Hangcha Europe GmbH
Mariechen-Graulich-Straße 12A, 65439 Flörsheim am Main, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Saimin Chen seit 21.12.2021 | Geschäftsführer |
Weifeng Yang seit 2.10.2018 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Hangcha Group Co. Ltd. | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Hangcha Europe GmbHFlörsheim am MainJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht zum 31.12.2023Inhalt 1. Allgemeine Unternehmensinformationen 1.1. Geschäftsmodell 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Allgemeine wirtschaftliche und branchenbezogene Lage 2.2. Geschäftsentwicklung 2.3. Wirtschaftliche Lage 2.3.1. Ertragslage 2.3.2. Vermögenslage 2.3.3. Finanzlage 2.3.3.1. Kapitalstruktur 2.3.3.2. Investitionen 2.3.3.3. Liquidität 2.4. Finanzielle und nicht-finanzielle Leistungsindikatoren 3. Nachtragsbericht 4. Prognose-, Risiko- und Chancenbericht 4.1. Prognosebericht 4.2. Chancenbericht 4.3. Risikobericht 4.4. Fazit 1. Allgemeine Unternehmensinformationen 1.1. Geschäftsmodell Die Hangcha Europe GmbH (im Folgenden als "Hangcha Europe" bezeichnet), ansässig in der Mariechen-Graulich-Straße 12 a, 65439 Flörsheim am Main, mit einem eingetragenen Kapital von 4.973.000 EUR, ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Hangcha Group Co. Ltd. (im Folgenden als "Hangcha Group" bezeichnet). Sie wurde im Juli 2015 in Frankfurt, Deutschland, gegründet und hat ihre Geschäftstätigkeit Anfang 2016 aufgenommen. 2016 wurde der Unternehmenssitz nach Flörsheim am Main verlegt. Hangcha Europe widmet sich dem Verkauf und Verleih von Materialhandling-Equipment in Deutschland und Europa. Als Tochtergesellschaft der global wettbewerbsfähigen Hangcha Group Co. Ltd. bietet sie Händlern eine umfassende Produktpalette, After-Sales- und technischen Support an. Ihr Sortiment umfasst Gabelstapler, Aussichtswagen, Zugmaschinen, Hochhubwagen, manuelle Transportwagen und das dazugehörige Zubehör. Ein besonderer Fokus liegt auf dem Verkauf von Lithium-Ionen-Staplern. Hangcha Europe kauft ihre Produkte unmittelbar von der Hangcha Group in China und importiert diese mittels Container-Seefracht nach Deutschland. Anschließend werden diese sowohl direkt an Endkunden als auch an Händler in Deutschland und anderen europäischen Ländern verkauft und verliehen. Organisatorisch ist die Hangcha Europe in fünf Abteilungen gegliedert: Verwaltungsabteilung, Abteilung für den Verkauf von Komplettgeräten und Ersatzteilen, Finanzabteilung, Einkaufsabteilung und Lagerverwaltungsabteilung. Im Geschäftsjahr 2023 beschäftigte das Unternehmen im Durchschnitt 22 Mitarbeiter. Des Weiteren wurde die Position des Geschäftsführers von einer Person ausgeübt. 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Allgemeine wirtschaftliche und branchenbezogene Lage Im Jahr 2023 beeinflussten sowohl die langfristigen wirtschaftlichen Auswirkungen der COVID-19-Pandemie als auch geopolitische Krisen, wie der Russland-Ukraine-Konflikt und der in Israel-Gaza-Konflikt die Weltwirtschaft und den globalen Handel erheblich. Dies führte in der Europäischen Union und Deutschland zu einer Verlangsamung des wirtschaftlichen Wachstums. Getrieben von hoher Inflation und einer globalen Wirtschaftsschwäche, die durch die straffe Geldpolitik der Europäischen Zentralbank verschärft wurde, erzielte die EU und die Eurozone ein Wachstum von lediglich 0,4 % im Jahr 2023, im Vergleich zu 3,4 % im Vorjahr 1 , während Deutschland eine Schrumpfung von 0,3 % verzeichnete 2. Die Handelsbeziehungen zu China, Deutschlands größtem Handelspartner, schwächten sich ebenfalls ab 3. In der Gabelstaplerbranche führen das Wachstum der Logistik- und Lagersektoren in Großstädten und wichtigen Logistikzentren zu einer kontinuierlichen Nachfragesteigerung nach Gabelstaplern. 4 Der Boom im E-Commerce verstärkt zusätzlich die Nachfrage nach effizienten Materialhandhabungsgeräten. Der Wettbewerb auf dem Gabelstaplermarkt in Deutschland und Europa ist jedoch intensiv, mit etablierten Akteuren wie der KION Group, Jungheinrich AG und Hyster-Yale Materials Handling Inc., die technologische Vorteile und große Marktanteile genießen. Parallel dazu fördert die EU eine grüne wirtschaftliche Transformation, unterstützt durch verschärfte Umweltvorschriften, was Compliance-Anforderungen für Unternehmen wie Hangcha Europe mit sich bringt. Die Dynamik der Branche wird zudem durch technologische Fortschritte wie Automatisierung und Digitalisierung geprägt, wobei der Einsatz von automatisch geführten Fahrzeugen (AGVs) und intelligenten Gabelstaplertechnologien zunehmend an Bedeutung gewinnt. 2.2. Geschäftsentwicklung 2023 machte der Mutterkonzern, die Hangcha Group, in der Produktentwicklung Fortschritte, indem es neue, effiziente Elektrostapler mit Lithiumbatterien und intelligente Stapler mit Navigationsfunktionen einführte. Die Erweiterung des Produktporfolios kommt ebenfalls Hangcha Europe zugute. Darüber hinaus erweiterte Hangcha Europe seine Kundenbasis in E-Commerce und Logistik, gewann durch Branchenmessen und Kundenerfahrungstage neue Kunden und schloss Verträge mit führenden Logistikunternehmen ab. Das Unternehmen stärkte bestehende Kundenbeziehungen mit maßgeschneiderten Lösungen und verbesserte die Kundenzufriedenheit durch eine Multi-Channel-Verkaufsstrategie, die Online- und Offline-Kanäle kombiniert. Trotz Herausforderungen wie globaler wirtschaftlicher Unsicherheit, Lieferkettenproblemen und steigenden Kosten, die 2023 den Marktdruck erhöhten, passte Hangcha Europe Preise und Dienstleistungen an, um wettbewerbsfähig zu bleiben.
1 Statistik Eurostat:
https://ec.europa.eu/eurostat/web/products-euro-indicators/w/2-08032024-ap
2.3. Wirtschaftliche Lage 2.3.1. Ertragslage Im Geschäftsjahr 2023 verzeichnete Hangcha Europe einen Gesamtumsatz von rund 31.716,90 TEUR. Dies entspricht einem Rückgang von 16,46 % im Vergleich zu den 37.967,48 TEUR des Vorjahres 2022 dar. Geografisch betrachtet wurde der gesamte Umsatz auf dem europäischen Markt generiert. Dabei entfielen etwa 93 % des Umsatzes allein auf Deutschland. Die verbleibenden Umsätze stammen aus anderen Mitgliedsstaaten der EU sowie mit einem minimalen Anteil aus einzelnen Drittstaaten in Europa, darunter Großbritannien, die Schweiz und Serbien. Die Umsatzverteilung nach Produktkategorien gestaltet sich wie folgt:
Der Umsatzrückgang ist, wie im vorigen Teil erläutert, auf globale wirtschaftliche Unsicherheit und ein langsames Wirtschaftswachstum in Europa zurückzuführen, was die Nachfrage nach Gabelstaplern verringert hat. Die Zurückhaltung europäischer Unternehmen bei Investitionen beeinträchtigte den Verkauf von Industriegeräten. Gleichzeitig zwang ein verschärfter Marktwettbewerb Hangcha Europe dazu, die Verkaufspreise anzupassen. Zudem führten Lieferkettenengpässe zu längeren Lieferzeiten, was sich zusätzlich negativ auf das Umsatzwachstum auswirkte. 2023 entstand für Hangcha Europe ein Materialaufwand von rund 25.131,43 TEUR (Vorjahr: 33.869,78 TEUR). Der verringerte Materialaufwand im Jahr 2023 resultiert aus einem globalen Rückgang der Rohmaterialpreise, insbesondere für Lithiumbatterie-Rohstoffe, Stahl und andere Metalle, wodurch die Produktionskosten direkt gesenkt wurden. Zudem optimierte das Unternehmen seine Einkaufsstrategie, erzielte durch Großeinkäufe niedrigere Preise und verbesserte das Supply-Chain-Management, um Materialverschwendung und Lagerkosten zu minimieren. Nach Abzug des Materialaufwands ergab sich im Geschäftsjahr 2023 insgesamt ein Rohertrag von 6.585,47 TEUR, welche etwas höher als im Vorjahr mit 4.097,70 TEUR lag. Der Anstieg des Rohertrags 2023 trotz Umsatzrückgangs resultiert aus einer strategischen Fokussierung auf hochwertige Produkte mit höheren Gewinnmargen und effektiven Kostenkontrollmaßnahmen. Durch Kostensenkungen und gesteigerte Betriebseffizienz verbesserte sich die Bruttomarge. Gezielte Preisanpassungen und ein starker Markenwert trugen zudem zur Sicherung des Gewinnraums bei. Sonstige betriebliche Erträge in Höhe von rund 583,63 TEUR im Geschäftsjahr 2023 (Vorjahr: rund 626,19 TEUR) resultieren hauptsächlich aus den Erträgen aus der Währungsumrechnung (2023: rund 531,83 TEUR; Vorjahr: rund 585,78 TEUR). Der Personalaufwand erhöhte sich um 58,82 % von rund 1.108,68 TEUR im Jahr 2022 auf rund 1.760,84 TEUR in 2023. Die Hauptgründe für diesen Anstieg sind umfangreiche Neueinstellungen in Schlüsselbereichen wie Vertrieb und technischer Support, allgemeine Lohnerhöhungen sowie sowie die Ausweitung von Mitarbeiterbenefits aufgrund der hohen Inflation. Die Abschreibungen stiegen im Jahr 2023 um 65,04 %, von etwa 100,03 TEUR im Jahr 2022 auf rund 165,09 TEUR. Dieser Anstieg ist vor allem auf neue Investitionen zurückzuführen, insbesondere in Betriebsvorrichtungen und Büroeinrichtungen. Zudem wurden im selben Jahr mehrere Gabelstapler angeschafft, die anschließend an Kunden vermietet wurden. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen belaufen sich insgesamt auf rund 1.988,23 TEUR (Vorjahr: rund 2.857,50 EUR). Sie setzen sich zusammen aus Aufwendungen für Währungsumrechnungen rund 541,16 TEUR (Vorjahr: rund 1.557,79 TEUR), Kosten für Warenabgabe rund 210,82 TEUR (Vorjahr: rund 535,69 TEUR), Raumkosten rund 351,01 TEUR (Vorjahr: rund 332,03 TEUR), Werbe- und Reisekosten rund 432,43 TEUR (Vorjahr: rund 142,79 TEUR), Fahrzeugkosten rund 75,35 TEUR (Vorjahr: rund 31,57 TEUR), Versicherungen, Beiträge und Abgaben rund 32,00 TEUR (Vorjahr: rund 7,29 TEUR) und sonstige betriebliche Kosten rund 345,46 TEUR (Vorjahr: rund 250,35 TEUR). Die Reduktion bei den Kosten für Warenabgabe resultierte aus geringerem Aufwand für Gewährleistungen im Laufe des Jahres. Auffällige Kostensteigerungen gab es insbesondere bei den Werbe- und Reisekosten, was auf eine erhöhte Zahl an Messeteilnahmen sowie verstärkte Werbemaßnahmen zurückzuführen ist, sowie bei den sonstigen betrieblichen Kosten, vor allem aufgrund von Mehraufwendungen in der Steuerberatung und Mitarbeiter-Rekrutierung. Jedoch waren diese Kostensteigerungen weit geringer als die Reduktion der Aufwendungen für Währungsumrechnungen (2023: rund 541,16 TEUR; Vorjahr: rund 1.557,79 TEUR). Sowohl die sonstigen betrieblichen Erträge als auch die sonstigen betrieblichen Aufwendungen der Hangcha Europe GmbH wurden im Geschäftsjahr 2023 erheblich durch den Wechselkurs zwischen USD und Euro beeinflusst. Das Unternehmen verwendet USD als Abrechnungswährung für den Wareneinkauf und Euro als Verkaufswährung für den Warenverkauf. Der Wechselkurseffekt führte insgesamt zu einem leicht negativen Ergebniseffekt von rund 9,33 TEUR für das Jahr 2023. Dies steht im Kontrast zu einem deutlich stärkeren negativen Effekt von rund 972,01 TEUR im Vorjahr. Die Aufwendungen für Steuern vom Einkommen und Ertrag sind im Vergleich zum Vorjahr deutlich angestiegen (2023: rund 1.115,74 TEUR; Vorjahr: rund 180,24 TEUR). Dieser Anstieg resultiert hauptsächlich aus der Bildung zusätzlicher Steuerrückstellungen aufgrund des positiven Jahresergebnisses. Im Geschäftsjahr 2023 erzielte Hangcha Europe ein EBIT von rund 3.254,94 TEUR, was im Vergleich zu 657,67 TEUR im Vorjahr eine deutliche Steigerung darstellt. Zudem wurde ein Jahresüberschuss von etwa 2.182,42 TEUR erreicht, verglichen mit 481,27 TEUR im Jahr 2022. Dieser signifikante Anstieg des Jahresüberschusses lässt sich vor allem auf den gestiegenen Rohertrag zurückführen, der durch den Rückgang des Materialaufwands begünstigt wurde. Die Veränderung des Jahresergebnisses um etwa 1.701,15 TEUR lässt sich auf bemerkenswerte Veränderungen bei Schlüsselpositionen in der Gewinn- und Verlustrechnung im Vergleich zum Vorjahr zurückführen. Detaillierte Zahlen finden Sie in der untenstehenden Tabelle:
Im Vergleich zur Prognose sind die Umsatzerlöse, der Materialaufwand und der Rohertrag für 2023 leicht höher, während die Rohertragsmarge um 1,78 % niedriger liegt. Es kam jedoch zu einem deutlichen Rückgang des tatsächlichen EBIT im Vergleich zur Prognose (Prognose: 3.916,62 TEUR, Ist-Zahl: 3.254,94 TEUR). Der Hauptgrund dafür waren nicht vorhergesehene Ausgaben durch neue Anstellungen in der zweiten Jahreshälfte sowie die Währungsbewertungen zum Jahresende. Hangcha Europe ist dennoch überzeugt, dass die finanziellen Ziele für 2023 erreicht wurden. Zwar führten die höheren Personalkosten dazu, dass das EBIT hinter den Prognosen zurückblieb, doch die Investitionen in den Ausbau des Teams sind entscheidend für das langfristige Wachstum des Unternehmens. Der unerwartet hohe Umsatz verdeutlicht zudem, dass das Unternehmen über eine gute Marktstärke verfügt. 2.3.2. Vermögenslage
Zum 31. Dezember 2023 beträgt das bilanzielle Anlagevermögen der Hangcha Europe rund 581,68 TEUR. Das Anlagevermögen beträgt 3,48 % der Bilanzsumme, im Vergleich zu 3,49 % im Vorjahr. Das Anlagevermögen besteht überwiegend aus sonstigen Transportmitteln. Neben dem Anlagevermögen umfasst das Gesamtvermögen noch Umlaufvermögen (2023: 95,33 %, Vorjahr: 96,35 %) und Rechnungsabgrenzungsposten (2023: 1,19 %, Vorjahr: 0,15 %). Im Bereich des Umlaufvermögens beliefen sich die Forderungen aus der operativen Tätigkeit auf rund 2.275,46 TEUR, was einen Rückgang von rund 1.459,59 TEUR im Vergleich zum Vorjahr (rund 3.735,05 TEUR) darstellt. Die Vorräte erhöhten sich auf rund 10.696,19 TEUR in 2023 (Vorjahr: rund 5.756,78 TEUR). Der Anstieg der Vorräte ist auf den Großeinkauf am Jahresende 2023 zurückzuführen. 2.3.3. Finanzlage 2.3.3.1. Kapitalstruktur Die Finanzierung der Geschäftstätigkeit erfolgt aus dem laufenden Geschäftsbetrieb sowie Lieferantendarlehen durch die Muttergesellschaft. Im Geschäftsjahr 2023 verzeichnete Hangcha Europe einen Anstieg des Eigenkapitals von etwa 5.530,38 TEUR auf rund 7.712,80 TEUR. Dieser Zuwachs ist hauptsächlich auf den vorgetragenen Gewinn aus dem Jahr 2022 von ca. 481,27 TEUR und das positive Jahresergebnis 2023 in Höhe von etwa 2.182,42 TEUR zurückzuführen. Infolgedessen erhöhte sich auch die Eigenkapitalquote - das Verhältnis von Eigenkapital zur Bilanzsumme - von ca. 38,37 % auf 46,13 %. Die folgende Tabelle zeigt die Veränderungen der Bestandteile des Eigenkapitals im Laufe des Jahres:
2.3.3.2. Investitionen Im Berichtsjahr konzentrierte sich Hangcha Europe hauptsächlich auf Investitionen in technische Anlagen, darunter die Anschaffung von Staplern zur Vermietung, die Aktualisierung der IT-Systeme, sowie in verschiedene Büroeinrichtungen. Weitere signifikante Investitionen wurden nicht getätigt. 2.3.3.3. Liquidität Seit ihrer Gründung hat Hangcha Europe keine Finanzierungsmaßnahmen außerhalb der Hangcha Group unternommen. Es bestehen keine Bankkredite oder -linien. Zum 31. Dezember 2023 beliefen sich die Summe aus Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten der Hangcha Europe auf etwa 2.505,84 TEUR (im Vergleich zu etwa 4.284,11 TEUR im Vorjahr). Die Nettoverschuldung, definiert als gegenwärtige Verbindlichkeiten abzüglich der Summe aus Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten, betrug zum 31. Dezember 2023 etwa 4.652,76 TEUR (Vorjahr: 3.903,36 TEUR). Ein wesentlicher Grund für die verringerte Liquidität im Vergleich zum Vorjahr war der bedeutende Anstieg der Lagerbestände im Jahr 2023, resultierend aus umfangreichen Einkäufen, die sich in den Vorräten befinden und noch nicht verkauft wurden. Hangcha Europe ist davon überzeugt, in der Lage zu sein, sämtliche Verbindlichkeiten fristgerecht bedienen zu können. 2.4. Finanzielle und nicht-finanzielle Leistungsindikatoren Neben den oben beschriebenen finanziellen Leistungsindikatoren (Umsätze, Rohertrag und EBIT) betrachtet Hangcha Europe auch die Kundenzufriedenheit als wesentlichen nicht-finanziellen Leistungsindikator. Eine Umfrage zum Jahresende 2023 zeigte, dass die Mehrheit der Kunden mit unseren Produkten und Dienstleistungen sehr zufrieden ist und eine hohe Wiederkaufbereitschaft besteht. Die Kunden schätzen insbesondere die Qualität unserer Produkte, den Service sowie die Vielfalt unseres Angebots. 3. Nachtragsbericht Es gab keine wesentlichen Ereignisse nach dem Abschluss des Geschäftsjahres. Wir verweisen hierzu auf die Erläuterungen im Anhang. 4. Prognose-, Risiko- und Chancenbericht 4.1. Prognosebericht Hangcha Europe erwartet für das Geschäftsjahr 2024 Umsatzerlöse von etwa 32.196,87 TEUR, was einem Zuwachs von rund 479,97 TEUR gegenüber 2023 entspricht. Der voraussichtliche Materialaufwand wird etwa 25.920,39 TEUR betragen, was einen Anstieg von 788,96 TEUR im Vergleich zum Vorjahr bedeutet. Daraus ergibt sich eine Prognose für den Rohertrag von etwa 6.276,47 TEUR, was einem leichten Rückgang von 309,00 TEUR gegenüber 2023 entspricht. Die erwartete Rohertragsmarge für 2024 wird voraussichtlich bei 19,49 % liegen, was aufgrund des Verhältnis-Effekts ebenfalls einen leichten Rückgang von 1,27 % im Vergleich zu 2023 darstellt. Für das EBIT rechnet Hangcha Europe im Geschäftsjahr 2024 mit etwa 1.748,23 TEUR, was einen Rückgang von rund 1.506,71 TEUR im Vergleich zu 2023 bedeutet. Die Prognosen der genannten finanziellen Indikatoren für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2025 sind in der nachfolgenden Tabelle aufgeführt.
Für das Jahr 2024 erwartet Hangcha Europe ein Umsatzwachstum, das auf die Markterweiterung, eine verstärkte Fokussierung auf den E-Commerce, verbesserte After-Sales-Services und ein ausgebautes Mietgeschäft zurückzuführen ist. Durch gezielte Marketingmaßnahmen konnte die Markenbekanntheit gesteigert und neue Kunden gewonnen werden. Trotz leicht sinkender Rohstoffpreise wird ein Anstieg der Materialkosten erwartet, da das Unternehmen vermehrt in automatisierte Ausrüstungen investiert und aufgrund geänderter Import- und Exportbestimmungen mit höheren Beschaffungskosten rechnet. Dies dürfte zu einem leichten Rückgang der Rohertragsmarge im Vergleich zu 2023 führen. Es wird ein signifikanter Rückgang des EBIT erwartet, der teilweise auf externe Faktoren wie die anhaltende wirtschaftliche Herausforderungen nach COVID-19, den Konflikt in der Ukraine und im Nahen Osten, die hohe Inflation sowie die verzögerten Auswirkungen der geldpolitischen Entscheidungen der Europäischen Zentralbank in Bezug auf die Leitzinsen zurückzuführen ist. Diese Entwicklungen könnten sich negativ auf Unternehmen in der EU, einschließlich Hangcha Europe, auswirken. Intern rechnet das Unternehmen im Zuge seiner Expansion für 2024 mit signifikanten Kostensteigerungen, insbesondere bei den Personal- und sonstigen betrieblichen Aufwendungen. Für das Geschäftsjahr 2025 lassen sich ähnliche Prognosen ableiten. Angesichts der kombinierten Effekte, der aktuellen geopolitischen Krisen, der Inflation, der erhöhten Leitzinsen und der erwarteten starken Konkurrenz im Markt, sind jedoch präzise Vorhersagen äußerst schwierig. 4.2. Chancenbericht Hangcha Europe sieht erhebliche Chancen sowohl im Markt als auch in der strategischen Ausrichtung. Das Wachstum im E-Commerce- und Logistiksektor erhöht die Nachfrage nach Gabelstaplern, was durch eine verstärkte Zusammenarbeit mit diesen Branchen den Marktanteil erweitern könnte. Der zunehmende Bau neuer Lagerhäuser in ganz Europa schafft zusätzliche Möglichkeiten, den steigenden Anforderungen an Gabelstaplertechnologien, insbesondere in Bezug auf Automatisierung und Digitalisierung, gerecht zu werden. Gleichzeitig steigt in Europa die Nachfrage nach umweltfreundlichen Gabelstaplern, was durch gezielte Forschung und Entwicklung genutzt werden kann, um die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Technologische Innovationen bieten weitere Möglichkeiten, insbesondere durch die Entwicklung automatisierter und intelligenter Gabelstapler sowie die digitale Transformation des Unternehmens, was die Effizienz und Kundenzufriedenheit steigern kann. Zudem kann Hangcha Europe von der EU-Grünpolitik profitieren, da ein kontinuierlicher Anstieg der Marktnachfrage nach Gabelstaplern mit neuen Energietechnologien zu erwarten ist. 4.3. Risikobericht Im Folgenden werden die Hauptquellen von Risiken für Hangcha Europe anhand der aktuell geschätzten Eintrittswahrscheinlichkeit und der voraussichtlichen Schadenshöhe aufgeführt, die das Unternehmen in seiner zukünftigen Entwicklung beeinflussen könnten. Währungs- und Handelsrisiken: Wechselkursschwankungen zwischen EUR, USD und CNY können die Beschaffungskosten erheblich beeinflussen, insbesondere die Container-Versandkosten. Darüber hinaus könnten zukünftige Veränderungen in der internationalen Handelspolitik und Zölle das Importgeschäft beeinträchtigen. Angesichts des Umfangs der in Fremdwährungen abgewickelten Geschäfte gehen wir davon aus, dass dieses Risiko eine relativ hohe Eintrittswahrscheinlichkeit aufweist und erhebliche Auswirkungen auf das Unternehmensergebnis haben könnte. Lieferketten- und Beschaffungsrisiken: Ein wesentliches Risiko ergibt sich aus den globalen Lieferkettenproblemen, die durch Rohstoffknappheit und die politische Situation verschärft werden. Diese Herausforderungen könnten zu Lieferverzögerungen und erhöhten Kosten führen. Obwohl die durch die COVID-Pandemie verursachten Engpässe inzwischen überwunden sind, betrachten wir aufgrund der aktuellen internationalen Lage und geopolitischer Faktoren das Risiko als moderat in Bezug auf Eintrittswahrscheinlichkeit und potenzielle Auswirkungen auf das Ergebnis des Unternehmens. Kosten-, Preis- und Wettbewerbsrisiken: Inflationäre Tendenzen führen zu steigenden Rohmaterial- und Produktionskosten, was die Gewinnmargen unter Druck setzt. Um dem entgegenzuwirken, muss Hangcha Europe seine Lieferketten optimieren und die Produktionseffizienz steigern. Gleichzeitig erfordert der intensive Wettbewerb, in dem einige Mitbewerber Kostenvorteile haben, flexible Preisanpassungen und eine starke Fokussierung auf die Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit. Makroökonomische Risiken: Die aktuelle globale wirtschaftliche Unsicherheit und die Verlangsamung des Wirtschaftswachstums in Europa, verstärkt durch die anhaltenden Auswirkungen der Pandemie, den Ukraine-Konflikt, Inflation und hohe Leitzinsen, führen zu schwankender Marktnachfrage. Diese Volatilität könnte sich nachteilig auf die Verkaufszahlen und die Rentabilität auswirken. Hangcha Europe muss daher die makroökonomischen Entwicklungen genau beobachten und flexibel auf Marktveränderungen reagieren. 4.4. Fazit Zusammenfassend ist die Entwicklung der Gesellschaft im Berichtsjahr sowie ihre wirtschaftliche Lage vor dem Hintergrund der herausfordernden Rahmenbedingungen als zufriedenstellend einzustufen. Angesichts der aufgezeigten Risiken, Chancen und Herausforderungen verfolgt Hangcha Europe eine umfassende Strategie zur Stärkung seiner Marktposition. Das Unternehmen plant, sein Produktportfolio insbesondere im Bereich der Lithium-Ionen-Technologie sowie bei automatisch geführten Fahrzeugen (AGVs) und intelligenten Gabelstaplertechnologien weiter auszubauen. Diese Maßnahmen zielen darauf ab, die vielfältigen europäischen Märkte effizienter zu bedienen und die Wettbewerbsfähigkeit zu steigern. Dabei werden auch die Optimierung der Lieferketten, die Senkung von Transportkosten und die Anpassung der Preisstrategien an den intensiven Wettbewerb in den Vordergrund gestellt. Es ist jedoch entscheidend, dass Hangcha Europe auch weiterhin auf die Unterstützung durch die Muttergesellschaft, die Hangcha Group, zählen kann, um den langfristigen Erfolg sicherzustellen.
Flörsheim am Main, den 28. Oktober 2024 Saimin Chen Weifeng Yang Zur Offenlegung bestimmte Bilanz zum 31. Dezember 2023der Hangcha Europe GmbH, Flörsheim am MainAktiva
Passiva
Zur Offenlegung bestimmte Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023der Hangcha Europe GmbH, Flörsheim am Main
Zur Offenlegung bestimmter Anhang zum 31.12.2023der Hangcha Europe GmbH, Flörsheim am MainI. Allgemeines Der Jahresabschluss der Hangcha Europe GmbH, Flörsheim am Main, Handelsregister Wiesbaden, HRB 29013, zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches sowie nach den ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung aufgestellt. Auf die Rechnungslegung der Gesellschaft finden die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB Anwendung. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Zur Klarheit der Darstellung werden "Davon-Vermerke" nicht in der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung, sondern im Anhang vorgenommen. II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgte unter der Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB). Die immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bewertet. Sie werden planmäßig entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet. Die planmäßige Abschreibung erfolgt linear nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Der Ansatz der geleistete Anzahlungen auf Sachanlagevermögen erfolgte mit dem Nennbetrag (ohne Umsatzsteuer). Geringwertige Vermögensgegenstände werden in Übereinstimmung mit den steuerlichen Vorschriften gemäß § 6 Abs. 2 EStG im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Waren sind zu den jeweiligen Anschaffungskosten bewertet. Liegen niedrigere Wiederbeschaffungspreise oder eine eingeschränkte Marktgängigkeit vor, so werden die niedrigeren beizulegenden Werte gemäß dem Niederstwertprinzip am Bilanzstichtag angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nennbetrag oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Für die zu erwartenden Skontoinanspruchnahmen, das allgemeine Kreditrisiko und den Zinsverlust wird eine Pauschalwertberichtigung gebildet. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt. Guthaben bei Kreditinstituten in fremder Währung werden gemäß § 256a HGB bewertet. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen auf der Grundlage einer vorsichtigen kaufmännischen Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Abschlussstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank monatlich bekannt gegeben werden. Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellung wurden auf der Passivseite mit dem Rückzahlungsbetrag (ohne Umsatzsteuer) ausgewiesen. Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden gemäß § 256a HGB bewertet. Die Berechnung der latenten Steuern beruht auf temporären Unterschieden zwischen den Bilanzposten aus handels- und steuerrechtlicher Betrachtungsweise (§ 274 HGB). Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet. Die Aktivierung latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des bestehenden Ansatzwahlrechtes für aktive latente Steuern. III. Erläuterungen zur Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem beigefügten Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang). Der Betrag der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr beträgt EUR 2.649.390,99 (Vorjahr: EUR 3.759.302,57); der Betrag der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr beträgt EUR 87.307,57 (Vorjahr: EUR 87.307,57). Einzelheiten über die Zusammensetzung der Verbindlichkeiten ergeben sich aus dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel:
IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthaltenen Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 541.157,08 (Vorjahr: EUR 1.557.786,86) entfallen in Höhe von EUR 96.221,28 (Vorjahr: EUR 1.246.184,08) auf realisierte Wechselkursverluste sowie in Höhe von EUR 444.935,80 (Vorjahr: EUR 311.602,78) auf unrealisierte Wechselkursverluste i. S. d. § 256a HGB. V. Ergänzende Angaben 1. Mitglieder der Geschäftsführung Im Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 waren Chen, Saimin, Kaufmann Yang, Weifeng, Kaufmann als Geschäftsführer bestellt. Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. 2. Name und Sitz des Mutterunternehmens Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Hangcha Group Ltd. mit Sitz in Hangzhou, China, die den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt, einbezogen. Der Konzernabschluss wird in 2024 aufgestellt und beim chinesischen Handelsregister veröffentlicht. 3. Anzahl Mitarbeiter Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
4. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen sind der nachfolgenden Aufstellung zu entnehmen:
5. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach Schluss des Geschäftsjahres nicht ergeben. 6. Vorschlag zur ErgebnisverwendungDer Gesellschafterin wird vorgeschlagen, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 2.182.419,86 auf neue Rechnung vorzutragen. Unterschrift der Geschäftsführung
Flörsheim am Main, den 30. Oktober 2024 Saimin Chen Weifeng Yang Entwicklung des Anlagevermögens der Hangcha Europe GmbH, Flörsheim am Main, im Geschäftsjahr 2023
In dem beigefügten, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Hangcha Europe GmbH, Flörsheim am Main Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Hangcha Europe GmbH, Flörsheim am Main, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Hangcha Europe GmbH, Flörsheim am Main, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als not-wendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zu-treffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zu-treffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, 30. Oktober 2024 RSM
Ebner Stolz GmbH & Co. KG
Marcus Grzanna, Wirtschaftsprüfer Marcel Schindler, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss auf den 31. Dezember 2023 wurde von der Gesellschafterversammlung am 12. November 2024 festgestellt. |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Nachrichten & Medien
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen