Michael Komma e.K.
Selbe AdresseGroßhandel mit Obst, Gemüse und Kartoffeln
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Sabrina Maria Lüling seit 10.7.2023 | Prokura |
Alexis Antonios Hadzipapantoniou seit 10.7.2023 | Geschäftsführer |
Joerg Freund seit 3.5.2022 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
KMT GmbH | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
KMT GmbHBad NauheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die KMT GmbH hat ihren Sitz in Bad Nauheim. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Friedberg unter der HRB Nr. 5829 eingetragen. II. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Die Gliederung der Bilanz ist gemäß § 265 Abs. 5 HGB i.V.m. § 42 Abs. 3 GmbHG um den Posten Rückdeckungsversicherungen erweitert worden. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir einzelne Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und daher in diesem Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert. Aus dem gleichen Grunde wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und davon-Vermerken ebenfalls an dieser Stelle gemacht. III. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Ausübung von Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ausweiswahlrechten erfolgte unverändert zum Vorjahr. Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend linear abgeschrieben. Dabei werden entgeltlich erworbene EDV-Programme über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von drei bzw. fünf Jahren abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter, das sind Gegenstände mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis einschließlich EUR 250, werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Für Anlagenzugänge, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten für das einzelne Wirtschaftsgut mehr als EUR 250, aber nicht mehr als EUR 1.000 betragen, wird ein Sammelposten gebildet. Der jeweilige Sammelposten wird im Jahr der Bildung und in den folgenden vier Geschäftsjahren mit jeweils einem Fünftel ergebniswirksam aufgelöst. Bei den Finanzanlagen werden die Anteile an verbundenen Unternehmen und die Beteiligungen zu Anschaffungskosten angesetzt. Die Rückdeckungsversicherung für Pensionsverpflichtungen wird mit dem Aktivwert ausgewiesen. Abwertungen werden bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet: soweit die voraussichtlichen Verkaufspreise abzüglich der bis zum Verkauf anfallenden Kosten zu einem niedrigeren beizulegenden Wert führen, wurden entsprechende Abwertungen vorgenommen. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Die Ermittlung der Anschaffungskosten bei den Waren erfolgt anhand des Durchschnittswertverfahrens. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wird eine Pauschalwertberichtigung von 2,0 % auf die nicht einzelwertberichtigten Nettoforderungen gebildet. Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert angesetzt. Die Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten Ausgaben bzw. Einnahmen, die Aufwendungen bzw. Erträge für nachfolgende Geschäftsjahre darstellen. Latente Steuern werden auf Bilanzierungs- und Bewertungsunterschiede zwischen handels- und steuerrechtlichen Vorschriften gebildet. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnungen nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) bewertet. Dabei wurden die Richttafeln 2018 G von Dr. Klaus Heubeck zugrunde gelegt. Es wurde ein Rententrend von 1,90 % angenommen. Es wurde in Anwendung von § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB bei der Durchschnittsbetrachtung zur Ermittlung des relevanten Diskontierungszinssatzes für die Bewertung der Pensionsrückstellungen nicht auf die vergangenen sieben, sondern auf die vergangenen zehn Geschäftsjahre abgestellt. Daher wurde zum Stichtag ein Zinssatz von 1,82 % (10 Jahres-Durchschnitt) statt 1,74 % (7 Jahres-Durchschnitt) verwendet. Der Unterschiedsbetrag, der sich zwischen der sieben- und zehnjährigen Durchschnittsbetrachtung ergibt, beträgt TEUR 7. Daneben bestehen zum 31.12.2023 ausschüttungsgesperrte Beträge i.H.v. TEUR 82 gemäß § 285 Nr. 28 HGB, die in voller Höhe auf latente Steuern entfallen. Bei Bildung der Rückstellungen ist den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen worden. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Für zukünftige Aufwendungen aus der Erfüllung von Garantieleistungen wurden entsprechende Rückstellungen in Höhe des jeweiligen Erfüllungsbetrags, d. h. unter Berücksichtigung der voraussichtlich im Erfüllungszeitpunkt geltenden Kostenverhältnisse, gebildet. Bei der Ermittlung der Rückstellungen wurden die Laufzeiten (Geltendmachung von Garantieleistungen ab Umsatzzeitpunkt) anhand einer Analyse der Garantiefälle des vergangenen Geschäftsjahres berücksichtigt. Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Fremdwährungsumrechnung Die Umrechnung der kurzfristigen Forderungen, der flüssigen Mittel sowie der kurzfristigen Verbindlichkeiten in fremder Währung erfolgt grundsätzlich zum Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag. Bei der Bewertung langfristiger Fremdwährungsposten wird das Imparitätsprinzip berücksichtigt. IV. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem Anlagenspiegel, der diesem Anhang als Anlage beigefügt ist. Angaben zum Anteilsbesitz Die unter den Finanzanlagen ausgewiesenen Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen (Anteilsbesitz) setzen sich wie folgt zusammen:
Die Umrechnungskurse zum jeweiligen Stichtag betragen: 1 EURO = 91,9045 INR;1 EURO = 4,3395PLN Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Kautionen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr in Höhe von TEUR 45. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren in Höhe von TEUR 992 aus Lieferungen und Leistungen. In Höhe von TEUR 1.163 bestehen Forderungen gegen verbundene Unternehmen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Flüssige Mittel Von den flüssigen Mittel waren zum Bilanzstichtag des Vorjahres TEUR 488 zur Sicherung von Avalbürgschaften verfügungsbeschränkt. Zum Bilanzstichtag des Berichtsjahres bestehen keine Verfügungsbeschränkungen. Eigenkapital Das Stammkapital von TEUR 4.000 ist voll eingezahlt. Alleiniger Gesellschafter ist die KMT WaterJet AB, Stockholm / Schweden. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 5.889 (Vorjahr: TEUR 8.404) sind innerhalb eines Jahres fällig. Langfristige Verbindlichkeiten bestehen wie im Vorjahr nicht. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren in Höhe von TEUR 4.416 (Vorjahr: TEUR 6.168) aus Lieferungen und Leistungen. Es bestehen für die Verbindlichkeiten im üblichen Umfang branchenübliche bzw. kraft Gesetzes entstehende Sicherheiten. V. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung In den Zinsen und ähnlichen Erträgen sind Zinsen gegenüber verbundenen Unternehmen i.H.v. TEUR 306 (im Vj. TEUR 21) enthalten. In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Zinsen gegenüber verbundenen Unternehmen i.H.v. TEUR 13 (im Vj. TEUR 14) sowie Zinsen aus der Aufzinsung von Rückstellungen i.H.v TEUR 9 (im Vj. 9) enthalten. Die Steuern vom Einkommen und Ertrag betreffen in Höhe von TEUR 402 Vorjahre und in Höhe von TEUR 2 (im Vj. TEUR 10) latente Steuern. VI. Sonstige Angaben Durchschnittliche Arbeitnehmerzahl Während des Geschäftsjahres waren durchschnittlich 36 Mitarbeitende (Vorjahr: 33) in dem Unternehmen tätig. Geschäftsführung Jeremy Michael Sweet, Oberursel, kaufmännischer Geschäftsführer (bis 25.05.2023) Alexis Antonios Hadzipapantoniou, Köln, kaufmännischer Geschäftsführer (ab 25.05.2023) Es wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB auf eine Angabe der Bezüge verzichtet. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von TEUR 400. Gesellschafter und Konzernverhältnisse Die KMT GmbH ist ein 100%iges Tochterunternehmen der KMT Waterjet AB, Stockholm / Schweden, und wird über diese in den Konzernabschluss der WJG Holdings AB, Stockholm / Schweden, einbezogen. Diese bildet den kleinsten Konsolidierungskreis. Der Konzernabschluss wird bei Bolagsverket Swedish Companies Registration Office, Schweden, veröffentlicht. Dieser Teilkonzern wird wiederum in den Konzernabschluss der SHAPE Technologies Group, Inc., New York/USA, einbezogen, der in den USA veröffentlicht wird. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag Unternehmensinterne Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Abschluss des Geschäftsjahres liegen nicht vor. Vorschlag zur Verwendung des JahresergebnissesDie Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung den Vortrag des Jahresergebnisses auf neue Rechnung vor.
Bad Nauheim, den 7. August 2024 Alexis Antonios Hadzipapantoniou, Geschäftsführer ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS UND DER WERTBERICHTIGUNG FÜR DEN ZEITRAUM VON 01. JANAUR BIS ZUM 31. DEZEMBER 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023A. Grundlagen des Unternehmens Der Tätigkeitsschwerpunkt der KMT GmbH liegt in der Vermittlung und dem Vertrieb von Maschinen, insbesondere Schneidemaschinen einschließlich aller Ausrüstungsgegenstände zu Maschinen aller Art sowie der technischen Beratung und den dazu gehörenden Serviceleistungen. B. Wirtschaftsbericht I. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Gesamtwirtschaftliches UmfeldDie konjunkturelle Entwicklung war auch im Jahr 2023 zunächst noch geprägt von den Nachwirkungen des Corona-Infektionsgeschehen, der wirtschaftlichen Abkühlung und Unterbrechung von Lieferketten. Dies verursachte in allen europäischen Ländern einen Einbruch des Bruttoinlandsproduktes. Der Ausbruch des Krieges gegen die Ukraine im Februar 2022 beeinflusste das gesamte Kalenderjahr. Die daraus resultierenden Energiepreise und die damit angeheizte Inflation stellten die Gesellschaft vor Herausforderungen. Die deutsche Wirtschaft konnte sich in den meisten Bereichen trotz der andauernden Pandemiesituation und zunehmender Liefer- und Materialengpässe nach dem Einbruch im Vorjahr erholen, wenngleich die Wirtschaftsleistung das Vorkrisenniveau noch nicht wieder erreicht hat. Im Jahr 2023 fiel das deutsche Bruttoinlandsprodukt laut Statistischem Bundesamt preisbereinigt um 0,3% gegenüber dem Vorjahr. Andere Teile Europas waren in keiner besseren Verfassung. Für das Jahr 2024 wird mit einer weiteren Stabilisierung der Konjunktur gerechnet, die sich in den ersten Wochen des Jahres noch nicht zu bestätigen scheint. Für das Jahr 2024 erwartet die EU eine Steigerung des BIP von 0,2% für Deutschland was bedeuten würde, dass eine Rezession abgewendet werden könnte. Einschätzungen der Bundesregierung und entsprechender Wirtschaftsinstitute gehen in die gleiche Richtung. Für die gesamte Europäische Union wird ein Wachstum von 0,7% prognostiziert. Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Jahr 2023 zudem geprägt von den Folgen extremer Energiepreiserhöhungen. Diese wurden dann jedoch durch die Maßnahmen der Bundesregierung teilweise wieder zurückgenommen bzw. konnten für die Verbraucher abgefedert werden. Dies gilt für alle anderen europäischen Länder gleichermaßen. Trotzdem gab es im zweiten Halbjahr 2023 eine teilweise hektische Welle von Preissteigerungen in vielen Bereichen. Die Prognosen der OECD für andere wichtige europäische Länder sind positiver im Vergleich zu Deutschland. Für die Jahre 2024 und 2025 wird gemäß den Angaben des Statistischen Bundesamtes mit einer Zunahme des Bruttoinlandsprodukts von 0,1% im Jahr 2024 und 1,0% im Jahr 2025 gerechnet. Die Weltkonjunktur konnte sich im Jahr 2023 von dem Einbruch im Jahr 2022 leicht erholen. Jedoch hat im Jahresverlauf die Erholung der Weltwirtschaft nach der Jahresmitte an Fahrt verloren. In vielen Teilen der Welt bremsten erneut zunehmende Corona-Infektionen und neue Varianten des Coronavirus die wirtschaftliche Aktivität und Lieferengpässe behinderten den Aufschwung der Industrieproduktion. Für die weitere Zukunft erhöht der russische Angriffskrieg die Unsicherheit über die weltwirtschaftliche Entwicklung und dämpft das weitere Wachstum. Der Krieg in der Ukraine hat laut IWF eine kostspielige humanitäre Krise ausgelöst. Die wirtschaftlichen Schäden durch den Konflikt haben zu einer erheblichen Verlangsamung des globalen Wachstums im Jahr 2023 beigetragen und die Inflation erhöht. Jedoch wird damit gerechnet, dass sich im weiteren Verlauf des Jahres 2024 die weltwirtschaftliche Erholung wieder durchsetzt. Für die kommenden Jahre wird weiter mit einem Zuwachs der Weltproduktion (gemessen auf Basis von Kaufkraftparitäten) gerechnet. Die Bruttoanlageinvestitionen - insbesondere bei den Anlageinvestitionen und Ausrüstungsinvestitionen - sind nach einer Erholung im Jahr 2022 im Jahr 2023 mit 5,6% deutlich gestiegen. Auch für die Folgejahre wird eine weitere Erholung prognostiziert. Leider konnte die Gesellschaft davon nicht im gleichen Maße profitieren. (Quellen: Statistisches Bundesamt, ifo-Institut, Sachverständigenrat, IFW Kiel) Branchenspezifische RahmenbedingungenDer Bereich der Wasserstrahlschneideanlagen war in den vergangenen Jahren durch leichtes Wachstum geprägt. Das Wachstum resultierte im Wesentlichen aus der Erschließung weiterer und neuer Anwendungsbereiche und der stetigen Weiter- und Neuentwicklung von Maschinen und Anlagen unter der Berücksichtigung des technologischen Fortschrittes. Das Jahr 2023 war weiter beeinflusst von den Nachwirkungen der Corona-Pandemie, den damit verbundenen Einschränkungen und Unsicherheiten und der weiterhin spürbaren Zurückhaltung der Kunden bei Neubestellungen. Das für das Jahr 2023 erhoffte Ende der Corona-Pandemie und die Rückkehr zum Normalbetrieb trat nur verzögert ein. Die Gesellschaft musste feststellen, dass als Nachwirkung der Pandemie viele Unternehmen und Unternehmer sehr zurückhaltend waren mit Neuinvestitionen. Die Schrecken und Einschränkungen der Pandemie und der staatlich verordneten Restriktionen im wirtschaftlichen Verkehr zeigten hier ungeahnte Langzeitfolgen. Dabei musste dies nicht nur in großer Zurückhaltung bei Anschaffungen wahrgenommen werden auch auf der Bezugsseite hatten viele Unternehmen ihre Bestände drastisch gesenkt und dadurch deutlich verlängerte Lieferzeiten. Weitere negative Auswirkungen auf den Markt entstanden durch den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine. Dies führte auch dazu, dass bei vielen Unternehmen der Branche Lieferketten noch nicht wieder voll funktionsfähig waren, was der zweite Auslöser für eine langsame Erholung war. Die im Verlauf des Jahres einsetzende hohe Inflation und die daraus resultierenden Gegensteuerungsmaßnahmen der Staaten und Zentralbanken führten zu einem Zinsanstieg der wiederum bei Kunden in unserer Branche zu einer Investitionszurückhaltung führte. Der Markt für Hochdruckpumpen ist in Deutschland klar strukturiert. Die KMT GmbH gehört zu den großen Anbietern in diesem Marktsegment. Zusätzlich können wir durch unsere Tochtergesellschaften und die internationale Anbindung und Nutzung des großen Konzernnetzwerks der KMT-Gruppe auf ein globales Vertriebs- und Servicenetz zurückgreifen. II. Geschäftsverlauf Der erzielte Umsatz wurde unverändert maßgeblich mit fremden Dritten erwirtschaftet. Der Einkauf der Hochdruckpumpen und Ausrüstungsgegenstände für Wasserstrahlschneideanwendungen erfolgte unverändert im Wesentlichen über die Konzerngesellschaften KMT Waterjet Systems Inc. in Baxter, Springs/USA, H2O Jet in Olympia/USA und KMT Machine Tools (Shanghai) Co. Ltd. in Shanghai/ China. Ein Teil unserer Hochdruckpumpen wurde weiterhin über einen Lohnfertiger bezogen. Die hierzu notwendigen Teile wurden von der KMT Waterjet Systems Inc. erworben. Die anhaltenden Unsicherheiten auf Grund der politischen Weltlage, insbesondere die Auswirkungen des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine, waren sehr bedeutsam (z. B. der Mangel bestimmter Güter durch die Unterbrechung von Lieferketten und die Entwicklung der Energiepreise). In diesem Umfeld war die Investitionsbereitschaft unserer Kunden weiterhin verhalten. Außerdem belastete die Verschiebung eines großen Auftrags in das Jahr 2024 den Umsatz 2023. Dies führte zu einem Rückgang des Umsatzes auf EUR 28 Mio. und erreichte damit das Niveau von 2021, nachdem im Vorjahr ein Umsatz von EUR 29 Mio. erreicht worden war. Die durchschnittliche Anzahl der im Unternehmen Arbeitenden betrug im Geschäftsjahr 36 (Vorjahr: 33). III. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme spielt weiterhin eine untergeordnete Rolle. Dieser liegt mit 2,7% über dem Vorjahr (2,0%), was auf umfangreiche Baumaßnahmen in den angemieteten Büros in Bad Nauheim zurückzuführen ist. Hier wurden ein Schulungszentrum für unsere Kunden geschaffen sowie in geringem Maße Lagerfläche für Spezialteile. Der Bestand an Vorräten ist im Geschäftsjahr von TEUR 8.368 auf TEUR 5.795 zurückgegangen. Hier spiegeln sich die Bemühungen der Gesellschaft zur Reduzierung des Working Capitals wider. Der Netto-Saldo aus Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ist im Geschäftsjahr von TEUR 3.319 auf TEUR 3.726 und damit um 12,3% gestiegen. Dahinter stehen sowohl deutliche Reduzierungen bei den Verbindlichkeiten und den Forderungen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind vor allem wegen des Rückgangs der Forderungen aus dem Cashpooling gesunken, während gleichzeitig Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen abgebaut wurden. Beide Faktoren bedingen sich naturgemäß gegenseitig. Bedingt durch das praktizierte Cashpooling bewegen sich die flüssigen Mittel ohnehin auf einem sehr niedrigen Niveau. Gegenüber dem Vorjahr sind sie deutlich zurückgegangen, da die verfügungsbeschränkten Mittel vollständig abgebaut wurden. Trotz des im Geschäftsjahr erzielten Verlusts stieg die Eigenkapitalquote von 55% auf 61%. Dies ist auf die wesentlich niedrigere Bilanzsumme zurückzuführen. Die Rückstellungen sanken vor allem durch den Rückgang der Rückstellungen für ausstehende Rechnungen für Waren und Dienstleistungen. Der Jahresabschluss weist nach einem Vorjahresverlust in Höhe von TEUR 243 einen Jahresverlust in Höhe von TEUR 679 aus. Die Wareneinsatzquote änderte sich nur geringfügig von 73,4% im Vorjahr auf 72,8% im Geschäftsjahr. Wesentlich war die Erhöhung des Personalbestands, die sich auch in höheren Personalkosten ausdrückt. Abschreibungen und sonstige betriebliche Aufwendungen veränderten sich gegenüber dem Vorjahr nur unwesentlich. IV. Finanzielle Leistungsindikatoren Als finanzieller Leistungsindikator wird insbesondere die Kennzahl Umsatzrendite herangezogen. Diese war im Geschäftsjahr wie bereits im Vorjahr negativ. C. Prognosebericht Die eintretende Erholung von den Auswirkungen der Corona-Pandemie wurde im Jahr 2023 durch den Ukraine-Krieg gestoppt. Die Folgewirkungen der Corona-Pandemie, die Rohstoffknappheit und der anhaltende Ukraine-Krieg werden den Geschäftsverlauf im Jahr 2024 und auch den Folgejahren voraussichtlich wesentlich beeinflussen. Der dramatische Anstieg der Energiepreise und deren weitere Entwicklung werden sich ebenfalls in der Auftragslage und dem Geschäftsverlauf niederschlagen. Des Weiteren sind die ständig steigenden Bezugskosten eine große Herausforderung, da sie nur bedingt an die Kunden weitergegeben werden können. Dazu kommen die andauernden Ungewissheiten über die weitere Entwicklung, so dass auch für die folgenden Jahre von einem negativen Einfluss auszugehen ist, insbesondere was die Planbarkeit von Bestellungen, die Inbetriebnahme von Maschinen und die zukünftige Auftragslage betrifft. Dennoch können die Aussichten für die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung positiv betrachtet werden, da langfristig mit einer Rückkehr zum Normalbetrieb positive Nachholeffekte die Wirtschaft unterstützen und zu einer Erholung beitragen können. Weiterhin geht die Gesellschaft davon aus, dass in Europe wieder stärker in Systeme investiert werden wird, wovon die Gesellschaft profitiert. Für das Geschäftsjahr 2024 wird ein Umsatz von EUR 31 Mio. erwartet. Für das Jahr 2023 ergibt sich eine mit 2022 vergleichbare, währungsbereinigte Umsatzrendite von ca. 3%. Dies wird auch für 2024 erwartet, hängt jedoch stark von der Dollarkursentwicklung ab. Des Weiteren intensiviert die Gesellschaft ihre nicht konzerngebundenen Bezugsquellen zu optimieren und hier Einkaufspreisreduktionen zu erzielen um den Druck auf die Bezugspreise an anderer Stelle zu kompensieren. D. Chancen- und Risikobericht I. Chancenbericht Chancen sehen wir in der unverändert zunehmenden Akzeptanz von Wasserschneideanlagen und dem weltweit hohen Bedarf an Hochdruckpumpen und Ersatzteilen sowie der weiterhin hohen Investitionstätigkeit unserer Kunden und potenziellen Neukunden. Durch unsere Vertriebsrepräsentanz in Dubai sowie unseren europäischen Tochtergesellschaften sind wir in allen wichtigen Märkten vertreten und bieten insbesondere im Service die notwendige Kundennähe. Durch die Erweiterung unserer Zielmärkte erwarten wir weiterhin positive Chancen. II. Risikobericht Eine Abschwächung der Konjunktur kann die wirtschaftliche Situation unserer Kunden und die Nachfrage nach unseren Produkten negativ beeinflussen. Den bestehenden Risiken bei Forderungsausfällen aufgrund der hohen Forderungsbestände gegen fremde Dritte wird durch Vereinbarung und Überwachung von Zahlungszielen, Vorauszahlungen, eingeräumten Kreditlinien sowie einem aktiven Forderungsmanagement begegnet. Wir arbeiten aktiv daran, interne Prozesse zu optimieren, um dadurch eine Reduktion der Forderungsbestände zu erreichen. Den Refinanzierungsrisiken wirkt die Gesellschaft durch ein striktes Cashmanagement entgegen. Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Währungsrisiken, insbesondere aus Lieferungs- und Leistungsbeziehungen aus USD-Transaktionen, werden nicht abgesichert. Da wesentliche Teile des Warenbestandes in USD angeschafft werden, kann sich die Wechselkursentwicklung EUR/USD weiterhin erheblich auf die Ertragslage auswirken. Den aufkommenden Risiken durch die Weiterentwicklung von komplementären Produkten wie zum Beispiel Laserschneidanlage sind uns bekannt. Aus diesem Grund wird stetig nach Innovationen geforscht, welche die Hochdruckpumpe noch effizienter gestalten. III. Gesamtaussage Den Bestand des Unternehmens gefährdende Risiken oder Risiken mit wesentlichem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind derzeit nicht erkennbar. Allerdings ist anzumerken, dass die Gesellschaft auch von den Aktivitäten der Alleingesellschafterin und den mit ihr verbundenen Unternehmen abhängig ist.
Bad Nauheim, im August 2024 KMT GmbH Die Geschäftsführung Dem Jahresabschluss, der in der Gesellschafterversammlung am 28.08.2024 festgestellt wurde, und dem Lagebericht wurde der nachfolgende Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die KMT GmbH: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der KMT GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der KMT GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, den 7. August 2024 dhpg
GmbH
Hahn, Wirtschaftsprüfer Huber, Wirtschaftsprüfer Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023(Vorjahr zum Vergleich)
Bilanz zum 31. Dezember 2023(Vorjahr zum Vergleich)Aktivseite
Passivseite
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