Infopro Digital Automotive GmbH
Selbe AdresseTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Philip Monaghan seit 7.7.2025 | Prokura |
Tobias Braszkeit seit 16.4.2024 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Docu Group Deutsche Holding GmbHEigenbeteiligung | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ibau GmbHMünsterJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Geschäft und Rahmenbedingungen1.1 Geschäftsfelder Der Geschäftsgegenstand der ibau GmbH, Münster, sind Informationsdienste, insbesondere die Veröffentlichung von Informationen zur aktuellen Bautätigkeit in Deutschland in Print und digitalen Medien. Die Gesellschaft unterstützt mit diesen Informationen sowie zusätzlichen Dienstleistungen seine Kunden bei deren Vertriebsbemühungen. Die Umsätze aus Digitalen Medien betreffen in erster Linie Umsätze aus dem Betrieb des ibau Xplorer, einer Internetplattform mit Daten und Fakten über Bauprojekte zur Geschäftsanbahnung für Industrie, Handel, Fachunternehmer und Handwerk. Das digitale und mobile Bauinformations-Werkzeug greift auf eine Datenbank zu, in die einerseits alle öffentlich zugänglichen Daten einfließen und die andererseits technologisch gestützt und in weiten Teilen automatisch funktioniert. Darüber hinaus ermittelt ein erfahrenes Rechercheteam proprietäre Daten und Fakten zu Bauprojekten aus dem Partnernetzwerk aus Architekten, Generalunternehmern, Planer, Investoren und Kommunen. 1.2 Wirtschaftliche Einflussfaktoren Der reale Auftragseingang im Bauhauptgewerbe ist 2023 preisbereinigt um 4,4 % gegenüber dem Vorjahr gesunken. Mit einem Volumen von 102,3 Mrd. Euro lag der Auftragseingang nominal 3,3 % über dem Vorjahresniveau. Die realen Auftragseingänge im Hochbau gingen um 11,4 % zurück, was im Wesentlichen durch den rückläufigen Wohnungsbau getrieben wurde. Der Jahresumsatz im Bauhauptgewerbe sank gegenüber dem Vorjahr real um 3,3 %. Nominal stieg er aber um 3,5 % auf ein neues Allzeithoch von 113,8 Mrd. Euro. Die ibau GmbH profitiert weiterhin vom langjährigen Trend weg von papierbasierten Medien hin zu digitalen Informationsdiensten. 1.3 Finanzielle Leistungsindikatoren Das Unternehmen wird im Wesentlichen anhand der Kennziffern Umsatz und EBITDA gesteuert. Daneben ist aufgrund des hohen Anteils von Abonnementverträgen an den Umsatzerlösen die Verlängerungsquote eine wesentliche Kennziffer. 2. Ertragslage2.1 Umsatzerlöse Der Jahresumsatz 2023 betrug Mio. EUR 30,6 (Vorjahr: Mio. EUR 29,0). Die Entwicklung der Umsatzerlöse entspricht der im Lagebericht des Vorjahres enthaltenen Prognose, wobei sowohl Vertragsverlängerungen als auch das Neugeschäft annähernd den Erwartungen entsprachen. Die Umsätze der digitalen Medien - vor allem Online-Umsätze - betrugen Mio. EUR 24,2 gegenüber Mio. EUR 22,0 im Vorjahr. Die Umsätze der Print Medien betrugen Mio. EUR 1,1 gegenüber Mio. EUR 1,2 im Vorjahr und sind weiterhin rückläufig. 2.2 Entwicklung des Ergebnisses Der Personalaufwand betrug Mio. EUR 13,3 (Vorjahr: Mio. EUR 12,9). Der Anstieg resultiert vornehmlich aus Lohnerhöhungen bei nahezu identischer Personalstärke. Der Rückgang der Materialaufwendungen resultiert insbesondere aus geringeren eingekauften Marketing-Leistungen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betrugen Mio. EUR 9,1 (Vorjahr: Mio. EUR 5,3) und beinhalten vor allem Raumkosten in Höhe von Mio. EUR 1,2 (Vorjahr: Mio. EUR 1,1) sowie EDV-Kosten in Höhe von Mio. EUR 4,4 (Vorjahr: Mio. EUR 1,9), die insbesondere mit der Entwicklung einer neuen Plattform stehen. Das EBITDA reduzierte sich von Mio. EUR 10,2 im Vorjahr auf Mio. EUR 8,4 im Geschäftsjahr, vor allem durch den starken Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen für EDV. Die Zinserträge i.H.v. Mio. EUR 2,1 (Vorjahr: Mio. EUR 1,7) betreffen insbesondere die Verzinsung der Ausleihung an Gesellschafter sowie der Cashpool-Forderungen. Die Zinsaufwendungen stehen im Zusammenhang mit dem Darlehen von der IPD 3 B.V., Schiphol, Niederlande, i.H.v. Mio. EUR 1,5 (Vorjahr: Mio. EUR 1,2). Der Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung beträgt Mio. EUR 7,9 (Vorjahr: Mio. EUR 10,3). Dieser Gewinn wurde an die Organträgerin Docu Group Deutsche Holding GmbH vollständig abgeführt. Die Prognose im Lagebericht des Geschäftsjahres 2022 wurde bezüglich Umsätze erreicht und bezüglich EBITDA deutlich unterschritten, weil insbesondere höhere Aufwendungen for EDV angefallen sind. 3. FinanzlageDie Gesellschaft finanziert sich durch lang- und kurzfristige Darlehen aus der Gruppe sowie durch Eigenkapital. Der Gesellschaft wurde mit Wirkung vom 27. Juli 2017 ein Darlehen von der Konzerngesellschaft IPD 3 BV, Schiphol, Niederlande, in Höhe von TEUR 20.840 gewährt, was zuletzt am 15. Juni 2023 geändert wurde. Das Darlehen muß am 15. Juni 2028 endfällig getilgt werden. Dieses Darlehen wird ab dem letzten Änderungsdatum mit 8,18% p.a. (vorher 5,68% p.a.) verzinst. Die ibau nimmt am Konzern-Cash-Pooling teil, der von der Docu Group Deutsche Holding GmbH (DDH) geführt wird. Die Liquidität der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 und bis zur Erstellung des Abschlusses und des Lageberichts in 2024 war vor dem Hintergrund der Einbindung in das Konzern-Cash-Pooling jederzeit sichergestellt, so dass die Gesellschaft ihre Zahlungsverpflichtungen zu jedem Zeitpunkt erfüllen konnte. Es gibt keine Hinweise, dass die Zahlungsfähigkeit der Cashpoolführerin DDH nicht weiterhin gegeben sein wird. 4. Vermögenslage4.1 Vermögensstruktur Die Bilanzsumme beträgt Mio. EUR 48,4 (Vorjahr: Mio. EUR 44,7). Wesentliche Aktivposten sind die Ausleihungen an Gesellschafter in Höhe von Mio. EUR 30,0 sowie die Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von Mio. EUR 14,7. Im Vorjahr waren die Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von insgesamt Mio. EUR 41,5 der wesentliche Aktivposten. Den Ausleihungen an bzw. den Forderungen gegen Gesellschafter stehen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern von Mio. EUR 17,0 (Vorjahr: Mio. EUR 14,9) sowie Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von Mio. EUR 22,2 (Vorjahr: Mio. EUR 20,9) gegenüber. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betragen Mio. EUR 2,0 (Vorjahr: Mio. EUR 1,6). Die Außenstände sind aufgrund der überwiegenden Erzielung der Umsatzerlöse auf Basis von Abonnementverträgen im Verhältnis zum Umsatz eher gering. Das Anlagevermögen beträgt per 31. Dezember 2023 Mio. EUR 30,5 (Vorjahr: Mio. EUR 0,5). Der Anstieg resultiert aus Ausleihungen an Gesellschafter, die aus der Umwandlung von Forderungen gegen Gesellschafter in ein langfristiges Darlehen resultieren. Die Investitionen im Geschäftsjahr betrugen TEUR 182 (ohne Finanzanlagen). Das Eigenkapital beträgt aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages unverändert Mio. EUR 6,3. Die Eigenkapitalquote beträgt 13,1 % (Vorjahr: 14,2 %). Von den Rückstellungen in Höhe von Mio. EUR 1,4 (Vorjahr: Mio. EUR 1,3) entfielen unverändert Mio. EUR 1,1 auf Personalrückstellungen. Die Verbindlichkeiten insgesamt erhöhten sich per 31. Dezember 2023 auf Mio. EUR 39,7 (Vorjahr: Mio. EUR 36,2). Bei den Verbindlichkeiten gegen Gesellschafter (Mio. EUR 17,0 Mio) handelt es sich insbesondere um Verbindlichkeiten aus Ergebnisabführung (Mio. EUR 7,9) sowie aus der umsatzsteuerlichen Organschaft (Mio. EUR 4,6). Bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von Mio. EUR 22,2 (Vorjahr: Mio. EUR 20,9) handelt es sich im Wesentlichen um das von der IPD 3 B.V. Schiphol, Niederlande, erhaltene Darlehen in Höhe von Mio. EUR 20,8. Im Jahr 2023 waren durchschnittlich 230 Mitarbeiter (Vorjahr 237) beschäftigt. 5. Forschung und EntwicklungEine eigene Betriebsabteilung mit durchschnittlich 18 Mitarbeitern ist für die Weiterentwicklung der Onlineplattformen verantwortlich. Insgesamt sind dafür im Geschäftsjahr interne und externe Aufwendungen in Höhe von Mio. EUR 4,8 angefallen, was 15,7% der Umsatzerlöse entspricht. 6. Risikobericht6.1 Risikomanagement Um die finanziellen Risiken konzernweit zu kontrollieren und dabei Risiken abzusichern oder weitgehend zu begrenzen, sind formalisierte Prozesse eingerichtet. Die Zielsetzungen für den Vermögensschutz, die Beseitigung von Sicherheitslücken und die Effizienzsteigerung bei Erkennung und Analyse von Risiken sowie die entsprechenden Organisationsformen, Zuständigkeiten und Kompetenzen sind klar definiert. Dabei wird den Prinzipien der Funktionstrennung, Nachvollziehbarkeit, unverzüglichen Dokumentation und Systemsicherheit gefolgt. Im Rahmen der Unternehmenssteuerung werden allgemeine Markt- und Erlösrisiken im Zuge der Überwachung der Entwicklung von Erlösen und Kosten in der Budgetplanung und im Berichtswesen erfasst und gesteuert. Durch das installierte Controlling wird neben wöchentlichen Kennzahlen der monatliche Unternehmensabschluss mit Abweichungsanalysen zum Budget von der Geschäftsführung analysiert. So werden Risiken frühzeitig erkannt und Gegensteuerungsmaßnahmen entwickelt. 6.2 Risiken für die künftige Entwicklung Unter dem Ausfallrisiko versteht man das Risiko eines Verlustes für die Gesellschaft, wenn eine Vertragspartei ihren vertraglichen Verpflichtungen nicht nachkommt. Die Geschäftspolitik sieht vor, dass Geschäftsverbindungen lediglich mit kreditwürdigen Vertragsparteien und, falls angemessen, unter Einholung von Sicherheiten eingegangen werden, um die Risiken eines Verlustes aus der Nichterfüllung von Verpflichtungen zu mindern. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen könnten wertgemindert sein, wenn die Schuldner die Tilgung nicht fristgerecht vornehmen können. Die ibau GmbH beurteilt am Jahresende die Werthaltigkeit dieser Forderungen und bucht erforderliche Einzelwertberichtigungen in den Fällen, in denen Wertminderungen festgestellt worden sind. Aufgrund der hohen Kundenanzahl hat der Ausfall eines einzelnen Kunden üblicherweise keine signifikante wirtschaftliche Auswirkung auf die Gesellschaft. Dem Risiko des Forderungsausfalls wird mit vorhergehender Bonitätsprüfung und konsequentem Forderungsmanagement entgegengewirkt. Die unsichere geopolitische Lage und die daraus möglicherweise entstehende Lieferschwierigkeiten, die hohen Energiepreise, die Unsicherheiten hinsichtlich der Energieversorgung der Zukunft sowie der Arbeitskräftemangel beeinträchtigen die Konjunktur in Deutschland negativ. Aus dieser allgemeinen negativen Entwicklung der Konjunktur könnten sich auch negative Folgen für unsere Geschäftstätigkeit ergeben. Die Gesamtrisikoposition ist nahezu unverändert zum Vorjahr. Das allgemeine Konjunkturrisiko wird als das größte Risiko aktuell angesehen. 7. Chancen für die künftige EntwicklungGlobale Lieferketten stehen auch aufgrund der globalen Krisen weiter unter Druck. Trotz starkem Rückgang der Bautätigkeit in Deutschland besteht jedoch unverändert Nachfrage nach unseren Dienstleistungen. Aufgrund der Skaleneffekte bei der Nutzung unserer Plattformen kann eine Umsatzsteigerung zu einer überproportionalen Ergebnissteigerung führen. Aus der stetigen Verbesserung unserer Technologien, für die wir fortlaufend erhebliche Mittel aufwenden, erwarten wir höheren Nutzen für unsere Kunden und Effizienzsteigerungen für unsere Leistungserbringung, die jeweils zu einer Verbesserung unserer Profitabilität beitragen können. 8. PrognoseberichtAls Dienstleister für den Baustoffhandel und das Handwerk ist die ibau GmbH auch von der Entwicklung der Baubranche abhängig. Eine hohe Inflation, die Störung der Lieferketten in der Bauindustrie oder Unsicherheiten bei Bauvorschriften könnten negative Auswirkungen auf die ursprüngliche Umsatzplanung der ibau GmbH haben. Bisher haben solche Entwicklungen aber nur indirekt und abgeschwächt Einfluss auf die Geschäftsentwicklung von ibau gehabt. Im Jahr 2023 hat sich die Stimmung in der deutschen Wirtschaft eingetrübt. Davon sind nahezu alle Wirtschaftsbereiche betroffen. Die Bauindustrie, insbesondere der Wohnungsbau, hat einen deutlichen Rückgang der Aufträge zu verzeichnen, insbesondere wegen Stornierung bestehender Aufträge sowie Rückgang neuer Aufträge. Die Inflation hat sich in 2024 wieder abgeschwächt. Insgesamt wird mit einer leichten Steigerung des BIP in 2024 in Deutschland gerechnet. Die Umsatzerwartung in der Planung für das Geschäftsjahr 2024 liegt 3% über der des Vorjahres, wobei wir von einer annähernd gleichen Vertragserneuerungsquote ausgehen. Bei dem EBITDA rechnen wir mit einer leichten Steigerung im Vergleich zum Vorjahr. Die Planung ist allerdings mit ungewöhnlich großen Unsicherheiten behaftet.
Münster, den 15. November 2024 Tobias Braszkeit Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023ibau GmbH, MünsterAmtsgericht Münster HRB 196781. Allgemeine AngabenDer Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 der ibau GmbH, Münster - nachfolgend kurz "ibau" oder "Gesellschaft" genannt -, ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) für mittelgroße Kapitalgesellschaften und den ergänzenden Vorschriften des GmbHG aufgestellt worden. Größenabhängige Erleichterungen gemäß § 288 Abs. 2 HGB werden in Anspruch genommen. Die ibau GmbH hat einen Ergebnisabführungsvertrag mit der Gesellschafterin Docu Group Deutsche Holding GmbH, Hattersheim am Main, geschlossen, der am 23. Dezember 2020 im Handelsregister eingetragen wurde. 2. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenEntgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig über die voraussichtliche, betriebsindividuelle Nutzungsdauer abgeschrieben. Diese beträgt zwischen 3 und 5 Jahren. Bei voraussichtlich dauernden Wertminderungen wird außerplanmäßig auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden nicht aktiviert. Der Geschäfts- oder Firmenwert wurde linear über fünfzehn Jahre abgeschrieben. Die Abschreibungsdauer wurde auf Basis der voraussichtlichen Bestandsdauer des erworbenen Geschäftsbetriebs und dem Lebenszyklus der Kundenbeziehungen bestimmt. Die Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungssätze richten sich nach der voraussichtlichen, betriebsindividuellen Nutzungsdauer. Diese beträgt überwiegend für Einbauten in fremden Gebäuden 10 bis 15 Jahre und für Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 bis 15 Jahre. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Erwerbsjahr voll abgeschrieben. Wirtschaftsgüter von EUR 251 bis 1.000 werden in einem Sammelposten geführt und über 5 Jahre linear abgeschrieben. Bei voraussichtlich dauernden Wertminderungen werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Sind die Gründe für eine außerplanmäßige Abschreibung entfallen, erfolgt eine Wertaufholung. Forderungen sind zu Anschaffungskosten angesetzt. Einzelrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen, das allgemeine Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Bei der Bewertung des allgemeinen Kreditrisikos wurde das Ausfallrisiko im Jahr 2023 mit i.H.v. 1,5 % auf alle inländischen zweifelsfreien Forderungen angesetzt. Sonstige Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten wurden zum Nennwert bewertet. Als aktiver Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, sowie Aufwendungen für die Kosten einer Fremdfinanzierung. Das Eigenkapital ist zum Nennwert bilanziert. Sonstige Rückstellungen werden für alle ungewissen Verbindlichkeiten und für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften unter Berücksichtigung erwarteter künftiger Preis- und Kostensteigerungen gebildet. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem laufzeitadäquaten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutschen Bundesbank ermittelt und bekannt gegeben wird, abgezinst. Der Erfüllungsbetrag der Jubiläumsverpflichtungen wird nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Anwendung des Anwartschaftsbarwertverfahrens (Project-Unit-Credit-Methode). Für die Handelsbilanz betrugen der Rechnungszinssatz 3,6%, der Gehaltstrend 2,7% und die Sozialversicherungssteigerungsrate 2,75%. Ferner wurden die Richttafeln von Heubeck 2018 G angewendet. Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Aufgrund einer steuerlichen Organschaft werden bei der ibau GmbH keine latenten Steuern angesetzt. Als passive Rechnungsabgrenzungsposten wurden Einnahmen vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, soweit diese Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. 3. Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögen Zur Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 einschließlich der historischen Anschaffungskosten und der kumulierten Abschreibungen wird auf den separat dargestellten Anlagenspiegel in der Anlage zum Anhang verwiesen. Die Finanzanlagen enthalten Ausleihungen an Gesellschafter von TEUR 30.000 (Vorjahr 0), die eine Laufzeit bis zum 30. Juni 2028 haben. Diese resultieren aus der Umwandlung von Forderungen gegen Gesellschafter in ein Darlehen, welches mit 8,18% p.a. verzinst wird. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Restlaufzeit sämtlicher Forderungen beträgt weniger als ein Jahr. Forderungen gegenüber Gesellschafter betragen TEUR 14.666 (Vorjahr TEUR 41.473) und resultieren im Geschäftsjahr ausschließlich aus Cash Pooling. Im Vorjahr bestanden die Forderungen aus Verlustübernahme (TEUR 26.771) sowie aus Cash Pooling (TEUR 12.552). Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von TEUR 261 (Vorjahr TEUR 321) enthält Finanzierungsnebenkosten in Höhe von TEUR 125 (Vorjahr TEUR 191), die über die Darlehenslaufzeit abgegrenzt wurden. Eigenkapital Das Eigenkapital enthält eine zum Vorjahr unveränderte Kapitalrücklage i.H.v. TEUR 2.200. Der Gewinnvortrag beträgt unverändert TEUR 3.942. Sonstige Rückstellungen In den sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 1.446 (Vorjahr TEUR 1.323) sind als größte Posten Rückstellungen aus dem Personalbereich in Höhe von TEUR 1.110 (Vorjahr TEUR 1.092) enthalten. Verbindlichkeiten Der Gesellschaft wurde mit Wirkung vom 27. Juli 2017 ein Darlehen von der Konzerngesellschaft IPD 3 BV, Schiphol, Niederlande, in Höhe von TEUR 20.840 gewährt, was zuletzt am 15. Juni 2023 geändert wurde. Das Darlehen muß am 15. Juni 2028 endfällig getilgt werden. Dieses Darlehen wird ab dem letzten Änderungsdatum mit 8,18% p.a. (vorher 5,68% p.a.) verzinst. Sämtliche übrigen Verbindlichkeiten sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter bestehen zum 31.12.2023 in Höhe von TEUR 16.968 (Vorjahr: TEUR 14.885) und betreffen mit TEUR 7.934 (Vorjahr TEUR 10.314) die Gewinnabführung, mit TEUR 4.620 (Vorjahr TEUR 4.235) die umsatzsteuerliche Organschaft sowie mit TEUR 4.414 (Vorjahr TEUR 335) sonstige Leistungen. Passiver Rechnungsabgrenzungsposten Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten von TEUR 883 (Vorjahr: TEUR 890) betreffen erhaltene Entgelte für Online-Leistungen und Abonnements. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Haftungsverhältnisse Zum Stichtag bestehen keine Haftungsverhältnisse. 4. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungUmsatzerlöse
Die Umsatzerlöse werden überwiegend im Inland erzielt. Sonstige betriebliche Erträge Der Posten enthält in Höhe von TEUR 198 (Vorjahr: TEUR 189) verauslagte Kosten an verbundene Unternehmen, in Höhe von TEUR 47 (Vorjahr: 81) Erträge aus früheren Geschäftsjahren und in Höhe von TEUR 175 (Vorjahr: TEUR 175) Erträge aus der Versteuerung von Sachbezügen. Sonstige betriebliche Aufwendungen beinhalten vor allem Raumkosten in Höhe von TEUR 1.184 (Vorjahr: TEUR 1.074) sowie EDV-Kosten in Höhe von TEUR 4.378 (Vorjahr: TEUR 1.935). Zinsergebnis Die Zinserträge i.H.v. TEUR 2.117 (Vorjahr: TEUR 1.748) betreffen insbesondere die Verzinsung der Ausleihungen an Gesellschafter sowie der Cashpool-Forderungen. Die Zinsaufwendungen enthalten Aufwendungen im Zusammenhang mit dem Darlehen der IPD 3 B.V., Schiphol, Niederlande i.H.v. TEUR 1.462 (Vorjahr: TEUR 1.184). 5. Sonstige AngabenDurchschnittliche Mitarbeiterzahl:
Geschäftsführung Herr Sven Hohmann ist per 31. März 2024 aus der Geschäftsführung ausgeschieden. Herr Vincent Aydin ist per 30. August 2024 aus der Geschäftsführung ausgeschieden. Herr Tobias Braszkeit, Bergheim (Österreich) wurde per 1. April 2024 zum alleinvertretungsberechtigten Geschäftsführer bestellt. Es wird von § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht, wonach die Verpflichtung zur Veröffentlichung der Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführungsorgane entfallen kann, wenn durch diese Angabe direkt auf die Bezüge eines Mitglieds dieses Organs geschlossen werden kann. Einbeziehung in Konzernabschluss Die ibau GmbH wird in den Konzernabschluss der Sakura Holding 3 Coöperatief U.A., Schiphol, Niederlande (größter Konsolidierungskreis) einbezogen. Der Konzernabschluss der Sakura Holding 3 Coöperatief U.A. wird im the Dutch Chamber of Commerce ("Kamer van Koophandel") unter der Registernummer 90174801 veröffentlicht. Die ibau GmbH wird in den Konzernabschluss der Sakura Holding B.V., Schiphol, Niederlande (kleinster Konsolidierungskreis) einbezogen. Der Konzernabschluss der Sakura Holding B.V. wird im the Dutch Chamber of Commerce ("Kamer van Koophandel") unter der Registernummer 90200632 veröffentlicht. Ereignisse von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag (Nachtragsbericht) Nach Ablauf des Geschäftsjahres sind keine Vorgänge eingetreten, die für die Gesellschaft von wesentlicher Bedeutung sind und zu einer veränderten Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage führen könnten.
Münster, den 15. November 2024 Die Geschäftsführung Tobias Braszkeit Entwicklung des Anlagevermögens vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die ibau GmbH, Münster Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der ibau GmbH, Münster, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ibau GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, den 15. November 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Christian Kwasni, Wirtschaftsprüfer ppa. Christian Boesenberg, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 18.11.2024 festgestellt. |
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