer und offener Stellen im gesamten Unternehmen. Begleitend hierzu waren Investitionen in weitere Maschinen, Werkzeuge, Computer-Hard- und Software sowie die Erweiterung des Fuhrparks notwendig.

Die Finanzierung der im Geschäftsjahr getätigten Investitionsmaßnahmen erfolgte durch Leasing und Eigenmittel.

b. Umsatz- und Auftragsentwicklung

Gegenüber dem Vorjahr stiegen die Umsatzerlöse im Berichtsjahr um 29,48% von TEUR 23.415 auf TEUR 30.674.

Der Bestand an unfertigen Arbeiten ist im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 6.206 um TEUR 3.387 auf TEUR 2.819 gesunken, da einige größere Bauvorhaben in 2023 fertiggestellt werden konnten.

Im Ergebnis steigt die Gesamtleistung um 5,20% von TEUR 25.603 auf TEUR 26.934.

Weiterhin kann die Auftragsentwicklung als stabil bezeichnet werden.

Am umsatzstärksten ist, wie bereits in den Vorjahren, die Niederlassung Ingolstadt im Bereich Anlagenbau sowie Wartung und Instandhaltung gebäudetechnischer Anlagen mit TEUR 17.612 und damit einem Anteil von 58,09 Prozent am Gesamtumsatz.

B. Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

a. Vermögenslage

Die Anlagenintensität beträgt im Berichtsjahr 42,59 Prozent. 6,27 Prozent der Bilanzsumme entfallen auf Vorräte, nachdem die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen von den Vorräten offen abgesetzt wurden. 50,18 Prozent der Bilanzsumme entfallen auf Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände. Die Kapitalstruktur ist durch einen Eigenkapitalanteil von 19,08 Prozent gekennzeichnet.

b. Finanzlage

Das Cash-Management ist dauerhaft darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Skontierungsfrist zu begleichen; im Gegenzug dazu wird sehr stark darauf geachtet die Forderungen innerhalb der vereinbarten Zahlungsziele zu vereinnahmen. Um dies gewährleisten zu können, wird Letzteres durch das Forderungsmanagement überwacht. Hierbei werden die offenen Posten wöchentlich überprüft und falls nötig Mahnungen veranlasst. Die Absicherung unserer Forderungen wird durch Bonitätsprüfung in der Angebotsphase und einer Warenkreditversicherung während der Ausführungsphase ermöglicht. Zur Reduzierung der Vorfinanzierung bei größeren Projekten vereinbaren wir mit unseren Kunden regelmäßig Vorauszahlungen in Höhe von 30 bis 50% der Auftragssumme. Zur Sicherung einer zeitnahen Abrechnung unserer Projekte und Vermeidung von Liquiditätsrisiken, wird der Abrechnungsstand der Projekte wöchentlich anhand der Kostenträgerrechnung überprüft. Deshalb ist die Finanzlage als sehr stabil zu bezeichnen.

C. Ertragslage

Der betriebliche Rohertrag stieg auf TEUR 17.516. Im Geschäftsjahr wurde auch wieder der Einkauf von Fremdleistungen und Leihpersonal vorgenommen. Das Leihpersonal wird zum Ausgleich temporärer Kapazitätsengpässe und zum Ausgleich fehlenden eigenem Fachpersonal eingesetzt. Leistungen die nicht unmittelbar zum Tätigkeitsfeld der RGS gehören werden fremdvergeben.

Durch die Erfolge der Umsetzung diverser Struktur- und Prozessoptimierungen und bei der Weitergabe der gestiegenen Kosten der RGS Technischer Service GmbH liegt das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von TEUR 381 (Vorjahr TEUR 232) über dem Vorjahr und ist vor dem Hintergrund der besonderen Herausforderungen im abgelaufenen Geschäftsjahr respektabel.

C. Wesentliche Chancen der künftigen Entwicklung

Im Rahmen der Fortsetzung der Maßnahmen zur Durchsetzung der Projektteamstruktur und Führung der Projektteams als Profitcenter wurde das wöchentliche Reporting, welches die Projektteams mit Informationen zu den unfertigen Arbeiten versorgt, um regelmäßige Meetings mit dem Controlling ergänzt. Diese Meetings versorgen die Projektteams mit Informationen zum jeweils erreichten Betriebsergebnis und gibt Gelegenheit zum Austausch mit der Geschäftsleitung zur weiteren Entwicklung im jeweiligen Projektteams.

Wir erwarten daraus fortlaufende Prozessoptimierungen und eine Steigerung des Verantwortungsbewusstseins, welches in der Folge zu erheblichen Effizienz- und Ertragsteigerungen in den jeweiligen Projektteams und Niederlassungen führen wird. Die Projektteams werden über die Einführung messbarer Kriterien stärker auf die Erreichung verschiedener betriebswirtschaftlicher Ziele orientiert und über ein monatliches Prämiensystem motiviert.

Die Schulungen der Führungskräfte und kaufmännischen Mitarbeiter zu den Schnittstellen mit der Verwaltung, Finanzbuchhaltung und in der Auftragsabwicklung werden auf Online-Basis mit MS-Team weiterhin durchgeführt und zukünftig durch ein individuelles Coaching zur Erreichung der Ziele und Steigerung der Effektivität unterstützt. Somit befinden wir uns auf einen guten Weg zu einer weiteren Vertiefung der Qualität in den Auftragsabwicklungsprozessen der RGS Technischer Service GmbH.

Für das Geschäftsjahr 2024 erwartet die Geschäftsleitung bei einem normalen Geschäftsverlauf eine Gesamtleistung von TEUR 30.000 (Stand 06/24 TEUR 13.671) und ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit in einer Größenordnung von TEUR 400.

Ergebnisbelastungen werden in 2024 im Wesentlichen infolge weiter steigender Personalkosten, die in 2024 weder zeitlich noch der Höhe nach vollständig an die Kunden weitergegeben werden können, erwartet. Der Fachkräftemangel ist weiterhin eine große Herausforderung für das Unternehmen mit einem etablierten Abwerbemarkt der zu erhebliche Entgeltsteigerungen bei Fachkräften führt.

Wesentliche Risiken der künftigen Entwicklung

Zum Jahresende 2023 war noch nicht abzusehen, wie sich die weitere Inflation und die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen im Gefolge der Beteiligung am Krieg in der Ukraine und in Israel sowie der dynamischen Entwicklungen auf den Beschaffungsmärkten sowie der unkalkulierbaren politischen Entscheidungen auswirken werden.

Die allgemeine unsichere Situation führt zu Verunsicherungen bei den Beschäftigten und einer anhaltenden Erwartung stetig steigender Löhne und Gehälter. Aufgrund des gegebenen Fachkräftemangel bleiben die Risiken betreffend Personalfluktuation weiterhin bestehen.

Aus den vorgenannten Risiken können für uns erhebliche Umsatz- und Ergebniseinbußen entstehen.

Unsere Risikopolitik entspricht unserem Bestreben, nachhaltig in Ergebnis und Ertrag zu wachsen sowie den Unternehmenswert zu steigern und dabei angemessene Risiken und Chancen zu steuern und unangemessene Risiken zu vermeiden.

Aus diesen Gründen ist Risikofrüherkennung für das Unternehmen ein wesentlicher Bestandteil, bei dem Risiken auf allen Unternehmensebenen identifiziert und Maßnahmen zur Gegensteuerung ergriffen werden.

a. Risiken aus der Leistungserbringung

Projektgeschäft

Die Planung und Durchführung von Großprojekten birgt, durch die Störungen im globalen Handel, den laufenden Preissteigerungen und dem anhaltenden Fachkräftemangel, Ausführungs- und Kalkulationsrisiken. Verluste bei größeren Anlagenbauaufträgen können das Ergebnis der RGS Technischer Service GmbH erheblich belasten.

Die eingeführten Maßnahmen und Prozesse im Projektcontrolling werden zunehmend wirksam und führen zu einer spürbaren Eindämmung entsprechender Risiken. Fehlentwicklungen innerhalb eines konkreten Projektes können rechtzeitig korrigiert oder gemildert werden. Hier wird zukünftig stärker auf eine entsprechende Ausbildung und Sensibilisierung der Mitarbeiter orientiert. Das Erreichen der Projektziele und die Einhaltung der Kostenbudgets werden fortlaufend beobachtet. Die wöchentliche Leistungsfeststellung muss weiter verbessert werden.

Der Geschäftsbereich Gebäudeautomation einschließlich der Aktivitäten in der Niederlassung Magdeburg hat sich in 2023 weiterhin nicht den Erwartungen gemäß entwickelt.

Servicegeschäft

Im Servicegeschäft ist die Basis für die Beherrschung der Risiken das profunde Verständnis und die Kenntnis der jeweilig vereinbarten Vertragsbedingungen durch die betreuenden Projektteams. Ebenso ist eine termin- und qualitätsgerechte und zügige Abwicklung der Aufträge bis hin zur Fakturierung von fundamentaler Bedeutung.

Die Basis an festen Wartungsverträgen muss permanent gepflegt werden. Hierzu gehören Preispflege, Pflege des Leistungsumfanges sowie der Anlagenliste und Ergänzung des Portfolios mit neuen Verträgen. Des Weiteren sind eine Diversifizierung der Kunden und damit die Reduzierung der Abhängigkeit von einzelnen Branchen und Kunden erforderlich. So muss zukünftig der relative Anteil der Hotellerie Branche im Wartungsportfolio reduziert werden, da deren Anteil am Instandhaltungsumsatz der GmbH bereits über 25% liegt. In einzelnen Niederlassungen liegt der Anteil deutlich darüber.

b. Finanzwirtschaftliche Risiken

Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird die Liquidität permanent überwacht und bietet einen genauen Überblick über die Geldeingänge und Geldausgänge. Für das Unternehmen kann eine Verschlechterung der Liquidität wesentliche Risiken zur Folge haben.

Aus heutiger Sicht werden die aktuellen Herausforderungen in die Liquiditätsplanung entsprechend einbezogen, insofern bestehen nach Einschätzung der Unternehmensleitung keine Risiken aus der Finanzierung oder sonstige Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten.

c. Forderungsausfallrisiken

Forderungsausfälle stellen grundsätzlich ein Risiko dar, allerdings wird dieses Risiko bei der RGS Technischer Service GmbH durch das bestehende Debitorenmanagement aktiv überwacht und analysiert. Zudem besteht eine Warenkreditversicherung bei der wir uns vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden informieren bzw. diese versichern.

Im Projektgeschäft erhalten wir überwiegend ausreichende Vorauszahlungen unserer Kunden, wodurch das Forderungsausfallrisiko erheblich gesenkt werden kann. Das Projektcontrolling trägt ebenfalls dazu bei, die Vorausleistungen der GmbH für seine Kunden zu reduzieren.

Soweit dennoch Ausfallrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Ein bestandsgefährdendes Risiko besteht hier allerdings zu keiner Zeit, da das Unternehmen einen zahlreichen Kundenstamm aufweisen kann.

d. Beschaffungsrisiken

Auf der Beschaffungsseite können wir auf eine breite Palette von Liefermöglichkeiten zurückgreifen. Durch Vorverträge stellen wir Kapazitäten, Qualitäten und Preise sicher. Preisvereinbarungen mit Hauptlieferanten werden in der Regel über eine Mindestlaufzeit von 12 Monaten, bzw. über die Dauer eines Großprojektes abgeschlossen und dadurch Risiken, welche hinsichtlich schwankender Preise auf dem Beschaffungsmarkt entstehen könnten, vorgebeugt.

In Folge der weiterhin dynamischen Entwicklung auf den Beschaffungsmärkten kommt es andauernd zu längeren Lieferzeiten, Lieferausfällen und nicht vorhersehbaren erheblichen Preisanstiegen, die trotz detaillierten Planungen teilweise nicht vorhersehbar sind. Diese betrifft vor allem Produkte mit mikroelektronischen Bestandteilen und Produkte aus Metall. In diesen Situationen kann teilweise nicht auf Alternativen ausgewichen werden, da diese Probleme komplette Branchen betreffen.

Folgen sind Verzögerungen und Kostensteigerungen in der Ausführung von Projekten. Zur Minimierung des wirtschaftlichen Risikos werden entsprechende Klauseln in die Verträge aufgenommen.

e. Personal

Im Personalbereich liegen unsere Risiken immer noch im Fachkräfte- und Nachwuchsmangel, in der Fluktuation und der Qualifikation der Mitarbeiter. Diesen Anforderungen und Problematiken begegnen wir mit entsprechenden Maßnahmen in der Werbung und im Unternehmensauftritt der RGS Technischer Service GmbH als Arbeitgeber sowie in der Personalentwicklung und -motivation.

Ein wichtiger Bestandteil zur Minimierung des Risikos im Personalbereich ist die fortwährende Rekrutierung des für die Unternehmensentwicklung notwendigen Fachpersonals durch Einsatz eines Personalrekruters sowie die langfristige Bindung der Mitarbeiter an das Unternehmen. Um dies zu erreichen bietet die RGS Technischer Service GmbH moderne Ausrüstung und Arbeitsbedingungen sowie exzellente Zukunftsperspektiven. Den Bedarf an Nachwuchskräften decken wir zunehmend durch eigene Ausbildung. Besondere Risiken im Bereich der Personalbeschaffung und -entwicklung sind auf der Basis der seitens der Gesellschaft durchgeführten Maßnahmen für die Gesellschaft derzeit nicht erkennbar.

Neben den dargestellten Risiken bestehen aus heutigem Wissensstand keine Risiken mit bestandsgefährdendem Charakter.

D. Berichterstattung nach § 289 Abs. 2 HGB

a. Forschung und Entwicklung (§ 289 Abs. 2 Nr. 2 HGB)

Die Weiterentwicklung und stetige Verbesserung im Produktangebot sind bei der Gesellschaft Bestandteil der laufenden Prozesse. Eine eigene Abteilung für Forschung und Entwicklung gibt es bei der Gesellschaft nicht.

b. Bestehende Zweigniederlassungen (§ 289 Abs. 2 Nr. 3 HGB)

Die Hauptniederlassung befindet sich mit der Unternehmenszentrale in Ingolstadt. Unselbständige Zweigniederlassungen befinden sich in Ingolstadt, Berlin, Erfurt, Heidelberg, Essen und Magdeburg.

 

Ingolstadt, den 30.09.2023

Christoph Maier, Geschäftsführer

Kai Hesseldieck, Geschäftsführer

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