Hesmer Verwaltungs GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Alexander Singer seit 18.2.2026 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 24.13% |
| Name | Anteil |
|---|---|
Vento International NV | 74.90% |
O. McAven Grundstücksgesellschaft GmbH | 0.97% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ROKAFlex GmbHBraakJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht1. Grundlagen des Unternehmens Die Rokaflex GmbH ist ein ISO 9001.2015 zertifizierter Anbieter von hochwertigen Lüftungskomponenten aus verzinktem Stahl, Edelstahl und Aluminium. Mit durchschnittlich 193 Mitarbeitern wurden an 3 Standorten (Braak, Nürnberg und Wuppertal) hochwertige Lüftungskomponenten hergestellt, gehandelt und verkauft. Seit Ende April 2022 ist die Firma Vento International NV mit Sitz in Wortegem-Petegem, Belgien mit 74,9 % Mehrheitsgesellschafter des Unternehmens. Die Vento-Gruppe beschäftigt im Bereich Lüftung an insgesamt 7 Standorten ca. 850 Mitarbeiter. Rokaflex hielt im Berichtsjahr folgende wirtschaftlich wesentliche Beteiligungen: • TVG Sp. z o.o. in Gubin, Polen (100 %-Anteil) • Air2Trust ApS in Tilst, Dänemark (50 %-Anteil) Der 50 %-Anteil an der Air2Trust ApS wurde im September 2023 veräußert. 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Entwicklung der Gesamtwirtschaft Nachdem das Bruttoinlandsprodukt nach Angaben des statistischen Bundesamtes im Jahr 2022 um 1,9 % anstieg, ist es in 2023 aufgrund der ungünstigen Rahmenbedingungen um 0,3 % rückläufig. Der private Konsum hingegen sank im Gesamtjahr 2023 preisbereinigt um 0,8 %. Die Importe sanken um 3 %, die Exporte um 1,8 % gegenüber dem Jahr 2022. 2.2. Entwicklung der Branche Die Tätigkeit der ROKAFlex GmbH ist ausschließlich auf Geschäftskunden beschränkt. Dabei bedient die Gesellschaft mit ihren Produkten im Wesentlichen Kunden in den Bereichen Haustechnikgroßhandel, Lüftungsgroßhandel, Industrie, Kanalbau, Schifffahrt und Wohnraumlüftung. Im Berichtsjahr machten sich das weiterhin hohe Niveau der Zinsen und der Materialkosten vor allem im Wohnungsbau bemerkbar. So waren die Umsätze des Bauhauptgewerbes nach Angaben des statistischen Bundesamtes in 2023 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zwar um 1,3 % höher, preisbereinigt jedoch ergab sich ein Umsatzminus in Höhe von 5 %. Die durchschnittliche Preisentwicklung für Bauleistungen lag in 2023 bei 6,5 %. 2.3. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft 2.3.1 Ertragslage Das Geschäftsjahr 2023 verlief vor dem Hintergrund von bis zur Jahresmitte rückläufigen Stahlpreisen sowohl mengenmäßig als auch in Bezug auf den Umsatz gleichmäßig stabil. Die Entspannung der Stahlpreise trug dazu bei, weitere Preisanpassungen in Richtung unserer Kunden zu vermeiden, wobei im Bereich der Artikel mit hohem Materialanteil auch angemessene Preisreduzierungen möglich waren. Im abgelaufenen Jahr reduzierte sich der Umsatz marginal um 0,3 % gegenüber dem Jahr 2022, bedingt durch Verlagerung eines Fertigungsbereiches zu unserer Tochtergesellschaft TVG und durch reduzierte Preise im Bereich von materialintensiven Artikeln. Die Entwicklung hatten wir noch am Jahresanfang 2023 aufgrund der zuvor genannten Faktoren und vor dem Hintergrund der konjunkturellen Rahmenbedingungen weniger positiv eingeschätzt. Unsere Wareneinsatzquote ermäßigte sich in 2023 gegenüber 2022 aufgrund der reduzierten Stahlpreise deutlich. Im Bereich der Personalkosten konnten wir die Tendenz zu einer deutlichen Erhöhung mithilfe der zuvor erwähnten Verlagerung eines Produktionsbereichs und durch Effizienzgewinne abschwächen, so dass sich hier ein Anstieg um insgesamt ca. 1,8 % ergab. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen, bereinigt um Aufwendungen für Sale-and-Lease-Back, um 5,4 % gegenüber dem Jahr 2022. Insgesamt konnten wir in 2023, nachdem sich das Betriebsergebnis in 2022 gegenüber dem Vorjahr um ca. 17 % reduziert hatte, eine Verbesserung um 70,8 % gegenüber dem Vorjahr verzeichnen. Unser neutrales Ergebnis betrug in Berichtsjahr durch den Verkauf unserer 50 % Beteiligung an der Firma Air2Trust ApS insgesamt und außerordentlich 2.048 T€ Unser Jahresergebnis nach Steuern stieg unter anderem durch den Sondereffekt aus der Veräußerung der Beteiligung um 3.134 T€ bzw. um 361 %. 2.3.2. Finanzlage Der Liquiditätsbestand liegt zum Bilanzstichtag bei 1.759 T€ (Vorjahr: 1 T€). Durch ausreichende Gestellung von Kreditlinien und durch unsere hohe Eigenkapitalquote (62,1 %) ist die Liquiditätslage als sehr komfortabel und die wirtschaftliche Lage des Unternehmens als sehr stabil zu bezeichnen. Die Gesellschaft war im Berichtsjahr jederzeit in der Lage, ihre Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen. Das Finanzmanagement ist darauf gerichtet, alle Verbindlichkeiten fristgerecht innerhalb der vereinbarten Zahlungsziele mit Skontoabzug zu begleichen. Während sich das in Anspruch genommene langfristige Fremdkapital im Berichtszeitraum durch planmäßige Tilgung um 331 T€ reduzierte, wurde das kurzfristig verwendete Fremdkapital zum Jahresende vollständig zurückgeführt. 2.3.3. Vermögenslage Das Anlagevermögen beträgt im Verhältnis zur Bilanzsumme 45,4 % (Vorjahr: 42,6 %). Das nach Steuern erwirtschaftete Jahresergebnis lag zum 31. Dezember 2023 bei 4.002 T€. Das Investitionsvolumen in das Sachanlagevermögen lag bei 819 T€, wobei der wesentliche Teil auf die Anschaffung neuer Maschinen und technischer Anlagen für den Bereich der Fertigung betraf. Ein Großteil der Investitionen dient der weiteren Automatisierung unserer Fertigung im Laufe der kommenden Jahre. Aufgrund der zum Teil reduzierten Preise unserer Rohstoffe und der Optimierung unserer Lagerbestände konnte der Wert des Warenbestandes um 19,5 % auf 7.102 T€ reduziert werden. 2.3.4. Finanzielle Leistungsindikatoren Die wesentlichen Leistungsindikatoren zur Beurteilung und Steuerung der betriebswirtschaftlichen Entwicklung waren im Berichtsjahr die Umsatzentwicklung, die verkauften Mengen, das EBITDA bzw. das Jahresergebnis und die Eigenkapitalquote. 2.3.5. Gesamtaussage In der Gesamtschau ist die Geschäftsentwicklung des Unternehmens im Jahr 2023 trotz der schwierigen Lage im Baugewerbe und der weiterhin eingetrübten Aussicht aufgrund des andauernden Angriffskrieges gegen die Ukraine und den anhaltend hohen Kosten für Rohstoffe, Energie und Zinsen, gut verlaufen. 3. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Unser Geschäft ist unterschiedlichen Risiken ausgesetzt, die insbesondere im Bereich der Rohstoffe erhöht sind. So ist die Preisentwicklung bei den von uns eingesetzten verzinkten Stahlblechen zum Teil sprunghaft. Auch wenn wir die wesentlichen Rohstoffe zwischen ein bis zwei Quartalen im Voraus einkaufen, so kann sich eine Veränderung innerhalb weniger Monate auf die Höhe der Roherlöse auswirken, weil notwendige Preisanpassungen nicht immer zum gleichen Zeitpunkt weitergegeben werden können. Durch eine vorausschauende Planung und entsprechende Vereinbarungen mit unseren Lieferanten sowie durch angemessene Vorratshaltung können wir Lieferengpässe vermeiden. Eine regelmäßige Überprüfung der Vertriebszahlen, die mindestens auf monatlicher Basis stattfindet, versetzt uns in die Lage, Trends und mögliche positive und negative Veränderungen der Absatzmengen zu erkennen und, falls notwendig, entsprechend frühzeitig Maßnahmen zu ergreifen. Wir ermitteln unser Ergebnis mithilfe einer jeweils stattfindenden Inventur und einer Auswertung aus unserem Lagerverwaltungssystem für jedes Quartal, so dass wir auch unterjährig den Verlauf unserer Wirtschaftlichkeit beurteilen und ggf. Maßnahmen einleiten können. Entscheidungen von Großkunden können unsere geschäftliche Tätigkeit innerhalb kurzer Zeit positiv oder negativ beeinflussen. Einen Großteil unseres Umsatzes erwirtschaften wir mit Kunden, mit denen wir Vereinbarungen für Zeiträume von 6-12 Monaten treffen. Negative konjunkturelle Entwicklungen können uns als Zulieferer der Bauindustrie jederzeit treffen. Allerdings werden auch oft in unsicheren Zeiten Sanierungen und Erneuerungen von bestehenden Gebäuden vorgenommen, so dass dadurch rückläufige Neubautätigkeit zum Teil kompensiert wird. Während das Bewusstsein für die Notwendigkeit für gute Belüftung im Zuge der Corona-Krise deutlich nachgelassen hat, sehen wir weiterhin als Chance die deutlich ansteigenden Anforderungen im Bereich der energetischen Effizienz von Gebäuden, die oftmals ohne eine entsprechende Lüftungsanlage nicht einzuhalten sind. Hinzu kommt das Thema "nachhaltiges Wirtschaften als Wettbewerbsfaktor", bei dem wir mit unseren Anstrengungen unseren Teil zur Reduzierung unseres ökologischen Fußabdrucks beitragen wollen, um als verantwortungsvoller Hersteller der Umwelt und den Erwartungen der Verbraucher gerecht zu werden. Weiterhin sehen wir als einer der leistungsfähigsten Partner des Großhandels gute Möglichkeiten des Wachstums mit unseren bestehenden Kunden, aber auch in Bezug auf die Gewinnung von Neukunden. Osteuropäische Lieferanten bemühen sich weiterhin teilweise mit Erfolg um direkte Zusammenarbeit mit potentiellen Abnehmern. Hier liegt der Fokus im Wesentlichen bei Großabnehmern, die zu "günstigen" Preisen einkaufen möchten und sehr große Bedarfe haben. Wir können diesen Preisvorgaben heute nur zum Teil folgen und setzen für unsere Kunden den Schwerpunkt auf regionale Nähe, Service und die Möglichkeit, die komplette Produktpalette von uns in kurzer Zeit geliefert zu bekommen. In Zusammenarbeit mit den Gesellschaften unserer Gruppe in Polen und Belgien sind wir in der Lage, bestehende Kunden und potentielle Großabnehmer in Deutschland und im europäischen Ausland optimal zu bedienen. 4. Prognosebericht In den ersten zwei Monaten des Jahres 2024 konnten wir unseren Umsatz gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum halten. Wir erwarten für das restliche Jahr eine Seitwärtsbewegung bei den Rohstoffen und eine stabile Nachfrage für unsere Produkte. Wir gehen davon aus, dass der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine auch im laufenden Jahr andauern wird. Ebenso nehmen wir an, dass die Baukosten und auch die Zinsen ihr hohes Niveau beibehalten werden, wodurch die Auftragslage im Baugewerbe weiterhin unbefriedigend bleiben wird. Positiv stimmt uns die seit Jahresanfang wachsende Zuversicht der Unternehmen gemäß Ifo-Geschäftsklimaindex, die sich, speziell im Bereich der Geschäftserwartung deutlich verbessert hat, auch wenn die Aussichten derzeit insgesamt als "düster" eingeschätzt werden. Aufgrund unserer guten Lieferfähigkeit sehen wir uns aktuell und in Zukunft in der Lage, unsere Kunden wettbewerbsfähig zu bedienen. Wir arbeiten intensiv daran, unsere Gesamteffizienz weiter zu verbessern und werden im Jahr 2024 weitere Automatisierungsprojekte im Bereich der wichtigsten Formteile realisieren, die unsere Wettbewerbsposition erheblich stärken wird. Die Verfügbarkeit von Stahlblechen nehmen wir derzeit aufgrund der Marktlage und unserer Lieferverträge als ausreichend gesichert wahr und sehen für das weitere Jahr im Bereich der von uns verarbeiteten Stahlbleche eine Seitwärtsbewegung. Eine Prognose des Umsatzes zum Jahresende bzw. des voraussichtlichen Ergebnisses ist aufgrund der unterschiedlichen Einflussfaktoren und vielen Ungewissheiten im Bereich der weiteren Entwicklung der Baukonjunktur, die stark von den Zinsen und Baukosten abhängig ist, sehr schwierig. Wir erwarten dennoch mindestens einen preisbereinigten Umsatz in Höhe des Vorjahres, während wir mit einer weiteren leichten Verbesserung unseres betrieblichen Ergebnisses rechnen. Wir gehen davon aus, dass wir das Bestandsniveau vom Jahresende 2023 auch weiterhin halten werden. Dank an unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Ich möchte mich an dieser Stelle recht herzlich bei unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bedanken, die maßgeblich zum Unternehmenserfolg beigetragen haben.
Braak, 17. Mai 2024 gez. Oscar McAven, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS ROKAFlex GmbH, Sitz: Braak, Registergericht: Lübeck, Nummer: HRB 3529. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde unter Beachtung der gesetzlichen Vorschriften des dritten Buches des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages aufgestellt. II. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN 1. Bilanzierungsmethoden Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. 2. Angewandte Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses wurde von der Prämisse der Unternehmensfortführung (Going Concern) ausgegangen. Die immateriellen Vermögensgegenstände und die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bilanziert. Die Abschreibungen wurden unter Berücksichtigung der jeweiligen Nutzungsdauern von 3 bis 20 Jahren linear vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter im Sinne des § 6 Abs. 2 EStG mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 werden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten bewertet. Die Vorräte wurden mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. Die Herstellungskosten beinhalten keine Fremdkapitalzinsen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sowie die Guthaben bei Kreditinstituten wurden zu Nominalwerten angesetzt. Dabei werden eventuelle Ausfallrisiken der Forderungen durch die Bildung einer Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Die sonstigen Rückstellungen sind für alle erkennbaren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet worden. Sie wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages gebildet. Die Verbindlichkeiten wurden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. III. ANGABEN ZUR BILANZ 1. Anlagevermögen Der Anlagenspiegel ist nachfolgend beigefügt. Die erforderlichen Aufstellungen zur Entwicklung der Anschaffungskosten und der Abschreibungen sind dort zu entnehmen. 2. Forderungen Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände betragen im Geschäftsjahr EUR 2.760.407,22 (Vorjahr: EUR 4.326.581,98). Davon bestehen sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00). Es bestehen Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 28.684,27). Diese waren im Vorjahr vollumfänglich den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mitzugehörig. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen mit EUR 865,01 (Vorjahr: EUR 1.327,31) Zinsforderungen und mit EUR 225.811,95 (Vorjahr: EUR 456.191,26) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Es bestehen Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, in Höhe von EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 551.776,55). Diese waren im Vorjahr vollumfänglich den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mitzugehörig. 3. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten setzen sich zum 31. Dezember 2023 wie folgt zusammen:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sowie eingeräumte Kreditlinien sind durch selbstschuldnerische Bürgschaften von insgesamt EUR 900.000,00 (Vorjahr: EUR 1.050.000,00) sowie in Höhe von EUR 5.285,90 (Vorjahr: EUR 20.903,14) durch die Sicherungsübereignung diverser Maschinen gesichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen mit EUR 691.905,32 (Vorjahr EUR 248.352,49) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie mit EUR 37.123,40 (Vorjahr: EUR 34.935,61) das Verrechnungskonto der Hesmer Verwaltungs GmbH. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von EUR 2.286,36 (Vorjahr: EUR 9.694,75) und aus Steuern in Höhe von EUR 71.992,90 (Vorjahr: EUR 74.157,45) enthalten. 4. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Personalkosten (EUR 229.000,00), gewährte Boni und Rückvergütungen (EUR 56.800,00) und Prüfungskosten (EUR 40.000,00). 5. Haftungsverhältnisse Zum Abschlussstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse. 6. Sonstige finanzielle Verpflichtungen und nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte Die Gesellschaft hat nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte und sonstige finanzielle Verpflichtungen, die sich nicht aus der Bilanz ergeben und nicht nach § 251 HGB anzugeben sind, wie folgt:
7. Abschlussprüferhonorar Das von dem Abschlussprüfer des Jahresabschlusses für das Jahr 2023 berechnete Gesamthonorar beläuft sich auf EUR 50.000,00 und entfällt mit EUR 40.000,00 auf Abschlussprüfungsleistungen (davon Konzernabschluss: EUR 20.000,00) und mit EUR 10.000,00 auf Steuerberatungsleistungen. IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge von außergewöhnlicher Größenordnung und Bedeutung in Höhe von EUR 2.048.360,60 enthalten, die aus der Veräußerung der Beteiligung an die AIR2TRUST ApS resultieren. Weiterhin sind in den sonstigen betrieblichen Erträgen bzw. in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen Erträge bzw. Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung in Höhe von jeweils EUR 2.949.511,40 enthalten, die auf Sale-und-Lease-Back-Geschäfte zurückzuführen sind. 2. Im Personalaufwand sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von EUR 7.435,02 (Vorjahr: EUR 8.805,67) enthalten. 3. Die Zinserträge beinhalten mit EUR 4.357,97 (Vorjahr: EUR 5.309,24) Zinserträge aus verbundenen Unternehmen. V. Sonstige Angaben 1. Gesellschaftsorgane Mitglieder der Geschäftsführung waren in 2023: Herr Oscar McAven, Kaufmann Bezüglich der Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wird von den Vorschriften des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. 2. Anzahl der Arbeitnehmer*innen Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 193 Arbeitnehmer*innen (Vorjahr: 210 Arbeitnehmer*innen) bei der Gesellschaft beschäftigt, davon 146 gewerbliche und 47 kaufmännische/technische Arbeitnehmer*innen. 3. Verbundene Unternehmen und Beteiligungsunternehmen (Anteilsbesitz) Die Gesellschaft ist an den nachstehend aufgeführten Gesellschaften wie folgt beteiligt:
4. Konzernabschluss Die Rokaflex GmbH nutzt die Befreiungsvorschriften des § 291 HGB und stellt keinen eigenen Konzernabschluss auf. Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Vento International N.V., Qudenaarde, einbezogen, die den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt. Der Konzernabschluss wird in der Bilanzzentrale der belgischen Notenbank hinterlegt. Weiterhin wird der Konzernabschluss im Bundesanzeiger offengelegt. 5. Vorschlag zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss soll in voller Höhe auf neue Rechnung vorgetragen werden. 6. Nachtragsbericht Nach dem Bilanzstichtag haben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung ergeben.
Braak, 17. Mai 2024 gez. Oscar Mc Aven, Geschäftsführer Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 12.06.2024 unverändert festgestellt. BestätigungsvermerkAn die ROKAFlex GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der ROKAFlex GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ROKAFlex GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse ̈ entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und ̈ vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichtes geführt hat. 8 Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes" unseres Bestätigungsvermerkes weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. 9 Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichtes, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichtes in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. 10 Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichtes getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. 11 Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus ̈ identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. ̈ gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichtes relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. ̈ beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. ̈ ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerkes erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. ̈ beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. ̈ beurteilen wir den Einklang des Lageberichtes mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. ̈ führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Abschlussprüfung feststellen."
Kiel, 24. Mai 2024 wetreu
NTRG Norddeutsche Treuhand- und Revisions-Gesellschaft
mbH
gez. Dörte Reese, Wirtschaftsprüferin gez. Hartmut Kaack, Wirtschaftsprüfer |
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