B P L GmbH Best Personal Leasing
Sickingerhöhstraße 48, 66482 Zweibrücken, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Helmut Frickel seit 1.7.2016 | Geschäftsführer |
Timor Allert seit 22.12.2015 | Geschäftsführer |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
B P L GmbH Best Personal LeasingZweibrückenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022HRB 31442AKTIVA
PASSIVA
A. Allgemeine Hinweise Die Gesellschaft ist unter der Firma B P L GmbH Best Personal Leasing mit Sitz in Zweibrücken im Handelsregister des Amtsgerichts Zweibrücken, Abteilung B, unter Nr. 31442 eingetragen. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß den §§ 242 ff. und den §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG und des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Von den größenabhängigen Erleichterungen des § 288 HGB wurde teilweise Gebrauch gemacht. Die Gliederungen sind unverändert. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir einzelne Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und daher in diesem Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert. Aus dem gleichen Grunde wurden Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten der Bilanz ebenfalls an dieser Stelle gemacht. B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu den Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen erfolgten linear. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgten zeitanteilig. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von EUR 800,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben; ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Im Rechnungsabgrenzungsposten wird im Hinblick auf die Aktivierung von Aufwendungen des Folgejahres Rechnung getragen. Die Sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind mit ihrem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Rückstellungen von über einem Jahr werden - sofern vorhanden - entsprechend ihrer Laufzeit mit dem durch die Bundesbank vorgegebenen Zinssatz zum Bilanzstichtag abgezinst. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. C. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel (letzte Seite dieses Anhangs) dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten in Höhe von TEUR 6 Beträge, die erst nach dem Abschlussstichtag rechtlich entstehen. Sonstige Rückstellungen Die Sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Urlaub (TEUR 440), Personalbereich (TEUR 300), Abschlusskosten (TEUR 44), Beratungskosten (TEUR 10), fehlende Rechnungen (TEUR 14) und für Aufbewahrung der Geschäftsunterlagen (TEUR 14) gebildet. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten und die Besicherung der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel nachfolgend im Einzelnen dargestellt. Verbindlichkeitenspiegel
1: Grundschuld, Hypothek
Haftungsverhältnisse Sicherheitsbestellungen wurden zugunsten der Gesellschafter bzw. nahestehenden Personen sowie zugunsten von Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, abgegeben. Die zugrundeliegenden Verpflichtungen können von den betroffenen Personen bzw. Gesellschaften nach unseren derzeitigen Erkenntnissen erfüllt werden, so dass mit einer Inanspruchnahme nicht zu rechnen ist.
Die Inanspruchnahme der Verbindlichkeiten aus Bürgschaften ist aufgrund der derzeitigen Erkenntnisse aus der Auftragsabwicklung als gering einzustufen. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden, liegen uns nicht vor. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen von Bedeutung in Höhe von jährlich TEUR 110 mit Restlaufzeiten zwischen 6 und 120 Monaten. Im Einzelnen betreffen diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:
D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Der Personalaufwand enthält periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 48 aus Lohnsteuernachzahlungen aus der laufenden Lohnsteueraußenprüfung für die Jahre 2020 und 2021. Weitere periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 29 sind in den sonstigen Steuern und den Steuern vom Einkommen und Ertrag aus einer Umsatzsteuer-Sonderprüfung sowie dem Nachvollziehen der BP-Feststellungen für das Jahr 2021 enthalten. E. Sonstige Angaben Nachtragsbericht Nach Abschluss des Geschäftsjahres sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung und mit wesentlichen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft eingetreten. Zu den Auswirkungen aus der Corona-Pandemie verweisen wir auf den Lagebericht. Geschäftsführung Zu alleinvertretungsberechtigten Geschäftsführern waren im Berichtsjahr bestellt:
Die Geschäftsführer sind von den Beschränkungen des §181 BGB befreit. Gesamtbezüge der Geschäftsführung Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird im Hinblick auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Mitarbeiter Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:
Gewinnverwendung Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den sich zum 31. Dezember 2022 ergebenden Bilanzgewinn von EUR 2.078.180,50 auf neue Rechnung vorzutragen.
Zweibrücken, den 7. November 2023 Helmut Frickel Timor Allert Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2022(Anlagenspiegel)
I. Grundlagen des Unternehmens Geschäftsmodell Unsere Gesellschaft befindet sich in Zweibrücken. Dort befinden sich die zentrale Verwaltung und zentrale Funktionen, die zur Ausübung der Tätigkeit anfallen. Unser Kerngeschäft Hegt in der gewerbsmäßigen Arbeitnehmerüberlassung sowie der Personalvermittlung. Daneben betätigen wir uns auch im Bereich der Verwaltung eigenen Vermögens. Im Wesentlichen begründet sich dieser Tätigkeitsbereich auf der Gestellung der Unterkünfte an Arbeitnehmer sowie unseren Fuhrpark. Beide Bereiche wurden in den vergangenen Jahren bis heute weiter ausgedehnt. Wir sind branchenübergreifend in der Müllentsorgung/Recycling tätig, stellen Produktionshelfer, LKW-Fahrer, Staplerfahrer, Schweißer, Schlosser, Eisenflechter sowie Krankenpfleger. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Im Jahr 2022 stieg das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) preisbereinigt um 1,9 % gegenüber dem Vorjahr. Die Folgen des Krieges in der Ukraine und die extremen Energiepreiserhöhungen beeinflussten im Jahr- 2022 die gesamtwirtschaftliche Entwicklung. Trotz verschärfter Material- und Lieferengpässe, massiv steigender Preise, Fachkräftemangel und der andauernden Pandemiesituation konnte sich die deutsche Wirtschaft im Jahr 2022 insgesamt gut behaupten. (Quelle: Statistisches Bundesamt). Die Zeitarbeit bzw. Arbeitnehmer-Überlassung steht regelmäßig im Fokus des öffentlichen Interesses. Die Branche ist somit ständig gezwungen, frühzeitig auf Änderungen der konjunkturellen Rahmenbedingungen zu reagieren und kann daher ein Frühindikator für die Entwicklung am Arbeitsmarkt sein. Mit Beginn der Pandemie ging die Zahl der Leiharbeitnehmer untypisch kräftig zurück, danach zeigten sich tendenziell monatlich geringe Zuwächse, Im zweiten Halbjahr 2022 lagen die Werte etwa auf dem Vorjahresniveau. So gab es im Dezember 2022 knapp 812.000 Beschäftigte. Im Jahresdurchschnitt 2022 waren es 830.000, 14.000 mehr als 2021. Im Dezember 2022 gab es in Deutschland 47.000 Verleihbetriebe. Im Vergleich zum Vorjahr ist ihre Anzahl um 500 (-1 Prozent) gesunken. Damit haben sich 2022 die Rückgänge der letzten Jahre in deutlich geringerem Umfang fortgesetzt. Der Rückgang bei den Verleihbetrieben ist überwiegend auf die Entwicklung bei den Mischbetrieben zurückzuführen. Deren Zahl verringerte sich gegenüber Dezember 2021 um gut 400 (-1 Prozent) auf knapp 36.000. (Quelle: Statistik Bundesagentur für Arbeit). 2. Geschäftsverlauf im Überblick Im Berichtsjahr konnten die Umsatzerlöse um 28 % gesteigert werden. Der Krieg in der Ukraine und die daraus resultierenden Folgen prägten den Verlauf des Geschäftsjahres 2022. Gerade bei den Produktionshelfern in der Automobilbranche. Hier macht sich auch der Wandel zur Elektromobilität bemerkbar. Hoher krankheitsbedingter Ausfall sowie negative Effekte auf die Produktion durch Lieferengpässe waren auch für uns spürbar. Trotz der, auf uns einwirkenden negativen Umstände konnten wir unser Ergebnis nach Steuern nicht nur stabil halten, sondern es ist uns gelungen, dieses wiederum zu steigern. 3. Lage der Gesellschaft a) Ertragslage Im Jahr 2022 erzielte die Gesellschaft einen Umsatz in Höhe von TEUR 33.318 der damit um TEUR 7.281 bzw. 28,0 % höher war als der Vorjahresumsatz. Der Materialaufwand mit TEUR 456 (Vorjahr: TEUR 336) bewegte sich mit einem Verhältnis zum Umsatz von 1,4% weitestgehend auf Vorjahresniveau. Die sonstigen betrieblichen Erträge mit TEUR 102 sind um TEUR 17 höher als im Vorjahr (Vorjahr: TEUR 85). Dies resultiert im Wesentlichen aus Versicherungsentschädigungen sowie gestiegenen Sachbezügen für Kfz-Nutzung. Entsprechend der Entwicklung der Umsatzerlöse sind die Personalkosten um TEUR 5.672 bzw. 26,9 % von TEUR 21.056 auf TEUR 26.728 gestiegen. Dieser Anstieg beruht hauptsächlich auf einem Anstieg des durchschnittlichen Mitarbeiterbestandes sowie auf Lohnsteigerungen im Rahmen des Mindestlohngesetzes. Im Geschäftsjahr 2022 erhöhten sich die Abschreibungen von TEUR 202 auf TEUR 286. Dies beruht darauf, dass der Bereich Fuhrpark vergrößert wurde. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 647 bzw, 18,7 % auf TEUR 4.108, was überwiegend auf im Vergleich zum Vorjahr erhöhten Miet- und Nebenkosten (TEUR 224) sowie auf erhöhten Betriebskosten für Instandhaltung, Schutzkleidung, Sonstiger Arbeitsmittel, Verkaufsprovisionen (TEUR 93) und dem erweiterten Fuhrpark (TEUR 208) zurückzuführen ist. Gleichzeitig wurden Einzelwertberichtigungen wegen Insolvenzeröffnungen gebildet (TEUR 122). Das Finanzergebnis - Saldo aus Zinserträgen und Zinsaufwendungen - ist negativ und beläuft sich auf TEUR 43. Unter Berücksichtigung der Steuern vom Einkommen und Ertrag von TEUR 580 und der sonstigen Steuern von TEUR 41 konnte die Gesellschaft das Geschäftsjahr 2022 mit einem Jahresüberschuss von TEUR 1.178 abschließen. b) Vermögens- und Finanzlage Die Bilanz des Jahres 2022 schließt mit einer Bilanzsumme von TEUR 7,481, was eine Erhöhung um TEUR 646 gegenüber dem Vorjahr bedeutet. Das langfristig gebundene Vermögen (Anlagevermögen) ist um TEUR 332 gegenüber dem Vorjahr von TEUR 2.906 auf TEUR 3.238 gestiegen. Das kurzfristig gebundene Vermögen (Umlaufvermögen und aktiver Rechnungsabgrenzungsposten) erhöhte sich im gleichen Zeitraum um 8,0 % auf TEUR 4.243. Zum Bilanzstichtag beläuft sich die Eigenkapitalquote (Eigenkapital/Bilanzsumme) auf 29,0 % und ist somit im Vergleich zum Vorjahreswert um 14,7 %-Punkte gestiegen. In Summe beträgt das Eigenkapital zum Schluss des Geschäftsjahres 2022 nominal TEUR 2.153. Neben Eigenkapital wird die Gesellschaft mit TEUR 1.640 (21,9 % der Bilanzsumme) durch Kreditinstitute finanziert. Davon sind TEUR 1.201 langfristig und im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 20 gestiegen. Im laufenden Geschäftsjahr 2022 wurden insgesamt TEUR 682 an Investitionen getätigt. Davon TEUR 663 im Bereich des Fuhrparks. Abschließend schätzt die Unternehmensleitung die derzeitige wirtschaftliche Lage aufgrund der anhaltend positiven operativen Ergebnisse, der guten Liquiditätslage und der gesicherten Finanzierung insgesamt als zufriedenstellend ein. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. 4. Investitionen Das Investitionsvolumen betrug insgesamt TEUR 682 (Vorjahr: TEUR 1.910) und betrifft ausschließlich Sachanlagen. Der Schwerpunkt lag dabei auf Fahrzeugen. 5. Mitarbeiter Der Personalstand zum 31. Dezember 2022 betrug 1.038 Mitarbeiter. Die Personalaufwendungen beliefen sich im Geschäftsjahr 2022 auf TEUR 26.728 (Vorjahr: TEUR 21.056). Darin enthalten sind TEUR 48 periodenfremde Aufwendungen aus der noch laufenden Lohnsteueraußenprüfung der Jahre 2020 ff. für zu erwartende Lohnsteuer. III. Prognosebericht 1. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen Die Erholung der Weltwirtschaft von der Corona-Pandemie wurde 2022 von dem Angriff auf die Ukraine und dessen Folgen in vielen Ländern gebremst. Der Krieg führte sowohl zu einer humanitären als auch einer wirtschaftlichen Krise mit globalen Auswirkungen. Dazu zählten massive Lieferkettenengpässe, erhebliche Kostensteigerungen bei Rohstoffen und Energie, hohe Finanzmarktvolatilitäten und Zinserhöhungen sowie Unsicherheiten bei Investitionsentscheidungen. Aufgrund ihrer hohen Abhängigkeit von russischer Energie waren die Auswirkungen des Kriegs in der EU besonders spürbar. Laut der Europäischen Kommission erreichte die Eurozone im Jahr 2022 ein Plus von 3,5 % nach einem Wachstum von 5,4 % im Vorjahr. Deutschland verzeichnete ein Wachstum von 1,8 %, Spanien und Italien von 5,5 % bzw. 3,9 %. Die USA erzielten ein Wirtschaftswachstum von rund 2,1 %. (Quelle: Europäische Kommission). Die Zeitarbeitsunternehmen wachsen trotz wirtschaftlicher Herausforderungen im 3. Quartal 2023 um 7,8 % gegenüber dem Vorjahresquartal. Im Vergleich zum Vorjahr beschäftigen die Unternehmen 2,7 % mehr Zeitarbeitskräfte. Das Wachstum ist weiterhin von steigenden Preisen und anderen Dienstleistungen geprägt. Die Zeitarbeitsfirmen blicken positiv auf das vierte Quartal 2023. Sie rechnen mit einem Zuwachs der Arbeitskräfte um durchschnittlich 1,1 %. Die Umsätze sollen um 4,0 % steigen. 2024 rechnen die Unternehmen dann mit einer stärkeren Erholung. (Quelle: Lünendonk). 2. Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft Unser Tätigkeitsfeld ist weiterhin geprägt von dem Mangel an qualifizierten Arbeitskräften sowie gesetzlichen Änderungen bei der Arbeitnehmerüberlassung. Für den Umsatz 2023 zeichnet sich ein Rückgang ab. Auch ihr 2024 wird mit einem Umsatz leicht unter dem Niveau von 2022 liegend gerechnet. Eine abschließende Prognose des Ergebnisses kann zum jetzigen Zeitpunkt, aufgrund immer wieder sich ändernder Krisenlagen, nicht hinreichend sicher gegeben werden. Auch steigt das Ausfallrisiko in Bezug auf Kundenforderungen durch künftige Insolvenzen, wie sie sich gerade bei Schuhfabriken aufzeigen. Durch die Neuakquise in den Bereichen Logistik und Reinigung und mit neuen Standorten wird versucht, diese Einbußen aufzufangen. Die vielversprechende geplante Ansiedlung eines großen Logistikers im Raum Zweibrücken scheint, trotz gerade fertiggestellter Halle, aktuell noch platzen zu können. IV. Risiken und Chancen 1. Risikobericht Risikomanagementziele und Methoden Die Gesellschaft betreibt zur Identifikation wesentlicher Risiken ein regelmäßiges Berichtswesen mit den wichtigsten Kennzahlen zur Ertragslage und zur Auftragsentwicklung. Die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft erfordert ein Abwägen von Chancen und Risiken. Zur Nutzung von Geschäftsangelegenheiten ist das Eingehen bewusster Risiken nicht vermeidbar. Risiken aus der betrieblichen Tätigkeit Die Branche wie auch die Gesellschaft ist gewissen Risiken ausgesetzt, die sich in der allgemeinen Arbeitsmarktsituation und der Gesetzgebung/Vorgaben widerspiegeln. Die Gesellschaft ist damit befasst, die Markanteile in ganz Deutschland zu steigern und in verschiedenen Kundenbranchen Fuß zu fassen, um durch eine breite Aufstellung dem Risiko entgegenzuwirken. Mögliche Auswirkungen auf die Ertragslage sind derzeit nicht abschätzbar. Aus Regelungen des AÜG ergeben sich weiterhin dahingehend Risiken, als dass Kunden in Hinblick auf die max. Überlassungsdauer bzw. der Equal Pay Regularien den Einsatz von Leiharbeitnehmern überdenken. Die zu erwartende Krankheitsquote bleibt weiterhin als Unsicherheit bestehen. Durch die Nachwirkungen der Pandemie bleibt der Krankenstand auf hohem Niveau, Durch den Ukraine-Krieg sowie dem Kriegskonflikt im Gaza-Streifen ist mit Lieferengpässen zu rechnen, welche auch Einfluss auf die Branche der Zeitarbeit haben. Daneben sind entwicklungsbeeinträchtigende Auswirkungen, wie mögliche Kurzarbeit oder sogar Betriebsschließungen, nicht auszuschließen. Für die Aufrechterhaltung des laufenden Geschäftsbetriebes sind IT-Systeme notwendig. Risiken ergeben sich hier insbesondere aus dem potentiellen Ausfall der Server, Speichermedien und kritischer IT-Anwendungen. Ferner bestehen Risiken im Zusammenhang mit dem Datenschutz und Cyber-Kriminalität. Risiken aus Rechtstreitigkeiten Die Gesellschaft ist in keine wesentlichen Gerichts- oder Schiedsverfahren verwickelt, die einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben könnten. 2. Chancenbericht Wie auch in den letzten Jahren ist auf dem deutschen Arbeitsmarkt der vermehrte Einsatz der Zeitarbeit als strategisches Instrument der Personalrekrutierung deutlich erkennbar, was sich auch in den Zahlen der Bundesagentur für Arbeit bis Dezember 2022 wiederspiegelt. Die Attraktivität der Zeitarbeitsbranche erhöht sich gerade durch die Erwartungshaltung und den Blickwinkel der heranwachsenden Generation, deren Priorität auf Flexibilität liegt und die sich vor einem Wechsel ihres Arbeitgebers weniger scheut, als noch die "alte" Generation, weil sie sich "ausprobieren und finden" möchte. Preisänderungsrisiken können grundsätzlich nicht ausgeschlossen werden. Jedoch sehen wir über das normale Maß hinaus keine großen Ausfall- und Liquiditätsrisiken. Ein entscheidender Faktor unserer Entwicklung liegt auch in der Bindung unserer Kunden, gerade der Großkunden sowie der Bindung der entsprechenden Projektmitarbeiter, die die Zufriedenheit unserer Kunden sicherstellen können. 3, Gesamteinschätzung der Risiken und Chancen Die Geschäftsführung der BPL GmbH schätzt die positive Entwicklung der Gesellschaft angesichts der guten Auftragslage trotz der genannten Risiken nicht als gefährdet ein, wenn auch von einem leichten Rückgang der Gesamtentwicklung der Gesellschaft ausgegangen wird. Nach unserer Ansicht sind die beschriebenen Risiken aus heutiger Sicht beherrschbar und weisen hinsichtlich ihrer Auswirkungen und ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit weder einzeln noch in ihrer Gesamtheit einen bestandsgefährdenden Charakter auf.
Zweibrücken, den 7, November 2023 Helmut Frickel Timor Allert Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die B P L GmbH Best Personal Leasing Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der B P L GmbH Best Personal Leasing - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der B P L GmbH Best Personal Leasing für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit §317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt, Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststeilen.
St. Ingbert, 06.02.2024 ACT
Audit Consulting Tax GmbH
Gerhard Jochum, Wirtschaftsprüfer Ulrich Kiefer, Wirtschaftsprüfer |
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