Stammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Michael, München, *10.09.1949 Klotz seit 10.10.2001 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 100.00% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
UAI GmbHGmund a.TegernseeKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht1. Grundlagen des Unternehmens 1.1 Geschäftsmodell 1.2 Ziele und Strategien 1.3 Forschung und Entwicklung 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen 2.2 Branchenspezifische Rahmenbedingungen 2.3 Geschäftsverlauf 2.4 Lage 2.4.1 Ertragslage 2.4.2 Finanzlage 2.4.3 Vermögenslage 2.4.4 Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage 2.4.5 Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren 3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 3.1 Prognosebericht 3.1.1 Prognose der Rahmenbedingungen 3.1.2 Prognose der Branchenentwicklung 3.1.3 Prognose der Konzernentwicklung 3.2 Risikobericht 3.3 Chancenbericht 4. Risikoberichterstattung in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten 1. Grundlagen des Unternehmens 1.1 Geschäftsmodell Die UAI GmbH, Gmund a. Tegernsee, wird in der Rechtsform einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung nach § 1 GmbHG geführt. Als Gesellschafter ist mit 100 % Hr. Michael Klotz beteiligt. Das Stammkapital beträgt zum Bilanzstichtag T€ 30. Das Mutterunternehmen ist eine Kleinstkapitalgesellschaft gem. § 267 HGB und unterliegt damit nicht der Prüfungspflicht gem. § 316 HGB. Neben der Altholzaufbereitung umfasst das Geschäftsmodell des Konzerns den Biomassehandel und die Biomasselagerung, wie auch das weitere Stromstoffmanagement für Biomasse und sonstige Abfälle, sowie den Betrieb einer Dachpappenaufbereitungsanlage. Des Weiteren ist er im Handel, der Behandlung, der Verwertung und dem Transport von Wert-, Rest- und Abfallstoffen tätig. Die Gesellschaft unterhält keine Niederlassungen. 1.2 Ziele und Strategien Die UAI GmbH, Gmund a. Tegernsee, hat sich als strategische Zielgrößen den Ausbau von Marktanteilen und die Erhöhung des Unternehmenswertes gesetzt. Zur mittel- und langfristigen Weiterentwicklung der Gesellschaft wird ein organisches Wachstum angestrebt. 1.3 Forschung und Entwicklung Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten werden nicht durchgeführt. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen [Quelle: www.sachverständigenrat-wirtschaft.de; Auszüge und inhaltliche Wiedergabe aus Jahresgutachten 2023/24; WACHSSTUMSSCHWÄCHE ÜBERWINDEN - IN DIE ZUKUNFT INVESTIEREN - Kurzfassung] Für 2023 wird eine fortgesetzte wirtschaftliche Herausforderung vorhergesagt. Die Wirtschaftsleistung ist durch die anhaltenden Auswirkungen der Corona-Pandemie und die Energiekrise beeinträchtigt. Die Energiepreise sind deutlich gestiegen, was zu erhöhten Produktionskosten und sinkender Kaufkraft führt. Die Energieversorgung bleibt unsicher, insbesondere im Hinblick auf Gaslieferungen aus Russland. Ein signifikanter Anstieg der Inflationsrate ist zu beobachten, getrieben durch höhere Energie- und Rohstoffpreise sowie durch Lieferkettenstörungen. Trotz der wirtschaftlichen Herausforderungen bleibt der Arbeitsmarkt relativ stabil, mit einer geringen Arbeitslosenquote. Allerdings gibt es Anzeichen für einen Rückgang der Beschäftigung in bestimmten Sektoren. Die globale Wirtschaftserholung ist schwach, was die deutsche Exportwirtschaft beeinträchtigt. Handelskonflikte und geopolitische Spannungen tragen zur Unsicherheit bei. Die öffentlichen Finanzen sind durch hohe Ausgaben zur Bewältigung der Pandemie und zur Unterstützung der Wirtschaft belastet. Es besteht ein erhöhter Bedarf an fiskalpolitischer Konsolidierung. Investitionen in Digitalisierung und Infrastruktur sind entscheidend, um die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Es besteht jedoch ein Investitionsrückstand, insbesondere in den Bereichen Digitalisierung und Energieinfrastruktur. Diese Zusammenfassung gibt einen Überblick über die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Deutschland für das Jahr 2023, die von Unsicherheit und Herausforderungen, aber auch von Chancen durch Investitionen und Digitalisierung geprägt sind. 2.2 Branchenspezifische Rahmenbedingungen [Quelle: Auszüge und inhaltliche Wiedergaben des Berichts "Erneuerbare Energien in Zahlen: Nationale und Internationale Entwicklung" im Jahr 2023 des Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK), veröffentlicht im November 2024] Der bereits in den vorangegangenen zwei Jahren zu beobachtende Trend, dass die Kapazitäten zur Biomasseverstromung nicht mehr wesentlich ausgebaut werden, bestätigte sich im Jahr 2023. Der registrierte Leistungszuwachs von 100 MW blieb weit hinter den noch vor 2021 zu beobachtenden Werten zurück. Die Stromerzeugung aus Biomasse, insbesondere in Biogasanlagen, ist aber eine beständige Größe unter den erneuerbaren Energien und spielt wegen ihrer Steuerbarkeit eine wichtige Rolle im Strommix. Dies umso mehr, als ein Großteil der Anlagen in den vergangenen Jahren bezüglich ihrer Erzeugungsleistung überbaut wurden, wodurch eine flexible, bedarfsgerechte Stromerzeugung ermöglicht wurde. Die Stromerzeugung in Biogasanlagen ging im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr um knapp 7 % auf 28,4 TWh zurück (2022: 30,5 TWh). Aus allen biogenen Quellen zusammen (Biogas, Biomethan, feste und flüssige Biomasse, Deponie- und Klärgas sowie dem biogenen Anteil der Siedlungsabfälle) wurden im Jahr 2023 49,0 TWh Strom erzeugt, gut 5 % weniger als im Vorjahr (2022: 51,7 TWh). Biomasse deckte damit 9,4 % des gesamten deutschen Bruttostromverbrauchs. Die Biomasse in ihren verschiedenen Formen ist anteilsmäßig nach wie vor der mit Abstand wichtigste Energieträger zur Wärmeerzeugung unter den erneuerbaren Energien. Im Jahr 2023 gingen 82 % der gesamten Wärme und Kälte aus erneuerbaren Energien darauf zurück (2022: 85 %). Gegenüber dem Vorjahr ist der Verbrauch von Biomassewärme deutlich auf 158,0 TWh zurückgegangen (2022: 177,5 TWh). Dies ist vor allem auf den Rückgang des Holzverbrauchs in privaten Haushalten zurückzuführen, der im Jahr zuvor infolge der Gaskrise deutlich angestiegen war. In GHD und Industrie stieg der Holzverbrauch hingegen weiter an bzw. blieb stabil. Bei Privathaushalten wurde der Aufwärtstrend des Holzeinsatzes in den vergangenen Jahren unter anderem von der starken Zunahme an Pelletheizungen getragen. Im Jahr 2023 stieg der Verbrauch von Holzpellets jedoch nur noch um etwa 6 % auf 3,4 Mio. t an (2022: 3,2 Mio. t). Hintergrund ist, dass der Markt für Pelletfeuerungen nach drei Jahren mit hohen Wachstumsraten im Jahr 2023 deutlich geschrumpft ist. Mit 35.000 wurden nur noch weniger als halb so viele Pelletzentralheizungen abgesetzt wie im Vorjahr (2022: 77.400). Bei Pelletöfen war der Rückgang ebenso deutlich von 46.000 auf 21.000. Der Gesamtbestand an Pelletfeuerungen wuchs damit noch um 6 % auf 722.000 Anlagen an. 2.3 Geschäftsverlauf Die Geschäftsentwicklung im Jahr 2023 ist insgesamt positiv verlaufen. Grundlage für die Analyse des Geschäftsergebnisses stellt das Konzernjahresergebnis dar. Das Konzernjahresergebnis lässt sich in folgende Komponenten gliedern:
Wie aus der obigen Darstellung entnommen werden kann, ist das Konzernjahresergebnis durch ein Zinsergebnis in Höhe von T€ 64 beeinflusst. Bezüglich weiterer Erläuterungen verweisen wir auf unsere nachstehenden Ausführungen zur Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage. Die folgenden nichtfinanziellen Leistungsindikatoren haben einen wesentlichen Einfluss auf den Geschäftsverlauf oder die wirtschaftliche Lage genommen bzw. von diesen wird ein wesentlicher Einfluss auf die künftige Entwicklung erwartet: Um dem Engpass der Verwertungskapazitäten der Biomasseabnehmer entgegenzuwirken, wurden 2019 zusätzliche, langfristige Lieferverträge im In- und Ausland abgeschlossen und das Handelsnetz weiter ausgebaut. Dies hat sich auch 2023 bewährt. Die zusätzlichen Geschäftsbeziehungen führten zu einer Erhöhung der Annahme- und Durchsatzmengen in der Altholzaufbereitungsanlage, so dass der Fixkostenanteil pro Tonne weiter reduziert werden konnte. Durch die zusätzlichen Biomasseabnehmer war die Absteuerung der produzierten Holzhackschnitzel trotz der national eingeschränkten Verwertungskapazitäten kontinuierlich gewährleistet. 2.4 Lage 2.4.1 Ertragslage Nachfolgend werden wesentliche Ergebniskomponenten dargestellt:
Die Betriebsleistung im Berichtsjahr setzt sich aus den Umsatzerlösen in Höhe von T€ 22.000 (Vj. T€ 19.762), einer Bestandsminderung in Höhe von T€ 110 (Vj. Bestandserhöhung um T€ 164) und sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von T€ 760 (Vj. T€ 1.147) zusammen. Die Materialaufwandsquote beträgt in Bezug auf die Betriebsleistung 40,9 % (Vj. 30,0 %). Die Personalaufwandsquote beträgt in Bezug auf die Betriebsleistung 14,1 % (Vj. 12,9 %). 2.4.2 Finanzlage Die Eigenkapitalquote des Konzerns liegt zum Stichtag bei 75,6 % (Vj. 71,5 %). Ursache für die Veränderung ist das nahezu konstant gebliebene Fremdkapital, während das Eigenkapital deutlich gesteigert werden konnte. In absoluter Betrachtung erhöhte sich das bilanzielle Eigenkapital von T€ 12.961 auf T€ 16.324. Als finanzieller Leistungsindikator betreffend die Finanzlage wird nachfolgend die Entwicklung des Finanzmittelfonds dargestellt:
Cash-flow aus laufender Geschäftstätigkeit: Die Finanzierung des Geschäfts konnte im Berichtsjahr aus den Mittelzuflüssen aus laufender Geschäftstätigkeit bedient werden. Entsprechend des angewandten Deutschen Rechnungslegungsstandards Nr. 21 ergibt sich ein Cash-flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von T€ 5.058 (Vj. T€ 7.110). Der Finanzmittelfonds weist einen Wert von T€ 9.120 (Vj. T€ 7.206) aus. Cash-flow aus Investitionstätigkeit: Im Berichtsjahr werden Investitionen in das Anlagevermögen in Höhe von T€ 3.068 ausgewiesen. Hiervon entfallen T€ 85 auf das immaterielle Anlagevermögen, sowie T€ 2.983 auf das Sachanlagevermögen. Der Cash-flow aus der Investitionstätigkeit nach Berücksichtigung der Erlöse aus Anlagenabgängen sowie der erhaltenen Zinsen und Beteiligungserträge lag bei T€ -2.988. Cash-flow aus Finanzierungstätigkeit: Nach Berücksichtigung der gezahlten Zinsen in Höhe von T€ 17 und der Tilgungsleistungen in Höhe von T€ 139 beläuft sich der Cash-flow aus der Finanzierungstätigkeit auf T€ -156. 2.4.3 Vermögenslage Nachfolgend werden wesentliche Veränderungen von Vermögenskomponenten dargestellt:
Die flüssigen Mittel erhöhten sich im Berichtsjahr deutlich. 2.4.4 Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage Unter Berücksichtigung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage kann festgestellt werden, dass zum Zeitpunkt der Aufstellung des Konzernlageberichts die wirtschaftliche Lage des Konzerns als sehr gut anzusehen ist. 2.4.5 Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren Bezüglich der Leistungsindikatoren wird auf die Ausführungen zur Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage verwiesen. 3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 3.1 Prognosebericht Wir weisen darauf hin, dass es sich um zukunftsbezogene Aussagen handelt mit der Konsequenz, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den Erwartungen über die voraussichtliche Entwicklung abweichen können. Hinsichtlich der im Rahmen des Prognoseberichts darzustellenden Risiken verweisen wir auf den Risikobericht. Dem nachfolgenden Prognosebericht liegt ein Prognosezeitraum von einem Jahr zugrunde. Über diesen Prognosehorizont hinaus sind Sondereinflüsse zu berücksichtigen. 3.1.1 Prognose der Rahmenbedingungen [Quelle: www.sachverständigenrat-wirtschaft.de; Auszüge und inhaltliche Wiedergabe aus Jahresgutachten 2023/24; WACHSSTUMSSCHWÄCHE ÜBERWINDEN - IN DIE ZUKUNFT INVESTIEREN - Kurzfassung] Die Prognose weist auf ein anhaltend niedriges Potenzialwachstum hin, bedingt durch demografische Herausforderungen und einen rückläufigen Modernitätsgrad des Kapitalstocks. Das Wachstum des Produktionspotenzials wird in den kommenden Jahrzehnten voraussichtlich auf einem niedrigen Niveau verbleiben, wenn keine Gegenmaßnahmen ergriffen werden. Die demografische Alterung wird das Arbeitsvolumen und das Wirtschaftswachstum weiterhin dämpfen. Ein Rückgang des Arbeitsvolumens und eine Verknappung des Arbeitskräfteangebots sind zu erwarten, was sich negativ auf das Produktivitätswachstum auswirken könnte. Um den Rückgang des Arbeitsvolumens zu kompensieren, werden Verbesserungen der Erwerbsanreize und eine erleichterte Erwerbszuwanderung empfohlen. Diese Maßnahmen sollen dazu beitragen, die Anzahl der inländischen Erwerbspersonen auszuweiten. Zur Stärkung des Kapitalstocks sind gut entwickelte und liquide Kapitalmärkte essenziell. Die Finanzierung der digitalen und grünen Transformation sowie die Stärkung von Start-ups erfordern verbesserte Kapitalmarktbedingungen und eine erhöhte Bereitstellung von Wagniskapital. Es wird eine Zunahme der Armutsgefährdung und stagnierende untere Einkommen prognostiziert. Reformen im Steuer-Transfer-System sind notwendig, um Armutsgefährdung zu reduzieren und Erwerbsanreize zu stärken. Angesichts der demografischen Alterung wird eine Reform der GRV empfohlen, um deren Finanzierung langfristig zu sichern und Altersarmut zu reduzieren. Vorgeschlagen wird unter anderem die Kopplung des Renteneintrittsalters an die Lebenserwartung und die Einführung einer kapitalgedeckten Altersvorsorge. Die Verbesserung der Dateninfrastruktur wird als wichtig für fundierte politische Entscheidungen und effiziente Verwaltung angesehen. Es wird eine Modernisierung der amtlichen Statistik empfohlen, um flexiblere und datengestützte Politikentscheidungen zu ermöglichen. Diese Zusammenfassung bietet einen Ausblick auf die wirtschaftlichen Herausforderungen und Chancen, die Deutschland in den kommenden Jahren erwarten, und skizziert die vorgeschlagenen Maßnahmen zur Bewältigung dieser Herausforderungen. 3.1.2 Prognose der Branchenentwicklung Die Nachfrage nach Biomasse als erneuerbarem Rohstoff wird auch in den kommenden Jahren wegen den verschärften Anforderungen an den Klimaschutz weiter zunehmen. Insbesondere holzartige Biomasse wird als Brennstoff für Kraftwerke weiterhin verstärkt nachgefragt werden. Trotz des guten wirtschaftlichen Umfeldes gibt es Anzeichen für einen Konzentrationsprozess am Entsorgungs- und Recyclingmarkt verbunden mit stärker werdendem Verdrängungswettbewerb und Preiskampf. 3.1.3 Prognose der Konzernentwicklung Chancen aus Investitions- oder Kooperationsmöglichkeiten, die sich durch den Finanzmittelbedarf und die Privatisierung des öffentlichen Bereichs national wie international sowie aus der Angleichung der Umweltgesetzgebung in den osteuropäischen Ländern an den westeuropäischen Standard aber auch aus der Branchenkonsolidierung ergeben, werden einzelfallspezifisch geprüft. Die Rohstoffmärkte haben sich im Jahr 2023 nicht erholt. Für den kurzfristigen Zeithorizont sind keine größeren Veränderungen des Preisniveaus zu erwarten. In Abhängigkeit von der Entwicklung des Ukraine-Krieges und dem damit verbundenen Einfluss auf die Realwirtschaft können sich jedoch sehr kurzfristig massive Veränderungen der Angebots- oder Nachfragesituation und des Preisniveaus ergeben. Die Prognose der kurzfristigen Entwicklung gestaltet sich schwierig. Es kann nicht vorhergesagt werden, wie sich der Ukraine-Krieg entwickelt und welche Veränderung der gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen hierdurch verursacht werden. Die konservative Mittelfristplanung zeigt für 2024 im Vergleich zu 2023 aber eine erhöhte Wertschöpfung. Für das Jahr 2024 wird mit einer Steigerung des um außerordentliche Effekte bereinigten Jahresergebnisses im Vergleich zum aktuellen Geschäftsjahr gerechnet. 3.2 Risikobericht Eine spürbare gesamtwirtschaftliche Erholung in Deutschland oder der EU ist derzeit nicht abzusehen. Es bestehen unzählige Risikofaktoren, von denen die weitere Entwicklung des Krieges in der Ukraine wahrscheinlich die größte Auswirkung haben könnte. Die weitere Entwicklung des Krieges, geschweige denn ein Ende, ist derzeit noch nicht abzusehen. Das wesentliche Risiko für die Altholzaufbereitung ist das deutlich reduzierte Marktvolumen im Zuge der geringeren industriellen und gewerblichen Produktion in Verbindung mit deutlich gestiegenen Kosten als Folge der Inflation. Dies hat zwei wesentliche Folgen. Zum einen führt das geringere Marktvolumen zu einem höheren Wettbewerb um die verbleibenden Mengen mit entsprechenden negativen Auswirkungen auf die Marge. Zum anderen sind die etablierten Erfassungsstrukturen auf bestimmte Kapazitäten ausgelegt und mit entsprechenden, nun deutlich gestiegenen Kosten, insbesondere hohen Fixkostenblöcken, verbunden. Das verringerte Volumen in Verbindung mit der vorhergehend beschriebenen Margensituation führt zu hohem Druck, die Kosten zu erwirtschaften, die im Zuge der hohen Inflation, insbesondere bedingt durch die Preissteigerungen im Bereich Energie, deutlich angestiegen sind und weiterhin steigen werden. Dieses Risiko wird durch ein Kostenmanagement - auch unter Zuhilfenahme des staatlichen Angebots wie z.B. Kurzarbeit - deutlich reduziert. Positionen im Bereich der Ware sind weiterhin einem erhöhten Risiko ausgesetzt. Zudem führt das im Vergleich zu den Vorjahren deutlich gestiegene Zinsniveau in der Eurozone zu einer deutlichen Erhöhung der auf die Bestände entfallenden Kapitalkosten. Diesen Risiken wird durch eine hohe Umschlagsgeschwindigkeit oder durch Absicherung der Positionen begegnet. Es ist damit zu rechnen, dass das Unternehmen aufgrund von Insolvenzen Kunden verlieren kann. Absatzseitig besteht damit das Risiko einer Konzentrationswelle und damit einhergehend einer Zunahme der Marktmacht der Abnehmer und eines Wegbruchs von Absatzwegen. Dem Ausfallrisiko von Leistungsforderungen begegnen wir mit einem intensiven Debitorenmanagement, zu dem insbesondere strukturierte Mahn- und Inkassoprozesse gehören. Zur Erfassung der Risiken und Chancen und zum Umgang mit diesen nutzen wir wirksame Steuerungs- und Kontrollinstrumente. Der Konzern ist in das monatliche Ergebnisreporting und in die jährliche Budgetierung inklusive Mittelfristplanung des Konzerns eingebunden. Im Rahmen dieser jährlichen Prozesse wird die Ergebnis- und Liquiditätssituation der Gesellschaften überwacht, einem Planabgleich unterzogen und eine verbesserte Früherkennung von Fehlentwicklungen ermöglicht. Die Elemente zur Risikovermeidung und Risikoabgrenzung sind effizient und flach ausgerichtete Führungs- und Verwaltungsstrukturen. Dadurch hat die Geschäftsführung bei der Sicherung und Gestaltung der Unternehmensentwicklung stets zeitnah ein genaues Bild von der wirtschaftlichen Lage und den möglichen Risiken der Geschäftstätigkeit. Hinweise auf wesentliche Risiken, die einen bestandsgefährdenden Einfluss auf die Unternehmensfortführung haben, sind derzeit nicht bekannt. 3.3 Chancenbericht Wir erwarten langfristig weiterhin eine wachsende Nachfrage nach Rohstoffen einhergehend mit einer entsprechenden Preisentwicklung für Sekundärrohstoffe und entsprechenden Zugangskosten zu diesen. Die energetische Verwertung von Abfällen und Sekundärbrennstoffen wird ebenfalls angesichts steigender Energiekosten und knappen Kapazitäten an wirtschaftlicher Relevanz zunehmen. Chancen aus Investitions- oder Kooperationsmöglichkeiten, die sich aus der Branchenkonsolidierung ergeben, werden einzelfallspezifisch geprüft. Der Konzern ist sowohl auf Seiten der Altholzlieferanten als auch auf Seiten der Altholzabnehmer breit aufgestellt. Durch modernste Anlagentechnologie und dem Know-How unserer Mitarbeiter bieten wir unseren Kunden das bestmögliche Entsorgungskonzept an. Nachdem Klimaschutz und Nachhaltigkeit eine immer größere Rolle in unserer Gesellschaft spielen, erlebt das Recycling von Abfällen eine neue Wertschätzung und die Herstellung von Sekundärrohstoffen im Inland gerade zu Zeiten von Strafzöllen und Corona-Pandemie eine neue Bedeutung. 4. Risikoberichterstattung in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten Die Risikobereitschaft des Konzerns ist als risikoavers einzustufen. In diesem Zusammenhang wird die Erfassung von Risiken betreffend Finanzinstrumenten ab einer Wesentlichkeitsgrenze durchgeführt. In der Regel wird auf den Einsatz von derivativen Finanzinstrumenten für Spekulationszwecke verzichtet. Der Einsatz von Finanzinstrumenten erfolgt ausschließlich zur Absicherung von Zins- oder Fremdwährungsrisiken.
Gmund a. Tegernsee, den 20. Februar 2025 UAI GmbH, Gmund a. Tegernsee Der Geschäftsführer: Michael Klotz KonzernbilanzAktiva
Konzernkapitalflussrechnung nach DRS 21Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023
Konzernkapitalflussrechnung nach DRS 21Über die Liquiditätssituation und die finanzielle Entwicklung gibt die folgende Konzern-Kapitalflussrechnung entsprechend dem Standard zur Kapitalflussrechnung (DRS 21) des Deutschen Rechnungslegungs Standards Committees e.V., Berlin (DRSC e.V.), Aufschluss.
Die Veränderung des Finanzmittelfonds im Geschäftsjahr ergibt sich aufgrund der ermittelten Cash-flows wie folgt:
Der Finanzmittelfonds am Ende der Periode setzt sich bilanziell wie folgt zusammen:
Ergänzende Angaben zur Konzern-Kapitalflussrechnung: Gemäß der Definition des DRS 21 setzt sich der Finanzmittelfonds aus dem Bestand an Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten zusammen. Dabei sind Barmittel und täglich fällige Sichteinlagen unter den Begriff der Zahlungsmittel einzuordnen, während als Liquiditätsreserve gehaltene, kurzfristige, äußerst liquide Finanzmittel, die jederzeit in Zahlungsmittel umgewandelt werden können und nur unwesentlichen Wertschwankungen unterliegen, als Zahlungsmitteläquivalente zu verstehen sind. Zahlungsmitteläquivalente dürfen daher nur eine Restlaufzeit im Erwerbszeitpunkt von maximal drei Monaten haben. Der Finanzmittelfonds des Konzerns der UAI GmbH entspricht der Konzernbilanzposition der flüssigen Mittel, bestehend aus Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten. Konzerneigenkapitalspiegel
Konzernanhang für das Geschäftsjahr 20231. Allgemeine Angaben und Erläuterungen 1.1 Konsolidierungskreis 1.2 Veränderung des Konsolidierungskreises 1.3 Geschäftsjahr 1.4 Konzerneinheitliche Bilanzierung und Bewertung 1.5 Kapitalkonsolidierung 1.6 Schuldenkonsolidierung 1.7 Aufwand- und Ertragskonsolidierung 1.8 Zwischenergebniseliminierung 1.9 Umrechnung von Fremdwährungsabschlüssen 2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze 3. Erläuterungen zur Konzernbilanz 3.1 Entwicklung des Konzern-Anlagevermögens 3.2 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.3 Konzerneigenkapital 3.4 Steuerrückstellungen 3.5 sonstige Rückstellungen 3.6 Verbindlichkeiten 3.7 latente Steuern 3.8 Haftungsverhältnisse 3.9 sonstige finanzielle Verpflichtungen 4. Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung 4.1 Aufgliederung der Umsatzerlöse 4.2 Abschreibungen 5. Angaben zur Konzern-Kapitalflussrechnung 6. Ergänzende Angaben 6.1 Arbeitnehmer im Jahresdurchschnitt 6.2 Ergebnisverwendungsvorschlag des Mutterunternehmens6.3 Inanspruchnahme der Befreiungsvorschriften nach § 264 Abs. 3 HGB 6.4 Abschlussprüferhonorar 6.5 Nachtragsbericht 6.6 Geschäftsführung 1. Allgemeine Angaben und Erläuterungen Die Gesellschaft ist als Kapitalgesellschaft mit Sitz im Inland gem. den § 290 ff. HGB zur Aufstellung eines Konzernabschlusses verpflichtet. Die Muttergesellschaft gilt zum Abschlussstichtag gemäß § 267a Abs. 1 HGB als Kleinstkapitalgesellschaft. Die Muttergesellschaft ist beim Amtsgericht München im Register B unter der Nummer 138413 eingetragen. Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 i.V.m. § 298 Abs. 1 HGB aufgestellt. Die Erstkonsolidierung erfolgte zum 1. Januar 2022. 1.1 Konsolidierungskreis In den Konzernabschluss der UAI GmbH, Gmund a. Tegernsee, werden sämtliche Unternehmen, die Tochterunternehmen i.S.d. § 290 HGB sind, einbezogen. Bei den Tochtergesellschaften handelt es sich um die Holzkontor Preussen GmbH mit Sitz in Berlin und die AiR Abfall ist Rohstoff GmbH mit Sitz in Berlin. Alle Gesellschaften werden im Rahmen einer Vollkonsolidierung in den Konzern einbezogen. Die unmittelbar gehaltenen Beteiligungen des Mutterunternehmens an den Tochtergesellschaften betragen jeweils 100 %. 1.2 Veränderung des Konsolidierungskreises Der Konsolidierungskreis veränderte sich im Geschäftsjahr nicht. 1.3 Geschäftsjahr Das Geschäftsjahr bezieht sich auf den Zeitraum vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023. Alle konsolidierten Tochterunternehmen haben ein mit dem Kalenderjahr übereinstimmendes Geschäftsjahr. 1.4 Konzerneinheitliche Bilanzierung und Bewertung Der Grundsatz der konzerneinheitlichen Bilanzierung und Bewertung wurde beachtet. 1.5 Kapitalkonsolidierung Die Kapitalkonsolidierung für die vollkonsolidierten Unternehmen erfolgt durch Verrechnung der Anschaffungskosten mit dem anteiligen Eigenkapital der Tochterunternehmen zum Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung in den Konzernabschluss. Bei der Erstkonsolidierung der Holzkontor Preussen GmbH, Berlin, ergab sich ein passiver Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung in Höhe von T€ 9.045 sowie bei der AiR Abfall ist Rohstoff GmbH, Berlin, in Höhe von T€ 367. Die Unterschiedsbeträge aus der Kapitalkonsolidierung wurden in Anlehnung an den Standard zur Kapitalkonsolidierung (DRS 23) des Deutschen Rechnungslegungs Standards Committees e.V., Berlin (DRSC e.V.), jeweils im Konzern-Gewinnvortrag erfasst. 1.6 Schuldenkonsolidierung Forderungen und Verbindlichkeiten der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen werden in Anwendung von § 303 Abs. 1 HGB gegeneinander aufgerechnet. 1.7 Aufwand- und Ertragskonsolidierung Umsatzerlöse und andere Erträge aus Lieferungen und Leistungen sowie Zinsen zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen werden in Anwendung von § 305 Abs. 1 HGB mit den auf sie entfallenden Aufwendungen verrechnet. Aufwendungen und Erträge aus sonstigen Geschäftsvorfällen der einbezogenen Unternehmen werden ebenfalls aufgerechnet. 1.8 Zwischenergebniseliminierung Eine Zwischenergebniseliminierung aus Liefer- und Leistungsverkehr der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen in Anwendung von § 304 Abs. 1 HGB war nicht notwendig. 1.9 Umrechnung von Fremdwährungsabschlüssen Eine Währungsumrechnung von Fremdwährungen gem. § 308a HGB war für die Konsolidierung nicht erforderlich. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Der Konzernabschluss wurde unter Beachtung der allgemeinen Ansatz- und Bewertungsvorschriften sowie der besonderen Ansatz- und Bewertungsvorschriften für Kapitalgesellschaften erstellt: Immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen bewertet. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens sind mit ihren Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet. Abschreibungen auf abnutzbare Anlagegegenstände werden nach dem tatsächlichen Wertverzehr linear vorgenommen. Bei beweglichen Anlagegütern erfolgt die Abschreibung im Jahr des Zugangs pro rata temporis. Geringwertige Anlagegüter mit Einzelanschaffungskosten bis zu € 800,00 werden im Zugangsjahr aufwandswirksam erfasst. Die geleisteten Anzahlungen sind mit dem Nennwert aktiviert. Die Finanzanlagen werden mit ihren Anschaffungskosten bzw. bei voraussichtlich dauernder Wertminderung mit dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag angesetzt. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Bedingt verwendungsfähige Vermögensgegenstände bleiben außer Ansatz. Die unfertigen Erzeugnisse sind mit den Herstellungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert aktiviert. Die fertigen Erzeugnisse und Waren sind mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert aktiviert. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennwert angesetzt. Die flüssigen Mittel werden zum Nennwert angesetzt. Die Steuerrückstellungen berücksichtigen die zu erwartenden Abschlusszahlungen. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Die Bewertung erfolgte in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. 3. Erläuterungen zur Konzernbilanz 3.1 Entwicklung des Konzern-Anlagevermögens Die Entwicklung des Konzern-Anlagevermögens ist in der Beilage zu diesem Anhang dargestellt. 3.2 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Alle Forderungen sind vereinbarungsgemäß innerhalb eines Jahres fällig. Unter den sonstigen Vermögensgegenständen werden ebenfalls keine Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr ausgewiesen. 3.3 Konzerneigenkapital Die Entwicklung des Konzerneigenkapitals ist in der Anlage dieses Berichts dargestellt. Der Posten "Erwirtschaftetes Konzerneigenkapital" setzt sich aus den Ergebnisvorträgen der Muttergesellschaft im Zeitpunkt der Erstkonsolidierung, aus den passiven Unterschiedsbeträgen aus der Kapitalkonsolidierung sowie den erwirtschafteten Konzernergebnissen zusammen. 3.4 Steuerrückstellungen Die Steuerrückstellungen berücksichtigen die zu erwartenden Abschlusszahlungen. 3.5 sonstige Rückstellungen In den sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen Kosten für die Jahresabschlussprüfung und -erstellung, Sanierungskosten, Abraum- und Abfallbeseitigungskosten sowie Kosten für Aufbewahrung enthalten. 3.6 Verbindlichkeiten
Zum Bilanzstichtag sind Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 192 durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert. 3.7 latente Steuern Die passiven latenten Steuern resultieren aus der folgenden temporären Differenz zwischen dem handelsrechtlichen und dem steuerlichen Wertansatz von Vermögensgegenständen und Schuldposten:
Die Bewertung erfolgte mit einem Körperschaftsteuersatz in Höhe von 15,83 % sowie mit einem Gewerbesteuersatz in Höhe von 14,35 %. Die bilanzierten latenten Steuerschulden haben sich wie folgt entwickelt:
3.8 Haftungsverhältnisse Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB bestehen zum Bilanzstichtag nicht. 3.9 sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen zum Bilanzstichtag nicht. 4. Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung 4.1 Aufgliederung der Umsatzerlöse Die Umsätze betreffen mit T€ 14.037 Biomassehandel und -lagerung. Des Weiteren sind Erträge aus der Behandlung, der Verwertung und dem Transport von Wert-, Rest- und Abfallstoffen mit T€ 7.771 sowie Erlöse aus Vermietungen mit T€ 192 angefallen. 4.2 Abschreibungen Auf das Anlagevermögen wurden im Geschäftsjahr 2023 planmäßige Abschreibungen in Höhe von T€ 1.178 vorgenommen. 5. Angaben zur Konzern-Kapitalflussrechnung Die Konzern-Kapitalflussrechnung ist in der Anlage dieses Berichts dargestellt. Der Finanzmittelfonds besteht aus dem Kassenbestand und den Guthaben bei Kreditinstituten. 6. Ergänzende Angaben 6.1 Arbeitnehmer im Jahresdurchschnitt Der Konzern beschäftigte im Berichtsjahr durchschnittlich 68 (Vj. 71) Arbeitnehmer. 6.2 Ergebnisverwendungsvorschlag des MutterunternehmensDer in der Gewinn- und Verlustrechnung des Mutterunternehmens ausgewiesene Jahresüberschuss soll in voller Höhe auf neue Rechnung vorgetragen werden. 6.3 Inanspruchnahme der Befreiungsvorschriften nach § 264 Abs. 3 HGB Als inländische Tochtergesellschaften der UAI GmbH, Gmund a. Tegernsee, haben die Holzkontor Preussen GmbH, Berlin, sowie die AiR Abfall ist Rohstoff GmbH, Berlin, jeweils die Erleichterungen betreffend die Aufstellung des Jahresabschlusses sowie die Offenlegung des Jahresabschlusses gemäß § 264 Abs. 3 HGB zulässigerweise in Anspruch genommen. Die Voraussetzungen der § 264 Abs. 3 Nr. 1 bis Nr. 5 HGB für die Inanspruchnahme der Erleichterungen wurden im Geschäftsjahr jeweils vollumfänglich erfüllt. Die genannten Gesellschaften werden als Tochtergesellschaften in diesen Konzernabschluss einbezogen. Er wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht. 6.4 Abschlussprüferhonorar Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar teilt sich gem. § 285 Nr. 17 HGB wie folgt auf (in T€):
6.5 Nachtragsbericht Zwischen Bilanzstichtag und Erstellung des Konzernabschlusses sind keine wertbegründenden Geschäftsvorfälle von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben. 6.6 Geschäftsführung Michael Klotz, Dipl.-Kfm., Ingenieur, Gmund a. Tegernsee In Anlehnung an § 286 Abs. 4 HGB wird auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführer verzichtet.
Gmund a. Tegernsee, den 20. Februar 2025 UAI GmbH, Gmund a. Tegernsee Der Geschäftsführer: Michael Klotz Datum der Billigung Der geprüfte Konzernabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 17. April 2025 gebilligt.
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die UAI GmbH, Gmund a. Tegernsee Vermerk über die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Prüfungsurteile Ich habe den Konzernabschluss der UAI GmbH - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31.12.2023 und der Konzern - Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1.1. bis zum 31.12.2023 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Konzernlagebericht der UAI GmbH für das Geschäftsjahr vom 1.1. bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse ● entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31.12.2023 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1.1. bis zum 31.12.2023 und ● vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus ● identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. ● gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. ● beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. ● ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. ● beurteile ich die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. ● hole ich ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Ich bin verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Ich trage die alleinige Verantwortung für meine Prüfungsurteile. ● beurteile ich den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns. ● führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
München, 15. April 2025 Power-Feitz, Wirtschaftsprüfer |
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