Stammdaten

Register
Amtsgericht Dresden HRB 3315
Eingetragen
16.12.1991
Branche
Herstellung von elektronischen Bauelementen a. n. g.Herstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen GerätenHerstellung von Transformatoren und Stromrichtern
Gegenstand
Entwicklung, Produktion und Vertrieb von elektronischen Erzeugnissen, wie Erzeugnisse zur Regelung und Steuerung von Spannungen und Strömen, Sensoren sowie Zubehör zum Betreiben derselben.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Gabriele Coltelli
seit 28.10.2021
Prokura
André Leonhardt
seit 28.10.2021
Prokura
Patrick Rudolph
seit 21.8.2017
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (2)

NameAnteil
Microeletrica Scientifica S.p.A.ITA
51.00%
49.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Microelettrica Scientifica S.p.A.
Italy
510.000 DM
51.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Heine Resistors GmbH

Dresden

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht zum Geschäftsjahr 2023

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die HEINE Resistors GmbH ist ein mittelständisches Unternehmen mit Standort in Dresden. Gegenstand unseres Geschäftsmodells ist die Entwicklung, Produktion und der Vertrieb von Leistungswiderständen ab 40 W für den Industrie- und Bahnsektor. Dazu zählen u.a. Kunden im Bereich des Zug- und Straßenbahnbaus, der LKW-Branche als auch im Bereich der Energiewirtschaft, des Kranbaus, Hersteller von Aufzügen und Rolltreppen. Zudem blicken wir auf eine bereits 120-jährige Firmengeschichte zurück und gehören zu erfahrenen Anbietern der Widerstandsbranche mit der Leistungsfähigkeit, kundenspezifische Lösungen realisieren zu können.

Die Gesellschaft ist seit 2012 zu 100% im Eigentum der Microelettrica Scientifica S.p.A. (Buccinasco, Italien) und gehört mit diesem Unternehmen zur Knorr-Bremse AG in München.

Die HEINE Resistors GmbH unterhält mit der Firma Microelettrica Heine (Suzhou) Co. Ltd. eine 100 % Tochtergesellschaft in Suzhou/China. Von dieser Tochtergesellschaft werden sowohl Leistungswiderstände hergestellt als auch für den chinesischen Markt verkauft. Gleichzeitig hat die Gesellschaft aufgrund der Übernahme durch die Microelettrica Scientifica Vertriebs- sowie Produktionsfunktion für die gesamte Microelettrica-Gruppe im chinesischen Markt.

Trotz Zugehörigkeit zur Microelettrica- und Knorr-Bremse-Unternehmensgruppe werden alle wertschöpfenden Prozesse, von der Beschaffung bis zum Vertrieb, in eigener Verantwortung organisiert und durchgeführt. Sowohl Personalverwaltungs- und Abrechnungsdienstleistungen als auch IT-Dienstleistungen werden zentral durch die Knorr-Bremse-Gruppe bereitgestellt. Zudem werden fachspezifische Dienstleistungen, wie z.B. Schweißaufsichtsprüfungen oder branchennotwendige Auditierungen von unabhängigen externen Partnern bezogen.

2. Wirtschaftsbericht

2.1. Entwicklung der Gesamtwirtschaft und der Branche

In Jahr 2023 kühlte sich die Wirtschaft gegenüber 2022 ab. Das BIP in Deutschland registrierte einen Rückgang um 0,3% gegenüber dem Vorjahr. 1 Besonders der private Konsum reduzierte sich aufgrund der hohen Inflation 2022 (+6,9%) und 2023 (+5,9%) 2 und den anhaltenden Unsicherheiten infolge der anhaltenden Konflikte, insbesondere der Ukraine-Krise. Dennoch weisen die Unternehmen neben einer guten Eigenkapitalquote weiterhin hohe Auftragsbestände aus, was sich positiv in den Investitionen in Maschinen und Anlagen widerspiegelt (+3,0%). 1 Für das 1. Quartal 2024 wird nicht mit einer Trendwende der aktuellen wirtschaftlichen Abkühlung gerechnet. Für den weiteren Verlauf des Kalenderjahres 2024 wird jedoch aufgrund der sinkenden Inflationsrate und eine damit einhergehende Steigerung der Reallöhne eine Belebung des Binnen- und Weltmarktes erwartet. Die Weltwirtschaft erholt sich nur mäßig. Stark gestiegene Zinsen und hohe Lagerbestände dämpfen die Nachfrage. Es wird jedoch von moderaten Zuwächsen in 2024 ausgegangen. 1 Für das gesamte Jahr 2023 stieg nach einer vorläufigen Schätzung das BIP sowohl im Euroraum um 0,5% und in der EU um 0,5%. 3

2.2. Geschäftsverlauf

Das Geschäftsjahr 2023 hat sich sehr gut entwickelt. Sowohl im Umsatz als auch operativen Ergebnis konnten die Vorjahreszahlen als auch die Ziele für das Geschäftsjahr 2023 deutlich übertroffen werden. Aufgrund hoher Lagerbestände bei unseren Kunden mussten wir einen Rückgang im Industriesektor hinnehmen, der jedoch durch einen starken Zuwachs im Bahngeschäft kompensiert wurde. Die Materialversorgung hat sich nach einer Stabilisierung im Jahr 2022 auch 2023 weiter verbessert. Die starke Inflation der letzten beiden Jahre, insbesondere im Energiesektor, hat auch 2023 zu gestiegenen Einkaufspreisen, wie z.B. bei Keramikprodukten, geführt. Durch Kundenpreisanpassungen konnten wir den Kostenzuwächsen erfolgreich entgegenwirken.

3. Vermögens- Finanz- und Ertragslage

Die für die Gesellschaft bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren sind das Rohergebnis und das um das Beteiligungsergebnis bereinigte EBIT. Das EBIT ist definiert als das operative Ergebnis und wird ermittelt, indem der Steueraufwand und der Zinsaufwand mit dem Jahresüberschuss des Geschäftsjahres addiert werden. Steuererträge und Zinserträge werden subtrahiert.

3.1. Ertragslage

Das Rohergebnis stieg gegenüber dem Vorjahr deutlich um 17,7% auf 8.729 TEUR (i. Vj. 7.414 TEUR). Grund hierfür sind im Wesentlichen das stark angestiegene Absatzvolumen im Bahnbereich und inflationsbedingte Erhöhungen der Kunden-Verkaufspreise. Gleichzeitig erhöhte sich auch das EBIT auf 3.893 TEUR (i. Vj. 2.090 TEUR). Das um den Beteiligungsertrag bereinigte EBIT stieg auf 1.604 TEUR (i. Vj. 1.150 TEUR).

1 BMWi - Die wirtschaftliche Lage In Deutschland im Januar 2024
2 Statistisches Bundesamt - Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung 020 vom 16.01.2024
3 Eurostat - Schnellschätzung des BIP und der Erwerbstätigkeit für das vierte Quartal 2023 vom 14.02.2024

Der Personalaufwand erhöhte sich im Geschäftsjahr von 3.871 TEUR auf 4.166 TEUR (+7,6%). Neben planmäßigen Lohn- und Gehaltssteigerungen führten gestiegene Ausgaben für Erfolgsbeteiligungen zur signifikanten Erhöhung der Personalkosten.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betragen 2.859 TEUR nach 2.303 TEUR im Vorjahr. Dies ist im Wesentlichen auf Projektkosten zur Einführung einer neuen ERP-Software sowie auch PLM-Software mit einem Aufwand von 593 TEUR (i. Vj. 327 TEUR) zurückzuführen. Durch geänderte Lieferbedingungen konnten die Kosten für Ausgangsfrachten stark auf 195 TEUR reduziert werden (i. Vj. 289 TEUR). Der Absatzrückgang im Industriebereich bei einigen Kunden bewirkte die Reduzierung der Verkaufsprovisionen (-45 TEUR). Kostensteigerungen waren hingegen für Instandhaltung (+63 TEUR), für Miete und Leasingverträge (+27 TEUR) und sonstigen Dienstleistungen (+37 TEUR) zu verzeichnen.

Das Ergebnis nach Steuern beträgt 3.196 TEUR nach 1.653 TEUR im Vorjahr.

Auch 2023 verbuchte die HEINE Resistors GmbH Beteiligungserträge durch die Gewinnausschüttung unserer Tochtergesellschaft Microelettrica Heine (Suzhou) Co. Ltd., Suzhou (China), in Höhe von 2.289 TEUR (i.Vj. 940 TEUR).

3.2. Finanz- und Vermögenslage

Die Heine Resistors GmbH ist Mitglied im Knorr-Bremse Cash-Pooling-Verfahren. Dadurch war die Zahlungsfähigkeit für die Begleichung von Verbindlichkeiten und die Überbrückung von Zahlungsverzug im Geschäftsjahr 2023 stetig gegeben.

Aufgrund des schwierigen Beschaffungsmarkts während der Corona-Pandemie und nach dem Ausbruch der Ukraine-Krise wurde die Einkaufsstrategie auf eine Mittel- bis Langfristanpassung für kritische Rohstoffe angepasst. Durch die Entspannung der Versorgungslage, insb. im letzten Geschäftsjahr, wird das Einkaufsverhalten nach und nach wieder auf kurzfristigere Beschaffung umgestellt. Dennoch sind nach wie vor, befeuert durch die hohe Inflation in 2022 und 2023, hohe Rohstoffbestände vorhanden. Zusätzlich dazu haben wir unsere Bestände an unfertigen und fertigen Erzeugnissen bis September 2023 deutlich erhöht, um während und nach dem Go-Live unserer neuen ERP-Software lieferfähig zu bleiben. Trotz eines Rückgangs im Industriebereich konnte, gestützt durch das Bahngeschäft, das Produktions- und Absatzvolumen insgesamt gesteigert werden. Alle die genannten Gründe führten in Summe zu einer deutlichen Steigerung des Lagerbestandes auf 6.682 TEUR (i. Vj. 4.815 TEUR).

Die Erhöhung der offenen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände gegenüber dem Vorjahr um 403 TEUR auf 2.250 TEUR (i. Vj. 1.847 TEUR) resultiert aus stichtagsbedingten Effekten und dem generell gestiegenen Absatz- und Umsatzvolumen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich um 349 TEUR auf 1.847 TEUR (i. Vj. 1.498 TEUR), davon entfielen auf eine Steigerung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Dritten 348 TEUR

Gleichzeitig erhöhten sich die Verbindlichkeiten um 763 TEUR auf 2.762 TEUR (i. Vj. 1.998 TEUR). Während die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sich um 343 TEUR reduzierten, wurden die Cash Pool-Verbindlichkeiten um 1.341 TEUR gesteigert. Dies ist vor allem durch die Erhöhung der Vorräte um 1.867 TEUR sowie stichtagsbezogene Effekte begründet.

Das Eigenkapital erhöhte sich um 1.543 TEUR auf 5.944 TEUR (i. Vj. 4.401 TEUR). Trotz deutlichem Bestandsaufbau und damit einhergehenden gestiegenen Verbindlichkeiten reduzierte sich die Eigenkapitalquote nur marginal auf 60,00% (i. Vj. 60,97%). Grund hierfür ist im Wesentlichen der hohe Jahresüberschuss, gestützt durch die ertragreiche Beteiligung an unserer chinesischen Tochtergesellschaft Microelettrica Heine (Suzhou) Co. Ltd., Suzhou (China).

Es sind keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten vorhanden. Die Bilanzsumme erhöhte sich deutlich um 2.688 TEUR auf 9.907 TEUR (i. Vj. 7.219 TEUR).

Die Gesellschaft weist unter den beschriebenen Geschäfts- und Rahmenbedingungen eine gute operative Vermögens-, Finanz- und Ertragslage auf. Wir schätzen die Entwicklung und den Stand unserer wesentlichen Leistungsindikatoren als positiv ein.

4. Chancen- und Risikobericht

4.1. Risikomanagement

Als Tochterunternehmen der Knorr-Bremse-Unternehmensgruppe sind wir in das Risikomanagement der Knorr-Bremse-Gruppe eingebunden.

Ziel unseres Finanz- und Risikomanagements ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Dabei verfolgen wir eine konservative Risikopolitik.

Neukunden werden einer Bonitätsprüfung unterzogen. Zudem wird mit einigen Bestandskunden, aber vor allem mit Neukunden, in Abhängigkeit vom Projektvolumen, eine Vorkasse-Zahlung vereinbart.

Gleichermaßen sichern wir uns beim Abschluss von großen Projekten mittels detaillierter Vertragsprüfungen unter Einbeziehung der Konzern-internen Rechts- und Vertragsexperten ab. Sowohl eine Sanktionsprüfung als auch eine Dual-Use-Prüfung sind fest definierte Bausteine zur rechtssicheren Abwicklung unserer Verkäufe.

Über klar definierte Prozesse und Anweisungen stellen wir sicher, dass Risiken im Eingangs- als auch Ausgangsrechnungsprozess minimiert werden. Dies wird unterstützt durch eine konsequente Berechtigungspolitik, regelmäßige interne Kontrollen und die 4-Augen-Politik bei Geschäftsvorfällen von wesentlicher Bedeutung.

Ein aktives Finanzmanagement trägt dazu bei, dass überfällige Forderungen konsequent überwacht und angemahnt werden.

Alle Aktivitäten der Heine Resistors GmbH erfolgen im Einklang zu den Knorr-Bremse Compliance- und Due Diligence-Richtlinien. Zudem richten wir uns konsequent nach den Grundsätzen der DSGVO der Europäischen Union aus.

4.2. Risiken

Die folgenden Risiken und Chancen beziehen sich auf das Geschäftsjahr 2023.

Die Reihenfolge entspricht deren Bedeutung für die HEINE Resistors GmbH beginnend mit dem bedeutsamsten Risiko.

Durch den weltweiten Trend hin zur E-Mobilität steigt auch der Bedarf an wichtigen Rohstoffen (z.B. Nickel) deutlich an. Die Gefahr, dass das Angebot der Nachfrage nicht Schritt halten kann, ist sehr hoch, was sich letztendlich in einem Versorgungsengpass und damit einhergehenden Lieferzeiterhöhungen, aber auch in einer weiteren Preisteuerung widerspiegeln kann. Zuletzt haben sich sowohl die Weltmarktpreise für wichtige Rohstoffe (z.B. Nickel, Kupfer und Aluminium) reduziert und teils stabilisiert, als auch die Lieferzeiten wieder reduziert, doch gepaart mit einer steigenden Nachfrage und den andauernden geo- und weltpolitischen Krisen besteht die Gefahr einer erneuten, rasanten Verschärfung der Versorgungslage, vor allem aus dem Grund, dass viele dieser Rohstoffe aus Ländern wie China und auch Russland importiert werden.

Eine Verschärfung der Energiekrise, hervorgerufen durch die Ukraine-Krise, konnte weitestgehend verhindert werden. Doch nach wie vor sind die Energiepreise auf einem hohen Niveau. Es bleibt abzuwarten, ob die Energieversorgung, insbesondere die Gasversorgung langfristig stabil gewährleistet bleibt. Der Wegfall der Energiepreisbremse hatte keine negativen Auswirkungen, da die derzeitigen Energiepreise in der Regel unter dem gedeckelten Preisniveau angeboten werden.

Wir verfolgen eine Null-Fehler-Politik. Kundenzufriedenheit, gerade bei unseren A-Kunden mit einem sehr großen Umsatzanteil steht für uns an erster Stelle. Durch Lieferantenbewertungen und -audits, ein konsequentes Qualitätsmanagementsystem, aber auch durch externe Prozessüberwachungen und -audits beugen wir dem Risiko von Reklamationen vor.

Insgesamt erachtet die Geschäftsführung der Gesellschaft die Risikosituation für kontrollierbar und vertretbar. Die Analyse des Risikoprofils hat ergeben, dass keine erkennbaren Risiken bestehen, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten. Für die Zukunft werden solche Risiken aus heutiger Sicht nicht erwartet.

4.3. Chancen

Im Bahnbereich verspricht ein hoher Auftragsbestand ähnlich hohe Umsätze wie im Vorjahr. Unter Erwartung eines zunehmenden Nachfragezuwachses im Industriebreich in der zweiten Jahreshälfte 2024 sehen wir die Chance, das Umsatzniveau des Vorjahres zu bestätigen oder sogar leicht zu steigern. Die Voraussetzungen für ein steigendes Volumen werden durch die getätigten und laufenden Investitionsentscheidungen geschaffen.

Mit einer neuen automatisierten Fertigungsstrecke, welche bereits in 2022 auf den Weg gebracht wurde, planen wir neben der Steigerung des Produktdurchsatzes und der Kapazität auch die Erhöhung der Prozesssicherheit. Die Inbetriebnahme soll Anfang des 2. Quartals 2024 erfolgen. Zudem befinden wir uns im Abschluss der Planungsphase weiterer Automatisierungsschritte (z.B. Kabelkonfektionierung und Laserschweißroboter). Mit diesen Maßnahmen rüsten wir uns für ein weiteres Umsatz- und Ergebniswachstum.

Bei der Entwicklung einer neuen Widerstandsgeneration, welche wir bereits in 2021 gestartet haben, werden wir in 2024 einen wichtigen Meilenstein erreichen, der es uns ermöglicht, zusammen mit unseren Partnern und Kunden konkrete Projekte im Bereich der Elektromobilität zu forcieren.

Kontinuierliche Verbesserung spielt für die Heine Resistors GmbH eine entscheidende Rolle. Bestehende Produkte werden regelmäßig Prüfungen unterzogen. Durch Engineering-Projekte zur konsequenten Produktoptimierung erzielen wir Kosteneinsparungen, die Margen-steigerungen und attraktivere Preise gegenüber unseren Kunden ermöglichen.

5. Prognosebericht

Für das Geschäftsjahr 2024 erwarten wir ein Rohergebnis auf Niveau des Geschäftsjahres 2023. Bedingt durch abgeschlossene Sonderaufwendungen aus einem ERP-Projekt in 2023 gehen wir für 2024 von einer leichten Steigerung des um das Beteiligungsergebnis bereinigten EBIT aus. Langfristig liegt unser Fokus auf der Steigerung des Rohergebnisses. Vor allem mit den Bahnwiderständen konnten wir in 2023 einen deutlichen Zuwachs verzeichnen. Wir sind davon überzeugt, in 2024 daran anknüpfen zu können und ab der 2. Jahreshälfte das Absatzvolumen der Industriewiderstände wieder kontinuierlich steigern zu können. Es wird davon abhängen, wie lange die vermutlich immer noch hohen Lagerbestände aus der Beschaffungsmarktkrise während der Corona-Pandemie nachwirken.

Laut BMWI wird für 2024 von einer moderaten Belebung des Welthandels ausgegangen. 41 Aufgrund eines hohen Auftragsbestandes für 2024 wird die weitere Entwicklung der Kundennachfrage vor allem für 2025 entscheidend sein.

In Summe rechnen wir mit einem moderaten Wachstum des Auftragseingangs in 2024. Hohe Auftragsbestände, Rahmenverträge mit wichtigen Lieferanten und ein derzeit guter Beschaffungsmarkt geben uns die Zuversicht, die gesetzten wirtschaftlichen Ziele zu erreichen.

Einen deutlichen Zuwachs planen wir mittelfristig durch den Einstieg in neue Absatzmärkte, z.B. der Elektromobilität.

 

Dresden, den 5. April 2024

Patrick Rudolph, Geschäftsführer

4 BMWi - Die wirtschaftliche Lage In Deutschland im Januar 2024

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 837,50 2.512,51
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 215.830,97 179.721,19
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 188.972,19 162.675,87
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 361.245,50 766.048,66 11.245,50 353.642,56
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 197.410,48 197.410,48
964.296,64 553.565,55
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 3.708.374,84 3.339.660,83
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 1.763.507,74 690.121,76
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 1.210.018,90 6.681.901,48 784.844,88 4.814.627,47
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.846.599,89 1.498.251,19
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 306.927,98 209.407,28
3. Sonstige Vermögensgegenstände 96.675,32 2.250.203,19 139.466,98 1.847.125,45
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 21,76 153,24
8.932.126,43 6.661.906,16
C. Rechnungsabgrenzungsposten 10.469,36 3.807,68
9.906.892,43 7.219.279,39

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 511.291,88 511.291,88
II. Kapitalrücklage 1.947.194,97 1.947.194,97
III. Andere Gewinnrücklagen 96.122,87 96.122,87
IV. Gewinnvortrag 193.654,54 193.654,54
V. Jahresüberschuss 3.196.023,48 1.652.987,70
5.944.287,74 4.401.251,96
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 422.916,20 121.973,00
2. Sonstige Rückstellungen 778.147,90 697.744,70
1.201.064,10 819.717,70
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 484.631,14 827.766,94
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 484.631,14 (i. Vj. EUR 827.766,94) -
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.082.421,05 1.081.791,92
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 2.082.421,05 (i. Vj. EUR 1.081.791,92) -
3. Sonstige Verbindlichkeiten 194.488,40 88.750,87
- davon aus Steuern EUR 41.009,81 (i. Vj. EUR 51.312,57) -
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 194.488,40 (i. Vj. EUR 88.750,87) -
2.761.540,59 1.998.309,73
9.906.892,43 7.219.279,39

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023 2022
EUR EUR EUR EUR
1. Rohergebnis 8.729.254,07 7.414.026,39
- davon Erträge aus Währungsumrechnung EUR 119,96 (i. Vj. EUR 1.675,49) -
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 3.505.630,66 3.270.399,13
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 659.890,75 4.165.521,41 600.673,13 3.871.072,26
- davon für Altersversorgung EUR 16.219,41 (i. Vj. EUR 11.685,10) -
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 101.472,21 90.256,93
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 2.858.587,40 2.302.608,11
- davon aus Währungsumrechnung EUR 355,42 (i. Vj. EUR 157,24) -
5. Erträge aus Beteiligungen 2.289.020,25 940.382,04
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 23.470,45 2.579,96
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 80.155,18 9.647,90
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 639.985,09 430.415,49
9. Ergebnis nach Steuern 3.196.023,48 1.652.987,70
10. Jahresüberschuss 3.196.023,48 1.652.987,70

Anhang zum Geschäftsjahr 2023

1. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der HEINE Resistors GmbH, mit Sitz in Dresden und registriert beim Amtsgericht Dresden unter der Nummer HRB 3315, wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Daneben wurden die ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbH) beachtet.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB gewählt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Die größenabhängigen Erleichterungen nach § 276 HGB sowie nach § 288 Abs. 2 HGB wurden in Anspruch genommen.

2. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellkosten angesetzt und sofern abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch angemessene Teile der Materialgemeinkosten und der Fertigungsgemeinkosten (Ausübung des Einbeziehungswahlrechts nach § 255 Abs. 2 Satz 3 HGB) einbezogen.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Folgende Nutzungsdauer wurden dabei angesetzt:

von bis
Immaterielle Vermögensgegenstände 3 Jahre 3 Jahre
Materielle Vermögensgegenstände
Grundstücke, Gebäude 10 Jahre 15 Jahre
Technische Anlagen, Maschinen 5 Jahre 15 Jahre
Betriebs- und Geschäftsausstattung, Sonstiges 3 Jahre 15 Jahre

Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten bewertet.

Soweit erforderlich wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellkosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Die Vorräte werden gemäß § 255 Abs. 2 HGB bewertet. In den Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch angemessene Teile der Material- und der Fertigungsgemeinkosten einbezogen.

Forderungen wurden zum Nennwert bewertet.

Für ausfallgefährdete Forderungen werden in angemessenem Umfang Einzelwertberichtigungen vorgenommen. Das allgemeine Kreditrisiko im Forderungsbestand aus Lieferungen und Leistungen wird durch eine angemessene Pauschalwertberichtigung auf den um die Einzelwertberichtigung geminderten Netto-Forderungsbestand berücksichtigt.

Die sonstigen Vermögensgegenstände sowie Guthaben bei Kreditinstituten wurden mit dem Nennwert angesetzt.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden nach § 250 Abs. 1 HGB gebildet.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrags angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig erscheint.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden haben sich gegenüber dem Vorjahr nicht verändert.

3. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Zur Entwicklung des Anlagevermögens verweisen wir auf unsere Angaben in der Anlage zum Anhang.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von insgesamt 306.927,98 EUR (i.Vj. 209.407,28 EUR) bestehen wie im Vorjahr aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in gleicher Höhe.

Davon bestehen Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von 41.140,00 EUR (i.Vj. 67.587,50 EUR). Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Eigenkapital

Das Stammkapital wurde noch nicht auf EUR umgestellt. Es beträgt 1.000.000,00 DM.

Sonstige Rückstellungen

Auf die sonstigen Rückstellungen entfallen im Wesentlichen:

Verpflichtungen im Personalbereich 602.630,95 EUR
Ausstehende Rechnungen 43.621,48 EUR
Garantie und Gewährleistungen 100.000,00 EUR
Jahresabschlusskosten 31.895,37 EUR

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen von insgesamt 2.082.421,05 EUR (i.Vj. 1.081.791,92 EUR) sind solche aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 155.106,40 EUR (i.Vj. 495.908,81 EUR) sowie eine Cash Pool Verbindlichkeit in Höhe von 1.927.314,65 EUR (i.Vj. 585.883,11 EUR).

Davon bestehen Verbindlichkeiten gegen Gesellschafter in Höhe von 8.188,92 EUR (i.Vj. 119.630,53 EUR). Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Erträge aus Beteiligungen

Im Geschäftsjahr hat die HEINE Resistors GmbH Beteiligungserträge aufgrund der Gewinnausschüttung ihrer Tochtergesellschaft Microelettrica Heine (Suzhou) Co. Ltd., Suzhou (China), in Höhe von 2.289.020,25 EUR (i.Vj. 940.382,04 EUR) erhalten.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 800.107,97 EUR sonstige finanzielle Verpflichtungen.

5. Sonstige Angaben

Namen der Geschäftsführer

Patrick Rudolph, Geschäftsführer HEINE Resistors GmbH

Konzernzugehörigkeit

Die HEINE Resistors GmbH ist eine 100%ige Tochter der Microelettrica Scientifica S.p.A. mit Sitz in Buccinasco, Italien. Unser Abschluss wird in den Konzernabschluss der Knorr-Bremse AG, München, einbezogen, welche für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen den Konzernabschluss aufstellt.

Die Offenlegung des Konzernabschlusses erfolgt im Unternehmensregister und beim Handelsregister des Amtsgerichts München.

Beteiligungen

Die Heine Resistors GmbH ist zum Stichtag mit 197.410,48 EUR an der Microelettrica Heine (Suzhou) Co. Ltd., Suzhou (China), beteiligt. Dies entspricht einem Anteil von 100 % am Kapital der Gesellschaft. Das Jahresergebnis 2023 der Microelettrica Heine (Suzhou) Co. Ltd. beträgt 9.180.420,66 CNY (1.175.575,36 EUR) bei einem Eigenkapital von 46.999.136,77 CNY (6.018.354,62 EUR).

Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Es gibt keine weiteren wesentlichen Ereignisse nach dem Bilanzstichtag, die im Jahresabschluss buchungspflichtig waren oder an dieser Stelle offengelegt werden müssten.

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer

Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 66,3 (i.Vj. 67,3)

Aufteilung der Arbeitnehmer nach Gruppen:

Gewerbliche 43,3
Angestellte 23,0

Unterschrift der Geschäftsleitung

 

Dresden, den 5. April 2024

Patrick Rudolph, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

Anschaffungs- oder Herstellungskosten
1.1.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 760.881,83 0,00 0,00 760.881,83
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 1.339.539,81 87.583,33 3.993,27 1.423.129,87
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 883.063,43 74.619,97 1.528,80 956.154,60
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 11.245,50 350.000,00 0,00 361.245,50
2.233.848,74 512.203,30 5.522,07 2.740.529,97
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 197.410,48 0,00 0,00 197.410,48
3.192.141,05 512.203,30 5.522,07 3.698.822,28
Kumulierte Abschreibungen
1.1.2023 Abschreibungen des Geschäftsjahres Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 758.369,32 1.675,01 0,00 760.044,33
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 1.159.818,62 51.473,55 3.993,27 1.207.298,90
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 720.387,56 48.323,65 1.528,80 767.182,41
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
1.880.206,18 99.797,20 5.522,07 1.974.481,31
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2.638.575,50 101.472,21 5.522,07 2.734.525,64
Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 837,50 2.512,51
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 215.830,97 179.721,19
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 188.972,19 162.675,87
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 361.245,50 11.245,50
766.048,66 353.642,56
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 197.410,48 197.410,48
964.296,64 553.565,55

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die HEINE Resistors GmbH, Dresden

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der HEINE Resistors GmbH, Dresden, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der HEINE Resistors GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- , Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Dresden, den 5. April 2024

KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Rößler, Wirtschaftsprüfer

Schiermayer, Wirtschaftsprüfer

Protokoll zur außerordentlichen Gesellschafterversammlung der Heine Resistors GmbH

Am 18.04.2024 hielt die Microelettrica Scientifica S.p.A. als alleinige Gesellschafterin der Heine Resistors GmbH, Otto-Mohr-Str. 5, 01920 Dresden, unter Verzicht auf die Einhaltung aller verzichtbaren gesellschaftsvertraglichen oder gesetzlichen Bestimmungen, insbesondere betreffend die Form und die Frist für die Ladung zu einer Gesellschafterversammlung sowie die Durchführung derselben eine Gesellschafterversammlung ab.

Im Punkt 2 der Tagesordnung wurde beschlossen, den Jahresüberschuss in Höhe von 3.196.023,48 EUR auf neue Rechnung vorzutragen.

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