Stammdaten

Register
Amtsgericht Jena HRB 519323
Eingetragen
3.4.2002
Branche
Erbringung von sonstigen InformationsdienstleistungenErbringung von sonstigen Dienstleistungen der InformationstechnologieErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Gegenstand
Erbringung und Vertrieb von Dienstleistungen sowie Herstellung und Vertrieb von Produkten im Bereich geographischer Informationssysteme und Daten.

Finanzübersicht

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Hagen Schmolke
seit 11.3.2022
Prokura
Matthias Knabe
seit 11.3.2022
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
ACCUMIN HOLDCO SLESP
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

ACCUMIN HOLDCO SL
Spain
67.500 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

on-geo GmbH

Erfurt

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2023 bis zum 31.12.2023

LAGEBERICHT FÜR DAS RUMPFGESCHÄFTSJAHR FÜR DEN ZEITRAUM VOM 1. OKTOBER 2023 BIS 31. DEZEMBER 2023

Gliederung

1. Grundlagen des Unternehmens

1.1. Grundlagen

1.2. Forschung und Entwicklung

1.3. Tochtergesellschaften und Zweigniederlassungen

2. Wirtschaftsbericht

2.1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

2.2. Analyse der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

2.2.1. Ertragslage

2.2.2. Finanzlage

2.2.3. Vermögenslage

3. Rechtsstreitigkeiten

4. Risiko-, Chancen- und Prognosebericht

4.1. Risikobericht

4.2. Chancenbericht

4.3. Prognosebericht

1. Grundlagen des Unternehmens

1.1. Grundlagen

on-geo ist ein führender Anbieter von Prozess- und Softwarelösungen für die immobilienbewertende Wirtschaft. Dank unseres umfassenden Produktangebots, das die Beschaffung von Daten aus der Immobilienwirtschaft und bewertungsrelevante Dienstleistungen umfasst, können Prozesslösungen effizient gestaltet werden.

Unsere Position in der Immobilien- und Finanzwirtschaft wird durch die erfolgreiche Zusammenarbeit mit Kunden und Partnern bei gemeinsamen Prozesslösungen unterstrichen. Als erfahrenes und innovatives Unternehmen leisten wir einen bedeutenden Beitrag zur Digitalisierung der Prozesse in diesen Branchen.

Die kontinuierliche Weiterentwicklung unserer Prozesslösungen und die daraus resultierende Effizienzsteigerung bei unseren Kunden ermöglichen es on-geo, sich weiterhin erfolgreich als Marktführer mit seinen etablierten Marken und Lösungen zu behaupten. Unsere Schlüsselprodukte umfassen dabei insbesondere:

die Softwarelösungen LORA, STmate und baufi.me

die Bereitstellung von bewertungsrelevanten Unterlagen, Research Daten und Reports über die Plattform geoport

Dienstleistungen wie Immobilienbesichtigungen und zusätzliche Services für die Immobilienbewertung

In zahlreichen Produktlösungen und Dienstleistungen ist ein vergleichswertbasiertes AVM ( A utomated V aluation M odel) integriert. Das selbst entwickelte AVM ermöglicht auf Knopfdruck eine automatisierte Immobilienbewertung für Einzelobjekte oder für komplette Immobilienportfolien.

Die Gesellschafterversammlung hat am 9. November 2023 eine Änderung des Gesellschaftsvertrages u. a. in Bezug auf das Geschäftsjahr beschlossen. Das Geschäftsjahr soll dem Kalenderjahr entsprechen. Somit stellt der Zeitraum vom 1. Oktober 2023 bis 31. Dezember 2023 ein Rumpfgeschäftsjahr dar. Die Eintragung in das Handelsregister erfolgte am 21. November 2023. Das Vorjahr betrifft das Geschäftsjahr 2022/2023, das den Zeitraum vom 1. Oktober 2022 bis 30. September 2023 umfasst. Die Vergleichbarkeit mit den Vorjahreszahlen ist eingeschränkt.

1.2. Forschung und Entwicklung

on-geo entwickelt seine Produkte und Dienstleistungen kontinuierlich weiter, um den sich ändernden Marktbedingungen, Kundenanforderungen und regulatorischen Vorgaben gerecht zu werden. Der Fokus liegt dabei auf der Optimierung der Automatisierung wiederkehrender Prozesse, der Integration von Prozessschritten zu Gesamtlösungen sowie der Digitalisierung und Transformation von Dokumenten und Daten.

Besondere Aufmerksamkeit wird der Entwicklung der LORA-Anwendung als Standardlösung für die Immobilienbewertung gewidmet, um die Anforderungen in diesem Bereich zu erfüllen und die Prozesse für unsere Kunden effizient zu gestalten. Die LORA-Anwendung zeichnet sich durch einen modularen Aufbau und individuelle Einstellungsmöglichkeiten aus, die es unseren Kunden ermöglichen, die Lösung flexibel an ihre eigenen Bedürfnisse anzupassen. Es werden dazu weitere Daten auch von Dritten integriert, um den Kunden bzw. Nutzer die bestmögliche Unterstützung im Bewertungsprozess zur Verfügung zu stellen.

Parallel zur kontinuierlichen Weiterentwicklung von LORA wird die Integration des geoport Systems vorangetrieben. Dies ermöglicht die Bereitstellung und Verarbeitung von Research-Daten in den Prozessen unserer Auftraggeber. Diese ganzheitliche Herangehensweise stärkt nicht nur die Effizienz unserer Lösungen, sondern stellt sicher, dass wir stets auf dem neuesten Stand der Technologie und den Anforderungen des Marktes sind.

Die Softwareanwendungen STmate und baufi.me verfügen bereits über einen großen Funktionsumfang, welche von unseren Kunden genutzt werden. Es werden dennoch weiterhin stetig die Anforderungen von den Kunden und vom Markt analysiert und die Systeme entsprechend entwickelt.

Für die Forschung und Entwicklung entstanden im Rumpfgeschäftsjahr Aufwendungen in Höhe von T€ 565 (Geschäftsjahr 2022/2023: T€ 2.505).

1.3. Tochtergesellschaften und Zweigniederlassungen

Die NT.AG (Neue Technologie) und on-geo betreiben gemeinsam als Gesellschafter das in Erfurt ansässige Unternehmen Instant Service AG. Die Instant Service AG organisiert Immobilienbesichtigungen für Finanzinstitute und on-geo in Deutschland und Österreich und führt diese mit einem Besichtigungsnetzwerk durch.

2. Wirtschaftsbericht

2.1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland im Jahr 2023 wurde maßgeblich von den Folgen der globalen Krisen beeinflusst. Insbesondere die Corona-Pandemie und die Energiekrise hinterließen deutliche Spuren.

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins "Stocken", sagte Ruth Brand bei der Pressekonferenz "Bruttoinlandsprodukt 2023 für Deutschland" in Berlin. "Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort", so Brand weiter. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher. 1

Die Auswirkungen dieser wirtschaftlichen Entwicklung auf den Immobilienmarkt sind vielfältig. Die Zinsentwicklung hat eine direkte Auswirkung auf die Immobilienfinanzierung. Gestiegene Zinsen für die Baufinanzierung haben den finanziellen Spielraum der Verbraucher erheblich eingeschränkt. Der Konflikt in der Ukraine hatte bedeutende Auswirkungen auf die Preise für Energie und Baustoffe, was indirekt die Immobilienpreise und Finanzierungskosten beeinflusst. Aufgrund der rückläufigen Marktnachfrage, stark gestiegener Darlehenszinsen und Kaufzurückhaltung, ist das Baufinanzierungsgeschäft deutlich in 2023 zurückgegangen

2.2. Analyse der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

2.2.1. Ertragslage

Das Rumpfgeschäftsjahr umfasst den Zeitraum vom 1. Oktober 2023 bis 31. Dezember 2023. Das Geschäftsjahr 2022/2023 umfasste den Zeitraum vom 1. Oktober 2022 bis 30. September 2023. Die Vergleichbarkeit mit den Vorjahreszahlen ist damit eingeschränkt. Zu Herstellung der Vergleichbarkeit beziehen sich im Folgenden die Vorjahresangaben auf den Vergleichszeitraum vom 1. Oktober bis 31. Dezember 2022.

Umsatzerlöse

Der Gesamtumsatz lag im Rumpfgeschäftsjahr mit T€ 8.101 (+6,86 %) über dem Niveau des entsprechenden Vorjahresvergleichszeitraumes von T€ 7.581, was den Erwartungen der Geschäftsleitung auf Grund der aktuellen Marktlage entspricht.

Andere aktivierte Eigenleistungen

In den aktivierten Eigenleistungen in Höhe von T€ 313 sind vor allem Entwicklungen für unsere Softwarelösungen LORA und STmate enthalten, sowie unsere Plattform geoport zur Beauftragung von Research Daten und Immobilienbesichtigungen. Im Vorjahresvergleichszeitraum belief sich die Höhe der aktivierten Eigenleistung auf T€ 306.

Materialaufwand

Der Materialaufwand lag mit T€ 4.375 im Rumpfgeschäftsjahr um 7,03 % unter dem Wert des Vorjahresvergleichszeitraumes (T€ 4.706). Die Roh-Marge (Umsatzerlöse abzüglich Materialaufwand) stieg somit deutlich auf 45,99 % (Vorjahresvergleichszeitraum: 37,92 %).

Personalaufwand

Die Personalkosten sind im Rumpfgeschäftsjahr um T€ 262 bzw. von T€ 2.241 auf T€ 2.504 gestiegen was den Personalaufbau in nahezu allen Geschäftsbereichen widerspiegelt, sowie die Gehaltsanpassungen aufgrund der anhaltend hohen Inflation. Die on-geo GmbH beschäftigte im Rumpfgeschäftsjahr im Durchschnitt 174 (Geschäftsjahr 2022/2023: 164) Arbeitnehmer. Dabei handelt es sich fast ausschließlich um Angestellte. Weiterhin wurden 9 Auszubildende bzw. BA-Studenten beschäftigt.

Abschreibungen

Die Abschreibungen sind gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum um T€ 176 auf T€ 631 gesunken, da eine große Investition aus 2019 vollständig abgeschrieben ist.

Raumkosten

Die Raumkosten sind mit T€ 94 im Vergleich zum Vorjahresvergleichszeitraum (T€ 88), aufgrund höherer Miet- und Energiepreise, deutlich gestiegen.

Reise- und Werbekosten

Die Reisekosten sind vor allem durch stark gestiegene Hotelkosten um T€ 6 auf T€ 25 gestiegen. Parallel dazu sind auch die Werbekosten um T€ 17 auf T€ 60 gestiegen.

Übrige betriebliche Aufwendungen

Die übrigen betrieblichen Aufwendungen sind von T€ 372 auf T€ 392 gestiegen. Der Anstieg begründet sich hauptsächlich durch mehr in Anspruch genommene Beratungsleistungen.

Erträge aus Ausleihungen

In den Erträgen aus Ausleihungen sind im Rumpfgeschäftsjahr in Höhe von T€ 79 Zinserträge für Gesellschafterdarlehen enthalten.

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind laufende und latente Steuern des Rumpfgeschäftsjahres enthalten.

Sonstige Steuern

Die sonstigen Steuern in Höhe von T€ 1 betreffen fast ausschließlich die Kfz-Steuern (Vorjahresvergleichszeitraum: T€ 2).

EBIT

Das EBIT von T€ 609 liegt deutlich über dem Wert des Vorjahresvergleichszeitraums (T€ 3).

2.2.2. Finanzlage

Die Liquiditäts- und Finanzlage war im Rumpfgeschäftsjahr ausgeglichen. Der Liquiditätsbedarf aus Geschäftsaktivitäten ist durch den operativen Cashflow gedeckt. Die liquiden Mittel zum Ende des Rumpfgeschäftsjahres beliefen sich auf T€ 1.074 (Geschäftsjahr 2022/2023: T€ 582). Die Forderungsausfälle waren mit 0,01 % unwesentlich.

2.2.3. Vermögenslage

Die Bilanzsumme der on-geo GmbH betrug zum 31. Dezember 2023 T€ 24.338. Sie lag damit um T€ 174 bzw. 0,72 % über dem Wert des 30. September 2023. (Aktiva: Erhöhung Gesellschafterdarlehen Passiva: Erhöhung Eigenkapital).

Die langfristigen Aktiva stiegen um T€ 142 bzw. 0,87 % auf T€ 16.518. Damit ist der Anteil der langfristigen Aktiva an der Bilanzsumme auf 67,87 % gestiegen.

Die kurzfristigen Aktiva lagen mit T€ 7.821 um T€ 32 bzw. 0,40 % über dem Wert zum 30. September 2023 von T€ 7.789.

Das Eigenkapital der on-geo GmbH betrug T€ 14.469 nach T€ 14.005 zum 30. September 2023. Die Eigenkapitalquote des Rumpfgeschäftsjahres lag bei 59,45 % (30. September 2023: 57,96 %).

Die kurzfristigen Passiva lagen mit T€ 9.869 um T€ 290 unter dem Wert zum 30. September 2023 von T€ 10.159.

Insgesamt war die wirtschaftliche Entwicklung der Gesellschaft im Rumpfgeschäftsjahr in Bezug auf die gesamtwirtschaftliche Lage durchaus zufriedenstellend. Das Ergebnis des Rumpfgeschäftsjahres ist nicht durch einmalige Effekte beeinflusst. Das Rumpfgeschäftsjahr schließt mit einem Ergebnis in Höhe von T€ 464 ab. Das Ergebnis liegt mit T€ 69 über dem Wert des Vorjahresvergleichszeitraums vom 1. Oktober 2022 bis 31. Dezember 2022.

3. Rechtsstreitigkeiten

Im Rumpfgeschäftsjahr gab es keine wesentlichen Rechtsstreitigkeiten. Die in den Vorjahren geführten Rechtsstreitigkeiten konnten alle mit einem für die on-geo positiven Ausgang beendet werden.

4. Risiko-, Chancen- und Prognosebericht

4.1. Risikobericht

Die gesamtwirtschaftliche Lage hat sich im Jahr 2023 weiterentwickelt und beeinflusst alle Beteiligten in unseren Zielmärkten. Steigende Preise, hohe Finanzierungszinsen und der stetige Kostendruck haben sich auf das tägliche Geschäft ausgewirkt.

Die steigenden Preise auf den Beschaffungsmärkten und der Kostendruck auf der Auftraggeberseite haben zu erhöhten Anforderungen an die Organisation der on-geo geführt. Die Novellierungen der regulatorischen Anforderungen (MaRisk und BAIT) seitens der Aufsicht haben zu erhöhten Erwartungen an das Unternehmen geführt.

Zur Minimierung des Risikos werden.

 

... auch zukünftig weiterhin ein Hauptaugenmerk auf Governance gelegt, um mit geeigneten Prozessen sicherzustellen, dass die Informationstechnik die Unternehmensstrategie und -ziele unterstützt und gleichzeitig den Anforderungen der Bankenaufsicht und den Auftraggebern gerecht wird.

 

... von vergleichbaren Einzelprodukten bzw. stand-alone-Lösungen auf individualisierte/veredelte und kundenspezifische Produkte umgestellt

 

... weiterhin in den Aufbau von Mitarbeitern und deren Know-How investiert, so dass eine weitestgehende Unabhängigkeit von externen Dienstleistern bzw. Ressourcen realisiert werden kann.

 

... nachhaltige Produktlösungen gemeinsam mit den Kunden besprochen und im Rahmen von regelmäßigem Austausch durch die on-geo weiterentwickelt

 

...gezielt neue Kundenzielgruppen angesprochen, bei denen die Bewertungen von Immobilien zukünftig einen größeren Stellenwert einnehmen werden.

 

... aktiv auf die Nachhaltigkeit aller Haupt- und Nebenprozesse geachtet, um einen positiven ESG Effekt zu erreichen. (Environmental Social Governance - ESG (zu Deutsch: Umwelt, Soziales und Unternehmensführung)

Durch geeignete technische und organisatorische Maßnahmen begegnet das Unternehmen den Risiken im IT-Betrieb, um das Erreichen der gesetzten VIVA-Ziele zur Verfügbarkeit, Integrität, Vertraulichkeit und Authentizität sicherzustellen. Im Rahmen des Informationssicherheitsmanagements baut das Unternehmen auf den kontinuierlichen Verbesserungsprozess, wodurch die Wirksamkeit der etablierten Maßnahmen regelmäßig kontrolliert und stets verbessert wird.

Die Rezertifizierung der ISO 27001 konnte wie geplant im 1. Quartal 2023 durchgeführt und erfolgreich und ohne Beanstandungen durch den TÜV Rheinland testiert werden.

Aufgrund der Kundenstruktur kann davon ausgegangen werden, dass weiterhin keine wesentlichen Bonitätsrisiken bestehen. Die vertraglichen Leistungen für Geschäftspartner sind mit Service Level Agreements (SLA) vereinbart. Der kontinuierliche Ausbau einer ausfallsicheren IT-Landschaft erzielt den gewünschten Effekt.

Durch das Informationssicherheits-, das Informationsrisiko- und das Notfallmanagement erfolgt eine ständige Überwachung, um Gefährdungen umgehend und sachgerecht mit entsprechenden Maßnahmen zu behandeln, um zu verhindern, dass daraus Risiken erwachsen.

In den vergangenen Jahren haben wir eine Zunahme der Cybersecurity-Risiken festgestellt. Diese Entwicklung ist auf die zunehmende Digitalisierung und Vernetzung von Prozessen und Systemen zurückzuführen. Um diesen Risiken zu begegnen, haben wir unsere Sicherheitsmaßnahmen verstärkt und unsere Mitarbeiter in Bezug auf potenzielle Cyber-Bedrohungen geschult. Darüber hinaus haben wir unsere IT-Infrastruktur weiterentwickelt, um eine höhere Resilienz gegenüber Cyber-Angriffen zu gewährleisten. Trotz dieser Maßnahmen bleibt das Cybersecurity-Risiko ein zentraler Faktor in unserem Risikomanagement, den wir kontinuierlich überwachen und bewerten werden.

Die Risikolage der Gesellschaft hat sich nicht wesentlich gegenüber dem Geschäftsjahr 2022/2023 geändert und aus Sicht der Geschäftsführung werden die Risiken als beherrschbar eingeschätzt. Liquiditätsrisiken werden wie in den Vorjahren nicht gesehen. Es bestehen keine den Bestand des Unternehmens gefährdende oder inhärente Risiken.

4.2. Chancenbericht

Die Marktstellung von on-geo bildet eine solide Grundlage, insbesondere in der aktuellen Phase der schwachen Marktentwicklung in den vergangenen Monaten. Das Unternehmen ist in verschiedenen Marktsegmenten der Immobilienbewertung gut positioniert, was es ermöglicht, Schwankungen auszugleichen.

Die Zinsen für die Immobilienfinanzierung haben sich Ende 2023 stabilisieren können und werden sich bis Ende 2024 tendenziell seitwärts bewegen. Gleichzeitig hat sich bereits abgezeichnet, dass in vielen Regionen außerhalb der Metropolen die Immobilienpreise sinken und sich dem allgemeinen Marktgeschehen anpassen. Dies wird voraussichtlich zu einem Anstieg der Immobilientransaktionen führen. In diesem Zusammenhang werden alle Kundensegmente von on-geo einen leichten Auftrieb verspüren, was sich positiv auf die Produkte und Dienstleistungen von on-geo auswirken wird.

Mit dem leistungsstarken on-geo AVM, das in unseren Lösungen integriert ist, können wir den zunehmenden Anforderungen an (teil-)automatisierte Bewertungen gerecht werden. Darüber hinaus ermöglicht es uns, Portfoliobewertungen von mehreren tausend Immobilien vollautomatisch durchzuführen.

Die Immobilienbranche steht im Jahr 2024 vor vielfältigen Herausforderungen und Chancen. Besonders der ESG-Aspekt (Environmental, Social, Governance) gewinnt zunehmend an Bedeutung und beeinflusst die Bewertung von Immobilien. On-geo bietet eine Vielzahl von Lösungen, um die Herausforderungen zu bewältigen und unterstützt dabei, mit den richtigen Produkten und Daten in jedem Prozessschritt voranzukommen. Die Nutzung der on-geo Lösungen geht dabei über die bisherigen Kundengruppen hinaus; es ist wichtig zu erkennen, dass dieses Thema nicht nur für Immobiliengutachter relevant ist. Im Jahr 2024 werden insbesondere die Altbestände von Finanzinstituten aufgrund der regulatorischen Anforderungen analysiert, um die notwendigen Maßnahmen ergreifen zu können. on-geo konnte bereits in den vergangenen Jahren beweisen, ein starker Partner für diese Herausforderungen zu sein.

4.3. Prognosebericht

Die wirtschaftlichen Auswirkungen des Ukraine-Krieges, einschließlich der Energiekrise und des raschen Anstiegs der Baufinanzierungszinsen, werden voraussichtlich weiterhin Auswirkungen auf den Bewertungsmarkt in Deutschland haben. Trotz dieser Herausforderungen hat sich der Markt für Wohnimmobilien als robust erwiesen und zeigt bereits Anzeichen einer Erholung.

Die steigenden Anforderungen an die Energieeffizienz werden voraussichtlich einen noch größeren Einfluss auf den Immobilienwert haben. Dies wird durch die zunehmenden regulatorischen Anforderungen weiter verstärkt. Daher werden unsere Kunden und Interessenten weiterhin einen starken Partner benötigen, um die komplexen Prozesse der Immobilienbewertung zu unterstützen

Unsere Softwarelösung LORA wird weiterhin ein zentraler Bestandteil im Finanzierungs- und Bewertungsprozess der Finanzinstitute sein.

Durch die Softwarelösungen STmate und baufi.me konnten wir zusätzliche Kundengruppen auch außerhalb der Finanzwirtschaft akquirieren. Über Cross-Selling-Effekte können wir zukünftig an diese Zielgruppen auch bestehende Produkte wie LORA und Research-Daten verkaufen.

geoport hat sich als zentrale Plattform für die Beauftragung von Dokumenten und Research-Daten im Bewertungsprozess unserer Kunden etabliert. Es bietet ein hohes Maß an Flexibilität und Individualität und ermöglicht es den Kunden, die Unterlagenbeauftragung gezielt in ihre eigenen Prozesse zu integrieren.

Die Immobilienbesichtigung hat sich in den letzten Jahren trotz der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie und die gesamtwirtschaftliche Lage stark entwickelt. Eine kontinuierliche Steigerung der Qualität und Quantität der Besichtigungsaufträge hat dazu beigetragen, unsere führende Marktposition weiter auszubauen.

Die steigenden Anforderungen des Marktes können durch kontinuierliche Weiterentwicklung und notwendige Innovationen unterstützt werden. Die bestehende Mitarbeiterstruktur dient als sehr gute Basis und geplante Neueinstellungen können problemlos in die Teams und Abteilungen integriert werden. Weiterhin wird on-geo, wie in der Vergangenheit, die Aus- und Weiterbildung von Mitarbeitern intensiv vorantreiben.

Zusammenfassend ist für das kommende Geschäftsjahr 2024, das dem Kalenderjahr entspricht, trotz der gesamtwirtschaftlichen Lage, mit einem stabilen Umsatz zu rechnen. Die überall steigenden Kosten werden intern durch Effizienzsteigerungen und Synergieeffekte ausgeglichen. Durch die nachhaltige Betreuung der Kunden und Neukundenakquise soll der Absatz der Produkte und Dienstleistungen weiter gesteigert werden. Insgesamt rechnet die on-geo mit einem EBIT, der auf dem Niveau des Geschäftsjahres 2022/2023 liegen wird.

Die Auswirkungen der anhaltenden weltweiten geopolitischen Konflikte auf die makroökonomischen Rahmenbedingungen sind weiterhin nur bedingt abschätzbar und führen insoweit zu einer Einschränkung der Prognosefähigkeit.

 

Erfurt, 27.08.2024

on-geo GmbH

Geschäftsführung

1 Statistisches Bundesamt Pressemitteilung; 15.01.2024

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023
30.09.2023
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 4.062.222,13 3.953.974,02
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 840.530,51 807.736,54
4.902.752,64 4.761.710,56
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 85.792,15 89.289,28
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 854.862,03 929.462,39
940.654,18 1.018.751,67
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 99.996,00 99.996,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 10.574.174,52 10.495.263,10
10.674.170,52 10.595.259,10
16.517.577,34 16.375.721,33
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Unfertige Leistungen 1.872.684,25 1.731.343,35
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.683.969,84 4.042.921,13
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 50.705,62 34.822,33
3. Sonstige Vermögensgegenstände 998.040,87 1.213.828,63
4.732.716,33 5.291.572,09
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 1.074.276,49 581.892,25
7.679.677,07 7.604.807,69
C. Rechnungsabgrenzungsposten 140.848,59 183.720,38
24.338.103,00 24.164.249,40

Passiva

31.12.2023
30.09.2023
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 67.500,00 67.500,00
II. Gewinnvortrag 13.937.750,94 9.456.263,31
III. Jahresüberschuss 464.172,44 4.481.487,63
14.469.423,38 14.005.250,94
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 97.530,58 191.814,33
2. Sonstige Rückstellungen 1.668.240,44 1.644.542,51
1.765.771,02 1.836.356,84
C. Verbindlichkeiten
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 2.551.959,54 2.532.299,98
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 839.432,94 828.024,65
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 3.264.058,97 1.999.872,71
4. Sonstige Verbindlichkeiten 128.032,72 288.514,15
(davon aus Steuern € 56.183,26; 30.09.2023 € 126.975,85)
(davon im Rahmen der sozialen Sicherheit € 7.468,00; 30.09.2023 € 7.788,03)
6.783.484,17 5.648.711,49
D. Rechnungsabgrenzungsposten 16.362,03 1.406.113,62
E. Passive latente Steuern 1.303.062,40 1.267.816,51
24.338.103,00 24.164.249,40

Gewinn- und Verlustrechnung für das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. Oktober 2023 bis 31. Dezember 2023

01.10.2023 - 31.12.2023
01.10.2022 - 30.09.2023
1. Umsatzerlöse 8.100.607,67 32.338.961,26
2. Erhöhung des Bestands an unfertigen Leistungen 141.340,90 766.243,35
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 313.337,47 1.412.147,20
4. Sonstige betriebliche Erträge 134.318,43 547.786,75
8.689.604,47 35.065.138,56
5. Materialaufwand
Aufwendungen für bezogene Leistungen 4.375.011,50 17.807.342,74
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 2.070.442,54 7.797.347,86
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 433.374,25 1.646.160,03
(davon für Altersversorgung € 3.187,89; Vorjahr € 12.916,39)
2.503.816,79 9.443.507,89
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 631.372,07 3.613.696,57
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen 570.568,01 2.379.824,91
9. Erträge aus Beteiligungen 0,00 2.116.289,55
(davon aus verbundenen Unternehmen € 0,00; Vorjahr € 2.116.289,55)
10. Erträge aus Ausleihungen 78.911,42 250.714,78
(davon aus verbundenen Unternehmen € 78.911,42; Vorjahr € 250.714,78)
11. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,00 395.623,12
12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 575,28 45.340,12
(davon aus der Abzinsung von Rückstellungen € 575,28; Vorjahr € 2.301,12)
13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 222.132,11 260.338,15
(davon latente Steuern € 35.285,28; Vorjahr € -232.795,83)
14. Ergebnis nach Steuern 465.040,13 4.277.715,63
15. Sonstige Steuern 867,69 -203.772,00
16. Jahresüberschuss 464.172,44 4.481.487,63

ANHANG FÜR DAS RUMPFGESCHÄFTSJAHR vom 1. Oktober 2023 bis zum 31. Dezember 2023

ON-GEO GMBH, ERFURT

Register Nummer HRB 519323 beim Amtsgericht Jena

I. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS

Der Jahresabschluss ist unter Beachtung des Gesellschaftsvertrages und gemäß den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des 3. Buches des Handelsgesetzbuches (HGB) aufgestellt worden. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbHG beachtet.

Die Gesellschaft gilt gemäß § 267 Abs. 2 HGB als mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt.

Von der Möglichkeit, Berichtspflichten im Anhang, statt in der Bilanz oder in der Gewinn- und Verlustrechnung zu erfüllen, wurde teilweise Gebrauch gemacht.

Die Gesellschafterversammlung hat am 9. November 2023 eine Änderung des Gesellschaftsvertrages u. a. in Bezug auf das Geschäftsjahr beschlossen. Das Geschäftsjahr soll dem Kalenderjahr entsprechen. Somit stellt der Zeitraum vom 1. Oktober 2023 bis 31. Dezember ein Rumpfgeschäftsjahr dar. Die Eintragung in das Handelsregister erfolgte am 21. November 2023. Das Vorjahr betrifft das Geschäftsjahr 2022/2023, das den Zeitraum vom 1. Oktober 2022 bis 30. September 2023 umfasst. Die Vergleichbarkeit mit den Vorjahreszahlen ist eingeschränkt.

II. ANGABEN ZU DEN BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Es wurde vom Aktivierungswahlrecht gemäß § 248 Abs. 2 HGB für selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände Gebrauch gemacht. Die Bewertung erfolgte zu Herstellungskosten nach §§ 253 Abs. 1 Satz 1, 255 Abs. 2a HGB. Die Abschreibung erfolgt planmäßig ab Fertigstellung der Entwicklung über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 4 Jahren.

Die Forschungs- und Entwicklungskosten des Rumpfgeschäftsjahres betrugen insgesamt T€ 565, davon entfallen auf die Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände T€ 436.

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Den planmäßigen Abschreibungen liegen die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern von 3-5 Jahren zu Grunde.

Die Sachanlagen werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten vermindert um Abschreibungen ausgewiesen. Die linearen Abschreibungen werden auf Basis der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern (3 bis 10 Jahre) vorgenommen. Zugänge an geringwertigen Wirtschaftsgütern bis 250 € werden in der Regel direkt als sonstige betriebliche Aufwendungen erfasst. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten zwischen 250 € und 800 € werden aktiviert und sofort im Monat des Zugangs voll abgeschrieben.

Die Beteiligungen werden zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.

Die Ausleihungen werden zum Nominalwert angesetzt.

Die unfertigen Leistungen werden entsprechend ihres Fertigungsgrads mit anteiligen Anschaffung- bzw. Herstellungskosten gem. § 255 Abs. 2 HGB bewertet. Um dem Grundsatz der verlustfreien Bewertung zu entsprechen, werden bei Bedarf notwendige Abschläge vorgenommen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit dem Nominalwert oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Für das allgemeine Kreditrisiko wurde eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % gebildet.

Die liquiden Mittel sind zum Nennwert bilanziert.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden für Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem darstellen, angesetzt.

Das Eigenkapital wird zum Nennwert bilanziert.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken sowie ungewissen Verbindlichkeiten und werden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit den durch die Deutsche Bundesbank vorgegebenen laufzeitadäquaten durchschnittlichen Marktzinsen der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Erhaltene Anzahlungen werden mit dem Nennwert angesetzt.

Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert.

Der passive Rechnungsabgrenzungsposten wurde für Einnahmen vor dem Bilanzstichtag, die Erträge für einen bestimmten Zeitraum danach darstellen, gebildet.

Für die sich ergebende Steuerbelastung aus temporären Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen wurden passive latente Steuern gebildet.

Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten mit Restlaufzeiten bis zu einem Jahr wurden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet.

Die Wertansätze der Haftungsverhältnisse entsprechen dem am Bilanzstichtag bestehenden Haftungsumfang.

III. ÄNDERUNGEN DER BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Gegenüber dem Vorjahr keine Änderungen der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden zu verzeichnen.

IV. ANGABEN ZU DEN POSTEN DER BILANZ

Der Bestand und die Entwicklung des Anlagevermögens im Berichtzeitraum sind in der gesonderten Übersicht "Entwicklung des Anlagevermögens" in der Anlage zum Anhang dargestellt.

Außerdem ist in den Beteiligungen der 49,99 %ige Anteil an der Instant Service Aktiengesellschaft, Erfurt, ausgewiesen. Zum 31. Dezember 2023 beläuft sich das Eigenkapital der Instant Service Aktiengesellschaft auf 5.912 T€. Im Geschäftsjahr 2023 erzielte die Gesellschaft einen Jahresüberschuss von 2.711 T€.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr,

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen, entfallen wie im Vorjahr in voller Höhe auf Lieferungen und Leistungen.

Die sonstigen Rückstellungen von T€ 1.668 (Vorjahr: T€ 1.645) betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen in Höhe von T€ 932 (Vorjahr: T€ 909) sowie Personalverpflichtungen in Höhe von T€ 435 (Vorjahr: T€ 534).

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbunden Unternehmen resultieren wie im Vorjahr ausschließlich aus Lieferungen und Leistungen.

Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und sind nicht besichert.

Der passive Rechnungsabgrenzungsposten enthält Einnahmen aus Wartungs- und Hosting- Verträgen für das Folgejahr.

Bei den latenten Steuern ergab sich nach Ermittlung der Differenzen zum 31. Dezember 2023 insgesamt ein passivierungspflichtiger Passivüberhang der latenten Steuern in Höhe von T€ 1.303 (Vorjahr T€ 1.268), der sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 35 erhöhte. Die Bewertung der temporären Differenzen wurde zum unternehmensindividuellen Steuersatz von 32,28 % (Vorjahr 32,29 %) durchgeführt.

Aufgrund der Aktivierung selbsterstellter immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens gilt die Ausschüttungssperre gem. § 268 Abs. 8 HGB. Folglich dürfen Gewinne nur ausgeschüttet werden, wenn die nach der Ausschüttung verbleibenden frei verfügbaren Rücklagen zuzüglich des Gewinnvortrages mindestens dem aktivierten Betrag (T€ 4.062) abzüglich der passivierten latenten Steuern (T€ 1.303) entsprechen.

V. SONSTIGE ANGABEN

Aus Miet-, Pacht- und Leasingverträgen ergeben sich innerhalb der nächsten drei Jahre sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von insgesamt T€ 2.904.

Weiterhin bestehen Avale in Höhe von T€ 49,8 für Mietkautionen mit deren Inanspruchnahme nicht zu rechnen ist, da die Gesellschaft ihren Mietverpflichtungen nachkommt.

Die on-geo GmbH beschäftigte im Rumpfgeschäftsjahr im Durchschnitt 174 (Vorjahr: 164) Arbeitnehmer. Dabei handelt es sich fast ausschließlich um Angestellte. Weiterhin wurden 9 Auszubildende bzw. BA-Studenten beschäftigt.

Geschäftsführer im Rumpfgeschäftsjahr war Herr Matthias Knabe, Erfurt.

Auf die Angaben zu den Gesamtbezügen des Geschäftsführers wurde gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss des Rumpfgeschäftsjahres für den Zeitraum vom 1. Oktober bis 31. Dezember 2023 unter Berücksichtigung der Ausschüttungssperre auszuschütten.

Die Muttergesellschaft der kleinsten und größten Konsolidierungsgruppe ist Asertia Real Estate, S.L. (vormals Elisandra Spain X, SLU) mit Sitz in Las Rozas, Madrid, 28232, Spanien. die on-geo GmbH ist im Konzernabschluss von Asertia Real Estate, S.L. enthalten. Der Konzernabschluss ist im Handelsregister Madrid, Paseo de la Castellana 44, 28046 Madrid, Spanien, erhältlich.

VI. NACHTRAGSBERICHT

Über Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Rumpfgeschäftsjahres eingetreten sind und wesentliche Auswirkungen auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage haben, ist nicht zu berichten.

 

Erfurt, 27. August 2024

Matthias Knabe, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens

Anschaffungs bzw. Herstellungskosten
01.10.2023
Zugänge
Abgänge
31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 13.348.044,31 457.168,87 0,00 13.805.213,18
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.293.214,48 185.744,22 0,00 2.478.958,70
15.641.258,79 642.913,09 0,00 16.284.171,88
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 113.597,41 0,00 0,00 113.597,41
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.884.692,41 51.407,57 4.034,14 3.932.065,84
3.998.289,82 51.407,57 4.034,14 4.045.663,25
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 99.996,00 0,00 0,00 99.996,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 10.495.263,10 78.911,42 0,00 10.574.174,52
10.595.259,10 78.911,42 0,00 10.674.170,52
30.234.807,71 773.232,08 4.034,14 31.004.005,65
Kumulierte Abschreibungen
01.10.2023
Zugänge
Abgänge
31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 9.394.070,29 348.920,76 0,00 9.742.991,05
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.485.477,94 152.950,25 0,00 1.638.428,19
10.879.548,23 501.871,01 0,00 11.381.419,24
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 24.308,13 3.497,13 0,00 27.805,26
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.955.230,02 126.003,93 4.030,14 3.077.203,81
2.979.538,15 129.501,06 4.030,14 3.105.009,07
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
13.859.086,38 631.372,07 4.030,14 14.486.428,31
Buchwerte
31.12.2023
30.09.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 4.062.222,13 3.953.974,02
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 840.530,51 807.736,54
4.902.752,64 4.761.710,56
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 85.792,15 89.289,28
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 854.862,03 929.462,39
940.654,18 1.018.751,67
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 99.996,00 99.996,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 10.574.174,52 10.495.263,10
10.674.170,52 10.595.259,10
16.517.577,34 16.375.721,33

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die on-geo GmbH, Erfurt

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der on-geo GmbH, Erfurt, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. Oktober 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der on-geo GmbH für das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. Oktober 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. Oktober 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungs nachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Erfurt, den 27. August 2024

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Andreas Kremser, Wirtschaftsprüfer

ppa. Katrin Bock, Wirtschaftsprüferin

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 7. Oktober 2024 festgestellt.

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

1 nahegelegene Organisation

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.