Praxen von Steuerberaterinnen und -beratern, Steuerbevollmächtigten sowie steuerberatende Berufsausübungsgesellschaften
LHB Aktiengesellschaft
Silberbornstraße 14, 60320 Frankfurt am Main, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Ales Hojnik seit 2.7.2024 | Vorstandsmitglied |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
LHB AktiengesellschaftFrankfurt am MainJahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2012Inhaltsverzeichnis
Anlagen (siehe gesondertes Verzeichnis) Aus rechentechnischen Gründen können in den Tabellen Rundungsdifferenzen in Höhe von ± einer Einheit (€, % usw.) auftreten. Abkürzungsverzeichnis
A. Prüfungsauftrag und UnabhängigkeitsbestätigungI. Prüfungsauftrag 1. Aufgrund unserer Wahl zum Abschlussprüfer durch die ordentliche Hauptversammlung am 19. Juli 2013 erteilte uns der Vorstand der
den Auftrag, den Jahresabschluss der Gesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013 unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht für dieses Geschäftsjahr gemäß §§ 316 ff. HGB zu prüfen. Zudem hat uns der Vorstand der Gesellschaft den gemäß § 312 AktG aufzustellenden Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen (Abhängigkeitsbericht) vorgelegt. Diesen Bericht haben wir gemäß § 313 Abs. 1 AktG geprüft und über das Ergebnis dieser Prüfung gesondert Bericht erstattet. Das Ergebnis unserer Prüfung des Abhängigkeitsberichts haben wir in Abschnitt E wiedergegeben. 2. Die LHB ist als mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 und 4 HGB gemäß § 264 HGB verpflichtet, einen Jahresabschluss sowie einen Lagebericht aufzustellen, nach §§ 316 ff. HGB prüfen zu lassen und die geprüften Unterlagen nach § 325 HGB beim Betreiber des Bundesanzeigers elektronisch einzureichen und im Bundesanzeiger bekannt machen zu lassen. 3. Eine gesetzliche Pflicht der LHB zur Aufstellung eines Konzernabschlusses und eines Konzernlageberichts besteht nicht, da die Größenkriterien des § 293 HGB nicht erfüllt sind, 4. Für die Durchführung des Auftrags und unsere Verantwortlichkeit sind, auch im Verhältnis zu Dritten, die diesem Bericht beigefügten Allgemeinen Auftragsbedingungen für Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften vom 1. Januar 2002 vereinbart. 5. Über Art und Umfang sowie über das Ergebnis unserer Prüfung erstatten wir diesen Bericht nach den Grundsätzen des IDW PS 450, dem der von uns geprüfte Jahresabschluss sowie der geprüfte Lagebericht als Anlagen beigefügt sind. II. Bestätigung der Unabhängigkeit 6. Wir bestätigen gemäß § 321 Abs. 4a HGB, dass wir bei unserer Abschlussprüfung die anwendbaren Vorschriften zur Unabhängigkeit beachtet haben. B. Grundsätzliche FeststellungenI. Stellungnahme zur Lagebeurteilung des Vorstands 7. Nachfolgend stellen wir zusammengefasst die Beurteilung der Lage der LHB durch den Vorstand (siehe Anlage I) dar:
8. Die Beurteilung der Lage der Gesellschaft, insbesondere die Beurteilung des Fortbestandes und der wesentlichen Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung des Unternehmens, ist plausibel und folgerichtig abgeleitet. II. Wesentliche Geschäftsvorfälle 9. Die Gesellschaft hat mit Vertrag vom 15. Juni 2013 ihre Pensionsverpflichtungen an den BW Pensionsfonds des Bankgewerbes AG, Berlin, übertragen. 10. Die Übertragung führte zu einer Reduzierung der Rückstellungen und der Guthaben bei Kreditinstituten um T€ 25.331. III. Wiedergabe des Bestätigungsvermerks 11. Nach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfung haben wir mit Datum vom 15. Mai 2014 den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt: ″Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der LHB Aktiengesellschaft, Frankfurt am Main, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar." C. Gegenstand, Art und Umfang der Prüfung12. Gegenstand unserer Prüfung waren die Buchführung, der nach den für alle Kaufleute gehenden handelsrechtlichen Vorschriften (§§ 242 bis 256a HGB), den ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften sowie bestimmte Personenhandelsgesellschaften (§§ 264 bis 288 HGB) sowie den weiteren rechtsformspezifischen Vorschriften (z.B. §§ 150 bis 160 AktG) aufgestellte Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013, bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang und der Lagebericht für das Geschäftsjahr 2013. Die Verantwortung für die Ordnungsmäßigkeit von Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht trägt der gesetzliche Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe war es, diese Unterlagen einer Prüfung dahin gehend zu unterziehen, ob die gesetzlichen Vorschriften zur Rechnungslegung beachtet worden sind. Den Lagebericht haben wir daraufhin geprüft, ob er mit dem Jahresabschluss und den bei unserer Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht und insgesamt eine zutreffende Vorstellung von der Lage der Gesellschaft vermittelt. Dabei haben wir auch geprüft, ob die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dargestellt sind. 13. Die Beurteilung der Angemessenheit des Versicherungsschutzes der Gesellschaft, insbesondere ob alle Wagnisse bedacht und ausreichend versichert sind, war nicht Gegenstand des uns erteilten Auftrags zur Jahresabschlussprüfung. 14. Unsere Prüfung haben wir in den Monaten Januar bis April 2014 in den Geschäftsräumen der Gesellschaft in Frankfurt. am Main durchgeführt. 15. Ausgangspunkt war der von uns geprüfte und mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehene Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2012. 16. Bei Durchführung der Prüfung haben wir die Vorschriften der §§ 316 ff. HGB und die in den Prüfungsstandards des IDW niedergelegten Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung beachtet. Danach haben wir unsere Prüfung so angelegt, dass wir Unrichtigkeiten und Verstöße gegen die gesetzlichen Vorschriften, die sich auf die Darstellung des den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, erkennen konnten. Gegenstand unseres Auftrags waren weder die Aufdeckung und Aufklärung strafrechtlicher Tatbestände, wie z.B. Unterschlagungen oder sonstige Untreuehandlungen, und außerhalb der Rechnungslegung begangener Ordnungswidrigkeiten, noch die Beurteilung der Effektivität und Wirtschaftlichkeit der Geschäftsführung. Prüfungsplanung und Prüfungsdurchführung haben wir jedoch so angelegt, dass diejenigen Unregelmäßigkeiten, die für die Rechnungslegung wesentlich sind, mit hinreichender Sicherheit aufgedeckt werden. Die gesetzlichen Vertreter des Unternehmens sind für die Einrichtung und Durchsetzung geeigneter Maßnahmen zur Verhinderung bzw. Aufdeckung von Unregelmäßigkeiten verantwortlich; die Überwachung obliegt dem Aufsichtsrat; der dabei auch das Risiko der Umgehung von Kontrollmaßnahmen berücksichtigt. 17. Im Rahmen unseres risikoorientierten Prüfungsansatzes haben wir uns zunächst einen aktuellen Überblick über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft verschafft. Darauf aufbauend haben wir uns, ausgehend von der Organisation der Gesellschaft, mit den Unternehmenszielen und -strategien beschäftigt, um die Geschäftsrisiken zu bestimmen, die zu wesentlichen Fehlern in der Rechnungslegung führen können. Durch Gespräche mit der Unternehmensleitung und durch Einsichtnahme in Organisationsunterlagen der Gesellschaft haben wir anschließend untersucht, welche Maßnahmen die Gesellschaft ergriffen hat, um diese Geschäftsrisiken zu bewältigen. In diesem Zusammenhang haben wir eine Prüfung der Angemessenheit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems der Gesellschaft durchgeführt. Die Prüfung des internen Kontrollsystems erstreckte sich vor allem auf folgende Bereiche, die einen engen Bezug zur Rechnungslegung haben:
Das Ziel der vorstehend beschriebenen Prüfungshandlungen bestand insbesondere darin, die Geschäftsrisiken festzustellen, die eine besondere Gefahrenquelle für wesentliche Fehler in der Rechnungslegung darstellen. Diese Kenntnisse haben wir bei der Bestimmung unseres weiteren Prüfungsvorgehens berücksichtigt. In den Bereichen, in denen die Unternehmensleitung angemessene interne Kontrollen zur Begrenzung dieser Risiken eingerichtet hat, haben wir Funktionsprüfungen durchgeführt, um uns von der kontinuierlichen Wirksamkeit dieser Maßnahmen zu überzeugen. Der Grad der Wirksamkeit dieser internen Kontrollen bestimmte anschließend Art und Umfang unserer Prüfung einzelner Geschäftsvorfälle und Bestände sowie der von uns durchgeführten analytischen Prüfungshandlungen. Soweit wir aufgrund der Wirksamkeit der bei der Gesellschaft und der Steuerkanzlei-Albert, Herborn, eingerichteten internen Kontrollen von der Richtigkeit des zu überprüfenden Zahlenmaterials ausgehen konnten, haben wir die Untersuchung von Einzelvorgängen weitgehend eingeschränkt. Insbesondere bei Geschäftsvorfällen, die nach ihrer Art in größerer Zahl nach identischen Verfahren erfasst und - nach unseren bisherigen Feststellungen im Rahmen eines wirksamen internen Kontrollsystems - abgewickelt wurden, trat die Prüfung der stetigen Anwendung der maßgeblichen internen Kontrollen der Gesellschaft und der Steuerkanzlei-Albert in den Vordergrund. In den übrigen Bereichen haben wir im Wesentlichen Einzelfallprüfungen auf der Basis von Stichproben und analytische Prüfungshandlungen durchgeführt. 18. Zur Prüfung der Posten des Jahresabschlusses der Gesellschaft haben wir u.a. Handelsregisterauszüge, Verträge, Jahresabschlüsse sowie sonstige Geschäftsunterlagen eingesehen. 19. Vom Vorstand und den von ihm beauftragten Mitarbeitern sind uns alle verlangten Aufklärungen und Nachweise erbracht worden. Der Vorstand hat uns die berufsübliche schriftliche Vollständigkeitserklärung zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erteilt. D. Feststellungen zur RechnungslegungI. Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung 1. Buchführung und weitere geprüfte Unterlagen 20. Die Buchführung und das Belegwesen sind nach unseren Feststellungen ordnungsgemäß und entsprechenden gesetzlichen Vorschriften. Die aus den weiteren geprüften Unterlagen: zu entnehmenden Informationen führen zu einer ordnungsgemäßen Abbildung in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht. 21. Das Rechnungswesen ist nach den uns gegebenen Auskünften seit dem 1. Juli 2013 an die Steuerkanzlei - Albert, Herborn ausgelagert. Eine schriftliche Vereinbarung zwischen der Gesellschaft und der Steuerkanzlei existiert nicht. Wir empfehlen der Gesellschaft, eine schriftliche Vereinbarung abzuschließen. Die Erfassung der Geschäftsvorfälle erfolgt für die Finanz- und Anlagenbuchhaltung über die Standardsoftware DATEV der DATEV eG, Nürnberg. 22. Bei unserer Prüfung haben wir keine Sachverhalte festgestellt, die dagegen sprechen, dass die von der Gesellschaft und der Steuerkanzlei-Albert getroffenen organisatorischen und technischen Maßnahmen geeignet sind, die Sicherheit der rechnungslegungsrelevanten Daten und IT-Systeme zu gewährleisten. 23. Das rechnungslegungsbezogene interne Kontrollsystem ist nach unseren Feststellungen grundsätzlich dazu geeignet, die vollständige und richtige Erfassung, Verarbeitung, Dokumentation und Sicherung des Buchungsstoffs zu gewährleisten. 2. Jahresabschluss 24. Im Jahresabschluss bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013 der LHB wurden die gesetzlichen Vorschriften einschließlich der rechtsformspezifischen Vorschriften für Aktiengesellschaften und die Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung beachtet. Ergänzende Bestimmungen der Satzung waren nicht zu beachten. 25. Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung wurden ordnungsgemäß aus der Buchführung und den weiteren geprüften Unterlagen abgeleitet. Dabei wurden die handelsrechtlichen Ansatz-, Ausweis- und Bewertungsvorschriften eingehalten. 26. Der Anhang entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Die Angaben im Anhang sind vollständig und zutreffend. 27. Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung wurden ordnungsgemäß aus der Buchführung und den weiteren geprüften Unterlagen abgeleitet. Dabei wurden die handelsrechtlichen Ansatz-, Ausweis- und Bewertungsvorschriften eingehalten. Für die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wendet die Gesellschaft das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB an. Von den größenabhängigen Erleichterungen für die Aufstellung der Gewinn- und Verlustrechnung gemäß § 276 HGB hat die Gesellschaft keinen Gebrauch gemacht. 28. Der Anhang entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Die Angaben im Anhang sind vollständig und zutreffend. 3. Lagebericht 29. Der Lagebericht entspricht den gesetzlichen Vorschriften (§ 289 HGB). Er steht mit dem Jahresabschluss und den bei unserer Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang. Der Lagebericht vermittelt insgesamt eine zutreffende Vorstellung von der Lage der Gesellschaft. Nach unserer Auffassung sind im Lagebericht die wesentlichen Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dargestellt. 30. Der Lagebericht schließt mit der Wiedergabe der Schlusserklärung des Abhängigkeitsberichtes nach § 312 AktG. II. Gesamtaussage des Jahresabschlusses 31. Der Jahresabschluss entspricht den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt insgesamt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft, 32. Zum besseren Verständnis der Gesamtaussage des Jahresabschlusses gehen wir nachfolgend pflichtgemäß auf die wesentlichen Bewertungsgrundlagen und den Einfluss, den Änderungen in den Bewertungsgrundlagen insgesamt auf die Gesamtaussage des Jahresabschlusses haben, ein (§ 321 Abs. 2 Satz 4 HGB). 33. Das Sachanlagevermögen ist mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer angesetzt. Geringwertige Wirtschaftsgüter wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. 34. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert bilanziert. Erkennbare Einzelrisiken und Wertminderungen werden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. 35. Verbindlichkeiten werden mit ihrem Rückzahlungsbetrag ausgewiesen. 36. Die Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. III. Weitere Erläuterungen zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage 1. Analyse der Vermögens- und Kapitalstruktur 37. Der Besprechung der Vermögenslage legen wir die Bilanz zum 31. Dezember 2013 bzw. zum 31. Dezember 2012 zugrunde. Zusammengefasst ergibt sich folgendes Bild:
38. Die immateriellen Vermögensgegenstände entfallen in voller Höhe auf Standardsoftware. 39. Die Sachanlagen entfallen in Höhe von T€ 228 auf die Betriebs- und Geschäftsausstattung. 40. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände entfallen in Höhe von T€ 260 auf Forderungen an Angestellte bzw. ehemalige Angestellte und Forderungen an Privatpersonen sowie in Höhe von T€ 1.930 auf sonstige Vermögensgegenstände. Darüber hinaus bestehen zum Abschlussstichtag in Höhe von T€ 20.006 in voller Höhe wertberichtigte Forderungen. Diese resultieren aus dem in 2012 eingestellten Bankgeschäft. Die fälligen Forderungen konnten durch die eingeleiteten Vollstreckungsverfahren im Geschäftsjahr 2013 um T€ 2.534 reduziert werden. Bei den sonstigen Vermögensgegenständen handelt es sich im Wesentlichen um aufgrund von Zwangsvollstreckungen bei ehemaligen Kreditnehmern in das Eigentum der Gesellschaft übergegangene Immobilien zum Weiterverkauf (T€ 1.010) sowie um Körperschaftsteuererstattungsguthaben (T€ 908). 41. Bei den Finanzanlagen handelt es sich ausschließlich um Anteile an verbundenen Unternehmen. Diese entfallen in voller Höhe auf die 100 %ige Beteiligung an der LHB Trade d.o.o., Zagreb. Der Aufsichtsrat der LHB hat auf einer Sitzung am 5. Juni 2013 dem Vorschlag einer ordentlichen freiwilligen Liquidation der Gesellschaft zugestimmt. Die Anteile wurden auf einen Buchwert von €1 abgeschrieben. 42. Die Guthaben bei Kreditinstituten entfallen im Wesentlichen auf täglich fällige Guthaben in Höhe von T€ 2.643 bei der Frankfurter Sparkasse a.ö.R., Frankfurt am Main, und auf Guthaben in Höhe von T€ 1.001 auf einem Treuhandkonto bei der B. Metzler seel. Sohn & Co. KGaA, Frankfurt am Main. Das Treuhandkonto dient als Sicherheit für eventuelle Ansprüche des Käufers aus dem im Dezember 2012 erfolgten Verkauf der Immobilientochter LHB Immobilien GmbH, Frankfurt am Main. 43. Das Eigenkapital der Gesellschaft hat sich aufgrund des im Geschäftsjahr 2013 erzielten Jahresfehlbetrags in Höhe von T€ 4.783 auf T€ 3.994 reduziert. Aufgrund des starken Rückgangs der Bilanzsumme ist die Eigenkapitalquote trotzdem von 21,4 % auf 63,7 % gestiegen. 44. Der Rückgang der Rückstellungen um T€ 29.403 resultiert im Wesentlichen aus der in 2013 erfolgten Auslagerung der Pensionsverpflichtungen an den BW Pensionsfonds des Bankgewerbes AG, Berlin. In diesem Zusammenhang reduzierten sich die Rückstellungen um T€ 25.331. Die zum 31. Dezember 2013 gebildeten Rückstellungen in Höhe von T€ 2.074 entfallen im Wesentlichen auf Personalkosten (T€ 937), auf Rückstellungen für Archivierungskosten (T€ 650) und Rückstellungen für Rechtskosten (T€ 230). 2. Analyse der Ertragslage 45. Die Ertragslage der LHB stellt sich im Berichtszeitraum und im Vergleich zum Vorjahr auf der Grundlage der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2013 bzw. für das Geschäftsjahr 2012 wie folgt dar:
46. Aufgrund der Einstellung der Bankgeschäfte zum Ende des Jahres 2012 ist ein Vergleich mit den Vorjahreszahlen nur begrenzt aussagekräftig. 47. Im Berichtszeitraum beschränkte sich die Geschäftstätigkeit der LHB auf die Abwicklung der zum großen Teil bereits in voller Höhe wertberichtigen Forderungen. Aus der Verwertung wertberichtigter Forderungen erzielte die Gesellschaft in 2013 Erträge in Höhe von insgesamt T€ 2.423. 48. Die Gesellschaft beschäftigte zum 31. Dezember 2013 noch zehn (Vorjahr 26) Mitarbeiter. Die Reduzierung der Mitarbeiterzahl führte zu einem Rückgang des Personalaufwands um T€ 2.668 auf T€ 2.942. E. Ergebnis der Prüfung des Berichtes des Vorstandes über die Beziehungen der Gesellschaft zu verbundenen Unternehmen (Abhängigkeitsbericht)49. Der gemäß § 312 AktG aufzustellende Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen (Abhängigkeitsbericht) ist uns vom Vorstand der Gesellschaft vorgelegt worden. Diesen Bericht haben wir gemäß § 313 Abs. 1 AktG geprüft. Über das Ergebnis dieser Prüfung haben wir einen gesonderten schriftlichen Bericht erstattet. 50. Da Einwendungen gegen den Bericht des Vorstandes nicht zu erheben waren, haben wir mit Datum vom 15. Mai 2014 gemäß § 313 Abs. 3 AktG den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: "Nach unserer pflichtmäßigen Prüfung und Beurteilung bestätigen wir, dass 1. die tatsächlichen Angaben des Berichts richtig sind, 2. bei den im Bericht aufgeführten Rechtsgeschäften die Leistung der Gesellschaft nicht unangemessen hoch war." F. SchlussbemerkungDen vorstehenden Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses der LHB Aktiengesellschaft, Frankfurt am Main, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013 und des Lageberichts für dieses Geschäftsjahr erstatten wir in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Berichterstattung bei Abschlussprüfungen (IDW PS 450). Der von uns erteilte Bestätigungsvermerk ist in Abschnitt B unter 'Wiedergabe des Bestätigungsvermerks" enthalten.
Frankfurt am Main, den 15. Mai 2014 PricewaterhouseCoopers
Christian F. Rabeling, Wirtschaftsprüfer ppa. Dieter Stenke, Wirtschaftsprüfer Anlagenverzeichnis
Allgemeine Auftragsbedingungen für Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften vom 1. Januar 2002 Bericht über die Entwicklung für das Geschäftsjahr 2013der LHB Aktiengesellschaft, Frankfurt1. Grundlagen der LHB AktiengesellschaftDie Planungen im Rahmen der Rückgabe der Banklizenz sahen vor, im I. Halbjahr 2013 die noch bestehenden Engagements soweit wie möglich abzuwickeln und insbesondere die Archivierung aller Unterlagen entsprechend den gesetzlichen Anforderungen vorzunehmen. Aufgrund des Beschlusses der Hauptversammlung der LHB Aktiengesellschaft vom 08.03.2013 wurde eine forensische Untersuchung in der LHB Aktiengesellschaft durchgeführt, wodurch es zu einer Verschiebung der ursprünglichen zeitlichen Planung der Schließung kam. Die Aktivitäten zur Umstrukturierung der Gesellschaft wurden jedoch größtenteils gegen Ende des Jahres 2013 erfolgreich abgeschlossen. Nachfolgend werden der Geschäftsverlauf, das Geschäftsergebnis und die Lage der Gesellschaft in 2013 sowie die wesentlichen Veränderungen der Jahresabschlusspositionen im Vergleich zum Jahresabschluss 2012 dargestellt. Geschäftsverlauf für den Zeitraum 01.01.2013- 31.12.2013 Der Geschäftsverlauf nach Rückgabe der Banklizenz war im Wesentlichen durch eine Rückführung der Geschäftstätigkeit auf die verbleibenden Aufgaben einer Verwaltungsgesellschaft gekennzeichnet. Wesentliche Tätigkeiten waren in diesem Zusammenhang:
Nennenswerte betriebliche Investitionen wurden nicht durchgeführt. 2. WirtschaftsberichtDie Bilanzsumme reduzierte sich gegenüber dem Vorjahr deutlich von TEUR 41.063 auf TEUR 6.269. Die wesentlichen Bilanzpositionen entwickelten sich dabei wie folgt: Aktiva a) Forderungen an Kreditinstitute Die Verringerung ist wie bereits erwähnt verbunden mit der Auslagerung der Pensionsverpflichtungen an die Versicherung BVV (TEUR 25.331) und der Auszahlung der im Sozialplan festgelegten Abfindungen. Noch vorhanden sind Sichteinlagen in Höhe von TEUR 2.643 sowie eine Termineinlage in Höhe von TEUR 1.000, die als Sicherheit für eventuelle Ansprüche des Käufers aus dem Verkauf der Immobilientochter LHB Immobilien GmbH, Frankfurt im Dezember 2012 dient. Weitere Sichteinlagen belaufen sich auf insgesamt TEUR 25 und befinden sich beim Mutterkonzern NLB d.d. Ljubljana und bei der Dunav Banka Beograd NLB. b) Forderungen an Kunden Forderungen an Kunden wurden im Berichtszeitraum von TEUR 3.755 auf TEUR 260 reduziert. Die Reduzierung wurde größtenteils durch Verkäufe realisiert. Zum Teil konnten fällige Kreditforderungen aus eingeleiteten Vollstreckungsverfahren zurückgeführt werden. Kredite an Angestellte sowie ehemalige Angestellte, bilden die Forderungen in Höhe von TEUR 260. Mit Ausnahme dieser Forderungen, wurden alle weiteren Engagements zu 100% wertberichtigt. c) Anteile an verbundenen Unternehmen Die LHB Aktiengesellschaft ist nach wie vor 100%iger Eigentümer der kroatischen Tochtergesellschaft LHB Trade d.o.o. Zagreb. Die Kapitalanlage wurde auf EUR 1 abgeschrieben. Der Aufsichtsrat der LHB Aktiengesellschaft hat auf seiner Sitzung am 05.06.2013 dem Vorschlag einer ordentlichen freiwilligen Liquidation der Gesellschaft zugestimmt. Der LHB Aktiengesellschaft entstehen keine zusätzlichen Belastungen, da im Juni 2014 Steuerrückerstattungen erwartet werden. Passiva a) Rückstellungen Die LHB Aktiengesellschaft hatte für die Auslagerung der Pensionsverpflichtungen sowie der Abfindungen der Belegschaft Rückstellungen gebildet. Diese lagen per 31.12.2012 bei TEUR 31.477, wovon allein TEUR 25.465 Pensionsverpflichtungen und ähnliche Verpflichtungen betrafen. Am 15.06.2013 wurden die Pensionsverpflichtungen an die BVV Berlin ausgelagert. Weitere Abfindungszahlen fanden im Laufe des Jahres 2013 statt, wodurch die Rückstellungen per 31.12.2013 auf TEUR 2.074 reduziert wurden. Diese beinhalten noch offene Abfindungszahlungen, Renten, sonstige Rückstellungen sowie Kosten für die Abschlussprüfung. Die Bildung von Steuerrückstellungen war nicht erforderlich b) Kapital Aufgrund des laufenden Verlustes sowie des Verlustvortrags, reduzierte sich das Eigenkapital von TEUR 8.777 im Vorjahr auf TEUR 3.994. Zusammenfassend bleibt festzuhalten, dass die Vermögens- und Finanzlage geordnet ist. Die Zahlungsfähigkeit war während des ganzen Geschäftsjahres stets gegeben und die Liquidität war zufriedenstellend. Die Liquidität wird weiterhin durch einen ausreichenden Bestand an liquiden Mitteln und liquiditätsnahen Aktiva sichergestellt Gewinn- und Verlustrechnung Die G u V wurde weitgehend durch eine noch verhältnismäßig hohe Kostenstruktur geprägt. Dies lag am relativ hohen Personalbestand, welcher auf die langen Kündigungsfristen einiger Mitarbeiter zurück zu führen ist. Zu Jahresbeginn 2013 zählte die Belegschaft der LHB Aktiengesellschaft 26 Personen. Diese Zahl wurde zum 31.12.2013 auf nunmehr 10 Personen reduziert, darunter ein Vorstandsmitglied. Ab 01.01.2014 sind noch 5 Mitarbeiter beschäftigt. Für 2014 werden deshalb deutlich verminderte Personalkosten erwartet. Wesentlich zur Beurteilung der Ertragslage waren auch die entstandenen Kosten durch die Einleitung der forensischen Untersuchung mit einem geschätzten Kostenaufwand von ca. EUR 2,0 Mio. (interne und externe Kosten). Zusätzliche Erhöhungen der Beratungsaufwendungen sind durch die in 2013 erfolgten Outsourcing Maßnahmen im Zusammenhang mit der Reduzierung der Mitarbeiter aufgrund der Änderung des Geschäftszwecks der Gesellschaft entstanden. Insgesamt wurde das Geschäftsjahr 2013 mit einem Verlust in Höhe von EUR 4,8 Mio. abgeschlossen, nachdem im vorangegangenen Geschäftsjahr bereits ein Verlust in Höhe von EUR 52,7 Mio. ausgewiesen werden musste. Zusammenfassend bleibt jedoch festzuhalten, dass die Vermögens- und Finanzlage weiterhin geordnet ist. 3. Prognose, Chancen und RisikoberichtIm Laufe des Jahres 2014 sollen die noch verbleibenden Forderungen an die drei Mitarbeiter und die drei ehemaligen Mitarbeiter zurückgeführt werden. Die verbliebenen vollständig wertberichtigten Engagements werden weiterhin in der Gesellschaft mit dem Ziel einer weiteren Rückführung verwaltet. Aus der Untervermietung von Verwaltungsräumen, durch die Vereinnahmung bestehender Steuerguthaben und aus erwarteten Auskehrungen laufender Insolvenzverfahren werden weitere Einnahmen erwartet. Durch weitere erhebliche Personal- und Sachkostenreduzierungen soll die Wirtschaftlichkeit der Gesellschaft verbessert werden, so dass auch weiterhin der Fortbestand der LHB Aktiengesellschaft gewährleistet ist. Für das Geschäftsjahr 2014 wird mit einem Verlust in Höhe von ca. EUR 2,0 Mio. kalkuliert. Risikobericht Die Risiken der Gesellschaft, deren Geschäftstätigkeit sich im Wesentlichen auf die Verwertung von Sicherungsimmobilien, die Untervermietung von Verwaltungsräumen und der Abwicklung von Personalkrediten und wertberichtigten Engagements beschränkt, liegen überwiegend im Bereich der noch nicht abgeschossenen Gerichtsverfahren. In den meisten Gerichtsverfahren tritt die LHB Aktiengesellschaft als Klägerin auf und handelt im eigenen Namen und auf eigene Rechnung, aber auch im eigenen Namen und auf Rechnung der NLB d.d.. Hierbei handelt es sich dann um stille Beteiligungen, die trotz laufender Gerichtsverfahren an den Mutterkonzern verkauft wurden. Seitens des Beklagten gab es in diesen Fällen keine Zustimmung zum Beitritt einer neuen Gesellschaft in das Gerichtsverfahren. Für die Klagen gegen die LHB-Aktiengesellschaft wurde Risikovorsorge gebildet. Verfahren Republik Kroatien Ein aktuelles und auch altbekanntes Verfahren ist die Klage der Republik Kroatien. Zum ersten Verfahren zwischen der LHB Aktiengesellschaft und der Republik Kroatien kam es aufgrund eines nichterfüllten Urteils über die Aushändigung der Daten von Geschäften an die Republik Kroatien, die die damalige Narodna banka Jugoslavija (Nationalbank Jugoslawiens) tätigte. Das Gericht hatte damals jedoch zu Gunsten der LHB Aktiengesellschaft entschieden, worauf die Republik Kroatien in Berufung ging. Die Entscheidung über die Berufung wird in 2014 erwartet. Die LHB Aktiengesellschaft wird in diesem Verfahren durch Cleary Gottlieb Steen & Harnilton LLP vertreten. Verfahren Mago International LLC Das Verfahren Mago international LLC in New York (Konfirmation Stand by L/C) befindet sich derzeit im Prozess der Zuständigkeitszuordnung. Bei dieser Klage handelt es sich um einen Gesamtbetrag in Höhe von TUSD 260 + Zinsen + Verfahrenskosten. Eine Entscheidung des Gerichts wird erwartet. Verfahren Maksima Holding Das Verfahren Maksima Holding liegt aufgrund einer Beschwerde seitens der Klägerin auf die Entscheidung des Gerichts zu Gunsten der LHB, derzeit dem Berufungsgericht (OLG Frankfurt) vor. Die Klägerin hat die Anklage geändert, so dass sie nunmehr keinen Schadensersatz wegen des Verkaufs der lstrabenz-Aktien an eine verbundene Person (NLB) fordert, sondern vielmehr eine Entschuldung der noch offenstehenden Verbindlichkeiten. Nachtragsbericht In 2014 wurden wir benachrichtigt, daß der Gerichtsbeschluss vom 16.05.2013 zu Gunsten der LHB Aktiengesellschaft und der damit verbundenen Zahlungen für die Forderungen gegenüber der Firma Srbijagas/Continental Bank per kassatorischer Entscheidung vom 22.11.2013 widerrufen wurde. Zum Widerruf kam es, da das Kassationsgericht in Serbien die Verletzung materieller Rechte erkannte. Das ordentliche Gericht in Serbien jedoch sollte die im Vertrag vereinbarten Bedingungen berücksichtigen, wodurch das deutsche Recht als das richtige materielle Recht angesehen werden müsste. Die LHB Aktiengesellschaft erwartet bei Berücksichtigung der 2. Instanz in 2014 durch das Gericht in Serbien keine zusätzlichen materiellen Belastungen. Sonstiges (Beteiligungen und Repräsentanzen) Die LHB Aktiengesellschaft unterhält zum Bilanzstichtag nur noch eine Beteiligung an der LHB Trade d.o.o.. Die Beteiligung an der LHB Immobilien GmbH wurde bereits zum 31.12.2012 verkauft, die beiden Repräsentanzen in Zagreb (Kroatien) und Belgrad (Serbien) wurden im Jahr 2012 geschlossen. 4. Erklärung des Vorstandes zu verbundenen UnternehmenDie Nova Ljubljanska Banka d.d., Ljubljana, ist durch ihre 100 %-ige Beteiligung nach § 16 Abs. 1 AktG ein mit Mehrheit beteiligtes Unternehmen. Nach der gesetzlichen Vermutung ist die LHB Aktiengesellschaft daher als ein von der Nova Ljubljanska Banka d.d., abhängiges Unternehmen (§ 17 Abs. 2 AktG). Der Vorstand ist nach § 312 AktG verpflichtet, einen Abhängigkeitsbericht zu erstellen. Dieser enthält folgende Schlusserklärung des Vorstands: "Ich erkläre, dass die LHB Aktiengesellschaft bei allen im Bericht über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen aufgeführten Rechtsgeschäften eine angemessene Gegenleistung erhalten hat. Dieser Beurteilung liegen die Umstände zu Grunde, die mir im Zeitpunkt der berichtspflichtigen Vorgänge bekannt waren."
Frankfurt am Main, den 14. Mai 2014 Borut Stanič, Vorstandsvorsitzender Bilanz zum 31. Dezember 2013LHB Aktiengesellschaft, Frankfurt am MainAKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01.2013 - 31.12.2013LHB Aktiengesellschaft, Frankfurt am Main
Frankfurt am Main, den 14. Mai 2014 Anhang zum Jahresabschluss 2013 derLHB Aktiengesellschaft, Frankfurt/MainAllgemeine AngabenDie Gesellschaft führt die Firma LHB Aktiengesellschaft und hat ihren Sitz in Frankfurt am Main. Mit Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 11. Dezember 2012 erfolgte die Änderung der Firma in LHB Aktiengesellschaft (vorher: LHB Internationale Handelsbank AG). Die diesbezügliche Handelsregistereintragung ist am 27. Dezember 2012 erfolgt. Die LHB Aktiengesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 Abs. 3 HGB. Die Bilanz zum 31. Dezember 2013 und die Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013 wurden nach den Gliederungsschemata für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach dem Gesamtkostenverfahren. Soweit Wahlrechte für Angaben in. der Bilanz oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde überwiegend der Vermerk im Anhang gewählt. Der Jahresabschluss der LHB Aktiengesellschaft, Frankfurt am Main ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs (HGB) unter Berücksichtigung des Aktiengesetzes (AktG) aufgestellt worden. Erläuterungen zum Jahresabschluss und zu den zugrunde liegenden Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDer Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Bewertungsvorschriften der §§ 252 bis 256 HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Ansatz- und Bewertungsbestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 269 bis 274, 279 bis 283 HGB) aufgestellt. Nach Rückgabe der Banklizenz zum 19. Dezember 2012 sind für die Erstellung des Jahresabschlusses zum 31.12.2013 die Vorschriften der RechKredV nicht mehr anzuwenden. Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgten nach den Vorschriften der §§ 266, 275 1-1GB. Die Vorjahresvergleichszahlen wurden an die Gliederung nach HGB angepasst. Durch die Änderung der Geschäftstätigkeit der Gesellschaft sind die Vorjahresvergleichszahlen nur eingeschränkt aussagefähig. Ansonsten wurden die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr im Wesentlichen unverändert beibehalten. Das. Anlagevermögen ist zu Anschaffungs- und Herstellkosten vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen und außerplanmäßige Abschreibungen bewertet. Die Bemessung der Abschreibungen erfolgte nach steuerlich anerkannten Abschreibungssätzen. Für geringwertige Wirtschaftsgüter wurde von der Bewertungsfreiheit nach § 6 Abs. 2 EStG Gebrauch gemacht. Beteiligungen und Anteile an verbundenen Unternehmen wurden zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Das Umlaufvermögen ist mit dem Nennwert unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bilanziert. Für Risiken im Forderungsbereich wurde durch Bildung von Einzelwertberichtigungen ausreichende Vorsorge getroffen. Die Guthaben bei Kreditinstituten und der Kassenbestand sind zum Nennwert bilanziert. Das Grundkapital und die Kapitalrücklage sind zum Nennwert angesetzt. Die Rückstellungen sind in der Höhe gebildet, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig sind. Rückstellungen sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Gesellschaft hat nur kurzfristige Rückstellungen gebildet, daher ergeben sich keine Bewertungsänderungen der Rückstellungen bei der Berechnung des Erfüllungsbetrages durch mögliche Abzinsung. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag gem. § 253 Abs. 1 S. 2 HGB passiviert. AKTIVA Die immateriellen Vermögensgegenstände (TEUR 41,0; Vorjahr TEUR 18,1) betreffen EDV Software. Die Sachanlagen (TEUR 286,8; Vorjahr: TEUR 515,1) betreffen zum Bilanzstichtag die Büroeinrichtung und die Betriebs- und Geschäftsausstattung, sowie den Fahrzeugbestand. Die Abschreibungen betreffen planmäßige Abschreibungen nach der linearen Methode und außerplanmäßige Abschreibungen für technisch oder wirtschaftlich verbrauchte Wirtschaftsgüter. Die Anteile an verbundenen Unternehmen (TEUR 0,0; Vorjahr TEUR 120,5) betreffen die kroatische Tochtergesellschaft LHB Trade d. o.o.. Die LHB Aktiengesellschaft ist nach wie vor 100%iger Eigentümer der kroatischen Tochtergesellschaft LHB Trade d.o.o. Zagreb. Die Kapitalanlage wurde auf EUR 1 abgeschrieben. Der Aufsichtsrat der LHB Aktiengesellschaft hat auf seiner Sitzung am 05.06.2013 dem Vorschlag einer ordentlichen freiwilligen Liquidation der Gesellschaft zugestimmt. Der LHB Aktiengesellschaft entstehen keine zusätzlichen Belastungen, da im Juni 2014 Steuerrückerstattungen erwartet werden. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 260,1; Vorjahr: TEUR 3.754,8) betreffen Kredite an Angestellte, ehemalige Angestellte und ausländische Kreditkunden. Sie wurden im Berichtszeitraum von: TEUR 3.755 auf TEUR 260 reduziert. Die Reduzierung wurde größtenteils durch Verkäufe realisiert. Zum Teil konnten auch fällige Kreditforderungen aus eingeleiteten Vollstreckungsverfahren zurückgeführt werden. Die Kredite an Angestellte sowie ehemalige Angestellte, bilden die Forderungen in Höhe von TEUR 260. Mit Ausnahme dieser Forderungen, sind alle weiteren Engagements zu 100% wertberichtigt. Die sonstigen Vermögensgegenstände (TEUR 1.929,9; Vorjahr: TEUR 3.326,7) betreffen im Wesentlichen Steuerforderungen (TEUR 908) sowie im Vollstreckungsverfahren zugeteilte Immobilien. in Kroatien (TEUR 1.010). Die Position Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks (TEUR 3.667,7; Vorjahr: TEUR 33.240,2) betrifft. Guthaben bei Kreditinstituten und den Kassenbestand. Die Verringerung ist unmittelbar verbunden mit der Auslagerung der Pensionsverpflichtungen an die Versicherung BVV (TEUR 25.331) und der Auszahlung der im Sozialplan festgelegten Abfindungen. Noch vorhanden sind Sichteinlagen bei der Frankfurter Sparkasse in Höhe von TEUR 2.643 sowie eine Termineinlage beim Bankhaus Metzler in Höhe von TEUR 1.000, die als Sicherheit für eventuelle Ansprüche des Käufers aus dem Verkauf der Immobilientochter LHB Immobilien GmbH, Frankfurt im Dezember 2012 gilt. Weitere Sichteinlagen belaufen sich auf insgesamt TEUR 25 und befinden sich beim Mutterkonzern. NLB d.d. Ljubljana und bei der Dunav Banka Beograd NLB. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten (TEUR 83.0; Vorjahr: TEUR 87,6) betreffen Personalaufwendungen des Folgejahres, die vertragsgemäß im Dezember 2013 ausgezahlt wurden. PASSIVA Das Eigenkapital (TEUR 3.993,6 Vorjahr: TEUR 8.776,5) verminderte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr durch den laufenden Verlust. Das Grundkapital besteht aus 1.000.000 Stückaktien und ist voll eingezahlt. Alle Aktien werden von der Nova Ljubljanska banka d.d., Ljubljana, Slowenien, gehalten. Die Rückstellungen (TEUR 2.073,9; Vorjahr: TEUR 31.476,6) betreffen Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen und sonstige Rückstellungen. Die LHB Aktiengesellschaft hatte für die Auslagerung der Pensionsverpflichtungen sowie der Abfindungen der Belegschaft Rückstellungen gebildet. Diese lagen per 31.12.2012 bei TEUR 31.476,6, wovon allein TEUR 25.465,6 für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen ausmachten. Am 15.06.2013 wurden die Pensionsverpflichtungen an die BVV Berlin ausgelagert. Weitere Abfindungszahlen fanden im Laufe des Jahres 2013 statt, wodurch die Rückstellungen per 31.12.2013 auf TEUR 2.073,9 reduziert wurden. Diese beinhalten noch offene Abfindungszahlungen, Renten, sonstige Rückstellungen sowie Kosten für die Abschlussprüfung. Die Verbindlichkeiten (TEUR 200,9; Vorjahr TEUR 800,9) wurden gegenüber dem Vorjahr um ca. 75% deutlich reduziert. Sie betreffen Lohn- und Kirchensteuerbeträge aus Dezember 2013, sowie Umsatzsteuerbeträge und Kostenreste des abgelaufenen Geschäftsjahres. GEWINN- UND VERLUSTRECHUNG Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Konzernabschluss Die Muttergesellschaft, Nova Ljubljanska banka d.d. (NLB), als 100% Gesellschafter erstellt einen befreienden Konzernabschluss nach § 291 HGB. Gemäß 293 HGB ist LHB Aktiengesellschaft von der eigenen Pflicht zur Aufstellung eines Teilkonzernabschlusses befreit. Der Konzernabschluß der NLB d.d. wird in Slowenien in AJPES, der URADNI LIST und der Zeitung Delo veröffentlicht und ist bei Muttergesellschaft erhältlich. Sonstige Angaben Angabe gemäß § 285 Nr. 17 HGB Die Abschlußprüfer berechneten für das Geschäftsjahr 2013 folgende Leistungen
Angaben über Termingeschäfte Zum Bilanzstichtag bestanden keine offenen Termingeschäfte. Auf Fremdwährung lautende Vermögensgegenstände und Schulden Zum Bilanzstichtag und im Geschäftsjahr bestanden keine auf Fremdwährung lautenden Vermögensgegenstände und Schulden. Mitarbeiter Im Jahresdurchschnitt beschäftigte die LHB Aktiengesellschaft 16 Mitarbeiter; davon waren keine Mitarbeiter teilzeitbeschäftigt. Aufgrund der Einstellung des lizenzpflichtigen Bankgeschäftes besteht am Bilanzstichtag nur noch mit 10 Mitarbeitern ein Beschäftigungsverhältnis. Alle Beschäftigungsverhältnisse sind - sofern diese nicht aufgrund einzelvertraglicher Vereinbarungen verlängert wurden - gekündigt und die letzten enden spätestens im September 2014. Kein Mitarbeiter der LHB Aktiengesellschaft übte per 31.12.2013 ein Mandat in einem gesetzlich vorgeschriebenen Aufsichtsgremium aus Organe der LHG AGVorstand Zur Geschäftsführung waren im Geschäftsjahr 2013 die Vorstandsmitglieder Herr Matjaz Jevnisek, 60439 Frankfurt/Main (bis 23.10.2013, Tag der Eintragung) und Herr Borut Stanic, 60323 Frankfurt/Main bestellt. Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung wird nach § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Kredite an Mitglieder des Vorstandes sowie sonstige Haftungsverhältnisse zu Gunsten von Mitgliedern des Vorstandes bestanden per 31.12.2013 nicht. Aufsichtsrat Dem Aufsichtsrat gehörten im Geschäftsjahr folgende Personen an: David Benedek, Vorsitzender des Aufsichtsrates, Mitglied des Vorstands der NLB, Ljubljana. Maja Polonca Kovacic, Mitglied des Aufsichtsrat, Beraterin des Direktors, Sektor zur Verwaltung von Kapitalanlagen bei der NLB, Ljubljana. Buzov Markus, Mitglied des Aufsichtsrats, Arbeitnehmervertreter, Angestellter der LHB. Dr. Uros Cufer, Stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats, Direktor der Nova Ljubljanska banka d.d., Ljubljana (bis 20.03 2013) Samo Nucic, Mitglied des Aufsichtsrates, Generalsekretär der Nova Ljubljanska banka d.d., Ljubljana (bis 16.08. 2013) Martina Bensch-Müller, Mitglied des Aufsichtsrates, Arbeitnehmervertreterin, Angestellte der LHB (bis 30.06. 201.3) Der Aufsichtsrat erhielt im Jahr 2013 keine Vergütung. An Mitglieder des Aufsichtsrates wurden per 31.12.2013 Kredite in Gesamthöhe von TEUR 20 gewährt. Jahresergebnis und ErgebnisverwendungEs wird vorgeschlagen den Bilanzverlust in Höhe von TEUR 7.006,4 auf neue Rechnung vorzutragen.
Frankfurt am Main, den 14. Mai 2014 Borut Stanic Brutto-Anlagenspiegel zum 31.92.2013 - HandelsrechtLHB AG, Frankfurt am Main
Rechtliche und wirtschaftliche Verhältnisse
Bericht des Aufsichtsratesder LHB AktiengesellschaftIm Berichtszeitraum war die Tätigkeit des Aufsichtsrates durch die forensische Untersuchung durch E&Y sowie die Durchführung der Abwicklungsarbeiten geprägt. 1. Beratung und Überwachung im Dialog mit dem Vorstand Der Aufsichtsrat hat auch im Geschäftsjahr 2013 die ihm Kraft Gesetz, Satzung und Geschäftsordnungen obliegenden Beratungs- und Kontrollaufgaben wahrgenommen und sich dabei eingehend mit der wirtschaftlichen und finanziellen Entwicklung vorrangig aus risikoorientierter Sicht befasst, sowie sich von der Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung durch den Vorstand überzeugt. Die Zusammenarbeit erfolgte auf der Basis eines kontinuierlichen Meinungsaustausches zwischen dem Aufsichtsrat und dem Vorstand: Der Aufsichtsrat, insbesondere sein Vorsitzender, stand hierzu in engem Kontakt mit dem Vorstand. Zur Wahrnehmung seiner Aufgaben unterrichtete der Vorstand den Aufsichtsrat regelmäßig, zeitnah und umfassend in schriftlicher sowie in mündlicher Form über alle für die LHB wesentlichen Aspekte, insbesondere über die Abwicklungsarbeiten. In den Sitzungen des Aufsichtsrats wurden sowohl Sachthemen als auch zustimmungspflichtige Geschäftsvorfälle ausgiebig erörtert und entschieden. Bei bedeutsamen Vorfällen und Entscheidungen wurde der Aufsichtsrat frühzeitig und umfassend schriftlich sowie mündlich unterrichtet. Sofern notwendig, wurde die Berichterstattung durch Hinzuziehung von Experten (z.B. der Auslagerung der Pensionsverpflichtungen usw.) ergänzt. In allen Sitzungen wurde die jeweils aktuelle Ertragssituation einschließlich Risikolage und Risikomanagement sowie Kapitalplanung ausführlich erörtert. Über Abweichungen von den aufgestellten Zielen und Plänen wurde der Aufsichtsrat ausführlich mündlich wie schriftlich informiert. Gemeinsam mit dem Vorstand wurde über die Gründe für die Abweichungen beraten und zielorientierte Maßnahmen erörtert. Bedeutende Geschäftsvorfälle wurden im Plenum anhand der Berichte des Vorstands umfassend diskutiert. Nach ausgiebiger Prüfung durch die Mitglieder des Aufsichtsrats wurde über die nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnungen vorgeschriebenen Vorlagen beschlossen. In Abstimmung mit dem Aufsichtsratsvorsitzenden wurde in sachlich gebotenen und in eiligen Fällen die Beschlussfassung mittels schriftlichen Umlaufverfahrens durchgeführt. Des Weiteren hat sich der Aufsichtsrat regelmäßig über durchgeführte Prüfungen seitens der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PwC sowie insbesondere der in 2013 durchgeführten forensischen Untersuchung durch E&Y unterrichten lassen. Die Feststellungen und Maßnahmen wurden ausführlich debattiert. Der Aufsichtsrat hat sich laufend über den Status informieren lassen und diese besonders sorgfältig in jeder Sitzung überwacht. Der Aufsichtsrat wurde für das Geschäftsjahr 2013 entsprechend der Institutsvergütungsverordnung unterrichtet, ein dem Aufsichtsratsvorsitzenden zustehendes besonderes Fragerecht ist ihm eingeräumt. Von der Angemessenheit der Vergütung sowie der Vergütungsstruktur hat sich der Aufsicht überzeugt. Im Geschäftsjahr 2013 befasste sich der Aufsichtsrat in drei turnusmäßigen Plenarsitzungen und einer Telefonkonferenz primär mit der forensischen Untersuchung sowie dem Schließungsprozess der LHB AG. Schriftliche Umlaufverfahren wurden im Jahr 2013 zwei Mal durchgeführt. Die für die Beratungen nötigen Unterlagen wurden dem Aufsichtsrat vor den Sitzungen zur Verfügung gestellt. Die Beratung und Überwachung der Geschäftsführung erfolgte in laufendem Dialog, vorrangig zwischen dem Vorstand und dem Aufsichtsratsvorsitzenden. Die Präsenz in den Plenarsitzungen des Aufsichtsrats lag bei 87,77 %. Interessenkonflikte von Vorstands- und Aufsichtsratsmitgliedern wurden im Geschäftsjahr nicht bekannt. 2. Prüfung des Jahresabschlusses Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers Aktiengesellschaft (PwC), Frankfurt am Main, hat den vom Vorstand gemäß den Vorschriften des HGB und des AktG aufgestellten Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2013 unter Einbeziehung der Buchführung und des Lageberichts geprüft. Der Prüfungsauftrag wurde entsprechend dem Hauptversammlungsbeschluss vorn 19.07.2013 durch den Aufsichtsratsvorsitzenden erteilt. Die Abschlussprüfer haben am 15. Mai 2014 den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt. In der Aufsichtsratssitzung am 19. Juni 2014 wurde den Aufsichtsratsmitgliedern ein Bericht über die Jahresabschlussprüfung abgegeben und diese gemeinsam mit dem Vorstand ausführlich diskutiert und beraten. Die Prüfungsberichte der PwC wurden allen Mitgliedern des Aufsichtsrats vor der Sitzung zur Verfügung gestellt. Der Aufsichtsrat hat dem Ergebnis der Prüfungen und ausführlicher Beratung zugestimmt und festgestellt, dass auch er nach dem abschließenden Ergebnis seiner eigenen Prüfung keine Einwendungen erhebt. Der Aufsichtsrat hat den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss 2013 gebilligt. Der Jahresabschluss der LHB AG, Frankfurt am Main, ist damit festgestellt. 3. Personalien Der zweiköpfige Vorstand der LHB AG bestand im Jahr 2013 aus: Herrn Borut Stanič (Vorsitzender) und Herr Matjaž Jevnišek (Mitglied). Mit Wirkung vom 30. September 2013 ist Herr Jevnisek aufgrund des Ablaufes seines Mandates als Vorstandsmitglied ausgeschieden. Der Aufsichtsrat der LHB AG setzt sich im Geschäftsjahr 2013 aus den nachfolgenden Mitgliedern zusammen. Für die Anteilseigner: Herr David Benedek, Herr Dr. Uroš Čufer, Frau Maja Polonca Kovačič und Herr Samo Nučič. Für die Seite der Arbeitnehmer: Frau Martina Bensch-Müller und Herr Markus Buzov. Herr David Benedek war auch im Jahr 2013 Vorsitzender des Aufsichtsrates. Mit Wirkung vom 20. März 2013 hat Herr Dr. Uroš Čufer aufgrund seiner Ernennung zum Finanzminister der Republik Slowenien sein Mandat im Aufsichtsrat niedergelegt. Frau Bensch-Müller wurde betriebsbedingt am 30.06.2013 gekündigt. Es folgte anschließend eine Änderung in den Statuten, wodurch die Anzahl der Aufsichtsratsmitglieder von sechs auf drei Personen reduziert wurde und somit Herr Samo Nučič sein Amt zum 16. August 2013 niederlegen musste. Der Aufsichtsrat dankt Frau Bensch-Müller, Herrn Čufer und Herrn Nučič für das Engagement im Aufsichtsrat der LHB AG. 4. Schlussbemerkungen Der Aufsichtsrat der der LHB AG ist sich bewusst, dass die Abwicklungsarbeiten große Anforderungen an Vorstand und Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen stellten und der damit verbundene Personalabbau von der Belegschaft sehr viel abverlangte. Der Aufsichtsrat dankt deshalb dem Vorstand für seinen großen Einsatz. Der Dank des Aufsichtsrates gilt in gleichem Maße auch allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die in dem abgelaufenen Jahr trotz der für sie problematischen Rahmenbedingungen zum Erreichen der gesteckten Ziele und der Bewältigung der großen Herausforderungen beigetragen haben.
Frankfurt am Main im Juni 2014 Der Aufsichtsrat David Benedek, Vorsitzender |
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