Lapp Insulators GmbH
Bahnhofstraße 5, 95632 Wunsiedel, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Thomas Günther Zembsch seit 9.5.2025 | Prokura |
Matthias Georg Hauser seit 29.1.2025 | Prokura |
Robert Chilian seit 19.9.2024 | Prokura |
Daniel Oskar Hartmann seit 1.8.2024 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Matador MasterCo, LP | 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Lapp Insulators GmbHWunsiedelJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Inhalt I. Grundlagen des Jahresabschlusses II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden III. Erläuterungen zur Bilanz IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung V. Sonstige Angaben Anlagen Entwicklung des Anlagevermögens im
Geschäftsjahr 2023
Die Gesellschaft ist mit der Firmierung Lapp Insulators GmbH unter der Nummer HRB 6239 im Register des Amtsgerichtes Hof eingetragen. Die Lapp Insulators GmbH hat ihren Sitz in Wunsiedel. I. GRUNDLAGEN DES JAHRESABSCHLUSSES Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) sowie den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Gemäß § 267 HGB gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Die Größenkriterien für große Kapitalgesellschaften wurden im Jahr 2023 erstmalig überschritten. Von den Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB für mittelgroße Kapitalgesellschaften wird teilweise Gebrauch gemacht. Die Gliederung der Bilanz entspricht den Vorschriften des § 266 Abs. 2 und 3 HGB. Die allgemeinen Grundsätze der Gliederung, in § 265 HGB formuliert, fanden Beachtung. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgt unter Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB). II. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN Die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze wurden, soweit nichts Abweichendes vermerkt ist, unverändert zum Vorjahr angewendet. Dem Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden zugrunde gelegt: (1) Anlagevermögen Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, solche mit zeitlich begrenzter Nutzungsdauer vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibung der immateriellen Vermögensgegenstände erfolgt linear. Dabei wird für Software eine Nutzungsdauer von drei Jahren, für Patente von zehn Jahren und für Lizenzen von drei bis acht Jahren unterstellt. Technische Anlagen und Maschinen werden mittels der linearen Abschreibungsmethode abgeschrieben. Bei der linearen Methode werden die Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten gleichmäßig auf die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer (in der Regel zehn Jahre) verteilt. Die Abschreibung der anderen Anlagen und der Betriebs- und Geschäftsausstattung erfolgte unter Berücksichtigung der individuellen geschätzten Nutzungsdauern, die zwischen zwei und acht Jahren betragen. Es wird die lineare Abschreibungsmethode angewandt. Die beweglichen und unbeweglichen Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden im Zugangsjahr "pro rata temporis" abgeschrieben. Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten von EUR 250,00 bis EUR 1.000,00 (Geringwertige Wirtschaftsgüter) werden innerhalb des Anschaffungsjahres voll abgeschrieben. (2) Vorräte Die Vorräte werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt. Abschreibungen auf den niederen beizulegenden Wert werden vorgenommen, wenn der Marktpreis niedriger war als die ursprünglichen Anschaffungs- oder Herstellungskosten. Als solche werden bei den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen die Wiederbeschaffungskosten, bei fertigen und unfertigen Erzeugnissen die voraussichtlich erzielbaren Verkaufserlöse abzüglich der bis zum Verkauf noch anfallenden Kosten angesetzt. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wird mit gleitenden Durchschnittspreisen ermittelt. In die Herstellungskosten werden neben den direkt zurechenbaren Einzelkosten auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten einschließlich Kosten der allgemeinen Verwaltung des jeweiligen Produktionsbereichs bei normaler Auslastung der Produktionsanlagen einbezogen. Darüber hinaus wird der Werteverzehr des Anlagevermögens, sofern dieser durch die Fertigung veranlasst ist, in den Herstellungskosten berücksichtigt. Finanzierungskosten sowie Kosten für soziale Einrichtungen, freiwillige soziale Leistungen und die betriebliche Altersversorgung werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Für unfertige und fertige Erzeugnisse und Waren erfolgt eine verlustfreie Bewertung durch Ansatz mit dem niedrigeren Wert aus Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten und den retrograd ermittelten beizulegenden Werten. Zudem werden Bestandsrisiken infolge verminderter Verwertbarkeit oder Veralterung durch Gängigkeitsabschläge (bis zu 100 %) sowie die Lagerreichweitenabschläge (bis zu 100 %) berücksichtigt. Dem strengen Niederstwertprinzip wird durch Wertabschläge Rechnung getragen. (3) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit den Nennbeträgen erfasst. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden grundsätzlich unter Abzug von Einzelwertberichtigungen bewertet. Es wurde eine pauschale Wertberichtigung vorgenommen. Die pauschale Wertberichtigung umfasst den Forderungsbestand ohne die individuell abgewerteten Forderungen und beträgt pauschal 1 % des Nettoforderungswertes. (4) Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks Der Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks werden zum Nominalwert angesetzt. (5) Rechnungsabgrenzungsposten Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. (6) Gezeichnetes Kapital Das gezeichnete Kapital wurde mit dem Nennbetrag angesetzt (7) Rückstellungen Rückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrags angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die Bewertung der Jubiläums- und Pensionsrückstellungen erfolgte nach der Projected Unit Credit Method auf Grundlage eines Rechnungszinssatzes von 1,92 % (10-Jahres-Durchschnitt) sowie 1,81 % (7-Jahres-Durchschnitt) und den Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck. Ein aus der Umstellung des Bewertungsverfahrens noch nicht erfasster Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB beträgt TEUR 21. Die erwarteten Lohn- und Gehaltssteigerungen wurden mit 2,5 % p.a. und die erwartete Rentensteigerung mit 2,0 % p.a. berücksichtigt. Die Umstellungsdifferenz aus der erstmaligen Anwendung des BilMoG wurde gemäß Art. 67 Abs. 1 EGHGB zu einem Fünfzehntel im sonstigen betrieblichen Aufwand erfasst. Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 2 HGB beträgt zum 31. Dezember 2023 TEUR 6,5. Erfolgswirkungen aus einer Änderung des Abzinsungssatzes werden im Finanzergebnis ausgewiesen. Die Rückstellungen für Gewährleistungen werden pauschal in Höhe von 0,1 % der (gewährleistungspflichtigen) Umsatzerlöse des Geschäftsjahres gebildet. (8) Verbindlichkeiten Die Bewertung der
Verbindlichkeiten erfolgt zu den
Erfüllungsbeträgen.
(9) Fremdwährungsumrechnung Die kurzfristigen Forderungen und Verbindlichkeiten in ausländischer Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. III. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ (1) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. Bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen handelt es sich um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 37 (Vorjahr: TEUR 1.093), um sonstige Forderungen in Höhe von TEUR 38 (Vorjahr: TEUR 7) und um sonstige Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 1.707 (Vorjahr: TEUR 341). (2) Rückstellungen
Die Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 1.798 umfassen im Wesentlichen mit TEUR 374 (Vorjahr: TEUR 368) Jubiläumszuwendungen, mit TEUR 319 (Vorjahr: TEUR 309) Ansprüche aus Urlaub und Zeitkonten, mit TEUR 189 (Vorjahr: TEUR 260) Ansprüche aus Bonusvereinbarungen, mit TEUR 682 (Vorjahr: TEUR 456) ausstehende Rechnungen sowie mit TEUR 30 (Vorjahr: TEUR 30) Gewährleistungen (3) Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten haben grundsätzlich eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen handelt es sich um Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 2.021 (Vorjahr: TEUR 19) davon TEUR 1.251 gegenüber Gesellschafter, sonstige Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter in Höhe von TEUR 529 (Vorjahr: TEUR 772) sowie Darlehen gegenüber Gesellschafter in Höhe von TEUR 4.703 (Vorjahr: TEUR 11.353). Die Entwicklung und die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind in der Anlage zum Anhang dargestellt. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung (1) Umsatzerlöse Aufgeschlüsselt nach Warengruppen setzen sich die Umsatzerlöse wie folgt zusammen:
Unterteilt nach regionalen Aspekten teilen sich die Umsatzerlöse wie folgt auf:
(2) Sonstige betriebliche Erträge Die "sonstigen betrieblichen Erträge" enthalten:
Aus Währungsumrechnungen sind Erträge in Höhe von TEUR 38 (Vorjahr TEUR 59) enthalten, davon TEUR 37 (Vorjahr TEUR 57) aus realisierten Währungsumrechnungen. (3) Materialaufwand Skontoerträge sind vom Materialaufwand abgesetzt. (4) Sonstige betriebliche Aufwendungen Die Position "sonstige betriebliche Aufwendungen" setzt sich aus folgenden Posten zusammen:
Aus Währungsumrechnungen sind Aufwendungen in Höhe von TEUR 50 (Vorjahr TEUR 79) enthalten. V. SONSTIGE ANGABEN (1) Angaben über Mitarbeiter Die Zahl der Mitarbeiter (ohne Auszubildende und Praktikanten) betrug durchschnittlich nach § 267 Abs. 5 HGB:
(2) Abschlussprüferhonorar
(3) Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betreffen neben Verpflichtungen aus dem Bestellobligo für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, Waren, Anlagevermögen und sonstigem Verbrauchsmaterial auch Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen für verschiedene Wirtschaftsgüter der Betriebs- und Geschäftsausstattung sowie des Fuhrparks.
Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Mietverträgen sind vollständig gegenüber der Gesellschafterin Insulation Technology Group GmbH, Wunsiedel ("ITG"). (4) Geschäftsführung Mitglied der Geschäftsführung ist:
Die Angaben bezüglich der Bezüge der Geschäftsführung unterbleiben mit Verweis auf § 286 Abs. 4 HGB. (5) Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Es haben sich keine Vorgänge nach dem Bilanzstichtag ergeben, die weder in der Bilanz noch in der Gewinn- und Verlustrechnung enthalten sind. (6) Angaben zum Mutterunternehmen und Konzernabschluss Muttergesellschaft der LAPP Insulators GmbH ist die Insulation Technology Group GmbH. Der Jahresabschluss der Lapp Insulators GmbH wird in den Konzernabschluss der ITG einbezogen. Dieser Konzernabschluss stellt den kleinsten und größten Konsolidierungskreis dar und ist elektronisch beim Betreiber des deutschen Bundesanzeigers erhältlich.
Wunsiedel, den 25. März 2024 gez. Lluis Maria Munné Gri Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
VERBINDLICHKEITENSPIEGEL FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023A. DARSTELLUNG DES GESCHÄFTSVERLAUFS 1. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft Im Jahr 2023 stieg das nominale Bruttoinlandsprodukt Deutschlands kräftig auf rund 4,12 Billionen Euro. Im Vorjahr waren es 3,88 Billionen. Dies liegt allerdings in der Inflation begründet, preisbereinigt ist die deutsche Wirtschaft im letzten Jahr in eine Rezession gerutscht, das reale Bruttoinlandsprodukt sank gegenüber dem Vorjahr um 0,3 Prozent. Nach der Corona-Krise und dem wirtschaftlichen Einbruch im Jahr 2020 erhoffte sich die deutsche Wirtschaft eine Regeneration in den Folgejahren. Durch den Krieg in der Ukraine, den steigenden Energiepreisen und der Rekordinflation fiel die ökonomische Regeneration im Jahr 2022 jedoch geringer aus, im Jahr 2023 kam es nun sogar zu einer Rezession Durch die Zinserhöhungen der Zentralbanken konnte zwar global der rasante Anstieg der Inflation verlangsamt werden, jedoch wurde zeitgleich das Finanzierungsumfeld in vielen Regionen erschwert. Der Ausbau der Freileitungsnetze in den Öl und Gas fördernden Ländern Saudi-Arabien und Kuwait war von der Rezession nicht betroffen. Damit bot sich uns die Möglichkeit, vermehrt Isolatoren in den Nahen Osten zu liefern und die schwächelnde Konjunktur in anderen Regionen auszugleichen. Auch der Netzausbau in Deutschland blieb von den konjunkturellen Problemen unbeeinflusst. 2. Umsatz- und Auftragsentwicklung Die Gesellschaft erzielte im aktuellen Geschäftsjahr einen Gesamtumsatz von rund 40,9 Mio. €, was einen Anstieg von rund 11,6 Mio. € gegenüber vorangegangen Geschäftsjahr entspricht. Der Auftragseingang im Berichtsjahr belief sich auf 54,5 Mio. €. Der Auftragsbestand zum 31. Dezember 2023 betrug 46,5 Mio. €. Das Umsatzbudgetziel für 2023 in Höhe von 54,9 Mio. € wurde um 14,0 Mio. € bzw. 25,6% nicht erreicht. Das Umsatzbudgetziel für 2023 enthielt 30 Mio. € Projektlieferungen nach Kuwait. Dieses Projekt verzögert sich komplett auf 2024. Es gelang aber 16 Mio. € ungeplanten Umsatz kurzfristig zu generieren. Diese 16 Mio. € waren 10 Mio. € Langstäbe für Saudi-Arabien und 6 Mio. € Stützer für den Neubau von Schaltanlagen in Deutschland. 3. Beschaffung Das Geschäftsjahr 2023 begann mit einer hohen Unsicherheit bezüglich der Energieversorgung sowie der Energiekosten. Durch die seitens der Bundesregierung verabschiedeten Preisbremsen wurden jedoch die Märkte beruhigt was sich in den sich seitwärtsbewegenden/sinkenden Preisen bemerkbar machte. Da wir uns für die Day Ahead Beschaffung, abgesichert durch die Preisobergrenze, entschieden hatte, konnte von den stetig sinkenden Preisen partizipiert und das Budget unterschritten werden. Auf Seiten der Rohstoffmärkte zeichnete sich ebenfalls eine Entspannung ab, welche ab dem 2. Quartal 2023 im Rohmaterialsektor sowie im 3. und 4. Quartal im Sektor Metallteile und Rohstoffe zu Preissenkungen führte. Die Transportkosten und Frachtzeiten sanken bis zum 3. Quartal, zeigten jedoch im 4. Quartal bereits wieder einen deutlichen Aufwärtstrend, bedingt durch die Gaza- und Suezkrise sowie durch Maut und CO2 Preisbelastungen. 4. Produktion Die Produktion war in den ersten zwei Quartalen sehr gut ausgelastet. Die Zulieferungen aus China kamen wieder pünktlich. Damit konnten wir auch unsere Kunden pünktlich bedienen. Im 3. und 4. Quartal unterlag die Kapazitätsauslastung großen Schwankungen. Hintergrund dafür waren die beiden Großaufträge aus Kuwait. Es gab kundenseitig eine Projektverzögerung und die Auslieferung unserer Isolatoren wurde auf 2024 verschoben. Damit waren wir gezwungen kurzfristig Aufträge zu akquirieren und zu realisieren. Die Ausschussquote lag auf Budgetniveau. 5. Investitionen Im Berichtszeitraum wurden 0,5 Mio. € in Sachanlagen investiert. Die wesentlichen Zugänge sind bei den Technischen Anlagen und Maschinen und Betriebs- und Geschäftsausstattung zu sehen. 6. Personal- und Sozialbereich Zum 31. Dezember 2023 waren 237 Mitarbeiter beschäftigt (inklusive Auszubildende). B. DARSTELLUNG DER LAGE 1. Vorbemerkungen Das bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren innerhalb der Gruppe sind Umsatzerlöse und EBITDA. Nicht-finanzielle Leistungsindikatoren, die für das Verständnis des Geschäftsverlaufs und der Lage der Gruppe von Bedeutung sind und die zur internen Steuerung herangezogen werden, sind nicht vorhanden. 2. Vermögenslage Das Anlagevermögen liegt am Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 bei 2,0 Mio. € und liegt damit rund 0,15 Mio. € unter dem Vorjahr. Den Investitionen des Geschäftsjahres 2023 i. H. v. 0,5 Mio. € (Vorjahr 0,3 Mio. €) standen Abschreibungen von 0,6 Mio. € (Vorjahr: 0,6 Mio. €) entgegen. Das Trade Working Capital stellt sich wie folgt dar:
Das Eigenkapital hat sich in Höhe des Jahresüberschusses um 4,9 Mio. € erhöht. Aufgrund des Jahresüberschusses und der Verminderung der Bilanzsumme von 21,8 Mio. € auf 21,2 Mio. € ist die Eigenkapitalquote auf ca. 36% gestiegen (Vorjahr: 13%). 3. Finanzlage Die Finanzierung war während des Geschäftsjahres gesichert und so konnte das Darlehen der Gesellschafterin deutlich abgebaut werden (Verminderung um 6,7 Mio. € gegenüber 31.12.2022). Das Trade Working Capital ist um 0,9 Mio. € im Vergleich zum Vorjahr gemindert worden. Dies resultiert aus einer Reduzierung um 2,7 Mio. bei den Forderungen aus Lieferung und Leistung sowie einer Erhöhung der Summe aus Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen von 1,7 Mio. €. Die Gesellschaft hat zum 31.12.2023 ein Bankguthaben von 1,1 Mio. €. 4. Ertragslage Die Gesellschaft hatte im Geschäftsjahr 2023 einen Jahresüberschuss in Höhe von 4,9 Mio. € (Vorjahr: Jahresfehlbetrag von 0,8 Mio. €) zu verzeichnen. Damit verzeichnete die Gesellschaft einen deutlichen Anstieg im Vergleich zu den Corona-Jahren. Das Ergebnis vor Steuern stellt sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar:
Die Gesellschaft definiert das EBITDA als Umsatzerlöse zuzüglich Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnisse, anderer aktivierter Eigenleistungen, und sonstiger betrieblicher Erträge abzüglich Materialaufwand, Personalaufwand, sonstiger betrieblicher Aufwendungen sowie sonstiger Steuern. Aufgrund der niedrigeren Materialaufwandsquote (Materialaufwand/Umsatzerlöse) von 35,0% im Vergleich zu 37,4% aus dem Vorjahr konnte das EBITDA verbessert werden. Da die Umsatzerlöse im Vergleich zum letzten Geschäftsjahr deutlich anstiegen, konnte die Umsatzrendite deutlich verbessert werden (16,1%; Vorjahr: 0,5%). Die Ertrags- und Finanzlage der Gesellschaft kann im Berichtsjahr als zufriedenstellend bezeichnet werden. C. Risiko und Chancen Bericht Wesentliche Einflussfaktoren seit Jahresende 2023 Gemäß unseren Einschätzungen ergeben sich weiterhin hohe Unsicherheitsfaktoren vor dem Hintergrund des bestehenden Ukraine-Konfliktes und der daraus verursachten geopolitischen und -ökonomischen Verunsicherungen, insbesondere in Europa. Besonders die Entwicklungen im Energiesektor, die in der Vergangenheit für immensen Preissteigerungen am Spotmarkt und große Unsicherheiten auf den internationalen Märkten geführt haben, hallen immer noch nach. Des Weiteren stellen die Entwicklungen im Nahen Osten inklusive der Unterbrechungen des Handels auf dem Seeweg im Roten Meer, so wie eine mögliche Eskalation der Beziehungen zwischen Taiwan und China ein Risiko dar. Die Veränderungen der Risiken und Chancen werden kontinuierlich überwacht und neu bewertet. Risiko und Chancenmanagementsystem Die Verantwortung für das Risikomanagement der bestandsgefährdenden Risiken liegt direkt in den Geschäftsbereichen der Tochtergesellschaften, die das operative Geschäft verantworten. Die Geschäftsleitungen berichten regelmäßig an die Konzernleitung über die aktuelle Risikosituation und die jeweilige Geschäftsentwicklung. Ein Risikomanagementsystem zur zeitnahen Erkennung und systematischen Erfassung von Chancen und Risiken besteht im Wesentlichen in der regelmäßigen Auswertung der operativen und finanziellen Daten, insbesondere im Rahmen von monatlichen Berichterstattungen (Reportings), des Debitorenmanagements sowie einer laufend aktualisierten Liquiditätsplanung. Im Rahmen des Risikomanagements wird die Strategie verfolgt, die Risiken durch geeignete Maßnahmen zu vermindern. Wie schon in der Vergangenheit sind die Konzern-Gesellschaften bestrebt, mittels systematischer Erfassung von Unternehmensdaten sowie einer proaktiven Steuerung des Geschäftsbetriebes, die Wahrscheinlichkeit von Risiken zu reduzieren und nicht vermeidbare Schäden so gering wie möglich zu halten. Volkswirtschaftliche Risiken Die globalen Konjunkturaussichten stellen 2024 weiterhin ein grundsätzliches Risiko dar. Auch wenn gemäß Prognosen mit einer moderaten Erholung des Welthandelsvolumens zu rechnen ist, ist das erwartete Wirtschaftswachstum für 2024 unterdurchschnittlich. Insbesondere die erwartete Abkühlung der US-Wirtschaft und Chinas aktuelle Konjunkturschwäche stellen dabei ein potenzielles Risiko für die zukünftige globale Nachfrage dar. Es ist zudem davon auszugehen, dass die Industriekonjunktur weiterhin durch die gestiegenen Zinsen und anhaltende Auswirkungen der vergangenen Lieferkettenprobleme, z.B. durch notwendige Lagerkorrekturen, vorerst nur mäßig an Fahrt aufnimmt. Darüber hinaus würde eine weitere Eskalation der Ukraine-Krise, des Konflikts im Nahen Osten oder der Beziehungen zwischen Taiwan und China die globalen Wachstumsaussichten erheblich verschlechtern. Potenzielle Lieferengpässe, mit einhergehenden Preisanstiegen auf den globalen Märkten, sowie ein hohes Inflationsniveau hätten bei einer weiteren Verschärfung der volkswirtlichen Rahmenbedingungen äußerst negative Konsequenzen auf die Weltwirtschaftslage. Länderrisiken Die politischen Risiken, vor allem rund um Russland, den Nahen Osten, und Taiwan oder wirtschaftliche Risiken, wie z.B. die weiterhin relativ hohe Inflation in Teilen der Welt, sind weitere Unsicherheitsfaktoren. Auch das Ausmaß und die langfristigen Auswirkungen protektionistischer Tendenzen in Form von Zöllen oder Handelsbeschränkungen, insbesondere in Folge des andauernden Handelskonfliktes zwischen den USA und China sind bisher noch nicht vollständig absehbar. Unternehmensspezifische Risiken und Chancen Als aus Sicht des Managements wesentlich und im Sinne des DRS 20 wurden folgende Risiken bewertet: Cyber- und Informationssicherheit Das Cybersicherheits-Management deckt die Informationstechnologie unseres gesamten Unternehmens ab. Die Gesellschaft hat entsprechende Vorsorgemaßnahmen getroffen, dennoch bleiben die Systeme potenziell anfällig für Cyberangriffe. Diese Angriffe können im ungünstigsten Fall zu Produktionsausfällen und Lieferengpässen führen, mit eventuell negativen Auswirkungen auf unsere Reputation, unsere Wettbewerbsfähigkeit sowie das Geschäftsergebnis. Risiken durch Haftung für fehlerhafte Produkte Risiken aus Garantie- und Kulanzfällen könnten bei der Gesellschaft entstehen, wenn die Qualität der Produkte nicht den Markt- oder Kunden-Anforderungen entspricht oder mitunter Vorschriften nicht oder nicht vollständig eingehalten werden. Auch Qualitätsprobleme bei Zulieferteilen können zu finanziellen Belastungen führen. Die Gesellschaft begegnet diesen Risiken mittels ständiger Verbesserung des Qualitätsmanagements, Schulung der Vertriebsabteilung im Bereich Haftungsrisiken sowie Vertragsprüfungen zur Begrenzung eventueller Haftungsansprüche. Versorgungsrisiko durch Lieferanten Sowohl die Rohmaterial-, als auch die Energiepreise der vergangenen Jahre waren von teilweise starken Schwankungen geprägt. Rohstoffmärkte können generell durch weltpolitische Ereignisse (wie z.B. der COVID 19 Pandemie, dem Ukraine-Konflikt und den Spannungen im Nahen Osten), durch Inflation oder der Einführung von Zöllen und Embargos beeinflusst werden. Insbesondere die globale Inflationsentwicklung, angetrieben durch nachhaltig beschädigte Lieferketten und den Krieg in der Ukraine, stellt ein wesentliches Risiko für die Erzielung von Gewinnen dar. Das Management hat daher beschlossen, Kostenerhöhungen konsequent an Kunden weiterzugeben. Die Gesellschaft bezieht nicht unmittelbar Waren aus der Ukraine, dennoch können sich Engpässe im Zusammenhang mit der Verlagerung von Bezugsquellen Dritter ergeben. Ferner können Verknappungen bzw. Materialpreiserhöhungen bei bestimmten Metallen nicht ausgeschlossen werden. Die Abhängigkeit von zertifizierten Lieferanten, z.B. in Asien, kann die ausreichende Versorgung der Gesellschaft mit Rohmaterialen gefährden. Mit Ende 2023 sind zudem die Containerpreise für die Container-Schifffahrt zwischen Asien und Europa aufgrund des Konflikts im Nahen Osten und den damit verbundenen Gefahren im Roten Meer wieder sprunghaft angestiegen. Insgesamt sind der Weitergabe von Roh- und Materialpreissteigerungen durch Erhöhung der Verkaufspreise in den Märkten der Gesellschaft Grenzen gesetzt. Trotz alledem konnten die Einkaufspreissteigerungen zum größten Teil an die Kunden weitergegeben werden. In Bezugnahme auf die vergangene Energiekrise, insbesondere in Europa, sei angemerkt, dass mögliche zukünftige, unterjährige Gaspreisanstiege (Spotmarkt) teilweise mittels Lieferverträge abgefedert werden können. Erwartete Mehrkosten aufgrund von Energiepreiserhöhungen wurden und werden bei Auftragsverhandlungen mit Kunden berücksichtigt und weitergegeben. Risiken aus Produktion und Technologie Generell besteht die Gefahr, dass aufgrund von geringer Anlagenverfügbarkeit oder Ausfällen bei Produktionsanlagen Lieferengpässe entstehen. Zudem können Engpasssituationen in Phasen temporär hoher Produktionsauslastungen in bestimmten Monaten entstehen, die dann eine angemessene Liefertreue negativ beeinflussen. Zur Vermeidung solcher Engpasssituationen wurde im Planungs-/Budgetierungsprozess auf eine Abstimmung zwischen Einkauf, Produktion und Vertrieb wert gelegt. Finanzwirtschaftliche Risiken Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen und Verbindlichkeiten sowie Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über ein effizientes Mahnwesen. Im Berichtsjahr wurden keine Forderungsausfälle verbucht. Die Gesellschaft hat ein Darlehen bei der Gesellschafterin. Diese Finanzierung stellt den wesentlichen Teil zur Außenfinanzierung der Gesellschaft dar. Des Weiteren wird eine Kreditversicherung in der Gruppe eingeführt. Compliance, rechtliche Risiken Compliance ist für das Management der Gesellschaft von zentraler Bedeutung. Compliance beschreibt Maßnahmen, die gewährleisten sollen, dass die Leitungsorgane und die Mitarbeiter sich rechtmäßig verhalten. Als Unternehmen mit globalem Geschäftsfeld sind wir unterschiedlichen produkt- und länderbezogenen Risiken ausgesetzt. Regulatorische Risiken und potenzielle Sanktionen betreffen insbesondere Exportkontrollregulierungen, Embargos und Handelsbeschränkungen, die durch die EU oder andere Länder auferlegt werden. Wir beobachten die regulatorische Lage in unseren wichtigen Märkten, um so potenzielle Problembereiche frühzeitig zu erkennen und darauf reagieren zu können. Gesetze und Regelungen zu Umweltschutz, Gesundheit und Sicherheit Wir sind in einigen stark regulierten Branchen tätig. Gegenwärtige und zukünftige umwelt-, gesundheits- oder sicherheitsbezogene staatliche Regulierungen könnten Anpassungen an unsere operativen Tätigkeiten erfordern und zu erheblichen Steigerungen unserer Produktions- und Verwaltungskosten führen. Die Einhaltung der bestehenden Gesetze und Regulierungen wird von uns regelmäßig überprüft. Dennoch kann nicht ausgeschlossen werden, dass Verletzungen dieser Gesetze und Regulierungen durch uns selbst oder durch unsere Lieferanten erfolgen, die letztendlich der Gesellschaft zugeordnet werden könnten. Steuerliche Risiken Für steuerliche Risiken werden nach Bedarf Rückstellungen gebildet. Trotzdem können Rechtsprechung und Auslegung von Finanzbehörden dazu führen, dass gebildete Rückstellungen nicht ausreichend sind und das Jahresergebnis dadurch negativ beeinflusst wird. Änderungen im Steuerrecht werden durch externe Steuerberater der Gesellschaft kontinuierlich überwacht. Bei Bedarf werden entsprechende Maßnahmen ausgearbeitet und umgesetzt. Gesamtbetrachtung der Risiken- und Chancensituation Das Gesamtbild der Risiko- und Chancensituation der Gesellschaft setzt sich aus den dargestellten Einzelrisiken und Chancen aller Geschäftsbereiche zusammen. Chancen Sowohl von der Erzeugerseite als auch der Verbraucherseite ist weiterhin von einem kontinuierlich steigenden Marktbedarf für die Produkte der Gesellschaft zu rechnen. Auf der Verbraucherseite ist von einem weiter steigenden Energiebedarf auszugehen, der durch den Trend zur Elektromobilität weiter verstärkt wird. Auf der Erzeugerseite erfordert der Ausbau der erneuerbaren Energien verstärkt Investitionen und Ausbau sowohl der Übertragungs- als auch der Verteilernetze. Risiken Risiken bestehen weiterhin aufgrund der Unsicherheiten auf den Rohstoff- und Energiemärkten. Mögliche Ressourcenengpässe sowie eine weiterhin überdurchschnittliche Inflation, die für die Gesellschaft wesentliche Kostenelemente darstellen, werden weiterhin zu Herausforderungen führen. Der Ukrainekonflikt verstärkt diese Tendenzen weiterhin erheblich. Darüber hinaus muss davon ausgegangen werden, dass politische- und Länderrisiken weiterhin zunehmen werden, insbesondere in Osteuropa, sowie im Nahen und Mittleren Osten, aber auch im Zusammenhang mit China und Taiwan. D. Prognosebericht Für das Gesamtjahr 2024 geht die Gesellschaft von einem Umsatz von knapp 66,5 Mio. € aus. Das EBITDA der Gesellschaft wird mit einer Größenordnung von rund 20,8 Mio. €geplant. Grundlage für die Erreichung der Umsatz- und Ergebnisziele ist bzw. war die konsequente Umsetzung der zuvor erwähnten Preiserhöhungen, womit erwartete Kostensteigerungen zum größten Teil an die Kunden weitergegeben werden (konnten). Für 2024 wird zudem mit einem gesteigerten Absatzvolumen gerechnet. Forschung und Entwicklung Die Forschung und Entwicklung konzentriert sich auf keramische Materialien und neue Isolator-Anwendungen in Hochspannungsnetzen. Bei den Keramikmaterialien liegt der Schwerpunkt bei dem C-130-Porzellankörper, um die Lebensdauer und Ermüdungsbeständigkeit der Isolatoren zu verbessern. Andere Keramikprojekte betreffen spezielle Glasuren, um die Leistung der Isolatoren unter verschmutzten Bedingungen zu steigern, die die Hydrophobizität verbessern oder eine halbleitende Glasur-Schicht, die auf der Oberfläche erzeugt wird. Hinsichtlich Isolator-Anwendungen ist das Hauptprojekt der optische Glasfaser-Stützisolator, um mit dem Einsatz optischer Sensoren die Datenübertragung in hohen elektromagnetischen Feldern zu ermöglichen und weiterzuentwickeln.
Wunsiedel, den 25.03.2024 gez. Lluis Maria Munné Gri Inhaltsverzeichnis
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Lapp Insulators GmbH, Wunsiedel Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Lapp Insulators GmbH, Wunsiedel, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Lapp Insulators GmbH, Wunsiedel, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, 27. März 2024 RSM
Ebner Stolz GmbH & Co. KG
Patrick
Huhn
Markus
Will
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