Stammdaten

Register
Amtsgericht Potsdam HRB 9811
Vorher
Hermes Synchron Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Eingetragen
16.5.2006
Branche
Herstellung von sonstigen Videofilmen, von Filmen und FernsehprogrammenFilmverleih und -vertrieb, nicht an private HaushalteHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Gegenstand
Die Herstellung, Produktion, Synchronisation, Vermarktung und Handel von Filmen sowie alle damit in Zusammenhang stehenden Dienstleitungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Christian Wunder
seit 9.3.2015
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Eschershauser Weg 15 E, 14163 Berlin
128.000 €
50.00%
Onkel-Bräsig-Straße 132, 12359 Berlin
128.000 €
50.00%

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Hermes Synchron GmbH

Potsdam

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 932.034,50 736.117,50
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 3.434,00 5.162,00
II. Sachanlagen 928.600,50 730.955,50
B. Umlaufvermögen 1.279.024,60 1.179.724,41
I. Vorräte 218.687,50 468.053,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 978.627,26 230.675,63
davon gegen Gesellschafter 464,77 1.974,91
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 81.709,84 480.995,78
C. Rechnungsabgrenzungsposten 4.053,50 6.821,00
Aktiva 2.215.112,60 1.922.662,91

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 138.926,70 135.327,02
I. Gezeichnetes Kapital 256.000,00 256.000,00
II. Verlustvortrag 120.672,98 233.374,75
III. Jahresüberschuss 3.599,68 112.701,77
B. Rückstellungen 116.775,76 87.226,20
C. Verbindlichkeiten 1.959.410,14 1.700.109,69
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.173.822,36 795.504,77
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 785.587,78 889.604,92
Summe Passiva 2.215.112,60 1.922.662,91

Anhang

I.
Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss



Angaben zur Identifikation der Gesellschaft:

· Firma: Hermes Synchron GmbH
· Sitz: Potsdam
· Registergericht: Amtsgericht Potsdam HRB 9811 P

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer kleinen Kapital­ge­sellschaft gemäß § 267 Abs. 1 HGB auf. Sie wendet jedoch teilweise freiwillig die Vor­schriften für große Kapitalgesellschaften gemäß § 267 Abs. 3 HGB an.

Der Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbHG und des Gesellschaftsvertrages aufgestellt. Es gelten teilweise die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften.

Bei folgenden Positionen wurde von der Regelung des § 265 Abs. 5 HGB Gebrauch gemacht und die Postenbezeichnungen ergänzt bzw. klargestellt:

· Einfügung der Position EDV-Programm
· Präzisierung der Position Aufwand für bezogene Leistungen

II.
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden



Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewendeten Ansatz- und Bewertungsme­tho­den werden stetig angewendet.

Die Bewertung wurde unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ("Going Concern" § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB) vor­genommen.

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaf­fungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer (3 bis 5 Jahre), bewertet. Erworbene Software, deren Anschaffungskosten 800 € nicht übersteigen, wird im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschrei­bungen (bei einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer zwischen 3 und 10 Jahren) ange­setzt. Bei den Anschaffungskosten werden Anschaffungsnebenkosten und Anschaffungs­kostenmin­derungen berücksichtigt. Die beweglichen Anlagegegenstände werden linear ent­sprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben.

Die im Geschäftsjahr angeschafften geringwertigen Wirtschaftsgüter bis zu einem Wert in Höhe von 250 € wurden in Übereinstimmung mit den steuerlichen Vorschriften gemäß § 6 Abs. 2 EStG in voller Höhe als Betriebsausgabe abgesetzt.

Für geringwertige Wirtschaftsgüter deren Wert 250 € aber nicht 1.000 € übersteigen, wurde ein Sammelposten gemäß § 6 Abs. 2a EStG gebildet, der in Übereinstimmung mit den steu­erlichen Vorschriften im Jahr der Anschaffung und in den folgenden vier Geschäftsjahren jeweils zu einem Fünftel gewinnmindernd aufgelöst wird.

Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgte grundsätzlich zu An­schaf­fungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Posten mit verminderter Marktgängigkeit werden auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrie­ben.

Die Bewertung der unfertigen Leistungen (Synchronisationen) erfolgte zu den je nach Fer­ti­gungsgrad angefallenen Herstellungskosten. Die angesetzten Herstellungskosten enthal­ten die Fertigungs- und Materialeinzelkosten, die Sonderkosten der Fertigung, ferner ange­mes­sene Teile Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie die Kosten des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist (produktionsbezo­gene Vollkosten). Zur verlustfreien Bewertung werden auf Einzelermittlungen beruhende Abwertungen vorgenommen. Die Bewertung erfolgt retrograd, ausgehend vom vereinbarten Abgabepreis, unter Berücksichtigung des Fertigungsrades der Produktion.

Finanzierungskosten für das zur Finanzierung der Herstellung der aktivierten Vermögens­ge­genstände verwendete Fremdkapital wurden, soweit sie auf den Zeitraum der Herstellung entfallen, nicht bei den Herstellungskosten angesetzt.

Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zum Nomi­nal­wert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden erkenn­bare Einzelrisiken durch angemessene Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 0,5 % auf die Netto-Forderungen ausreichend Rechnung getragen.

Die flüssigen Mittel werden mit dem Nennwert angesetzt.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstich­tag, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen; die Auflösung des Postens erfolgt entsprechend dem Zeitablauf.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkenn­baren Risiken und ungewissen Verpflichtungen auf der Grundlage einer vorsichtigen kauf­män­nischen Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag. Bei Rückstellungen mit ei­ner Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen berück­sichtigt und eine Abzinsung auf den Abschlussstichtag vorgenommen. Als Abzin­sungssätze werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnitt­lichen Markt­zinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank monatlich bekannt gegeben werden. Zum Bilanzstichtag wurden alle Rückstel­lungen als kurzfristig behandelt.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die erhaltenen Anzahlungen sind um die darin enthaltene Umsatzsteuer vermindert (Net­to­methode) worden.

Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen den im Vorjahr angewandten Methoden.

III.
Angaben zur Bilanz



Die Darstellung des Eigenkapitals erfolgt gem. § 272 HGB unter Berücksichtigung des Gesellschaftsvertrages. Die Bilanz wurde ohne Ergebnisverwendung aufgestellt.

Die sonstigen Rückstellungen sind durchweg als kurzfristig anzusehen und betreffen:

Personalkosten
18
T€
Ausstehende Rechnungen
75
T€
Jahresabschlusskosten
19
T€
Aufbewahrungsverpflichtungen
5
T€

117
T€
IV.
Sonstige Angaben



Im Durchschnitt waren während des Geschäftsjahres - ohne Geschäftsführer - 18 Arbeit­nehmer (Vorjahr: 17) beschäftigt.

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres erfolgte die Geschäftsführung der Hermes Synchron GmbH durch deren Geschäftsführer den Filmkaufmann Christian Wunder.

Der Geschäftsführer war von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit und befugt, die Gesellschaft allein zu vertreten.

Ergebnisverwendung:

Die Geschäftsführung schlägt vor, das Ergebnis und den Vortrag auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Potsdam, 22. April 2025

für die Gesellschaft


Christian Wunder


sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 22.04.2025 festgestellt.

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