Rico GmbH & Co.KG.
73230 Kirchheim unter Teck, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
14 Gesellschafter
Kommanditgesellschaft (KG)
5 von 14 angezeigt
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
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Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Rico GmbH & Co.KG.Kirchheim unter TeckJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtA. Grundlagen des Unternehmens Geschäftsmodell / Forschung und Entwicklung Die Rico GmbH & Co. KG (kurz: Rico) entwickelt und fertigt Kabelverlegesysteme. Diese werden hauptsächlich im Direktvertrieb mit industriellen Großkunden und Installateuren veräußert und montiert. Rico ist als Schwestergesellschaft innerhalb der Niedax Group konsequent auf das Projekt- und Industriegeschäft ausgerichtet. Die Produkte werden mit eigener Bauleitung durch i.d.R. externe Subunternehmen installiert. Der Produktbereich der Kabelverlegesysteme beinhaltet Produkte für Decken-, Wand- und Bodeninstallationen sowohl als Kabelrinnen als auch als Kabelleiter. Die Rico bezieht den überwiegenden Anteil der Kabelverlegesysteme aus Stahl von der Niedax GmbH & Co. KG, Linz. Die Rico bietet auch Sonderkonstruktionen aus Stahl und Befestigungsmaterialien sowie vergleichbare Produkte aus anderen Werkstoffen an, die zum einen von Schwesterunternehmen in der Gruppe aber auch von externen Geschäftspartnern bezogen werden. Zur Unterstützung der Niedax-Group im Bereich Engineering, Werks- und Montageplanung und aller mechanischer Dienstleistungen rund um die Kabelführung und Berechnung wurde zum 01.06.2019 aus der Engineering-Abteilung der "Rico" die Rico Engineering GmbH, Kirchheim unter Teck, gegründet. Die Rico unterhält für die Standardprodukte keine eigene Forschungs- und Entwicklungsabteilung, sondern wird hierbei von der Niedax GmbH & Co. KG unterstützt. Es werden selbst nur kunden- oder anlagenbezogene Sonderlösungen entwickelt bzw. seit Mitte 2019 von einem Schwesterunternehmen der Niedax Group bezogen. Die Rico wird mittels jährlich einmalig festgelegten Budgets und betriebswirtschaftlich relevanten Kennzahlen für einzelne Unternehmensbereiche gesteuert. In einem standardisierten monatlichen Berichtswesen werden die Abweichungen zu den Vorjahres- und Budgetwerten an die Geschäftsführung berichtet. Die Abweichungen werden im Rahmen von regelmäßig stattfindenden Leitungssitzungen zwischen der Geschäftsführung, Niederlassungsleitung und Hauptabteilungsleitern beraten. Die laufenden Bauvorhaben werden anhand einer mitlaufenden Kalkulation tagesaktuell überwacht. B. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen Zu Jahresbeginn 2024 hat sich die Stimmung unter den Unternehmen weiter verschlechtert. Der ifo Geschäftsklimaindex ist im Januar auf 85,2 Punkte gefallen, nach 86,3 Punkten im Dezember 2023. Im April 2024 ist der Saldowert des ifo-Geschäftsklimas für den Wirtschaftsbereich des Bauhauptgewerbes in Deutschland auf 89,4 Punkte gestiegen. Die Unternehmen sind zufriedener mit den laufenden Geschäften. Auch die Erwartungen hellen sich auf. Die Konjunktur stabilisiert sich wieder, vor allem durch den Dienstleistungssektor. (Quelle: Deutsches Bauhauptgewerbe - ifo-Geschäftsklima bis April 2024) Im verarbeitenden Gewerbe ist der ifo-Geschäftsklimaindex gestiegen. Dies ist auf deutlich weniger pessimistischen Erwartungen zurückzuführen. Die aktuelle Lage beurteilen die Firmen hingegen schlechter, da der Auftragsbestand weiter zurück ging und Produktionssteigerungen nicht in Sicht sind. Im Dienstleistungssektor hat sich der ifo-Geschäftsklimaindex merklich aufgehellt. Insbesondere die aktuelle Lage hat sich verbessert. Die Erwartungen blieben nahezu unverändert. Die Unternehmen bleiben skeptisch für die kommenden Monate. Im Handel ist der ifo-Geschäftsklimaindex gestiegen. Die Geschäftserwartungen verbesserten sich deutlich, bleiben allerdings insgesamt pessimistisch. Mit den laufenden Geschäften zeigten sich die Händler etwas weniger zufrieden. Dies ist vor allem auf die Großhändler zurückzuführen, während sich die Lage im Einzelhandel spürbar verbessert hat, was natürlich die Lohnerhöhungen sich wiederspiegelt. Im Bauhauptgewerbe hat sich das Geschäftsklima das dritte Mal in Folge verbessert. Das lag an merklich weniger pessimistischen Erwartungen. Die Lage wurde etwas schlechter beurteilt und viele Firmen klagen über Auftragsmangel. Folgende Werte gibt der ifo-Geschäftsklimaindex für Deutschland im relevanten Zeitraum wieder:
(Quelle: ifo Konjunkturumfragen, April 2024) Der Preis für unseren Hauptrohstoff Stahl ist im Jahr 2023 weiter rückläufig. Folgende Faktoren spielen 2024 eine Rolle für die Entwicklung:
Insgesamt wird das Wachstum im Europaraum den IWF-Projektionen zufolge von 3,3% im Jahr 2022 auf 0,7% im Jahr 2023 zurückgehen, bevor es 2024 auf 1,2% ansteigt. (Quelle: www.iwf.com - Wachstum Europa) Die Entwicklung des Zinkpreises zeigt 2023-2024 fallende Turbulenzen. Im März 2024 liegt der Preis bei knapp 2.461 US-Dollar/to. Im Mittel lag der Preis 2023 bei 3.382 US-Dollar/to. Dies entspricht einem Rückgang von 9,7% zum Vorjahr. In den nächsten Monate ist wieder mit steigenden Werten zu rechnen (aktuell 2.847 US-Dollar/to). (Quelle: www.statista.com Durchschnittlicher Preis für Zink weltweit von Januar 2014 bis April 2024) Geschäftsverlauf 1.1. Umsatz- und Auftragsentwicklung Der sich zu Beginn des Jahres 2023 abgezeichnete Aufwärtstrend des Auftragseingangs im Projektgeschäft hat sich bis zum Ende des Jahres fortgesetzt, betrachtet man den Auftragseingang bereinigt um ein Großprojekt. Der Auftragsbestand erhöhte sich auch in 2023 auf einem guten Niveau mit einer Reichweite von weit über einem halben Jahr. Die Rico erreichte 2023 einen Auftragseingang von ca. 73,1 Mio. €. Der Auftragseingang liegt somit im Jahr 2023 insgesamt um -6,4% unter dem des Vorjahres, bereinigt um ein Großprojekt bei +10%. Die Gesamtleistung 2023 lag bei rund 59 Mio. €. Das bedeutet gegenüber dem Vorjahr ein Plus von 11 %. Die Umsatzerlöse betragen rd. 58,2 Mio. € und erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um 10,5 %. Die Umsatzentwicklung ist regional und bezogen auf einzelne Branchen sehr unterschiedlich. Die Umsätze in der Automobilindustrie sind wieder durch Investitionen leicht steigend. Anders als in früheren Jahren steht der Anteil der Großprojekte - wie z. B. der Bau von Kohlekraftwerken - nicht mehr im Vordergrund und der Großanlagenbau, insbesondere der Bau von Großanlagen zur Energieerzeugung, ist weiter rückläufig. Die Umsätze mit öffentlichen Bauträgern bleiben auf leicht erhöhten Niveau. Hervorzuheben sind hierbei die Investitionen in den Bereich Rechenzentren, Batteriespeicherstationen und Umschaltwerken. Die Investitionen in Logistiklägern, Schulen, Krankenhäusern und in den Bereichen Food & Beverage sind nach wie vor steigend. Bedingt durch die politische Lage in Deutschland/Europamund der Welt haben sich viele Entscheidungen zu Projekten zeitlich verzögert. 1.2. Personal Im Durchschnitt beschäftigte die Rico im Jahr 2023 insgesamt 84 eigene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die nahezu ausschließlich in Vollzeit beschäftigt sind. An dieser Stelle bedanken wir uns ausdrücklich bei unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die in 2023 wieder Außergewöhnliches geleistet haben. Die Gesamtleistung wäre ohne ihre tatkräftige Mithilfe nicht zu schaffen gewesen. VFE-Lage: Darstellung, Analyse, Beurteilung 2.1 Ertragslage Die Entwicklung der Umsatzerlöse wurde bereits unter dem Punkt B. 1.1. dargestellt. Die Materialeinsatzquote (Material/Gesamtleistung) beträgt 68,1 % im Jahr 2023 gegenüber 69,1 % im Vorjahr; diese Quote verringerte sich um 1,0 %-Punkte. Die Gemeinkosten betragen insgesamt rd. 12,7 Mio. € und liegen um 0,4 Mio. € über Vorjahresniveau. Per Saldo ergibt sich ein Betriebsergebnis von 6,1 Mio. € im Jahr 2023, welches um 2,0 Mio. € über dem des Vorjahres liegt. Das negative Finanzergebnis reduziert sich auf -60 T€; im Vorjahr betrug dieses -124 T€. Ursächlich hierfür sind geringere Gesellschafterzinsen infolge niedrigerer Verrechnungskonten. Insgesamt wurde ein Jahresüberschuss von 5,0 Mio. € erwirtschaftet, der um 1,8 Mio. € über dem Jahresüberschuss des Vorjahres (3,2 Mio. €) liegt. 2.2 Finanzlage Zum Bilanzstichtag 31.12.2023 steht ein täglich verfügbarer Finanzmittelbestand in Höhe von 8,5 Mio. € zu Verfügung (Vorjahr: 5,0 Mio. €). Zum 31.12.2023 beträgt das bilanzielle Eigenkapital 15,5 Mio. €; im Vergleich zum Vorjahr ist dies eine Erhöhung um 1 Mio. €. Für die Beurteilung der Finanzstruktur ist allerdings die Summe von Eigenkapital und Gesellschaftermittel heranzuziehen. Diese Summe reduzierte sich von insgesamt 22,9 Mio. € (14,5 Mio. € Eigenkapital zzgl. 8,4 Mio. € Gesellschaftermittel) zum 31.12.2022 um 2,4 Mio. € auf 20,5 Mio. € (15,5 Mio. € Eigenkapital zzgl. 5,0 Mio. € Gesellschaftermittel) zum 31.12.2023. Die Forderungsbestände und Lieferantenkredite konnten aus dem laufenden Cashflow finanziert werden. Zu unserer Geschäftspolitik gehört es, Gewährleistungseinbehalte grundsätzlich durch Bankavale abzulösen und gewährte Skontomöglichkeiten zu nutzen. Die Finanzlage ist gut und die Gesellschaft kann allen Verpflichtungen zu jederzeit nachkommen. 2.3 Vermögenslage Die Bilanzsumme der Rico reduzierte sich im Vergleich zum 31.12.2022 um 1,9 Mio. € auf einen Betrag von 28,8 Mio. € (Vorjahr: 30,7 Mio. €). Auf der Aktivseite haben sich das Immaterielle und Sach-Anlagevermögen nur geringfügig verändert. Der Investitionsbedarf in Sachanlagevermögen ist ohne eigene Fertigung nur noch gering. Das Finanzanlagevermögen hat sich um 8 Mio. € reduziert, da eine Ausleihung an eine Schwester-Gesellschaft zurückgezahlt wurde. Die Vorräte (abzüglich erhaltener Anzahlungen) haben sich um 0,8 Mio. € verringert und die Forderungen/sonstige Vermögensgegenstände haben sich um 1,2 Mio. € erhöht. Der Bestand an liquiden Mitteln hat sich von 5,0 Mio. € auf 8,5 Mio. € erhöht. Auf der Passivseite haben sich die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um 1,7 Mio. € verringert. Betriebsmittelkredite bei Kreditinstituten sind nicht vorhanden. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern haben sich von 8,4 Mio. € um 3,4 Mio. € auf 5,0 Mio. € verringert. Insgesamt erhöhten sich die gesamten Verbindlichkeiten um 3,1 Mio. €. Die sonstigen Rückstellungen haben sich geschäftsbedingt um 0,6 Mio. € auf 2,1 Mio. € erhöht. Diese enthalten im Wesentlichen Personalrückstellungen und Bonusverpflichtungen. 3. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Im Außendienst und als Projektleiter beschäftigen wir überwiegend ein erfahrenes Team, das sich mit den komplexen Vorgängen im baubezogenen Projektgeschäft auskennt. Dieses Team wird regelmäßig durch neue Mitarbeiter ergänzt, um somit auch von den außerhalb unserer Organisation erworbenen Kenntnisse und Erfahrungen zu profitieren. Durch die gezielte Ausbildung junger Menschen versuchen wir für die Aufgaben im Vertrieb und in der Verwaltung das vorhandene Know-How zu bewahren und auf jüngere Mitarbeiter zu übertragen. Seit der Wiederaufnahme einer eigenen Fachkräfteausbildung im Jahr 2007 ist es uns gelungen, allen Auszubildenden auch ein festes Anstellungsverhältnis anzubieten. Dieses Angebot haben bisher alle Auszubildenden angenommen. Durch Strukturänderungen und Synergien durch die Niedax-Group sind Teilbereiche wie Buchhaltung und Disposition nach Linz gesiedelt. Eine komplette Ausbildungsplattform bieten wir in Kirchheim Teck/Linz am Rhein wieder an. Die Zusammenarbeit mit unseren Mitarbeitern basiert auf Vertrauen und gegenseitigem Respekt. Unsere geschätzten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind ein wichtiger Teil des Unternehmenserfolges, durch den wir langfristig Arbeitsplätze sichern und weiter ausbauen. Um weitere Qualitätsverbesserungen zu erreichen, werden die Mitarbeiter regelmäßig geschult und Qualitätsstandards definiert und bewertet. 4. Gesamtaussage Insgesamt sind wir mit dem erreichten Ergebnis unter der Berücksichtigung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen von 2023 sehr zufrieden. Das operative Ergebnis übertrifft unsere Erwartungen für das Kalenderjahr 2023. Bezüglich der Umsatzerlöse konnten in dem schwierigen Geschäftsumfeld die Erwartungen vollends erfüllt werden. C. Prognosebericht Die Entwicklung aus 2023 konnte komplett in 2024 fortgesetzt werden. Die Vergabe von neuen Projekten findet trotz der massiven Preiserhöhungen statt. Die erforderlichen Preisanpassungen stellen uns vor neue Herausforderungen, die begründet in den Laufzeiten von den Projekten, den Preisnachläufen der Mitbewerber und der scheinbaren Ignoranz der Kunden liegen. Wir haben im Dezember 2023 für das Jahr 2024 eine Umsatzsteigerung um ca. 5 % geplant. Im ersten Quartal 2024 konnten wir Umsatzerlöse mit einem leichten Plus im einstelligen Prozentbereich zum Vorjahreszeitraum verzeichnen. Der Rohertrag konnte von 27% auf 30% erhöht werden, was sich positiv auf das Betriebsergebnis im ersten Quartal auswirkt. Im Wirtschaftsbericht wurde ausführlich die gesamtwirtschaftliche Prognose wiedergegeben. Die personelle Neuorientierung der Geschäftsführung, Anpassungen der Strukturen des Vertriebes und eine noch deutlichere Ausrichtung der Rico auf das Projektgeschäft im Bereich der aus Stahl gefertigten Kabelverlegesysteme ist der maßgebende Faktor hierfür. Im Vertrieb, Logistik und Innendienst werden die Synergieeffekte durch die Niedax-Group weiter intensiviert und die Abläufe, Abwicklungen und Strukturen im Projektgeschäft weiter optimiert und durch digitale Maßnahmen unterstützt. Für die Abläufe und Abwicklungen wird eine neue Handwerkersoftware benötigt, die diese ganzen Maßnahmen weiter unterstützt und die Abläufe vereinfacht. Auf der Einkaufsseite gehen wir davon aus, dass der Stahlpreis sich wieder erhöhen wird. Eine vergleichbare Entwicklung sehen wir grundsätzlich auch für den Zink, Edelstahl, Aluminium und Kunststoffe. Wichtige Impulse erwarten wir weiterhin von der Produktivitätssteigerung und der dadurch möglichen Senkung der Herstellkosten im Niedax-Konzern als unserem größten Warenlieferanten. Ebenso arbeiten wir an den Prozessen und Strukturen, um die Rico weiter zukunftsweisend aufzustellen. Hierzu zählt u.a. auch eine neue und moderne Lager- und Logistikstruktur, die die Lieferperformance weiter steigern und verbessern wird. Die erforderlichen Schritte starten mit dem Neubau in Kirchheim Teck im Q2 2024. Ebenso werden wir weitere Prozesse und Abläufe weiter digitalisieren. Die Rico strebt in 2024 wieder ein positives Ergebnis auf Vorjahresniveau an und wird dadurch sein wirtschaftliches Eigenkapital und die Gesellschaftermittel weiter aufbauen. In unserer mittelfristigen Planung erwarten wir, dass die Rico weitere Marktanteile gewinnen wird. Somit bleibt die Gesellschaft mittelfristig einer der umsatzstärksten Marktteilnehmer für die Direktlieferungen von Kabelverlegesystemen. D. Chancen- und Risikobericht Die Chancen des unternehmerischen Handelns bergen ein gewisses, allerdings unvermeidbares Risiko. Der Schlüssel für eine profitable Wachstumsstrategie besteht darin, eine ausgewogene Kombination von Chancen und Risiken zu finden. Dabei ist es essentiell, mögliche Risiken vorausschauend zu erkennen, zu bewerten, zu kontrollieren, zu digitalisieren und mit geeigneten Mitteln abzusichern. Die Hauptelemente des Risikomanagements sind das Controlling und eine flache Unternehmensstruktur, die einen schnellen internen Informationsfluss ermöglicht. Versicherbare Risiken werden mittels Abschluss von darauf spezialisierten Versicherungen reduziert. Nicht absicherbare Risiken - wie zum Bespiel der Stahlpreis oder das Wettbewerbsverhalten - werden systematisch und analytisch beobachtet und unter zu Hilfenahme interner und externer Quellen quartalsweise prognostiziert. Diese Prognosen bilden die Grundlage für eine kurze Reaktionszeit. Ebenso werden mögliche Preiserhöhungen frühzeitig bei der Angebotsabgabe mitberücksichtigt und die Bindezeiten vor Auftragserteilung reduziert. Die Chancen der zukünftigen Entwicklung ergeben sich aus wachsenden und sich ändernden Märkten, in denen die Gesellschaft tätig ist. Die erkennbare Tendenz, dass unsere Kunden Leistungen aus ihrem eigenen Leistungsspektrum herauslösen, um diese durch uns erbringen zu lassen, eröffnet uns somit die Chance auch in bereits etablierten Märkten weiter zu wachsen. Ebenso können wir durch die Rico Engineering GmbH weitere Bereiche in der Planung und mechanischen Dienstleistung übernehmen und die Kunden noch stärker an uns binden. Durch die neuen Möglichkeiten der Werks- und Montageplanungen mit REVIT, die wir somit auch in 3D und mit BIM-fähigen Daten bearbeiten können, können wir für die Anforderungen des Marktes Lösungen präsentieren und sind für unsere Kunden ein verlässlicher Partner. Der zunehmende Anspruch an die Sicherheit und Energieeffizienz bestehender Anlagen erschließt der Gesellschaft technisch und regional neue Märkte. Auch aus diesen neuen Märkten kann zusätzliches Wachstum generiert werden. Neue Felder ergeben sich im Bereich Rechenzentren, Batteriespeicher und Stromwandleranlagen. Auch das Thema Markenstrategie, Nachhaltigkeit und Verantwortung, firmenspezifische Qualitätsstandards sowie Zertifizierungen werden 2024 weiter in den Fokus gestellt. Die Risiken der Entwicklung in den kommenden Jahren liegen in der Entwicklung der Märkte und in den Auswirkungen der weltweiten Kriege sowie in der Entwicklung der Rohstoffpreise und des weltwirtschaftlichen und weltpolitischen Geschehens. Die aktuellen Prognosen der Wirtschaftsforscher sind mit Unsicherheiten behaftet. Unsere Branche entwickelt sich derzeit noch gut. Das erste Quartal haben wir erfolgreich abgeschlossen. Für die nächsten Wochen und Monate sind ausreichend Projekte, auch in Größenordnungen bis zu mehreren Millionen Euro in den Anfragen. Die Investitionen bei Großprojekten erleiden keinen Einbruch. Wie sich jedoch die weitere Weltsituation entwickeln wird, ist leider nicht vorhersehbar. Wir werden uns weiter auf unberechenbare Mitbewerber einstellen. Das Projektgeschäft werden wir weiter intensivieren und die Kalkulation von Projekten über 500.000 € durch ein neues Controlling überwachen. Der negative Trend im Wohnungsbau trifft uns weiter nur am Rande. Der Bereich "Unterkonstruktionen Photovoltaikanlagen" und Carports mit allem Zubehör und Dienstleistungen ist sicherlich eine Möglichkeit für die komplette Group, sich durch eine neue Säule auf dem Markt zu etablieren und stabilisieren, wenn gewisse Bereiche rückgängig werden sollten. Aus unserer Chancen- und Risikoanalyse sind aus unserer Sicht keine bestandsgefährdeten Risiken erkennbar.
Kirchheim unter Teck, 29. Mai 2024 Bruno Reufels Alexander Horn Rainer Scharbow Stefan Kowitz Geschäftsführer BilanzAktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben zum Unternehmen
II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss wird nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches sowie den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages hinsichtlich der Gewinnverteilung aufgestellt. Das gesetzliche Gliederungsschema der Bilanz ist aus Gründen der Klarheit um den Posten "In Arbeit befindliche Baustellen" erweitert. Zur Übersichtlichkeit erfolgen Fristigkeitsvermerke im Anhang. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist unverändert nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt und um die Posten "Gesamtleistung", "Betriebsergebnis" und "Finanzergebnis" erweitert. Die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze werden unverändert gegenüber dem Vorjahr angewendet. III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibungen werden im Jahr des Zugangs zeitanteilig nach Monaten vorgenommen. Die Nutzungsdauer orientiert sich dabei nach deren individuellem Produktlebenszyklus bzw. deren erwarteter Synergieeffekte. Die Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten und, soweit abnutzbar, vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Grundlage für die Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes. Die Abschreibungen werden nach der linearen Methode verrechnet. Geringwertige Vermögensgegenstände werden analog den steuerlichen Regelungen bewertet. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten angesetzt. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwert- prinzips angesetzt. In den Herstellungskosten werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen angesetzt. Fremdkapitalzinsen wurden nicht mit einbezogen. Die Bewertung des übrigen Umlaufvermögens erfolgt zu Anschaffungskosten bzw. zum Nennwert. Erkennbare Risiken werden durch Wertberichtigungen abgedeckt. Bei dem aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Vorauszahlungen für zukünftige Zeiträume zeitanteilig abgegrenzt. Die aktiven latenten Steuern berücksichtigen die Abgrenzung des Steueraufwandes infolge der zeitlichen Bewertungsunterschiede zwischen den Ansätzen in der Handelsbilanz und der Steuerbilanz. Danach ergibt sich ein aktivischer Überhang von 225 T€. Die (aktiven) Latenzen resultieren im Wesentlichen aus einem niedrigeren steuerlichen Ansatz der Rückstellungen sowie einem höheren Wertansatz bei den Vorräten. Für die Ermittlung der latenten Steuern wird der unternehmensindividuelle Steuersatz verwendet. Dieser beträgt im Geschäftsjahr 13,74 %. In der Gewinn- und Verlustrechnung ist ein latenter Steuerertrag von 90 T€ erfasst. Die latenten Steuersalden haben sich wie folgt entwickelt:
Die Rückstellungen für Pensionen sind nach dem versicherungsmathematischen Teilwertverfahren auf Basis des von der Deutschen Bundesbank ermittelten Zinsfußes, der der individuellen Restlaufzeit entspricht, bewertet. Dabei wurden die Richttafeln von Prof. Heubeck aus dem Jahr 2018 verwendet. Die jeweiligen Rechnungszinssätze betragen 0,94 % bzw. 1,83 %. Erwartete Rentensteigerungen, die der Berechnung zugrunde gelegt wurden, sind in Höhe von 1,5 % bzw. 2 % berücksichtigt worden. Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen mit dem durchschnittlichen Markzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von 4 T€ (VJ: 19 T€). Die übrigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem entsprechenden - von der deutschen Bundesbank ermittelten - durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst angesetzt. Rückstellungen für langfristig fällige Personalverpflichtungen sind pauschal mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst, der sich bei einer angenommenen Laufzeit von 15 Jahren ergibt. Bei der Rückstellung für Altersteilzeitverpflichtungen wurde ein Gehaltstrend in Höhe von 2 % berücksichtigt. Die ausgewiesenen sonstigen Rückstellungen sind um Vermögensgegenstände i. S. v. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB gekürzt worden. Im Einzelnen:
Das Planvermögen (Bankguthaben) ist durch Verpfändungserklärung dem Zugriff der anderen Gläubiger entzogen worden. Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr sind zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag angesetzt. IV. Angaben zur Bilanz Anlagenspiegel Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in der Anlage zum Anhang dargestellt. Anteilsbesitz Die Gesellschaft besitzt am 31.12.2023 keine Anteile an anderen Gesellschaften. Die Niedax Industrial Solutions France SAS, Paris (Frankreich), an der Rico KG bislang 50 % der Anteile besaß, wurde im Geschäftsjahr liquidiert. Restlaufzeiten der Forderungen Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen - wie im Vorjahr - nicht. Zusammensetzung der sonstigen Rückstellungen Die Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Verpflichtungen gegenüber dem Personal sowie noch zu leistende Gutschriften an Kunden. Restlaufzeiten und Sicherheiten der Verbindlichkeiten Die Fristigkeiten der Verbindlichkeiten ergeben sich aus nachfolgender Aufstellung:
Sämtliche Verbindlichkeiten sind - wie im Vorjahr - nicht gesichert. Haftungsverhältnisse Haftungsverhältnisse bestehen in Höhe von 25.500 T€ (Vorjahr: 18.300 T€). Sie ergeben sich aus Verbindlichkeiten aus Gewährleistungsverträgen infolge Gesamtschuldnerschaft bzw. Schuldbeitritts. Sie bestehen ausschließlich gegenüber nahe stehenden Unternehmen. Die Haftungsverhältnisse bestehen ausschließlich gegenüber Niedax GmbH & Co. KG. Aufgrund deren positiver Finanz- und Ertragslage und des bisherigen Zahlungsverhaltens schätzen wir eine Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen als gering ein. Neben dem positiven Bilanzbild von Niedax GmbH & Co. KG sprechen die Erfahrungen der Vergangenheit sowie die aktuelle Ergebnisentwicklung für diese Einschätzung. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden, liegen uns nicht vor. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag bestanden neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen. Die diesbezüglichen Verpflichtungen betragen derzeit jährlich rd. 1,7 Mio. €. Die Finanzierung über Miete und Leasing ermöglicht es dem Unternehmen, die Kapitalbindung zu reduzieren. Wesentliche Risiken hieraus sind nicht erkennbar. V. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Von den Umsatzerlösen entfallen auf Inlandsumsätze 99,5 %, auf Exportumsätze 0,5 %. Aufwendungen für Altersversorgung Die Gesellschaft hat Aufwendungen für Altersversorgung von 73 T€ (VJ: 80 T€) geleistet. Außerplanmäßige Abschreibungen In den Abschreibungen auf Finanzanlagen sind außerplanmäßige Abschreibungen nach § 253 Abs. 3 Satz 5 HGB enthalten in Höhe von 60 T€ (Vorjahr: 0 T€). Verrechnung von Planvermögen Infolge der Verrechnung von Vermögensgegenständen i. S. v. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB sind folgende Aufwendungen und Erträge verrechnet worden:
Angaben nach § 277 Abs. 5 HGB
VI. Sonstige Angaben Beschäftigte Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr waren im Durchschnitt beschäftigt:
Mitglieder der Geschäftsführung Die Geschäftsführung und Vertretung obliegen der Komplementärin, Axthelm & Co. GmbH, Ludwigsfelde. Im Geschäftsjahr waren zu deren Geschäftsführern bestellt und im Handelsregister eingetragen:
Frühere Mitglieder der Geschäftsführung erhielten Gesamtbezüge von 98 T€. Für sie sind Pensionsverpflichtungen von 483 T€ bilanziert. Gesamthonorar Abschlussprüfer Das vom Abschlussprüfer berechnete Gesamthonorar schlüsselt sich wie folgt auf:
Komplementärin Axthelm & Co. GmbH, Ludwigsfelde Gezeichnetes Kapital: 30 T€ Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen Nicht zu marktüblichen Bedingungen zustande gekommene Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen bestehen nicht. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, bestehen nicht. Ergebnisverwendung
Kirchheim unter Teck, 29. Mai 2024 Bruno Reufels Alexander Horn Rainer Scharbow Stefan Kowitz Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Rico GmbH & Co. KG, Kirchheim unter Teck Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Rico GmbH & Co. KG - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Rico GmbH & Co. KG für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Personenhandelsgesellschaften im Sinne des § 264a HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Leubsdorf, den 29. Mai 2024 SNK
GmbH & Co. KG
Michael Stümper, Wirtschaftsprüfer Feststellung des JahresabschlussesDie Feststellung des Jahresabschlusses erfolgte am 22. Juni 2024. |
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