Buschbeck Immobilien GmbH & Co. KG
Selbe AdresseKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Pierre Buschbeck seit 15.6.2009 | Geschäftsführer |
Klaus Buschbeck seit 28.1.2003 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 51.00% | |
| 49.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Buschbeck GmbHWaldbrölJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2023 bis zum 30.06.2024LageberichtA. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft In den letzten vier Jahren wurde die Weltwirtschaft auf eine harte Probe gestellt. Die Pandemie, der Ausbruch geopolitischer Konflikte und extreme Wetterereignisse haben Lieferketten unterbrochen, Energie- und Nahrungsmittelkrisen verursacht und den Regierungen einschneidende Maßnahmen zum Schutz von Leben und Existenzgrundlagen abverlangt. Die Weltwirtschaft hat sich insgesamt als widerstandsfähig erwiesen, dahinter verbergen sich jedoch ungleiche Entwicklungen in den Regionen und nach wie vor bestehende Schwachstellen. Am deutlichsten sind die Unterschiede zwischen den fortgeschrittenen und den sich entwickelnden Volkswirtschaften. Während Erstere - mit Abstrichen bei den europäischen Ländern - die vor der Pandemie erwarteten Niveaus an wirtschaftlicher Aktivität wieder annähernd erreicht haben, weisen Schwellen- und Entwicklungsländer dauerhaftere Narben auf, mit weiterhin großen Produktionseinbußen und länger anhaltender Inflation. Sie bleiben auch anfälliger für Ausschläge bei den Rohstoffpreisen. Seit Anfang des Jahres gibt es Anzeichen dafür, dass Ungleichgewichte allmählich abgebaut werden. Die Rohstoffpreise haben sich stabilisiert. Die Inflation ist in vielen Ländern nach wie vor hoch, was zum Teil auf rasche Lohnerhöhungen zurückzuführen ist, da die Löhne und Gehälter den Inflationsschub von 2021-2022 immer noch nicht aufgeholt haben. Dieses hat einige Zentralbanken dazu bewogen, die Lockerung der Geldpolitik aufzuschieben. Die europäische Wirtschaft kehrt nach einer längeren Phase der Stagnation zu einem moderraten Wachstum zurück und die Inflation sinkt weiter. Die Herbstprognose der Europäischen Kommission geht für 2024 von einem BIP-Wachstum von 0,9 Prozent in der EU 0,8 Prozent im Euro-Währungsgebiet aus. Für Deutschland rechnet man mit einem Rückgang des Bruttoinlandsproduktes um 0,1 Prozent. Hohe Unsicherheiten haben Verbrauch und Investitionen belastet; zudem ist eine weltweit schwächere Nachfrage nach Industriegütern zu verzeichnen. Die Gesamtinflation im Euro-Währungsgebiet dürfte sich im laufenden Jahr im Vergleich zu 2023 mehr als halbieren, von 5,4 Prozent auf 2,4 Prozent. Ökonomisch gesehen hatte der Überfall Russlands für eine unsichere Versorgungslage im Euroraum gesorgt. Im Jahresdurchschnitt lag die Inflationsrate 2023 bei 5,9%, 2022 sogar bei 6,9%. Im Zusammenhang mit den Energiepreisen stand auch ein Anstieg der Inflationsrate, welcher sich auf die Verbraucherpreise negativ auswirkte. Das europäische Konsumverhalten fiel entsprechend niedrig aus. Insbesondere der Dienstleistungssektor war von dem zurückhaltenden Konsumverhalten betroffen. Die Industrie im Euroraum litt zusätzlich durch die anhaltende Lieferkettenproblematik. Insbesondere fehlende Vorprodukte behinderten die Produktion der europäischen Industrie. Als Reaktion auf die hohe Inflation reagierte die Europäische Zentralbank (EZB) mit einer Erhöhung des Leitzinses von September 2022 bis September 2023 von 1,25% auf 4,5%. Das erschwerte Finanzierungsumfeld hinterließ bereits erste Spuren in zinssensitiven Märkten, wie der Immobilienwirtschaft, und hatte sinkende Immobilienpreise im Euroraum zur Folge. Während im verarbeitenden Gewerbe wie auch bei den unternehmensnahen Dienstleistern Rückgänge zu verzeichnen waren, ergaben sich Zuwächse bei den öffentlichen Dienstleistern wie auch bei konsumnahen Dienstleistungsbereichen. Dies lässt auf nachlassende Kaufzurückhaltung der privaten Haushalte, nicht zuletzt infolge kräftig steigender Nominal- und Reallöhne schließen. Die Inflationsrate in Deutschland lag im Durchschnitt des Jahres 2024 bei ca. 2,2%. Die deutsche Wirtschaft befindet sich auch zum Jahresende 2024 unverändert in einer schwachen Ausgangslage. Nach der zwischenzeitlichen Aufhellung der Konsumstimmung in den zurückliegenden Monaten tendieren einige inzwischen wieder schwächer. Angesichts zunehmender Sorgen um die Arbeitsplatzsicherheit und anhaltender innerpolitischer und geopolitischer Unsicherheiten dürfte sich eine Erholung des Konsumklimas erst mittelfristig einstellen. Die wirtschaftliche Schwäche prägt nach wie vor die Entwicklung am Arbeitsmarkt. Die Frühindikatoren deuten auf eine weitere Abkühlung der Stimmung am Arbeitsmarkt hin. Inflationsraten, Lieferengpässe und Unsicherheiten durch die russische Invasion in die Ukraine bremsten die deutsche Wirtschaft. B. Darstellung der Lage des Unternehmens In den letzten Jahren wurde die Buschbeck GmbH durch die coronabedingte Pandemie und nachhaltige geopolitische Einflüsse wirtschaftlich herausgefordert, wobei zwischenzeitlich eine Erholung festzustellen ist. Im Geschäftsjahr konnte die Buschbeck GmbH mit rd. 0,5 Mio. EUR ein Umsatzzuwachs auf 16,1 Mio. EUR verzeichnen (Vorjahr 15,6 Mio. EUR). Der Anstieg entfiel im Besonderen auf die Sparte der Handelsware, die einen Anteil von 14,2 Mio. EUR und ca. 88% den größten Anteil am Gesamtumsatz ausmacht. Die übrigen Umsätze belaufen aus sich auf 1,9 Mio. und haben einen Anteil von 12% am Gesamtumsatz. Die Investitionen im Geschäftsjahr wurden überwiegend aus dem laufenden Cashflow bezahlt. Die langfristigen Bankdarlehen wurden im Geschäftsjahr planmäßig um 166,5 TEUR auf insgesamt 631,5 TEUR (Vorjahr 798,0 TEUR) zurückgeführt. Die Gesellschaft ist im Geschäftsjahr keine neuen Leasingverpflichtungen eingegangen. Zum Ende des Geschäftsjahres 2023/2024 gehörten insgesamt 23 Mitarbeiter (Vorjahr: 25) zur Belegschaft unseres Unternehmens. In den Bereichen Gesundheits- und Arbeitsschutz, z.B. Unfallschutz, Berufsunfälle u. ä., haben sich im Geschäftsjahr keine besonderen Vorkommnisse ereignet. Trotz der beschriebenen gesamtwirtschaftlich nach wie vor instabilen Rahmenbedingungen konnte sich unser Unternehmen auch im Geschäftsjahr 2023/2024 weiterhin sehr stabil im Markt behaupten. Die Materialeinsatzquote hat sich gegenüber dem Vorjahr um 1,2 % auf insgesamt 61,1% verringert. Dieses ist im Wesentlichen auf leicht verbesserte Einkaufskonditionen zurückzuführen. Die Personalkosten belaufen sich im Geschäftsjahr auf 1.670,7 TEUR. Gegenüber dem Vorjahr (1.673,0 TEUR) ist keine nennenswerte Veränderung festzustellen. Die Abschreibungen des Geschäftsjahres 2023/2024 betrugen insgesamt 31,2 TEUR (Vorjahr 38,2 TEUR); wesentliche Veränderungen des Anlagenvermögens liegen nicht vor. Die Raumkosten haben sich gegenüber dem Vorjahr von 426,5 TEUR auf 414,1 TEUR verringert. Die Aufwendungen für Reparaturen und Instandhaltungen betragen im Geschäftsjahr 153,2 TEUR (Vorjahr 153,2 TEUR). Die Werbekosten sind im Geschäftsjahr mit insgesamt 646,1 TEUR festzustellen. Dieses entspricht einem Anstieg von 173,6 TEUR gegenüber dem Vorjahr, der sich im Wesentlichen durch die Teilnahme an der internationalen Fachmesse „spoga+gafa“ begründet. Die Kosten der Warenabgabe sind in Korrespondenz zu den Umsatzerlösen im Geschäftsjahr um 26,3 TEUR auf insgesamt 2.393,4 TEUR gestiegen (Vorjahr 2.367,1 TEUR. Durch ein insgesamt gestiegenes Zinsniveau sind gegenüber dem Vorjahr (177,5 TEUR) um 45,5 TEUR auf 223,1 TEUR gestiegene Zinsaufwendungen zu verzeichnen. Das Jahresergebnis war mit 170,7 TEUR (Vorjahr: 113,2 TEUR) festzustellen. Die Eigenkapitalquote hat sich um 1,9%-Punkte auf 41,7% im Geschäftsjahr erhöht und befindet sich damit auf einem unverändert hohen Niveau. Die anfallenden finanziellen Verpflichtungen wurden stets - i. d. R. unter Erwirtschaftung von Skontoerträgen - durch schnelle Zahlung erfüllt. Zahlungsfähigkeit war jederzeit gegeben. Die Vermögenslage der Gesellschaft hat sich bei einer leicht gestiegenen Bilanzsumme gegenüber dem Vorjahr nicht wesentlich verändert. Die Struktur des kurz- und langfristigen Vermögens ist insgesamt stabil. Der Anteil des Anlagevermögens am Gesamtvermögen beträgt rd. 1,5%. Der Anteil des Umlaufvermögens ist mit rd. 98,2% des Gesamtvermögens festzustellen. Inflations- und Wechselkurseinflüsse haben auf die Vermögenslage keinen nennenswerten Einfluss. Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wird durch die Geschäftsführung weiterhin gut eingeschätzt. Die Umsatz- und Ergebnisentwicklung für das Folgejahr befindet sich auf einem guten Niveau und entspricht den planerischen Erwartungen. C. Bericht über die zukünftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken des Unternehmens Für das Geschäftsjahr 2024/2025 wird ein fortschreitend moderater Anstieg der Umsätze erwartet. Die Entwicklung des Unternehmens wird auch zukünftig durch ein fortwährendes konsequentes Kostenmanagement begleitet, um eine stetig positive Ertragssituation zu gewährleisten. Die Gesellschaft hat dazu ein umfangreiches Controllingsystem zur Antizipation und Minimierung von Risiken, im Sinne eines Risikofrüherkennungssystems, implementiert. Dazu gehören standardmäßig monatliche Soll-Ist-Vergleiche, eine detaillierte und stetig rollierende Jahresplanung sowie eine stets aktualisierte Mehrjahresplanung. Ebenso werden fortwährende Deckungsbeitragsrechnungen und Nachkalkulationen vorgenommen. Die Inventur der Lagerbestände erfolgt monatlich. Eine moderate Inflation, fallende Zinsen und eine leichte Erholung bei den Materialeinsatzpreisen werden zu einer leichten Entspannung der wirtschaftlichen Gesamtsituation führen. Auf Basis dieser wirtschaftlichen Entwicklung erwarten wir eine verbesserten Marktnachfrage nach unseren Produkten und mithin eine weiterhin positive Umsatzentwicklung. Eine Straffung von Bestandsprodukten sowie eine Weiterentwicklung der Produktpalette durch neue, dem Konsumverhalten angepasste Produktlinien soll die Grundlage dafür bilden. Durch unseren erfahrenen und langjährig im Unternehmen tätigen Mitarbeiterstamm, der dezidierte Kenntnisse über das Marktgeschehen sowie die Produkte der Buschbeck GmbH hat, kann eine konsequente Anpassung und Weiterentwicklung der Produkte an sich ändernde Marktgegebenheiten und die Erschließung neuer nationaler und internationaler Absatzmärkte erfolgen. Zum weiteren Ausbau der anhaltend guten Reputation des Unternehmens wird auch zukünftig auf adäquate Kundenbindungsmaßnahmen gesetzt. Für den Wettbewerb am Markt sieht sich das Unternehmen durch Innovation in der Produktentwicklung, die sich konsequent nah am Markt orientiert, gepaart mit langjähriger Erfahrung, Zuverlässigkeit und Kompetenz der Mitarbeiter gut gerüstet. Die Liquiditätslage unserer Gesellschaft ist weiterhin stabil und zufriedenstellend. Unsere Prognosen gehen davon aus, dass auch zukünftig keine finanziellen Engpässe zu erwarten sind. Zur Reduzierung von Risiken von Forderungsausfällen werden u. a. auch die Leistungen eines Factoring-Unternehmens in Anspruch genommen. Eine kontinuierliche Beobachtung der Märkte, Sortimente und Prozesse hat zum Ziel, potenzielle Risiken frühzeitig zu identifizieren und konsequent notwendige Anpassungen vorzunehmen. Alle uns bekannten Risiken sind nach derzeitigem Erkenntnisstand durch entsprechende Rückstellungen ausreichend abgedeckt. Nach dem Bilanzstichtag gab es keine weiteren Vorgänge von besonderer Bedeutung, die einen wesentlichen Einfluss auf die unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage hatten.
Waldbröl, den 28. August 2025 Buschbeck GmbH Klaus Buschbeck, Geschäftsführer Pierre Buschbeck, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangA. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Buschbeck GmbH hat ihren Sitz in Waldbröl und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Siegburg (HRB 7612). Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß den §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Buschbeck GmbH weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf. Die größenabhängigen Erleichterungen bei der Aufstellung des Anhangs wurden in Anspruch genommen. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt worden. Der Jahresabschluss ist vor Ergebnisverwendung aufgestellt worden. B. Angaben zu Bilanzierung- und Bewertungsmethoden / Erläuterungen zur Bilanz Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen Auf die Darstellung der Entwicklung der immateriellen Vermögensgegenstände sowie der Sach- und Finanzanlagen wird nach § 288 Abs. 1 Nr. 1 HGB verzichtet. Das Anlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen, entsprechend der jeweiligen voraussichtlichen Nutzungsdauer, vermindert. Selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände wurden nicht aktiviert. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen linear über die voraussichtliche wirtschaftliche Nutzungsdauer. Den planmäßigen Abschreibungen liegen folgende Nutzungsdauern zugrunde:
Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis zu 800,00 Euro netto werden im Zugangsjahr in voller Höhe aufwandswirksam in Abzug gebracht. Die Anschaffungskosten beweglicher Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens bis zu einem Wert von 250,00 Euro wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Umlaufvermögen Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen sind mit ihrem Nominalbetrag angesetzt. Erkennbaren Risiken wird durch Einzelwertberichtigung Rechnung getragen. Als uneinbringlich eingeschätzte Forderungen werden abgeschrieben. Unverzinsliche Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden abgezinst. Die Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten sind mit ihren Nominalbeträgen angesetzt. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Ausgewiesen werden Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt. Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Der Ansatz erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Kosten- und Preissteigerungen einbezogen. Ferner werden Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr abgezinst. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen bewertet.
Passive Rechnungsabgrenzungsposten Aufgrund von Abweichungen zwischen handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen sowie steuerrechtlichen Verlustvorträgen haben sich passive latente Steuern ergeben. Die zukünftigen steuerlichen Auswirkungen der einzelnen Sachverhalte erfolgte mit einem unternehmensindividuellen Steuersatz von 30 %. Währungsumrechnung Geschäftsvorfälle in fremden Währungen werden in laufender Rechnung zum Zugangszeitpunkt mit aktuellen Kursen umgerechnet. Zum Bilanzstichtag werden auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten, deren Laufzeit ein Jahr oder weniger beträgt, mit dem Devisenkassamittelkurs bewertet. Die Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden in fremder Währung mit einer Restlaufzeit größer als ein Jahr erfolgt zum Abschlussstichtag durch Vergleich der Zugangsbewertung mit der Bewertung zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag unter Beachtung des Imparitätsprinzips, wonach Kursverluste aufwandswirksam und Kursgewinne nicht berücksichtigt werden. C. Erläuterungen zur GuV In den Personalaufwendungen sind Aufwendungen für die Altersversorgung von 7 TEUR (Vorjahr: 10 TEUR) enthalten. In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag wird ein Ertrag aus Veränderung latenter Steuern in Höhe von 6 TEUR (Vorjahr: -11 TEUR) ausgewiesen. D. Sonstige Angaben Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von 410 TEUR. Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:
Finanzinstrumente Derivative Finanzinstrumente werden nicht eingesetzt. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer Während des Geschäftsjahres wurden im Durchschnitt 23 Arbeitnehmer beschäftigt. Gesamtbezüge Von der Befreiungsvorschrift nach § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht. Organmitgliedern wurden keine Vorschüsse und Kredite gewährt. Geschäftsführung und Vertretung Als Geschäftsführer wurden bestellt: • Herr Klaus Buschbeck, Wiehl Der Geschäftsführer ist einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. • Herr Pierre Buschbeck, Gummersbach Der Geschäftsführer ist einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.
Waldbröl, den 28. August 2025 Buschbeck GmbH Klaus Buschbeck, Geschäftsführer Pierre Buschbeck, Geschäftsführer Anlagenspiegel zum 30.06.2024
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 28.08.2025 festgestellt. BestätigungsvermerkDer Jahresabschluss ist für Zwecke der Offenlegung verkürzt worden. Zu dem vollständigen Jahresabschluss wurde der folgende uneingeschränkte Bestätigungsvermerk erteilt: An die Buschbeck GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Buschbeck GmbH, Waldbröl - bestehend aus der Bilanz zum 30. Juni 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2023 bis zum 30. Juni 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Buschbeck GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2023 bis zum 30. Juni 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. Juni 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2023 bis zum 30. Juni 2024 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bremen, den 28. August 2025 CT Lloyd GmbH gez. Dipl.-Ökonom Gerd Kleveman, Wirtschaftsprüfer ppa. gez. Dipl.-Kaufmann Rolf Söhle, Wirtschaftsprüfer |
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