Stammdaten

Register
Amtsgericht Königstein HRB 6703
Vorher
Asklepios Invest GmbHAsklepios eHealth GmbH
Eingetragen
4.4.2006
Branche
Erbringung von sonstigen Dienstleistungen der InformationstechnologieErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieBeteiligungsgesellschaften
Gegenstand
Gegenstand geändert, nun: Das Erbringen von IT-Dienstleistungen im Gesundheitswesen unter Einsatz von Systemen der Informations- und Kommunikationstechnik für die Asklepios Kliniken Gesellschaft mit beschränkter Haftung und deren verbundene Unternehmen.

Historie

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Management

NameRolle
Philipp Apel
seit 14.2.2020
Geschäftsführer
Henning Schneider
seit 10.3.2017
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Asklepios Kliniken Verwaltungsgesellschaft mbH
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Asklepios Kliniken GmbH & Co. KGaA
Germany
100.000 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Asklepios Service IT GmbH

Königstein im Taunus

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2017 bis zum 31.12.2017

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2017

A. Grundlagen und Geschäftsmodell der Gesellschaft

Der Konzernbereich Informationstechnologie (KB IT) ist zentraler Dienstleister für die Informationstechnologie in allen Einrichtungen des Asklepios-Konzerns und deckt alle Gebiete der IT im Gesundheitswesen ab.

Asklepios ist ein integrierter Gesundheitskonzern mit einem klaren Bekenntnis zu Qualität, Innovation und sozialer Verantwortung. Rund 150 Gesundheitseinrichtungen in 14 Bundesländern machen den Asklepios-Konzern zu einem der führenden Krankenhausbetreiber in Deutschland. Akutkrankenhäuser aller Versorgungsstufen, Fachkliniken, Psychiatrische und Forensische Einrichtungen, Rehabilitationskliniken, Pflegeheime und Medizinische Versorgungszentren ermöglichen integrierte Behandlungsketten sowie den Aufbau medizinischer Cluster und erklären die hohen regionalen Marktanteile. Die Entwicklung und der Ausbau von medizinischen Schwerpunkten sichern die flächendeckende Vertretung von Asklepios in Deutschland zusätzlich.

B. Wirtschaftsbericht

1) Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die Bundesregierung rechnet in Ihrer Herbstprognose mit einer Zunahme des Bruttoinlandsprodukts um 2,0% für 2017 und 1,9% für 2018. Wir gehen davon aus, dass die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in den nächsten beiden Jahren keinen wesentlichen Einfluss auf unser Geschäft hat.

(Quelle: https://www.bundesregierung.de/Content/DE/Artikel/2017/10/2017-10-11-herbstprojektion.html)

Branchenbezogene Rahmenbedingungen

Der Krankenhaussektor ist ein attraktiver Wachstumsmarkt mit einer konjunkturunabhängigen, steigenden Nachfrage. Wesentliche Wachstumstreiber sind der steigende Bedarf an medizinischer Behandlung, eine alternde Gesellschaft, die wachsende Zahl chronisch kranker Patienten, der medizinische Fortschritt und das erhöhte Gesundheitsbewusstsein. Generell ist die Nachfrage nach Privat- und Zusatzleistungen sowie nach innovativen Produkten und Therapien, die die Patienten selber bezahlen, gestiegen.

C. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

1) Geschäftsverlauf und Ertragslage

2017 2016
EUR Mio. % EUR Mio. %
Umsatzerlöse (inkl. Bestandsveränderung) 18,6 100,0 16,9 100,0
Sonstige betriebliche Erträge 0,1 0,5 0,1 0,6
Materialaufwand 0,5 2,7 1,0 6,1
Personalaufwand 7,5 40,2 6,5 39,4
Sonstige betriebliche Aufwendungen 10,5 57,1 9,0 54,5
EBITDA 0,2 1,1 0,6 3,5
Abschreibungen -0,1 -0,5 -0,1 -0,6
EBIT 0,1 0,5 0,5 3,0
Zinsergebnis -0,8 -4,3 -0,4 -2,4
Jahresergebnis -0,7 -3,8 0,1 0,6

Der Umsatz stieg um 9,5% auf Mio. 18,6 € und resultierte überwiegend aus Wachstum bei den Serviceleistungen.

Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von Mio.0,1 € (Vj. Mio. 0,1 €) enthalten u.a. Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen.

Der Materialaufwand sank gegenüber dem Vergleichszeitraum um -50%, d.h. absolut um Mio. 0,5 € auf Mio.

0,5 €. Die Materialaufwandquote liegt mit 2,7 % erheblich niedriger zum Vorjahresniveau (Vj. 6,1 %). Dies resultiert insbesondere aus der Verringerung des Bezuges von Fremdpersonal.

Die absoluten Personalkosten stiegen überproportional zum Umsatzwachstum um 15,4% von Mio. 6,5 € auf Mio. 7,5 €. Die Personalaufwandquote ist leicht von 39,4% auf 40,2% angestiegen. Insgesamt ist der Anstieg der Personalkosten auf eine Ausweitung der Mitarbeiterzahlen (+13,7%) zurückzuführen.

Bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen verzeichnete die Gesellschaft einen Anstieg um Mio. 1,5 € auf Mio. 10,5 € (Vj. Mio. 9,0 €) bzw. +16,6%. Die Quote lag mit 57,1% über Vorjahresniveau. Dies ergab sich durch die Erhöhung des Verwaltungs- und EDV-Aufwandes.

Das operative Ergebnis EBITDA verschlechterte sich infolge der gestiegenen Personalkosten und sonstigen betrieblichen Aufwendungen gegenüber dem Vorjahr um Mio. 0,4 € und liegt um 66,6 % unter dem Vorjahr (Mio. 0,6 €). Dies entspricht einer Marge von 1,0% im Geschäftsjahr 2017 (Vorjahreszeitraum: Mio. 0,6 € bei einer Marge von 3,3). Als bedeutsamer finanzieller Leistungsindikator liegt das EBITDA damit leicht unter der im Dezember 2016 erwarteten Prognose.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr betrug die Abschreibungsquote 0,5% und liegt somit in etwa auf dem Vorjahresniveau von 0,6%.

2) Finanzlage und Vermögenslage

Die Asklepios Service IT GmbH weist zum Bilanzstichtag einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe von T€ 2.630 (Vorjahr T€ 1.881) aus und ist somit bilanziell überschuldet. Mit Datum vom 31. Dezember 2016 hat die Asklepios Kliniken GmbH & Co. KGaA, Hamburg, ("AKG") eine Rangrücktrittserklärung abgegeben. Demnach tritt die AKG in Höhe von T€ 1.881 dergestalt im Rang hinter die Forderungen aller anderen Gläubiger der Gesellschaft zurück, dass Tilgung und Verzinsung der nachrangigen Forderung nur aus einem künftigen Bilanzgewinn der Gesellschaft oder einem etwaigen Liquiditätsüberschuss oder aus einem die sonstigen Verbindlichkeiten der Gesellschaft übersteigenden Vermögen verlangt werden kann.

Darüber hinaus nimmt die Gesellschaft am Cash-Pooling des Asklepios Konzerns teil. Die Verzinsung der Cash-Pool-Konten erfolgte unterjährig zu variablen Zinssätzen. Die Verbindlichkeiten aus dem Cash-Pooling betragen zum 31. Dezember 2017 T€ 11.255 und werden unter den Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter ausgewiesen. Die Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen aus Cash-Pooling Aktivitäten erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr somit um T€ 6.314.

Die Gesellschaft verfügt aufgrund der oben dargestellten Liquiditätssicherungsmaßnahmen und der Einbindung in den Konzernverbund stets über ausreichende Liquidität, um ihren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen.

2017 2016
Strukturbilanz EUR Mio. % EUR Mio. %
Langfristige Vermögenswerte 0,6 4,3 0,4 4,9
Kurzfristige Vermögenswerte 10,9 77,3 5,8 71,6
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 2,6 18,4 1,9 23,5
AKTIVA 14,1 100 8,1 100
Eigenkapital 0,0 0,0 0,0 0,0
Langfristiges Fremdkapital u. Rückstellungen 0,3 2,1 0,4 4,9
Kurzfristiges Fremdkapital u. Rückstellungen 13,8 97,9 7,7 95,0
PASSIVA 14,1 100 8,1 100

Die Bilanzsumme erhöhte sich von Mio. 8,1 € im Vorjahr auf Mio. 14,1 €.

Der Anstieg der langfristigen Vermögensgegenstände ist im Wesentlichen durch die Investitionen in das Anlagevermögen begründet.

Der Anstieg der kurzfristigen Vermögenswerte ist zurückzuführen auf die Erhöhung der Forderungen gegen verbundene Unternehmen.

Das langfristige Fremdkapital setzt sich aus Darlehensverbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr zusammen.

Der Anstieg des kurzfristigen Fremdkapitals ist zurückzuführen auf den Anstieg der Verbindlichkeiten aus Cashpooling Mio. 11,3 € (Vj. Mio. 4,9 €).

3) Gesamtaussage der Geschäftsleitung zum Geschäftsverlauf und zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Die Gesellschaft hat im Berichtsjahr ein positives EBITDA von € 0,2 Mio erzielt, was mit € 0,4 Mio unter dem Vorjahresniveau liegt. Die weiterhin herausfordernde Kostenentwicklung und die Schere zwischen Mehrleistungen und den steigenden Kosten aufgrund von kontinuierlich höheren Energiepreisen und Personalkosten bei gleichzeitig gedeckelten Entlohnungen für diese Leistungen geht weiter auf. Dies bedingt kreative Maßnahmen und Konzepte auf der Leistungsseite, um Effizienzsteigerungen zu erzielen, die diese Kostensteigerungen kompensieren können.

Bei den Personalkosten verzeichnete die Gesellschaft eine Erhöhung. Die Zahl der Vollzeitstellen hat sich zum Stichtag erhöht und wirkte als wesentlicher Kostentreiber. Im Sachkostenbereich konnten Einsparungen den Anstieg insbesondere der Energie- und Versicherungskosten nicht vollständig kompensieren. Gemäß unserer Erwartung zum 31. Dezember 2016 für das Geschäftsjahr 2017 liegen wir mit dem Umsatzwachstum in Höhe von 9,5 % gegenüber dem Vorjahr über unserer Prognose von 1,5 - 2,5 %.

Das operative Ergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr verschlechtert, kumuliert lagen wir aufgrund der geschilderten Entwicklung leicht unter unserer Prognose.

Durch die Darlehen der Muttergesellschaft und die unveränderte Einbeziehung in das Cash-Pooling des Asklepios Konzerns ist die Finanzierung der Gesellschaft trotz des Ausweises eines nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrages jederzeit gesichert. Der nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag wird nach den Planungen in den folgenden Jahren, die von positiven Jahresergebnissen ausgehen, abgebaut und das Eigenkapital wieder gestärkt.

D. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

1) Prognosebericht

Der Konzernbereich IT steht als interner Konzerndienstleister ohne Drittgeschäftsaktivitäten direkt in den Risiken der Kliniken. Die IT verfolgt stets das Ziel die für eine effiziente Durchführung der klinischen und administrativen Prozesse erforderliche bestmöglich unterstützende und stabile IT zu betreiben.

Es werden hierbei nicht nur Prozessnähe und entsprechende Verfügbarkeit in den Zielfokus gerückt, sondern vielmehr auch betriebswirtschaftlich optimierte Lösungen geschaffen, die die Kliniken in der Begegnung der eigenen Kosten- und Investitionsrisiken unterstützen.

Die hierfür geschaffenen Service Level Agreements (SLAs) werden im Sinne der Leistungs- und Kostentransparenz stetig weiterentwickelt um die Planungssicherheit für die Kunden als auch des Konzernbereich IT weiter zu festigen. Es werden hierzu die am Markt etablierten IT Strukturen und IT Organisationsprozesse (ITIL) genutzt und auf den Konzern angepasst. Der Konzernbereich IT begibt sich mit diesem Vorhaben in eine für beide Seiten (Kunde und Dienstleister) bessere Vergleichbarkeit zum Markt und trifft hiermit wesentliche Vorbereitungen um zukünftig auch drittgeschäftsfähig zu werden.

Gleichzeitig setzt die Asklepios IT in mehreren großen Projektvorhaben im Dialog mit dem Konzern auf die flächendeckende Erhöhung der Digitalisierung um das Fundament für innovative Projekte wie z.B. im Bereich der Automation oder der Verwendung von konzerneigener 'BigData' zu schaffen.

Besondere Herausforderungen für die IT als auch für den Konzern entstehen aktuell durch die neuen Vorgaben der IT Sicherheitsgesetze (IT-SiG) sowie der neuen europäischen Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO). Die hierfür erforderlichen Investitionen und zusätzlichen Aufwände sind in Form von verschiedensten Projekten geplant und erhalten bereits eine gesonderte finanzielle Unterstützung durch den Konzern, so dass von einer adäquaten Bearbeitung dieser Herausforderungen auszugehen ist.

2) Gesamtaussage der Geschäftsleitung zum Prognosebericht

Aufgrund der strategischen Ausrichtung und der fortwährenden Weiterentwicklung der IT gehen wir trotz der zunehmenden Herausforderungen von einer weiterhin guten Geschäftsentwicklung aus.

Unser Ziel bleibt es stets nachhaltige, stabile und innovative IT Dienstleistungen zu erbringen - immer im Sinne unserer Kunden und deren Prozesse.

Aufgrund der in den Vorjahren ergriffenen und 2017 fortgeführten Maßnahmen zur Steigerung der IT Effizienz im Konzern, ist von einem gleichbleibenden bis leicht steigenden Niveau bei Umsatz und EBITDA in 2018 und 2019 auszugehen.

3) Risiko- und Chancenbericht

a) Risiken

Risiken werden analog der Einschätzung auf lokaler Ebene anhand ihrer möglichen negativen Auswirkungen auf Asklepios auch aus Konzernsicht in die Klassen "akzeptabel", "überwachungsrelevant", "handlungsrelevant" und "sehr kritisch" eingeteilt. Der Konzernbereich identifiziert regelmäßig neue Risiken und führt diese sowie die Ableitung risikominimierender oder risikovermeidender Maßnahmen zusammen in ein IT-Risikomanagement. Die Risiken und Maßnahmen werden regelmäßig zwischen der Informationssicherheit und der IT Infrastruktur gemeinsam mit der Geschäftsführung abgestimmt, klassifiziert und mit den benötigten Ressourcen zur Bearbeitung ausgestattet. Es erfolgt eine regelmäßige Berichterstattung zu den IT Risiken an das Konzernrisikomanagement.

IT Risiken

Asklepios ist grundsätzlich von einer funktionierenden IT-Struktur abhängig. Der erfolgreiche Behandlungspfad eines Patienten (von der Aufnahme über die Diagnostik und Behandlung bis hin zur Dokumentation) hängt wesentlich von einer integrierten IT ab. In diesem Zusammenhang sind grundlegende IT-Verfahrensweisen und die Konfiguration der Rechenzentren von Bedeutung. Es existiert ein hohes Standardisierungspotenzial sowie Verbesserungsbedarf in Bezug auf die Kontrollen zur Überwachung der IT-Prozesse. In diesem Zusammenhang wird das Risikomanagement im IT-Bereich kontinuierlich weiterentwickelt. Störungen in der IT-Integration und -Infrastruktur sowie in den dazugehörigen Verfahren können entsprechende Auswirkungen auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Kliniken haben.

Im Jahr 2017 hat sich die allgemeine Risikolage im Bereich der IT durch eine weltweite Steigerung von Cyberangriffen erhöht. Um dieser Entwicklung angemessen zu begegnen, hat der Konzernbereich IT umfangreiche Maßnahmen ergriffen, um die IT-Sicherheit weiter zu verbessern und mögliche Cyberangriffe auch zukünftig weiterhin erfolgreich abwehren zu können.

Neben den externen Risiken werden in Zukunft auch im Wesentlichen die internen Risiken im Konzern betrachtet und geeignete Maßnahmen ergriffen. Hierzu zählt die interne Sicherheit der Datennetzwerke zu erhöhen als auch sensibilisierende Maßnahmen zur Förderung des Sicherheitsbewusstseins aller Mitarbeiter zu planen und deren Durchführung zu unterstützen. Im Fokus stehen hierbei die Maßnahmenempfehlungen des BSI sowie die allgemeinen Empfehlungen für IT-Sicherheit und des Datenschutzes.

Personalrisiken

Risiken im Personalbereich sind im Konzernbereich IT vorhanden und gliedern sich in einen Fachkräftemangel als auch im Potential für weiterhin steigende Gehälter von IT Fach- und Führungskräften. Insbesondere liegen diese Risiken bei Fachkräften im Bereich der IT-Sicherheit sowie Infrastrukturmanagement. Aber auch branchenspezifische Fachkräfte mit klinischem Prozessknowhow sind schwer am Arbeitsmarkt zu akquirieren.

Um diesen Risiken zu begegnen, entwickelt der Konzernbereich IT Personalentwicklungsstrategien und baut hierbei insbesondere auf die Förderung und Ausbildung junger Nachwuchskräfte. Durch umfangreiche Angebote für Fachqualifizierungen und weiteren Qualifizierungen zur Entwicklung von organisatorisch-prozessualem Knowhow und Führungsfertigkeiten, gewährleisten wir ein hohes Innovationspotential und bieten gleichzeitig wesentliche Anreize für die Gewinnung und den Erhalt von Mitarbeitern.

Die Entwicklung der Personalaufwendungen hängt stark von dem geringen Personalangebot am Markt als auch von den Verhandlungen eines neuen Tarifvertrags ab. Die Modelle eines neuen Tarifvertrags werden grundsätzlich durch die betreffenden Konzernbereiche vor Abschluss geprüft. Ziel des Konzernbereich IT ist es, im Rahmen von Tarifverhandlungen möglichst lange Laufzeiten zu vereinbaren, um eine ausreichende Planungssicherheit zu erhalten. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der bedarfsgerechten, quantitativen personellen Ausstattung der Kliniken.

Haftungs- und Rechtsrisiken

Risiken, die sich im Zusammenhang mit Rechtsstreitigkeiten ergeben, werden innerhalb des Konzerns und seiner Gesellschaften fortlaufend identifiziert, bewertet und kommuniziert. Darüber hinaus ist der Konzern in verschiedene Rechtsstreitigkeiten involviert, die sich aus der Geschäftstätigkeit ergeben. Den Ausgang dieser Streitigkeiten vorherzusagen ist nicht möglich, dennoch erwartet Asklepios aus den heute anhängigen Verfahren keine wesentlichen negativen Auswirkungen auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage. Im Bereich der Haftungsfälle kann trotz aller bestehenden Vorkehrungen eine Beeinträchtigung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage nicht ausgeschlossen werden. Unser konzerninterner Bereich für Versicherungen beobachtet aktiv das Marktgeschehen und entwickelt Maßnahmen zur möglichen Minimierung von Schadenanzahl und Schadenhöhe und steuert durch ein gezieltes Versicherungsmanagement die Versicherbarkeit über Selbstbehalte und Prämien.

Uns bekannte bilanzierungspflichtige Haftungs- und Rechtsrisiken haben wir durch Rückstellungsbildung berücksichtigt. Zur Deckung der Risikopotenziale bedient sich Asklepios Haftpflichtversicherungen, größtenteils mit Selbstbehalt. Für die Selbstbehalte werden angemessene Rückstellungen gebildet bzw. angepasst. Wir führen derzeit keine Prozesse bzw. sind Anspruchsgegner, aus denen wesentliche Veränderungen der Ertragslage resultieren können.

Investitionsrisiken

Wir nutzen gezielt unsere Finanzstärke für einen hohen Anteil an Eigeninvestitionen in die Kliniken. Auf diese Weise steigern wir die Attraktivität unserer Einrichtungen und unterstützen in hohem Maße ein nachhaltiges, organisches Wachstum. Zugleich verbessern Investitionen die Effizienz und führen zu sinkenden Folgekosten. Im Bereich der Neu- und Erweiterungsbauten und der Einrichtungen und Ausstattungen unserer Kliniken nehmen wir neben internen Leistungen auch Leistungen von Drittanbietern in Anspruch. Aus diesen Leistungen können einerseits Lieferschwierigkeiten in den Lieferketten, aber auch Qualitätsdefizite entstehen. Daher legen wir grundsätzlich eine sorgsame und kontinuierliche Überwachung all unserer Bauprojekte, unserer Lieferanten und des gesamten Marktes bei Einkaufsentscheidungen, Auftragsvergaben und Projektdurchführungen zugrunde, um diese Risiken effizient zu begrenzen.

Finanzierungs- und Liquiditätsrisiken

Der Konzern unterliegt grundsätzlich Risiken aus dem Kapitalmarkt. Die Steuerung der kurzfristigen Liquiditäts- und längerfristigen Finanzierungsrisiken ist zentrale Zuständigkeit des Bereichs Finanzen, der hierfür - mit Fokus auf eine effiziente Steuerung der kurzfristigen liquiden Mittel - ein Treasury-System einsetzt. Als finanziell konservativ handelndes Unternehmen und in Anlehnung an die Investitionslaufzeiten der Vermögenswerte ist die Finanzierungsstrategie von Asklepios grundsätzlich langfristig ausgerichtet und beinhaltet überschaubare kurzfristige Refinanzierungsrisiken. Der hohe Bestand an liquiden Mitteln, der stetige Cashflow, die günstige Kapitalstruktur (niedrige Verschuldung), die breite Streuung der Finanzierungspartner, der Zugang zum Kapitalmarkt sowie die umfangreichen freien Kreditlinien unterstreichen einen hohen Grad an Unabhängigkeit gegenüber generellen Kapitalmarktentwicklungen und sichert volle finanzielle Handlungsfähigkeit u. a. auch für anorganisches Wachstum. Der überwiegende Bestand der Finanzverbindlichkeiten ist durch Festzinsvereinbarungen abgesichert.

Risiken aus Wettbewerb

Die Asklepios Service IT GmbH steht in keinem Konkurrenz- bzw. Wettbewerbsverhältnis zu anderen IT-Dienstleistern. Dennoch agiert der Konzernbereich in der Festlegung der IT Strategie und den Ableitungen strategischer und operativer Maßnahmen zur Umsetzung so, dass ein Vergleich zu externen Wettbewerbern am Markt möglich wird. Insbesondere die Vorhaben zur weiteren Leistungs- und Kostentransparenz mit Berücksichtigung der verursachungsgerechten Kostenverteilung tragen hierzu bei.

Reputationsrisiken

Als einer der größten Anbieter von Gesundheitsdienstleistungen in Deutschland unterliegen wir mit unserem Angebot einer starken Wahrnehmung in der Öffentlichkeit. Das Vertrauen in Asklepios und die Reputation des Konzerns gilt es dabei zu erhalten und einer Reflektion in allen Medien stets aufgeschlossen gegenüberzustehen. Wir können gleichwohl nicht ausschließen, dass negative Pressemeldungen und -berichte wie bspw. im öffentlichen Fernsehen oder erfolgte Belastungsanzeigen unserer Mitarbeiter an einigen Standorten, welche unseres Erachtens die Gegebenheiten in unseren Kliniken nicht vollständig wahrheitsgemäß widerspiegeln, unsere Wahrnehmung in der Öffentlichkeit beeinträchtigen und damit ein Reputationsrisiko darstellen. Wir werden diesen Risiken durch eine umfassende Information und Einbindung der Öffentlichkeit in unsere Strategien mit der Durchführung von Imagekampagnen sowie umfangreichen Angeboten zu Dialogen begegnen.

b) Chancen

Bedingt durch die Durchführung von weiteren Digitalisierungsprojekten (insbesondere die Neueinführung von Krankenhausinformationssystemen, Abbau von Prozessbrüchen durch eingesetzte Subsysteme) und der gleichzeitigen Erhöhung auch der mobil verfügbaren Daten werden die Kundenprozesse bestmöglich unterstützt.

Aus den hieraus geschaffenen Vorteilen, ergeben sich wiederum zahlreiche Potentiale der Kunden eigene Risiken zu minimieren und Chancen nutzen zu können. Dies können bspw. finanzielle Risiken durch fehlende oder nicht schnell verfügbare Daten sein, die die zuarbeitenden Prozesse für den MDK erschweren. Es bieten sich allerdings auch viele Möglichkeiten in der konzernweiten Verarbeitung und Auswertung von Daten weitere Kosteneinsparpotentiale überhaupt erst zu erkennen und entsprechend zu nutzen.

Mit der gleichzeitigen Erhöhung der Leistungs- und Kostentransparenz sowie insbesondere der konzernweiten Standardisierung und Homogenisierung der IT Systeme werden Verhandlungsvorteile mit Lieferanten generiert, die den Kunden zur Verfügung gestellt werden können oder es können Kostensteigerungen für den Kunden durch neue Herausforderungen vermieden oder reduziert werden.

Einhergehend mit der fortwährenden effizienteren Ressourcennutzung durch die Zentralisierung der IT werden noch vorhandene Doppelstrukturen abgebaut und bieten somit Möglichkeiten für weitere erforderliche Spezialisierungen der Mitarbeiter um den Anforderungen der Kunden nachhaltig gerecht werden zu können.

4) Gesamtaussage der Geschäftsleitung: Zusammenfassung und Ausblick

Hinsichtlich der in diesem Bericht erläuterten Risiken - unter Berücksichtigung der Eintrittswahrscheinlichkeit und der potentiellen finanziellen Auswirkung sowie der gegenwärtigen Geschäftsaussichten - erwartet die Geschäftsführung wie im Vorjahr grundsätzlich keine einzelnen oder aggregierten Risiken, welche die Unternehmensfortführung wesentlich gefährden könnten. Das Management geht davon aus, dass die Ertragskraft der Gesellschaft eine solide Grundlage für die künftige Geschäftsentwicklung bildet und die notwendigen Ressourcen zur Verfügung stellt.

Bilanz zum 31. Dezember 2017

Aktiva

31.12.2017
31.12.2016
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 24.141,65 34.012,93
II. Sachanlagen    
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 582.136,44 399.699,47
  606.278,09 433.712,40
B. Umlaufvermögen    
I. Vorräte 0,00 68.973,50
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
1. Forderungen gegen Gesellschafter 7.453.912,25 2.936.400,10
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.560.616,28 2.304.921,68
3. Übrige 423,37 26.585,79
  10.014.951,90 5.267.907,57
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 58.186,00 146.839,75
  10.073.137,90 5.483.720,82
C. Rechnungsabgrenzungsposten 838.974,29 340.393,83
D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 2.629.908,19 1.881.253,30
  14.148.298,47 8.139.080,35

Passiva

   
  31.12.2017
31.12.2016
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
II. Verlustvortrag -1.981.253,30 -2.048.418,65
III. Jahresfehlbetrag/Jahresüberschuss -748.654,89 67.165,35
IV. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 2.629.908,19 1.881.253,30
  0,00 0,00
B. Rückstellungen 1.755.823,31 1.637.557,19
C. Verbindlichkeiten    
1. Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter 11.685.102,99 5.481.675,91
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 406.637,71 593.596,67
3. Übrige 300.734,46 426.250,58
  12.392.475,16 6.501.523,16
  14.148.298,47 8.139.080,35

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2017

2017
2016
1. Rohergebnis 18.161.622,38 16.077.529,31
2. Personalaufwand    
a) Löhne und Gehälter 6.339.773,68 5.556.861,62
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.129.545,56 972.175,31
(davon für Altersversorgung € 13.566,32; Vorjahr € 15.618,67)    
  7.469.319,24 6.529.036,93
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 137.834,13 89.004,95
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 10.499.710,27 8.980.676,76
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,00 0,30
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 803.413,63 411.645,62
(davon an verbundene Unternehmen € 803.413,63; Vorjahr € 411.645,62)    
7. Ergebnis nach Steuern -748.654,89 67.165,35
8. Jahresfehlbetrag/Jahresüberschuss -748.654,89 67.165,35

Anhang für das Geschäftsjahr 2017

Allgemeines

Die Asklepios Service IT GmbH hat ihren Sitz in Königstein im Taunus und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Königstein im Taunus (Reg.Nr. 6703).

Der Jahresabschluss der Gesellschaft zum 31. Dezember 2017 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Die einschlägigen Vorschriften des GmbHG wurden beachtet. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen ist mit Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden zeitanteilig vorgenommen. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von € 150,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben; ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Für geringwertige Anlagegüter mit einem Wert zwischen € 150,00 und € 1.000,00 wird entsprechend den steuerlichen Vorschriften ein Sammelposten gebildet, der linear über einen Zeitraum von 5 Jahren abgeschrieben wird.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen.

Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert angesetzt.

Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert bewertet.

Der Wertansatz für die sonstigen Rückstellungen berücksichtigt alle zum Zeitpunkt der Bilanzierung erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Erläuterungen zum Jahresabschluss

Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen und gegen Gesellschafter betreffen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (Vorjahr T€ 5.241).

Eigenkapital

Das Gezeichnete Kapital beträgt € 100.000 und ist in voller Höhe eingezahlt.

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeit der Verbindlichkeiten ist im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt:

Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit 2017
≤ 1 Jahr
T€
>1 Jahr
T€
davon >5 Jahre
T€
Gesamtbetrag
T€
Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter 11.360 325 0 11.685
(Vorjahr) (5.482) (0) (0) (5.482)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 406 0 0 406
(Vorjahr) (593) (0) (0) (593)
Übrige 301 0 0 301
(Vorjahr) (426) (0) (0) (426)
Gesamtbetrag (Vorjahr) 12.067 325 0 12.392
  (6.501) (0 (0) (6.501)

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten T€ 406 (Vorjahr T€ 593) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern enthalten T€ 11.255 (Vorjahr T€ 4.941) Verbindlichkeiten aus dem Cash-Pooling.

Gewinn- und Verlustrechnung

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen umfassen insbesondere Instandhaltungsaufwendungen, Aufwendungen für zentrale Dienstleistungen, Abgaben und Versicherungen.

Sonstige Angaben

Abschlussprüferhonorare

Bezüglich der Angabe des Honorars für Abschlussprüfungsleistungen, andere Bestätigungsleistungen, Steuerberatungsleistungen und sonstige Leistungen nach § 285 Nr. 17 HGB verweisen wir auf die Angaben im Anhang zum Konzernabschluss 2017 der Broermann Holding GmbH, Königstein im Taunus.

Mitarbeiter

In der Gesellschaft waren im Berichtsjahr durchschnittlich 109 Mitarbeiter (nach Köpfen) beschäftigt.

Dienstart Köpfe VK
Verwaltungsdienst 109 104
Gesamt 109 104

Geschäftsführung

Die Geschäftsführung setzt sich wie folgt zusammen:

•Herr Markus J. Schmitt, Hamburg, Geschäftsführer Asklepios Service IT GmbH (bis 29. März 2018)

•Herr Henning Schneider, Hamburg, Konzernbereichsleiter IT

•Herr Udo Purwin, Willich, Geschäftsführer Asklepios Service IT GmbH (ab 29. März 2018)

•Dr. Thomas Wolfram, Hamburg, Konzerngeschäftsführer (bis 31. Dezember 2018)

Die Angabe der Bezüge der Geschäftsführer unterbleibt unter Verweis auf die Schutzvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB.

Nachtragsbericht

Nach Abschluss des Geschäftsjahres 2017 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag des Geschäftsjahres 2017 in Höhe von € 748.654,89 auf neue Rechnung vorzutragen.

Konzernzugehörigkeit

Gesellschafter der Asklepios Service IT GmbH ist die Asklepios Kliniken GmbH & Co. KGaA, Hamburg, mit 100 %. Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Asklepios Kliniken GmbH & Co. KGaA, Hamburg, (kleinster Konsolidierungskreis) einbezogen. Die Asklepios Kliniken GmbH & Co. KGaA, Hamburg, wird in den Konzernabschluss der Broermann Holding GmbH, Königstein im Taunus, einbezogen (größter Konsolidierungskreis). Die Bekanntmachung der Konzernabschlüsse erfolgt im elektronischen Bundesanzeiger.

 

Königstein im Taunus, den 22. Februar 2019

Henning Schneider

Udo Purwin

Geschäftsführer der Asklepios Service IT GmbH

Entwicklung des Anlagevermögens

Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
01.01.2017
Zugänge
31.12.2017
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 48.194,51 3.593,80 51.788,31
II. Sachanlagen      
Andere Anlagen Betriebs- und Geschäftsausstattung 516.549,24 306.806,02 823.355,26
  564.743,75 310.399,82 875.143,57
Abschreibungen
01.01.2017
Zugänge
31.12.2017
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 14.181,58 13.465,08 27.646,66
II. Sachanlagen      
Andere Anlagen Betriebs- und Geschäftsausstattung 116.849,77 124.369,05 241.218,82
  131.031,35 137.834,13 268.865,48
Restbuchwerte
31.12.2017
31.12.2016
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 24.141,65 34.012,93
II. Sachanlagen    
Andere Anlagen Betriebs- und Geschäftsausstattung 582.136,44 399.699,47
  606.278,09 433.712,40

Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach §§ 276, 288, 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt:

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Asklepios Service IT GmbH, Königstein im Taunus

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Asklepios Service IT GmbH, Königstein im Taunus, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2017 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2017 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Asklepios Service IT GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2017 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2017 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2017 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Frankfurt am Main, den 22. Februar 2019

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Lars Müller, Wirtschaftsprüfer

ppa. Florian Schmiedl, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss zum 31.12.2017 wurde am 22.03.2019 festgestellt.

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