Tube Technology Systems AG
Stammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Dieter Lange seit 7.8.2013 | Vorstandsmitglied |
Jens Reimann seit 7.3.2013 | Vorstandsmitglied |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 97.98% | |
Mittelständige Beteiligungsgesellschaft Berlin-Brandenburg GmbH | 2.02% |
GesellschafterBeta
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Tube Technology Systems AGMassen-NiederlausitzJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2013 bis zum 31.12.2013Lagebericht für das Geschäftsjahr 2013I. Darstellung des GeschäftsverlaufsEntwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft 72 Millionen Autos verkauften sich 2013 weltweit. Das sind fünf Prozent mehr als im Vorjahr. Für 2014 erwarten Experten einen weiteren Anstieg auf bis zu 76 Millionen. In Deutschland stabilisiert sich der Markt verhalten: bis November kauften die Deutschen 2,74 Millionen Autos, ein Rückgang von fünf Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Das Automobiljahr 2013 war - global betrachtet - durchaus erfreulich: Der Pkw-Weltmarkt legt um 5 % auf 72,2 Mio. Einheiten zu. Getragen wird das Wachstum von den beiden großen Märkten USA und China: Der US-Markt stieg 2013 um ca. 7 % auf knapp 15,5 Mio. Fahrzeuge. Das Wachstum in China ist mit 21 % sogar dreimal so hoch wie in den USA. Der chinesische Pkw-Markt hat 2013 die 16-Millionen-Marke erreicht und ist damit erstmals der größte Markt. Die deutschen Hersteller können in China das dortige hohe Wachstumstempo mitgehen - sie haben einen Marktanteil von über 20 %. Der deutsche Pkw-Markt hat sich 2013 erwartungsgemäß verhalten entwickelt. Bis November wurden 2,74 Mio. Personenwagen neu zugelassen, das entspricht einem Rückgang von 5 %. Allerdings hat sich die Lage im zweiten Halbjahr verbessert: Von Januar bis Juni lagen die Neuzulassungen noch um 8 % unter dem Vergleichswert des Vorjahres, von Juli bis November sind es nur noch minus 1 %. Geschäftsverlauf Das Geschäftsjahr 2013 war für die Tube Technology Systems AG, wie in den Vorjahren, erfolgreich. Der Geschäftsverlauf wurde wesentlich durch die Übernahme des Geschäfts der HQM Rohrleitungssysteme GmbH (HQM) in Tröbitz beeinflusst. Im Mai wurden sämtliche Vermögensgegenstände des Produktionsstandorts übernommen. Infolgedessen besitzt die TTS weitere eigene Kapazitäten. Zusätzlich wurde mit dem Bereich "Edelstahl-Rohrleitungen" eine neue Produktgruppe in das Angebot der Gesellschaft aufgenommen. Mit Inbetriebnahme weiterer Produktionsanlagen am Standort Massen konnte im Geschäftsjahr die Produktionskapazität deutlich erhöht und die Flexibilität im Produktionsprozess erhöht werden. Maßnahmen zur Kostensenkung führten bei der Tochtergesellschaft TTS Inc., Auburn/USA, im Geschäftsjahr erstmalig zu einem ausgeglichenen Ergebnis. Eine stabile Finanzlage, eine intensive Kundenbeziehung sowie die hohe Effektivität der Anlagentechnik und aller Mitarbeiter sicherten auch im Berichtszeitraum dem Unternehmen die Marktposition bzw. erschlossen neue Kundenkreise. Auch 2013 bestätigten die erfolgreich durchgeführten TÜV-Audits ISO 9001:2008/ TS 16949, dass sämtliche Prozessstandards und Qualitätsanforderungen durch TTS einmal mehr vollumfänglich umgesetzt werden. Ein zusätzliches und erstmalig eingeführtes Energie-Management-System nach DIN EN 16247-1 wurde ebenfalls erfolgreich bestanden. II. Darstellung der LageVermögenslage Die Bilanzsumme hat sich im Vergleich zum Vorjahr um T€ 6.283 auf T€ 18.708 deutlich erhöht, was auf die Effekte aufgrund der Standortübernahme von der HQM zurückzuführen ist. Die Eigenkapitalquote hat sich hierdurch entsprechend von 43,7 % auf 33,9 % verändert. Finanzlage und Investitionen Die Finanzlage des Unternehmens ist im abgelaufenen Geschäftsjahr weiterhin durchweg stabil. Die Begleichung der Eingangsrechnungen erfolgte im gesamten Geschäftsjahr innerhalb aller gesetzten Fristen, welches zu mehr als positiven Geschäftsbeziehungen auch bei größeren Investitionen geführt hat. Im Geschäftsjahr wurden Investitionen in Höhe von 6,9 Mio. € getätigt, was im Wesentlichen auf die Standortübernahme der HQM zurückzuführen ist. Die vorliegenden Ressourcen und Synergien werden sowohl kurz- als auch langfristig deutliche positive Einflussgrößen darstellen. Ertragslage Die Ertragslage des Unternehmens ist trotz weiterer Investitionen und allgemeiner Teuerungsraten weiterhin positiv. Daran trägt die solide Planung sowie die kontinuierliche Optimierung aller Prozesse sowie die ständige Optimierung der -Einkaufskonditionen ihren maßgeblichen Anteil. Die Umsatzerlöse stiegen im Vergleich zum Vorjahr aufgrund der Geschäftserweiterung von T€ 12.700 um 44 % auf T€ 18.230 an. Aufgrund der Belastung des Ergebnisses durch zusätzliche Abschreibungen blieb das Jahresergebnis nahezu auf Vorjahresniveau und beläuft sich auf T€ 909. III. Chancen und RisikenAls unternehmerische Chance kann die Produktionsmengen-Erweiterung in der Rohrproduktion sowie das neue Geschäftsfeld des Edelstahls genannt werden. Die Erhöhung der Wertschöpfungstiefe und die Synergieeffekte aus der Übernahme des Standorts Tröbitz werden auch in Zukunft positive Impulse bewirken. Als potentielles Risiko wird eine mögliche allgemeine bzw. Branchenrezession der Automobilindustrie gesehen. Im Besonderen bestehen Risiken in der Veränderung von Abrufzahlen der Hauptkunden sowie ungünstige Preisentwicklungen am Rohstoffmarkt. Das Produktionsausfallrisiko konnte durch die Inbetriebnahme der weiteren Produktionsanlagen deutlich gesenkt werden. Im Zahlungsverkehr mit den TTS- Hauptkunden sind die Risiken des Forderungsausfalls als minimal zu bezeichnen. Mit der Geschäftstätigkeit der Gesellschaft sind jeweils auch lokale Steuerpflichten verbunden. Auch wenn wir der Auffassung sind, alle Sachverhalte entsprechend den einschlägigen Vorschriften zutreffend beurteilt zu haben, ist nicht auszuschließen, dass die zuständigen Behörden im Rahmen einer steuerlichen Betriebsprüfung in Einzelfällen zu einer anderen Auffassung gelangen. Bestandsgefährdende Risiken sind derzeit nicht erkennbar. IV. NachtragsberichtIm April 2014 wurde die Zweigniederlassung in Portugal geschlossen. Im April 2014 beteiligte sich die TTS an einem Joint Venture in Wuhu/China zur Errichtung einer Produktionsstätte. V. PrognoseberichtDie Prognose für 2014 ist auf die vorliegenden Planzahlen der Hauptkunden gestützt. Es wird mit einem gleichbleibenden bis leicht ansteigenden Geschäftsvolumen gerechnet. Ein moderates Wachstum wird ebenfalls für das USA-Geschäft erwartet. Die Optimierung der Kostenstruktur aufgrund der Schließung des Standorts in Portugal wird sich in 2014 positiv auf die Ertragslage auswirken. Eine weitere Sicherung der TTS Produktion und Marktaktivitäten wird auf den asiatischen Märkten, insbesondere in China erfolgen. Ausdruck dessen ist das Joint-Venture in China, wo TTS schon die ersten Lieferungen absetzen konnte. Der Lagebericht enthält Aussagen auf zukünftige und aktuelle wirtschaftliche Entwicklungen und Beziehungen. Die in diesem Lagebericht getätigten Aussagen stellen subjektive Einschätzungen dar, die wir auf Basis der uns aktuell zur Verfügung stehenden Informationen getroffen haben. Sollten die zugrunde liegenden Annahmen nicht eintreten oder andere Risiken wirksam werden, so können tatsächliche Ergebnisse von den derzeitigen Prognosen abweichen. VI. ZweigniederlassungenZum Bilanzstichtag bestanden Zweigniederlassungen in Tröbitz und Setubal/Portugal. VII. Erklärung des VorstandsDer Vorstand der TTS AG hat folgende Erklärung in den Bericht über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen aufgenommen: "Wir erklären, dass die TTS AG, Massen-Niederlausitz bei den in diesem Bericht über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen aufgeführten Rechtsgeschäften nach den Umständen, die dem Vorstand in dem Zeitpunkt bekannt waren, in dem die Rechtsgeschäfte vorgenommen wurden, eine angemessene Gegenleistung erhalten hat. Maßnahmen im Sinne von § 312 Abs. 1 Satz 2 AktG wurden weder getroffen noch unterlassen."
Massen-Niederlausitz, 12. Juni 2014 gez. Dipl.-Betriebswirt Marian Hamprecht Vorstand gez. Dipl.-Ingenieur Jens Reimann Vorstand gez. Dipl.-Volkswirt Dieter Lange Vorstand BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
Anhang für das Geschäftsjahr 2013I. Allgemeine Angaben zum JahresabschlussDer vorliegende Jahresabschluss wurde gem. den §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des Aktiengesetzes und der Satzung aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Die größenabhängigen Erleichterungen bei der Aufstellung des Anhangs wurden teilweise in Anspruch genommen. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir "davon-Vermerke" zu Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung in den Anhang aufgenommen. Aus dem gleichen Grunde wurden die Angaben zu den Haftungsverhältnissen (§ 251 HGB i. V. m. § 268 Abs. 7 HGB) sowie die Angaben zur Mitzugehörigkeit (§ 265 Abs. 3 HGB) zu anderen Posten der Bilanz ebenfalls im Anhang gemacht. Der Jahresabschluss ist nach teilweiser Ergebnisverwendung aufgestellt worden. II. Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und BewertungsmethodenFür die Aufstellung des Jahresabschlusses sind unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten vermindert um die planmäßige lineare Abschreibung bewertet. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet. Bei einer voraussichtlich dauernden Wertminderung werden die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Vornahme der planmäßigen Abschreibungen erfolgt unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer pro rata temporis. Die in den Geschäftsjahren ab 2010 erworbenen geringwertigen Anlagegüter mit einem Netto-Anschaffungswert von bis zu 410,00 EUR werden gemäß § 6 Abs. 2 EStG in voller Höhe abgeschrieben. Für die im Geschäftsjahr 2008 und 2009 erworbenen Anlagegüter mit einem Netto-Anschaffungswert von mehr als 150,00 EUR bis 1.000,00 EUR wurde das steuerliche Sammelpostenverfahren aus Vereinfachungsgründen auch in der Handelsbilanz angewandt. Der Sammelposten wird pauschalierend jeweils mit 20 % p. a. im Zugangsjahr und in den vier darauf folgenden Jahren abgeschrieben. Soweit Investitionszuschüsse vereinnahmt wurden, wird hierfür der passivische Ansatz als Sonderposten für Investitionszuwendungen gewählt. Die Finanzanlagen sind mit den Anschaffungskosten bewertet. Soweit erforderlich werden Abschreibungen vorgenommen. Der Ansatz des Vorratsvermögens erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten. In die Herstellungskosten werden die Einzelkosten sowie angemessene Teile der Gemeinkosten einbezogen. Sofern der Zeitwert am Bilanzstichtag niedriger war, wird dieser angesetzt. Das strenge Niederstwertprinzip wird bei der Bewertung beachtet. Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalwert ausgewiesen. Der Kassenbestand sowie Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Für Disagien auf Bankdarlehen wurde ein aktiver Rechnungsabgrenzungsposten gebildet. Darüber hinaus wurden anteilige Ausgaben aus der Zeit vor dem Abschlussstichtag, die Aufwendungen für Folgejahre darstellen, abgegrenzt. Das Gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt. Die Rücklagen sind aus dem Ergebnis früherer Geschäftsjahre gebildet und zum Nennwert bewertet. Der Sonderposten für Investitionszuwendungen ist mit dem noch nicht erfolgswirksam gewordenen Anteil bewertet. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach dem Teilwertverfahren unter Verwendung der "Richttafeln 2005 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Für die Abzinsung wird ein Zinsfuß von 4,90 % zugrunde gelegt. Erwartete Gehaltssteigerungen, Rentensteigerungen sowie Fluktuation werden aus Gründen der Wesentlichkeit nicht berücksichtigt. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des nach kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags gemäß § 253 Abs. 1 HGB angesetzt und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die sonstigen Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden aus Wesentlichkeitsgründen zum Stichtag nicht mit dem von der Deutschen Bundesbank bekanntgegebenen Zinssatz abgezinst. Die Verbindlichkeiten werden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt. Geschäftsvorfälle in fremden Währungen werden im Laufe des Geschäftsjahres mit aktuellen Kursen umgerechnet. Am Geschäftsjahresende werden auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten zum Devisenkassakurs umgerechnet. III. Angaben zu Einzelposten der BilanzAktiva 1. Sachanlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem beigefügten Anlagenspiegel zu ersehen. 2. Finanzanlagen In den Ausleihungen gegen verbundene Unternehmen ist ein Darlehen enthalten, welches zum Bilanzstichtag zu 531.460,30 EUR valutiert. Im Vorjahr erfolgte der Ausweis dieses Darlehens unter Forderungen gegen verbundene Unternehmen (650.000,00 EUR). Der Vorjahresausweis wurde entsprechend angepasst. 3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von 72.348,41 EUR haben eine Laufzeit von mehr als einem Jahr. Die übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Laufzeit von unter einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von 652.964,45 EUR (Vorjahr: 496.930,20 EUR) beinhalten sonstige Leistungen. 4. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten In den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten ist ein Disagio in Höhe von 48.533,36 EUR enthalten. Passiva 1. Grundkapital Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt 2.430.000,00 EUR und ist eingeteilt in 4.860 Aktien im Nennwert von je 500,00 EUR. Die Aktien lauten auf den Namen der Aktionäre und sind mit dem Nennwert bilanziert. 2. Gesetzliche Rücklage Gemäß den Vorschriften des § 150 AktG wurde im Geschäftsjahr 2013 eine Einstellung in die gesetzliche Rücklage vorgenommen. Mit der Einstellung von 47.092,99 EUR hat die gesetzliche Rücklage zum 31. Dezember 2013 den gesetzlich geforderten zehnten Teil des Grundkapitals erreicht. 3. Sonderposten für Investitionszuwendungen Im Sonderposten für Investitionszuwendungen werden Investitionszuschüsse aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" ausgewiesen, wobei die ertragsmäßige Berücksichtigung der Investitionszuschüsse über die Auflösung entsprechend dem Abschreibungsverlauf der begünstigten Investitionsobjekte erfolgt. 4. sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen die erfolgsabhängige Vergütung des Vorstandes in Höhe von 150.000,00 EUR, nicht genommenen Urlaub und Überstunden in Höhe von 123.107,38 EUR sowie die Vergütung des Aufsichtsrates in Höhe von 15.000,00 EUR. 5. Verbindlichkeiten
*1) Grundschuld, Sicherungsübereignung von
Sachen und Rechten
In den sonstigen Verbindlichkeiten sind enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von 381.121,87 EUR sowie Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von 1.263,54 EUR. IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung1. sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens für Investitionszuschüsse in Höhe von 191.810,67 EUR (Vorjahr: 176.011,92 EUR) enthalten. 2. Personalaufwand In den Aufwendungen für soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung sind Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung in Höhe von 918,80 EUR enthalten. 3. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Der Posten enthält in Höhe von 28.330,22 EUR Zinsen aus verbundenen Unternehmen. 4. sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen Im Zinsaufwand sind Zinsen aus der Aufzinsung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen in Höhe von 810,00 EUR enthalten. 5. sonstige Steuern In den sonstigen Steuern sind Erstattungen aus Stromsteuer in Höhe von 73.566,44 EUR enthalten. V. Sonstige Angaben1. Vorstand Mitglieder des Vorstands sind bzw. waren:
Die Gesamtbezüge des Vorstands im Geschäftsjahr 2013 betrugen 512.222,67 EUR. 2. Aufsichtsrat Mitglieder des Aufsichtsrates waren:
Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrates im Geschäftsjahr 2013 betrugen 29.090,00 EUR. 3. Durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer gliedert sich im Geschäftsjahr wie folgt auf:
4. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Leasing- und Mietverträgen bestehen in folgender Höhe (Angaben in EUR):
5. Geschäfte mit nahestehenden Personen Es sind im Geschäftsjahr folgende wesentliche Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen zustande gekommen: Mehrheitsgesellschafter:
Des Weiteren wurde dem Hauptgesellschafter ein unverzinslicher Dauervorschuss auf Dienstleistungen über 175 TEUR gewährt. Personen in Schlüsselpositionen:
Die Vergütung für gewährte Bürgschaften ist in den angegebenen Gesamtbezügen des Vorstand enthalten. 6. Finanzanlagen
Die Gesellschaft hält zum Bilanzstichtag folgende Beteiligungen i. S. d. § 285 Nr. 11 HGB:
Massen-Niederlausitz, 12. Juni 2014 gez. Dipl.-Betriebswirt Marian Hamprecht Vorstand gez. Dipl.-Ingenieur Jens Reimann Vorstand gez. Dipl.-Volkswirt Dieter Lange Vorstand Anlagenspiegel
Bericht des AufsichtsratsSehr geehrte Aktionäre, im Geschäftsjahr 2013 hat der Aufsichtsrat sämtliche ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben wahrgenommen. Wir haben den Vorstand bei der Leitung des Unternehmens regelmäßig beraten und seine Maßnahmen überwacht. Dabei waren wir in allen grundlegenden Entscheidungen eingebunden. Der Vorstand berichtete uns schriftlich und mündlich über die wesentlichen Aspekte der Geschäftsentwicklung und bedeutenden Geschäftsvorfälle. Dies geschah regelmäßig, umfassend und zeitnah. Ebenso gründlich wurden wir über die aktuelle Ertragssituation, über Risiken und deren Management informiert. Im Berichtsjahr kam der Aufsichtsrat zu sechs Sitzungen (davon drei Sitzungen in Form einer Telefonkonferenz) zusammen. Unsere Entscheidungen trafen wir auf Grundlage von ausführlichen Berichten und Beschlussvorlagen des Vorstandes. Informationen über Projekte und Vorgänge von besonderer Bedeutung oder Dringlichkeit erhielten wir auch außerhalb von Sitzungen. Der Aufsichtsrat hat die nach Gesetz oder Satzung erforderlichen Beschlüsse gefasst. Als Vorsitzender des Aufsichtsrates stand ich in ständigem Kontakt mit dem Vorstand. Ereignisse von außerordentlicher Bedeutung für die Lage und die Entwicklung der Tube Technology Systems AG konnten somit unverzüglich erörtert werden. Zentrales Thema unserer Beratung im Geschäftsjahr 2013 war die Übernahme und die Integration des Geschäftsbereiches Rohrleitungsfertigung von der HQM Rohrleitungssysteme GmbH am Standort Tröbitz. Die CT Lloyd GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft, Leipzig, hat den vom Vorstand gemeinsam mit der Steuerberatungsgesellschaft Knappworst & Partner, Potsdam, nach den Vorschriften des HGB erstellten Jahresabschluss auf den 31. Dezember 2013 der Tube Technology Systems AG und den Lagebericht für das Geschäftsjahr 2013 unter Einbeziehung der Buchführung geprüft und mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk mit Datum 12. Juni 2014 versehen. Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft war von der Hauptversammlung am 20. Dezember 2013 zum Abschlussprüfer gewählt und vom Aufsichtsrat mit der Prüfung des Jahresabschlusses beauftragt worden. Die Jahresabschlussunterlagen, der Lagebericht und der Prüfungsbericht wurden den Mitgliedern des Aufsichtsrats rechtzeitig zugeleitet. Darüber hinaus erläuterte der Vorstand die Unterlagen in den Sitzungen des Aufsichtsrats vom 21. Mai und 30. Juni 2014. Die Abschlussprüfer berichteten in der Sitzung vom 21. Mai 2014 über die wesentlichen Ergebnisse der Prüfung und standen dem Aufsichtsrat für ergänzende Auskünfte zur Verfügung. In der Aufsichtsratssitzung vom 30. Juni 2014 wurde nach eingehender Prüfung der vorgelegten Unterlagen und ausführlicher Diskussion der Jahresabschluss auf den 31. Dezember 2013 einschließlich des Lageberichts für das Geschäftsjahr 2013 der Tube Technology Systems AG festgestellt. Gleichzeitig prüfte der Aufsichtsrat in seiner Sitzung vom 30. Juni 2014 den Ergebnisverwendungsvorschlag des Vorstandes. Der Aufsichtsrat billigte den Ergebnisverwendungsvorschlag des Vorstandes - wonach das Ergebnis unter Berücksichtigung der Einstellung in die gesetzlichen Rücklagen und einer Gewinnausschüttung in Höhe von Euro 56,58 je dividendenberechtigter Aktie (insgesamt in Höhe von Euro 275.000,00) mit dem bereits bestehenden Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorgetragen wird - und schlägt der Hauptversammlung vor, dem Vorschlag des Vorstandes über die Ergebnisverwendung 2013 zu folgen. Der Aufsichtsrat hat weiterhin in seiner Sitzung vom 30. Juni 2014 über seine Berichtspflichten gemäß § 171 Abs. 2 AktG informiert. Nach den vorgelegten Vorstandsberichten und vom Vorstand gegebenen Auskünften sind keine Tatsachen dem Aufsichtsrat bekannt geworden, die gegen die Annahme der Ordnungsmäßigkeit der Vorstandstätigkeit in 2013 sprechen. Insoweit hat der Aufsichtsrat der Hauptversammlung vorschlagen, dem Vorstand - bestehend aus den Herren Marian Hamprecht, Michael Lauer (zeitweise), Jens Reimann und Dieter Lange für das Geschäftsjahr 2013 Entlastung zu erteilen. An dieser Stelle möchte der Aufsichtsrat noch einmal dem Vorstand für die geleistete erfolgreiche Arbeit und den Einsatz im Zusammenhang der positiven Ergebnisentwicklung und erfolgreichen Integration des neuen Produktionsstandortes in Tröbitz der Tube Technology Systems AG danken.
Massen, 30. Juni 2014 Für den Aufsichtsrat Raik Gleitsmann, Vorsitzender sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 30.06.2014 festgestellt. BestätigungsvermerkDem Jahresabschluss der Tube Technology Systems AG, Massen-Niederlausitz, zum 31. Dezember 2013 und dem Lagebericht für das Geschäftsjahr 2013 erteilten wir mit heutigem Datum folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk: "Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Tube Technology Systems AG, Massen-Niederlausitz, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2013 bis 31. Dezember 2013 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."
Leipzig, 12. Juni 2014 CT
Lloyd GmbH
ppa. Dipl.-Kfm. Guido Große, Wirtschaftsprüfer i.V. Dipl.-Kfm. Andree Hoyer, Wirtschaftsprüfer |
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