Stammdaten

Register
Amtsgericht Marburg HRB 3944
Vorher
Beil Verwaltungs GmbH
Eingetragen
6.4.1989
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenEinzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 t oder wenigerTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagenteilen und -zubehör
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist das Betreiben eines Autohauses mit An- und Verkauf von Neu- und Gebrauchtfahrzeugen sowie der Durchführung von Wartungs-, Pflege- und Reparaturarbeiten. Gegenstand ist ferner die Fahrzeugvermietung, die Ausübung gutachterlicher Tätigkeiten sowie die Vermittlung von Versicherungen und von Kfz-Finanzierungen. Vorstehende Tätigkeiten werden nur ausgeübt, soweit sie keiner besonderen Genehmigung bedürfen oder diese sichergestellt sind. Gegenstand des Unternehmens ist ferner der Erwerb und die Verwaltung von Beteiligungen sowie die Übernahme der persönlichen Haftung und der Geschäftsführung bei Handelsgesellschaften, insbesondere von solchen, die den gleichen oder einen ähnlichen Geschäftsgegenstand haben.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Elfriede Beil
seit 10.9.2003
Geschäftsführer
Markus Beil
seit 10.9.2003
Geschäftsführer
Günter Beil
seit 10.9.2002
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (3)

NameAnteil
53.00%
40.77%

Gesellschafter
Beta

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

Name
Ort
Betrag
Anteil
Markus Beil
Forster Weg 9, 35119 Rosenthal
275.600 €
53.00%
Günter Beil
Lindenrain 21, 35119 Rosenthal
212.000 €
40.77%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Autohaus Beil GmbH

Frankenberg (Eder)

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

PROTOKOLL der Gesellschafterversammlung der Autohaus Beil GmbH, Frankenberg am 25. September 2024 in Frankenberg

I.

Alleinige Gesellschafter der im Handelsregister beim Amtsgericht Marburg unter HRB 3944 eingetragenen Autohaus Beil GmbH, Frankenberg, sind die Herren Markus Beil und Günter Beil sowie Frau Elfriede Beil, sämtlich Rosenthal. Am Stammkapital der Gesellschaft von 520.000,00 EUR sind Herr Markus Beil, Rosenthal, mit einem Geschäftsanteil im Nennbetrag von 275.600,00 EUR, Herr Günter Beil, Rosenthal, mit einem Geschäftsanteil im Nennbetrag von 212.000,00 EUR und Frau Elfriede Beil, Rosenthal, mit einem Geschäftsanteil im Nennbetrag von 32.400,00 EUR beteiligt.

II.

Die erschienenen Gesellschafter der Autohaus Beil GmbH, Frankenberg, die Herren Markus Beil und Günter Beil sowie Frau Elfriede Beil, sämtlich Rosenthal, halten unter Verzicht auf die Einhaltung sämtlicher Form-, Frist- und Ladungsvorschriften, eine Gesellschafterversammlung der Autohaus Beil GmbH, Frankenberg, ab und fassen folgenden Beschluss:

Der Jahresüberschuss 2023 von 283.515,80 EUR wurde unter Einbeziehung des bestehenden Gewinnvortrages aus dem Vorjahr als Bilanzgewinn mit 1.668.813,61 EUR auf neue Rechnung vorgetragen.

 

Frankenberg, den 25. September 2024

Günter Beil

Elfriede Beil

Markus Beil

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023 2022
EUR EUR EUR TEUR
1. Rohergebnis 4.370.671,64 4.248
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter - 2.123.105,14 - 1.965
b) soziale Abgaben - 419.668,34 - 2.542.773,48 - 353
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen - 211.182,81 - 175
4. sonstige betriebliche Aufwendungen - 907.169,18 - 3.661.125,47 - 766
709.546,17 989
5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen - 291.465,67 - 154
6. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag - 118.488,45 - 238
7. Ergebnis nach Steuern 299.592,05 597
8. sonstige Steuern - 16.076,25 - 9
9. Jahresüberschuss 283.515,80 588
10. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 1.385.297,81 797
11. Bilanzgewinn 1.668.813,61 1.385

Anhang 2023

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss und den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

1. Allgemeine Angaben

Die Autohaus Beil GmbH hat ihren Sitz in Frankenberg und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Marburg unter HRB 3944. Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften sowie des GmbHG aufgestellt. Wir sind nach den in § 267 Abs. 2 HGB bestimmten Größenmerkmalen eine mittelgroße Kapitalgesellschaft und haben den zur Offenlegung bestimmten Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 unter Inanspruchnahme der für diese Gesellschaften geltenden größenabhängigen Erleichterungen und nach Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt. Bilanzvermerke zu Forderungen und Verbindlichkeiten sind nicht in der Bilanz, sondern im Anhang erfolgt.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger und außerplanmäßiger Abschreibungen angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen werden wie folgt vorgenommen:

Nutzungsdauer Jahre Abschreibungsmethode
• immaterielle Vermögensgegenstände 3 - 5 linear, im Zugangsjahr pro rata temporis
• unbewegliches Sachanlagevermögen 5 - 50 linear, im Zugangsjahr pro rata temporis
• bewegliches Sachanlagevermögen 2 - 15 linear, im Zugangsjahr pro rata temporis

Geringwertige Anlagegüter werden in einen Sammelposten eingestellt und linear über 5 Jahre abgeschrieben.

Die unter den Waren ausgewiesenen Neu-, Gebraucht- und Vorführfahrzeuge, Zubehöre sowie Ersatzteile sind zu Anschaffungskosten bewertet. Für Wertminderungen im Warenbestand wurden angemessene Abwertungen vorgenommen. Risiken im Bestand der Ersatzteile und des Zubehörs wurden durch angemessene Abschläge auf die Anschaffungskosten berücksichtigt. Geleistete (des Vorjahres) und erhaltene Anzahlungen sind mit ihren Nettobeträgen ohne Umsatzsteuer ausgewiesen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sowie liquide Mittel bewerten wir grundsätzlich zum Nominalwert. Bestehende Ausfallrisiken bei Debitoren sind durch Wertberichtigungen berücksichtigt.

Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, sind mit den Vorauszahlungsbeträgen als Rechnungsabgrenzungsposten erfasst.

Der Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen beinhaltet erhaltene Zuschüsse für die Anschaffung von Anlagegütern. Er wird entsprechend der Nutzungsdauer des bezuschussten Vermögensgegenstandes aufgelöst.

Die Steuerrückstellungen berücksichtigen die sich voraussichtlich ergebenden Nachzahlungen.

Die sonstigen Rückstellungen sind für alle dem Grund und der Höhe nach erkennbaren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet und in der Höhe angesetzt, dass sie nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung alle erkennbaren Risiken angemessen abdecken.

Die Passivierung der Verbindlichkeiten erfolgt zu Erfüllungsbeträgen.

II. Angaben zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem nachfolgenden Anlagengitter:

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die zusätzlichen Angaben sind aus der folgenden Aufstellung ersichtlich:

31.12.2023 31.12.2022
TEUR TEUR
Gesamtbetrag der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände 1.756 1.741
davon Restlaufzeit bis zu 1 Jahr (1.756) (1.741)

3. Bilanzgewinn

Der Bilanzgewinn enthält einen Gewinnvortrag aus dem Vorjahr von TEUR 1.385 (31.12.2022: TEUR 797).

4. Verbindlichkeiten

Die ergänzenden Angaben ergeben sich aus der nachstehenden Übersicht:

31.12.2023 31.12.2022
TEUR TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 7.299 6.959
davon Restlaufzeit bis zu 1 Jahr (6.262) (5.754)
davon Restlaufzeit über 5 Jahre (388) (543)
übrige Verbindlichkeiten 983 1.284
davon Restlaufzeit bis zu 1 Jahr (605) (899)
davon Restlaufzeit über 5 Jahre (298) (385)
davon gegenüber Gesellschaftern (398) (418)
Gesamtbetrag 8.282 8.243
davon Restlaufzeit bis zu 1 Jahr (6.867) (6.653)
davon Restlaufzeit über 5 Jahre (686) (928)
davon gegenüber Gesellschaftern (398) (418)

Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind TEUR 5.777 (31.12.2022: TEUR 5.558) durch Sicherungsübereignung des Neu- und Gebrauchtwagenbestands, des Teilelagers sowie Maschinen gesichert. In Höhe von TEUR 1.522 (31.12.2022: TEUR 1.401) erfolgt die Sicherung durch Eintragung von Grundschulden sowie Abtretung von Außenständen (Globalabtretung).

Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte aus der Lieferung von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie Waren.

5. Haftungsverhältnisse

Es bestehen Verpflichtungen aus Bürgschaften gegenüber Kreditinstituten von TEUR 750. Mit einer Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen wird aufgrund der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der begünstigten Gesellschaft gegenwärtig nicht gerechnet.

6. sonstige finanzielle Verpflichtungen

Für Verpflichtungen aus Miet-, Leasing- bzw. Pachtverträgen werden voraussichtlich folgende Beträge fällig:

Gesamtbetrag
31.12.2023 31.12.2022
TEUR TEUR
bis ein Jahr 17 30
über ein Jahr 11 15
28 45

Ferner bestehen aus unbefristeten Miet-, Leasing- bzw. Pachtverträgen voraussichtliche jährliche Verpflichtungen von TEUR 54.

III. sonstige Angaben

1. Arbeitnehmer

Im Jahresdurchschnitt wurden beschäftigt:

2023 2022
Angestellte 29 26
gewerbliche Arbeitnehmer 16 15
45 41

2. Geschäftsführung

Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr 2023

 

Herr Kaufmann Günter Beil, Rosenthal,

 

Frau Kauffrau Elfriede Beil, Rosenthal,

 

Herr Kaufmann Markus Beil, Rosenthal, und

 

Herr Dr. Bernhard Dieter Rau, Frankenau.

Die Geschäftsführer üben ihre Tätigkeit hauptberuflich aus.

Die Gesamtbezüge der Geschäftsführung betrugen TEUR 328 (2022: TEUR 470).

 

Frankenberg, den 2. August 2024

Günter Beil

Elfriede Beil

Markus Beil

Dr. Bernhard Dieter Rau

Ergänzende Informationen:

Der Jahresabschluss wurde am 25. September 2024 durch die Gesellschafterversammlung festgestellt.

Lagebericht 2023

I. Grundlagen des Unternehmens

Das Autohaus Beil, ein traditionelles Familienunternehmen, wurde im Jahr 1946 gegründet und ist als Vertragshändler und Agent für mehrere renommierte Automobilhersteller tätig. Der Hauptsitz des Unternehmens befindet sich in Frankenberg, eine weitere Filiale ist in Korbach ansässig.

Geschäftsmodell und Verträge:

Renault und Dacia: Das Unternehmen ist Vertragshändler für die Marken Renault und Dacia. Diese Marken werden sowohl in der Hauptniederlassung in Frankenberg als auch in der Filiale in Korbach vertrieben.

MG (Saic): Mit dem Hersteller MG bestehen zwei unterschiedliche Verträge: ein Agenturvertrag für den Vertrieb von batterieelektrischen Fahrzeugen (BEV) und ein Vertragshändlervertrag für den Vertrieb von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren (ICE). MG-Fahrzeuge werden in Frankenberg angeboten.

Great Wall Motors (Ora): Seit Juni 2023 ist das Unternehmen Vertragshändler für die Marke Ora von Great Wall Motors und vertreibt aktuell die Modelle Ora 3 und Ora 7. Diese Marke wird in der Filiale in Korbach angeboten.

Land Rover: Das Unternehmen hat kürzlich das Angebot eines Werkstattvertrages von Land Rover angenommen und bietet somit Serviceleistungen für diese Marke an, jedoch ohne Vertrieb von Land Rover-Fahrzeugen.

Standorte:

Frankenberg: Hier werden die Marken Renault, Dacia und MG (MG sowohl als Agent als auch als Vertragshändler) angeboten, sowie Serviceleistungen für Land Rover.

Korbach: In dieser Filiale verkaufen wir die Marken Renault, Dacia und Ora.

Eigentumsverhältnisse:

Beide Betriebsstätten befinden sich im Besitz der GmbH.

Historie:

Das Unternehmen blickt auf eine lange Geschichte zurück, da es bereits im Jahr 1946 gegründet wurde. Als Familienunternehmen ist es seitdem kontinuierlich gewachsen und hat sich in der Automobilbranche etabliert.

II. Wirtschaftsbericht

1. Branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die neu zugelassenen Fahrzeuge 2023 verzeichnen mit 2.844.609 Fahrzeugen gegenüber dem Jahr 2022 eine Steigerung von 193.252 Fahrzeugen (+ 7,3 %). Damit hat sich der Markt gegenüber dem Vorjahr etwas erholt, liegt aber noch weit unter den starken Zulassungsjahren vor Corona.

Die Automobilindustrie ist weiterhin von den Auswirkungen globaler Krisen geprägt, insbesondere durch die Nachwirkungen der COVID-19-Pandemie und die geopolitischen Unsicherheiten. Nach einer Phase der Verknappung aufgrund von Produktionseinschränkungen konnten die Hersteller zwar ihre Produktion wieder steigern, doch die Nachfrage nach Neufahrzeugen blieb hinter den Erwartungen zurück. Gründe dafür sind die anhaltenden Unsicherheiten durch den Krieg in Europa, stagnierende Wirtschaftszahlen und politische Instabilitäten, die sich in uneinheitlichen und schwer nachvollziehbaren Entscheidungen äußern. Dies erschwert es den Automobilherstellern, strategische Ausrichtungen zu planen und umzusetzen.

Renault und Dacia haben im Jahr 2022 eine bedeutende Veränderung im Händlernetzwerk vorgenommen, indem sie ihre Händlerverträge gekündigt haben. Wir haben seit dem 01.01.2024 für beide Hersteller einen neuen Händlervertrag erhalten. Renault nutzte diese Gelegenheit für eine umfassende Restrukturierung. Das Jahr 2023, das vom Hersteller als "Übergangsjahr" bezeichnet wurde, brachte keine klaren Strukturen, was zu einem Rückgang des Marktanteils von Renault von 3,06 % auf 2,45 % führte.

Dacia hingegen konnte von den Marktverhältnissen profitieren und seinen Marktanteil von 2,28 % auf 2,41 % steigern. Mit 68.586 zugelassenen Fahrzeugen verfehlte Dacia nur knapp die Zulassungszahlen von Renault. Dacias Erfolg ist auf das gute Preis-Leistungsverhältnis, die gute Qualität und das frische Design der Modelle zurückzuführen, wodurch nicht nur Renault-Kunden, sondern auch Kunden anderer Volumenhersteller gewonnen werden konnten, die ihre Preise kontinuierlich erhöht haben.

Der Verkauf von MG verlief trotz der schwierigen Rahmenbedingungen für Elek-trofahrzeuge stabil, was auf ein engagiertes Team und attraktive Leasingkonditionen zurückzuführen ist. Während der Corona-Jahre erlebte der Onlinehandel einen Aufschwung und konnte einen erheblichen Teil der Verkäufe verzeichnen. Im Jahr 2023 relativierte sich dieser Trend jedoch, da der zunehmende Preiskampf im Onlinehandel ruinös wurde, da immer mehr Anbieter die Möglichkeiten der Angebotsdarstellung nutzten.

2. Geschäftsverlauf

Im Geschäftsjahr 2023 konnte das Unternehmen trotz eines herausfordernden Umfelds den Umsatz um 2.515 TEUR auf insgesamt 27.406 TEUR steigern, was einer Umsatzsteigerung von 10,1 % entspricht. Die Anzahl der verkauften Neufahrzeuge erhöhte sich leicht von 667 auf 680 Fahrzeuge. Hinzu kamen 98 MG-Vermittlungen bzw. -Verkäufe, was einer Erhöhung von 27 Fahrzeugen entspricht. Insgesamt stieg der Fahrzeugverkauf inklusive der MG-Vermittlungen von 984 auf 1.032 Fahrzeuge, was einer Zunahme um 48 Fahrzeuge (+ 4,9 %) entspricht.

Der Gebrauchtwagenverkauf blieb mit einem leichten Anstieg von 246 auf 254 Fahrzeuge nahezu unverändert.

Renault hat im Jahr 2023 seine bonusrelevanten Vorgaben im Rahmen der neuen Strategie angepasst. Wir konnte die neuen Ziele nahezu alle in der höchsten Stufe erreichen, einschließlich der Umsatz- und Stückzahlziele der Mobilize Financial Services (ehemals Renault Bank). Dies wurde durch entsprechende Bonuszahlungen am Jahresende honoriert.

Im Gesamtmarkt Waldeck-Frankenberg, einer Region mit ländlichem Charakter und einer unterdurchschnittlichen Bevölkerungsdichte, stiegen die Gesamtzulassungen von Personenkraftwagen um 77 Fahrzeuge (+ 1,94 %) auf 4.052 Zulassungen. Der Marktanteil des Unternehmens am Gesamtmarkt konnte um 2,02 % auf 12,64 % gesteigert werden. Im Markenranking belegt Renault mit einem Marktanteil von 4,42 % (- 6,28 %) den siebten Platz, während Dacia mit 6,00 % (+ 42,11 %) auf Platz sechs steht. MG erreicht 1,48 %, Land Rover 0,44 % und Ora 0,30 % Marktanteil.

Im Vergleich zum Bundesdurchschnitt haben wir sowohl bei Renault als auch bei Dacia eine überproportional hohe Marktausschöpfung.

Die Personalkosten stiegen um 225 TEUR. Die Lohnanpassungen sind notwendig, da wir weiterhin eine historisch niedrige Arbeitslosenquote haben und einen anhaltenden Fachkräftemangel in der Region.

Trotz der positiven Umsatzentwicklung verminderte sich das Finanzergebnis im Vergleich zum Vorjahr um 138 TEUR. Ebenso sank das Ergebnis nach Steuern um 297 TEUR im Vergleich zum Vorjahr. Dies ist unter anderem dem erheblich gestiegenen Zinsniveau geschuldet.

3. Lage

Die Lage des Unternehmens ist als gut, stabil und konstant zu bezeichnen.

Ertragslage

Nach einer Umsatzsteigerung im Jahr 2022 um 1.368 TEUR konnte der positive Trend fortgesetzt werden und der Umsatz stieg im Jahr 2023 nochmals um 2.515 TEUR (+ 10,1 %) auf 27.406 TEUR.

Die Materialeinsatzquote ist leicht von 83,4 % im Jahr 2022 auf 84,8 % im Jahr 2023 gestiegen. Der Personalaufwand ist im Jahr 2023 absolut um 225 TEUR gestiegen; die Personalkostenquote beträgt wie im Vorjahr 9,3 %. Das Jahresergebnis 2023 beträgt 284 TEUR.

Finanzlage

Die Finanzlage ist, wie in den letzten Jahren, als gut zu bewerten. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Wir verfügen über einen ausreichenden Kreditrahmen. Durch die positive Ertragsentwicklung in den letzten Jahren haben wir unsere Finanzlage erheblich verbessert und die Eigenkapitalquote hat sich von 20,3 % der Bilanzsumme auf 22,7 % erhöht.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich um 73 TEUR erhöht; die sonstigen Verbindlichkeiten reduzierten sich um 355 TEUR. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten erhöhten sich um 340 TEUR.

Vermögenslage

Das Vorratsvermögen hat sich gegenüber dem Vorjahr um 135 TEUR verringert. Die liquiden Mittel haben sich im Mittel um 73 TEUR reduziert und die Forderungen erhöhten sich um 15 TEUR. Die Bilanzsumme stieg um 41 TEUR.

Das handelsrechtliche Eigenkapital hat sich durch das Jahresergebnis um 284 TEUR erhöht und entspricht nunmehr 22,7 % der Bilanzsumme. Die Rückstellungen reduzierten sich um 272 TEUR, die Verbindlichkeiten erhöhten sich um 38 TEUR, der Sonderposten reduzierte sich um TEUR 9.

Alle Standorte wurden im Jahr 2023 und in den ersten Monaten 2024 auf die neue Corporate Identity der Hersteller Renault und Dacia umgestellt und entsprechen somit den gestiegenen Anforderungen der globalen Standards.

III. Prognosebericht

Für 2024 ist ein Umsatz auf Vorjahresniveau bei gleichbleibendem Jahresergebnis geplant.

In dieser Analyse des Geschäftsjahres 2024 zeigt sich, dass die anhaltenden wirtschaftlichen Herausforderungen, darunter die stagnierende Wirtschaft in Deutschland und geopolitische Krisen, das Kaufverhalten der Verbraucher spürbar beeinflussen. Die Zurückhaltung im Konsum sowie die Reduzierung von Schichtarbeit und Ankündigungen von Kurzarbeit in vielen Industriebereichen verstärken diese Unsicherheit. Zudem ist der Onlinehandel, der in den letzten Jahren eine Schlüsselrolle gespielt hat, rückläufig.

In diesem herausfordernden Umfeld wird eine Rückbesinnung auf das regionale Geschäft als strategische Notwendigkeit erkannt. Insbesondere die Marke Dacia wird als vielversprechend bewertet, da ihr Preis-Leistungs-Verhältnis potenzielle Käufer anzieht, die aufgrund der gegenwärtigen Unsicherheiten vorsichtiger agieren. Gleichzeitig bietet die Marke MG zusätzliche Chancen durch ihre attraktive Positionierung im Markt. Die Diversifikation der Marken schafft somit eine breitere Basis für stabile Umsätze.

Ein zentrales Ziel bleibt die Erreichung der Bonusziele der Hersteller und Banken, da diese einen wichtigen Beitrag zur Ertragssteigerung leisten. Die Sensibilisierung und Schulung der Mitarbeiter haben in der Vergangenheit bereits zu erfolgreichen Ergebnissen geführt, sodass diese Strategie auch im Jahr 2024 fortgeführt werden soll. Allerdings wird die steigende Anzahl an Lagerfahrzeuge sowie die hohen Zinsen als Herausforderungen für die Ertragslage gesehen.

Zusammengefasst bleibt der Fokus, trotz der herausfordernden Rahmenbedingungen, darauf ausgerichtet, durch gezielte Maßnahmen Stabilität und Ertrag zu sichern und weiterhin auf das regionale Geschäft zu setzen, das in der gegenwärtigen Marktlage als erfolgsversprechend gilt.

IV. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

Branchenspezifische Risiken

Die Automobilhersteller haben ihre Strategie grundlegend verändert, indem sie sich zunehmend von Volumenzielen abwenden und den Fokus auf ein ertragreiches Geschäft legen. Dieser Wechsel spiegelt sich insbesondere in der Konzentration auf den Privatkundenmarkt wider. Dieser Strategiewechsel zeigt, dass Hersteller verstärkt Wert auf Qualität statt Quantität legen, um langfristig profitabler zu arbeiten.

Jedoch steht dieser Ansatz vor neuen Herausforderungen, da der Autokauf für Privatkunden aufgrund mehrerer Faktoren deutlich teurer geworden ist. Zum einen treiben das hohe Preisniveau der Fahrzeuge und die steigenden Zinsen die Kosten in die Höhe, was es für viele potenzielle Käufer schwieriger macht, sich ein neues Auto zu leisten. Zum anderen tragen die allgemeine Inflation und die damit verbundenen steigenden Betriebskosten weiter dazu bei, dass das Gesamtkostenpaket für den Endverbraucher unattraktiver wird.

In dieser Situation ist es für die Hersteller und Händler entscheidend, Mehrwert für ihre Kunden zu schaffen, um die Kaufbereitschaft zu fördern. Dies kann durch attraktive Finanzierungslösungen, Servicepakete oder andere Anreize geschehen, die den Kunden helfen, die höheren Kosten besser zu bewältigen. Zudem könnte eine gezielte Ansprache von preisbewussten Kunden - wie durch die Marke Dacia - eine Antwort auf das veränderte Kaufverhalten sein.

Langfristig müssen sowohl Hersteller als auch Händler ihre Strategie anpassen, um die Herausforderungen eines teureren und weniger zugänglichen Automobilmarktes erfolgreich zu bewältigen.

Ertragsorientierte Risiken

Es gibt derzeit drei Bereiche, die besondere Aufmerksamkeit erfordern:

Lagerbestände müssen ausgewogen sein, um Zinskosten zu vermeiden

Erträge pro Fahrzeug müssen den zurückgehenden Stückzahlen entgegenwirken, um weiterhin einen stabilen Gesamtertrag zu erzielen

Mitarbeitermotivation, um die Mitarbeiteranzahl zu halten bzw. gegebenenfalls auszubauen

Wir unterliegen verstärkt Adressenausfallrisiken beim Forderungsmanagement. Preisänderungsrisiken sind wir in keinem signifikanten Umfang ausgesetzt. Wechselkursrisiken bestehen nicht.

2. Chancenbericht

Jede Krise birgt Chancen, besonders für Unternehmen, die flexibel und innovationsfreudig sind. Unser Optimismus für die Zukunft basiert auf der Fähigkeit, sich an ständig verändernde Marktbedingungen anzupassen, wie wir es in den vergangenen Jahren erfolgreich getan haben. Durch eine kontinuierliche Marktbeobachtung konnten wir Tendenzen im Kaufverhalten frühzeitig erkennen und entsprechend agieren. Diese Anpassungsfähigkeit wird uns auch weiterhin in die Lage versetzen, auf dynamische Veränderungen im Markt angemessen zu reagieren.

Unser breites Angebot an Fahrzeugen verschiedenster Hersteller, Antriebstechnologien und Preiskategorien positioniert uns optimal, um von jeglicher Marktentwicklung zu profitieren. Auch unser wachsendes Nutzfahrzeugsegment, das durch spezielle branchenbezogene Umbauten ergänzt wird, verschafft uns zusätzliche Chancen in einem wichtigen Bereich.

Mit der Erweiterung und Modernisierung unserer Geschäftsräume schaffen wir die Voraussetzungen, um unsere Marktposition weiter zu festigen und die Mobilität in der Region sicherzustellen. Dies wird uns helfen, nicht nur neue Kunden zu gewinnen, sondern auch bestehende Kunden besser zu bedienen.

Ein weiterer zentraler Bestandteil unserer Strategie ist die Fortführung und der Ausbau unseres hybriden Geschäftsmodells, das sowohl den regionalen Markt als auch den Onlinehandel bedient. Während der regionale Markt die Nähe zu unseren Kunden sichert, ermöglicht uns der Onlinehandel eine größere Reichweite und Flexibilität. Die fortschreitende Digitalisierung unserer Prozesse spielt dabei eine Schlüsselrolle, um effizienter, schneller und unabhängiger agieren zu können.

Wir verzeichnen eine signifikante Zunahme des Werkstattgeschäfts, das sich insbesondere in der zweiten Jahreshälfte weiter verstärken dürfte. Dies ist auf die Umstrukturierung des Händlernetzes bei Renault und Dacia zurückzuführen. Durch diese Veränderungen im Netzwerk erwarten wir, dass mehr Kunden auf unsere Werkstattangebote zugreifen werden, da möglicherweise weniger Werkstätten zur Verfügung stehen oder bestehende Händler ihren Fokus verändern.

3. Gesamtaussage

Unsere bisherigen Erfolge bestätigen uns darin, dass schnelles und vorausschauendes Handeln aufgrund stetiger Marktbeobachtung der Schlüssel zum Erfolg ist. Auch zukünftig werden wir dynamisch und flexibel auf Marktveränderungen reagieren. Die strategische Ausrichtung der letzten Jahre hat es uns ermöglicht, ein starkes und anpassungsfähiges Team aufzubauen. Dank eines gezielten Personalmanagements verfügen wir über qualifizierte Mitarbeiter, die nicht nur Veränderungen mittragen, sondern aktiv mit Ideen und schnellem Umsetzungsvermögen unser innovatives Handeln vorantreiben.

Diese Kombination aus Flexibilität, Innovationskraft und einem engagierten Team wird uns auch in herausfordernden Zeiten weiterhin Wettbewerbsvorteile sichern und die Grundlage für unser zukünftiges Wachstum bilden.

 

Frankenberg, den 2. August 2024

Geschäftsleitung

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

Vorstehender zur Offenlegung bestimmter Jahresabschluss nebst Lagebericht entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Zum vollständigen Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 und Lagebericht 2023 der Autohaus Beil GmbH, Frankenberg, haben wir den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt:

"BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Autohaus Beil GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Autohaus Beil GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Autohaus Beil GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Eschenburg, den 2. August 2024

Siegwolf, Wirtschaftsprüfer"

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR TEUR
A. Anlagevermögen:
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 0
II. Sachanlagen 4.029.242,00 4.029.242,00 3.800
B. Umlaufvermögen:
I. Vorräte 5.841.003,37 5.976
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.756.134,41 1.741
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 4.365,67 7.601.503,45 77
C. Rechnungsabgrenzungsposten 13.266,67 9
11.644.012,12 11.603

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR TEUR
A. Eigenkapital:
I. Gezeichnetes Kapital 520.000,00 520
II. Kapitalrücklage 450.000,00 450
III. Bilanzgewinn 1.668.813,61 2.638.813,61 1.385
B. Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen 192.032,00 201
C. Rückstellungen 531.615,00 804
D. Verbindlichkeiten 8.281.551,51 8.243
11.644.012,12 11.603
Anschaffungs-/Herstellungskosten
1.1.2023 Zugänge U = Umbuchungen Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
(entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte) 96.651,82 0,00 0,00 96.651,82
II. Sachanlagen:
U 311.577,38
1. Grundstücke und Bauten 4.341.079,92 0,00 0,00 4.652.657,30
244.965,48 2.600,00 0,00 247.565,48
2. technische Anlagen und Maschinen U 4.819,50
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.024.277,07 321.032,93 0,00 1.350.129,50
U 316.396,88
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 199.193,55 117.203,33 0,00 0,00
U 316.396,88 U 316.396,88
5.809.516,02 440.836,26 0,00 6.250.352,28
U 316.396,88 U 316.396,88
insgesamt 5.906.167,84 440.836,26 0,00 6.347.004,10
kumulierte Abschreibungen
1.1.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
(entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte) 96.651,82 0,00 0,00 96.651,82
II. Sachanlagen:
1. Grundstücke und Bauten 1.079.810,92 107.080,38 0,00 1.186.891,30
209.207,48 10.491,00 0,00 219.698,48
2. technische Anlagen und Maschinen
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 720.909,07 93.611,43 0,00 814.520,50
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
2.009.927,47 211.182,81 0,00 2.221.110,28
insgesamt 2.106.579,29 211.182,81 0,00 2.317.762,10
Buchwert
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
(entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte) 0,00 0,00
II. Sachanlagen:
1. Grundstücke und Bauten 3.465.766,00 3.261.269,00
27.867,00 35.758,00
2. technische Anlagen und Maschinen
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 535.609,00 303.368,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 199.193,55
4.029.242,00 3.799.588,55
insgesamt 4.029.242,00 3.799.588,55

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