Boos Logistik GmbH
Selbe AdresseErbringung von Logistikdienstleistungen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Claus Walter Günther Balzer seit 20.12.2021 | Prokura |
Gisela Braun seit 26.7.2017 | Geschäftsführer |
Paul Boutmans seit 6.2.2014 | Prokura |
Jürgen Schimanski seit 14.1.2010 | Geschäftsführer |
Stephan Bürger seit 14.1.2010 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Juli.O GmbHJülichJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens Die Juli.O GmbH führt als Chemielogistikunternehmen die verschiedenen Werksverkehre von JULIUS HOESCH, der OQEMA-Gruppe und externer Partnerbetriebe auf professioneller Basis zusammen. Die Juli.O GmbH organisiert alle Transportgeschäfte im Stückgut- oder Tankwagenbereich. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die deutsche Wirtschaft durchlebte aufgrund der Corona-Pandemie und dem Krieg in der Ukraine sowie im Nahen Osten ein turbulentes Jahr. Im Jahr 2023 ist das Bruttoinlandsprodukt um 0,3 % gesunken (vgl. Statistisches Bundesamt 15. Januar 2024). Für die Entwicklung in der chemischen Transportbranche war es eher ein vergleichsweise gutes Jahr 2023. Der Ausblick für das Geschäftsjahr 2024 dahingehend ist gleichbleibend, wobei mit weiter steigenden Kosten gerechnet wird. 2. Geschäftsverlauf und Lage Die Juli.O GmbH blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück. Die wesentlichen Ergebnisquellen sind nationale und europäische Landverkehre. Die wirtschaftliche Lage des Unternehmens entwickelt sich gut. 2.1. Ertragslage In unserer Gesellschaft ist der Umsatz zu 2022 leicht gesunken. Die Personalkosten sind gegenüber dem Vorjahr um T€ 388 gestiegen. Dies resultierte aus Lohn- und Gehaltsanpassungen sowie einer Aufstockung der Belegschaft. Unsere Gesellschaft wendet den Speditions-, Logistik- und Transportwirtschaft Tarifvertrag NRW an. Die Abschreibungen sind um T€ 180 gestiegen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um 13,1 % gesunken. Das Jahresergebnis des Geschäftsjahres beträgt T€ 221 (Vorjahr T€ 38). 2.2. Finanzlage Unsere Finanzlage ist als stabil zu bezeichnen. Die Forderungsbestände sind gewachsen, wobei der Großteil der Forderungen Intercompany-Forderungen sind und die Forderungen im Wesentlichen nicht überfällig sind. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen werden möglichst unter Ausnutzung von Skonto gezahlt. Der Verbindlichkeitenbestand ist, analog zu den Forderungen, gestiegen. 2.3. Vermögenslage Die Vermögenslage unserer Gesellschaft ist geordnet. Die Struktur unseres kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und unserer Kapitalstruktur halten wir für stabil. Die Gesellschaft erwirtschaftet weiterhin einen positiven Jahresüberschuss. Die Eigenkapitalquote beträgt ca. 34 %. 3. Finanzielle Leistungsindikatoren Die Juli.O GmbH zieht für die interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Auslastung je LKW sowie eine Fremdfrachtenquote heran. Die Auslastung je LKW wird berechnet auf Basis der Ø - Stopps und Tonnage / Tag. Die Fremdfrachtenquote wird berechnet anhand der Fremdfrachten im Verhältnis zum Erlös. Die Auslastung je LKW lag bei 5,1 Stopps und 13,1 to. am Tag und ist damit im Vergleich zum Vorjahr nahezu gleich geblieben. Die Fremdfrachtenquote beträgt 33,7 % und war im Vergleich zum Vorjahr 4,1 %-Punkte niedriger. Dies liegt in erster Linie daran, dass wir vermehrt auf den Einsatz von eigenem Fuhrpark umgestellt haben. 4. Gesamtaussage Der Markt für die Transportbranche entwickelt sich aufgrund von Funktionsverlagerungen der Industrie auf die Distribution weiterhin positiv. Die Juli.O GmbH geht davon aus, dass sie auch in Zukunft davon profitieren und wachsen kann. Vor dem Hintergrund der finanziellen Stabilität ist die Gesellschaft für die Bewältigung der künftigen Risiken gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 1. Prognosebericht Um die positive Entwicklung des Unternehmens weiter zu unterstützen, wird die Juli.O GmbH im kommenden Jahr noch verstärkter eigene Fahrzeuge einsetzen. Der Laderaum auf dem Tranportmarkt wird durch die Ukraine-Krise zunehmend angespannter. Daher die Entscheidung, vermehrt auf eigene Fahrzeuge zu setzen. Des Weiteren orientiert sich die Gesellschaft bei Ihren Chancen, Risiken und Prognosen am OQEMA-Konzern. Nach der positiven Geschäftsentwicklung im vergangenen Geschäftsjahr prognostiziert der Konzern für das Jahr 2024 eine langsame Erholung der Weltwirtschaft, die zurzeit stark durch den Krieg in der Ukraine geprägt ist. Grundsätzlich sind die Auswirkungen des Krieges unvorhersehbar und sie haben das Potenzial, die Märkte und Finanzmärkte signifikant zu beeinflussen, indem sie bspw. zu hoher Volatilität der Währungen und einer Konjunkturabschwächung führen könnten. Nach jetzigem Stand sind die wirtschaftlichen Folgen und weitere Entwicklungen, u.a. Sanktionen, Gegen-Sanktionen, Veränderungen des Kunden- und Lieferantenumfeldes sowie einer Bedarfsveränderung des Marktes, für den Konzern noch nicht absehbar. Darüber hinaus sind keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik geplant. Die Geschäftsführung beurteilt die wirtschaftlichen Aussichten als stabil. 2. Risikobericht 2.1 Branchenspezifische Risiken Durch die anhaltende Ukraine-Krise und die nicht vorhersehbare Entwicklung in der Automobilbranche besteht eine Verunsicherung im Markt. Hieraus können für die Juli.O GmbH Umsatz- und Ergebnisrisiken resultieren. Es liegen keine bekannten Risiken vor, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind. 2.2. Ertragsorientierte Risiken Wettbewerbsrisiken sind in der Branche immer vorhanden. Da eingeleitete Verbesserungsmaßnahmen greifen, werden höhere Erträge und damit Wettbewerbsvorteile erzielt. Durch die permanente neue Herausforderung (Globalisierung) werden stetige Anpassungen an die Juli.O GmbH gestellt; dies kann zu Verunsicherungen führen und birgt damit Risiken. 2.3. Finanzwirtschaftliche Risiken Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Ertragslage der Juli.O GmbH sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Potenzielle Währungsrisiken bestehen nicht. Die Liquiditätslage ist sehr zufriedenstellend; es sind keine Engpässe zu erwarten. Die Gesellschaft verfügt über einen soliden Kundenstamm. Forderungsausfälle kommen im geringen Umfang vor. Das Risiko bei größeren Kunden wird durch ein gutes Forderungsmanagement abgesichert. Verbindlichkeiten werden unter Ausnutzung von Skonto innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Lieferantenkrediten. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird ein Liquiditätsplan erstellt. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Darüber hinaus werden vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung stets Auskünfte über die Bonität der Kunden eingeholt. 3. Chancenbericht Der Chancenbericht der Juli.O GmbH ist im Wesentlichen angelehnt an den Chancenbericht des OQEMA-Konzerns. In den meist langfristigen Lieferantenbeziehungen, dem hohen Qualitätsanspruch und den individuell auf seine Kunden zugeschnittenen Leistungen sehen der OQEMA-Konzern und seine Tochtergesellschaften die Basis für ihren Erfolg und für ein nachhaltiges Geschäftswachstum. Die Juli.O GmbH wird durch eine Konzentration auf weitere Standorte die Fixkosten weiter reduzieren und die Wettbewerbsfähigkeit verbessern. Vor diesem Hintergrund geht die Gesellschaft davon aus, auch in Zukunft rentabel und nachhaltig wachsen zu können.
Jülich, den 13. März 2024 gez. Dipl.-Ing. Jürgen Schimanski, Geschäftsführer gez. Stephan Bürger, Geschäftsführer gez. Gisela Braun, Geschäftsführerin BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
AnhangA. Allgemeines I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Unsere Gesellschaft wird beim Amtsgericht Düren mit der Firma Juli.O GmbH unter der Nummer HRB 5745 geführt. Der Sitz der Gesellschaft ist in 52428 Jülich, Elisabethstraße 1. II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 und 4 HGB auf. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 wurde nach den Vorschriften in §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften in §§ 264 ff. HGB und § 42 GmbHG sowie des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. III. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewendeten Ansatz- und Bewertungsmethoden werden stetig angewendet. Die Bewertung ist unter Berücksichtigung der Fortführung des Unternehmens durchgeführt worden (Going-Concern-Prinzip). Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibung der immateriellen Vermögensgegenstände erfolgt über deren voraussichtliche Nutzungsdauer. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögenswerte linear vorgenommen. Vermögensgegenstände des Anlagevermögens von geringem Wert werden im Jahr der Anschaffung in voller Höhe abgeschrieben. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zum Nominalwert angesetzt. Die flüssigen Mittel werden mit dem Nennbetrag angesetzt. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen auf der Grundlage einer vernünftigen kaufmännischen Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Geschäftsvorfälle in fremder Währung wurden zum jeweiligen Tageskurs eingebucht. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet (§ 256a HGB). Beträgt die Restlaufzeit mehr als ein Jahr, werden (nur) eventuelle Kursverluste am Abschlussstichtag berücksichtigt. Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Fremdwährungsgeschäften werden erfolgswirksam erfasst und in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten "Sonstige betriebliche Erträge" oder "Sonstige betriebliche Aufwendungen" ausgewiesen. B. Erläuterungen zur Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem Anlagenspiegel ersichtlich. In den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind solche gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von € 449.343,92 (Vorjahr T€ 757) und solche gegenüber Gesellschaftern in Höhe von € 184.913,47 (Vorjahr T€ 77) enthalten. In den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind solche mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr von € 7.500,00 (Vorjahr T€ 8) ausgewiesen. Von den Verbindlichkeiten haben 1.747.065,37 (Vorjahr T€ 1.025) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. In den Verbindlichkeiten sind solche gegenüber Kreditinstituten in Höhe von € 0,00 (Vorjahr T€ 9), solche gegenüber Gesellschaftern in Höhe von € 107,98 (Vorjahr T€ 91), solche aus Steuern in Höhe von € 45.713,07 (Vorjahr T€ 103) und solche im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von € 2.603,86 (Vorjahr T€ 3) enthalten. Die sonstigen Rückstellungen entfallen überwiegend auf ausstehende Rechnungen (T€ 93) und auf Verpflichtungen aus dem Personalbereich (T€ 97). C. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. D. Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen Finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen bestehen am 31. Dezember 2023 in folgendem - nicht abgezinsten - Umfang:
E. Sonstige Angaben I. Geschäftsführung Geschäftsführer sind: Herr Jürgen Schimanski, Mönchengladbach, Herr Stephan Bürger, Düsseldorf, Frau Gisela Braun, Düren. Herr Jürgen Schimanski ist einzelvertretungsberechtigt. Auf die Angabe der für die Tätigkeit im Geschäftsjahr gewährten Gesamtbezüge für die Mitglieder des Geschäftsführungsorgans im Sinne von § 285 Nr. 9 HGB wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. II. Beschäftigtenzahl Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 99 (Vorjahr 91) Mitarbeiter beschäftigt:
III. Konsolidierungskreis Unsere Gesellschaft ist ein Konzernunternehmen der OQEMA AG, Korschenbroich, und der Gebrüder Overlack AG, Korschenbroich, das gleichzeitig oberstes Mutterunternehmen ist. Unsere Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der OQEMA AG als kleinster Konsolidierungskreis und der Gebrüder Overlack AG als größter Konsolidierungskreis einbezogen. Die Konzernabschlüsse werden im Unternehmensregister veröffentlicht. IV. Ergebnis des Geschäftsjahres Der Bilanzgewinn in Höhe von € 656.900,57, bestehend aus dem Gewinnvortrag in Höhe von € 436.177,53 und dem Jahresüberschuss 2023 in Höhe von € 220.723,04, soll auf neue Rechnung vorgetragen werden. V. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag Es haben sich nach dem Schluss des Geschäftsjahres 2023 keine Vorgänge ereignet, die für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft von Bedeutung sind.
Jülich, den 13. März 2024 gez. Dipl.-Ing. Jürgen Schimanski, Geschäftsführer gez. Stephan Bürger, Geschäftsführer gez. Gisela Braun, Geschäftsführerin
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 23.09.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Juli.O GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Juli.O GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Juli.O GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Mönchengladbach, den 13. März 2024 Abstoß
& Wolters GmbH & Co. KG
Ludwig Quacken, Wirtschaftsprüfer Dr. Marc Richard, Wirtschaftsprüfer |
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