Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 69605
Eingetragen
12.11.1982
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Waren ohne ausgeprägten SchwerpunktTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von WerkzeugenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagenteilen und -zubehör
Gegenstand
Handel mit Waren aller Art sowie Übernahme der Geschäfte eines Kommissionärs, Handelsmaklers oder Handelsvertreters; ferner Beteiligung an anderen Unternehmen mit einem verwandten Unternehmenszweck sowie deren Geschäftsführung und Übernahme der unbeschränkten Haftung.

Historie

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Management

NameRolle
Jens Gebel
seit 22.8.2011
Geschäftsführer
Uwe Wieland
seit 23.12.2010
Geschäftsführer
Armin Regnat
seit 5.2.2010
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

Gesellschafter
Beta

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Evelyn Friedrich-Bergdolt
München
85.000 €
60.71%
Ernst J. Lutter
München
55.000 €
39.29%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Konzern- und Jahresabschlüsse

Lutter & Partner GmbH

Garching

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2009 bis zum 31.12.2009

Lagebericht

1. Wirtschaftliches Umfeld

Lutter & Partner GmbH ist ein Handelsunternehmen, das Produkte unter der Eigenmarke Carrera und den Handel mit Waren aller Art sowie die Übernahme der Geschäfte des Kommissionärs, Handelsmaklers oder Handelsvertreters, betreibt.

Durch die hohe Service- und Dienstleistungsfähigkeit an den Kunden, verbunden mit hoher Kompetenz und Know-How bei Patenten, Designs und Technik (StiWA-Urteil "GUT") in unseren Produktsegmenten, wurde im Geschäftsjahr 2009 das im vergangenen Jahr realisierte Wachstum der Berichtsgesellschaft nachhaltig bestätigt.

2. Geschäftsentwicklung

Am 31.12.2009 waren 74 Mitarbeiter im Unternehmen beschäftigt. Die Organisation - insbesondere der Führungskreis des Unternehmens wurde neu strukturiert und den veränderten Gegebenheiten am Markt und den damit eingehenden neuen Zielrichtungen der Gesellschaft angepasst.

Die Umsatzerlöse betrugen im abgelaufenen Geschäftsjahr nach Abzug von Erlösschmälerungen T€ 42.139. Im Vergleich zum Vorjahr erhöhte sich der Umsatz absolut um T€ 2.813.

Dem gegenüber sind operative Kosten in Höhe von T€ 40.996 für die Bereiche Vertrieb, Projektsteuerung, Einkauf, Verwaltung und Lager angefallen.

Das Ergebnis nach Steuern reduzierte sich im Vergleich zum Vorjahr um T€ 254 auf T€ 256.

Die Liquidität 1. Grades (Verhältnis flüssiger Mittel zu kurzfristigem Fremdkapital) betrug

23,36 % (i.Vj. 1,71 %), die Liquidität 2. Grades (Verhältnis flüssiger Mittel, kurzfristiger Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände zu kurzfristigem Fremdkapital) betrug 103,0 % (i.Vj. 162,2 %). Unter wirtschaftlicher Betrachtungsweise ergibt sich eine Eigenkapitalquote in Höhe von 32,3 % (i.Vj. 20,8 %) bedingt durch die Reduzierung der Bilanzsumme.

3. Risiken

Bei dem auf Fremdwährungsbasis abgewickelten Materialeinkauf wird das Kursänderungsrisiko mittels adäquater Kurssicherungsinstrumente durch den Einsatz derivativer Finanzinstrumente abgesichert. Zusätzlich wurde dem potentiellen Kursänderungsrisiko mittels einer bewusst vorsichtigen Kalkulation Rechnung getragen.

Risiken, die über das allgemeine wirtschaftliche Risiko einer unternehmerischen Betätigung hinausgehen, sind nicht erkennbar.

Als Reaktion auf die weltwirtschaftliche Gesamtsituation wurde die Notwendigkeit erkannt, das Unternehmen in Teilbereichen neu auszurichten, mit dem Ziel die Ertragskraft zu sichern und zu verbessern sowie Grundsteine für eine nachhaltige Steigerung der Umsatzrendite zu legen.

Der Geschäftsleitung ist bewusst, dass die weitere Erhöhung der Eigenkapitalquote, auch durch thesaurierte Gewinne, insbesondere zur Gewährleistung eines angemessenen Ratings als oberstes Ziel betrachtet wird, damit das Unternehmen weiter seinen Wachstumspfad beschreiten kann.

4. Voraussichtliche Entwicklung

Der sich in den vergangenen Jahren bereits abzeichnende Trend, dass sich der Handel verstärkt in den Bereichen, Discount, SB - Märkte und Drogeriemärkte im Vergleich zu den restlichen Vertriebskanälen positiv entwickelt, bestätigte sich auch im Geschäftsjahr 2009. Allerdings zeichnet sich für die Folgejahre ab, dass die Stückzahlen pro Aktion im Vergleich zu den Vorjahren - insbesondere im Discountbereich sinken.

Weiterhin konnte festgestellt werden, dass der Endverbraucher verstärkt auf Qualität, Design und Alleinstellungsmerkmale der Produkte unter Berücksichtigung des Produktnutzens achtet. Hierfür ist der Verbraucher auch bereit, einen marktgerechten Preis zu zahlen.

Die positive Einstellung zu den Produkten der Marke Carrera als perfekte Alternative für den Konsumenten im Vergleich zu den hochpreisigen A-Marken führte dazu, dass sich die Auftragssituation für das folgende Geschäftsjahr positiv darstellt.

Durch die Implementierung eines Einkaufsbüros in Asien werden zukünftig die Prozesse effizienter und kostengünstiger gestaltet sowie die Lieferkette und Warenwege verbessert. Weiters wird durch das Einkausbüro den veränderten Rahmenbedingungen in Fernost Rechnung getragen.

Die Unternehmensführung wird o.g. Erkenntnisse bei der Produktentwicklung und bei der Auswahl der Lieferanten und Produkte im Zusammenspiel mit der Marke Carrera verstärkt einsetzen. Das neue Einkaufsbüro in Asien wird verstärkt Produktgruppen erschließen, die eine Verbesserung der Ertragskraft für das Unternehmen sicher stellen unter anderem unter Nutzung der Marke Carrera in bisher noch nicht eingesetzten Warengruppen.

Lutter & Partner GmbH begleitet die Expansion deutscher Supermarktketten in Osteuropa und ist strategischer Lieferant bei Kunden wie u. a. bei der Metro / Real Gruppe. Durch die so entstandene Marktposition erhält die Gesellschaft auch Listungen bei französischen Supermarktketten (u. a. Carrefour) und entwickelt sich zu einem marktbedeutenden Lieferanten in Osteuropa mit der Marke Carrera.

Ferner erweitert sich das Carrera-Sortiment um Küchengeräte, Staubsauger, Bügeleisen und Nähmaschinen. Abgerundet werden die Aktivitäten durch attraktive Themen im Bereich der klassischen Markenlizenzen.

Die Lutter & Partner GmbH wird den strategischen Ausbau der Vertriebskanäle Internet und Teleshopping, sowie des Katalogversandhandel forcieren, um von den Umsatz- und Ertragschancen in diesen Wachstumssegmenten zu profitieren. Darüber hinaus ist im Bereich der Drogeriemärkte eine Optimierung sowohl des Umsatzes als auch des Ertrags durch eine nachhaltige Sortimentserweiterung angestrebt.

Dadurch sind wir zuversichtlich, trotz der weltwirtschaftlichen Finanzkrisen, im nachfolgenden Geschäftjahr unsere Marktposition nicht nur zu sichern, sondern weitere Marktanteile nicht nur im Inland, sondern auch in andern Ländern in Europa, dazu zu gewinnen.

 

Garching bei München, den 29.03.2010

gez. Evelyn Friedrich-Bergdolt, Geschäftsführerin

Bilanz

Aktiva

  31.12.2009
EUR
31.12.2008
EUR
A. Anlagevermögen 778.292,77 608.704,77
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 284.234,61 58.844,61
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 284.234,61 58.844,61
II. Sachanlagen 446.035,00 501.837,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 446.035,00 501.837,00
III. Finanzanlagen 48.023,16 48.023,16
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 48.023,16 48.023,16
B. Umlaufvermögen 8.653.660,49 12.896.083,00
I. Vorräte 3.140.041,95 3.893.635,12
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.231.945,66 8.838.346,14
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 166.561,11 706.962,36
2. sonstige Vermögensgegenstände 4.065.384,55 8.131.383,78
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.281.672,88 164.101,74
C. Rechnungsabgrenzungsposten 12.166,70 8.585,98
Bilanzsumme, Summe Aktiva 9.444.119,96 13.513.373,75

Passiva

   
  31.12.2009
EUR
31.12.2008
EUR
A. Eigenkapital 1.703.977,84 1.447.990,68
I. gezeichnetes Kapital 140.000,00 140.000,00
II. Kapitalrücklage 60.000,00 60.000,00
III. Gewinnvortrag 1.247.990,68 738.294,14
IV. Jahresüberschuss 255.987,16 509.696,54
B. Sonderposten mit Rücklageanteil 1.000.000,00 1.000.000,00
C. Rückstellungen 1.627.536,17 1.765.152,76
D. Verbindlichkeiten 5.112.605,95 9.300.230,31
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 740.348,13 4.964.833,82
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 329.821,91 4.280.623,36
2. sonstige Verbindlichkeiten 4.372.257,82 4.335.396,49
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 4.372.257,82 4.335.396,49
Bilanzsumme, Summe Passiva 9.444.119,96 13.513.373,75

Gewinn- und Verlustrechnung

  1.1.2009 - 31.12.2009
EUR
1.1.2008 - 31.12.2008
EUR
1. Rohergebnis 10.026.584,12 11.132.973,89
2. Personalaufwand 2.757.780,11 2.785.291,87
a) Löhne und Gehälter 2.300.474,78 2.306.465,20
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 457.305,33 478.826,67
davon für Altersversorgung 74.608,43 59.020,39
3. Abschreibungen 222.912,04 181.906,75
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sowie auf aktivierte Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebs 222.912,04 181.906,75
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 5.757.119,45 6.547.308,81
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 8.667,90 17.700,43
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 891.706,99 882.987,70
7. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 405.733,43 753.179,19
8. Steuern vom Einkommen und Ertrag 147.857,27 240.316,82
9. sonstige Steuern 1.889,00 3.165,83
10. Jahresüberschuss 255.987,16 509.696,54

Ergebnisverwendung

Ergebnisverwendungsvorschlag des Vorstands / der Geschäftsleitung

Zum Jahresabschluss zum 31.12.2009 wurden in der Gesellschafterversammlung am 30.07.2010 folgende Beschlüsse gefasst.

Feststellung

" Zu dem von den Geschäftsführern am 31.03.2010 aufgestellten Jahresabschluss zum 31.12.2009 (ausgewiesener Jahresüberschuss 255.987,16 Euro) wurde am 07.05.2010 der uneingeschränkte Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers erteilt. Die Gesellschafter stellen den Jahresabschluss zum 31.12.2009 fest."

Ergebnisverwendung

" Der Jahresüberschuss einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrages von 1.247.990,68 Euro ergibt einen Bilanzgewinn von 1.503.977,84 Euro, der auf neue Rechnung vorgetragen wird."

Anhang

1. Allgemeine Angaben

Wir haben die Bilanz sowie die Gewinn- und Verlustrechnung nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des HGB aufgestellt und gegliedert. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB angewendet.

Nach den in § 267 Abs. 2 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Es gelten die Rechtsfolgen für mittelgroße Kapitalgesellschaften, insbesondere die Prüfungspflicht nach § 316 HGB.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die erworbenen immateriellen Anlagewerte (EDV-Programme, Markenrechte) wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und um lineare planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear berechnet. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu Anschaffungskosten (ohne Ust) von Euro 150,00 wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Bei den Vorräten wurden die fertigen Erzeugnisse sowie Handelswaren mit dem durchschnittlichen, gewichteten Netto-Einkaufspreis zuzüglich der Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert bewertet.

Die Bewertung der Geleisteten Anzahlungen erfolgt zum Nennwert.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich mit dem Nennbetrag bewertet. Erkennbaren Einzelrisiken wurden durch Einzelwertberichtigungen bzw. Abschreibungen auf diese Forderungen bzw. sonstigen Vermögensgegenstände Rechnung getragen. Wegen des allgemeinen Kreditrisikos wurde bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen eine Pauschalwertberichtigung der nicht einzelwertberichtigten Nettoforderungen gebildet.

Die Bewertung der flüssigen Mittel (Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten) erfolgt zum Nennwert.

Rechnungsabgrenzungsposten sind nach den Vorschriften des § 250 HGB berücksichtigt.

Das Stammkapital beträgt Euro 140.000,00. Die Höhe des Stammkapitals stimmt mit der Eintragung im Handelsregister überein.

Als Kapital des stillen Gesellschafters werden die Einlagen der typisch stillen Gesellschafterin ausgewiesen.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsberechnung erfolgte nach versicherungsmathematischen Gutachten unter Zugrundelegung des steuerlichen Teilwertverfahrens.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Die Verbindlichkeiten wurden zum Rückzahlungsbetrag angesetzt.

Haftungsverhältnisse sind im Anhang angegeben.

Währungsumrechnungen (§ 284 Abs. 2 Nr. 2 HGB)

Fremdwährungsverbindlichkeiten werden mit dem Entstehungskurs bzw. soweit nicht durch geschlossene Positionen gesichert, mit dem höheren Briefkurs am Bilanzstichtag bewertet. Bei Zahlung der Verbindlichkeiten entstehende Währungsdifferenzen werden in der Gewinn- und Verlustrechnung auf separate Konten gebucht.

3. Erläuterungen zu einzelnen Positionen der Bilanz

3.1 Entwicklung des Anlagevermögens

Die Gliederung und die Entwicklung des Anlagevermögens sind aus dem beigefügten Anlagespiegel (Anlage zum Anhang) ersichtlich.

3.2 Verbindlichkeiten (§ 285 Satz 1 Nr. 1 und Nr. 2 HGB)

Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2009 zeigt der Verbindlichkeitenspiegel folgendes Bild:

    davon mit einer Restlaufzeit  
Gesamtbetrag
EUR
bis zu einem Jahr
EUR
von einem bis zu fünf Jahren
EUR
über fünf Jahre
EUR
Gesicherte Beträge
EUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 740.348 603.503 136.845 0 329.822
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.333.645 3.333.645 0 0 3.198.254
3. Sonstige Verbindlichkeiten 1.038.613 1.038.613 0 0 0
  5.112.606 4.975.761 136.845 0 3.528.076

4. Sonstige Angaben

4.1 Unternehmensorgane (§ 285 Satz 1 Nr. 9 und Nr. 10 HGB)

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgenden Geschäftsführervorgenommen:

Name Vorname Funktion / Beruf
Friedrich-Bergdolt Evelyn Kauffrau
Tackenberg Michael Diplom-Kaufmann (bis 15.01.09)
Regnat Armin Prokurist (ab 21.12.09)

Bezüglich der Angaben nach § 285 Nr. 9 Buchstaben a) und b) HGB machen wir von der Möglichkeiten des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch.

4.2 Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen (§ 285 Satz 1 Nr. 11 HGB)

Bezüglich der Angaben nach § 285 Satz 1 Nr. 11 und 11 a HGB machen wir von der Möglichkeiten des § 286 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 HGB Gebrauch.

4.3 Angaben nach § 42 Abs. 3 GmbHG

Gegenüber den Gesellschaftern bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten:

Forderungen 0,00 Euro
Verbindlichkeiten 342.344,89 Euro

4.4 Beschäftigte (§ 285 Satz 1 Nr. 7 HGB)

Im Jahresdurchschnitt ergab sich für das Geschäftsjahr 2009 ein Mitarbeiterbestand von 67 Arbeitnehmern.

4.5 Haftungsverhältnisse (§ 251 HGB)

Eventualverbindlichkeiten bestehen aus der Übernahme von Bürgschaften in Höhe von Euro 720.000,00 (Vj. Euro 700.000,00).

Haftungsverhältnisse aus der Gewährleistung für fremde Leistungen (Ausfallrisiko aus Factoring) bestehen in Höhe von € 1.863.752,19 (Vj. € 1.812.980,19).

4.6 Derivative Finanzinstrumente (§ 285 Satz 1 Nr. 18 HGB)

Derivative Finanzinstrumente werden zur Absicherung von Währungsrisiken im Zusammenhang mit dem operativen Geschäft eingesetzt. Als Instrumente dienen dabei:

- Devisenoptionen

- Devisentermingeschäfte

Zum Bilanzstichtag bestanden folgende derivative Finanzpositionen:

derivatives Finanzinstrument Nominalwert beizulegender Wert zum 31.12.2009
Devisentermingeschäfte    
Termingeschäfte in EUR 6.003.716,35 EUR 6.003.716,35 EUR
Termingeschäfte in USD 8.550.000,00 USD 6.113.250,00 EUR
Summe   -109.533,65 EUR
Termingeschäfte in EUR Termingeschäfte in AUD 83.270,93 EUR 83.270,93 EUR
  134.000,00 AUD 83.750,00 EUR
Summe   -479,07 EUR
Devisenswaps USD-Kaufoptionen 5.255.319,12 EUR 5.255.319,12 EUR
EUR-Kaufoptionen 2.550.000,00 USD 5.205.200,00 EUR
Summe   50.119,12 EUR

Das Nominalvolumen ist die Summe aller Kauf- und Verkaufsbeträge der jeweiligen derivativen Finanzgeschäfte. Als Marktwerte sind die Tageswerte der Wechselkurse der derivativen Finanzinstrumente angegeben.

 

Garching bei München, den 31.03.2010

gez. Evelyn Friedrich-Bergdolt, Geschäftsführerin

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2009

(Bruttodarstellung)

  Anschaffungs- und Herstellungskosten
  01.01.2009
EUR
Zugänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2009
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 102.615,01 255.480,00 0,00 0,00 358.095,01
II. Sachanlagen          
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.082.041,05 137.020,04 0,00 0,00 1.219.061,09
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
III. Finanzanlagen          
Abteile an verbundene Unternehmen 48.023,16 0,00 0,00 0,00 48.023,16
  1.232.679,22 392.500,04 0,00 0,00 1.625.179,26
  kumulierte Abschreibungen
  01.01.2009
EUR
Abschreibungen des Geschäftsjahres
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2009
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 43.770,40 30.090,00 0,00 73.860,40
II. Sachanlagen        
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 580.204,05 192.822,04 0,00 773.026,09
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
III. Finanzanlagen        
Abteile an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
  623.974,45 222.912,04 0,00 846.886,49
  Buchwert
  31.12.2009
EUR
31.12.2008
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 284.234,61 58.844,61
II. Sachanlagen    
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 446.035,00 501.837,00
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00
III. Finanzanlagen    
Abteile an verbundene Unternehmen 48.023,16 48.023,16
  778.292,77 608.704,77

Berichtsprüfung

Bestätigungsvermerk

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht

der Lutter & Partner GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2009 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Regelungen im Gesellschaftsvertrag liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

München, 07.05.2010

Finas GmbH
Steuerberatungsgesellschaft
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Horst R. Bauer, Wirtschaftsprüfer

gez. Dr. Joachim Gabloffsky, Wirtschaftsprüfer

Bei Veröffentlichungen oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder des Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; auf § 328 HGB wird verwiesen.

Zum Jahresabschluss zum 31. Dezember 2009 und dem Lagebericht für das Geschäftsjahr 2009 der Lutter & Partner GmbH, Garching bei München, haben wir in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Berichterstattung bei Abschlussprüfungen (IDW PS 450) mit Datum vom 07.05.2010 einen Prüfungsbericht erstellt.

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